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SUMMARY:Der Flughafen Tempelhof und die »Berliner Luftbrücke« 1948/49
DESCRIPTION:Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres SHARING HERITAGE 2018 wird die Stiftung Topographie des Terrors ab 5. September eine Ausstellung zur Geschichte des ehemaligen Flughafens Tempelhof zeigen\, die vor Ort zu sehen sein wird. Die Stiftung und das AlliiertenMuseum\, Berlin\, laden zu einer Veranstaltung der dazugehörigen Reihe ein: \n  \nDer Flughafen Tempelhof und die »Berliner Luftbrücke« 1948/49\nVortrag\nBernd von Kostka\, Berlin \nModeration\nHeiko Triesch\, Berlin \nDrei Jahre nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 und der daraus resultierenden Besatzung durch die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs kam es in Berlin zu einer Krise\, die den Beginn des »Kalten Krieges« bedeutete. Unmittelbarer Anlass war die am 18. Juni 1948 von den Westmächten verkündete Währungsreform\, auf die die sowjetische Militäradministration mit der Sperrung aller Land-\, Schienen- und Wasserwege zwischen Berlin und den Westzonen reagierte. Um die Versorgung der Berliner Bevölkerung sicherzustellen\, richteten die Westmächte eine »Luftbrücke« ein\, die bis zum 30. September 1949 bestand. 1951 wurde vor dem Flughafen Tempelhof ein Luftbrückendenkmal errichtet.\nIn seinem Vortrag berichtet Bernd von Kostka über die Idee und Durchführung der »Berliner Luftbrücke«\, beschreibt die Probleme im Laufe der etwa 15 Monate dauernden Aktion und fragt nach dem Erfolg des Unternehmens. \n  \nBernd von Kostka\, 1962 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im AlliiertenMuseum\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber diverser Aufsätze und Publikationen zum Thema »Berliner Luftbrücke«. \nHeiko Triesch\, 1968 geboren\, ist Leiter des Bereichs Luft- und Raumfahrt im Deutschen Technikmuseum Berlin. \n  \nEintritt frei.\nAnmeldung erbeten: Telefon 030 254509-13\, veranstaltungen@topographie.de.\nEs steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei. \n  \nVeranstaltungsort: Flughafen Tempelhof\, Zollgarage (Zugang über den »Ehrenhof«\, links vom\nHaupteingang »Zentralflughafen«)
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SUMMARY:Die Gestapo Trier
DESCRIPTION:Buchpräsentation\nDr. Thomas Grotum\, Trier \nVotrag Quellenlage und Forschungsfelder zur Geschichte der Staatspolizeistelle Trier\nLena Haase\, Trier \nVotrag Das Vernehmungskommando der Gestapo im SS-Sonderlager/Konzentrationslager Hinzert\nKatharina Klasen\, Berlin \nModeration\nKlaus Hesse\, Berlin \nAm 5. Mai 1933\, nur wenige Tage nach der Gründung des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin\, wurde in Trier eine Staatspolizeistelle errichtet. Von 1935 bis 1944 war sie in dem ehemaligen Gebäude der Reichsbahndirektion untergebracht. Als im Herbst 2011 die Staatsanwaltschaft Trier in das Haus einziehen sollte\, regte sie ein universitäres Forschungsprojekt an\, das seither zahlreiche weit verstreute Aktenüberlieferungen zutage gefördert hat.\nDer von Thomas Grotum herausgegebene Band Die Gestapo Trier. Beiträge zur Geschichte einer regionalen Verfolgungsbehörde (2018) bündelt die bisherigen Ergebnisse. Die Bandbreite der Aufsätze reicht von biographischen Studien über die Analyse von Berichten der Gestapo bis zur Beschäftigung mit einzelnen Personengruppen. Untersucht wird die grenzpolizeiliche und nachrichtendienstliche Tätigkeit der Abteilung III (Abwehr) der Gestapo sowie die Funktion der Staatspolizei als Zensurbehörde.\nIn den Blick genommen wird auch das SS-Sonderlager/KZ Hinzert als Ort des Verbrechens sowie die gerichtliche Verfolgung der Verbrechen in der Nachkriegszeit: der Gestapo-Prozess in Luxemburg. \n  \nThomas Grotum ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere und Neueste Geschichte und Leiter des Forschungsprojekts zur Geschichte der Gestapo Trier an der Universität Trier. \nLena Haase ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt zur Geschichte der Gestapo Trier an der Universität Trier und Mitarbeiterin der Gedenkstätte SSSonderlager/KZ Hinzert. \nKatharina Klasen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. \n  \nEintritt frei
