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SUMMARY:Abrechnung. Hitler\, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934
DESCRIPTION:Grußwort \nMatthias Opis\, Geschäftsführer des Molden Verlags \n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Peter Longerich\, München \n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n\n\nGemeinsam mitMolden Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Oradour und die Deutschen. Der deutsche Umgang mit dem SS-Massaker nach 1945
DESCRIPTION:Am 10. Juni 1944 setzten rund 150 Soldaten der 2. SS-Panzerdivision „Das Reich“ im Rahmen der Partisanenbekämpfung das französische Dorf Oradour-sur-Glane in Brand und ermordeten 643 Menschen. In Frankreich wurde der Ort zum Symbol für das Leiden unter deutscher Besatzung. Die Ruinen von Oradour sind heute ein Mahnmal.\nIn ihrer Studie Oradour und die Deutschen (2023) untersucht Andrea Erkenbrecher\, wie sich Politik\, Justiz und Zivilgesellschaft in West-\, Ost- und wiedervereinigtem Deutschland zu dem Kriegsverbrechen verhielten. Gefragt wird nach der strafrechtlichen Verfolgung der Täter\, nach Entschädigungszahlungen\, der Rolle des deutschen Oradour-Revisionismus sowie den Möglichkeiten und Grenzen auf der Suche nach Versöhnung. Im Blick bleiben dabei stets die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte\, die innerfranzösische Situation und nicht zuletzt die Erwartungen der Überlebenden und Hinterbliebenen des Massakers. \nAndrea Erkenbrecher ist freiberufliche Historikerin und Kuratorin. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte sowie Sozial­psychologie. Als wissenschaftliche Beraterin begleitete sie unter anderem Dokumentarfilme zum Thema Oradour-sur-Glane. Sie arbeitete als sachverständige Historikerin für die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg sowie für die Staatsanwaltschaft Dortmund im Rahmen des 2011 eingeleiteten Ermittlungsverfahrens zum Massaker in Oradour. \nSven Felix Kellerhoff ist Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der Welt und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus. \n\nBuchpräsentationDr. Andrea Erkenbrecher \n\nModeration \nSven Felix Kellerhoff \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der Balkon. Wehrmachtsverbrechen in Griechenland
DESCRIPTION:Dokumentation\, Athen 2020\, 43 Min.\, Regie: Chrysanthos Konstantinidis \n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss\n\n\n\n\n\nNach dem Film stehen Iason Chandrinos und Ulli Jossner vom Verein Respekt für Griechenland für Fragen zur Verfügung. \n\nWannDienstag\, 23. April 2024  17:30 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitVerein Respekt für Griechenland \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Ein Leben ohne Juden“. Die Beteiligung lettischer Faschisten am Holocaust
DESCRIPTION:Im Jahr 1918 wurde die unabhängige Republik Lettland ausgerufen. Die Verfassung garantierte Gleichberechtigung für die jüdische Minderheit\, die seit Jahrhunderten in der Region angesiedelt war und sich am gesellschaftlichen Leben beteiligte. Gleichzeitig formierte sich unter Einfluss des erstarkenden Faschismus in Europa und intensiviert durch wirtschaftspolitische Krisen auch in Lettland eine völkische Bewegung. Deren wichtigster Vertreter war seit Anfang der 1930er Jahre die Partei Pērkonkrusts (Donnerkreuz)\, die Gewalt gegen Juden propagierte und ausübte. Als deutsche Truppen im Sommer 1941 Lettland besetzten\, kooperierten Pērkonkrusts-Mitglieder auf verschiedenen Ebenen mit den Besatzern. Sie hatten Positionen in Verwaltung und Medien inne und waren direkt an Mord- und Raubaktionen beteiligt.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Paula Oppermann die Ursprünge des Faschismus und Antisemitismus in Lettland nach\, analysiert die Rolle lettischer Faschisten beim Mord an den Jüdinnen und Juden und untersucht die Handlungsspielräume der lokalen Bevölkerung unter deutscher Besatzung. \nPaula Oppermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission zu Berlin e.V. und arbeitet an einer Edition der Lageberichte der Geheimen Staatspolizei über die Reichshauptstadt Berlin. Sie studierte Geschichte und Baltistik in Greifswald sowie Holocaust- und Genozidstudien in Uppsala. 2022 wurde sie an der University of Glasgow mit einer Studie über Lettlands faschistische Partei Pērkonkrusts promoviert\, für die sie den Fritz T. Epstein Preis erhielt. Sie war als Ausstellungs­kuratorin der Stiftung Topographie des Terrors tätig\, arbeitete an der Wiener Holocaust Library in London und war 2022/23 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nDr. Paula Oppermann\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Besatzung und Holocaust. Sicherheitspolizei und SD im Reichskommissariat Ukraine
DESCRIPTION:Das Gebiet der heutigen Ukraine gehörte während des Zweiten Weltkriegs zu den zentralen Tatorten der deutschen Besatzungsverbrechen und des Holocaust. Im September 1941 richteten die Deutschen das Reichskommissariat Ukraine ein. Zur Jahreswende 1941/42 ließ das Reichssicherheitshauptamt dort auch stationäre Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD aufbauen.\nIn seiner gerade publizierten Studie Zentralen des Terrors (2024) zeigt Christian Schmittwilken\, dass die Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD eingerichtet wurden\, um das Vorhaben eines dauerhaft deutsch-dominierten Osteuropas in die Praxis umzusetzen. In der Folge erschossen die Angehörigen dieser Dienststellen unzählige als Juden und Roma verfolgte Menschen und Kriegsgefangene\, errichteten ein eigenes Lagersystem\, verfolgten den Widerstand\, richteten eine einheimische Kriminalpolizei ein und nahmen aktiv Einfluss auf die Kirchenpolitik. \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften war er Volontär der Stiftung und Kurator im Team der erstmals 2016 präsentierten Wanderausstellung „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944“. Von 2017 bis 2021 war er am Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte tätig. Mit der vorliegenden Studie wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndrej Angrick\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Angestellter bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zu seinen Veröffentlichungen gehört das zweibändige Werk „Aktion 1005“. Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942–1945 (2018). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragDr. Christian Schmittwilken\, Berlin \n\nModerationDr. Andrej Angrick\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa. Präsentation einer Online-Enzyklopädie
