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SUMMARY:Postalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungspolitik im Protektorat Böhmen und Mähren
DESCRIPTION:Am 15. März 1939 besetzte das nationalsozialistische Deutsche Reich\, das im Oktober 1938 bereits das Sudetenland annektiert hatte\, die Tschechoslowakei. In seinem Erlass zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren am folgenden Tag sicherte Hitler den böhmischen Ländern Autonomie und Selbstverwaltung zu. Was die versprochene Autonomie in der Praxis bedeutete\, zeigte sich sehr bald. Die deutschen Okkupanten unterdrückten jede Regung von Opposition und begannen mit der Verfolgung der Juden. Sie deportierten Repräsentanten des kulturellen Lebens\, Studenten und Regimegegner in Gestapo-Gefängnisse und Konzentrationslager. Auf dem Boden des Protektorats\, in Theresienstadt\, entstand die größte Sammelstelle für Juden auf dem Weg in die Orte der Vernichtung. Die »tschechischen« Behörden wurden bald vollständig unter deutsche Kontrolle gestellt. »Autonomie« und »Selbstverwaltung« erwiesen sich als eine Fassade\, hinter der sich ein System der rücksichtslosen Unterdrückung und Ausbeutung verbarg. \nMit Hilfe einer bisher wenig beachteten Kategorie von Dokumenten veranschaulicht der Autor ausgewählte Aspekte der deutschen Besatzungsherrschaft in Böhmen und Mähren. Es handelt sich dabei um Zeugnisse der postalischen Kommunikation: Postkarten\, Briefinhalte\, Briefumschläge\, Zahlungsbelege etc. Diese Dokumente der Alltagskultur werden in ihrem historischen Kontext gesehen\, woraus sich eine neue Perspektive auf Geschichte und oftmals neue Informationen zu Personen und Institutionen ergeben. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nS. E. Tomáš Jan Podivinský\, Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland \nMusikalisches Rahmenprogramm\nErwin Schulhoff (1894-1942): Fünf Stücke für Streichquartett (Werkverzeichnis 3494)\nEs spielt das Diplomatische Streichquartett: Matthias Hummel (1. Violine)\, Felix Klein (2. Violine)\, Ernst Herzog (Viola)\, Petra Kießling (Violoncello) \nGrußworte\nAdam Kerpel-Fronius\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nDr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \nBuchvorstellung\nHeinz Wewer\, Autor\nHartmut Liebermann\, Moderator \n  \nHeinz Wewer\, geboren 1935\, hat in Tübingen\, Berlin\, Amherst und Princeton Rechtswissenschaften\, Geschichte und Politikwissenschaft studiert. Tätigkeit in verschiedenen Berufsfeldern\, zuletzt als Leiter des Arbeitsbereichs Internationale Beziehungen in der Verwaltung der Universität der Künste Berlin. 2017 erschien sein Buch „Abgereist\, ohne Angabe der Adresse“. Postalische Zeugnisse zu Verfolgung und Terror im Nationalsozialismus. \nHartmut Liebermann\, geboren 1949\, hat in Münster und München Geschichte\, Geographie und Sozialwissenschaften studiert. Von 1975 bis 2014 Lehrer am Alexander-Hegius-Gymnasium Ahaus\, dort als Studiendirektor Fachbereichsleiter für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Seit 2002 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei im Bund deutscher Philatelisten.
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SUMMARY:Flucht und Ausreise aus der DDR. Über Tempelhof in den Westen
DESCRIPTION:Einführung\nBettina Effner\, Berlin \nZeitzeugengespräch\nAngela Bertus\, Brigitte Jerate-Kammermeier und Hartmut Blankenstein \nRund 1\,4 Millionen Menschen aus der DDR und Ost-Berlin passierten zwischen 1953 und 1990 das Notaufnahmelager Marienfelde\, um eine Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik und West-Berlin zu erhalten. Die Mehrzahl von ihnen wurde auf die Bundesländer verteilt und von Tempelhof ausgeflogen. Für den Berliner Senat war es bis zum Mauerbau 1961 und noch einmal 1989/90 entscheidend\, die Teilstadt auf diese Weise von einem massenhaften Zuzug zu entlasten. Für die Geflüchteten und Ausgereisten bedeutete der Start in Tempelhof den Aufbruch in ein neues Leben.\nIn ihrer Einführung reflektiert Bettina Effner die Bedeutung des Ausfliegens von DDR-Zuwanderern für die Flüchtlingspolitik des Berliner Senats bis zum Ende der DDR 1990. Angela Bertus\, Brigitte Jerate-Kammermeier und Hartmut Blankenstein berichten\, wie sie den Weggang ihrer Familien aus der DDR und den Neubeginn im Westen mit dem Flug von Tempelhof als Übergang erlebten. \nAngela Bertus kam 1949 in Mühlhausen (Thüringen) zur Welt. Kurz vor dem Mauerbau floh sie mit ihren Eltern nach West-Berlin\, zwei Wochen später wurde die Familie nach Hanau ausgeflogen. \nBrigitte Jerate-Kammermeier wurde 1945 auf Hasselö (Dänemark) geboren. Die erste Station ihrer Flucht mit Mutter und Bruder war 1956 West-Berlin\, bevor sie per Flugzeug ins Rheinland gelangte. \nHartmut Blankenstein\, 1941 in Opole (Polen) geboren\, war 11 Jahre alt\, als seine Familie 1953 die Flucht nach West-Berlin unternahm. Von Tempelhof wurden sie nach Hamburg ausgeflogen. \nBettina Effner\, Historikerin und Germanistin\, ist Stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer und Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. \n  \nAnmeldung erbeten unter: 030 254509-13 oder veranstaltungen@topographie.de \nEs steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei.
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