    BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Orte der Erinnerung 1933 - 1945 - ECPv6.15.11//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Orte der Erinnerung 1933 - 1945
X-ORIGINAL-URL:https://www.orte-der-erinnerung.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Orte der Erinnerung 1933 - 1945
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241126T163000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20241127T170000
DTSTAMP:20260505T070304
CREATED:20241122T105836Z
LAST-MODIFIED:20241122T105836Z
UID:7657-1732638600-1732726800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:Herausforderungen und Perspektiven für Bildung und Forschung. Fachsymposium des Kompetenzzentrums für antisemitismuskritische Bildung und Forschung\, unter Mitwirkung der Direktorin Deborah Hartmann und  Kollegin Aya Zarfati \n  \nDas Massaker vom 7. Oktober ist ein tiefer kollektivbiografischer Einschnitt und eine Zäsur für das Leben der jüdischen und israelischen Community in Israel und Deutschland. Die Verdichtung antisemitischer Reflexe und der Gewalt gegen Jüdinnen_Juden nach dem 7. Oktober bilden eine weitere Front. Seit dem Massaker und dem Krieg in Israel und Gaza-Streifen ist die antisemitische Bedrohung massiv angestiegen – Betroffene berichten von Diskriminierung\, verbalen und physischen Übergriffen\, schwindenden Bündnissen\, beeinträchtigter Teilhabe. Sowohl in der Forschung als auch Bildung entstehen neue Bedarfe; institutionelle Schutzlücken\, Unsicherheiten\, Leerstellen werden dabei besonders sichtbar. Das Bewusstsein für die zunehmende Radikalisierung des Antisemitismus wächst allmählich. Gleichzeitig ist das Verständnis für die weitreichenden Veränderungen für Jüdinnen_Juden nach dem 7. Oktober noch sehr eingeschränkt. \nDas diesjährige Fachsymposium gibt Einblicke in die Forschung zu den Auswirkungen des 7. Oktober auf die jüdische und israelische Community und fragt nach strukturellen Manifestationen des Antisemitismus in hiesigen Bildungsinstitutionen. Das Ziel der Veranstaltung ist es\, Folgen der Gewalt und die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den Blick zu nehmen und Herausforderungen sowie Perspektiven für die Forschung und Bildung auszuloten. \nDas Fachsymposium wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministeriums für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Landesstelle für Gleichberechtigung – gegen Diskriminierung (LADS) Berlin. Die Veranstaltung des Kompetenzzentrums für antisemitismuskritische Bildung und Forschung findet in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam statt. \nProgramm \n26.11.2024 \n16:30 Uhr\nEröffnung\nFerda Ataman  (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung)\nMarina Chernivsky (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n17:00 Uhr\n»Kein anderes Land«\nLesung und Diskussion mit Sarah Levy\, digitale Zuschaltung aus Israel\nModeration: Shelly Kupferberg (rbb Kultur) \n18:30 Uhr\nPause \n19:00 Uhr\nMo(u)rning\nMusikalische Installation von Juan Pablo Martini (angefragt)\nAnschließend Gespräch mit Prof. Dr. Liliana Feierstein (Humboldt-Universität zu Berlin) und Joel Ben-Joseph (Humboldt-Universität zu Berlin)\nModeration: Shelly Kupferberg (rbb Kultur) \nAb 20:00 Uhr\nEmpfang  \n  \n27.11.2024 \n9:30 Uhr\nGrußwort\nThomas Heppener (Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend)\nAron Schuster (Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.) \nKeynote\nMarina Chernivsky (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n10:30 Uhr\n1. Symposium: Weitreichende Zäsur? Erkenntnisse und Implikationen für Forschung und Lehre\nDr. Sina Arnold (Zentrum für Antisemitismusforschung TU Berlin)\, Prof. Dr. Doron Kiesel (Zentralrat der Juden)\, Dr. Cihan Sinanoglu (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung)\, Dr. Michaela Conen (Universität der Künste Berlin)\nModeration: Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (Fachhochschule Potsdam) \n12:00 Uhr\nMittagspause \n13:00 Uhr\nWorkshops \n»insofern (.) sehe ich in Deutschland wenig Möglichkeiten für uns (.) wenig Chancen« – Empirische Einsichten zur Situation an Hochschulen für jüdische und israelische Studierende\nDr. Hanne Balzer\, Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai\, Sophia Hoppe (Fachhochschule