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SUMMARY:Opa im Zweiten Weltkrieg
DESCRIPTION:Werner Vierkant war im Zweiten Weltkrieg Reichsbahndirektor in Krakau. In Frankreich begegnet seine Enkelin einem Ehepaar aus Toulouse – Jean und Marie Vaislic\, die Auschwitz und Ravensbrück überlebt haben. Jean\, damals Janek Vaislic\, musste als KZ-Insasse in Auschwitz-Birkenau Gleise verlegen\, die Werner Vierkant geplant haben könnte. Die Begegnung mit Jean und Marie wird für die Enkelin zum Anstoß\, einen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln. \nIlka Vierkant ist Schauspielerin\, die viele Jahre mit FAMILIE FLÖZ durch Europa getourt ist. Für sie\, die Enkelin eines NS-Täters\, wirft die Begegnung mit den Überlebenden des Holocaust viele Fragen und schmerzhafte Gefühle auf\, die sie in ihrem Theaterstück zur Sprache bringt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEin Theaterstück von \nIlka Vierkant \n\n\nBesetzung \nEs spielt Ilka Vierkant \n\n\nLicht\, Ton und Video \nReinhard Hubert \n\n\nMit Unterstützung von \nLei-Lei Bavoil\, Hauke Diekamp\, Axel Pierre\, Caroline Scholz-Ott\, Macha Schubert\, Hajo Schüler\, Michael Vogel\, Michael Wäser \n\nGefördert von\nDas Theaterprojekt wurde gefördert von:\nDeutsch-Französischer Bürgerfond\, Götz George Stiftung\n\nIm Anschluss \nGespräch mit Ilka Vierkant und Dr. Stephanie Bohra (Stiftung Topographie des Terrors) \n\n\n  \n\n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Erinnerung in schwierigen Zeiten
DESCRIPTION:Das Umfeld\, in dem historische Forschung und Bildung zum Nationalsozialismus stattfindet\, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Der Aufstieg rechtsradikaler Parteien und Bewegungen in Deutschland\, Europa und weltweit stellt Wissenschaft und Vermittlung vor große Herausforderungen. Autoritäre Regime missbrauchen die Geschichte als Propagandainstrument für politische Zielsetzungen. Fakenews und Falsefacts finden millionenfache Verbreitung über diverse Kanäle im Internet und auf Social Media.\nWie kann die Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland und Europa vor diesen Hintergründen aussehen? Welchen Platz nehmen dabei die Geschichte des Nationalsozialismus und die NS-Erinnerungsorte ein? Anlass zur Diskussion dieser Fragen bietet nicht zuletzt die Publikation des Sammelbands Nationalsozialistische Konzentrationslager. Geschichte und Erinnerung (2024)\, herausgegeben von Axel Drecoll und Michael Wildt unter Mitarbeit von Kolja Buchmeier. \nEva Berendsen\, Politikwissenschaftlerin\, ist Leiterin des Bereichs Kommunikation/ Politische Bildung im Netz bei der Bildungsstätte Anne Frank e.V. \nMartin Doerry ist Journalist und Buchautor. Von 1998 bis 2014 war er stellvertretender Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. \nAxel Drecoll ist Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. \nMartina Steber ist Stellvertretende Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professorin für Neueste Geschichte an der Universität Augsburg. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin) \n\n\nPodiumsdiskussion \nEva Berendsen (Frankfurt/M.)\, Dr. Martin Doerry (Hamburg)\, Prof. Dr. Axel Drecoll (Oranienburg) und Prof. Dr. Martina Steber (München) \n\n\nModeration \nProf. Dr. Michael Wildt (Hamburg) \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitStiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Nationalsozialistin\, Ehefrau und Witwe: Lina Heydrich (1911–1985)
DESCRIPTION:Lina von Osten stammte aus einer norddeutschen Beamtenfamilie und war schon früh überzeugte Nationalsozialistin. 1930 lernte sie Reinhard Heydrich in Kiel kennen\, der sich erst über Lina und ihre Familie der nationalsozialistischen Weltanschauung näherte. Nach der Heirat führte Heydrichs Karriere innerhalb der SS und Polizei zu Umzügen nach München und Berlin. Nach seinem Antritt als stellvertretender Reichsprotektor in Böhmen und Mähren 1941 zog die Familie in ein Landschloss in der Nähe von Prag. Dort blieb Lina mit den drei Kindern auch nach dem Tod ihres Mannes infolge eines Attentats. Nach dem Krieg lebte sie wieder auf Fehmarn. In den 1950er-Jahren gewann sie mehrere Prozesse gegen die Bundesrepublik und erreichte\, dass ihr die Rente einer Polizeigeneralswitwe zugebilligt wurde. Immer wieder leugnete sie in der Öffentlichkeit die Verantwortung ihres Mannes für die von ihm verübten Verbrechen. Ihre Memoiren erschienen 1976 unter dem Titel „Leben mit einem Kriegsverbrecher“.\nIn seinem Vortrag skizziert Uwe Danker den Werdegang von Lina Heydrich sowie ihre Rolle und Positionierung während der NS- und Nachkriegszeit. Erörtert wird insbe-sondere ihr erfolgreicher Kampf um Straffreiheit\, Vermögensschutz und die Versor-gungsbezüge im Kontext der beteiligten schleswig-holsteinischen Akteure. \nUwe Danker war von 1994 bis 2022 Universitätsprofessor und Direktor am Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg sowie Direktor der dortigen „Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History“. Zu seinen Veröffentlichungen gehören der Aufsatz NS-Opfer und Täter – Versorgung mit zweierlei Maß. Lina Heydrich und Dr. Norbert L. mit Rentenangelegenheiten vor Gericht (1996) sowie die Buchpublikationen Geteilte Verstrickung: Elitenkontinuitäten in Schleswig-Holstein (2021\, Hg.\, 2 Bde.) und Die Volksgemeinschaft in der Region. Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus (2022\, zus. mit Astrid Schwabe). \nJonathan Welker\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Projektmitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors im Team der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nProf. Dr. Uwe Danker\, Kronshagen \n\n\nModeration \nJonathan Welker\, Berlin \n\n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:Wer sind die „Reichsbürger“?
