    BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Orte der Erinnerung 1933 - 1945 - ECPv6.15.11//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Orte der Erinnerung 1933 - 1945
X-ORIGINAL-URL:https://www.orte-der-erinnerung.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Orte der Erinnerung 1933 - 1945
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:UTC
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0000
TZOFFSETTO:+0000
TZNAME:UTC
DTSTART:20170101T000000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181204T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181204T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20181119T132126Z
LAST-MODIFIED:20181119T132126Z
UID:3673-1543950000-1543950000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938. Antisemitischer Terror und jüdische Selbstbehauptungen im Konzentrationslager
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Kim Wünschmann\, München\nModeration: Dr. Astrid Ley\, OranienburgEintritt frei \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen) \nBegleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \nDie Veranstaltung ist gleichzeitig Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „‚Im Reich der Nummern\, wo die Männer keine Namen haben.’ Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen”\, die von 9. bis 30. November im Abgeordnetenhaus zu Berlin gezeigt wird.\nmehr (stiftung-denkmal.de) \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-masseninternierungen-nach-dem-novemberpogrom-1938-antisemitischer-terror-und-juedische-selbstbehauptungen-im-konzentrationslager-2/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181203T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181203T181500
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20181119T131741Z
LAST-MODIFIED:20181126T095717Z
UID:3670-1543860900-1543860900@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Weimars visuelles Erbe in der Bundesrepublik und der DDR
DESCRIPTION:(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nDie deutsche Presse der 1920er Jahre war geprägt von einem rasanten Aufstieg der Fotoreportage zum visuellen Leitmedium. Die Berliner Illustrirte Zeitung\, die Münchner Illustrierte Presse und die kommunistische Arbeiter-Illustrierte-Zeitung spezialisierten sich auf die Publikation von Bildstrecken\, die nicht mehr als nachträgliche Illustration eines Textes konzipiert wurden\, sondern als eigenständige Reportagen\, die mit Text unterlegt wurden. Die Berufe des Fotojournalisten\, des Bildredakteurs und des Bildagenten durchliefen in kürzester Zeit einen Prozess der schnellen Professionalisierung und Ausdifferenzierung.\nDa der Anteil von Juden im Fotojournalismus hoch war\, gab es 1933 einen regelrechten Exodus nach England\, Frankreich und in die Vereinigten Staaten – und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen begrenzten Re-Import des qualitativ hochwertigen Fotojournalismus in die Bundesrepublik und in die DDR. In beiden deutschen Staaten gab es aber auch zahlreiche Fotojournalisten und Bildredakteure\, die ihren Aufstieg in der NS-Zeit dem fotografischen Exodus der frühen 1930er Jahre verdankten.\nGegenstand des Vortrags von Annette Vowinckel ist die Frage\, wie beide deutsche Gesellschaften mit dem visuellen Erbe der Weimarer Zeit umgingen und in welchem Verhältnis die fotografische Remigration zur Kontinuität über die NS-Zeit hinweg stand. \nAnnette Vowinckel\, 1966 geboren\, ist Leiterin der Abteilung „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft” am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (mit Jürgen Danyel) und Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu ihren Publikationen zählen Agenten der Bilder Fotografisches Handeln im 20. Jahrhundert (2016) und Arbeit am Bild. Visual History als Praxis (2017\, Mitherausgeberin). \nSabine Moller\, 1971 geboren\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaften und am Lehrstuhl Fachdidaktik Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. \nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \nVortrag: PD Dr. Annette Vowinckel\, Potsdam/Berlin\nModeration: Dr. Sabine Moller\, Berlin
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/weimars-wirkung-das-nachleben-der-ersten-deutschen-republik/
LOCATION:Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Kronenstraße 5\, Berlin-Mitte\, Kronenstraße 5\, 10117 Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181127T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181127T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20181119T131125Z
LAST-MODIFIED:20181119T131125Z
UID:3668-1543345200-1543345200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust
DESCRIPTION:Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dem Metropol Verlag) \nBuchpräsentation: Prof. Dr. Wolfgang Benz\, Berlin\nModeration: Uwe Neumärker\, Berlin \nMit der „Reichskristallnacht” begann offene Gewalt gegen Juden\, staatlich inszeniert\, ausgeübt nicht nur von fanatischen Nationalsozialisten\, sondern auch von Menschen\, die zuvor freundliche Nachbarn und friedliche Mitbürger waren.\nIn seinem Buch Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust (2018) legt Wolfgang Benz dar\, dass die Pogrome im November – Brandstiftung gegen Synagogen\, Plünderung und öffentliche Misshandlung der Juden – ein Rückfall in finstere Barbarei waren. Ihnen folgten die Beraubung und Entrechtung der Juden durch die Regierung\, die NSDAP und eine willfährige Bürokratie. Anfang 1939 war die wirtschaftliche und öffentliche Existenz der deutschen Juden zerstört. Der Ghettoisierung in „Judenhäusern”\, Reglementierung des Alltags\, Zwangsarbeit und schließlich völligen Rechtlosigkeit folgten das Verbot der Auswanderung\, die Kennzeichnung mit dem „Judenstern”\, die Deportation in Ghettos und Vernichtungsstätten im Osten und der organisierte systematische Judenmord. Die „Reichskristallnacht” war der Auftakt zum Holocaust. \nWolfgang Benz\, 1941 geboren\, ist Professor em. an der Technischen Universität Berlin. Bis 2011 war er Leiter des dortigen Zentrums für Antisemitismusforschung. Als Gastprofessor lehrte er u.a. in Australien\, Bolivien\, Nordirland\, Österreich und Mexiko. Der Historiker ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert und zur Vorurteilsforschung. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Deutsche Juden im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte in Porträts (2011)\, Das Jahr 1933. Der Weg zur Hitler-Diktatur (2013)\, Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung (2013)\, Antisemitismus. Präsenz und Tradition eines Ressentiments (2015) und Antisemitismus in der DDR. Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel (2018\, Hg.). \nUwe Neumärker ist Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938”.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/gewalt-im-november-1938-die-reichskristallnacht-initial-zum-holocaust/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181120T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181120T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20181105T132100Z
