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SUMMARY:Freund und Feind: Die Geburt von Russlandverständnis und Bolschewistenfurcht in der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Vortrag: Claudia Weber\, Frankfurt/O. \nVeranstaltungsort:\nBundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\nKronenstraße 5\, Berlin-Mitte \nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Der Fall Globke. Propaganda und Justiz in Ost und West
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Klaus Bästlein\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Dr. Ingo Müller\, Berlin \nTopographie des Terrors Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Unterbelichtet? Die unbekannten Dimensionen des Novemberterrors 1938
DESCRIPTION:Vortrag: Sven Felix Kellerhoff\, Berlin\nModeration: Dr. Ulrich Baumann\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nBegleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Der Weimar-Komplex. Die erste deutsche Republik als Bezugspunkt der politischen Neuordnung im Nachkriegsdeutschland
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Sebastian Ullrich\, München\nModeration: Prof. Dr. Martin Sabrow\, Berlin/Potsdam \nVeranstaltungsort:\nDeutsches Historisches Museum Zeughauskino\nUnter den Linden 2\, 10117 Berlin-Mitte \nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nDie Weimarer Republik\, deren Untergang die meisten Zeitgenossen noch miterlebt hatten\, war die Negativfolie\, vor deren Hintergrund nach 1945 die zweite deutsche Demokratie konzipiert und an der sie seitdem immer wieder ängstlich gemessen wurde. Der Weimar-Vergleich ist gewissermaßen in die DNA der Bundesrepublik eingeschrieben\, was auch seine bis heute andauernde Präsenz erklärt. Doch während heute gerne eine gerade Linie von den „Lehren aus Weimar” zur stabilen Ordnung der Adenauerzeit gezogen wird\, war der demokratische Neubeginn nach 1945 sehr viel umstrittener und kontroverser. Es gab gerade im bürgerlichen Parteienspektrum starke Kontinuitäten zur Parlamentarismus- und Parteienkritik der Weimarer Zeit. Noch in den Länderverfassungsdebatten seit 1946 traten viele für eine berufsständische Einhegung des Parlaments durch eine zweite Kammer ein. Ohne die Alliierten\, die den Rahmen vorgaben\, in dem sich die Neuordnung bewegen konnte\, wäre vermutlich keine liberale parteienstaatliche Demokratie entstanden. Dementsprechend erschien „Bonn” vielen auch „Weimar” viel zu ähnlich zu sein. Der berühmte Buchtitel Fritz René Allemanns „Bonn ist nicht Weimar” war bei Erscheinen des Werks 1956 eher eine Provokation als Common Sense. Es brauchte die Erfolge der Ära Adenauer und die Furcht vor der Sowjetunion\, um die Vorbehalte gegenüber dem westlichen politischen Modell schwinden zu lassen. In den Debatten und dem politischen Streit um Weimar nach 1945 spiegelt sich daher auch das Einleben der Westdeutschen in die bundesrepublikanische Demokratie. \nSebastian Ullrich\, 1975 geboren\, ist Lektor beim Verlag C. H. Beck in München. Er studierte Geschichte\, Philosophie und Politikwissenschaft in Berlin und Cambridge. Für seine Studie Der Weimar-Komplex. Das Scheitern der ersten deutschen Demokratie und die politische Kultur der frühen Bundesrepublik 1945–1959 (2009) ist er mit dem Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis ausgezeichnet worden. \nMartin Sabrow\, 1954 geboren\, ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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SUMMARY:Die Kriegsverbrecherlobby. Bundesdeutsche Hilfe für im Ausland inhaftierte NS-Täter
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Felix Bohr\nModeration: Prof. Dr. Michael Wildt\nEintritt frei \n(In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Osteuropäische Opfer des Nationalsozialismus in der deutschen Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama (Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin)\, Prof. Dr. Julia Obertreis (Verband der Osteuropahistorikerinnen und -Historiker\, Erlangen)\nImpulsvortrag: Prof. Dr. Aleida Assmann\nPodiumsgespräch mit: Prof. Dr. Aleida Assmann\, Dr. Jochen Böhler und Prof. Dr. Claudia Weber\nModeration: Harald Asel\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. und dem\nVerband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V.) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Vom Wort zur Tat. Antisemitismus in der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\nModeration: Dr. René Schlott\nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Das Jahr 1938
