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SUMMARY:Familienbegegnungen. Seminar zu Methoden familiengeschichtlicher Recherchen
DESCRIPTION:Häufig erreichen die Stiftung Topographie des Terrors Anfragen von Menschen\, die mehr über die Rolle ihrer Familienangehörigen in der NS-Zeit wissen möchten. Dabei geht es oft darum\, den Familienerzählungen Informationen aus den Archiven oder der Fachliteratur über die Mitgliedschaft in Organisationen oder die Tätigkeit in Institutionen des NS-Staates\, besonders in NSDAP\, SS\, Polizei und Wehrmacht\, gegenüberzustellen. \nDas Seminar hat das Ziel\, einen Überblick zu den Recherchemöglichkeiten zu geben\, die Archive und Bibliotheken anbieten. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die umfangreichen personenbezogenen Überlieferungen zur NS-Zeit\, die im Bundesarchiv-Lichterfelde und in der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht aufbewahrt werden. \nDie Stiftung Topographie des Terrors dankt dem Bundesarchiv und der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Zusammenarbeit. \nZeitplan:\n10.15: Begrüßung – Die »Topographie des Terrors« – Vorstellungsrunde (Ulrich Tempel)\n11.45: Personenbezogene Unterlagen aus der NS-Zeit im Bundesarchiv (Jana Blumberg\, Heinz Fehlauer)\n13.15: Imbiss\n14.00: Unterlagen der Deutschen Dienststelle (WASt) (Stephan Kühmayer)\n15.30: Kaffeepause\n16.00: Internetressourcen und weitere Angebote (Ulrich Tempel)\n17.00: Seminarende \nBegrenzte Teilnehmerzahl; eine Teilnahme ist nur nach Anmeldebestätigung\nmöglich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10\,- Euro und ist während des Seminars in bar zu entrichten. \n  \nAnmeldungen bzw. Rückfragen bitte an: \nStiftung Topographie des Terrors\nUlrich Tempel\nNiederkirchnerstraße 8\n10963 Berlin\ntempel@topographie.de\, Telefon 030 254509-27 \nBitte beachten Sie\, dass das Dokumentationszentrum erst um 10 Uhr öffnet.
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SUMMARY:»Der vergessene Holocaust. Mein Leben als Sinto\, Unternehmer und Überlebender«
DESCRIPTION:Zoni Johan (*1937) ist das älteste der vier Kinder des Sinto Johannes Weisz und seiner Frau Jacoba. Als im Mai 1944 in den Niederlanden Razzien gegen Sinti und Roma stattfinden\, sollen Zoni und seine Familie in das »Zigeunerlager« Auschwitz deportiert werden. Durch die Hilfe eines Polizisten gelingt ihm die Flucht\, während seine Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert werden. Zoni Weisz versteckt sich in Wäldern\, bei Bauern und schließlich bei seinen Großeltern. Nach Kriegsende wird er ein erfolgreicher Florist. \nErst in den 1990er Jahren beginnt er\, öffentlich über seine Geschichte zu sprechen. Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2011 spricht Zoni Weisz als erster Vertreter der Sinti und Roma im Deutschen Bundestag. 2016 erscheinen seine Erinnerungen »Zoni. De vergeten Holocaust«\, die dtv nunmehr auf Deutsch\, Erscheinungsdatum 20. April 2018\, veröffentlicht. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nBotschaftsrätin Monique Ruhe\, Leiterin der Abteilung Kultur und Kommunikation \nGespräch\nZoni Weisz mit Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nHerbert Knaup \nEmpfang \nTeilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de bis 30. April 2018.\nEintritt frei\, Einlass 17.30 Uhr\, Ausweisdokument erforderlich
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