LAST-MODIFIED:20181105T132100Z
UID:3351-1542740400-1542740400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1937
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \n1937 war ein Jahr ausgeprägter nationalsozialistischer Kulturpolitik\, aber auch verstärkten repressiven Vorgehens des Regimes\, nicht zuletzt gegen die Kirchen. Im Sommer wurde in München neben der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung” die Gegenausstellung „Entartete Kunst” präsentiert\, im November die Propaganda-Schau „Der ewige Jude”. Im Spanischen Bürgerkrieg hatten im April Flugzeuge der deutschen Legion Condor die baskische Stadt Guernica zerstört. Ein mehrtägiger Staatsbesuch Mussolinis in Deutschland bekräftigte im September die „Achse Berlin-Rom”.\nIn seinem Vortrag zeichnet Andreas Nachama wesentliche Ereignisse des Jahres 1937 nach. Dargelegt wird auch\, wie das NS-Regime nach vier Jahren Herrschaft Bilanz zog und welche Ziele künftiger Politik formuliert wurden. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1937/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181113T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181113T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20181105T124255Z
LAST-MODIFIED:20181105T124917Z
UID:3345-1542135600-1542135600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das KZ Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsche 1944/45
DESCRIPTION:Präsentation des 16. Bandes der Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945” (VEJ) \nEinführung: Prof. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \nBandpräsentation: Dr. Andrea Rudorff\, Berlin \nLesung ausgewählter Dokumente: Anette Daugardt\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Peter Klein\, Berlin \n(Gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg und dem Verlag De Gruyter Oldenbourg) \nMit Texten von Verfolgten\, Tätern und Beobachtern dokumentiert die 16-bändige Edition den Holocaust. Der aktuelle Band 16 thematisiert das Konzentrationslager Auschwitz\, das sich vom Frühjahr 1942 an zu einem Zentrum des Judenmords entwickelte: 1\,1 Mio. Juden aus ganz Europa wurden dorthin deportiert\, die meisten direkt nach ihrer Ankunft in Gaskammern ermordet. Der riesige Lagerkomplex diente jedoch nicht ausschließlich dem Massenmord\, sondern hatte während des Krieges verschiedene\, vor allem wirtschaftliche Funktionen. Als sich die Front 1944 von beiden Seiten dem deutschen Herrschaftsgebiet näherte\, zwang die SS die KZ-Häftlinge in strapaziösen Fußmärschen\, Bahntransporten und Schiffspassagen in das Reichsinnere. Den sogenannten Todesmärschen fielen weitere 250.000 Häftlinge zum Opfer.\nNach einer Einführung in das Editionsprojekt und den neuen Band durch Dieter Pohl gibt Andrea Rudorff Einblicke in die Editionsarbeit und veranschaulicht die Geschichte einzelner Quellen. Anette Daugardt trägt diese und weitere Dokumente aus dem Band vor. \nAnette Daugardt\, 1966 geboren\, ist Schauspielerin in Berlin. Sie hatte Engagements u.a. an der Freien Volksbühne und am Berliner Ensemble sowie in verschiedenen Fernsehfilm- und Serienproduktionen. Seit 2003 realisiert sie eigene Projekte am KantTheaterBerlin. \nPeter Klein\, 1962 geboren\, ist Professor am Fachbereich für Holocaust Studien des Touro College Berlin. \nDieter Pohl\, 1964 geboren\, ist Professor für Zeitgeschichte an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Mitherausgeber der Edition VEJ. \nAndrea Rudorff\, 1975 geboren\, Historikerin\, ist Bearbeiterin des 16. Bandes der Edition VEJ. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut im Projekt „Das KZ-Außenlager Katzbach bei den Adlerwerken in Frankfurt am Main”.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-kz-auschwitz-1942-1945-und-die-zeit-der-todesmaersche-1944-45/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Gespräch,Lesung
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181108T130000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181108T141500
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20181017T100154Z
LAST-MODIFIED:20181017T100154Z
UID:3205-1541682000-1541686500@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Gedenkweg 2018 – ERINNERN. GEDENKEN. MITGEHEN. 80 Jahre Pogrom
DESCRIPTION:Mit den Ausschreitungen vom 9. November 1938 offenbarten die nationalsozialistischen Machthaber ihren Judenhass und Antisemitismus in vollem Ausmaß. Jüdische Einrichtungen\, Geschäfte und Synagogen wurden zerstört und Juden wurden im ganzen Deutschen Reich verhaftet\, misshandelt und ermordet. Genauso empörend wie die Gräueltaten der zynisch „Reichskristallnacht“ genannten Aktion war\, dass sich weite Kreise der Bevölkerung daran ungeniert beteiligt haben und so gut wie niemand dagegen seine Stimme erhob.\n80 Jahre nach der Reichspogromnacht wollen wir schweigend an die Untaten erinnern\, der Opfer gedenken und uns der Verantwortung stellen\, die uns aus der Geschichte erwächst.\n\nBeginn: 13 Uhr – Topographie des Terrors\, über Potsdamer Platz\nAbschluss: 14.15 Uhr – Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMehr Informationen unter: www.gedenken.berlin \nEine Initiative von: Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\, Erzbistum Berlin\, Ökomenischer Rat Berlin-Brandenburg \nIn Kooperation mit: Wall\, KlingenbergBerlin.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/gedenkweg-2018-erinnern-gedenken-mitgehen-80-jahre-pogrom/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Führung
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181030T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181030T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20181017T084005Z
LAST-MODIFIED:20181017T084005Z
UID:3190-1540926000-1540926000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Georg Elser. Der Hitler-Attentäter
