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SUMMARY:Prof. Dr. Andreas Wilkens: Mit dem Leben bezahlt: Hilda Monte – eine Europäerin im Widerstand
DESCRIPTION:Hilda Monte gehört zu den außergewöhnlichen und neu zu entdeckenden Frauen des deutschen Widerstandes und Exils. 1914 in Wien geboren\, wuchs sie in Berlin auf und engagierte sich in jungen Jahren im „Internationalen Sozialistischen Kampfbund“ (ISK). Nachdem ihr aktiver Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Berlin schon vor 1933 begonnen hatte\, ging Hilda Monte nach der NS-Machtübernahme zunächst ins Exil nach Paris\, 1936 nach London. Das Anschreiben gegen die Barbarei war die eine Seite ihres Engagements. Zahlreiche Publikationen\, Vorträge und Rundfunkmanuskripte enthalten beständige Warnungen vor der sicheren Katastrophe und sind gleichzeitig drängende Appelle an noch vorhandene Menschlichkeit. Die andere Seite bestand in der Durchführung gefahrvoller Missionen in das NS-Reich\, um Bekannten und Freunden in bedrängter Lage zur Seite zu stehen. Die wiederholten Reisen waren für sie als Sozialistin\, Jüdin und Frau mit extremem Risiko verbunden. Ihren „doppelten Widerstand“ führte Hilda Monte über die gesamte Dauer des NS-Regimes\, am Ende bezahlte sie ihn mit ihrem Leben. Bei der Rückkehr von einer letzten Mission nach Österreich wurde sie am 17. April 1945 an der Grenze bei Feldkirch erschossen. \nDie beiden vorliegenden Bände zu Biografie und ausgewählten Schriften Hilda Montes sind im Lukas Verlag erschienen (555 S. und 495 S.\, jeweils 29\,80 €). \nAndreas Wilkens\, Jahrgang 1957\, lehrte bis zu seiner Emeritierung 2025 als Professor für Zeitgeschichte an der Université de Lorraine/Metz. Seine Forschungsthemen umfassen die politische und wirtschaftliche Geschichte der europäischen Integration und der deutsch-französischen Beziehungen\, die deutsche Frage im Ost-West-Konflikt sowie Aspekte des Widerstandes gegen die NS-Diktatur. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen\,\nund bitten um Anmeldung bis zum 25. März per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\nZweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?
DESCRIPTION:Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche\, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen\, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage\, was die Deutschen tatsächlich wussten.\nWelche Informationen über den Holocaust waren im Deutschen Reich zugänglich? Was nahmen die Deutschen wahr\, die nicht direkt an den Taten beteiligt waren und nicht selbst verfolgt wurden? Wie verbreiteten sich damals entsprechende Informationen und Gerüchte? Und was machten einzelne Menschen mit ihrem Wissen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\nGrußworte\nDr. Wolfram Weimer\, Staatsminister für Kultur und Medien\nSarah Wedl-Wilson\, Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin\n\nZur Ausstellung\nDr. Sabine Kritter\nDr. Christian Schmittwilken\nDr. Sascha Steger\n\n  \n\n\nAnmeldung bis 16. März \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg
DESCRIPTION:Fotografien waren in den Konzentrationslagern ein zentrales Mittel interner und externer Kommunikation sowie Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen. Auf-nahmen entstanden aber nicht nur für SS-eigene Akten und Archive. SS-Männer fotografierten auch zu privaten Zwecken.\nAnhand von mehr als 300 bislang meist unveröffentlichten Fotos erzählt der von Julius Scharnetzky und Jörg Skriebeleit herausgegebene Band Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation (2025) erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg. Die Beiträge des Bandes beleuchten Akteure und Bildwelten und ordnen die analysierten Fotos in ihre Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge ein. Dadurch ergeben sich vertiefte Einblicke in das Selbstver-ständnis der Flossenbürger Lager-SS und deren Blick auf „ihr Lager“\, in Organisationsstrukturen\, bauliche Entwicklungen\, Täterbiografien\, personelle Netzwerke\, die Zusammenarbeit mit externen Behörden sowie Schnittstellen zwischen Lager und Ort. \nJörg Skriebeleit\, Kulturwissenschaftler und Historiker\, ist Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Honorarprofessor an der Universität Regensburg. Er hat zahlreiche Publikationen zur Erinnerungskultur und zur Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg vorgelegt. \nStefan Hördler\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirt-schafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen und Visiting Professor an der School of Arts & Humanities der University of Huddersfield. Er ist Autor diverser Publikationen zur Visual History und in dem vorliegenden Band mit zwei Beiträgen vertreten. \nSandra Starke\, Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Historisch-Politischen Bildung der Stiftung Berliner Mauer. Sie promoviert am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zum Thema Fotoalben in der DDR. In dem vorliegenden Band ist sie mit einem Beitrag vertreten. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und Podiumsgespräch \nProf. Dr. Jörg Skriebeleit\, Flossenbürg \nDr. Stefan Hördler\, Göttingen/Huddersfield \nSandra Starke\, Berlin \n\n\nGemeinsam mit \nKZ-Gedenkstätte Flossenbürg \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. März 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.
