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SUMMARY:Alternative für Deutschland (AfD). Physiognomie einer extrem rechten Partei
DESCRIPTION:Die AfD – Alternative für Deutschland – hat bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 mit 20\,8 Prozent ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl verdoppelt und ist damit zweitstärkste politische Kraft. Die Partei wurde 2013 aus Protest gegen die Euro-Rettungspolitik gegründet. Ursprünglich konservativ-liberal\, aber rechts von der CDU/CSU\, präsentierte sie sich nach 2015 als Hauptgegner der Flüchtlingspolitik unter Kanzlerin Angela Merkel. In der Folge erzielte die AfD zahlreiche Wahlerfolge\, darunter den Einzug in den Bundestag 2017. Ihre Programmatik und Rhetorik hat sie zunehmend radikalisiert und vereinigt inzwischen sowohl traditionelle Befürworter des Rechtextremismus als auch des Rechtspopulismus. Derzeit wird in der Öffentlichkeit verstärkt über ein Verbotsverfahren diskutiert.\nIn seinem Vortrag gibt Fabian Virchow einen Überblick über die Entwicklung der AfD\, ihr politisches Programm und ihre Strategien. Im Podiumsgespräch wird auch danach gefragt\, wie rechtspopulistischen und demokratiefeindlichen Positionen zu entgegnen ist. \nFabian Virchow ist Professor für Theorien der Gesellschaft und Theorien politischen Handelns an der Hochschule Düsseldorf und Leiter des dortigen Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus/Neonazismus. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören Alternative für Deutschland (AfD): eine Partei der extremen Rechten? (2020) und Rechtsextrem\, das neue Normal? Die AfD zwischen Verbot und Machtübernahme (2024\, hg. mit Matthias Quent). \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag und PodiumsgesprächProf. Dr. Fabian Virchow\, Düsseldorf\, und Prof. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\n  \n\n\nReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart \n\n\nGemeinsam mi \ntMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam \n\n\nAnmeldung \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nNachholtermin einer ursprünglich für den 10. April 2025 geplanten Veranstaltung
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SUMMARY:Aktion „1933–1945 Nachgegraben“ – 40 Jahre danach. Perspektiven kritischer Erinnerungsarbeit damals und heute
DESCRIPTION:Am 5. Mai 1985 kamen etwa 60 Personen zu einer „Erinnerungsaktion“ auf dem Gelände des heutigen Dokumentationszentrums Topographie des Terrors zusammen – damals eine Brachfläche am Rande West-Berlins. Mit einer symbolischen Grabung machten sie auf die nationalsozialistische Vergangenheit des Orts aufmerksam und setzten sich für die Einrichtung einer dauerhaften „Denk-Stätte“ ein. Die Aktion „1933–1945 Nachgegraben“ war nicht nur ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Stiftung Topographie des Terrors\, sondern steht auch beispielhaft für den zeitgenössischen Erinnerungsaktivismus „von unten“. 40 Jahre danach wird nun mit einer Online-Ausstellung daran erinnert. Mitglieder des Ausstellungsteams stellen die Ausstellung vor. \nStella Flatten\, Geografin und Künstlerin\, beschäftigt sich in ihrer Forschung und künstlerischen Praxis mit dem „Graben“ als Methode zur Sichtbarmachung von Geschichte in der gebauten Umwelt. \nThomas Lindenberger\, Historiker\, leitete bis 2024 das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden. 1981 war er Mitbegründer der Berliner Geschichtswerkstatt. \nSabine Weißler\, Politologin\, war in Berlin Abgeordnete und als Kulturamtsleiterin in Steglitz-Zehlendorf und Stadträtin in Berlin-Mitte für die Errichtung von Gedenkorten verantwortlich. 1985 war sie Mitinitiatorin der Aktion „1933–1945 Nachgegraben“. \nCornelia Siebeck\, Historikerin\, ist langjährig im Aktiven Museum engagiert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nEinführung und Präsentation der Online-Ausstellung \nJürgen Karwelat (Mitinitiator der Aktion „1933–1945 Nachgegraben“\, Berliner Geschichtswerkstatt)\, Gerd Kühling (Aktives Museum)\, Ulrich Tempel (Stiftung Topographie des Terrors)\, Fabian Hickethier (BAR PACIFICO) \n\n\nPodiumsgespräch \nStella Flatten\, Prof. Dr. Thomas Lindenberger und Sabine Weißler \n\n\nModeration \nCornelia Siebeck \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nVerein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin\, Berliner Geschichtswerkstatt \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes
DESCRIPTION:In ihrem neuen Buch Unerwünscht (2025) stellt Stefanie Schüler-Springorum die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus der Sicht von Menschen dar\, die im Nationalsozialismus verfolgt worden sind. In den Blick genommen werden die Erfahrungen von überlebenden Juden und Sinti und Roma\, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen. Nach 1945 waren sie in unterschiedlichem Ausmaß von fortgesetzter Diskriminierung und Verfolgung betroffen und sahen sich jahrzehntelangen Kämpfen um Anerkennung des erlittenen Unrechts ausgesetzt. Das gängige Bild von der gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals NS-Verfolgten zeigen\, dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach verschwanden\, sie waren tief im Denken vieler Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute. \n\n\n\n\n\n\n\nStefanie Schüler-Springorum ist Professorin an der Technischen Universität Berlin und Leiterin des dortigen Zentrums für Antisemitismusforschung. Im akademischen Jahr 2023/24 war sie am Londoner Deutschen Historischen Institut und an der London School of Economics als Gastprofessorin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Krieg und Fliegen. Die Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939 (2010\, span. 2014)\, Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte: Geschlecht und Differenz (2014\, engl. 2024) und Hans Litten – Anwalt gegen Hitler. Eine Biographie (2022\, Mitaut.