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:„… für ein Leben ohne Menschenhass” – Die Verfolgung der „Europäischen Union” 1943/44
DESCRIPTION:Die Widerstandsgruppe „Europäische Union” 1943/44\n\n\n\n\nVortrag: Dr. Claudia Steur\, Berlin \nZeugnisse und Dokumente zur „Europäischen Union”\nLesung: Ruth Reinecke\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch »Recht«
DESCRIPTION:18:00 Uhr Einlass\n18:30 Uhr Begrüßung durch Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Katarina Barley\n18:45 Uhr mit Bundesministerin Dr. Katarina Barley und Prof. Dr. Susanne Baer (Richterin am Bundesverfassungsgericht)\,\nModeration: Dr. Frank Bräutigam\n19:30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Der Volksgerichtshof 1934-1945. Terror durch „Recht”“. Anschließend Empfang. \nZum Einlass am Abend benötigen Sie einen Lichtbildausweis. \nÜber die Ausstellung\nDer Volksgerichtshof wurde 1934 von den Nationalsozialisten zur „Bekämpfung von Staatsfeinden“ geschaffen. Bis Kriegsende mussten sich mehr als 16.700 Menschen vor diesem neuen obersten politischen Gericht verantworten\, das ab 1942 jeden zweiten Angeklagten zum Tode verurteilte. Die Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors informiert über die Entstehung und Organisation des Gerichts\, beleuchtet am Beispiel von Einzelschicksalen seine Urteilspraxis und informiert über den Umgang mit dem ehemaligen Gerichtspersonal nach 1945.
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SUMMARY:Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938. Antisemitischer Terror und jüdische Selbstbehauptungen im Konzentrationslager
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Kim Wünschmann\, München\nModeration: Dr. Astrid Ley\, OranienburgEintritt frei \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen) \nBegleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \nDie Veranstaltung ist gleichzeitig Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „‚Im Reich der Nummern\, wo die Männer keine Namen haben.’ Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen”\, die von 9. bis 30. November im Abgeordnetenhaus zu Berlin gezeigt wird.\nmehr (stiftung-denkmal.de) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Weimars visuelles Erbe in der Bundesrepublik und der DDR
DESCRIPTION:(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nDie deutsche Presse der 1920er Jahre war geprägt von einem rasanten Aufstieg der Fotoreportage zum visuellen Leitmedium. Die Berliner Illustrirte Zeitung\, die Münchner Illustrierte Presse und die kommunistische Arbeiter-Illustrierte-Zeitung spezialisierten sich auf die Publikation von Bildstrecken\, die nicht mehr als nachträgliche Illustration eines Textes konzipiert wurden\, sondern als eigenständige Reportagen\, die mit Text unterlegt wurden. Die Berufe des Fotojournalisten\, des Bildredakteurs und des Bildagenten durchliefen in kürzester Zeit einen Prozess der schnellen Professionalisierung und Ausdifferenzierung.\nDa der Anteil von Juden im Fotojournalismus hoch war\, gab es 1933 einen regelrechten Exodus nach England\, Frankreich und in die Vereinigten Staaten – und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen begrenzten Re-Import des qualitativ hochwertigen Fotojournalismus in die Bundesrepublik und in die DDR. In beiden deutschen Staaten gab es aber auch zahlreiche Fotojournalisten und Bildredakteure\, die ihren Aufstieg in der NS-Zeit dem fotografischen Exodus der frühen 1930er Jahre verdankten.