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Peter Steinbach\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nBereits 1938 entschloss sich der Tischler Georg Elser\, die nationalsozialistische Führung – Hitler\, Göring und Goebbels – zu töten. Er wollte so den drohenden Krieg verhindern. Am 8. November 1939 entging Hitler im Münchner Bürgerbräukeller seinem Anschlag\, da er den Kundgebungsort wenige Minuten vor Explosion eines Sprengkörpers verließ. Georg Elser wurde gefasst und gestand nach tagelangen Verhören in München seine Tat. Nach langer Isolationshaft wurde er am 9. April 1945\, wenige Wochen vor Kriegsende\, im Konzentrationslager Dachau ermordet. \nIn seinem Vortrag gibt Peter Steinbach einen Einblick in den Werdegang Georg Elsers und berichtet über dessen Verfolgung und Inhaftierung durch eine Sonderkommission des Reichssicherheitshauptamts. Auch die Wahrnehmungen und Deutungen des Anschlags vom 8. November 1939 werden diskutiert. \nPeter Steinbach\, 1948 geboren\, ist Professor i. R. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim\, Wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Vorsitzender des Internationalen Beirats der Stiftung Topographie des Terrors. Gemeinsam mit Johannes Tuchel ist er Autor des Bandes Georg Elser. Der Hitler-Attentäter (2010). \n  \nEintritt frei \nAnmeldung erbeten:\nveranstaltungen@topographie.de\, Telefon: 030 254509-13
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/georg-elser-der-hitler-attentaeter/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181023T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181023T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180917T120846Z
LAST-MODIFIED:20181016T093247Z
UID:3049-1540321200-1540321200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1936
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Thomas Lutz\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1936/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181022T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181022T181500
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180917T120556Z
LAST-MODIFIED:20181016T093319Z
UID:3046-1540232100-1540232100@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die vergessene Republik. Zum Ort der Weimarer Demokratie in der deutsch-deutschen Zeitgeschichte
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Martin Sabrow\nModeration: Prof: Dr. Andreas Nachama \nEintritt frei \nAnmeldung: veranstaltungen@topographie.de \nRingvorlesung „Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik” \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-vergessene-republik-zum-ort-der-weimarer-demokratie-in-der-deutsch-deutschen-zeitgeschichte/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20181016T190000
DTEND;TZID=UTC:20181016T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180702T073057Z
LAST-MODIFIED:20181016T093353Z
UID:2622-1539716400-1539716400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Weiheraum« – Ein Roman über Täter und Opfer des Volksgerichtshofs
DESCRIPTION:Der Autor Prof. Dr. Klaus Marxen\, Berlin im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Steinbach\, Berlin \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/weiheraum-ein-roman-ueber-taeter-und-opfer-des-volksgerichtshofs/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Gespräch
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181015T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181015T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180917T115628Z
LAST-MODIFIED:20181016T094340Z
UID:3043-1539630000-1539630000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Columbia-Haus. Gestapo-Gefängnis und Konzentrationslager 1933–1936
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. des. Karoline Georg\, Berlin\nModeration: Dr. Kurt Schilde\, Potsdam \nIm Rahmen der Veranstaltungsreihe Ehemaliger Flughafen Tempelhof \nEintritt frei \nAnmeldung erbeten: Telefon 030 254509-13\, veranstaltungen@topographie.de \nEs steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei. \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-columbia-haus-gestapo-gefaengnis-und-konzentrationslager-1933-1936/
LOCATION:Flughafen Tempelhof\, Zollgarage\, Columbiadamm 10\, Berlin\, 12101
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181011T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181011T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180917T113505Z
LAST-MODIFIED:20180917T113505Z
UID:3039-1539284400-1539284400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Fabian Wendler\, Berlin\nModeration: Dr. Gabriele Camphausen\, Berlin \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/ns-taeter-in-der-geschichtsschreibung-der-sbz-und-ddr-bis-in-die-1960er-jahre/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181009T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181009T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180917T112842Z
LAST-MODIFIED:20180917T112842Z
UID:3037-1539111600-1539111600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die SS nach 1945. Entschuldungsnarrative\, populäre Mythen\, europäische Erinnerungsdiskurse
DESCRIPTION:Buchpräsentation: PD Dr. Jan Erik Schulte\, Hadamar\, und Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-ss-nach-1945-entschuldungsnarrative-populaere-mythen-europaeische-erinnerungsdiskurse/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180925T190000
DTEND;TZID=UTC:20180925T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180702T072757Z
LAST-MODIFIED:20180702T072757Z
UID:2620-1537902000-1537902000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Ein Armeecorps der inneren Front« – Roland Freisler und der Volksgerichtshof
DESCRIPTION:Vortrag\nThomas Clausen\, Cambridge \n  \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/ein-armeecorps-der-inneren-front-roland-freisler-und-der-volksgerichtshof/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180919T190000
DTEND;TZID=UTC:20180919T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180709T114232Z
LAST-MODIFIED:20180709T114459Z
UID:2718-1537383600-1537383600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Der Flughafen Tempelhof als Ort der Zwangsarbeit
DESCRIPTION:Grußwort\nLeonard Czerwiakowski\, Warschau \nEinführung Zwangsarbeit in Berlin 1939–1945\nDr. Christine Glauning\, Berlin \nVortrag Zwangsarbeit bei der Weser Flugzeugbau GmbH\nMatthias Heisig\, Berlin \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nAnmeldung erbeten unter Telefon 030 254509-13 oder E-Mail: veranstaltungen@topographie.de. \nVeranstaltungsort: Flughafen Tempelhof\, Zollgarage\nZugang über den »Ehrenhof«\, links vom Haupteingang »Zentralflughafen«
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/der-flughafen-tempelhof-als-ort-der-zwangsarbeit/
LOCATION:Flughafen Tempelhof\, Zollgarage\, Columbiadamm 10\, Berlin\, 12101
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180918T190000
DTEND;TZID=UTC:20180918T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180702T073539Z
LAST-MODIFIED:20180730T082852Z
UID:2625-1537297200-1537297200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Arbeitszwang und Judenmord. Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau
