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SUMMARY:Renata Pavelková und Jiřina Přibylová. Deutsche Besatzung und NS-Judenverfolgung in Tschechien
DESCRIPTION:Im März 1939\, noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges\, besetzte die deutsche Wehrmacht die Stadt Prag. Die Zeitzeuginnen erlebten die Besatzungszeit als Kinder. \nRenata Pavelková (geb. 1938) wurde von den Nationalsozialisten verfolgt\, weil ihr Vater jüdischer Herkunft war. Er verlor seine Arbeitsstelle\, die Tochter durfte nicht zur Schule gehen. Im Februar 1945 wurden beide in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Der Vater infizierte sich dort mit Typhus und starb wenige Tage nach der Befreiung. \nJiřina Přibylová (geb. 1938) stammt aus einer christlich-tschechischen Familie. Während der Besatzung erlebte sie Unterdrückung und beobachtete die Verfolgung jüdischer Nachbarn. Beim Rückzug der Wehrmacht 1945 versteckte sich die Familie auf dem Land. Anfang der 1950er Jahre waren mehrere Verwandte Opfer der stalinistischen Verfolgung. \n  \nBegrüßung und Einführung: Dr. Christine Glauning \nLeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \n  \nZeitzeugin: Renata Pavelková (Prag) \nZahntechnikerin im Ruhestand \n  \nZeitzeugin: Jiřina Přibylová (Prag) \nVerwaltungsmitarbeiterin im Ruhestand \n  \nModeration und Gespräch: Šárka Jarská (Prag) \nMitarbeiterin der Organisation Živá paměť (Lebendige Erinnerung) \n  \nMit Simultanübersetzung Tschechisch-Deutsch. \n 
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SUMMARY:Kontakte zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten im Sommer 1944. Die politische Vorbereitung des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 wurzelte in der durchaus kontroversen Zusammen-arbeit zwischen militärischen und zivilen Gruppen\, die die nationalsozialistische Diktatur beseitigen und den Rechtsstaat in Deutschland wiederherstellen wollten. Unklar war jedoch\, wie die deutsche Bevölkerung darauf reagieren würde. War dies ein „Widerstand ohne Volk“? \nAm Abend des 22. Juni 1944 fand – mit Wissen Claus Schenk Graf von Stauffenbergs – ein Sondierungsgespräch zwischen führenden Sozialdemokraten und Kommunisten in\nBerlin statt. Ziel war es\, die gegenseitigen Standpunkte auszuloten. Anwesend waren unter anderem Julius Leber\, Adolf Reichwein\, Anton Saefkow und Franz Jacob sowie „Hermann“\, ein Spitzel der Geheimen Staatspolizei. Bald darauf wurden daher die Gesprächsteilneh-mer von der Gestapo festgenommen; weitere Sondierungen kamen nicht mehr zustande. \nDer Vortrag befasst sich mit der historischen Bedeutung des 22. Juni 1944 und der nicht-militärischen Beteiligten im Vorfeld des Umsturzversuches. Welche Ziele und Vorbereitun-gen lassen sich erkennen? \nJohannes Tuchel ist seit 1991 Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Als Autor und Herausgeber veröffentlichte er zahlreiche Werke zu Widerstand und Verfolgung im\nNationalsozialismus. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 16. Juni 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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