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SUMMARY:Den Nationalsozialisten die Stirn bieten –Erinnerung an Jeanette Wolff (1888–1976) anlässlich ihres 50. Todestages
DESCRIPTION:Am 19. Mai 2026 jährt sich der Todestag von Jeanette Wolff zum 50. Mal. Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas nehmen dies zum Anlass\, ihren Kampf gegen politischen Extremismus und ihr Wirken für eine gelebte Demokratie zu würdigen. \nIn ihrem Vortrag widmet sich die Politikwissenschaftlerin Julia Pietsch Jeanette Wolffs demokratischem Engagement und Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933. Im anschließenden Gespräch beleuchten Julia Pietsch\, Dr. Hilmar Sack und Uwe Neumärker zudem die Verfolgung Wolffs durch die Nationalsozialisten sowie ihr politisches Wirken in der Bundesrepublik. \nProgramm \n\nBegrüßung\nDr. Julia Spohr\, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n\nVortrag\n»Wenn man sich gegen den Misthaufen wehren will\, muß man die Mistgabel richtig ansetzen«\nJeanette Wolff: Eine engagierte Demokratin und Kämpferin gegen den Nationalsozialismus vor 1933\nJulia Pietsch\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n\nGespräch\n»Zivilcourage ist wichtiger als Heldentum«\nVoraussetzungen und Grundlagen des demokratischen Engagements von Jeanette Wolff vor\, während und nach dem Nationalsozialismus\nDr. Hilmar Sack\, Leiter des Fachbereichs Geschichte\, Politik und Kultur in den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestags\nJulia Pietsch\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nModeration: Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nJeanette Wolff\nDie Politikerin\, Frauenrechtlerin und bekennende Jüdin Jeanette Wolff war eine überzeugte und leidenschaftliche Demokratin. In der Zeit des Nationalsozialismus politisch und antisemitisch verfolgt\, überlebte Jeanette Wolff den Holocaust – anders als nahezu ihre gesamte Familie. Nicht trotz\, sondern gerade wegen der Erfahrung umfassender Entrechtung und tödlicher Gewalt setzte sie sich ab 1946 konstruktiv und selbstbewusst für ein menschliches\, gerechtes und soziales Miteinander ein – als Berliner Stadtverordnete und Bundestagsabgeordnete\, Gewerkschafterin und Funktionärin mehrerer Organisationen\, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Für ihr Wirken ist Jeanette Wolff vielfach geehrt worden. Dennoch ist sie vielen heute unbekannt. \nJeanette Wolffs Engagement hatte sein Fundament bereits in jungen Jahren. Früh trat sie der SPD bei und engagierte sich in der Weimarer Republik politisch. Als Rednerin warnte sie zudem schon weit vor 1933 vor der menschenverachtenden und reaktionären Ideologie des Nationalsozialismus und scheute dabei auch nicht die öffentliche Konfrontation mit dessen Funktionären. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 19. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \n\nSonderausstellung \nDie Sonderausstellung »›… dieser Feind steht rechts!‹ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933« der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, in der auch Jeanette Wolff porträtiert wird\, kann an diesem Abend bis 21 Uhr besucht werden. \nWir weisen vorsorglich darauf hin\, dass es wegen des Berliner Firmenlaufes am Abend des 20. Mai 2026 zu Einschränkungen im ÖPNV kommen kann und bitten Sie\, für die Anfahrt ausreichend Zeit einzuplanen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: Jeanette Wolff © Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung
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