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Das Jahr 1933 - Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung im  Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. \n  \nVortrag\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nModeration\nDr. Erika Bucholtz\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n  \nAls Hitler am 30. Januar  1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde\, schien es vielen Deutschen\, als sei dies nur eine weitere der häufigen Regierungsbildungen\, die man in der Weimarer Republik erlebt hatte. Es handelte sich jedoch um eine Regierungsbildung\, mit der Politiker an die Macht gekommen waren\, die von vornherein die parlamentarische Demokratie abschaffen und durch ein autoritär-staatliches politisches System ersetzen wollten\, ohne freie Wahlen\, ohne Parteienkonkurrenz\, ohne unabhängige Justiz. \nIn seinem Vortrag gibt Andreas Nachama einen Überblick über die Etablierung der NS-Diktatur im Jahr 1933\, untersucht die Maßnahmen der »Machtergreifung« und zeigt\, dass der massive Einsatz politischer Gewalt für die Durchsetzung der NS-Herrschaft kennzeichnend war. \n  \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.\nVon 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \n  \nÜber die  Vortragsreihe\nEnde November 201 9 wird Andreas Nachama in den Ruhestand treten. Im Rahmen einer Reihe von 13 Vorträgen\, die am 8. Mai 2018 beginnt\, wird er die einzelnen Jahre des Nationalsozialismus näher beleuchten. Auf der Basis einer zentralen Quelle\, der Berichterstattung der NS-Parteizeitung »Völkischer Beobachter«\, geht er wesentlichen Ereignissen der Jahre und ihrer medialen Vermittlung nach. Dabei wird er auch – nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrungen als Kind von Überlebenden der Schoa – seinen sehr persönlichen Blick auf diese 12 Jahre\, 3 Monate und 8 Tage NS-Herrschaft über Deutschland und schließlich große Teile Europas darlegen.
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SUMMARY:Familienbegegnungen. Seminar zu Methoden familiengeschichtlicher Recherchen
DESCRIPTION:Häufig erreichen die Stiftung Topographie des Terrors Anfragen von Menschen\, die mehr über die Rolle ihrer Familienangehörigen in der NS-Zeit wissen möchten. Dabei geht es oft darum\, den Familienerzählungen Informationen aus den Archiven oder der Fachliteratur über die Mitgliedschaft in Organisationen oder die Tätigkeit in Institutionen des NS-Staates\, besonders in NSDAP\, SS\, Polizei und Wehrmacht\, gegenüberzustellen. \nDas Seminar hat das Ziel\, einen Überblick zu den Recherchemöglichkeiten zu geben\, die Archive und Bibliotheken anbieten. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die umfangreichen personenbezogenen Überlieferungen zur NS-Zeit\, die im Bundesarchiv-Lichterfelde und in der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht aufbewahrt werden. \nDie Stiftung Topographie des Terrors dankt dem Bundesarchiv und der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Zusammenarbeit. \nZeitplan:\n10.15: Begrüßung – Die »Topographie des Terrors« – Vorstellungsrunde (Ulrich Tempel)\n11.45: Personenbezogene Unterlagen aus der NS-Zeit im Bundesarchiv (Jana Blumberg\, Heinz Fehlauer)\n13.15: Imbiss\n14.00: Unterlagen der Deutschen Dienststelle (WASt) (Stephan Kühmayer)\n15.30: Kaffeepause\n16.00: Internetressourcen und weitere Angebote (Ulrich Tempel)\n17.00: Seminarende \nBegrenzte Teilnehmerzahl; eine Teilnahme ist nur nach Anmeldebestätigung\nmöglich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10\,- Euro und ist während des Seminars in bar zu entrichten. \n  \nAnmeldungen bzw. Rückfragen bitte an: \nStiftung Topographie des Terrors\nUlrich Tempel\nNiederkirchnerstraße 8\n10963 Berlin\ntempel@topographie.de\, Telefon 030 254509-27 \nBitte beachten Sie\, dass das Dokumentationszentrum erst um 10 Uhr öffnet.