DESCRIPTION:Grußworte \nRomani Rose\, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma\, Geschäftsführer des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma\, Heidelberg \nBotschafter Dr. Robert Klinke\, Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amts für Beziehungen zu jüdischen Organisationen\, Antisemitismusfragen\, internationale Angelegenheiten der Sinti und Roma und Holocaust-Erinnerung\, Berlin \n\nPräsentationPräsentation der Online-Enzyklopädie: Dr. Karola Fings\, Heidelberg \n\nKommentareProf. Dr. Michael Wildt und PD Dr. Jane Weiß (beide Berlin) \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nGemeinsam mitForschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Der Stürmer“ und seine Leser. Ein analoges antisemitisches Netzwerk
DESCRIPTION:Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts „Der Stürmer“. Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher NS-Propaganda und Indoktrination „verführter“ Deutscher.\nIn ihrer Studie „Der Stürmer“ und seine Leser (2024) begibt sich Melanie Wager auf den Pfad der historischen Medienwirkungsforschung. Sie analysiert das Blatt als zeit­genössisch neuartigen „antisemitischen Boulevard“\, das als äußerst populäres Massenmedium weit über den Erscheinungsort Nürnberg hinauswirkte. Ihre Aus-wertung vielfältiger Reaktionen offenbart die bewusste Interaktion der damaligen Leserschaft mit der „Stürmer“-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigenständigen Errichtung unzähliger „Stürmerkästen“ belegen die offenkundige Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blatts. \nMelanie Wager ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und derzeit Projektleiterin der neuen Dauerausstellung. Sie absolvierte ein Studium der Geschichte\, Buch- und Medienwissenschaft. Zu ihren Veröffentlichungen gehört der Aus-stellungskatalog Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung\, Erlebnis und Gewalt (2021\, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen promoviert. \nAngelika Königseder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Melanie Wager\, Nürnberg \n\nModerationDr. Angelika Königseder\, Berlin \n\nWannDienstag\, 27. Februar 2024  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei\n Dauer:  90 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Herbst 1941 begannen die systematischen Deportationen von Jüdinnen und Juden aus dem Großdeutschen Reich in das deutsch besetzte östliche Europa. Eines der Ziele war Riga\, die frühere Hauptstadt Lettlands. Zwischen dem 27. November 1941 und dem 6. Februar 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 20.000 Menschen zum Güterbahnhof Rīga-Šķirotava verschleppen. Die 1.053 Jüdinnen und Juden des ersten Transports aus Berlin wurden direkt nach ihrer Ankunft im Wald von Rumbula von Angehörigen der Sicherheitspolizei und lettischen Hilfspolizisten erschossen. Die Menschen der folgenden Transporte kamen in das Ghetto von Riga und die Lager Jungfernhof und Salaspils. Nur etwas mehr als 1.000 Deportierte erlebten die Befreiung.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Andrea Löw anhand von fünf ausgewählten Selbstzeugnissen nach\, was die Deportierten zu erleiden hatten. Siegfried Ziering\, Heinz Samuel\, Erna Valk\, Anni Reisler und Johanna Rosenthal haben ihre Erfahrungsberichte nur wenige Wochen nach der Befreiung verfasst. \nAndrea Löw ist stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin am Lehrstuhl für Zeitge-schichte der Universität Mannheim. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Juden im Getto Litzmannstadt. Lebensbedingungen\, Selbstwahrnehmung\, Verhalten (2006)\, Das Warschauer Getto. Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung (2013\, zus. mit M. Roth) und der Aufsatz Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga (2023). Im Frühjahr 2024 erscheint ihr Buch Deportiert. „Immer mit einem Fuß im Grab“. Erfahrungen deutscher Juden. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Andrea Löw\, München \n\nModerationProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n  \n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Preußen wieder chic? Die Preußen-Ausstellung 1981 zwischen Politik\, Wissenschaft und Öffentlichkeit