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SUMMARY:Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung\, Verwaltung und Kollaboration
DESCRIPTION:Nach dem deutschen Überfall auf Polen entstand am 26. Oktober 1939 das „Generalgouvernement“. Von den deutschen Besatzern regiert\, umfasste es etwa ein Drittel des polnischen Staatsgebiets. \nIn seinem Buch Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung\, Verwaltung und Kollaboration (2024) stellt Grzegorz Rossoliński-Liebe auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen ausgewählte polnische Bürgermeister im Generalgouvernement vor und untersucht\, wie diese sich während des Zweiten Weltkriegs verhielten. Der Autor kommt zu dem Schluss\, dass polnische Bürgermeister zentrale Akteure innerhalb der nationalsozialistischen Verwaltung des Generalgouvernements waren\, die unter ihren direkten Vorgesetzten\, den deutschen Kreis- und Stadthauptmännern\, die Kommunalpolitik mitgestalteten. Gezeigt wird\, auf welche Weise und in welchem Ausmaß polnische Bürgermeister die deutschen Besatzer bei der Verfolgung und Ermordung der Juden unterstützten\, aber auch\, dass einige Bürgermeister Juden geholfen haben. In die Analyse werden kleine Städte wie Otwock\, mittelgroße wie Tschenstochau und Metropolen wie Warschau einbezogen. \nGrzegorz Rossoliński-Liebe ist Alfred Landecker Lecturer und Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört Stepan Bandera: The Life and Afterlife of a Ukrainian Nationalist: Fascism\, Genocide and Cult (2014). Mit der vorliegenden Studie wurde er an der Freien Universität Berlin habilitiert. \nMarkus Nesselrodt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina\, Frankfurt (Oder). Zu seinen Veröffentlichungen zählt der Band Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion\, 1939–1946 (2019). \n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nProf. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nPD Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe\, Berlin \n\n\nModerationDr. Markus Nesselrodt\, Frankfurt/O. \n\n\nGemeinsam mit \n\n\nZentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin \n\n\nAnmeldung \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Release-Event: UNSAFE SPACES
DESCRIPTION:Nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 nahmen antisemitische Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Deutschland und weltweit deutlich zu. Im Fokus standen dabei auch Schulen\, Universitäten und Theater ebenso wie Film und  Clubkultur. Für UNSAFE SPACES haben sich Deborah Hartmann und Jakob Müller von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz auf den Weg gemacht\, um über Antisemitismus an Bildungs- und Kulturorten zu sprechen: mit sechzehn Gesprächspartner*innen\, die als Betroffene\, Expert*innen und Verantwortliche berichten. \nAnlässlich der Veröffentlichung von UNSAFE SPACES holen wir einige der Gesprächspartner*innen noch einmal auf die Bühne. \n\nWir sprechen mit\n\nJoel Ben-Joseph\, der an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert\,\nNora vom Club ://about blank\,\nder Filmwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg\nsowie dem Berliner Lehrer Mehmet Can.\n\nAußerdem zu hören sind\n\neine szenische Lesung des Instituts für Neue Soziale Plastik zu Antisemitismus an Gedenkstätten\,\nAusschnitte aus dem Podcast\nsowie ein Werkstattgespräch mit dem Team von Studio Jot.\n\n\nEine Veranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Der Podcast wird gefördert aus Mitteln des Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \n\n\n\n\nWo?Club und Kulturzentrum ://about blank \nMarkgrafendamm 24c\, 10245 Berlin \n\nWann?Donnerstag\, 26. Februar 2026\, 18:30 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, herzlich willkommen – Anmeldung erforderlich\, hier über unser Online-Formular
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SUMMARY:Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
DESCRIPTION:Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am Donnerstag\, den 26. Februar 2026\, ein. \nZum Thema\nAm 27. Februar\, dem Tag der berüchtigten »Fabrik-Aktion«\, jährt sich zum 83. Mal der Protest der Frauen der Rosenstraße – jener mutigen Berlinerinnen\, die\, oft mit ihren Kindern\, im Februar und März 1943 tagelang öffentlich gegen die Verhaftung und drohende Deportation ihrer jüdischen Ehemänner demonstrierten. Ihr entschlossener Widerstand ist ein einzigartiges Beispiel für Zivilcourage inmitten der nationalsozialistischen Diktatur.