\, erw. Neuaufl.). \nUlrike Weckel ist Professorin für Fachjournalistik Geschichte – Medien in Geschich-te und Öffentlichkeit am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Ulrike Weckel\, Gießen \n\n\n  \n\n\nAnmeldung bis 7. Mai \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:NS-Täter- und Täterinnenforschung. Stand und Perspektiven
DESCRIPTION:Impulsvortrag \nProf. Dr. Michael Wildt\, Hamburg \n\n\nPodiumsgespräch \nDr. Andrea Genest (Fürstenberg/H.)\, PD Dr. Christian Gudehus (Bochum) und Prof. Dr. Michael Wildt \n\n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\n  \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:Mai 1945: Das absurde Ende des „Dritten Reiches“. Wie und wo die Nazi-Herrschaft wirklich ihr Ende fand
DESCRIPTION:Das Ende des nationalsozialistischen Deutschen Reichs scheint klar verortet: Am 7. bzw. 9. Mai 1945 wurde die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht unterzeichnet. Damit war zwar der Krieg zu Ende\, Wehrmacht und „Drittes Reich“ waren jedoch noch nicht endgültig untergegangen. Nicht jeder bekam sogleich mit oder wollte mitbekommen\, dass alles zu Ende war. Manche kämpften weiter\, auch gab es noch zahlreiche Hinrichtungen von „Deserteuren“. Einige versuchten sich abzusetzen\, begingen Suizid oder gerierten sich als Unbeteiligte wie Albert Speer. Großadmiral Karl Dönitz\, der „Nachfolger Adolf Hitlers“\, gab noch am 18. Mai einen Tagesbefehl an die Wehrmacht heraus. Am 23. Mai wurden er und andere Mitglieder der geschäftsführenden Reichsregierung in Mürwik bei Flensburg festgenommen. Am gleichen Tag nahm sich SS-Chef Heinrich Himmler in Lüneburg das Leben.\nIn seinem Buch Mai 1945: Das absurde Ende des „Dritten Reiches“ (2025) berichtet Gerhard Paul in Wort und Bild über die letzten vier Wochen des zerfallenden Reichs. Seine Darstellung zeigt die Perspektiven der Täter\, Mitläufer und Opfer\, der Besiegten und der Sieger\, der Akteure und der Zuschauer. \nGerhard Paul ist Professor i.R. für Geschichte und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die NS-Täterfor-schung sowie die Medialität und Visualität der Geschichte. Er hat zahlreiche Publikationen zur Gestapo vorgelegt. Zu den neueren Veröffentlichungen gehören BilderMACHT. Studien zur Visual History des 20. und 21. Jahrhunderts (2013)\, Die Bundesrepublik. Eine visuelle Geschichte (2023) und Nationalsozialismus. Aufstieg – Macht – Niedergang – Nachgeschichte (2023\, zus. mit M. Wildt). \nAndrea Riedle ist Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors. \n\nBuchpräsentation: \nProf. Dr. Gerhard Paul\, Flensburg \n\n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\n\n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Ein Krieg wie kein anderer. Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Eine Revision
DESCRIPTION:BuchpräsentationProf. Dr. Jochen Hellbeck\, New Brunswick \n\nModerationDr. Jörg Morré\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitMuseum Berlin-Karlshorst \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die Geschichte des Hauses Bahlsen. Keks – Krieg – Konsum 1911–1974
DESCRIPTION:BuchpräsentationProf. Dr. Hartmut Berghoff\, Göttingen\, und Prof. Dr. Manfred Grieger\, Göttingen \n\n\nModeration \nDr. Christine Glauning\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Auschwitz. Ein Verbrechen und viele Erinnerungen - Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz
DESCRIPTION:Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist das NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zum globalen Symbol von Holocaust\, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschheit geworden. Die Zahl der Besucher der Gedenkstätte ist seit Anfang der 1990er-Jahre von etwa 500.000 auf über zwei Millionen im Jahr angewachsen. Schätzungen zufolge kamen während des Zweiten Weltkriegs in Auschwitz etwa 1\,1 Millionen Menschen ums Leben. Neunzig Prozent der Ermordeten waren Jüdinnen und Juden aus fast allen Staaten Europas. Unter den Opfern befanden sich aber auch andere Häftlingsgruppen\, darunter Polen\, Sinti und Roma sowie sowjetische Kriegsgefangene.\nIn ihrem Vortrag skizziert Zofia Wóycicka\, wie sich die Wahrnehmung von Auschwitz seit den späten 1940er-Jahren in Polen\, in den beiden deutschen Staaten und auch in Europa gewandelt hat\, bis es seine heutige Bedeutung gewann. Dabei spielen nicht nur die unterschiedliche Kriegserfahrung und Nachkriegsgeschichte der verschiedenen Gesellschaften eine erhebliche Rolle\, sondern auch die physische Nähe bzw. Distanz zum geographischen Ort. \nZofia Wóycicka\, Historikerin\, ist Assistant Professor an der Fakultät für Soziologie der Universität Warschau. Zuvor war sie u. a. am Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel\, am Zentrum für Historische Forschung Berlin und am Deutschen Historischen Institut Warschau tätig. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Arrested Mourning. Memory of the Nazi Camps in Poland\, 1944–1950 (2014)\, der Aufsatz Auschwitz. Ein Verbrechen und viele Erinnerungen (2014) und The Rescue Turn and the Politics of Holocaust Memory (2024\, Mithg.). \nThomas Lutz\, Historiker\, war langjähriger Gedenkstättenreferent der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nProf. Dr. Igor Kąkolewski\, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin \n\n\nVortrag \nProf. Dr. Zofia Wóycicka\, Warschau \n\n\nModeration \nDr. Thomas Lutz\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitZentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Reinhard Heydrich als Beauftragter der „Endlösung der Judenfrage“