DESCRIPTION:Im Rahmen einer bundesweiten Großrazzia verhaftete die Polizei am 7. Dezember 2022 die Führungsriege einer mutmaßlichen Gruppe aus dem Reichsbürgermilieu\, die einen gewaltsamen Umsturz der Regierung geplant haben soll. Seit Mai 2024 wird gegen 26 Personen wegen der Gründung\, Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie der Vorbereitung eines hochverräte­rischen Unternehmens Anklage erhoben. Zahlreiche weitere Personen gelten in dem Verfahrenskomplex als Beschuldigte.\nWer sind die Reichsbürger\, die die Bundesrepublik nicht als legitimen Staat anerkennen? In ihrem Buch Die Reichsbürger. Ermächtigungsversuche einer gespenstischen Bewegung (2023) betrachten die Verfassungsrechtler Sophie und Christoph Schönberger die historischen Wurzeln der Reichsbürgerszene\, die bis zur deutschen Teilung nach Kriegsende zurückführen. Sie analysieren das vielfältige Spektrum ihrer gegenwärtigen Erscheinungsformen und zeigen\, dass die wachsende Szene von paradigmatischer Bedeutung für die gegenwärtige Bedrohung der Demokratie ist. \nChristoph Schönberger ist Professor für Staatsrecht\, Staatsphilosophie und Recht der Politik an der Universität zu Köln sowie Direktor des Seminars für Staatsphilosophie und Rechtspolitik und hat mehrfach Gastprofessuren an ausländischen Universitäten wahrgenommen. Zu seinen Veröffentlichungen gehört der gemeinsam mit Sophie Schönberger herausgegebene Band Die Reichsbürger. Verfassungsfeinde zwischen Staatsverweigerung und Verschwörungstheorie (2020). \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Christoph Schönberger\, Köln \n\n\nModeration \nProf. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\nIm Rahmen der ReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart \n\n\nGemeinsam mitMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Reinhard Heydrich. Eine politische Biographie
DESCRIPTION:Vortrag \nProf. Dr. Robert Gerwarth\, Dublin \n\n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit
DESCRIPTION:Begrüßung \nAndrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nBuchpräsentation und Gespräch \nProf. Dr. Norbert Frei\, Jena\, und Prof. Dr. Gesine Schwan\, Berlin \n\n\n  \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Zwangsräume. Antisemitische Wohnungspolitik in Berlin 1939–1945
DESCRIPTION:Grußwort \nLena Altman\, Alfred Landecker Foundation \n\n\nAusstellungs- und Buchpräsentation \nBethan Griffiths\, Dr. Akim Jah und Dominic Strieder \n\n\nModeration \nDr. Silvija Kavčič \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nAktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.\, Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin\, Alfred Landecker Foundation\, Metropol Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Pionier der NS- und Holocaust-Forschung. Joseph Wulf zum 50. Todestag
DESCRIPTION:Joseph Wulf\, am 22. Dezember 1912 in Chemnitz geboren\, wuchs in Krakau auf und überlebte als polnischer Jude und Widerstandskämpfer die deutsche Besatzung und das Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er in Polen mit der Veröffentlichung von Dokumenten zum Massenmord an den Juden. 1947 emigrierte er nach Paris\, 1952 zog er nach West-Berlin. In Deutschland veröffentlichte er die ersten bedeutenden Dokumentationen zum Nationalsozialismus\, insbesondere zum Holocaust und zur Kultur in der NS-Zeit. Ab 1965 setzte er sich – damals vergeblich – für ein Dokumentationszentrum im Haus der Wannsee-Konferenz ein. Zunehmend isoliert\, nahm er sich am 10. Oktober 1974 das Leben.\nIn seinem Vortrag spricht Götz Aly über den Werdegang von Joseph Wulf und seinen Kampf um die Aufhellung der nationalsozialistischen Verbrechen. Louisa Beck und Svenja Peters lesen Auszüge aus Sendemanuskripten\, einem Zeitschriftenartikel und einem Brief Wulfs. \nGötz Aly\, Historiker und Journalist\, arbeitete für die taz\, die Berliner Zeitung und als Gastprofessor. Zu seinen Büchern\, die in vielen Sprachen erscheinen\, gehören End-lösung. Völkerverschiebung und der Mord an den europäischen Juden (1995\, TB 2017)\, Europa gegen die Juden 1880–1945 (2017) und Unser Nationalsozialismus. Reden in der deutschen Gegenwart (2023). Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet. 2018 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. \nLouisa Beck und Svenja Peters sind Schauspielstudentinnen an der Universität der Künste Berlin. \n  \nVortrag \n\n\n\n\n\n\n\n\nDr. Götz Aly\, Berlin \n\n\nLesung\nLouisa Beck und Svenja Peters\, beide Berlin \n\n\nModeration\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\n\n  \n\n\nAnmeldung\nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise\nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nVom 8. bis 10. Oktober findet in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz die Konferenz „Zeugenwissen und engagierte Geschichtsschreibung. Der Holocausthistoriker und -dokumentarist Joseph Wulf (1912–1974)“ statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.ghwk.de.