DESCRIPTION:„Preußen: Versuch einer Bilanz“ – kaum eine historische Ausstellung hat eine derartige Aufmerksamkeit erfahren wie die „Preußen-Ausstellung“\, die 1981 im Martin-Gropius-Bau in West-Berlin präsentiert wurde. In der Zeitgeschichtsforschung ist die durch sie herbeigeführte Zäsur unbestritten. Zugleich öffnete sie ein Fenster für die Erschließung des Geländes der späteren „Topographie des Terrors“\, dessen Geschichte vor der Preußen-Ausstellung weitgehend unbekannt war.\nMit ihrer Präsentation geben Yves Müller und Shuyang Song einen Einblick in die Preußen-Ausstellung. Im Podiumsgespräch kommen Mitwirkende der Ausstellung zu Wort. \nYves Müller\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Referent am Institut für Landesgeschichte\, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt\, in Halle. \nShuyang Song\, Historikerin\, schrieb ihre Masterarbeit zur Preußen-Ausstellung und promoviert an der Freien Universität Berlin. \nHeidemarie Anderlik\, Historikerin\, war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team der Preußen-Ausstellung. Später arbeitete sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin. Von 2010 bis 2018 war sie stellvertretende Direktorin des Städtischen Museums Braunschweig. \nUdo Gößwald\, Politikwissenschaftler\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1986 bis 2021 leitete er das Museum Neukölln. \nAndreas Nachama\, Historiker\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1994 bis 2019 war er Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. \nFranka Maubach ist Gastprofessorin für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßungDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nPräsentation der AusstellungYves Müller\, Halle (Saale)\, und Shuyang Song\, Berlin \n\nPodiumsgesprächHeidemarie Anderlik\, Dr. Udo Gößwald und Prof. Dr. Andreas Nachama (alle Berlin) \n\nModerationPD Dr. Franka Maubach\, Berlin \n\nGemeinsam mitHumboldt-Universität zu Berlin\, Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.\, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen
DESCRIPTION:Die Integration von Mitarbeitern aus verschiedenen Institutionen des „Dritten Reichs“ in den Bundesnachrichtendienst war lange ein Gegenstand von Spekulationen.\nAuf der Basis grundlegender Archivrecherchen zeigt Gerhard Sälter in seinem Buch NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen (2023)\, dass die Verantwortlichen im Bundesnachrichtendienst kein Bewusstsein vom verbrecherischen Charakter der NS-Diktatur entwickelten. Für den westdeutschen Geheimdienst rekrutierten sie seit 1946 zielstrebig teils schwer belastete NS-Täter. So schufen sie eine bis in die achtziger Jahre wirkende schwere Belastung\, deren Ausmaß sie jedoch verbergen konnten. Belastete Mitarbeiter bildeten Netzwerke über den BND hinaus\, engagierten sich in rechtsextremen Organisationen und begründeten im BND eine Behördenkultur\, in der NS-Ideologeme lange fortwirkten. Das Buch von Gerhard Sälter ist als 15. Band der Abschlussband der Arbeit einer Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968. \nGerhard Sälter\, Historiker\, ist Leiter der Abteilung Forschung und Dokumentation der Stiftung Berliner Mauer. Von 2012 bis 2016 war er Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Bundesnachrichtendienstes. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, u. a. zum Ministerium für Staatssicherheit und zur Berliner Mauer\, zur Geschichte der Geheimdienste und des BND. 2016 erschien sein Buch Phantome des Kalten Krieges. Die Organisation Gehlen und die Wiederbelebung des Gestapo-Feindbilds „Rote Kapelle“. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Gerhard Sälter\, Berlin \n\nModerationProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden könne
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SUMMARY:»Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg«
DESCRIPTION:Die Stiftung Topographie des Terrors\, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. laden gemeinsam mit dem Metropol Verlag zu einer am 23. Januar 2024 Buchpräsentation ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWährend des Zweiten Weltkriegs ermordeten deutsche Einheiten und ihre Verbündeten in den ländlichen Gebieten Polens und der Sowjetunion hunderttausende Menschen und setzten ihre Dörfer in Brand. Von Beginn an gehörten Verbrechen an der Zivilbevölkerung zur deutschen Kriegführung und wurden schon bald zu einem strukturellen Teil der Besatzung. Die Beiträge des von Florian Wieler und Frédéric Bonnesoeur herausgegebenen Sammelbands »Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg« (2024) untersuchen verschiedene Aspekte dieser Verbrechen. Neben ihren Ausmaßen kommen die ideologischen Hintergründe sowie vor allem die Erfahrungen der Betroffenen und die Folgen für die Bevölkerung insgesamt zur Sprache. \n\n\n\n\n\nDie Jüngste ist 82 Jahre alt\, der Älteste wird 100. 15 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung hat Simone Müller literarisch porträtiert. Sie sind in der Ukraine\, in Ungarn\, Polen\, den Niederlanden\, in Frankreich oder auch in Deutschland geboren. Seit Langem leben sie in der Schweiz. Wie gehen sie mit ihren Erinnerungen um? Wie hat sie die Erfahrung des Terrors geprägt? Wie sehen sie sich als Überlebende im hohen Alter? \nIm Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Benz sucht Simone Müller\, die Autorin der Porträts\, Antworten. \n\n\nProgramm: \nBuchpräsentation: Florian Wieler\, Berlin\nVorträge:\nProf. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Wuppertal\nProf. Dr. Christoph A. Rass\, Osnabrück\nModeration: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin\nder Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nFlorian Wieler ist Historiker\, derzeit Doktorand am Bereich Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und Mitherausgeber des vorgestellten Bandes. \nTatjana Tönsmeyer ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Für den Band verfasste sie den einführenden Beitrag »Verbrannte Dörfer: Besatzung\, Gewalt und ländlicher Raum im östlichen Europa 1939–1945«. \nChristoph A. Rass ist Professor für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung an der Universität Osnabrück. In dem Band ist er als Mitautor des Beitrags »Bandenbekämpfung« und »Verbrannte Dörfer“. Perspektiven der digitalen Geschichtswissenschaft auf Vernichtungskrieg und Besatzung in Belarus 1941 – 1944« vertreten.