DESCRIPTION:Zwischen 1939 und 1941 übertrug Hermann Göring dem Chef der Sicherheitspolizei und des SD Reinhard Heydrich in zwei Schritten entscheidende Befugnisse\, um die nationalsozialistische Verfolgungspolitik gegenüber Jüdinnen und Juden voranzutreiben. Ende Januar 1939 ernannte Göring ihn zum Leiter der neuen Reichszentrale für jüdische Auswanderung. Mit ausdrücklichem Bezug auf diese Funktion beauftragte Göring ihn Ende Juli 1941 damit\, „alle erforderlichen Vorbereitungen […] für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa“ zu treffen. Für die „Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage“ sollte Heydrich „in Bälde einen Gesamtentwurf“ vorlegen.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIn seinem Vortrag analysiert Peter Klein vor dem Hintergrund der unterschiedlichen politischen Kontexte und Interessen der an der Verfolgungspolitik beteiligten Behörden\, welche Rolle Reinhard Heydrich mit den beiden Beauftragungen jeweils zugewiesen wurde. Gefragt wird auch\, wie Heydrich daraufhin agierte. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Er hat zu unterschiedlichen Aspekten der deutschen Besatzungspolitik in Osteuropa publiziert\, insbesondere zum Schicksal der Juden in verschiedenen Ghettos. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006) und Die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942. Eine Einführung (2017\, engl. 2023). \nSusanne Heim\, Politikwissenschaftlerin\, ist Mitherausgeberin der Quellenedition Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945 und veröffentlichte Band 2 (2009) und Band 6 (2019) der Reihe. \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nProf. Dr. Peter Klein \n\n\nModeration \nPD Dr. Susanne Heim \n\n\n  \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:Aurelia Wyleżyńska: Tagebuch aus dem besetzten Warschau 1939–1944
DESCRIPTION:Vom deutschen Überfall auf Polen erfuhr Aurelia Wyleżyńska (1881–1944) im Südosten des Landes. Während viele Menschen Warschau fluchtartig verließen\, kehrte die Schriftstellerin und Journalistin am 3. September 1939 dorthin zurück. Tag für Tag streifte sie von nun an durch die besetzte Stadt und hielt ihre Eindrücke fest. Sie schrieb für die polnische Untergrundpresse\, arbeitete in Krankenhäusern\, versorgte jüdische Freunde und veranstaltete Literaturabende. Kurz nach Beginn des Warschauer Aufstands starb sie an einer Schussverletzung.\nMit ihrem Tagebuch hinterließ Aurelia Wyleżyńska ein Zeugnis von großem historischen und literarischen Wert. Teile des Tagebuchs wurden auf Initiative von Martin Sander 2019 von Bernhard Hartmann in „Sinn und Form“ auf Deutsch veröffentlicht\, 2020/21 auch im Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin. 2022 erschien eine zweibändige polnischsprachige Gesamtausgabe. Die jetzige Auswahl von Texten Aurelia Wyleżyńska. Über nichts schreiben\, als was meine Augen sehen (2024) wurde von Bernhard Hartmann herausgegeben und übersetzt. \nBernhard Hartmann ist Übersetzer aus dem Polnischen. Er studierte Polonistik und Germanistik. 2023 erhielt er für seine Übersetzung In den Häusern der anderen von Karolina Kuszyk den Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur. \nKarolina Kuszyk arbeitet als Autorin\, Literaturübersetzerin und Lehrbeauftragte. Ihr Buch In den Häusern der anderen wurde 2023 mit dem Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen und 2024 mit dem Georg-Dehio-Buchpreis ausgezeichnet. \nMartin Sander ist als freier Journalist tätig. 2018 war er Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Warschau. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur polnischen und deutschen Literatur sowie zur Geschichtspolitik vorgelegt. \nAgnieszka Wierzcholska\, Historikerin\, ist wissenschaftliche  Mitarbeiterin des Deutsch-Polnischen Hauses. \n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch \nBernhard Hartmann\, Duisburg\, und Dr. Martin Sander\, Berlin \n\n\nLesung \nKarolina Kuszyk\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Agnieszka Wierzcholska\, Deutsch-Polnisches Haus\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nDeutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften\, Aufbau-Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Opa im Zweiten Weltkrieg