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SUMMARY:Churchill und die Deutschen. Eine besondere Beziehung
DESCRIPTION:Winston Churchill (1874–1965) war einer der bedeutendsten Europäer des 20. Jahrhunderts\, ein Politiker\, der bis heute bewundert\, aber auch verurteilt wird. Nach einigen Jahren als Offizier und Kriegsreporter begann 1900 seine Karriere in Parlament und Regierung. Im Ersten Weltkrieg kommandierte er zeitweilig ein Front-Bataillon. Der von den Deutschen begonnene Zweite Weltkrieg führte dazu\, dass sich sein lang gehegter Traum erfüllte: die Ernennung zum Premierminister. Als kompromissloser Gegner des Hitler-Regimes führte Churchill nun den britischen Kampf gegen das „Dritte Reich“ an und war maßgeblicher Initiator der Allianz mit den USA und der Sowjetunion. Von 1951 bis 1955 war Churchill erneut Premierminister und setzte sich für ein geeintes Europa und die Versöhnung mit den Deutschen ein.\nIn seinem Buch Churchill und die Deutschen (2024) erzählt Dietmar Pieper\, gestützt auf neue Archivfunde\, wie stark Churchills Werdegang von seinem Verhältnis zu Deutschland geprägt war. Der Autor zeigt auch\, dass Churchills harte Haltung gegenüber Hitler eine wesentliche Voraussetzung für den Sieg der Alliierten war. \nDietmar Pieper lebt als freier Autor in Hamburg. Nach einem Studium der Germa-nistik\, Komparatistik und Philosophie in Mainz\, Berlin und Austin (Texas) besuchte er die Hamburger Journalistenschule und arbeitete als Redakteur und Ressortleiter beim Spiegel. Er hat zahlreiche Bücher über historische Themen geschrieben und herausgegeben. Zuletzt erschien Zucker\, Schnaps und Nilpferdpeitsche. Wie hanseatische Kaufleute Deutschland zur Kolonialherrschaft trieben (2023). \nManfred Görtemaker ist Professor em. für die Geschichte des 19./20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen gehört Rudolf Heß. Der Stellvertreter. Eine Biographie (2023). \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation\n\n\n\n\n\nDietmar Pieper\, Hamburg \n\n\nModeration: \nProf. Dr. Manfred Görtemaker\, Potsdam \n\n\nGemeinsam mit: \nPiper Verlag \n\n\nHinweis: \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Z. Anthony Kruszewski – Kurier im Warschauer Aufstand 1944 und Grenzgänger
DESCRIPTION:Am 1. August 1944 erhob sich in Warschau die Polnische Heimatarmee gegen die deutschen Besatzer\, um die polnische Hauptstadt zu befreien. Nach 63 Tagen schlugen die Deutschen den Aufstand blutig nieder. Auf Befehl Hitlers wurde die Stadt systematisch zerstört. Wehrmachts- und SS-Einheiten töteten mindestens 150.000 Zivilisten. Die verbleibende Bevölkerung floh\, wurde vertrieben oder zur Zwangsarbeit und in Konzentrationslager verschleppt. \nZ. Anthony Kruszewski kämpfte als 16-jähriger Soldat im Warschauer Aufstand und wurde als Kurier für Sonderaufgaben eingesetzt. Im Stadtbezirk Wola verlor er seine Großmutter. Dort ermordeten deutsche Einheiten in der ersten Woche nach Ausbruch des Aufstands etwa 30.000 bis 40.000 Einwohner\, vor allem Frauen und Kinder. Nach der Niederschlagung des Aufstands wurde Kruszewski in das Stalag XB Sandbostel bei Bremen gebracht. Nach Kriegsende emigrierte er über London in die USA. Er promovierte an der University of Chicago mit einer politikwissenschaftlichen Studie über die Oder-Neiße-Grenze und erhielt später eine Professur in El Paso/Texas. \nBeata Halicka ist Professorin an der Historischen Fakultät der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Zu ihren Publikationen zählen Polens Wilder Westen. Erzwungene Migration und kulturelle Aneignung des Oderraumes 1945–1948 (2013) und\, gerade auf Deutsch erschienen\, Ein Leben als Grenzgänger. Z. Anthony Kruszewski im Warschauer Aufstand\, in Deutschland\, Westeuropa und Amerika (2024). \nDieter Bingen war von 1999 bis 2019 Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt und ist Honorarprofessor an der Hochschule Zittau/Görlitz. Er ist Mitherausgeber des Bandes Deutsche Besatzungspolitik in Polen 1939–1945. Eine Leerstelle deutscher Erinnerung? (2019). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nDr. Agnieszka Wierzcholska\, Deutsch-Polnisches Haus\, Berlin \n\n\nPodiumsgespräch \nProf. Dr. Z. Anthony Kruszewski\, El Paso (USA)\, und Prof. Dr. Beata Halicka\, Posen \n\n\nModeration \nProf. Dr. Dieter Bingen\, Köln \n\n\n\n\n\nGemeinsam mit \nDeutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Deutsches Polen-Institut \n\n\nHinweise \nDas Podiumsgespräch findet in polnischer Sprache statt. Es wird eine Simultanübersetzung in deutscher Sprache angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \n\n\nAnmeldung \nFür diese Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter veranstaltungen@topographie.de.
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SUMMARY:Abrechnung. Hitler\, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934
DESCRIPTION:Grußwort \nMatthias Opis\, Geschäftsführer des Molden Verlags \n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Peter Longerich\, München \n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n\n\nGemeinsam mitMolden Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Oradour und die Deutschen. Der deutsche Umgang mit dem SS-Massaker nach 1945
DESCRIPTION:Am 10. Juni 1944 setzten rund 150 Soldaten der 2. SS-Panzerdivision „Das Reich“ im Rahmen der Partisanenbekämpfung das französische Dorf Oradour-sur-Glane in Brand und ermordeten 643 Menschen. In Frankreich wurde der Ort zum Symbol für das Leiden unter deutscher Besatzung. Die Ruinen von Oradour sind heute ein Mahnmal.\nIn ihrer Studie Oradour und die Deutschen (2023) untersucht Andrea Erkenbrecher\, wie sich Politik\, Justiz und Zivilgesellschaft in West-\, Ost- und wiedervereinigtem Deutschland zu dem Kriegsverbrechen verhielten. Gefragt wird nach der strafrechtlichen Verfolgung der Täter\, nach Entschädigungszahlungen\, der Rolle des deutschen Oradour-Revisionismus sowie den Möglichkeiten und Grenzen auf der Suche nach Versöhnung. Im Blick bleiben dabei stets die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte\, die innerfranzösische Situation und nicht zuletzt die Erwartungen der Überlebenden und Hinterbliebenen des Massakers. \nAndrea Erkenbrecher ist freiberufliche Historikerin und Kuratorin. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte sowie Sozial­psychologie. Als wissenschaftliche Beraterin begleitete sie unter anderem Dokumentarfilme zum Thema Oradour-sur-Glane. Sie arbeitete als sachverständige Historikerin für die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg sowie für die Staatsanwaltschaft Dortmund im Rahmen des 2011 eingeleiteten Ermittlungsverfahrens zum Massaker in Oradour. \nSven Felix Kellerhoff ist Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der Welt und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus. \n\nBuchpräsentationDr. Andrea Erkenbrecher \n\nModeration \nSven Felix Kellerhoff \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der Balkon. Wehrmachtsverbrechen in Griechenland
DESCRIPTION:Dokumentation\, Athen 2020\, 43 Min.\, Regie: Chrysanthos Konstantinidis \n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss\n\n\n\n\n\nNach dem Film stehen Iason Chandrinos und Ulli Jossner vom Verein Respekt für Griechenland für Fragen zur Verfügung. \n\nWannDienstag\, 23. April 2024  17:30 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitVerein Respekt für Griechenland \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Ein Leben ohne Juden“. Die Beteiligung lettischer Faschisten am Holocaust