DESCRIPTION:Arbeitslager für Juden waren ein Spezifikum der NS-Besatzungsherrschaft in Osteuropa. Schätzungsweise 900 bis 1000 Lager dieses Typus sind zwischen 1939 und 1944 allein in den okkupierten polnischen und sowjetischen Gebieten errichtet worden. In seiner Studie konzentriert sich Mario Wenzel auf den südwestlichen Distrikt Krakau des Generalgouvernements. Der Autor zeigt\, dass die dortigen Arbeitslager integraler Bestandteil der Judenverfolgung im besetzten Polen waren\, sowohl in der Phase der »Judenpolitik« bis Anfang 1942 als auch in der Phase ihrer Vernichtung. Die sich verändernde Verfolgungspraxis spiegelte sich in den Unterstellungsverhältnissen und im äußeren Aufbau der Lager wider\, in den Arbeits- und Lebensbedingungen der Insassen\, den Einfluss und Betreuungsmöglichkeiten jüdischer Institutionen und in der Funktion der Lager. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Christine Glauning\, Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \nVortrag\nDr. Mario Wenzel\, Autor und Historiker \nGespräch\nDr. Mario Wenzel\nProf. Dr. Wolfgang Benz\, Historiker und Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/2625/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Stiftung Denkmal f%C3%BCr die ermordeten Juden Europas":MAILTO:veranstaltungen@stiftung-denkmal.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180913T200000
DTEND;TZID=UTC:20180913T200000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180718T113026Z
LAST-MODIFIED:20180718T113026Z
UID:2855-1536868800-1536868800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Dokumentartheaterstück »Der nützliche Mensch«
DESCRIPTION:Das Dokumentar-Theaterstück »Der nützliche Mensch« ist am 25. November 2017 an der Charité uraufgeführt worden. Es thematisiert den Wert des menschlichen Lebens in der Zeit des Nationalsozialismus\, als die Einhaltung ethisch-medizinischer Normen im Umgang mit den Patienten von ihrer »rassischen« Kategorisierung und Bewertung sowie der »Nützlichkeit« des Menschen abhing. \nGemeinsam mit der Regisseurin Katharina Klemm präsentiert das Historikerlabor ein Stück über die ethischen Fragen um den Wert des Menschen\, die aktuell an Relevanz kaum zu unterschätzen sind. Nicht zuletzt behandelt das Stück auch die einst unheilvolle Allianz zwischen Wissenschaft und Ideologie an der Charité. \nDabei begreift und zeigt das Historikerlabor Kunst und Wissenschaft als Einheit. Es bedient sich hier eines praxeologischen Ansatzes: Ärzte*innen\, Historiker*innen\, Menschen stehen auf der Bühne\, werden zitiert und zitieren gleichermaßen. Was vorgetragen und gespielt wird\, stammt aus historischen Quellen\, aus Aktennotizen\, Briefen\, Erinnerungen\, flankiert von Kommentaren. Es entsteht eine quellenkritische Collage als Ergebnis eines Forschungsprozesses\, ein Experiment\, das die Werkzeuge der Performanzhistoriker*innen als »Quellenkritik live« auf der Bühne anwendet. Die gesprochenen Quellen gewinnen eine neue Plastizität und Emotionalität\, machen Motivationen und Handlungsweisen der historischen Akteure für das Publikum nicht nur verständlich\, sondern auch erfahrbar. Transparent werden personelle wie institutionelle Verflechtungen im Kontext der historischen Strukturen. Als Bühne dienen authentische Schauplätze\, die selbst besondere Orte geschichtlichen Handelns waren. \n  \nWir bitten um Anmeldung bis 7. September 2018 unter Telefon: 030 254 509 -0 oder E-Mail: veranstaltungen@topographie.de. \nDas Projekt wurde gefördert von: Heinz und Heide Dürr Stiftung\, Charité GeDENKOrt\, Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Fonds Soziokultur.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/dokumentartheaterstueck-der-nuetzliche-mensch/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180911T190000
DTEND;TZID=UTC:20180911T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180702T072522Z
LAST-MODIFIED:20180831T155516Z
UID:2618-1536692400-1536692400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Eine »Außenstelle des Volksgerichtshofs«. Todesurteile des Kammergerichts 1943 bis 1945
DESCRIPTION:Das Berliner Kammergericht\, oberstes Landesgericht für Strafangelegenheiten\, fällte seit 1934 als eine »Außenstelle des Volksgerichtshofs« (Roland Freisler) eine Vielzahl von Urteilen gegen politische Gegner und Kritiker des NS-Regimes. 1943 verschärfte sich seine Repressionspraxis weiter. Bis 1945 sprach das Gericht mindestens 69 Todesurteile gegen Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter aus. Die Tatvorwürfe reichten von finanzieller Unterstützung von Widerstandsgruppen\, der Teilnahme an Veranstaltungen und dem Verteilen von Flugblättern bis zum Verbreiten von Auslandsnachrichten. \nIn seinem Vortrag gibt Johannes Tuchel einen Einblick in seine Forschungsergebnisse zum Berliner Kammergericht. Er beschreibt die zunehmende Repression während der Verfahren\, berichtet über die beteiligten Staatsanwälte und Richter und stellt einige der Opfer vor\, die als Einzelpersonen oder als Mitglieder einer Widerstandsgruppe wegen »Vorbereitung zum Hochverrat«\, »Feindbegünstigung«\, »Wehrkraftzersetzung« oder »Landesverrat« zum Tode verurteilt wurden. Das letzte Todesurteil verhängte das Kammergericht am 18. April 1945. \n  \nPROGRAMM \nVortrag\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Berlin \n  \nJohannes Tuchel\, 1957 geboren\, ist Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie apl. Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und lehrt am Fachbereich für Holocaust Studien des Touro College Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Die Todesurteile des Kammergerichts 1943 bis 1945. Eine Dokumentation (2016). \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Kuratorin der Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/eine-aussenstelle-des-volksgerichtshofs-todesurteile-des-kammergerichts-1943-bis-1945/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180828T190000
DTEND;TZID=UTC:20180828T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180618T084052Z
LAST-MODIFIED:20180815T062444Z