DESCRIPTION:Werner Vierkant war im Zweiten Weltkrieg Reichsbahndirektor in Krakau. In Frankreich begegnet seine Enkelin einem Ehepaar aus Toulouse – Jean und Marie Vaislic\, die Auschwitz und Ravensbrück überlebt haben. Jean\, damals Janek Vaislic\, musste als KZ-Insasse in Auschwitz-Birkenau Gleise verlegen\, die Werner Vierkant geplant haben könnte. Die Begegnung mit Jean und Marie wird für die Enkelin zum Anstoß\, einen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln. \nIlka Vierkant ist Schauspielerin\, die viele Jahre mit FAMILIE FLÖZ durch Europa getourt ist. Für sie\, die Enkelin eines NS-Täters\, wirft die Begegnung mit den Überlebenden des Holocaust viele Fragen und schmerzhafte Gefühle auf\, die sie in ihrem Theaterstück zur Sprache bringt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEin Theaterstück von \nIlka Vierkant \n\n\nBesetzung \nEs spielt Ilka Vierkant \n\n\nLicht\, Ton und Video \nReinhard Hubert \n\n\nMit Unterstützung von \nLei-Lei Bavoil\, Hauke Diekamp\, Axel Pierre\, Caroline Scholz-Ott\, Macha Schubert\, Hajo Schüler\, Michael Vogel\, Michael Wäser \n\nGefördert von\nDas Theaterprojekt wurde gefördert von:\nDeutsch-Französischer Bürgerfond\, Götz George Stiftung\n\nIm Anschluss \nGespräch mit Ilka Vierkant und Dr. Stephanie Bohra (Stiftung Topographie des Terrors) \n\n\n  \n\n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Erinnerung in schwierigen Zeiten
DESCRIPTION:Das Umfeld\, in dem historische Forschung und Bildung zum Nationalsozialismus stattfindet\, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Der Aufstieg rechtsradikaler Parteien und Bewegungen in Deutschland\, Europa und weltweit stellt Wissenschaft und Vermittlung vor große Herausforderungen. Autoritäre Regime missbrauchen die Geschichte als Propagandainstrument für politische Zielsetzungen. Fakenews und Falsefacts finden millionenfache Verbreitung über diverse Kanäle im Internet und auf Social Media.\nWie kann die Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland und Europa vor diesen Hintergründen aussehen? Welchen Platz nehmen dabei die Geschichte des Nationalsozialismus und die NS-Erinnerungsorte ein? Anlass zur Diskussion dieser Fragen bietet nicht zuletzt die Publikation des Sammelbands Nationalsozialistische Konzentrationslager. Geschichte und Erinnerung (2024)\, herausgegeben von Axel Drecoll und Michael Wildt unter Mitarbeit von Kolja Buchmeier. \nEva Berendsen\, Politikwissenschaftlerin\, ist Leiterin des Bereichs Kommunikation/ Politische Bildung im Netz bei der Bildungsstätte Anne Frank e.V. \nMartin Doerry ist Journalist und Buchautor. Von 1998 bis 2014 war er stellvertretender Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. \nAxel Drecoll ist Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. \nMartina Steber ist Stellvertretende Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professorin für Neueste Geschichte an der Universität Augsburg. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin) \n\n\nPodiumsdiskussion \nEva Berendsen (Frankfurt/M.)\, Dr. Martin Doerry (Hamburg)\, Prof. Dr. Axel Drecoll (Oranienburg) und Prof. Dr. Martina Steber (München) \n\n\nModeration \nProf. Dr. Michael Wildt (Hamburg) \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitStiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Nationalsozialistin\, Ehefrau und Witwe: Lina Heydrich (1911–1985)
DESCRIPTION:Lina von Osten stammte aus einer norddeutschen Beamtenfamilie und war schon früh überzeugte Nationalsozialistin. 1930 lernte sie Reinhard Heydrich in Kiel kennen\, der sich erst über Lina und ihre Familie der nationalsozialistischen Weltanschauung näherte. Nach der Heirat führte Heydrichs Karriere innerhalb der SS und Polizei zu Umzügen nach München und Berlin. Nach seinem Antritt als stellvertretender Reichsprotektor in Böhmen und Mähren 1941 zog die Familie in ein Landschloss in der Nähe von Prag. Dort blieb Lina mit den drei Kindern auch nach dem Tod ihres Mannes infolge eines Attentats. Nach dem Krieg lebte sie wieder auf Fehmarn. In den 1950er-Jahren gewann sie mehrere Prozesse gegen die Bundesrepublik und erreichte\, dass ihr die Rente einer Polizeigeneralswitwe zugebilligt wurde. Immer wieder leugnete sie in der Öffentlichkeit die Verantwortung ihres Mannes für die von ihm verübten Verbrechen. Ihre Memoiren erschienen 1976 unter dem Titel „Leben mit einem Kriegsverbrecher“.\nIn seinem Vortrag skizziert Uwe Danker den Werdegang von Lina Heydrich sowie ihre Rolle und Positionierung während der NS- und Nachkriegszeit. Erörtert wird insbe-sondere ihr erfolgreicher Kampf um Straffreiheit\, Vermögensschutz und die Versor-gungsbezüge im Kontext der beteiligten schleswig-holsteinischen Akteure. \nUwe Danker war von 1994 bis 2022 Universitätsprofessor und Direktor am Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg sowie Direktor der dortigen „Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History“. Zu seinen Veröffentlichungen gehören der Aufsatz NS-Opfer und Täter – Versorgung mit zweierlei Maß. Lina Heydrich und Dr. Norbert L. mit Rentenangelegenheiten vor Gericht (1996) sowie die Buchpublikationen Geteilte Verstrickung: Elitenkontinuitäten in Schleswig-Holstein (2021\, Hg.\, 2 Bde.) und Die Volksgemeinschaft in der Region. Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus (2022\, zus. mit Astrid Schwabe). \nJonathan Welker\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Projektmitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors im Team der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nProf. Dr. Uwe Danker\, Kronshagen \n\n\nModeration \nJonathan Welker\, Berlin \n\n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:Wer sind die „Reichsbürger“?