DESCRIPTION:Im Jahr 1918 wurde die unabhängige Republik Lettland ausgerufen. Die Verfassung garantierte Gleichberechtigung für die jüdische Minderheit\, die seit Jahrhunderten in der Region angesiedelt war und sich am gesellschaftlichen Leben beteiligte. Gleichzeitig formierte sich unter Einfluss des erstarkenden Faschismus in Europa und intensiviert durch wirtschaftspolitische Krisen auch in Lettland eine völkische Bewegung. Deren wichtigster Vertreter war seit Anfang der 1930er Jahre die Partei Pērkonkrusts (Donnerkreuz)\, die Gewalt gegen Juden propagierte und ausübte. Als deutsche Truppen im Sommer 1941 Lettland besetzten\, kooperierten Pērkonkrusts-Mitglieder auf verschiedenen Ebenen mit den Besatzern. Sie hatten Positionen in Verwaltung und Medien inne und waren direkt an Mord- und Raubaktionen beteiligt.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Paula Oppermann die Ursprünge des Faschismus und Antisemitismus in Lettland nach\, analysiert die Rolle lettischer Faschisten beim Mord an den Jüdinnen und Juden und untersucht die Handlungsspielräume der lokalen Bevölkerung unter deutscher Besatzung. \nPaula Oppermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission zu Berlin e.V. und arbeitet an einer Edition der Lageberichte der Geheimen Staatspolizei über die Reichshauptstadt Berlin. Sie studierte Geschichte und Baltistik in Greifswald sowie Holocaust- und Genozidstudien in Uppsala. 2022 wurde sie an der University of Glasgow mit einer Studie über Lettlands faschistische Partei Pērkonkrusts promoviert\, für die sie den Fritz T. Epstein Preis erhielt. Sie war als Ausstellungs­kuratorin der Stiftung Topographie des Terrors tätig\, arbeitete an der Wiener Holocaust Library in London und war 2022/23 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nDr. Paula Oppermann\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Besatzung und Holocaust. Sicherheitspolizei und SD im Reichskommissariat Ukraine
DESCRIPTION:Das Gebiet der heutigen Ukraine gehörte während des Zweiten Weltkriegs zu den zentralen Tatorten der deutschen Besatzungsverbrechen und des Holocaust. Im September 1941 richteten die Deutschen das Reichskommissariat Ukraine ein. Zur Jahreswende 1941/42 ließ das Reichssicherheitshauptamt dort auch stationäre Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD aufbauen.\nIn seiner gerade publizierten Studie Zentralen des Terrors (2024) zeigt Christian Schmittwilken\, dass die Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD eingerichtet wurden\, um das Vorhaben eines dauerhaft deutsch-dominierten Osteuropas in die Praxis umzusetzen. In der Folge erschossen die Angehörigen dieser Dienststellen unzählige als Juden und Roma verfolgte Menschen und Kriegsgefangene\, errichteten ein eigenes Lagersystem\, verfolgten den Widerstand\, richteten eine einheimische Kriminalpolizei ein und nahmen aktiv Einfluss auf die Kirchenpolitik. \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften war er Volontär der Stiftung und Kurator im Team der erstmals 2016 präsentierten Wanderausstellung „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944“. Von 2017 bis 2021 war er am Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte tätig. Mit der vorliegenden Studie wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndrej Angrick\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Angestellter bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zu seinen Veröffentlichungen gehört das zweibändige Werk „Aktion 1005“. Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942–1945 (2018). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragDr. Christian Schmittwilken\, Berlin \n\nModerationDr. Andrej Angrick\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa. Präsentation einer Online-Enzyklopädie
DESCRIPTION:Grußworte \nRomani Rose\, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma\, Geschäftsführer des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma\, Heidelberg \nBotschafter Dr. Robert Klinke\, Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amts für Beziehungen zu jüdischen Organisationen\, Antisemitismusfragen\, internationale Angelegenheiten der Sinti und Roma und Holocaust-Erinnerung\, Berlin \n\nPräsentationPräsentation der Online-Enzyklopädie: Dr. Karola Fings\, Heidelberg \n\nKommentareProf. Dr. Michael Wildt und PD Dr. Jane Weiß (beide Berlin) \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nGemeinsam mitForschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Der Stürmer“ und seine Leser. Ein analoges antisemitisches Netzwerk
DESCRIPTION:Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts „Der Stürmer“. Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher NS-Propaganda und Indoktrination „verführter“ Deutscher.\nIn ihrer Studie „Der Stürmer“ und seine Leser (2024) begibt sich Melanie Wager auf den Pfad der historischen Medienwirkungsforschung. Sie analysiert das Blatt als zeit­genössisch neuartigen „antisemitischen Boulevard“\, das als äußerst populäres Massenmedium weit über den Erscheinungsort Nürnberg hinauswirkte. Ihre Aus-wertung vielfältiger Reaktionen offenbart die bewusste Interaktion der damaligen Leserschaft mit der „Stürmer“-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigenständigen Errichtung unzähliger „Stürmerkästen“ belegen die offenkundige Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blatts. \nMelanie Wager ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und derzeit Projektleiterin der neuen Dauerausstellung. Sie absolvierte ein Studium der Geschichte\, Buch- und Medienwissenschaft. Zu ihren Veröffentlichungen gehört der Aus-stellungskatalog Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung\, Erlebnis und Gewalt (2021\, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen promoviert. \nAngelika Königseder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Melanie Wager\, Nürnberg \n\nModerationDr. Angelika Königseder\, Berlin \n\nWannDienstag\, 27. Februar 2024  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei\n Dauer:  90 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Herbst 1941 begannen die systematischen Deportationen von Jüdinnen und Juden aus dem Großdeutschen Reich in das deutsch besetzte östliche Europa. Eines der Ziele war Riga\, die frühere Hauptstadt Lettlands. Zwischen dem 27. November 1941 und dem 6. Februar 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 20.000 Menschen zum Güterbahnhof Rīga-Šķirotava verschleppen. Die 1.053 Jüdinnen und Juden des ersten Transports aus Berlin wurden direkt nach ihrer Ankunft im Wald von Rumbula von Angehörigen der Sicherheitspolizei und lettischen Hilfspolizisten erschossen. Die Menschen der folgenden Transporte kamen in das Ghetto von Riga und die Lager Jungfernhof und Salaspils. Nur etwas mehr als 1.000 Deportierte erlebten die Befreiung.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Andrea Löw anhand von fünf ausgewählten Selbstzeugnissen nach\, was die Deportierten zu erleiden hatten. Siegfried Ziering\, Heinz Samuel\, Erna Valk\, Anni Reisler und Johanna Rosenthal haben ihre Erfahrungsberichte nur wenige Wochen nach der Befreiung verfasst. \nAndrea Löw ist stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin am Lehrstuhl für Zeitge-schichte der Universität Mannheim. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Juden im Getto Litzmannstadt. Lebensbedingungen\, Selbstwahrnehmung\, Verhalten (2006)\, Das Warschauer Getto. Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung (2013\, zus. mit M. Roth) und der Aufsatz Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga (2023). Im Frühjahr 2024 erscheint ihr Buch Deportiert. „Immer mit einem Fuß im Grab“. Erfahrungen deutscher Juden. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Andrea Löw\, München \n\nModerationProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n  \n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Preußen wieder chic? Die Preußen-Ausstellung 1981 zwischen Politik\, Wissenschaft und Öffentlichkeit