\nGegenstand des Vortrags von Annette Vowinckel ist die Frage\, wie beide deutsche Gesellschaften mit dem visuellen Erbe der Weimarer Zeit umgingen und in welchem Verhältnis die fotografische Remigration zur Kontinuität über die NS-Zeit hinweg stand. \nAnnette Vowinckel\, 1966 geboren\, ist Leiterin der Abteilung „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft” am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (mit Jürgen Danyel) und Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu ihren Publikationen zählen Agenten der Bilder Fotografisches Handeln im 20. Jahrhundert (2016) und Arbeit am Bild. Visual History als Praxis (2017\, Mitherausgeberin). \nSabine Moller\, 1971 geboren\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaften und am Lehrstuhl Fachdidaktik Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. \nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \nVortrag: PD Dr. Annette Vowinckel\, Potsdam/Berlin\nModeration: Dr. Sabine Moller\, Berlin
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SUMMARY:Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust
DESCRIPTION:Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dem Metropol Verlag) \nBuchpräsentation: Prof. Dr. Wolfgang Benz\, Berlin\nModeration: Uwe Neumärker\, Berlin \nMit der „Reichskristallnacht” begann offene Gewalt gegen Juden\, staatlich inszeniert\, ausgeübt nicht nur von fanatischen Nationalsozialisten\, sondern auch von Menschen\, die zuvor freundliche Nachbarn und friedliche Mitbürger waren.\nIn seinem Buch Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust (2018) legt Wolfgang Benz dar\, dass die Pogrome im November – Brandstiftung gegen Synagogen\, Plünderung und öffentliche Misshandlung der Juden – ein Rückfall in finstere Barbarei waren. Ihnen folgten die Beraubung und Entrechtung der Juden durch die Regierung\, die NSDAP und eine willfährige Bürokratie. Anfang 1939 war die wirtschaftliche und öffentliche Existenz der deutschen Juden zerstört. Der Ghettoisierung in „Judenhäusern”\, Reglementierung des Alltags\, Zwangsarbeit und schließlich völligen Rechtlosigkeit folgten das Verbot der Auswanderung\, die Kennzeichnung mit dem „Judenstern”\, die Deportation in Ghettos und Vernichtungsstätten im Osten und der organisierte systematische Judenmord. Die „Reichskristallnacht” war der Auftakt zum Holocaust. \nWolfgang Benz\, 1941 geboren\, ist Professor em. an der Technischen Universität Berlin. Bis 2011 war er Leiter des dortigen Zentrums für Antisemitismusforschung. Als Gastprofessor lehrte er u.a. in Australien\, Bolivien\, Nordirland\, Österreich und Mexiko. Der Historiker ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert und zur Vorurteilsforschung. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Deutsche Juden im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte in Porträts (2011)\, Das Jahr 1933. Der Weg zur Hitler-Diktatur (2013)\, Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung (2013)\, Antisemitismus. Präsenz und Tradition eines Ressentiments (2015) und Antisemitismus in der DDR. Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel (2018\, Hg.). \nUwe Neumärker ist Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938”.
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SUMMARY:Das Jahr 1937
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \n1937 war ein Jahr ausgeprägter nationalsozialistischer Kulturpolitik\, aber auch verstärkten repressiven Vorgehens des Regimes\, nicht zuletzt gegen die Kirchen. Im Sommer wurde in München neben der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung” die Gegenausstellung „Entartete Kunst” präsentiert\, im November die Propaganda-Schau „Der ewige Jude”. Im Spanischen Bürgerkrieg hatten im April Flugzeuge der deutschen Legion Condor die baskische Stadt Guernica zerstört. Ein mehrtägiger Staatsbesuch Mussolinis in Deutschland bekräftigte im September die „Achse Berlin-Rom”.\nIn seinem Vortrag zeichnet Andreas Nachama wesentliche Ereignisse des Jahres 1937 nach. Dargelegt wird auch\, wie das NS-Regime nach vier Jahren Herrschaft Bilanz zog und welche Ziele künftiger Politik formuliert wurden. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur.