DESCRIPTION:Im Rahmen einer bundesweiten Großrazzia verhaftete die Polizei am 7. Dezember 2022 die Führungsriege einer mutmaßlichen Gruppe aus dem Reichsbürgermilieu\, die einen gewaltsamen Umsturz der Regierung geplant haben soll. Seit Mai 2024 wird gegen 26 Personen wegen der Gründung\, Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie der Vorbereitung eines hochverräte­rischen Unternehmens Anklage erhoben. Zahlreiche weitere Personen gelten in dem Verfahrenskomplex als Beschuldigte.\nWer sind die Reichsbürger\, die die Bundesrepublik nicht als legitimen Staat anerkennen? In ihrem Buch Die Reichsbürger. Ermächtigungsversuche einer gespenstischen Bewegung (2023) betrachten die Verfassungsrechtler Sophie und Christoph Schönberger die historischen Wurzeln der Reichsbürgerszene\, die bis zur deutschen Teilung nach Kriegsende zurückführen. Sie analysieren das vielfältige Spektrum ihrer gegenwärtigen Erscheinungsformen und zeigen\, dass die wachsende Szene von paradigmatischer Bedeutung für die gegenwärtige Bedrohung der Demokratie ist. \nChristoph Schönberger ist Professor für Staatsrecht\, Staatsphilosophie und Recht der Politik an der Universität zu Köln sowie Direktor des Seminars für Staatsphilosophie und Rechtspolitik und hat mehrfach Gastprofessuren an ausländischen Universitäten wahrgenommen. Zu seinen Veröffentlichungen gehört der gemeinsam mit Sophie Schönberger herausgegebene Band Die Reichsbürger. Verfassungsfeinde zwischen Staatsverweigerung und Verschwörungstheorie (2020). \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Christoph Schönberger\, Köln \n\n\nModeration \nProf. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\nIm Rahmen der ReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart \n\n\nGemeinsam mitMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Reinhard Heydrich. Eine politische Biographie
DESCRIPTION:Vortrag \nProf. Dr. Robert Gerwarth\, Dublin \n\n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit
DESCRIPTION:Begrüßung \nAndrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nBuchpräsentation und Gespräch \nProf. Dr. Norbert Frei\, Jena\, und Prof. Dr. Gesine Schwan\, Berlin \n\n\n  \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Zwangsräume. Antisemitische Wohnungspolitik in Berlin 1939–1945
DESCRIPTION:Grußwort \nLena Altman\, Alfred Landecker Foundation \n\n\nAusstellungs- und Buchpräsentation \nBethan Griffiths\, Dr. Akim Jah und Dominic Strieder \n\n\nModeration \nDr. Silvija Kavčič \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nAktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.\, Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin\, Alfred Landecker Foundation\, Metropol Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Pionier der NS- und Holocaust-Forschung. Joseph Wulf zum 50. Todestag
DESCRIPTION:Joseph Wulf\, am 22. Dezember 1912 in Chemnitz geboren\, wuchs in Krakau auf und überlebte als polnischer Jude und Widerstandskämpfer die deutsche Besatzung und das Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er in Polen mit der Veröffentlichung von Dokumenten zum Massenmord an den Juden. 1947 emigrierte er nach Paris\, 1952 zog er nach West-Berlin. In Deutschland veröffentlichte er die ersten bedeutenden Dokumentationen zum Nationalsozialismus\, insbesondere zum Holocaust und zur Kultur in der NS-Zeit. Ab 1965 setzte er sich – damals vergeblich – für ein Dokumentationszentrum im Haus der Wannsee-Konferenz ein. Zunehmend isoliert\, nahm er sich am 10. Oktober 1974 das Leben.\nIn seinem Vortrag spricht Götz Aly über den Werdegang von Joseph Wulf und seinen Kampf um die Aufhellung der nationalsozialistischen Verbrechen. Louisa Beck und Svenja Peters lesen Auszüge aus Sendemanuskripten\, einem Zeitschriftenartikel und einem Brief Wulfs. \nGötz Aly\, Historiker und Journalist\, arbeitete für die taz\, die Berliner Zeitung und als Gastprofessor. Zu seinen Büchern\, die in vielen Sprachen erscheinen\, gehören End-lösung. Völkerverschiebung und der Mord an den europäischen Juden (1995\, TB 2017)\, Europa gegen die Juden 1880–1945 (2017) und Unser Nationalsozialismus. Reden in der deutschen Gegenwart (2023). Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet. 2018 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. \nLouisa Beck und Svenja Peters sind Schauspielstudentinnen an der Universität der Künste Berlin. \n  \nVortrag \n\n\n\n\n\n\n\n\nDr. Götz Aly\, Berlin \n\n\nLesung\nLouisa Beck und Svenja Peters\, beide Berlin \n\n\nModeration\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\n\n  \n\n\nAnmeldung\nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise\nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nVom 8. bis 10. Oktober findet in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz die Konferenz „Zeugenwissen und engagierte Geschichtsschreibung. Der Holocausthistoriker und -dokumentarist Joseph Wulf (1912–1974)“ statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.ghwk.de.
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SUMMARY:Churchill und die Deutschen. Eine besondere Beziehung
DESCRIPTION:Winston Churchill (1874–1965) war einer der bedeutendsten Europäer des 20. Jahrhunderts\, ein Politiker\, der bis heute bewundert\, aber auch verurteilt wird. Nach einigen Jahren als Offizier und Kriegsreporter begann 1900 seine Karriere in Parlament und Regierung. Im Ersten Weltkrieg kommandierte er zeitweilig ein Front-Bataillon. Der von den Deutschen begonnene Zweite Weltkrieg führte dazu\, dass sich sein lang gehegter Traum erfüllte: die Ernennung zum Premierminister. Als kompromissloser Gegner des Hitler-Regimes führte Churchill nun den britischen Kampf gegen das „Dritte Reich“ an und war maßgeblicher Initiator der Allianz mit den USA und der Sowjetunion. Von 1951 bis 1955 war Churchill erneut Premierminister und setzte sich für ein geeintes Europa und die Versöhnung mit den Deutschen ein.