DESCRIPTION:„Preußen: Versuch einer Bilanz“ – kaum eine historische Ausstellung hat eine derartige Aufmerksamkeit erfahren wie die „Preußen-Ausstellung“\, die 1981 im Martin-Gropius-Bau in West-Berlin präsentiert wurde. In der Zeitgeschichtsforschung ist die durch sie herbeigeführte Zäsur unbestritten. Zugleich öffnete sie ein Fenster für die Erschließung des Geländes der späteren „Topographie des Terrors“\, dessen Geschichte vor der Preußen-Ausstellung weitgehend unbekannt war.\nMit ihrer Präsentation geben Yves Müller und Shuyang Song einen Einblick in die Preußen-Ausstellung. Im Podiumsgespräch kommen Mitwirkende der Ausstellung zu Wort. \nYves Müller\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Referent am Institut für Landesgeschichte\, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt\, in Halle. \nShuyang Song\, Historikerin\, schrieb ihre Masterarbeit zur Preußen-Ausstellung und promoviert an der Freien Universität Berlin. \nHeidemarie Anderlik\, Historikerin\, war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team der Preußen-Ausstellung. Später arbeitete sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin. Von 2010 bis 2018 war sie stellvertretende Direktorin des Städtischen Museums Braunschweig. \nUdo Gößwald\, Politikwissenschaftler\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1986 bis 2021 leitete er das Museum Neukölln. \nAndreas Nachama\, Historiker\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1994 bis 2019 war er Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. \nFranka Maubach ist Gastprofessorin für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßungDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nPräsentation der AusstellungYves Müller\, Halle (Saale)\, und Shuyang Song\, Berlin \n\nPodiumsgesprächHeidemarie Anderlik\, Dr. Udo Gößwald und Prof. Dr. Andreas Nachama (alle Berlin) \n\nModerationPD Dr. Franka Maubach\, Berlin \n\nGemeinsam mitHumboldt-Universität zu Berlin\, Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.\, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen
DESCRIPTION:Die Integration von Mitarbeitern aus verschiedenen Institutionen des „Dritten Reichs“ in den Bundesnachrichtendienst war lange ein Gegenstand von Spekulationen.\nAuf der Basis grundlegender Archivrecherchen zeigt Gerhard Sälter in seinem Buch NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen (2023)\, dass die Verantwortlichen im Bundesnachrichtendienst kein Bewusstsein vom verbrecherischen Charakter der NS-Diktatur entwickelten. Für den westdeutschen Geheimdienst rekrutierten sie seit 1946 zielstrebig teils schwer belastete NS-Täter. So schufen sie eine bis in die achtziger Jahre wirkende schwere Belastung\, deren Ausmaß sie jedoch verbergen konnten. Belastete Mitarbeiter bildeten Netzwerke über den BND hinaus\, engagierten sich in rechtsextremen Organisationen und begründeten im BND eine Behördenkultur\, in der NS-Ideologeme lange fortwirkten. Das Buch von Gerhard Sälter ist als 15. Band der Abschlussband der Arbeit einer Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968. \nGerhard Sälter\, Historiker\, ist Leiter der Abteilung Forschung und Dokumentation der Stiftung Berliner Mauer. Von 2012 bis 2016 war er Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Bundesnachrichtendienstes. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, u. a. zum Ministerium für Staatssicherheit und zur Berliner Mauer\, zur Geschichte der Geheimdienste und des BND. 2016 erschien sein Buch Phantome des Kalten Krieges. Die Organisation Gehlen und die Wiederbelebung des Gestapo-Feindbilds „Rote Kapelle“. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Gerhard Sälter\, Berlin \n\nModerationProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden könne
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SUMMARY:»Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg«
DESCRIPTION:Die Stiftung Topographie des Terrors\, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. laden gemeinsam mit dem Metropol Verlag zu einer am 23. Januar 2024 Buchpräsentation ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWährend des Zweiten Weltkriegs ermordeten deutsche Einheiten und ihre Verbündeten in den ländlichen Gebieten Polens und der Sowjetunion hunderttausende Menschen und setzten ihre Dörfer in Brand. Von Beginn an gehörten Verbrechen an der Zivilbevölkerung zur deutschen Kriegführung und wurden schon bald zu einem strukturellen Teil der Besatzung. Die Beiträge des von Florian Wieler und Frédéric Bonnesoeur herausgegebenen Sammelbands »Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg« (2024) untersuchen verschiedene Aspekte dieser Verbrechen. Neben ihren Ausmaßen kommen die ideologischen Hintergründe sowie vor allem die Erfahrungen der Betroffenen und die Folgen für die Bevölkerung insgesamt zur Sprache. \n\n\n\n\n\nDie Jüngste ist 82 Jahre alt\, der Älteste wird 100. 15 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung hat Simone Müller literarisch porträtiert. Sie sind in der Ukraine\, in Ungarn\, Polen\, den Niederlanden\, in Frankreich oder auch in Deutschland geboren. Seit Langem leben sie in der Schweiz. Wie gehen sie mit ihren Erinnerungen um? Wie hat sie die Erfahrung des Terrors geprägt? Wie sehen sie sich als Überlebende im hohen Alter? \nIm Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Benz sucht Simone Müller\, die Autorin der Porträts\, Antworten. \n\n\nProgramm: \nBuchpräsentation: Florian Wieler\, Berlin\nVorträge:\nProf. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Wuppertal\nProf. Dr. Christoph A. Rass\, Osnabrück\nModeration: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin\nder Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nFlorian Wieler ist Historiker\, derzeit Doktorand am Bereich Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und Mitherausgeber des vorgestellten Bandes. \nTatjana Tönsmeyer ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Für den Band verfasste sie den einführenden Beitrag »Verbrannte Dörfer: Besatzung\, Gewalt und ländlicher Raum im östlichen Europa 1939–1945«. \nChristoph A. Rass ist Professor für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung an der Universität Osnabrück. In dem Band ist er als Mitautor des Beitrags »Bandenbekämpfung« und »Verbrannte Dörfer“. Perspektiven der digitalen Geschichtswissenschaft auf Vernichtungskrieg und Besatzung in Belarus 1941 – 1944« vertreten.