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SUMMARY:Das KZ Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsche 1944/45
DESCRIPTION:Präsentation des 16. Bandes der Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945” (VEJ) \nEinführung: Prof. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \nBandpräsentation: Dr. Andrea Rudorff\, Berlin \nLesung ausgewählter Dokumente: Anette Daugardt\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Peter Klein\, Berlin \n(Gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg und dem Verlag De Gruyter Oldenbourg) \nMit Texten von Verfolgten\, Tätern und Beobachtern dokumentiert die 16-bändige Edition den Holocaust. Der aktuelle Band 16 thematisiert das Konzentrationslager Auschwitz\, das sich vom Frühjahr 1942 an zu einem Zentrum des Judenmords entwickelte: 1\,1 Mio. Juden aus ganz Europa wurden dorthin deportiert\, die meisten direkt nach ihrer Ankunft in Gaskammern ermordet. Der riesige Lagerkomplex diente jedoch nicht ausschließlich dem Massenmord\, sondern hatte während des Krieges verschiedene\, vor allem wirtschaftliche Funktionen. Als sich die Front 1944 von beiden Seiten dem deutschen Herrschaftsgebiet näherte\, zwang die SS die KZ-Häftlinge in strapaziösen Fußmärschen\, Bahntransporten und Schiffspassagen in das Reichsinnere. Den sogenannten Todesmärschen fielen weitere 250.000 Häftlinge zum Opfer.\nNach einer Einführung in das Editionsprojekt und den neuen Band durch Dieter Pohl gibt Andrea Rudorff Einblicke in die Editionsarbeit und veranschaulicht die Geschichte einzelner Quellen. Anette Daugardt trägt diese und weitere Dokumente aus dem Band vor. \nAnette Daugardt\, 1966 geboren\, ist Schauspielerin in Berlin. Sie hatte Engagements u.a. an der Freien Volksbühne und am Berliner Ensemble sowie in verschiedenen Fernsehfilm- und Serienproduktionen. Seit 2003 realisiert sie eigene Projekte am KantTheaterBerlin. \nPeter Klein\, 1962 geboren\, ist Professor am Fachbereich für Holocaust Studien des Touro College Berlin. \nDieter Pohl\, 1964 geboren\, ist Professor für Zeitgeschichte an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Mitherausgeber der Edition VEJ. \nAndrea Rudorff\, 1975 geboren\, Historikerin\, ist Bearbeiterin des 16. Bandes der Edition VEJ. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut im Projekt „Das KZ-Außenlager Katzbach bei den Adlerwerken in Frankfurt am Main”.
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SUMMARY:Gedenkweg 2018 – ERINNERN. GEDENKEN. MITGEHEN. 80 Jahre Pogrom
DESCRIPTION:Mit den Ausschreitungen vom 9. November 1938 offenbarten die nationalsozialistischen Machthaber ihren Judenhass und Antisemitismus in vollem Ausmaß. Jüdische Einrichtungen\, Geschäfte und Synagogen wurden zerstört und Juden wurden im ganzen Deutschen Reich verhaftet\, misshandelt und ermordet. Genauso empörend wie die Gräueltaten der zynisch „Reichskristallnacht“ genannten Aktion war\, dass sich weite Kreise der Bevölkerung daran ungeniert beteiligt haben und so gut wie niemand dagegen seine Stimme erhob.\n80 Jahre nach der Reichspogromnacht wollen wir schweigend an die Untaten erinnern\, der Opfer gedenken und uns der Verantwortung stellen\, die uns aus der Geschichte erwächst.\n\nBeginn: 13 Uhr – Topographie des Terrors\, über Potsdamer Platz\nAbschluss: 14.15 Uhr – Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMehr Informationen unter: www.gedenken.berlin \nEine Initiative von: Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\, Erzbistum Berlin\, Ökomenischer Rat Berlin-Brandenburg \nIn Kooperation mit: Wall\, KlingenbergBerlin.