\nIn seinem Buch Churchill und die Deutschen (2024) erzählt Dietmar Pieper\, gestützt auf neue Archivfunde\, wie stark Churchills Werdegang von seinem Verhältnis zu Deutschland geprägt war. Der Autor zeigt auch\, dass Churchills harte Haltung gegenüber Hitler eine wesentliche Voraussetzung für den Sieg der Alliierten war. \nDietmar Pieper lebt als freier Autor in Hamburg. Nach einem Studium der Germa-nistik\, Komparatistik und Philosophie in Mainz\, Berlin und Austin (Texas) besuchte er die Hamburger Journalistenschule und arbeitete als Redakteur und Ressortleiter beim Spiegel. Er hat zahlreiche Bücher über historische Themen geschrieben und herausgegeben. Zuletzt erschien Zucker\, Schnaps und Nilpferdpeitsche. Wie hanseatische Kaufleute Deutschland zur Kolonialherrschaft trieben (2023). \nManfred Görtemaker ist Professor em. für die Geschichte des 19./20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen gehört Rudolf Heß. Der Stellvertreter. Eine Biographie (2023). \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation\n\n\n\n\n\nDietmar Pieper\, Hamburg \n\n\nModeration: \nProf. Dr. Manfred Görtemaker\, Potsdam \n\n\nGemeinsam mit: \nPiper Verlag \n\n\nHinweis: \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Z. Anthony Kruszewski – Kurier im Warschauer Aufstand 1944 und Grenzgänger
DESCRIPTION:Am 1. August 1944 erhob sich in Warschau die Polnische Heimatarmee gegen die deutschen Besatzer\, um die polnische Hauptstadt zu befreien. Nach 63 Tagen schlugen die Deutschen den Aufstand blutig nieder. Auf Befehl Hitlers wurde die Stadt systematisch zerstört. Wehrmachts- und SS-Einheiten töteten mindestens 150.000 Zivilisten. Die verbleibende Bevölkerung floh\, wurde vertrieben oder zur Zwangsarbeit und in Konzentrationslager verschleppt. \nZ. Anthony Kruszewski kämpfte als 16-jähriger Soldat im Warschauer Aufstand und wurde als Kurier für Sonderaufgaben eingesetzt. Im Stadtbezirk Wola verlor er seine Großmutter. Dort ermordeten deutsche Einheiten in der ersten Woche nach Ausbruch des Aufstands etwa 30.000 bis 40.000 Einwohner\, vor allem Frauen und Kinder. Nach der Niederschlagung des Aufstands wurde Kruszewski in das Stalag XB Sandbostel bei Bremen gebracht. Nach Kriegsende emigrierte er über London in die USA. Er promovierte an der University of Chicago mit einer politikwissenschaftlichen Studie über die Oder-Neiße-Grenze und erhielt später eine Professur in El Paso/Texas. \nBeata Halicka ist Professorin an der Historischen Fakultät der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Zu ihren Publikationen zählen Polens Wilder Westen. Erzwungene Migration und kulturelle Aneignung des Oderraumes 1945–1948 (2013) und\, gerade auf Deutsch erschienen\, Ein Leben als Grenzgänger. Z. Anthony Kruszewski im Warschauer Aufstand\, in Deutschland\, Westeuropa und Amerika (2024). \nDieter Bingen war von 1999 bis 2019 Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt und ist Honorarprofessor an der Hochschule Zittau/Görlitz. Er ist Mitherausgeber des Bandes Deutsche Besatzungspolitik in Polen 1939–1945. Eine Leerstelle deutscher Erinnerung? (2019). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nDr. Agnieszka Wierzcholska\, Deutsch-Polnisches Haus\, Berlin \n\n\nPodiumsgespräch \nProf. Dr. Z. Anthony Kruszewski\, El Paso (USA)\, und Prof. Dr. Beata Halicka\, Posen \n\n\nModeration \nProf. Dr. Dieter Bingen\, Köln \n\n\n\n\n\nGemeinsam mit \nDeutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Deutsches Polen-Institut \n\n\nHinweise \nDas Podiumsgespräch findet in polnischer Sprache statt. Es wird eine Simultanübersetzung in deutscher Sprache angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \n\n\nAnmeldung \nFür diese Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter veranstaltungen@topographie.de.
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SUMMARY:Abrechnung. Hitler\, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934
DESCRIPTION:Grußwort \nMatthias Opis\, Geschäftsführer des Molden Verlags \n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Peter Longerich\, München \n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n\n\nGemeinsam mitMolden Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Oradour und die Deutschen. Der deutsche Umgang mit dem SS-Massaker nach 1945
DESCRIPTION:Am 10. Juni 1944 setzten rund 150 Soldaten der 2. SS-Panzerdivision „Das Reich“ im Rahmen der Partisanenbekämpfung das französische Dorf Oradour-sur-Glane in Brand und ermordeten 643 Menschen. In Frankreich wurde der Ort zum Symbol für das Leiden unter deutscher Besatzung. Die Ruinen von Oradour sind heute ein Mahnmal.\nIn ihrer Studie Oradour und die Deutschen (2023) untersucht Andrea Erkenbrecher\, wie sich Politik\, Justiz und Zivilgesellschaft in West-\, Ost- und wiedervereinigtem Deutschland zu dem Kriegsverbrechen verhielten. Gefragt wird nach der strafrechtlichen Verfolgung der Täter\, nach Entschädigungszahlungen\, der Rolle des deutschen Oradour-Revisionismus sowie den Möglichkeiten und Grenzen auf der Suche nach Versöhnung. Im Blick bleiben dabei stets die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte\, die innerfranzösische Situation und nicht zuletzt die Erwartungen der Überlebenden und Hinterbliebenen des Massakers. \nAndrea Erkenbrecher ist freiberufliche Historikerin und Kuratorin. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte sowie Sozial­psychologie. Als wissenschaftliche Beraterin begleitete sie unter anderem Dokumentarfilme zum Thema Oradour-sur-Glane. Sie arbeitete als sachverständige Historikerin für die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg sowie für die Staatsanwaltschaft Dortmund im Rahmen des 2011 eingeleiteten Ermittlungsverfahrens zum Massaker in Oradour. \nSven Felix Kellerhoff ist Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der Welt und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus. \n\nBuchpräsentationDr. Andrea Erkenbrecher \n\nModeration \nSven Felix Kellerhoff \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der Balkon. Wehrmachtsverbrechen in Griechenland
