Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
In den Jahren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 und während des Zweiten Weltkriegs veränderten sich zunehmend alle Aspekte des Lebens in Deutschland. Trotz der sozialen und politischen Umwälzungen besuchten nichtjüdische Bürgerinnen und Bürger weiterhin Konzerte. Mit seinem Buch The Symphony Concert in Nazi Germany (2025) legt Neil Gregor eine Sozial- und Kulturgeschichte…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Als prominenter Kirchenmann war Otto Dibelius ebenso streitbar wie umstritten. Bis zur Novemberrevolution 1918 war der Pfarrer ein Mann des Kaiserreichs und Anhänger von „Thron und Altar“. 1925 wurde der deutschnationale Theologe zum preußischen Generalsuperintendenten berufen und wirkte nun als mächtiger Kirchenführer und einflussreicher Publizist. Für die Weimarer Republik hegte er keine Sympathien und begrüßte…
Wir möchten Sie herzlich einladen zum Webinar mit der Historikerin Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Sie hat das Buch „Unerwünscht - Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes“ verfasst. Darin beleuchtet sie den Umgang der bundesrepublikanischen Behörden und der Gesellschaft mit den Überlebenden der Konzentrationslager. Sie…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Zu den Merkmalen des Kriegsendes 1945 in Deutschland gehörte eine regional befehligte und lokal organisierte Evakuierungspolitik. Während das NS-Regime die deutsche Bevölkerung sich selbst überließ, sollten die Gefangenen der Konzentrationslager weiter in das Reichsinnere deportiert oder noch vor Ort ermordet werden, sobald sich alliierte Einheiten näherten. Als die Rote Armee im Januar 1945 an die…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
„Deutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein“: Nach dieser Devise wurden Juden im nationalsozialistischen Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin? In ihrem Buch Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen 1933–1945 (2026) untersucht Susanne Heim, welche Barrieren die…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Nach dem deutschen Überfall auf Polen entstand am 26. Oktober 1939 das „Generalgouvernement“. Von den deutschen Besatzern regiert, umfasste es etwa ein Drittel des polnischen Staatsgebiets. In seinem Buch Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung, Verwaltung und Kollaboration (2024) stellt Grzegorz Rossoliński-Liebe auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen ausgewählte polnische Bürgermeister im Generalgouvernement vor und untersucht,…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Fotografien waren in den Konzentrationslagern ein zentrales Mittel interner und externer Kommunikation sowie Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen. Auf-nahmen entstanden aber nicht nur für SS-eigene Akten und Archive. SS-Männer fotografierten auch zu privaten Zwecken. Anhand von mehr als 300 bislang meist unveröffentlichten Fotos erzählt der von Julius Scharnetzky und Jörg Skriebeleit herausgegebene Band Inszenierung, Schnappschuss,…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Hilda Monte gehört zu den außergewöhnlichen und neu zu entdeckenden Frauen des deutschen Widerstandes und Exils. 1914 in Wien geboren, wuchs sie in Berlin auf und engagierte sich in jungen Jahren im „Internationalen Sozialistischen Kampfbund“ (ISK). Nachdem ihr aktiver Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Berlin schon vor 1933 begonnen hatte, ging Hilda Monte nach der…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Im September 1938 drohte das nationalsozialistische Deutschland der Tschechoslowakei mit Einmarsch und Krieg. Ein halbes Jahr zuvor war der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich erfolgt. Nun beanspruchte Hitler das sogenannte Sudetenland. Ein neuer Weltkrieg schien kaum noch abwendbar. In ihrem Buch München 38. Die Welt am Scheideweg (2026) nehmen Christian Goeschel, Professor of Modern…
Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald
Belower Damm 1, Wittstock
In ihrem Buch „Krieg, Bewegung und extreme Gewalt“ beschäftigt sich die Historikerin Janine Fubel mit der Räumung des Konzentrationslagers Sachsenhausen und den daraus folgenden Todesmärschen. Ihre Forschungen führen zu ganz neuen Einblicken in die Lokalgeschichte Nord-Brandenburgs im Frühjahr 1945. Moderiert wird die Veranstaltung von der Leiterin der Gedenkstätte Friederike Gehrmann. Der Eintritt ist frei. …