UID:2560-1535482800-1535482800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1935 – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung im  Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. \nVortrag\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n  \nFür die Selbstdarstellung der Nationalsozialisten spielte die große Zahl inszenierter Massenveranstaltungen eine bedeutende Rolle. Dazu zählten auch die ab 1933 zunächst jährlich stattfindenden mehrtägigen Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg. Zur politischen Bühne wurde insbesondere der »Reichsparteitag der Freiheit« im September 1935\, auf dem der extra dafür in die Stadt einberufene Reichstag die »Nürnberger Rassengesetze« verabschiedete. Sie erklärten die jüdischen Deutschen zu Staatsbürgern minderen Rechts. Bereits seit Beginn des Jahres hatte sich eine neue Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich ausgebreitet. \nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama wesentliche Geschehnisse des Jahres 1935 und analysiert insbesondere die »Nürnberger Gesetze« als markante Etappe einer weiteren Radikalisierung der antijüdischen Politik des NS-Regimes.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1935-andreas-nachama-ueber-die-zeit-des-nationalsozialismus/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180703T190000
DTEND;TZID=UTC:20180703T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180608T063213Z
LAST-MODIFIED:20180608T065741Z
UID:2468-1530644400-1530644400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Ausstellungseröffnung: »Aktion Reinhardt«. Sie kamen aus dem Ghetto und gingen ins Unbekannte
DESCRIPTION:Begrüßung\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\nDr. Ulrich Baumann\, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nGrußwort\nJanusz Styczek\, Gesandter der Botschaft der Republik Polen in Deutschland \nVortrag\nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Touro College Berlin \nRundgang durch die Ausstellung\nFritz Bornemeyer und Raphaela Kula \n  \n»Aktion Reinhardt« ist die Tarnbezeichnung der SS für den planmäßigen Massenmord an den polnischen Juden. Er fand zwischen Frühjahr 1942 und Herbst 1943 in den Vernichtungsstätten Belzec\, Sobibor und Treblinka statt. Bis zu 1\,9 Millionen Jüdinnen und Juden aus Polen und anderen Teilen Europas sowie zahlreiche Roma und Romnija wurden überwiegend durch Motorabgase erstickt. \nZur Veranstaltung laden die Topographie des Terrors und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ein. Mitveranstalter sind die Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland und Gedenkstätte und Museum Majdanek. Um Anmeldung bis 28. Juni 2018 unter Tel. 030-26 39 43-0 oder veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \n  \nDie Ausstellung wurde 2013 von der Gedenkstätte Majdanek anlässlich des 70. Jahrestages der »Aktion Reinhardt« erstellt. Sie ist bis zum 26. August 2018 täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr in der Topographie des Terrors zu sehen. Weitere Informationen finden Sie hier.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-aktion-reinhardt-sie-kamen-aus-dem-ghetto-und-gingen-ins-unbekannte/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Ausstellungseröffnung
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180626T190000
DTEND;TZID=UTC:20180626T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180608T070114Z
LAST-MODIFIED:20180614T125224Z
UID:2482-1530039600-1530039600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Fabrikation eines Verbrechers. Der Kriminalfall Bruno Lüdke als Mediengeschichte
DESCRIPTION:1944 ließen Kriminalpolizisten aus dem Reichssicherheitshauptamt den zwangssterilisierten Bruno Lüdke in Wien ermorden. Nach dem Krieg nutzten Journalisten Akten der Kripo\, Tatortfotos\, eine Büste und einen Handabdruck Lüdkes für großangelegte »Enthüllungen« in illustrierten Zeitungen\, denen zufolge der Berliner Kutscher Bruno Lüdke – fälschlicherweise – als der »größte Massenmörder in der Kriminalgeschichte« bezeichnet wurde. International populär wurde der Kriminalfall durch Robert Siodmaks preisgekrönten Film »Nachts\, wenn der Teufel kam« mit Mario Adorf in der Rolle des geisteskranken Verbrechers. \nMit dem soeben bei Spector Books erschienenen Band Fabrikation eines Verbrechers (2018) legen Axel Doßmann und Susanne Regener eine Visual History über Kriminalität\, Gewalt und rassistische Menschenbilder vor\, die vom 19. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart reicht. Rekonstruiert wird\, unter welchen Bedingungen der Fake im Nationalsozialismus entstand und warum er sich in der Bundesrepublik als True Crime etablieren konnte. Doßmann und Regener erörtern in ihrer quellenreichen Studie exemplarisch die Konstruktion des Bösen und Anormalen und untersuchen ihre gesellschaftlichen Funktionen in Diktatur und Demokratie. \nAxel Doßmann\, 1968 geboren\, ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit des Historischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuvor arbeitete er für ARD-Hörfunk\, Ausstellungen und Dokumentarfilm. Er forscht und lehrt u.a. zur audio-visuellen Repräsentation der Geschichte des Nationalsozialismus und Kommunismus. \nSusanne Regener\, 1957 geboren\, ist Professorin für Mediengeschichte/Visuelle Kultur an der Universität Siegen und Affiliate Professor für Cultural and Media Studies an der Universität Kopenhagen.  Sie forscht und lehrt seit vielen Jahren zur Geschichte der Visualisierungen von Außenseitern in europäischen Gesellschaften. \nMichael Wildt\, 1954 geboren\, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Im Gespräch mit Michael\nWildt«.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/fabrikation-eines-verbrechers-der-kriminalfall-bruno-luedke-als-mediengeschichte/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Buchpräsentation,Gespräch
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180619T190000
DTEND;TZID=UTC:20180619T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180524T083421Z
LAST-MODIFIED:20180524T091311Z
UID:2402-1529434800-1529434800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die ehemalige Heeresversuchsstelle Kummersdorf in Brandenburg
DESCRIPTION:Vortrag\nDie ehemalige Heeresversuchsstelle Kummersdorf: Schießplatz – Lost Place – Lernort\nDr. habil. Markus Pöhlmann\, Potsdam \nVortrag\nRaketenentwicklung und Zwangsarbeit: Kummersdorf – Peenemünde – Mittelbau-Dora\nDaniel Brandau\, Braunschweig \nModeration\nDr. Susanne Köstering\, Potsdam \n30 Kilometer südlich von Berlin befindet sich das Gelände der ehemaligen Heeresversuchsstelle Kummersdorf. Von 1875 bis 1945 wurde hier unter strenger Geheimhaltung militärische Spitzentechnologie entwickelt. Zunächst als Schießplatz zur Erprobung von Artillerie genutzt\, richtete die Wehrmacht später eine Atom- und militärtechnische Versuchsstelle sowie ein Raketenversuchsgelände ein. Von 1945 bis 1994 diente ein Teil des Areals als sowjetischer Militärflugplatz. Seit 2007 steht das Gelände mit einer Vielzahl baulicher Relikte unter Denkmalschutz und ist mit über 2000 ha eines der größten Denkmale in der Bundesrepublik. Im Museum Kummersdorf ist seit 1995 eine Ausstellung zu sehen\, eine Besichtigung des Geländes ist nur mit fachkundiger Führung möglich. Seit 2008 unterstützt eine Projektgruppe den 1990 gegründeten Förderverein in seinem Bemühen\, den Ort dauerhaft für die historische Vermittlung zu erschließen.