DESCRIPTION:Dokumentation\, Athen 2020\, 43 Min.\, Regie: Chrysanthos Konstantinidis \n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss\n\n\n\n\n\nNach dem Film stehen Iason Chandrinos und Ulli Jossner vom Verein Respekt für Griechenland für Fragen zur Verfügung. \n\nWannDienstag\, 23. April 2024  17:30 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitVerein Respekt für Griechenland \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Ein Leben ohne Juden“. Die Beteiligung lettischer Faschisten am Holocaust
DESCRIPTION:Im Jahr 1918 wurde die unabhängige Republik Lettland ausgerufen. Die Verfassung garantierte Gleichberechtigung für die jüdische Minderheit\, die seit Jahrhunderten in der Region angesiedelt war und sich am gesellschaftlichen Leben beteiligte. Gleichzeitig formierte sich unter Einfluss des erstarkenden Faschismus in Europa und intensiviert durch wirtschaftspolitische Krisen auch in Lettland eine völkische Bewegung. Deren wichtigster Vertreter war seit Anfang der 1930er Jahre die Partei Pērkonkrusts (Donnerkreuz)\, die Gewalt gegen Juden propagierte und ausübte. Als deutsche Truppen im Sommer 1941 Lettland besetzten\, kooperierten Pērkonkrusts-Mitglieder auf verschiedenen Ebenen mit den Besatzern. Sie hatten Positionen in Verwaltung und Medien inne und waren direkt an Mord- und Raubaktionen beteiligt.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Paula Oppermann die Ursprünge des Faschismus und Antisemitismus in Lettland nach\, analysiert die Rolle lettischer Faschisten beim Mord an den Jüdinnen und Juden und untersucht die Handlungsspielräume der lokalen Bevölkerung unter deutscher Besatzung. \nPaula Oppermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission zu Berlin e.V. und arbeitet an einer Edition der Lageberichte der Geheimen Staatspolizei über die Reichshauptstadt Berlin. Sie studierte Geschichte und Baltistik in Greifswald sowie Holocaust- und Genozidstudien in Uppsala. 2022 wurde sie an der University of Glasgow mit einer Studie über Lettlands faschistische Partei Pērkonkrusts promoviert\, für die sie den Fritz T. Epstein Preis erhielt. Sie war als Ausstellungs­kuratorin der Stiftung Topographie des Terrors tätig\, arbeitete an der Wiener Holocaust Library in London und war 2022/23 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nDr. Paula Oppermann\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Besatzung und Holocaust. Sicherheitspolizei und SD im Reichskommissariat Ukraine
DESCRIPTION:Das Gebiet der heutigen Ukraine gehörte während des Zweiten Weltkriegs zu den zentralen Tatorten der deutschen Besatzungsverbrechen und des Holocaust. Im September 1941 richteten die Deutschen das Reichskommissariat Ukraine ein. Zur Jahreswende 1941/42 ließ das Reichssicherheitshauptamt dort auch stationäre Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD aufbauen.\nIn seiner gerade publizierten Studie Zentralen des Terrors (2024) zeigt Christian Schmittwilken\, dass die Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD eingerichtet wurden\, um das Vorhaben eines dauerhaft deutsch-dominierten Osteuropas in die Praxis umzusetzen. In der Folge erschossen die Angehörigen dieser Dienststellen unzählige als Juden und Roma verfolgte Menschen und Kriegsgefangene\, errichteten ein eigenes Lagersystem\, verfolgten den Widerstand\, richteten eine einheimische Kriminalpolizei ein und nahmen aktiv Einfluss auf die Kirchenpolitik. \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften war er Volontär der Stiftung und Kurator im Team der erstmals 2016 präsentierten Wanderausstellung „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944“. Von 2017 bis 2021 war er am Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte tätig. Mit der vorliegenden Studie wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndrej Angrick\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Angestellter bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zu seinen Veröffentlichungen gehört das zweibändige Werk „Aktion 1005“. Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942–1945 (2018). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragDr. Christian Schmittwilken\, Berlin \n\nModerationDr. Andrej Angrick\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa. Präsentation einer Online-Enzyklopädie
DESCRIPTION:Grußworte \nRomani Rose\, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma\, Geschäftsführer des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma\, Heidelberg \nBotschafter Dr. Robert Klinke\, Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amts für Beziehungen zu jüdischen Organisationen\, Antisemitismusfragen\, internationale Angelegenheiten der Sinti und Roma und Holocaust-Erinnerung\, Berlin \n\nPräsentationPräsentation der Online-Enzyklopädie: Dr. Karola Fings\, Heidelberg \n\nKommentareProf. Dr. Michael Wildt und PD Dr. Jane Weiß (beide Berlin) \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nGemeinsam mitForschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Der Stürmer“ und seine Leser. Ein analoges antisemitisches Netzwerk
DESCRIPTION:Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts „Der Stürmer“. Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher NS-Propaganda und Indoktrination „verführter“ Deutscher.\nIn ihrer Studie „Der Stürmer“ und seine Leser (2024) begibt sich Melanie Wager auf den Pfad der historischen Medienwirkungsforschung. Sie analysiert das Blatt als zeit­genössisch neuartigen „antisemitischen Boulevard“\, das als äußerst populäres Massenmedium weit über den Erscheinungsort Nürnberg hinauswirkte. Ihre Aus-wertung vielfältiger Reaktionen offenbart die bewusste Interaktion der damaligen Leserschaft mit der „Stürmer“-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigenständigen Errichtung unzähliger „Stürmerkästen“ belegen die offenkundige Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blatts. \nMelanie Wager ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und derzeit Projektleiterin der neuen Dauerausstellung. Sie absolvierte ein Studium der Geschichte\, Buch- und Medienwissenschaft. Zu ihren Veröffentlichungen gehört der Aus-stellungskatalog Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung\, Erlebnis und Gewalt (2021\, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen