    BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Orte der Erinnerung 1933 - 1945 - ECPv6.15.11//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Orte der Erinnerung 1933 - 1945
X-ORIGINAL-URL:https://www.orte-der-erinnerung.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Orte der Erinnerung 1933 - 1945
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261006T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261006T193000
DTSTAMP:20261006T031819
CREATED:20260916T085014Z
LAST-MODIFIED:20260916T085014Z
UID:8617-1791309600-1791315000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil: »Ich habe mich nicht getraut zu fragen.«
DESCRIPTION:Die Familie Pfeil stammt aus Trier. 1940 verschleppten die Nationalsozialisten sie aus ihrer Heimatstadt in das besetzte Polen. Christian Pfeil kam (vermutlich) im Januar 1944 im Ghetto Lublin zur Welt. Die Eltern und Geschwister mussten in Konzentrationslagern Zwangsarbeit leisten. Nach ihrer Befreiung 1945 kehrten sie mit dem Baby nach Deutschland zurück. In seiner Kindheit erlebte Pfeil Ausgrenzung und Anfeindungen. Mit 26 Jahren eröffnete er in Trier ein Lokal\, trat erfolgreich als Musiker auf\, erlangte lokale Berühmtheit. In den 1990er Jahren bedrohten ihn Rechtsextreme aufgrund seines antifaschistischen Engagements. \n2015 begann Christian Pfeil\, die traumatische Geschichte seiner Familie aufzuarbeiten und öffentlich zu sprechen\, unter anderem vor dem Europäischen Parlament und den Vereinten Nationen. Es ist ihm wichtig\, auch die bis heute andauernden Nachwirkungen der Verfolgung der Sinti und Roma ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Seit einigen Jahren unterstützt sein Neffe Sacha Höhn ihn bei seinem Engagement. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nGespräch \nChristian Pfeil und Sacha Höhn mit Jana Mechelhoff-Herezi \n  \n___________ \n  \nUm Anmeldung bis zum 5. Oktober 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. / Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \n  \nDas Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil ist eine Veranstaltung der Stiftung Denkmal\, unterstützt von der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn\, der Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) und des Vereins RomaTrial.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/zeitzeugengespraech-mit-christian-pfeil-ich-habe-mich-nicht-getraut-zu-fragen/
LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Zeitzeugengespräch
ORGANIZER;CN="Stiftung Denkmal f%C3%BCr die ermordeten Juden Europas":MAILTO:veranstaltungen@stiftung-denkmal.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261006T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261006T210000
DTSTAMP:20261006T031819
CREATED:20260921T121920Z
LAST-MODIFIED:20260921T121939Z
UID:8626-1791313200-1791320400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes
DESCRIPTION:Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war im Zweiten Weltkrieg die zentrale Institution der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft systematische Ermittlungen gegen das Personal auf. Mit 47 Verfahren gegen 1.676 Be-schuldigte wären die geplanten Prozesse gegen frühere Angehörige des RSHA der weitaus größte NS-Verfahrenskomplex im Nachkriegsdeutschland geworden. Durch ein marginales Gesetz wurden sie jedoch teilweise juristisch zu Fall gebracht. Von letztlich lediglich 16 Angeklagten wurden in den Jahren 1969 bis 1972 vom Landgericht Berlin nur drei zu einer Haftstrafe verurteilt.\nIn seiner Studie Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes (2026) untersucht Malte Beeker auf Basis der vollständig überlieferten Verfahrensakten im Landesarchiv Berlin\, wie die Verbrechen des RSHA ermittelt wurden und welche Taten die Staats-anwaltschaft ins Visier nahmen. Gefragt wird auch nach der Bedeutung des RSHA-Verfahrens für die bundesrepublikanische Justizpolitik. \nMalte Beeker absolvierte ein Studium der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde dort mit der vorliegenden Studie promoviert. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Aufsätze „Führerbefehl“ und „suspendiertes Unrechtsbewusstsein“? Das zeitgeschichtliche Gutachten Hans Buchheims im Auschwitz-Prozess und seine strafrechtswissenschaftliche Rezeption (2016) und Konstruktionen des Krieges. Die Frontzeitung „Ost-Front“ der 6. Armee beim Überfall auf die Sowjetunion 1941 (2019). \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen wichtigsten Werken zählt Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes (2002\, 3. Aufl. 2015). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nSven Kriese\, Direktor des Landesarchivs Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nDr. Malte Beeker\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Michael Wildt\, Hamburg \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitLandesarchiv Berlin\, Metropol Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-sachentscheidung-als-tat-das-west-berliner-verfahren-gegen-die-ehemaligen-angehoerigen-des-reichssicherheitshauptamtes/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
END:VCALENDAR