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SUMMARY:Täter auf der Schulbank - Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust
DESCRIPTION:Vortrag\nDr. Sven Deppisch\, Gröbenzell \nModeration\nKlaus Hesse\, Berlin \nWährend des »Dritten Reichs« befanden sich die beiden wichtigsten Schulen der Ordnungspolizei in Berlin-Köpenick und Fürstenfeldbruck bei München. Hunderte von Männern aus ganz Deutschland absolvierten dort ihre Offiziersausbildung. Nicht nur in polizeidienstlichen und rechtlichen Fächern\, sondern vor allem in militärischen Disziplinen wurden die Schüler ausgebildet. Der »Bandenkampf« spielte dabei eine besondere Rolle. Neben weiteren Themen standen Rassenhass und Antisemitismus als Teil einer politisch-weltanschaulichen Schulung auf dem Lehrplan. Vorbereitet durch diese Kurse\, zogen während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Oberbeamte in den »auswärtigen Einsatz«. Viele von ihnen waren für Kriegsverbrechen und Massenmorde verantwortlich. \nIn seiner Studie Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust (2017) beleuchtet Sven Deppisch insbesondere die Geschichte der Polizeischule Fürstenfeldbruck und schildert\, wie die Nationalsozialisten ihre führenden »Gesetzeshüter« für den Holocaust schulten. Er analysiert das Ausbildungssystem\, zeigt\, wie das Leben an der Lehranstalt aussah\, und an welchen Massenverbrechen sich ihr Personal beteiligte. Nach Kriegsende konnten zahlreiche Absolventen und Lehrkräfte ihre Karrieren im Staatsdienst der Bundesrepublik fortsetzen. Nur wenige wurden für ihre Verbrechen verurteilt. \nSven Deppisch\, 1982 geboren\, studierte Neuere und Neueste Geschichte\,\nMittelalterliche Geschichte und Politische Wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Mit der vorliegenden Studie wurde er dort promoviert. Der Historiker ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern – Fachbereich Polizei. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors und Kurator der Dauerausstellung »Topographie des Terrors. Gestapo\, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße«. \n– Eintritt frei –
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SUMMARY:»Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938«
DESCRIPTION:Begrüßung\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors \nEinführung\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkstätten im Berliner Raum 2018 \nVortrag: Der »Anschluss« Österreichs im März 1938\nProf. Dr. Gerhard Botz\, Professor em. am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien \nIm Anschluss: Rundgang durch die Ausstellung | Imbiss \nWir bitten um Anmeldung bis 2. März unter staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de. \nÜber die Ausstellung\nDie Ausstellung Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938 wurde von der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum erarbeitet und greift die einschneidendnen Ereignisse des Jahres 1938 auf\, beginnend beim »Anschluss« Österreichs über die »Aktion Arbeitsscheu Reich« bis zur Reichspogromnacht am 9. November. Zusätzliche Tafeln zeichnen Opferbiografien und die Erinnerung an das Jahr 1938 nach. \nDie Ausstellung wird über das Jahr verteilt in den einzelnen Einrichtungen der Ständigen Konferenz zu sehen sein. Dort ist auch eine begleitende Borschüre kostenlos auf Deutsch und Englisch erhältlich.
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