promoviert. \nAngelika Königseder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Melanie Wager\, Nürnberg \n\nModerationDr. Angelika Königseder\, Berlin \n\nWannDienstag\, 27. Februar 2024  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei\n Dauer:  90 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Herbst 1941 begannen die systematischen Deportationen von Jüdinnen und Juden aus dem Großdeutschen Reich in das deutsch besetzte östliche Europa. Eines der Ziele war Riga\, die frühere Hauptstadt Lettlands. Zwischen dem 27. November 1941 und dem 6. Februar 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 20.000 Menschen zum Güterbahnhof Rīga-Šķirotava verschleppen. Die 1.053 Jüdinnen und Juden des ersten Transports aus Berlin wurden direkt nach ihrer Ankunft im Wald von Rumbula von Angehörigen der Sicherheitspolizei und lettischen Hilfspolizisten erschossen. Die Menschen der folgenden Transporte kamen in das Ghetto von Riga und die Lager Jungfernhof und Salaspils. Nur etwas mehr als 1.000 Deportierte erlebten die Befreiung.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Andrea Löw anhand von fünf ausgewählten Selbstzeugnissen nach\, was die Deportierten zu erleiden hatten. Siegfried Ziering\, Heinz Samuel\, Erna Valk\, Anni Reisler und Johanna Rosenthal haben ihre Erfahrungsberichte nur wenige Wochen nach der Befreiung verfasst. \nAndrea Löw ist stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin am Lehrstuhl für Zeitge-schichte der Universität Mannheim. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Juden im Getto Litzmannstadt. Lebensbedingungen\, Selbstwahrnehmung\, Verhalten (2006)\, Das Warschauer Getto. Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung (2013\, zus. mit M. Roth) und der Aufsatz Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga (2023). Im Frühjahr 2024 erscheint ihr Buch Deportiert. „Immer mit einem Fuß im Grab“. Erfahrungen deutscher Juden. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Andrea Löw\, München \n\nModerationProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n  \n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Preußen wieder chic? Die Preußen-Ausstellung 1981 zwischen Politik\, Wissenschaft und Öffentlichkeit
DESCRIPTION:„Preußen: Versuch einer Bilanz“ – kaum eine historische Ausstellung hat eine derartige Aufmerksamkeit erfahren wie die „Preußen-Ausstellung“\, die 1981 im Martin-Gropius-Bau in West-Berlin präsentiert wurde. In der Zeitgeschichtsforschung ist die durch sie herbeigeführte Zäsur unbestritten. Zugleich öffnete sie ein Fenster für die Erschließung des Geländes der späteren „Topographie des Terrors“\, dessen Geschichte vor der Preußen-Ausstellung weitgehend unbekannt war.\nMit ihrer Präsentation geben Yves Müller und Shuyang Song einen Einblick in die Preußen-Ausstellung. Im Podiumsgespräch kommen Mitwirkende der Ausstellung zu Wort. \nYves Müller\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Referent am Institut für Landesgeschichte\, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt\, in Halle. \nShuyang Song\, Historikerin\, schrieb ihre Masterarbeit zur Preußen-Ausstellung und promoviert an der Freien Universität Berlin. \nHeidemarie Anderlik\, Historikerin\, war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team der Preußen-Ausstellung. Später arbeitete sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin. Von 2010 bis 2018 war sie stellvertretende Direktorin des Städtischen Museums Braunschweig. \nUdo Gößwald\, Politikwissenschaftler\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1986 bis 2021 leitete er das Museum Neukölln. \nAndreas Nachama\, Historiker\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1994 bis 2019 war er Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. \nFranka Maubach ist Gastprofessorin für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßungDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nPräsentation der AusstellungYves Müller\, Halle (Saale)\, und Shuyang Song\, Berlin \n\nPodiumsgesprächHeidemarie Anderlik\, Dr. Udo Gößwald und Prof. Dr. Andreas Nachama (alle Berlin) \n\nModerationPD Dr. Franka Maubach\, Berlin \n\nGemeinsam mitHumboldt-Universität zu Berlin\, Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.\, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen
DESCRIPTION:Die Integration von Mitarbeitern aus verschiedenen Institutionen des „Dritten Reichs“ in den Bundesnachrichtendienst war lange ein Gegenstand von Spekulationen.\nAuf der Basis grundlegender Archivrecherchen zeigt Gerhard Sälter in seinem Buch NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen (2023)\, dass die Verantwortlichen im Bundesnachrichtendienst kein Bewusstsein vom verbrecherischen Charakter der NS-Diktatur entwickelten. Für den westdeutschen Geheimdienst rekrutierten sie seit 1946 zielstrebig teils schwer belastete NS-Täter. So schufen sie eine bis in die achtziger Jahre wirkende schwere Belastung\, deren Ausmaß sie jedoch verbergen konnten. Belastete Mitarbeiter bildeten Netzwerke über den BND hinaus\, engagierten sich in rechtsextremen Organisationen und begründeten im BND eine Behördenkultur\, in der NS-Ideologeme lange fortwirkten. Das Buch von Gerhard Sälter ist als 15. Band der Abschlussband der Arbeit einer Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968. \nGerhard Sälter\, Historiker\, ist Leiter der Abteilung Forschung und Dokumentation der Stiftung Berliner Mauer. Von 2012 bis 2016 war er Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Bundesnachrichtendienstes. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, u. a. zum Ministerium für Staatssicherheit und zur Berliner Mauer\, zur Geschichte der Geheimdienste und des BND. 2016 erschien sein Buch Phantome des Kalten Krieges. Die Organisation Gehlen und die Wiederbelebung des Gestapo-Feindbilds „Rote Kapelle“. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Gerhard Sälter\, Berlin \n\nModerationProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden könne
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