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SUMMARY:Angehörige der Familie Chotzen besuchen aus den USA\, Israel und Deutschland
DESCRIPTION:am Mittwoch\, 11. Oktober 2023\, 14-15 Uhr\, besuchen Angehörige der Familie Chotzen aus den USA\, Israel und Deutschland das Haus der Wannsee-Konferenz und fügen der Chotzen-Sammlung des Hauses Briefe und Fotografien bei. Die Sammlung entstand 1992\, als der Holocaustüberlebende Eppi Chotzen seinen Nachlass der Joseph Wulf Bibliothek der Gedenk- und Bildungsstätte vermachte. \n  \nWir laden Sie herzlich ein\, an der deutsch-englischen Veranstaltungen teilzunehmen! \n  \nZum historischen Hintergrund: Elsa Arndt heiratete 1914 Josef Chotzen und konvertierte zur Religion ihres Mannes\, zum Judentum. Beide hatten vier Kinder in Berlin: Eppi\, Hugo-Kurt (Bubi)\, Erich und Ullrich (Ulli). Josef Chotzen starb in Berlin 1942\, auch infolge der Bedingungen der schweren Zwangsarbeit. Außer Eppi und einer Schwiegertocher\, Ruth\, ermordeten die Deutschen Elsas ganze Familie – die aber selbst in Berlin verblieb. Die rassistische NS-Definition des „Juden“ betraf sie als Konvertitin nicht. \n  \nElsas Sohn Erich heiratete Ilse\, geb. Schwarz. Als Ilses Mutter Käthe Schwarz 1942 nach Riga deportiert werden sollte\, beschlossen Erich und Ilse sie zu begleiten und zu unterstützen. Erich starb in Riga im März 1942\, Ilse wurde dort 1943 ermordet. Käthe wurde von Riga nach Stutthof verschleppt und dort 1944 ermordet. Ilses Schwester Ruth Schwarz konnte im Mai 1939 nach England fliehen. Nach dem Krieg gab Elsa Chotzen ein Fotoalbum an Ruth Schwarz weiter\, das Erich für Ilse zusammengestellt hatte\, ebenso wie Briefe\, die Erich und Ilse einander vor dem Krieg geschrieben hatten. \n  \nDie Tochter von Ruth Schwarz\, Kay Henning Danley\, überreicht dem Haus der Wannsee-Konferenz nun dieses Fotoalbum und die Korrespondenz. Evemarie Baumstark\, eine Nichte von Elsa Chotzen\, wird aus diesem Anlass ebenfalls Fotoalben und Familiendokumente dem Haus überlassen. \n  \n„Es ist eine Ironie der Geschichte\, dass die Dokumente der Familie Chotzen nun in der Villa aufbewahrt werden\, in der die Mörder ihren Völkermord planten. Zu wissen\, dass Erichs Album für Ilse zu diesem Nachlass hinzu kommt – das fühlt sich für mich an wie ein Triumph über die Nazi-Verbrecher“\, sagt Kay Henning Danley. \n  \n„Wir danken den Familien Baumstark und Danley\, dass sie uns ihre Unterlagen anvertrauen. Sie sind eine wichtige Ergänzung unserer Chotzen-Sammlung und für unsere Bildungs- und Forschungsarbeit von großem Wert“\, sagt Deborah Hartmann\, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte. \n  \nProgramm (in Englisch und Deutsch\, mit Konsekutiv-Übersetzung) \n  \n14.00 Uhr: Willkommensworte von Deborah Hartmann\, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte \n14.10 Uhr: Die Bedeutung der Unterlagen der Familie Chotzen für das Haus der Wannsee-Konferenz\, Dr. Ruth Preusse\, wiss. Mitarbeiterin und Kuratorin \n14.25 Uhr: Die Dokumente und Fotografien von Ilse und Erich Chotzen\, Kay Henning Danley\, Nicht von Ilse und Erich Chotzen \n14.45 Uhr: Die Ausstellung „Chotzen. Bilder nach der Erinnerung“\, Inbar Chotzen\, Künsterin \n15.00 Uhr: Übergabe der Dokumente / Fragen und Gespräch / Einladung zu Kaffee und Tee \n  \nAdresse: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56 – 58\, 14109 Berlin \n  \nKostenfrei\, herzlich willkommen – wir bitten um Anmeldung per Mail: veranstaltungen@ghwk.de \n 
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