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SUMMARY:Fachtag „Demokratische Aufbrüche differenziert erforschen\, digital dokumentieren und anschaulich im Stadtraum erinnern“
DESCRIPTION:Die Geschichte demokratischer Aufbrüche in Berlin multiperspektivisch zu betrachten und die Ergebnisse für die Bildungsarbeit nutzbar zu machen: Das ist das erklärte Ziel eines Projekts\, das das Aktive Museum Faschismus und Widerstand e.V. und die Berliner Landeszentrale für politische Bildung im Jahr 2023 gemeinsam durchführen. Das Projekt wird gefördert vom Projektfonds für zeitgeschichtliche und erinnerungskulturelle Projekte des Berliner Senats. \nWir fragen\, wer wann in Berlin um demokratische Rechte kämpfte und gegen welche Widerstände. Welche demokratischen Aufbrüche sind öffentlich bekannt und sichtbar und welche nicht? Wie kann Demokratiegeschichte im Stadtraum multiperspektivisch\, eingängig und differenziert sichtbar gemacht werden? \nNähere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter diesem Link.
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SUMMARY:Erinnerung\, die Leben rettet — Online Veranstaltung im Rahmen der Ukrainian Hour Berlin
DESCRIPTION:as Мережа пам’яті – Netzwerk erinnerung lädt Sie zur ersten der nun wöchentlichen Gespräche im Rahmen der »Ukrainian Hour Berlin« ein.\nDr. Tetiana Pastushenko wird über das Gedenken und praktische Hilfe für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine infolge des russischen Angriffskrieges sprechen.\n\nWann: Donnerstag\, 12. Oktober 2023\, um 13:00 Uhr Berliner Zeit\nWo: Online auf Zoom\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGedenken und praktische Hilfe für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine infolge des russischen Angriffskrieges\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine verändert auch den Blick auf den Zweiten Weltkrieg: Bereits seit 2014\, verstärkt aber seit dem 24. Februar 2022 vollzieht sich in der Ukraine eine Abkehr von sowjetischen Narrativen\, so vom Heldengedenken hin zu einem Blick auf die Opfer des Krieges\, von einer Geschichte der Kriegsereignisse hin zum Erleben der Zivilbevölkerung. Holocaust-Überlebende und ehemalige Zwangsarbeiter/-innen waren an diesen Prozessen und gemeinsamen deutsch-ukrainischen Projekten zur Aufarbeitung und Verständigung aktiv beteiligt\, sie wurden so Akteur/-innen und Subjekte der neuen Geschichtsschreibung.\n\nDie Kontakte zwischen verschiedenen deutschen NGOs\, Gedenkstätten\, akademischen Einrichtungen und ehemaligen NS-Opfern in der Ukraine halfen nach dem 24. Februar 2022 auch\, ein Hilfsnetzwerk zur Unterstützung von hochbetagten Überlebenden in der Ukraine zu schaffen. Die erneute Kriegserfahrung hat auch den Blick dieser Menschen verändert: »Ich hätte nie gedacht\, dass ich einen weiteren Krieg erleben würde. Und dass die Deutschen mich vor meinen ‚russischen Brüdern‘ retten werden«\, so ein Zeitzeuge.\n\nDr. Tetiana Pastushenko wird über die Hilfe und Unterstützung für ukrainische NS-Opfer und die weiteren Veränderungen in der Erforschung und Vermittlung des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine angesichts des aktuellen Krieges berichten.\nCorinna Jentzsch (Stiftung EVZ) wird das Gespräch moderieren. Das Gespräch wird Ukrainisch-Deutsch simultan übersetzt.
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SUMMARY:Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970
DESCRIPTION:lse Koch (1906–1967) war die Ehefrau des SS-Kommandanten von Buchenwald und eine der wenigen verurteilten NS-Täterinnen. Bereits 1932 wurde sie Mitglied der NSDAP\, 1936 heiratete sie Karl Otto Koch\, den späteren Kommandanten des Konzentrationslagers Buchenwald. 1947 stand sie in Deutschland vor einem US-Gericht\, 1950/51 vor einem deutschen Gericht\, das sie zu lebenslanger Haft verurteilte. Ausgiebig berichtete die internationale Presse über die als besonders grausam geltende „Hexe von Buchenwald“.\nIn ihrem Buch Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970 (2023) rekonstruiert Alexandra Przyrembel die unterschiedlichen Erzählungen über Ilse Koch von der Zeit des Nationalsozialismus über die Nachkriegsprozesse bis zum Suizid 1967 in der Haft. Dabei erklärt sie auch\, welche Vorstellungen von Gewalt\, Geschlecht und Schuld damit verbunden waren und stellt für die Nachkriegsgesellschaften fest: Je grausamer Ilse Koch geschildert wurde\, desto mehr konnten Deutsche sich von ihr distanzieren und sich selbst entschulden. \nAlexandra Przyrembel ist Professorin und Leiterin des Lehrgebiets Geschichte der Europäischen Moderne am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen. Zu ihren Veröffentlichungen gehören „Rassenschande“. Reinheitsmythos und Vernichtungslegitimation im Nationalsozialismus (2003)\, Verbote und Geheimnisse. Das Tabu und die Genese der europäischen Moderne (2011) und Europa und Erinnerung. Erinnerungsorte und Medien im 19. und 20. Jahrhundert (2019\, Mithg.). \nStephan Malinowski\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf und Senior Lecturer an der University of Edinburgh. \n  \nBuchpräsentation und GesprächProf. Dr. Alexandra Przyrembel\, Hagen\, und\nDr. Stephan Malinowski\, Düsseldorf/Edinburgh \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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