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SUMMARY:Georg Elser. Der Hitler-Attentäter
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Peter Steinbach\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nBereits 1938 entschloss sich der Tischler Georg Elser\, die nationalsozialistische Führung – Hitler\, Göring und Goebbels – zu töten. Er wollte so den drohenden Krieg verhindern. Am 8. November 1939 entging Hitler im Münchner Bürgerbräukeller seinem Anschlag\, da er den Kundgebungsort wenige Minuten vor Explosion eines Sprengkörpers verließ. Georg Elser wurde gefasst und gestand nach tagelangen Verhören in München seine Tat. Nach langer Isolationshaft wurde er am 9. April 1945\, wenige Wochen vor Kriegsende\, im Konzentrationslager Dachau ermordet. \nIn seinem Vortrag gibt Peter Steinbach einen Einblick in den Werdegang Georg Elsers und berichtet über dessen Verfolgung und Inhaftierung durch eine Sonderkommission des Reichssicherheitshauptamts. Auch die Wahrnehmungen und Deutungen des Anschlags vom 8. November 1939 werden diskutiert. \nPeter Steinbach\, 1948 geboren\, ist Professor i. R. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim\, Wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Vorsitzender des Internationalen Beirats der Stiftung Topographie des Terrors. Gemeinsam mit Johannes Tuchel ist er Autor des Bandes Georg Elser. Der Hitler-Attentäter (2010). \n  \nEintritt frei \nAnmeldung erbeten:\nveranstaltungen@topographie.de\, Telefon: 030 254509-13
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SUMMARY:Das Jahr 1936
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Thomas Lutz\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Die vergessene Republik. Zum Ort der Weimarer Demokratie in der deutsch-deutschen Zeitgeschichte
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Martin Sabrow\nModeration: Prof: Dr. Andreas Nachama \nEintritt frei \nAnmeldung: veranstaltungen@topographie.de \nRingvorlesung „Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik” \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:»Weiheraum« – Ein Roman über Täter und Opfer des Volksgerichtshofs
DESCRIPTION:Der Autor Prof. Dr. Klaus Marxen\, Berlin im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Steinbach\, Berlin \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
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SUMMARY:Das Columbia-Haus. Gestapo-Gefängnis und Konzentrationslager 1933–1936
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. des. Karoline Georg\, Berlin\nModeration: Dr. Kurt Schilde\, Potsdam \nIm Rahmen der Veranstaltungsreihe Ehemaliger Flughafen Tempelhof \nEintritt frei \nAnmeldung erbeten: Telefon 030 254509-13\, veranstaltungen@topographie.de \nEs steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei. \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Fabian Wendler\, Berlin\nModeration: Dr. Gabriele Camphausen\, Berlin \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Die SS nach 1945. Entschuldungsnarrative\, populäre Mythen\, europäische Erinnerungsdiskurse
DESCRIPTION:Buchpräsentation: PD Dr. Jan Erik Schulte\, Hadamar\, und Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:»Ein Armeecorps der inneren Front« – Roland Freisler und der Volksgerichtshof
DESCRIPTION:Vortrag\nThomas Clausen\, Cambridge \n  \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
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SUMMARY:Der Flughafen Tempelhof als Ort der Zwangsarbeit