\nIn seinem Vortrag gibt Markus Pöhlmann einen Überblick über die Geschichte der ehemaligen Heeresversuchsstelle Kummersdorf. Daniel Brandau lenkt den Blick auf die NS-Zeit und berichtet über wesentliche Etappen der Raketenentwicklung und den Zwangsarbeitereinsatz im Raketenbau. \nMarkus Pöhlmann\, 1967 geboren\, ist Wissenschaftlicher Direktor am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr\, Potsdam. Er ist Mitautor der Broschüre Die Heeresversuchsstelle Kummersdorf. Schießplatz – Geheimer Ort – Denkmal (2014). \nDaniel Brandau\, 1983 geboren\, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Meta-Peenemünde. Das Bild der rüstungstechnischen Versuchsanstalten im kulturellen Gedächtnis« an der Technischen Universität Braunschweig. \nSusanne Köstering ist Geschäftsführerin des Museumsverbands des Landes Brandenburg e.V. und Mitglied der »Projektgruppe Heeresversuchsstelle Kummersdorf«.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-ehemalige-heeresversuchsstelle-kummersdorf-in-brandenburg/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180612T190000
DTEND;TZID=UTC:20180612T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180514T101407Z
LAST-MODIFIED:20180514T103804Z
UID:2298-1528830000-1528830000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1934 – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung im  Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. \nVortrag\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nModeration\nKlaus Hesse\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nUnmittelbar nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 2. August 1934 wurden die Ämter von Reichspräsident und Reichskanzler in der Person Adolf Hitlers vereinigt und die Reichswehr auf seine Person vereidigt. Damit war der »Führerstaat« konstituiert. Auch die SS verzeichnete 1934 einen Machtzuwachs. Mit der Übernahme der preußischen Geheimen Staatspolizei im April hatte der »Reichsführer SS« Heinrich Himmler die Leitung aller politischen Polizeien im Reich inne. Ende Juni entmachtete Hitler im Zuge des angeblichen »»«Röhm-Putsches»« und der Ermordung ihrer Führung die SA zugunsten der SS.\nIn seinem Vortrag skizziert Andreas Nachama den Prozess der endgültigen Machtkonsolidierung der NS-Diktatur im Jahr 1934 und zeigt\, wie parallel dazu Zentralisierung und Expansion des nationalsozialistischen Überwachungs- und Terrorapparats verliefen. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nÜber die  Vortragsreihe\nEnde November 201 9 wird Andreas Nachama in den Ruhestand treten. Im Rahmen einer Reihe von 13 Vorträgen\, die am 8. Mai 2018 beginnt\, wird er die einzelnen Jahre des Nationalsozialismus näher beleuchten. Auf der Basis einer zentralen Quelle\, der Berichterstattung der NS-Parteizeitung »Völkischer Beobachter«\, geht er wesentlichen Ereignissen der Jahre und ihrer medialen Vermittlung nach. Dabei wird er auch – nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrungen als Kind von Überlebenden der Schoa – seinen sehr persönlichen Blick auf diese 12 Jahre\, 3 Monate und 8 Tage NS-Herrschaft über Deutschland und schließlich große Teile Europas darlegen.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1934-andreas-nachama-ueber-die-zeit-des-nationalsozialismus/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180606T190000
DTEND;TZID=UTC:20180606T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180514T095249Z
LAST-MODIFIED:20180514T095441Z
UID:2292-1528311600-1528311600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Flucht und Ausreise aus der DDR. Über Tempelhof in den Westen
DESCRIPTION:Einführung\nBettina Effner\, Berlin \nZeitzeugengespräch\nAngela Bertus\, Brigitte Jerate-Kammermeier und Hartmut Blankenstein \nRund 1\,4 Millionen Menschen aus der DDR und Ost-Berlin passierten zwischen 1953 und 1990 das Notaufnahmelager Marienfelde\, um eine Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik und West-Berlin zu erhalten. Die Mehrzahl von ihnen wurde auf die Bundesländer verteilt und von Tempelhof ausgeflogen. Für den Berliner Senat war es bis zum Mauerbau 1961 und noch einmal 1989/90 entscheidend\, die Teilstadt auf diese Weise von einem massenhaften Zuzug zu entlasten. Für die Geflüchteten und Ausgereisten bedeutete der Start in Tempelhof den Aufbruch in ein neues Leben.\nIn ihrer Einführung reflektiert Bettina Effner die Bedeutung des Ausfliegens von DDR-Zuwanderern für die Flüchtlingspolitik des Berliner Senats bis zum Ende der DDR 1990. Angela Bertus\, Brigitte Jerate-Kammermeier und Hartmut Blankenstein berichten\, wie sie den Weggang ihrer Familien aus der DDR und den Neubeginn im Westen mit dem Flug von Tempelhof als Übergang erlebten. \nAngela Bertus kam 1949 in Mühlhausen (Thüringen) zur Welt. Kurz vor dem Mauerbau floh sie mit ihren Eltern nach West-Berlin\, zwei Wochen später wurde die Familie nach Hanau ausgeflogen. \nBrigitte Jerate-Kammermeier wurde 1945 auf Hasselö (Dänemark) geboren. Die erste Station ihrer Flucht mit Mutter und Bruder war 1956 West-Berlin\, bevor sie per Flugzeug ins Rheinland gelangte. \nHartmut Blankenstein\, 1941 in Opole (Polen) geboren\, war 11 Jahre alt\, als seine Familie 1953 die Flucht nach West-Berlin unternahm. Von Tempelhof wurden sie nach Hamburg ausgeflogen. \nBettina Effner\, Historikerin und Germanistin\, ist Stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer und Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. \n  \nAnmeldung erbeten unter: 030 254509-13 oder veranstaltungen@topographie.de \nEs steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/flucht-und-ausreise-aus-der-ddr-ueber-tempelhof-in-den-westen/
LOCATION:Flughafen Tempelhof\, Zollgarage\, Columbiadamm 10\, Berlin\, 12101
CATEGORIES:Zeitzeugengespräch
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180605T190000
DTEND;TZID=UTC:20180605T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180514T094505Z
LAST-MODIFIED:20180514T094505Z
UID:2288-1528225200-1528225200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Justizmord und Holocaust. Todesurteile des Volksgerichtshofs im Zusammenhang mit kritischen Äußerungen über die Ermordung der Juden
