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SUMMARY:»Kindertransport – In eine fremde Welt«
DESCRIPTION:»Kindertransport – In eine fremde Welt«\nEin Dokumentarfilm von Mark Jonathan Harris\nUSA 2000\, 113 Minuten \nIn den neun Monaten vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nahm Großbritannien 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland\, Österreich und Tschechien auf und bewahrte sie damit vor dem Tod im Konzentrationslager\, den die meisten ihrer Verwandten erleiden mussten. Die Kinder wurden in Züge gesetzt und von fremden Familien adoptiert. \nOscar-Preisträger Mark Jonathan Harris lässt die damaligen Kinder von ihrer Rettung erzählen und illustriert seine berührende Dokumentation mit Fotos und filmischem Archivmaterial. \nDie Kindertransport-Flüchtlinge berichten von den großen Eingewöhnungsproblemen in England\, von der Verzweiflung über die Trennung von den Eltern und in vielen Fällen vom Schmerz nach dem Krieg\, als sie feststellen mussten\, dass ihre Eltern tot waren. Sie erzählen von Depressionen und dem Schuldgefühl\, überlebt zu haben. \nDarüber hinaus lässt Mark Jonathan Harris Retter\, Helfer\, Pflegeeltern und mit Mariam Cohen und Franzi Groszmann zwei Mütter der fortgeschickten und geretteten Kinder zu Wort kommen. \n2001 gewann der Film einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh ihm das Prädikat »Besonders wertvoll«. \n  \nDie Filmvorführung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«.
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SUMMARY:Italienische Militärinternierte in Berlin. Vor 75 Jahren verhaftete die Wehrmacht die italienischen Soldaten
DESCRIPTION:Am 8. September 1943 verkündete Italien den Waffenstillstand mit den Alliierten und trat aus dem Zweiten Weltkrieg aus. Die deutsche Wehrmacht nahm daraufhin ca. 800.000 italienische Soldaten gefangen. \nDaniela Geppert und Arne Pannen beleuchten in ihrem Vortrag die Gruppe der über 30.000 italienischen Militärinternierten\, die in die Reichshauptstadt verschleppt wurden. Sie waren im »Stammlager III D« interniert und mussten in ca. 200 Arbeitskommandos Zwangsarbeit leisten. \nDer Vortrag behandelt die Arbeits- und Lebensbedingungen der Italiener\, die deutschen Organisationstrukturen sowie konkrete Fallbeispiele. Rund 400 Italiener waren in dem Lager einquartiert\, an dessen Stelle sich heute das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit befindet. \n  \nPROGRAMM \nGrußwort\nAnette Meiburg (Berlin)\, Kommissarische Amtsleiterin der Deutschen Dienststelle (WASt) \nVortrag\nDaniela Geppert (Berlin)\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \nVortrag\nArne Pannen (Berlin)\, Pädagogischer Mitarbeiter der Gedenkstätte Sachsenhausen \nModeration\nJens Nagel (Zeithain)\, Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain (Sachsen)
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