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SUMMARY:Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945
DESCRIPTION:1940 wurde der aus politischen Gründen inhaftierte Fritz Bringmann aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme überstellt. Nur wenige Zeit später nahm der SS-Mann Walter Filsinger in dem im Südosten Hamburgs gelegenen Konzentrationslager seinen Dienst als Blockführer auf. Ob sie sich je begegnet sind\, bleibt unklar. Beide beantragten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Unterstützung\, Bringmann wegen Misshandlungen in der Haft\, Filsinger wegen seines Fronteinsatzes.\nIn ihrem Buch Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945 (2022) zeichnet Christl Wickert die Bemühungen beider Männer um Entschädigung bzw. Kriegsopferversorgung nach. Die Gegenüberstellung der beiden Einzelfälle zeigt exemplarisch die ungleiche Versorgung von Verfolgten des NS-Regimes und willigen Vollstreckern des NS-Terrors nach 1945. Sie war Folge von gesetzlichen Regelungen wie auch deren Auslegung durch Gerichte und Behörden. \nChristl Wickert\, Historikerin und Politologin\, hat Ausstellungs- und Forschungs-projekte\, u.a. zur Konzentrationslager-SS\, in den Gedenkstätten Sachsenhausen\, Neuengamme und Ravensbrück realisiert. Sie ist Redaktionsmitglied der Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung. Zu ihren Veröffentlichungen gehört „… unmöglich\, diesen Schrecken aufzuhalten“. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück (2017\, zus. mit Ramona Saavedra Santis). \nGünter Morsch ist Honorarprofessor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und war bis Mai 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sowie Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Christl Wickert\, Berlin/Zernien \n\nModerationProf. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \n\nWannDienstag\, 9. Januar 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblicksein-stellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Final Account. Third Reich Testimonies
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei \n\n\n\n\n\n\n\n\n Dauer:  90 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZwischen 2008 und 2017 erstellte der britische Dokumentarfilmer Luke Holland (1948–2020) eine Sammlung von 295 gefilmten Interviews mit Männern und Frauen\, die zwischen 1905 und 1934 geboren waren. Die Interviewten\, hauptsächlich Deutsche und Österreicher\, schilderten ihre Erinnerungen und berichteten auch über ihre Beteiligung am „Dritten Reich“\, dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust. Im Jahr 2020 wurde Hollands Film Final Account\, der in weiten Teilen auf diesen Interviews basiert\, beim Filmfestival von Venedig uraufgeführt.\nIn seiner Präsentation gibt Zoltán Kékesi einen Einblick in das von Luke Holland initiierte Archivprojekt\, das in Zusammenarbeit mit dem University College London\, der Wiener Holocaust Library\, dem Institut National de l’Audiovisuel sowie der Pears Foundation als Gründungspartner entstand. Im Podiumsgespräch wird der Stellenwert der Interview-Sammlung erörtert und die Bedeutung von „Oral History“ für Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit diskutiert. \nZoltán Kékesi\, Historiker\, ist Research Fellow am Centre for Collective Violence\, Holocaust and Genocide Studies am Institute of Advanced Studies\, University College London\, und forscht zur Sammlung „Final Account“. \nCord Pagenstecher\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitäts­bibliothek der Freien Universität Berlin\, Bereich Digitale Interview-Sammlungen. \nDorothee Wierling\, Historikerin i. R.\, war bis 2015 Stellvertretende Direktorin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und die „Oral History“. \nMarcus Funck\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.
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SUMMARY:Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970
DESCRIPTION:lse Koch (1906–1967) war die Ehefrau des SS-Kommandanten von Buchenwald und eine der wenigen verurteilten NS-Täterinnen. Bereits 1932 wurde sie Mitglied der NSDAP\, 1936 heiratete sie Karl Otto Koch\, den späteren Kommandanten des Konzentrationslagers Buchenwald. 1947 stand sie in Deutschland vor einem US-Gericht\, 1950/51 vor einem deutschen Gericht\, das sie zu lebenslanger Haft verurteilte. Ausgiebig berichtete die internationale Presse über die als besonders grausam geltende „Hexe von Buchenwald“.\nIn ihrem Buch Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970 (2023) rekonstruiert Alexandra Przyrembel die unterschiedlichen Erzählungen über Ilse Koch von der Zeit des Nationalsozialismus über die Nachkriegsprozesse bis zum Suizid 1967 in der Haft. Dabei erklärt sie auch\, welche Vorstellungen von Gewalt\, Geschlecht und Schuld damit verbunden waren und stellt für die Nachkriegsgesellschaften fest: Je grausamer Ilse Koch geschildert wurde\, desto mehr konnten Deutsche sich von ihr distanzieren und sich selbst entschulden. \nAlexandra Przyrembel ist Professorin und Leiterin des Lehrgebiets Geschichte der Europäischen Moderne am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen. Zu ihren Veröffentlichungen gehören „Rassenschande“. Reinheitsmythos und Vernichtungslegitimation im Nationalsozialismus (2003)\, Verbote und Geheimnisse. Das Tabu und die Genese der europäischen Moderne (2011) und Europa und Erinnerung. Erinnerungsorte und Medien im 19. und 20. Jahrhundert (2019\, Mithg.). \nStephan Malinowski\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf und Senior Lecturer an der University of Edinburgh. \n  \nBuchpräsentation und GesprächProf. Dr. Alexandra Przyrembel\, Hagen\, und\nDr. Stephan Malinowski\, Düsseldorf/Edinburgh \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Familiengeschichte(n) im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Die Geschichte des Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weise bis in die heutige Gesellschaft hinein. Mit zunehmender zeitlicher Distanz fragen sich auch heute noch viele\, welche Rollen ihre Familienangehörigen in der NS-Zeit eingenommen haben. Besonders Fragen nach der Mitgliedschaft in nationalsozialistischen Organisationen und der Beteiligung an den zahlreichen NS-Verbrechen stehen dabei im Vordergrund. Im Zuge von Recherchen stellen sich nicht selten Familienerzählungen von unpolitischem oder gar widerständigem Handeln der Angehörigen als einseitig oder falsch heraus. Über vieles wurde in den Familien ohnehin geschwiegen. \nIn seinem Vortrag beleuchtet Johannes Spohr das gegenwärtig wachsende Interesse an der Familienrecherche anhand aktueller Diskurse und Studien. Darüber hinaus ordnet er die Aufmerksamkeit für das Thema in den Kontext zugehöriger Debatten im Laufe der letzten Jahrzehnte ein und weist auf aktuelle Angebote familiengeschichtlicher Recherche zur NS-Zeit hin. Im Podiumsgespräch wird auch diskutiert\, wie groß die Chancen sind\, auf die eigenen Fragen Antworten zu erhalten. \nJohannes Spohr ist als freier Historiker in Berlin tätig und leitet dort den Recherchedienst present past zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft. Er ist Vorstandsmitglied des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI und Mitglied des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Die Ukraine 1943/44. Loyalitäten und Gewalt im Kontext der Kriegswende (2021) und Phantastische Gesellschaft. Gespräche über falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung (2022\, Mithg.). \nUlrich Tempel ist Archivar der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2011 bis 2016 bot er im Dokumentationszentrum das Seminar „Familienbegegnungen“ zu Methoden familiengeschichtlicher Recherchen an. \nKai Müller ist pädagogischer Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors im Bereich „Outreach“.