Potsdam & Forschungsbereich am Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \nPsychosoziale Folgen für Betroffene – Herausforderungen für Institutionen: Ein Jahr Opferberatung nach dem 7. Oktober\nTabea Adler und Ella Enzmann (OFEK e.V.) \nErkenntnisse und Feldreflexionen aus der Fort- und Weiterbildung von Fachkräften und Multiplikator*innen nach dem 7. Oktober\nAlexander Vasmer und Lea Güse (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n15:00 Uhr\nPause \n15:30 Uhr\n2. Symposium: Zwischen Ohnmacht und Handlungszwang – Leerstellen und Grundprinzipien antisemitismuskritischer Professionalisierung\nAnne Goldenbogen (Bildung in Widerspruch)\, Aya Zarfati (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\, Prof. Dr. Aysun Doğmuş (Technische Universität Berlin)\, Alisa Gadas (AMCHA Deutschland e.V.)\nModeration: Romina Wiegemann (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung) \n17:00 Uhr\nKommentar\nDeborah Hartmann (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nGesamtmoderation: Shelly Kupferberg (rbb Kultur)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/nach-dem-7-oktober/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
CATEGORIES:Konferenz
ORGANIZER;CN="Gedenk- und Bildungsst%C3%A4tte Haus der Wannsee-Konferenz":MAILTO:office@ghwk.de
GEO:52.43233;13.16635
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Am Großen Wannsee 56-58 Berlin 14109;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Am Großen Wannsee 56-58:geo:13.16635,52.43233
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241126T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20241126T190000
DTSTAMP:20260505T070304
CREATED:20241106T091743Z
LAST-MODIFIED:20241106T091800Z
UID:7620-1732647600-1732647600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Nationalsozialistin\, Ehefrau und Witwe: Lina Heydrich (1911–1985)
DESCRIPTION:Lina von Osten stammte aus einer norddeutschen Beamtenfamilie und war schon früh überzeugte Nationalsozialistin. 1930 lernte sie Reinhard Heydrich in Kiel kennen\, der sich erst über Lina und ihre Familie der nationalsozialistischen Weltanschauung näherte. Nach der Heirat führte Heydrichs Karriere innerhalb der SS und Polizei zu Umzügen nach München und Berlin. Nach seinem Antritt als stellvertretender Reichsprotektor in Böhmen und Mähren 1941 zog die Familie in ein Landschloss in der Nähe von Prag. Dort blieb Lina mit den drei Kindern auch nach dem Tod ihres Mannes infolge eines Attentats. Nach dem Krieg lebte sie wieder auf Fehmarn. In den 1950er-Jahren gewann sie mehrere Prozesse gegen die Bundesrepublik und erreichte\, dass ihr die Rente einer Polizeigeneralswitwe zugebilligt wurde. Immer wieder leugnete sie in der Öffentlichkeit die Verantwortung ihres Mannes für die von ihm verübten Verbrechen. Ihre Memoiren erschienen 1976 unter dem Titel „Leben mit einem Kriegsverbrecher“.\nIn seinem Vortrag skizziert Uwe Danker den Werdegang von Lina Heydrich sowie ihre Rolle und Positionierung während der NS- und Nachkriegszeit. Erörtert wird insbe-sondere ihr erfolgreicher Kampf um Straffreiheit\, Vermögensschutz und die Versor-gungsbezüge im Kontext der beteiligten schleswig-holsteinischen Akteure. \nUwe Danker war von 1994 bis 2022 Universitätsprofessor und Direktor am Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg sowie Direktor der dortigen „Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History“. Zu seinen Veröffentlichungen gehören der Aufsatz NS-Opfer und Täter – Versorgung mit zweierlei Maß. Lina Heydrich und Dr. Norbert L. mit Rentenangelegenheiten vor Gericht (1996) sowie die Buchpublikationen Geteilte Verstrickung: Elitenkontinuitäten in Schleswig-Holstein (2021\, Hg.\, 2 Bde.) und Die Volksgemeinschaft in der Region. Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus (2022\, zus. mit Astrid Schwabe). \nJonathan Welker\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Projektmitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors im Team der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nProf. Dr. Uwe Danker\, Kronshagen \n\n\nModeration \nJonathan Welker\, Berlin \n\n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/nationalsozialistin-ehefrau-und-witwe-lina-heydrich-1911-1985/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
END:VCALENDAR