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SUMMARY:Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945
DESCRIPTION:1940 wurde der aus politischen Gründen inhaftierte Fritz Bringmann aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme überstellt. Nur wenige Zeit später nahm der SS-Mann Walter Filsinger in dem im Südosten Hamburgs gelegenen Konzentrationslager seinen Dienst als Blockführer auf. Ob sie sich je begegnet sind\, bleibt unklar. Beide beantragten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Unterstützung\, Bringmann wegen Misshandlungen in der Haft\, Filsinger wegen seines Fronteinsatzes.\nIn ihrem Buch Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945 (2022) zeichnet Christl Wickert die Bemühungen beider Männer um Entschädigung bzw. Kriegsopferversorgung nach. Die Gegenüberstellung der beiden Einzelfälle zeigt exemplarisch die ungleiche Versorgung von Verfolgten des NS-Regimes und willigen Vollstreckern des NS-Terrors nach 1945. Sie war Folge von gesetzlichen Regelungen wie auch deren Auslegung durch Gerichte und Behörden. \nChristl Wickert\, Historikerin und Politologin\, hat Ausstellungs- und Forschungs-projekte\, u.a. zur Konzentrationslager-SS\, in den Gedenkstätten Sachsenhausen\, Neuengamme und Ravensbrück realisiert. Sie ist Redaktionsmitglied der Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung. Zu ihren Veröffentlichungen gehört „… unmöglich\, diesen Schrecken aufzuhalten“. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück (2017\, zus. mit Ramona Saavedra Santis). \nGünter Morsch ist Honorarprofessor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und war bis Mai 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sowie Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Christl Wickert\, Berlin/Zernien \n\nModerationProf. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \n\nWannDienstag\, 9. Januar 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblicksein-stellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/keine-gerechtigkeit-die-ungleiche-unterstuetzung-des-kz-ueberlebenden-fritz-bringmann-und-des-ss-mannes-walter-filsinger-nach-1945/
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SUMMARY:Final Account. Third Reich Testimonies
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei \n\n\n\n\n\n\n\n\n Dauer:  90 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZwischen 2008 und 2017 erstellte der britische Dokumentarfilmer Luke Holland (1948–2020) eine Sammlung von 295 gefilmten Interviews mit Männern und Frauen\, die zwischen 1905 und 1934 geboren waren. Die Interviewten\, hauptsächlich Deutsche und Österreicher\, schilderten ihre Erinnerungen und berichteten auch über ihre Beteiligung am „Dritten Reich“\, dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust. Im Jahr 2020 wurde Hollands Film Final Account\, der in weiten Teilen auf diesen Interviews basiert\, beim Filmfestival von Venedig uraufgeführt.\nIn seiner Präsentation gibt Zoltán Kékesi einen Einblick in das von Luke Holland initiierte Archivprojekt\, das in Zusammenarbeit mit dem University College London\, der Wiener Holocaust Library\, dem Institut National de l’Audiovisuel sowie der Pears Foundation als Gründungspartner entstand. Im Podiumsgespräch wird der Stellenwert der Interview-Sammlung erörtert und die Bedeutung von „Oral History“ für Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit diskutiert. \nZoltán Kékesi\, Historiker\, ist Research Fellow am Centre for Collective Violence\, Holocaust and Genocide Studies am Institute of Advanced Studies\, University College London\, und forscht zur Sammlung „Final Account“. \nCord Pagenstecher\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitäts­bibliothek der Freien Universität Berlin\, Bereich Digitale Interview-Sammlungen. \nDorothee Wierling\, Historikerin i. R.\, war bis 2015 Stellvertretende Direktorin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und die „Oral History“. \nMarcus Funck\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.