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SUMMARY:Den Holocaust verharmlosen: Antisemitismus in den sozialen Medien
DESCRIPTION:Eine Analyse deutschsprachiger sozialer Medien macht deutlich\, dass die Relativierung des Holocaust beunruhigend populäre Verbreitung findet. Dieser Befund ist auch für Kommentar­bereiche von Online-Zeitungen und -Magazinen der politischen Mitte festzustellen. In jüngster Zeit hat auch die Auseinandersetzung mit dem NS-Völkermord an den Juden im Rahmen der Gerichtsprozesse gegen ehemaliges KZ-Personal eine Welle antisemitischer und historische Fakten verzerrender Reaktionen ausgelöst. Gerade in der Anonymität des interaktiven Web können sich diese ungehemmter denn je artikulieren.\nIn ihren Vorträgen stellen Matthias J. Becker und Marcus Scheiber das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Decoding Antisemitism“ vor\, geben Einblicke in Inhalte und Strukturen antisemitischer Online-Kommentare zum Holocaust und erklären\, wie antisemitische Hassrede\, die in virtuellen Milieus oftmals auch implizit kommuniziert wird\, erfasst\, beschrieben und analysiert werden kann. \nMatthias J. Becker ist Projektleiter des internationalen Forschungsprojekts „Decoding Antisemitism“ am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er absolvierte ein Studium der Philosophie\, Linguistik und Literaturwis-senschaft an der Freien Universität Berlin. Seine wichtigste Veröffentlichung ist Analogien der „Vergangenheitsbewältigung“. Antiisraelische Projektionen in Leser-kommentaren der Zeit und des Guardian (2018). \nMarcus Scheiber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Decoding Antisemitism: Eine KI-gestützte Studie über Hassrede und Bilder im Internet“. Er absolvierte ein Studium der Deutschen Philologie und Philosophie an der Universität Heidelberg und promoviert zum Thema „Die wirklichkeitskonstituierende Kraft multimodaler Kom-munikate im Kontext antisemitischer Kommunikation“. \nJuliane Wetzel war mehr als 30 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und ist Mitglied der deutschen Delegation der International Holocaust Remembrance Alliance. \n\n\n\n\n\nVorträgeDr. Matthias J. Becker und Marcus Scheiber (beide Berlin) \n\nModerationDr. Juliane Wetzel\, Berlin \n\nWannDienstag 26. September 2023 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitZentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin laden zu einer Vortrags- und Diskussions-veranstaltung ein. \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Die letzte Etappe / Ostatni etap
DESCRIPTION:Polen 1948\, 106 Minuten\, OmdU\, Regie: Wanda Jakubowska \nFür die Präsentation des Films im Rahmen von filmPOLSKA 2023 ist eine Neuproduktion deutscher Untertitel erfolgt. \n„Ostatni etap“ ist der erste Spielfilm über das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Er wurde 1947 auf dem Gelände des ehemaligen Lagers gedreht. Der Film erzählt die Geschichte von Frauen im Lagerwiderstand. Die Polin Helena schließt sich auf Vermittlung der russischen Ärztin Eugenia einer Gruppe von Frauen unterschiedlicher Nationalität an\, nachdem ihr neugeborenes Kind von der SS ermordet wurde. Die jüdische Polin Marta\, einzige Überlebende ihrer Familie\, arbeitet als Übersetzerin für den Kommandanten. Sie wird bei einem Fluchtversuch gefasst und soll öffentlich gehängt werden. Sowjetische Flugzeuge tauchen bereits am Himmel auf. Am Ende des Films steht der Appell Martas: „Lasst nicht zu\, dass Auschwitz sich wiederholt!“\nUnmittelbar nach Kriegsende begann die Regisseurin Wanda Jakubowska (1907–1998)\, die ab 1943 als polnische Kommunistin in Auschwitz-Birkenau inhaftiert war\, mit den Arbeiten an dem Film. Das Drehbuch verfasste sie mit der deutschen Kommunistin und Auschwitz-Überlebenden Gerda Schneider. Mit seiner Bildsprache prägte der Film nachhaltig die Vorstellungen von Auschwitz-Birkenau. \nSonja M. Schultz ist Filmjournalistin\, Filmhistorikerin und Autorin. Zu ihren Veröffent­lichungen gehört die Studie Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds (2012). 2019 erschien ihr erster Roman Hundesohn. \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Spielfilm mit Dr. Sonja M. Schultz und Andreas Mix \n  \nIm Rahmen von \nfilmPOLSKA 2023 \nGemeinsam mit \nPolnisches Institut Berlin \nMit Unterstützung von \nMinistry of Culture and National Heritage of the Republic of Poland\, Polish Film Institute \nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:„Am grünen Strand der Spree“. Mediale Darstellung des Holocaust in der frühen Bundesrepublik
DESCRIPTION:In ihrem Buch Mikrogeschichten der Erinnerungskultur (2022) untersucht Magdalena Saryusz-Wolska anhand des Romans\, des Hörspiels und der Fernsehserie Am grünen Strand der Spree (1955–1960) die Erinnerung an die Massenerschießungen von jüdischen Männern\, Frauen und Kindern in Orscha\, einer Stadt in der deutsch besetzten Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs. Wie war es möglich\, dass eine umfangreiche Darstellung dieses NS-Verbrechens in der frühen Bundesrepublik erschien und für Radio und Fernsehen adaptiert wurde? Warum sind alle Fassungen von Am grünen Strand der Spree\, die damals sehr populär waren\, heute nur noch wenig bekannt? Aus welchen Gründen gewinnen der Roman von Hans Scholz\, das Hörspiel und die Fernsehserie allmählich wieder an Interesse? \nMagdalena Saryusz-Wolska ist Kulturwissenschaftlerin und Soziologin und arbeitet am Deutschen Historischen Institut Warschau. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zum kollektiven Gedächtnis und zur Rezeption historischer Filme und visueller Kultur vorgelegt. \nFrank Bösch ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. \nChristoph Kreutzmüller\, Historiker\, ist Co-Leiter des Forschungsprojekts #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen an der Freien Universität Berlin. \nHanno Hochmuth ist wissenschaftlicher Referent am Leibniz-Zentrum für Zeit-historische Forschung Potsdam (ZZF). \n\nBuchpräsentation und Gespräch \n\nPD Dr. Magdalena Saryusz-Wolska\, Warschau\,\nProf. Dr. Frank Bösch\, Potsdam\, und\nDr. Christoph Kreutzmüller\, Berlin\n\n  \nModeration\nDr. Hanno Hochmuth\, Potsdam