DESCRIPTION:Grußwort\nLeonard Czerwiakowski\, Warschau \nEinführung Zwangsarbeit in Berlin 1939–1945\nDr. Christine Glauning\, Berlin \nVortrag Zwangsarbeit bei der Weser Flugzeugbau GmbH\nMatthias Heisig\, Berlin \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nAnmeldung erbeten unter Telefon 030 254509-13 oder E-Mail: veranstaltungen@topographie.de. \nVeranstaltungsort: Flughafen Tempelhof\, Zollgarage\nZugang über den »Ehrenhof«\, links vom Haupteingang »Zentralflughafen«
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SUMMARY:Arbeitszwang und Judenmord. Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau
DESCRIPTION:Arbeitslager für Juden waren ein Spezifikum der NS-Besatzungsherrschaft in Osteuropa. Schätzungsweise 900 bis 1000 Lager dieses Typus sind zwischen 1939 und 1944 allein in den okkupierten polnischen und sowjetischen Gebieten errichtet worden. In seiner Studie konzentriert sich Mario Wenzel auf den südwestlichen Distrikt Krakau des Generalgouvernements. Der Autor zeigt\, dass die dortigen Arbeitslager integraler Bestandteil der Judenverfolgung im besetzten Polen waren\, sowohl in der Phase der »Judenpolitik« bis Anfang 1942 als auch in der Phase ihrer Vernichtung. Die sich verändernde Verfolgungspraxis spiegelte sich in den Unterstellungsverhältnissen und im äußeren Aufbau der Lager wider\, in den Arbeits- und Lebensbedingungen der Insassen\, den Einfluss und Betreuungsmöglichkeiten jüdischer Institutionen und in der Funktion der Lager. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Christine Glauning\, Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \nVortrag\nDr. Mario Wenzel\, Autor und Historiker \nGespräch\nDr. Mario Wenzel\nProf. Dr. Wolfgang Benz\, Historiker und Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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SUMMARY:Dokumentartheaterstück »Der nützliche Mensch«
DESCRIPTION:Das Dokumentar-Theaterstück »Der nützliche Mensch« ist am 25. November 2017 an der Charité uraufgeführt worden. Es thematisiert den Wert des menschlichen Lebens in der Zeit des Nationalsozialismus\, als die Einhaltung ethisch-medizinischer Normen im Umgang mit den Patienten von ihrer »rassischen« Kategorisierung und Bewertung sowie der »Nützlichkeit« des Menschen abhing. \nGemeinsam mit der Regisseurin Katharina Klemm präsentiert das Historikerlabor ein Stück über die ethischen Fragen um den Wert des Menschen\, die aktuell an Relevanz kaum zu unterschätzen sind. Nicht zuletzt behandelt das Stück auch die einst unheilvolle Allianz zwischen Wissenschaft und Ideologie an der Charité. \nDabei begreift und zeigt das Historikerlabor Kunst und Wissenschaft als Einheit. Es bedient sich hier eines praxeologischen Ansatzes: Ärzte*innen\, Historiker*innen\, Menschen stehen auf der Bühne\, werden zitiert und zitieren gleichermaßen. Was vorgetragen und gespielt wird\, stammt aus historischen Quellen\, aus Aktennotizen\, Briefen\, Erinnerungen\, flankiert von Kommentaren. Es entsteht eine quellenkritische Collage als Ergebnis eines Forschungsprozesses\, ein Experiment\, das die Werkzeuge der Performanzhistoriker*innen als »Quellenkritik live« auf der Bühne anwendet. Die gesprochenen Quellen gewinnen eine neue Plastizität und Emotionalität\, machen Motivationen und Handlungsweisen der historischen Akteure für das Publikum nicht nur verständlich\, sondern auch erfahrbar. Transparent werden personelle wie institutionelle Verflechtungen im Kontext der historischen Strukturen. Als Bühne dienen authentische Schauplätze\, die selbst besondere Orte geschichtlichen Handelns waren. \n  \nWir bitten um Anmeldung bis 7. September 2018 unter Telefon: 030 254 509 -0 oder E-Mail: veranstaltungen@topographie.de. \nDas Projekt wurde gefördert von: Heinz und Heide Dürr Stiftung\, Charité GeDENKOrt\, Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Fonds Soziokultur.