DESCRIPTION:Vortrag\nProf. Dr. Bernward Dörner\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Berlin \nWährend des Zweiten Weltkriegs bestrafte die nationalsozialistische Justiz Zweifel der deutschen Bevölkerung am »Endsieg« zunehmend mit dem Tod. Auch kritische Äußerungen über die »Endlösung der Judenfrage« nach der deutschen Niederlage in Stalingrad führten zur Verhängung von Todesurteilen durch den Volksgerichtshof. Ermöglicht wurde diese Ausweitung des Justizterrors\, weil das Gericht im Januar 1943 für den Tatbestand der »Wehrkraftzersetzung« zuständig geworden war.\nIn seinem Vortrag erinnert Bernward Dörner an verschiedene Personen\, die während des Holocaust über das Massenmorden nicht schweigen wollten oder konnten und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt wurden. Mit dieser Urteilspraxis sollte der Versuch unternommen werden\, jedes Mitgefühl mit den verfolgten Juden sowie jegliche Kritik an dem Menschheitsverbrechen zu unterdrücken\, um die Durchführung des Genozids zu erleichtern \nBernward Dörner\, 1956 geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte und lehrt am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er hat diverse Veröffentlichungen zur Verfolgungspraxis im Nationalsozialismus vorgelegt. Seine wichtigsten Werke sind »Heimtücke«. Das Gesetz als Waffe. Kontrolle\, Abschreckung und Verfolgung in Deutschland 1933–1945 (1998) und Die Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte\, aber jeder wissen konnte (2007). Im Begleitband zur Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945« ist er mit einem Aufsatz zum Thema des Vortragstitels vertreten. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Kuratorin der Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/justizmord-und-holocaust-todesurteile-des-volksgerichtshofs-im-zusammenhang-mit-kritischen-aeusserungen-ueber-die-ermordung-der-juden/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180522T190000
DTEND;TZID=UTC:20180522T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180514T093823Z
LAST-MODIFIED:20180514T094610Z
UID:2283-1527015600-1527015600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Der Volksgerichtshof: Justiz als Terrorinstrument
DESCRIPTION:Vortrag\nProf. Dr. Klaus Marxen\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Berlin \nMit der nationalsozialistischen Reform des politischen Strafrechts durch Gesetz vom 24. April 1934 entstand ein neues Gericht. Nunmehr urteilte der Volksgerichtshof mit Sitz in Berlin anstelle des Leipziger Reichsgerichts schwere politische Straftaten in erster und letzter Instanz ab\, zunächst als Sondergericht und ab 1936 als Teil der ordentlichen Gerichtsbarkeit. In strikter Ausrichtung an politischen Vorgaben entwickelte das Gericht während seiner elfjährigen Tätigkeit eine Strafpraxis von beispielloser Grausamkeit. Nahezu jeder dritte der etwa 16.700 Angeklagten wurde zum Tode verurteilt. Ein beklemmendes Zeugnis vom Wirken dieses Gerichts legen die bekannten Filmaufnahmen aus den Verhandlungen unter Leitung des berüchtigten Präsidenten Freisler gegen die Mitwirkenden am Widerstand vom 20. Juli 1944 ab.\nDer Vortrag behandelt die Gründungs- und Wirkungsgeschichte des Volksgerichtshofs und nimmt dabei auch vorangehende und nachfolgende Rechtsentwicklungen in den Blick. Mit dem Begriff des Terrorinstruments im Vortragstitel wird eine Formulierung des Deutschen Bundestages in einer Erklärung aus dem Jahr 1985 aufgegriffen\, die den Entscheidungen des Volksgerichtshofs jede Rechtswirkung abspricht. \nKlaus Marxen\, 1945 geboren\, Professor für Strafrecht\, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin\, von 1996 bis 2007 Richter am Kammergericht Berlin\, hat sich mit dem nationalsozialistischen Volksgerichtshof in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen befasst\, darunter Das Volk und sein Gerichtshof (1994) und Terror und »Normalität«. Urteile des nationalsozialistischen Volksgerichtshofs 1934–1945. Eine Dokumentation (2004\, zus. mit Holger Schlüter) sowie jüngst auch in dem Roman Weiheraum (2015). Im Begleitband zur Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹« ist er mit dem Aufsatz Der nationalsozialistische Volksgerichtshof: Geschichte und Gegenwart vertreten. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Kuratorin der Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/der-volksgerichtshof-justiz-als-terrorinstrument/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180516T190000
DTEND;TZID=UTC:20180516T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180427T084913Z
LAST-MODIFIED:20180427T084959Z
UID:2128-1526497200-1526497200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Der Flughafen Tempelhof und die »Berliner Luftbrücke« 1948/49
DESCRIPTION:Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres SHARING HERITAGE 2018 wird die Stiftung Topographie des Terrors ab 5. September eine Ausstellung zur Geschichte des ehemaligen Flughafens Tempelhof zeigen\, die vor Ort zu sehen sein wird. Die Stiftung und das AlliiertenMuseum\, Berlin\, laden zu einer Veranstaltung der dazugehörigen Reihe ein: \n  \nDer Flughafen Tempelhof und die »Berliner Luftbrücke« 1948/49\nVortrag\nBernd von Kostka\, Berlin \nModeration\nHeiko Triesch\, Berlin \nDrei Jahre nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 und der daraus resultierenden Besatzung durch die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs kam es in Berlin zu einer Krise\, die den Beginn des »Kalten Krieges« bedeutete. Unmittelbarer Anlass war die am 18. Juni 1948 von den Westmächten verkündete Währungsreform\, auf die die sowjetische Militäradministration mit der Sperrung aller Land-\, Schienen- und Wasserwege zwischen Berlin und den Westzonen reagierte. Um die Versorgung der Berliner Bevölkerung sicherzustellen\, richteten die Westmächte eine »Luftbrücke« ein\, die bis zum 30. September 1949 bestand. 1951 wurde vor dem Flughafen Tempelhof ein Luftbrückendenkmal errichtet.\nIn seinem Vortrag berichtet Bernd von Kostka über die Idee und Durchführung der »Berliner Luftbrücke«\, beschreibt die Probleme im Laufe der etwa 15 Monate dauernden Aktion und fragt nach dem Erfolg des Unternehmens. \n  \nBernd von Kostka\, 1962 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im AlliiertenMuseum\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber diverser Aufsätze und Publikationen zum Thema »Berliner Luftbrücke«. \nHeiko Triesch\, 1968 geboren\, ist Leiter des Bereichs Luft- und Raumfahrt im Deutschen Technikmuseum Berlin. \n  \nEintritt frei.\nAnmeldung erbeten: Telefon 030 254509-13\, veranstaltungen@topographie.de.\nEs steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei. \n  \nVeranstaltungsort: Flughafen Tempelhof\, Zollgarage (Zugang über den »Ehrenhof«\, links vom\nHaupteingang »Zentralflughafen«)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/der-flughafen-tempelhof-und-die-berliner-luftbruecke-1948-49/
LOCATION:Flughafen Tempelhof\, Zollgarage\, Columbiadamm 10\, Berlin\, 12101
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180515T190000
DTEND;TZID=UTC:20180515T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180427T085637Z