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SUMMARY:Allein gegen Hitler. Leben und Tat des Johann Georg Elser
DESCRIPTION:BuchpräsentationProf. Dr. Wolfgang Benz\, Berlin \n\nModerationDr. Erika Bucholtz\, Berlin
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SUMMARY:Topographie des Vernichtungskriegs. Besatzung und Gewalt in den Regionen der deutsch besetzten Sowjetunion 1941–1944
DESCRIPTION:Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion von 1941 bis 1944 betraf ein riesiges Territorium von insgesamt etwa zwei Millionen Quadratkilometern. Er richtete sich sowohl gegen bestimmte Gruppen der Zivilbevölkerung\, vor allem gegen die jüdische Bevölkerung\, aber auch gegen Kriegsgefangene oder Menschen in Gebieten des Partisanenkriegs. Erst die Forschung der letzten Jahrzehnte hat deutlich gemacht\, dass die deutsch besetzten Regionen der Sowjetunion – innerhalb der baltischen Staaten\, Belarus\, der Ukraine und von Teilen der Russischen Sowjetrepublik – von dieser Gewalt in unterschiedlicher Form heimgesucht wurden\, die Besatzung unter-schiedlich lang dauerte und auch oft unterschiedliche Wirkungen hatte.\nIn seinem Vortrag beleuchtet Dieter Pohl die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Massenverbrechen in den besetzten Regionen sowie bei den Auswirkungen der deutschen Besatzungsherrschaft auf die lokalen Bevölkerungen. Gefragt wird auch nach den unterschiedlichen nationalen Kriegserinnerungen\, die sich nach 1991 in den postsowjetischen Staaten herausgebildet haben. \nDieter Pohl ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Klagenfurt. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der nationalsozialistischen Herrschaft sowie der Besatzung und Verbrechen in Osteuropa vorgelegt. Zu den neueren Publikationen gehören Die Herrschaft der Wehrmacht. Deutsche Militärbesatzung und einheimische Bevölkerung in der Sowjetunion 1941–1944 (2008\, 2. Aufl. 2011)\, der Aufsatz Der Platz des deutsch-sowjetischen Krieges im Zweiten Weltkrieg (2020) und Nationalsozialistische Verbrechen 1939–1945 (2022). \nIrina Rebrova ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und Vorstandsmitglied des Vereins KONTAKTE-KOНTAKТЫ. Zuletzt arbeitete sie an einem Ausstellungsprojekt über die nationalsozialistischen Morde an Menschen mit Behinderungen in den besetzten Teilen der Russischen Sowjetrepublik. \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \n\nModerationDr. Irina Rebrova\, Berlin \n\nWannDienstag\, 4. Juli 2023\, 19:00 Uhr \n\nWo \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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SUMMARY:Haftorte des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin. Columbia-Haus und Zellengefängnis Lehrter Straße
DESCRIPTION:Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin blieb auch nach seiner Erweiterung 1936 für die große Zahl politischer Häftlinge zu klein. Die Gestapo nutzte daher auch andere Haftorte in Berlin und Umgebung zur Unterbringung von Gefangenen\, die morgens zur Vernehmung in die Gestapo-Zentrale in der Prinz-Albrecht-Straße 8 geholt und abends wieder zurückgebracht wurden. Bis zu seiner Schließung 1936 stand das nahegelegene Columbia-Haus/Konzentrationslager Columbia am Tempelhofer Feld zur Verfügung. Seit 1940\, vor allem aber nach dem 20. Juli 1944\, wurden auch Teile der Justizvollzugsanstalt in der Lehrter Straße in Moabit zur Inhaftierung von Häftlingen des Geheimen Staatspolizeiamts genutzt.\nIn ihren Vorträgen beschreiben Karoline Georg und Petra Behrens zwei für die Gestapo zentrale Haftorte in Berlin. Im Podiumsgespräch wird auch erörtert\, in welcher Beziehung sie zum Hausgefängnis standen und inwieweit sich die Haftorte voneinander unterschieden. \nKaroline Georg\, Politikwissenschaftlerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Leiterin der historisch-politischen Bildungsarbeit im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt. Zusammen mit Kurt Schilde und Johannes Tuchel konzipierte sie die Wanderausstellung „‚Warum schweigt die Welt?!‘ Häftlinge im Berliner Konzentrationslager Columbia-Haus 1933 bis 1936“ (2013). \nPetra Behrens\, Politikwissenschaftlerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Zusammen mit Caroline Sperl und Johannes Tuchel konzipierte sie die Wanderausstellung „‚Von allem Leid\, das diesen Bau erfüllt…‘. Die Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 nach dem 20. Juli 1944“ (2012). \nErika Bucholtz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Mitkuratorin der Ausstellung „‚Ein Polizeigewahrsam besonderer Art‘. Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933–1945“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVorträgeDr. Karoline Georg und Dr. Petra Behrens\, beide Berlin \n\n\nModerationDr. Erika Bucholtz\, Berlin \n\n\nWannDienstag\, 27. Juni 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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SUMMARY:Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration
