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SUMMARY:Gedenkveranstaltung für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel
DESCRIPTION:Mit einem auf den 1. September 1939\, den Tag des deutschen Angriffs auf Polen\, zurückdatierten Schreiben veranlasste Hitler die Ermordung von über 70.000 Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung. Diese unter dem Kürzel »T4« bekannt gewordene Aktion fand zwischen Januar 1940 und August 1941 in sechs verschiedenen Gasmordanstalten statt. Allein in der Stadt Brandenburg an der Havel wurden zwischen Februar und Oktober 1940 über 9.000 Menschen in einer Gaskammer ermordet. \nIm Anschluss an die Gedenkveranstaltung wird eine Ausstellung des Fotografen Arnd Weider mit Fotos seiner Serie »Die Anstalt (part I.)« eröffnet. Der Künstler setzt sich in dieser Fotoarbeit mit baulichen Überresten von Stätten der Euthanasie-Verbrechen auseinander. Ihn beschäftigen die Funktion von Psychiatrie in der Gesellschaft und der Wandel im Umgang mit Krankheit. Die Ausstellung ist vom 1. September 2020 bis 31. Mai 2021 in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde am Nicolaiplatz zu sehen. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Sylvia de Pasquale\, Leiterin der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde \nAnsprachen \nSteffen Scheller\, Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel\nArnd Weider\, Fotograf \nIm Anschluss an die Kranzniederlegung findet die Eröffnung der Foto-Ausstellung »Die Anstalt (part I.)« statt.
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LOCATION:Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel\, Nicolaiplatz 28/30\, Brandenburg an der Havel\, 14770
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SUMMARY:ONLINE: Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs
DESCRIPTION:Das Deutsche Polen-Institut lädt herzlich ein zu einer Gedenkstunde anlässlich des 81. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen – dieses Jahr pandemiebedingt – online. \nAm 1. September 1939 überfiel das Deutsche Reich die Republik Polen. Rund sechs Millionen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Polens verloren unter der deutschen Besatzungsherrschaft ihr Leben. Gleichzeitig begann mit diesem Datum der fünfeinhalb Jahre dauernde Weltkrieg in Europa. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßun\nProf. Dr. Rita Süssmuth\, eine der Initiatorinnen des Polendenkmal-Aufrufs\, Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts \nGrußwort\nDr. Dietmar Woidke\, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und Ministerpräsident des Landes Brandenburg \nImpulsbeiträge\nProf. Dr. Peter Oliver Loew\, Direktor\, Deutsches Polen-Institut\nProf. Dr. Andrzej Przyłębski\, Botschafter der Republik Polen in Deutschland\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung des Gedichts von Wisława Szymborska »Ende und Anfang« (Original: »Koniec i początek«)\nEmilie Mansfeld\, wissenschaftlcihe Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin »Polendenkmal« \n  \nAufgrund der Corona-Bestimmungen muss die Veranstaltung am Askanischen Platz in Berlin auf einen kleinen Rahmen beschränkt werden – sie wird jedoch live in den sozialen Medien übertragen: www.facebook.com/deutschespoleninstitut.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Migration in Europa
DESCRIPTION:Im »langen« 20. Jahrhundert veränderte sich die Position Europas im globalen Migrationsgeschehen fundamental: Der Auswanderungskontinent wurde zum Einwanderungskontinent. Mehrfach verschoben sich die innereuropäischen Wanderungsrichtungen vor dem Hintergrund der Verlagerung der politischen Gefüge\, der ökonomischen Gewichte und der Linien der Gewaltgeschichte Europas. \nDer Vortrag fragt nach den Hintergründen und Bedingungen dieser grundlegenden und weitreichenden Veränderungen der europäischen Migrationsverhältnisse und -regime der vergangenen Jahrzehnte und blickt auf deren Folgen für die Gesellschaften Europas. Er fokussiert auf die Geschichte des Schengener Migrationsregimes\, um die Herausbildung des gegenwärtigen europäischen Wanderungsraums zu erklären und geht schließlich ein auf die Position Europas in den globalen Migrationsverhältnissen der Gegenwart und der Zukunft. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag\nProf. Dr. Jochen Oltmer\, Universität Osnabrück \nModeration\nProf. Dr. Michael Schwartz\, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin \n  \nJochen Oltmer\, 1965 geboren\, ist apl. Professor für Neueste Geschichte und Migrationsgeschichte am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter die Monographien Migration und Politik in der Weimarer Republik (2005)\, Migration im 19. und 20. Jahrhundert (2010\, 3. überarb. und aktual. Aufl. 2016)\, Globale Migration. Geschichte und Gegenwart (2012\, 3. überarb. Aufl. 2016)\, Vom Ein- und Auswandern. Ein Blick in die deutsche Geschichte (Jugendsachbuch\, zus. mit Nikolaus Barbian\, 2016\, 2. überarb. Aufl. 2019) und Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart (2017\, 2. erw. Aufl. 2020). Zu seinen aktuellen Aufsätzen zählt Migrationsgeschichte. Europa im globalen Wanderungsgeschehen der Neuzeit (2020). \nMichael Schwartz\, 1963 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin sowie apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert«. \nDie Veranstaltung wird auf www.topographie.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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