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SUMMARY:Eine »Außenstelle des Volksgerichtshofs«. Todesurteile des Kammergerichts 1943 bis 1945
DESCRIPTION:Das Berliner Kammergericht\, oberstes Landesgericht für Strafangelegenheiten\, fällte seit 1934 als eine »Außenstelle des Volksgerichtshofs« (Roland Freisler) eine Vielzahl von Urteilen gegen politische Gegner und Kritiker des NS-Regimes. 1943 verschärfte sich seine Repressionspraxis weiter. Bis 1945 sprach das Gericht mindestens 69 Todesurteile gegen Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter aus. Die Tatvorwürfe reichten von finanzieller Unterstützung von Widerstandsgruppen\, der Teilnahme an Veranstaltungen und dem Verteilen von Flugblättern bis zum Verbreiten von Auslandsnachrichten. \nIn seinem Vortrag gibt Johannes Tuchel einen Einblick in seine Forschungsergebnisse zum Berliner Kammergericht. Er beschreibt die zunehmende Repression während der Verfahren\, berichtet über die beteiligten Staatsanwälte und Richter und stellt einige der Opfer vor\, die als Einzelpersonen oder als Mitglieder einer Widerstandsgruppe wegen »Vorbereitung zum Hochverrat«\, »Feindbegünstigung«\, »Wehrkraftzersetzung« oder »Landesverrat« zum Tode verurteilt wurden. Das letzte Todesurteil verhängte das Kammergericht am 18. April 1945. \n  \nPROGRAMM \nVortrag\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Berlin \n  \nJohannes Tuchel\, 1957 geboren\, ist Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie apl. Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und lehrt am Fachbereich für Holocaust Studien des Touro College Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Die Todesurteile des Kammergerichts 1943 bis 1945. Eine Dokumentation (2016). \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Kuratorin der Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
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SUMMARY:Das Jahr 1935 – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung im  Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. \nVortrag\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n  \nFür die Selbstdarstellung der Nationalsozialisten spielte die große Zahl inszenierter Massenveranstaltungen eine bedeutende Rolle. Dazu zählten auch die ab 1933 zunächst jährlich stattfindenden mehrtägigen Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg. Zur politischen Bühne wurde insbesondere der »Reichsparteitag der Freiheit« im September 1935\, auf dem der extra dafür in die Stadt einberufene Reichstag die »Nürnberger Rassengesetze« verabschiedete. Sie erklärten die jüdischen Deutschen zu Staatsbürgern minderen Rechts. Bereits seit Beginn des Jahres hatte sich eine neue Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich ausgebreitet. \nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama wesentliche Geschehnisse des Jahres 1935 und analysiert insbesondere die »Nürnberger Gesetze« als markante Etappe einer weiteren Radikalisierung der antijüdischen Politik des NS-Regimes.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: »Aktion Reinhardt«. Sie kamen aus dem Ghetto und gingen ins Unbekannte
DESCRIPTION:Begrüßung\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\nDr. Ulrich Baumann\, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nGrußwort\nJanusz Styczek\, Gesandter der Botschaft der Republik Polen in Deutschland \nVortrag\nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Touro College Berlin \nRundgang durch die Ausstellung\nFritz Bornemeyer und Raphaela Kula \n  \n»Aktion Reinhardt« ist die Tarnbezeichnung der SS für den planmäßigen Massenmord an den polnischen Juden. Er fand zwischen Frühjahr 1942 und Herbst 1943 in den Vernichtungsstätten Belzec\, Sobibor und Treblinka statt. Bis zu 1\,9 Millionen Jüdinnen und Juden aus Polen und anderen Teilen Europas sowie zahlreiche Roma und Romnija wurden überwiegend durch Motorabgase erstickt. \nZur Veranstaltung laden die Topographie des Terrors und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ein. Mitveranstalter sind die Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland und Gedenkstätte und Museum Majdanek. Um Anmeldung bis 28. Juni 2018 unter Tel. 030-26 39 43-0 oder veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \n  \nDie Ausstellung wurde 2013 von der Gedenkstätte Majdanek anlässlich des 70. Jahrestages der »Aktion Reinhardt« erstellt. Sie ist bis zum 26. August 2018 täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr in der Topographie des Terrors zu sehen. Weitere Informationen finden Sie hier.
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