DESCRIPTION:In seinem Buch Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration (2021) erzählt Stephan Malinowski die Geschichte der Entstehung der Kollaboration zwischen verschiedenen Teilen und Milieus der republikfeindlichen Rechten aus der Perspektive der Familie Hohenzollern. Bis zu ihrem Sturz im November 1918 gehörte sie zu den mächtigsten Familien Europas. Der Autor spannt den Bogen über drei Generationen\, von 1918 bis in die Gegenwart. Er beleuchtet das Agieren der politisch relevanten Mitglieder der Familie innerhalb des republikfeindlichen Milieus\, ihr Verhältnis zur NS-Bewegung\, ihre Arrangements mit dem NS-Staat und ihre Versuche seit 1945\, der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit eine eigene Version ihrer Geschichte zu erzählen. Im Podiumsgespräch wird auch erörtert\, warum die Debatte um die Entschädigungsforderungen der Hohenzollern in den letzten Jahren so viel öffentliche Beteiligung hervorgerufen hat. \nStephan Malinowski unterrichtet europäische Geschichte an der University of Edinburgh. Sein Buch Vom König zum Führer. Sozialer Niedergang und politische Radikalisierung im deutschen Adel zwischen Kaiserreich und NS-Staat (2003\, 3. durchges. Aufl. 2022) wurde mit dem Hans-Rosenberg-Preis ausgezeichnet. Sein „Gutachten zum politischen Verhalten des ehemaligen Kronprinzen (Wilhelm Prinz von Preußen\, 1882–1951)“\, das er 2014 im Auftrag des Landes Brandenburg erstellte\, spielte in der Diskussion um die von den Hohenzollern geltend gemachten Restitutionsansprüche eine wichtige Rolle. Für seine Monographie Die Hohenzollern und die Nazis erhielt Malinowski den Deutschen Sachbuchpreis 2022. \nMarcus Funck ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und GesprächDr. Stephan Malinowski\, Edinburgh\, und Dr. Marcus Funck\, Berlin \n\nWannDienstag\, 20. Juni 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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SUMMARY:Verfolgung und Widerstand. Häftlinge im Hausgefängnis der Gestapo-Zentrale in Berlin
DESCRIPTION:Weitere Informationen folgen \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Johannes Tuchel\, Berlin \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\n 
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SUMMARY:Sozialstaat in der Krise. Massenarbeitslosigkeit und der Aufstieg der Nationalsozialisten
DESCRIPTION:Ohne Weltwirtschaftskrise wären Hitler und die NS-Bewegung nicht an die Macht gelangt. Die Zahl der Arbeitslosen stieg ab Herbst 1929 im Deutschen Reich massiv an. Dennoch wiesen die Sozialhaushalte in den Jahren 1930 bis 1932 teilweise sogar Überschüsse aus. Nach seiner Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 berief Hitler ein „Kabinett der nationalen Einheit“\, in das er maßgebliche rechtskonservative Verbündete aufnahm. Verantwortlich für den Sozialstaat wurde als neuer Reichsarbeitsminister Franz Seldte\, der Führer des „Stahlhelm/Bund der Frontsoldaten“\, der bis 1931 mitgliederstärksten rechtsextremen Miliz der Weimarer Republik.\nIn seinem Vortrag lenkt Rüdiger Hachtmann den Blick auf die Veränderungen des Sozialstaats in der letzten Phase der Weimarer Republik und fragt\, inwieweit bereits vor 1933 ein sozialpolitischer Weg gebahnt wurde\, der ab 1933 „nur“ radikalisiert fortgesetzt wurde. War das Jahr 1933 tatsächlich ein so scharfer Bruch in der staatlichen Sozialpolitik\, wie dies oft unterstellt wird? \nRüdiger Hachtmann ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin und Senior Fellow am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront (2012) sowie das gerade erschienene zweibändige Werk Vom Wilhelminismus zur Neuen Staatlichkeit des Nationalsozialismus. Das Reichsarbeitsministerium 1918–1945 (2023). \nThomas Schaarschmidt ist apl. Professor an der Universität Potsdam und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Berlin \n\nModerationProf. Dr. Thomas Schaarschmidt\, Potsdam
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SUMMARY:Der Holocaust als europäisches Ereignis (II)
DESCRIPTION:Die Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“\nMit insgesamt 16 Bänden und etwa 5.500 Zeugnissen von Verfolgten\, Tätern und von nicht unmittelbar Beteiligten ist die Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ (VEJ) abgeschlossen. Der europäische Maßstab\, die Vielfalt der Perspektiven und Stimmen sowie die eingehende wissenschaftliche Kommentierung und editorische Aufbereitung der Quellen charakterisieren dieses Forschungsunternehmen\, das 2004 begonnen und 2021 beendet wurde.\nKatarina Agathos stellt die Höredition „Die Quellen sprechen“ vor\, begleitet von Lesungen aus Dokumenten. \nKatarina Agathos ist Hörspielproduzentin der ARD und Chefdramaturgin in der Redaktion Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk. \nSusanne Heim ist Mitherausgeberin der Edition VEJ und veröffentlichte den 2. Band (2009) und 6. Band (2019) der Reihe. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragDie Quellen sprechen. Eine Hördokumentation des Bayerischen Rundfunks auf Grundlage der VEJ\nKatarina Agathos\, München\, Ulrich Lampen\, Straßburg \n\nLesungMichael Rotschopf\, Berlin \n\nModerationPD Dr. Susanne Heim\, Berlin \n\nAnmeldung bis 4. Maiveranstaltungen@topographie.de\nBegrenzte Platzzahl
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SUMMARY:Der Holocaust als europäisches Ereignis (I)