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SUMMARY:Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970
DESCRIPTION:lse Koch (1906–1967) war die Ehefrau des SS-Kommandanten von Buchenwald und eine der wenigen verurteilten NS-Täterinnen. Bereits 1932 wurde sie Mitglied der NSDAP\, 1936 heiratete sie Karl Otto Koch\, den späteren Kommandanten des Konzentrationslagers Buchenwald. 1947 stand sie in Deutschland vor einem US-Gericht\, 1950/51 vor einem deutschen Gericht\, das sie zu lebenslanger Haft verurteilte. Ausgiebig berichtete die internationale Presse über die als besonders grausam geltende „Hexe von Buchenwald“.\nIn ihrem Buch Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970 (2023) rekonstruiert Alexandra Przyrembel die unterschiedlichen Erzählungen über Ilse Koch von der Zeit des Nationalsozialismus über die Nachkriegsprozesse bis zum Suizid 1967 in der Haft. Dabei erklärt sie auch\, welche Vorstellungen von Gewalt\, Geschlecht und Schuld damit verbunden waren und stellt für die Nachkriegsgesellschaften fest: Je grausamer Ilse Koch geschildert wurde\, desto mehr konnten Deutsche sich von ihr distanzieren und sich selbst entschulden. \nAlexandra Przyrembel ist Professorin und Leiterin des Lehrgebiets Geschichte der Europäischen Moderne am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen. Zu ihren Veröffentlichungen gehören „Rassenschande“. Reinheitsmythos und Vernichtungslegitimation im Nationalsozialismus (2003)\, Verbote und Geheimnisse. Das Tabu und die Genese der europäischen Moderne (2011) und Europa und Erinnerung. Erinnerungsorte und Medien im 19. und 20. Jahrhundert (2019\, Mithg.). \nStephan Malinowski\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf und Senior Lecturer an der University of Edinburgh. \n  \nBuchpräsentation und GesprächProf. Dr. Alexandra Przyrembel\, Hagen\, und\nDr. Stephan Malinowski\, Düsseldorf/Edinburgh \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Familiengeschichte(n) im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Die Geschichte des Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weise bis in die heutige Gesellschaft hinein. Mit zunehmender zeitlicher Distanz fragen sich auch heute noch viele\, welche Rollen ihre Familienangehörigen in der NS-Zeit eingenommen haben. Besonders Fragen nach der Mitgliedschaft in nationalsozialistischen Organisationen und der Beteiligung an den zahlreichen NS-Verbrechen stehen dabei im Vordergrund. Im Zuge von Recherchen stellen sich nicht selten Familienerzählungen von unpolitischem oder gar widerständigem Handeln der Angehörigen als einseitig oder falsch heraus. Über vieles wurde in den Familien ohnehin geschwiegen. \nIn seinem Vortrag beleuchtet Johannes Spohr das gegenwärtig wachsende Interesse an der Familienrecherche anhand aktueller Diskurse und Studien. Darüber hinaus ordnet er die Aufmerksamkeit für das Thema in den Kontext zugehöriger Debatten im Laufe der letzten Jahrzehnte ein und weist auf aktuelle Angebote familiengeschichtlicher Recherche zur NS-Zeit hin. Im Podiumsgespräch wird auch diskutiert\, wie groß die Chancen sind\, auf die eigenen Fragen Antworten zu erhalten. \nJohannes Spohr ist als freier Historiker in Berlin tätig und leitet dort den Recherchedienst present past zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft. Er ist Vorstandsmitglied des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI und Mitglied des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Die Ukraine 1943/44. Loyalitäten und Gewalt im Kontext der Kriegswende (2021) und Phantastische Gesellschaft. Gespräche über falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung (2022\, Mithg.). \nUlrich Tempel ist Archivar der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2011 bis 2016 bot er im Dokumentationszentrum das Seminar „Familienbegegnungen“ zu Methoden familiengeschichtlicher Recherchen an. \nKai Müller ist pädagogischer Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors im Bereich „Outreach“.
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SUMMARY:Den Holocaust verharmlosen: Antisemitismus in den sozialen Medien
DESCRIPTION:Eine Analyse deutschsprachiger sozialer Medien macht deutlich\, dass die Relativierung des Holocaust beunruhigend populäre Verbreitung findet. Dieser Befund ist auch für Kommentar­bereiche von Online-Zeitungen und -Magazinen der politischen Mitte festzustellen. In jüngster Zeit hat auch die Auseinandersetzung mit dem NS-Völkermord an den Juden im Rahmen der Gerichtsprozesse gegen ehemaliges KZ-Personal eine Welle antisemitischer und historische Fakten verzerrender Reaktionen ausgelöst. Gerade in der Anonymität des interaktiven Web können sich diese ungehemmter denn je artikulieren.\nIn ihren Vorträgen stellen Matthias J. Becker und Marcus Scheiber das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Decoding Antisemitism“ vor\, geben Einblicke in Inhalte und Strukturen antisemitischer Online-Kommentare zum Holocaust und erklären\, wie antisemitische Hassrede\, die in virtuellen Milieus oftmals auch implizit kommuniziert wird\, erfasst\, beschrieben und analysiert werden kann. \nMatthias J. Becker ist Projektleiter des internationalen Forschungsprojekts „Decoding Antisemitism“ am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er absolvierte ein Studium der Philosophie\, Linguistik und Literaturwis-senschaft an der Freien Universität Berlin. Seine wichtigste Veröffentlichung ist Analogien der „Vergangenheitsbewältigung“. Antiisraelische Projektionen in Leser-kommentaren der Zeit und des Guardian (2018). \nMarcus Scheiber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Decoding Antisemitism: Eine KI-gestützte Studie über Hassrede und Bilder im Internet“. Er absolvierte ein Studium der Deutschen Philologie und Philosophie an der Universität Heidelberg und promoviert zum Thema „Die wirklichkeitskonstituierende Kraft multimodaler Kom-munikate im Kontext antisemitischer Kommunikation“. \nJuliane Wetzel war mehr als 30 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und ist Mitglied der deutschen Delegation der International Holocaust Remembrance Alliance. \n\n\n\n\n\nVorträgeDr. Matthias J. Becker und Marcus Scheiber (beide Berlin) \n\nModerationDr. Juliane Wetzel\, Berlin \n\nWannDienstag 26. September 2023 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitZentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin laden zu einer Vortrags- und Diskussions-veranstaltung ein. \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Die letzte Etappe / Ostatni etap
