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SUMMARY:»Asoziale« im KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Anlässlich des 80. Jahrestages der »Aktion Arbeitsscheu Reich« findet in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine öffentlichen Führung zum Thema »›Asoziale‹ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen« mit der Historikerin Dr. Dagmar Lieske statt. \nIm Juni 1938 verschleppten Kriminalpolizisten mehr als 10.000 Menschen in Konzentrationslager. Die reichsweite Verhaftungsaktion richtete sich gegen eine sehr heterogene Gruppe von Menschen\, die von den Nationalsozialisten als »asozial« gebrandmarkt wurde. Unter ihnen befanden sich Personen\, die wegen »Bettelei« und »Landstreicherei« vorbestraft waren\, Wohnungslose und Alkoholkranke\, Zuhälter\, Unterhaltsverweigerer sowie weitere Menschen\, die den Nationalsozialisten aufgrund ihres Lebenswandels unbequem waren. Auch streikende Arbeiter\, jüdische Männer und Sinti und Roma waren von den Verhaftungen betroffen. \nMehr als 6.000 Männer wurden während der Aktion in das KZ Sachsenhausen gebracht. Doch auch nach deren Ende wurden die Verhaftungen fortgesetzt. Insgesamt lassen sich für das KZ Sachsenhausen mehr als 11.100 als »asozial« stigmatisierte Häftlinge nachweisen. Viele von ihnen überlebten die Haft nicht. Sie starben durch Hunger und Krankheiten oder die Gewalt der SS. Während der Führung werden anhand individueller Lebensgeschichten die Hintergründe der Verhaftungen\, das Leben im Lager und der Umgang mit den Opfern nach 1945 geschildert. \nDr. Dagmar Lieske studierte Geschichte\, Politik und Literaturwissenschaften. Sie war als wissenschaftliche und pädagogische Mitarbeiterin u.a. für die Gedenkstätten Sachsenhausen und Bergen-Belsen tätig. Ihre Dissertation »Unbequeme Opfer? ›Berufsverbrecher‹ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen« erschien 2016 im Metropol-Verlag. Zurzeit forscht sie an der Goethe-Universität Frankfurt über die »Aufarbeitung von Erfahrungen von Betroffenen sexualisierter Gewalt«. \n  \nTeilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)\nTreffpunkt: Besucherinformationszentrum
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SUMMARY:Kammerkonzert anlässlich der Übergabe des Flügels der Berliner Komponistin Ursula Mamlok (1923-2016)
DESCRIPTION:mit Werken von Ursula Mamlok und Johannes Brahms \n  \nBegrüßung\nDr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nGrußwort und Moderation\nBettina Brand\, Geschäftsführerin der Mamlok-Stiftung \n  \nDer Flügel der Berliner Komponistin Ursula Mamlok (1923-2016) hat in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen eine neue Bleibe gefunden. Das Instrument\, ein Flügel der amerikanischen Klavierbaufirma Baldwin\, wurde der Gedenkstätte Sachsenhausen von der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung als Schenkung anvertraut. Anlässlich der feierlichen Übergabe des Instruments findet am Sonntag\, 17. Juni 2018\, um 17.00 Uhr in der Gedenkstätte Sachsenhausen ein Kammerkonzert mit Werken von Ursula Mamlok und Johannes Brahms statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nUrsula Mamlok wurde 1923 in Berlin als Kind jüdischer Eltern geboren\, wo sie bereits mit 12 Jahren den ersten professionellen Kompositionsunterricht erhielt. 1939 emigrierte die Familie angesichts der nationalsozialistischen Verfolgung nach Ecuador. 1940 erhielt Ursula ein Stipendium an der Mannes School of Music und ging als Siebzehnjährige allein nach New York. Sie studierte in den folgenden Jahren an der Manhattan School of Music\, lehrte hier als Professorin für Komposition und wurde zu einer der bedeutendsten Komponistinnen der USA. 2006 kehrte Ursula Mamlok zurück in ihre Geburtsstadt Berlin. Es gelang ihr mit 83 Jahren noch einmal ein Neustart mit zahlreichen Konzerten in ganz Europa. Es folgten CD-\, Rundfunk- und Fernsehproduktionen\, die Veröffentlichung ihrer Biografie „Time in Flux – Die Komponistin Ursula Mamlok“ und der Dokumentarfilm „Ursula Mamlok Movements“. Ursula Mamlok ist am 4. Mai 2016 in Berlin verstorben und hinterlässt ein rund 75 Werke umfassendes Oeuvre\, darunter Orchester-\, Kammermusik- und Chorwerke. Schon zu Lebzeiten verfügte sie die Gründung der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung\, die seit Februar 2017 aktiv ist. \nBei dem Konzert in der Gedenkstätte Sachsenhausenn erklingt zunächst Klavier- und Kammermusik von Ursula Momlok\, die die Konzertbesucher anschließend in einem Kurzfilm kennenlernen können. Den Abschluss bildet das Klaviertrio in H-Dur op. 8 von Johannes Brahms\, einem von Ursula Mamlok besonders geschätzten Komponistenkollegen. Es musizieren Clemens Linder (Violine)\, Adele Bitter (Violoncello)\, Holger Groschopp (Klavier) und Frank Lunte (Saxophon). \n  \nIn Kooperation mit der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung\nVeranstaltungsort: Veranstaltungssaal in der ehem. Häftlingswäscherei
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