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SUMMARY:Täter auf der Schulbank - Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust
DESCRIPTION:Vortrag\nDr. Sven Deppisch\, Gröbenzell \nModeration\nKlaus Hesse\, Berlin \nWährend des »Dritten Reichs« befanden sich die beiden wichtigsten Schulen der Ordnungspolizei in Berlin-Köpenick und Fürstenfeldbruck bei München. Hunderte von Männern aus ganz Deutschland absolvierten dort ihre Offiziersausbildung. Nicht nur in polizeidienstlichen und rechtlichen Fächern\, sondern vor allem in militärischen Disziplinen wurden die Schüler ausgebildet. Der »Bandenkampf« spielte dabei eine besondere Rolle. Neben weiteren Themen standen Rassenhass und Antisemitismus als Teil einer politisch-weltanschaulichen Schulung auf dem Lehrplan. Vorbereitet durch diese Kurse\, zogen während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Oberbeamte in den »auswärtigen Einsatz«. Viele von ihnen waren für Kriegsverbrechen und Massenmorde verantwortlich. \nIn seiner Studie Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust (2017) beleuchtet Sven Deppisch insbesondere die Geschichte der Polizeischule Fürstenfeldbruck und schildert\, wie die Nationalsozialisten ihre führenden »Gesetzeshüter« für den Holocaust schulten. Er analysiert das Ausbildungssystem\, zeigt\, wie das Leben an der Lehranstalt aussah\, und an welchen Massenverbrechen sich ihr Personal beteiligte. Nach Kriegsende konnten zahlreiche Absolventen und Lehrkräfte ihre Karrieren im Staatsdienst der Bundesrepublik fortsetzen. Nur wenige wurden für ihre Verbrechen verurteilt. \nSven Deppisch\, 1982 geboren\, studierte Neuere und Neueste Geschichte\,\nMittelalterliche Geschichte und Politische Wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Mit der vorliegenden Studie wurde er dort promoviert. Der Historiker ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern – Fachbereich Polizei. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors und Kurator der Dauerausstellung »Topographie des Terrors. Gestapo\, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße«. \n– Eintritt frei –
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