DESCRIPTION:Die Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“\nMit insgesamt 16 Bänden und etwa 5.500 Zeugnissen von Verfolgten\, Tätern und von nicht unmittelbar Beteiligten ist die Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ (VEJ) abgeschlossen. Der europäische Maßstab\, die Vielfalt der Perspektiven und Stimmen sowie die eingehende wissenschaftliche Kommentierung und editorische Aufbereitung der Quellen charakterisieren dieses Forschungsunternehmen\, das 2004 begonnen und 2021 beendet wurde.\nIn der Keynote ordnet Martin Doerry das Projekt in den Kontext von Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur ein. \nMartin Doerry ist Journalist und Buchautor. Von 1998 bis 2014 war er stellvertretender Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. \nUlrich Herbert ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg und Mitherausgeber der Edition VEJ. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragMartin Doerry\, Hamburg \n\nModerationProf. Dr. Ulrich Herbert\, Freiburg \n\n\n  \n\nAnmeldung bis 4. Maiveranstaltungen@topographie.de \nBegrenzte Platzzahl
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SUMMARY:Filmpreview „Zentrale des Terrors – Die Nazis und der Massenmord“
DESCRIPTION:Dokumentation\, rbb 2023\, 45 Minuten\nBuch und Regie: Ute Bönnen und Gerald Endres \nIm Frühjahr 1933 wurde in Berlin das preußische Geheime Staatspolizeiamt gegründet. Seinen Sitz hatte dieses neue\, aus der allgemeinen Polizei herausgelöste Amt in der ehemaligen Kunstgewerbeschule in der Prinz-Albrecht-Straße 8. An dem Ort\, an dem sich mit Gestapo\, SS und Reichssicherheitshauptamt während des „Dritten Reichs“ die zentralen Institutionen des NS-Terrors etablierten\, befindet sich seit 1987 die Dokumentation „Topographie des Terrors“.\nAnlässlich des 90. Jahrestags der Gründung der Gestapo präsentiert der Rundfunk Berlin-Brandenburg in der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ einen Film über den historischen Ort „Topographie des Terrors“. Im Zentrum steht die Geschichte der Zentralen des NS-Terrors und der von ihnen europaweit verantworteten Unterdrückung\, Verfolgung und Ermordung vieler Millionen Menschen. Der Film bezieht zeitgenössische Tagebuchaufzeichnungen\, Briefe und Protokolle sowie Interviews mit Zeithistorikerinnen und -historikern ein. \nUte Bönnen ist seit 1986 Fernsehjournalistin. Gemeinsam mit Gerald Endres drehte sie zahlreiche Filme\, darunter Der Flughafen Berlin-Tempelhof (2018) für die rbb-Reihe „Geheimnisvolle Orte“ sowie Stalin und die Deutschen (2020). \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. Er betreut die Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo\, SS und Reichs-sicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße“. \nClaudia Steur ist wissenschaftlicher Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Kuratorin der Sonderausstellung „‚Ein Polizeigewahrsam besonderer Art‘. Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933–1945“. \nDer Film „Zentrale des Terrors – Die Nazis und der Massenmord“ wird voraussichtlich am 10. Juli 2023 im ERSTEN und danach im rbb Fernsehen ausgestrahlt. \n\nIm AnschlussPodiumsgespräch mit Ute Bönnen\, Andreas Mix und Dr. Claudia Steur \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n  \n\nGemeinsam mitRundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
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SUMMARY:„Ein Polizeigewahrsam besonderer Art“. Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933–1945
DESCRIPTION:Begrüßung: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nGrußwort: Claudia Roth MdB\, Staatsministerin für Kultur und Medien \n\n\nZur Ausstellung: Dr. Claudia Steur\, Kuratorin der Ausstellung \n\n\n\n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:Holocaust und Kolonialismus – Stand und Perspektiven einer Debatte
DESCRIPTION:Impulsvortrag\n\n\n\n\n\nProf. Dr. Frank Bajohr\, München \n\nPodiumsgesprächProf. Dr. Frank Bajohr\, Dr. Steffen Klävers\, Berlin\, und Dr. Andrea Riedle\, Berlin \n\nModerationDeborah Hartmann\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
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SUMMARY:Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:In der Arbeitsgemeinschaft „Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager“ sind Erinnerungsorte aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen. Ziel ist es\, die Geschichte der frühen Lager bekannter zu machen und durch die Auseinandersetzung mit ihrer Funktion im nationalsozialistischen Herrschaftssystem für heutige antidemokratische Entwicklungen\nzu sensibilisieren. Anlässlich des 90. Jahrestags der „Reichstagsbrandverordnung“ vom 28. Februar 1933 haben die Mitglieder\nder AG gemeinsam die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ erarbeitet. Die heute weithin unbekannte Geschichte der frühen Lager wird damit erstmals für ein breiteres Publikum zugänglich gemacht. \n  \nBegrüßung Dr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußworte Philipp Holt\, stellvertretender Museumsleiter der Museen Tempelhof-Schöneberg \nAgathe Conradi\, Leiterin der Museen Treptow-Köpenick \nVortrag „Die Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 und die Einrichtung von Konzentrationslagern“ \nDr. Thomas Lutz\, Gedenkstättenreferent der Stiftung Topographie des Terrors \nIm Anschluss gibt es einen Empfang. \nUm Anmeldung bis 24. Februar 2023 wird gebeten: \nveranstaltungen@topographie.de\nTelefon (030) 25 45 09-0 \nDie Ausstellung steht unter der Schirmherrschaftvon Kulturstaatsministerin Claudia Roth\, MdB.\nSie wird gleichzeitig an mehreren Gedenkorten in Deutschland gezeigt.\nWeitere Stationen der Ausstellung in Berlin:\nGedenkort SA-Gefängnis Papestraße:\n14. März bis 17. September 2023\nGedenkstätte Köpenicker Blutwoche:\n24. Juni bis 21. Dezember 2023
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