LAST-MODIFIED:20180427T090207Z
UID:2136-1526410800-1526410800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die Gestapo Trier
DESCRIPTION:Buchpräsentation\nDr. Thomas Grotum\, Trier \nVotrag Quellenlage und Forschungsfelder zur Geschichte der Staatspolizeistelle Trier\nLena Haase\, Trier \nVotrag Das Vernehmungskommando der Gestapo im SS-Sonderlager/Konzentrationslager Hinzert\nKatharina Klasen\, Berlin \nModeration\nKlaus Hesse\, Berlin \nAm 5. Mai 1933\, nur wenige Tage nach der Gründung des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin\, wurde in Trier eine Staatspolizeistelle errichtet. Von 1935 bis 1944 war sie in dem ehemaligen Gebäude der Reichsbahndirektion untergebracht. Als im Herbst 2011 die Staatsanwaltschaft Trier in das Haus einziehen sollte\, regte sie ein universitäres Forschungsprojekt an\, das seither zahlreiche weit verstreute Aktenüberlieferungen zutage gefördert hat.\nDer von Thomas Grotum herausgegebene Band Die Gestapo Trier. Beiträge zur Geschichte einer regionalen Verfolgungsbehörde (2018) bündelt die bisherigen Ergebnisse. Die Bandbreite der Aufsätze reicht von biographischen Studien über die Analyse von Berichten der Gestapo bis zur Beschäftigung mit einzelnen Personengruppen. Untersucht wird die grenzpolizeiliche und nachrichtendienstliche Tätigkeit der Abteilung III (Abwehr) der Gestapo sowie die Funktion der Staatspolizei als Zensurbehörde.\nIn den Blick genommen wird auch das SS-Sonderlager/KZ Hinzert als Ort des Verbrechens sowie die gerichtliche Verfolgung der Verbrechen in der Nachkriegszeit: der Gestapo-Prozess in Luxemburg. \n  \nThomas Grotum ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere und Neueste Geschichte und Leiter des Forschungsprojekts zur Geschichte der Gestapo Trier an der Universität Trier. \nLena Haase ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt zur Geschichte der Gestapo Trier an der Universität Trier und Mitarbeiterin der Gedenkstätte SSSonderlager/KZ Hinzert. \nKatharina Klasen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. \n  \nEintritt frei
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-gestapo-trier/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180508T190000
DTEND;TZID=UTC:20180508T190000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180427T090651Z
LAST-MODIFIED:20180508T052201Z
UID:2143-1525806000-1525806000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1933 - Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung im  Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. \n  \nVortrag\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nModeration\nDr. Erika Bucholtz\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n  \nAls Hitler am 30. Januar  1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde\, schien es vielen Deutschen\, als sei dies nur eine weitere der häufigen Regierungsbildungen\, die man in der Weimarer Republik erlebt hatte. Es handelte sich jedoch um eine Regierungsbildung\, mit der Politiker an die Macht gekommen waren\, die von vornherein die parlamentarische Demokratie abschaffen und durch ein autoritär-staatliches politisches System ersetzen wollten\, ohne freie Wahlen\, ohne Parteienkonkurrenz\, ohne unabhängige Justiz. \nIn seinem Vortrag gibt Andreas Nachama einen Überblick über die Etablierung der NS-Diktatur im Jahr 1933\, untersucht die Maßnahmen der »Machtergreifung« und zeigt\, dass der massive Einsatz politischer Gewalt für die Durchsetzung der NS-Herrschaft kennzeichnend war. \n  \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.\nVon 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \n  \nÜber die  Vortragsreihe\nEnde November 201 9 wird Andreas Nachama in den Ruhestand treten. Im Rahmen einer Reihe von 13 Vorträgen\, die am 8. Mai 2018 beginnt\, wird er die einzelnen Jahre des Nationalsozialismus näher beleuchten. Auf der Basis einer zentralen Quelle\, der Berichterstattung der NS-Parteizeitung »Völkischer Beobachter«\, geht er wesentlichen Ereignissen der Jahre und ihrer medialen Vermittlung nach. Dabei wird er auch – nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrungen als Kind von Überlebenden der Schoa – seinen sehr persönlichen Blick auf diese 12 Jahre\, 3 Monate und 8 Tage NS-Herrschaft über Deutschland und schließlich große Teile Europas darlegen.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1933/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20180503T101500
DTEND;TZID=UTC:20180503T170000
DTSTAMP:20260618T103911
CREATED:20180427T051430Z
LAST-MODIFIED:20180427T051430Z
UID:2042-1525342500-1525366800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Familienbegegnungen. Seminar zu Methoden familiengeschichtlicher Recherchen
DESCRIPTION:Häufig erreichen die Stiftung Topographie des Terrors Anfragen von Menschen\, die mehr über die Rolle ihrer Familienangehörigen in der NS-Zeit wissen möchten. Dabei geht es oft darum\, den Familienerzählungen Informationen aus den Archiven oder der Fachliteratur über die Mitgliedschaft in Organisationen oder die Tätigkeit in Institutionen des NS-Staates\, besonders in NSDAP\, SS\, Polizei und Wehrmacht\, gegenüberzustellen. \nDas Seminar hat das Ziel\, einen Überblick zu den Recherchemöglichkeiten zu geben\, die Archive und Bibliotheken anbieten. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die umfangreichen personenbezogenen Überlieferungen zur NS-Zeit\, die im Bundesarchiv-Lichterfelde und in der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht aufbewahrt werden. \nDie Stiftung Topographie des Terrors dankt dem Bundesarchiv und der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Zusammenarbeit. \nZeitplan:\n10.15: Begrüßung – Die »Topographie des Terrors« – Vorstellungsrunde (Ulrich Tempel)\n11.45: Personenbezogene Unterlagen aus der NS-Zeit im Bundesarchiv (Jana Blumberg\, Heinz Fehlauer)\n13.15: Imbiss\n14.00: Unterlagen der Deutschen Dienststelle (WASt) (Stephan Kühmayer)\n15.30: Kaffeepause\n16.00: Internetressourcen und weitere Angebote (Ulrich Tempel)\n17.00: Seminarende \nBegrenzte Teilnehmerzahl; eine Teilnahme ist nur nach Anmeldebestätigung\nmöglich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10\,- Euro und ist während des Seminars in bar zu entrichten. \n  \nAnmeldungen bzw. Rückfragen bitte an: \nStiftung Topographie des Terrors\nUlrich Tempel\nNiederkirchnerstraße 8\n10963 Berlin\ntempel@topographie.de\, Telefon 030 254509-27 \nBitte beachten Sie\, dass das Dokumentationszentrum erst um 10 Uhr öffnet.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/familienbegegnungen-seminar-zu-methoden-familiengeschichtlicher-recherchen/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Workshop
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
END:VCALENDAR