DESCRIPTION:Polen 1948\, 106 Minuten\, OmdU\, Regie: Wanda Jakubowska \nFür die Präsentation des Films im Rahmen von filmPOLSKA 2023 ist eine Neuproduktion deutscher Untertitel erfolgt. \n„Ostatni etap“ ist der erste Spielfilm über das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Er wurde 1947 auf dem Gelände des ehemaligen Lagers gedreht. Der Film erzählt die Geschichte von Frauen im Lagerwiderstand. Die Polin Helena schließt sich auf Vermittlung der russischen Ärztin Eugenia einer Gruppe von Frauen unterschiedlicher Nationalität an\, nachdem ihr neugeborenes Kind von der SS ermordet wurde. Die jüdische Polin Marta\, einzige Überlebende ihrer Familie\, arbeitet als Übersetzerin für den Kommandanten. Sie wird bei einem Fluchtversuch gefasst und soll öffentlich gehängt werden. Sowjetische Flugzeuge tauchen bereits am Himmel auf. Am Ende des Films steht der Appell Martas: „Lasst nicht zu\, dass Auschwitz sich wiederholt!“\nUnmittelbar nach Kriegsende begann die Regisseurin Wanda Jakubowska (1907–1998)\, die ab 1943 als polnische Kommunistin in Auschwitz-Birkenau inhaftiert war\, mit den Arbeiten an dem Film. Das Drehbuch verfasste sie mit der deutschen Kommunistin und Auschwitz-Überlebenden Gerda Schneider. Mit seiner Bildsprache prägte der Film nachhaltig die Vorstellungen von Auschwitz-Birkenau. \nSonja M. Schultz ist Filmjournalistin\, Filmhistorikerin und Autorin. Zu ihren Veröffent­lichungen gehört die Studie Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds (2012). 2019 erschien ihr erster Roman Hundesohn. \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Spielfilm mit Dr. Sonja M. Schultz und Andreas Mix \n  \nIm Rahmen von \nfilmPOLSKA 2023 \nGemeinsam mit \nPolnisches Institut Berlin \nMit Unterstützung von \nMinistry of Culture and National Heritage of the Republic of Poland\, Polish Film Institute \nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:„Am grünen Strand der Spree“. Mediale Darstellung des Holocaust in der frühen Bundesrepublik
DESCRIPTION:In ihrem Buch Mikrogeschichten der Erinnerungskultur (2022) untersucht Magdalena Saryusz-Wolska anhand des Romans\, des Hörspiels und der Fernsehserie Am grünen Strand der Spree (1955–1960) die Erinnerung an die Massenerschießungen von jüdischen Männern\, Frauen und Kindern in Orscha\, einer Stadt in der deutsch besetzten Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs. Wie war es möglich\, dass eine umfangreiche Darstellung dieses NS-Verbrechens in der frühen Bundesrepublik erschien und für Radio und Fernsehen adaptiert wurde? Warum sind alle Fassungen von Am grünen Strand der Spree\, die damals sehr populär waren\, heute nur noch wenig bekannt? Aus welchen Gründen gewinnen der Roman von Hans Scholz\, das Hörspiel und die Fernsehserie allmählich wieder an Interesse? \nMagdalena Saryusz-Wolska ist Kulturwissenschaftlerin und Soziologin und arbeitet am Deutschen Historischen Institut Warschau. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zum kollektiven Gedächtnis und zur Rezeption historischer Filme und visueller Kultur vorgelegt. \nFrank Bösch ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. \nChristoph Kreutzmüller\, Historiker\, ist Co-Leiter des Forschungsprojekts #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen an der Freien Universität Berlin. \nHanno Hochmuth ist wissenschaftlicher Referent am Leibniz-Zentrum für Zeit-historische Forschung Potsdam (ZZF). \n\nBuchpräsentation und Gespräch \n\nPD Dr. Magdalena Saryusz-Wolska\, Warschau\,\nProf. Dr. Frank Bösch\, Potsdam\, und\nDr. Christoph Kreutzmüller\, Berlin\n\n  \nModeration\nDr. Hanno Hochmuth\, Potsdam
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SUMMARY:Allein gegen Hitler. Leben und Tat des Johann Georg Elser
DESCRIPTION:BuchpräsentationProf. Dr. Wolfgang Benz\, Berlin \n\nModerationDr. Erika Bucholtz\, Berlin
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SUMMARY:Topographie des Vernichtungskriegs. Besatzung und Gewalt in den Regionen der deutsch besetzten Sowjetunion 1941–1944
DESCRIPTION:Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion von 1941 bis 1944 betraf ein riesiges Territorium von insgesamt etwa zwei Millionen Quadratkilometern. Er richtete sich sowohl gegen bestimmte Gruppen der Zivilbevölkerung\, vor allem gegen die jüdische Bevölkerung\, aber auch gegen Kriegsgefangene oder Menschen in Gebieten des Partisanenkriegs. Erst die Forschung der letzten Jahrzehnte hat deutlich gemacht\, dass die deutsch besetzten Regionen der Sowjetunion – innerhalb der baltischen Staaten\, Belarus\, der Ukraine und von Teilen der Russischen Sowjetrepublik – von dieser Gewalt in unterschiedlicher Form heimgesucht wurden\, die Besatzung unter-schiedlich lang dauerte und auch oft unterschiedliche Wirkungen hatte.\nIn seinem Vortrag beleuchtet Dieter Pohl die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Massenverbrechen in den besetzten Regionen sowie bei den Auswirkungen der deutschen Besatzungsherrschaft auf die lokalen Bevölkerungen. Gefragt wird auch nach den unterschiedlichen nationalen Kriegserinnerungen\, die sich nach 1991 in den postsowjetischen Staaten herausgebildet haben. \nDieter Pohl ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Klagenfurt. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der nationalsozialistischen Herrschaft sowie der Besatzung und Verbrechen in Osteuropa vorgelegt. Zu den neueren Publikationen gehören Die Herrschaft der Wehrmacht. Deutsche Militärbesatzung und einheimische Bevölkerung in der Sowjetunion 1941–1944 (2008\, 2. Aufl. 2011)\, der Aufsatz Der Platz des deutsch-sowjetischen Krieges im Zweiten Weltkrieg (2020) und Nationalsozialistische Verbrechen 1939–1945 (2022). \nIrina Rebrova ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und Vorstandsmitglied des Vereins KONTAKTE-KOНTAKТЫ. Zuletzt arbeitete sie an einem Ausstellungsprojekt über die nationalsozialistischen Morde an Menschen mit Behinderungen in den besetzten Teilen der Russischen Sowjetrepublik. \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \n\nModerationDr. Irina Rebrova\, Berlin \n\nWannDienstag\, 4. Juli 2023\, 19:00 Uhr \n\nWo \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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