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SUMMARY:Sound in the Silence – Raise your Voice
DESCRIPTION:14. Juni bis 20. Juni 2026 – ganztägig  \n\nIm Juni 2026 kehrt das internationale und interdisziplinäre Erinnerungs- und Performanceprojekt „Sound in the Silence – Raise your Voice“ in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zurück. In dieser Ausgabe entwickeln Studierende der Freien Universität Berlin und der Hochschule Coburg gemeinsam mit Künstler:innen verschiedener Disziplinen eine Performance. \nDie Teilnehmenden werden dazu ermutigt\, eine eigene Stimme und Haltung zur NS-Geschichte zu finden und gleichzeitig über das Potenzial künstlerischer und kultureller Bildungsangebote in der Geschichtsvermittlung zu reflektieren. Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte der Ravensbrück-Überlebenden Emmie Arbel\, die von Barbara Yelin in der Graphic Novel „Die Farbe der Erinnerung“ festgehalten wurde. \nDie öffentlichen Abschlussperformances finden am 19. Juni um 17 Uhr sowie am 20. Juni um 11 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt. Im Anschluss sind alle Zuschauer*innen herzlich zu einem kurzen Nachgespräch mit den Performer*innen eingeladen. \nDas Projekt „Sound in the Silence – Raise your Voice“ wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms „JUGEND erinnert vor Ort & engagiert“ gefördert. \nVeranstaltungsort\nMahn- und Gedenkstätte Ravensbrück\nStraße der Nationen\n16798 Fürstenberg/Havel \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Zazie Rothfuchs \n\nE-Mail\nrothfuchs(at)ravensbrueck.de
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SUMMARY:Hören und Sprechen im Krieg. Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945
DESCRIPTION:Im Januar 1942 schlug der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS Alarm: Die Bevölkerung baue sich „ihr Bild“ zusammen und übernehme „die unsinnigsten Gerüchte“ kritiklos.  Was der SD als ein Problem wahrnahm\, bildet den Ansatzpunkt für das Buch Hören und Sprechen im Krieg (2025) von Felix Berge. Auf breiter Quellenbasis untersucht er die Alltagskommunikation in der deutschen Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg als Sammlung\, Aneignung und Verbreitung von Informationen. Wie tauschten sich Menschen unter den Herrschaftsbedingungen des Nationalsozialismus aus? Wie veränderte sich Kommunikation im Krieg\, als das Vertrauen in die Medien zerfiel und die Wahrheit von allen Seiten unter Beschuss geriet? Informelle Kommunikation konnte die Gesellschaft in der Krise strukturieren\, verlieh Individuen Souveränität und war ein Überlebensmittel. Wer mehr wusste\, besaß Vorteile. Doch die Deutschen artikulierten auch Ängste und Gewalt\, sie sprachen über Verbrechen und Holocaust. Das NS-Regime bekämpfte diese „Gerüchtemacherei“ nicht nur\, es nutzte informelle Kommunikation in der „Mundpropaganda“ auch selbst. \nFelix Berge ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität der Bundeswehr München. Mit der vorliegenden Studie\, die im Rahmen des Forschungsprojekts „‚Man hört\, man spricht‘. Informal Communication and Information ‚From Below‘ in Nazi Europe (INFOCOM)“ am Institut für Zeitgeschichte entstanden ist\, wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndrea Riedle ist Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors. \nDierk Hoffmann ist Leiter der Forschungsabteilung Berlin des Instituts für Zeitge-schichte und apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Kristina Meyer\, Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nDr. Felix Berge\, München \n\n\nKommentar \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Dierk Hoffmann\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitInstituts für Zeitgeschichte München–Berlin\, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung \n\n\nHinweiseBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nIm Rahmen der Reihe „Zeitgeschichte im Dialog“ des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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