\nDie diesjährige Gedenkveranstaltung steht unter dem Motto »Mut zur Menschlichkeit – Rosenstraße 1943 und die Notwendigkeit\, heute gegen neuen Hass aufzustehen«. \nDie Frauen der Rosenstraße widersprachen der Macht des Hasses. Ihr Mut verpflichtet uns heute – in einer Zeit\, in der Antisemitismus wieder wächst und sich in neuen Masken zeigt – aufzustehen\, bevor es zu spät ist. \nIm Mittelpunkt stehen die mutigen Frauen als Stimmen des Gewissens – damals aber auch heute. Die Erinnerung an ihren Protest mahnt\, dass Menschlichkeit und Solidarität selbst in Zeiten größter Bedrohung möglich sind – und dass Schweigen nie die Opfer\, sondern stets die Täter schützt. Der Geist der Rosenstraße fordert uns auf\, diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten – im öffentlichen Raum\, in den Institutionen\, in der Sprache. \nPROGRAMM\nStilles Gedenken\, Große Hamburger Straße\, 16 Uhr \nEl Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\nKaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \nanschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße \nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße 16.15 Uhr\nBegrüßung: Dr. Astrid Ley\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz (2026) und Leiterin der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nWorte des Gedenkens: Dr. Stefanie Hubig\, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz (angefragt)\nMerkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\nTrialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch\nHebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\nKaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\nMusikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn \nZum Abschluss legen wir weiße Rosen am Denkmal nieder – als Zeichen des Gedenkens und der Hoffnung. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n  \nSK-44_RosenStr_2026_Web (002)
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SUMMARY:DOKUMENTARFILM AM 25. FEBRUAR 2026 ROSENSTRASSE – WO FRAUEN WIDERSTANDEN\, BERLIN 1943
DESCRIPTION:Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion\n25. Februar 2026\, 19 Uhr im Kino ACUDkino\, Veteranenstr. 21\, 10119 Berlin \nIn dem Film »Rosenstraße – wo Frauen widerstanden\, Berlin 1943« von Daniela Schmidt-Langels berichten Zeitzeug/-innen – ehemalige Inhaftierte und Protestierende – eindringlich von diesen Geschehnissen in der Rosenstraße. Auch die Bildhauerin Ingeborg Hunzinger (1915 – 2009)\, selbst Tochter einer »Mischehe«\, ist Protagonistin im Film. Sie schuf das Denkmal für die mutigen Frauen in der Rosenstraße. \nAuf Grundlage des Dokumentarfilms von Daniela Schmidt-Langels sowie Begegnungen mit Zeitzeug/-innen setzte Margarethe von Trotta ihren Kinofilm »Rosenstraße« (2003) um.\nAls Podiumsgäste sind anwesend: \nDaniela Schmidt-Langels\, Regisseurin\nJulia Franck\, Schriftstellerin\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nInfos zum Film: Deutschland 1992; Sprache (OV): deutsch; Regie: Daniela Schmidt; Kamera: Norbert Kleiner; Schnitt: Bernhard Schönherr; 45 min; Eintrittspreis: 9 Euro \nhttps://acudkino.de/Programm/rosenstrasse_wo_frauen_widerstanden_berlin_1943/20388/57758 \n 
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SUMMARY:Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen 1933–1945
DESCRIPTION:„Deutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein“: Nach dieser Devise wurden Juden im nationalsozialistischen Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet\, enteignet und gedemütigt\, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin? In ihrem Buch Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen 1933–1945 (2026) untersucht Susanne Heim\, welche Barrieren die freien Länder der Welt gegen die Flüchtlinge errichteten. Gezeigt wird\, warum nur so wenigen Juden die Flucht gelang – bis der NS-Staat die Emigration verbot und den Massenmord organisierte. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos um eine länderübergreifende Koordination. Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen: ergebnislos. Potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jedem deutschen Expansionsschritt weiter ab. Da Flüchtlingen oft eine reguläre Einreise verwehrt blieb\, bestiegen sie seeuntüchtige Boote\, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege\, um sich in Sicherheit zu bringen. \nSusanne Heim\, Historikerin und Politikwissenschaftlerin\, war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ und als Gastprofessorin in Wien tätig. Sie hat an verschiedenen Institutionen und in Archiven u.a. in Jerusalem\, Washington\, Cincinnati und New York geforscht. \nEva-Maria Schnurr ist Redakteurin beim SPIEGEL und Leiterin des Ressorts Geschichte. \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationPD Dr. Susanne Heim\, Berlin \n\nModerationDr. Eva-Maria Schnurr\, Hamburg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Berliner Dokumentarfilmpremiere »LE PROJET« mit anschließendem Q&A
DESCRIPTION:Programm: \nFilmpremiere: »Le projet« (Film in franzsösischer Sprache\, mit deutschen Untertiteln)\nDikussionsrunde: Izio Rosenman\, Überlebender\, Margaux Chouraqui (Regisseurin des Films)\, Kamel Chabane\, Lehrer und Mitwirkender des Films\, und Dr. Ulrich Baumann\, stellvertretender Direrktor der Stiftung Denkmal \nZum Film: \nIzio Rosenman\, polnischer Jude\, war als Kind Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald\, und lebt seit 1953 im 13. Viertel in Paris.\nNach seiner Begegnung mit Kamel Chabane – einem Kind des Viertels\, der Historiker wurde\, um das tragische Verschwinden seines Vaters zu verstehen\, eines Wehrpflichtigen im Algerienkrieg – beschließt Izio Rosenman\, sich am Projekt einer neunten Klasse des Collège Flaubert zu beteiligen. Zum ersten Mal in seinem Leben legt er vor Schülerinnen und Schülern Zeugnis ab. \nGemeinsam reisen sie nach Buchenwald\, wo Izio Rosenman von seiner Erfahrung als Kind vom Ghetto bis zum Lager berichtet\, gefilmt von Jugendlichen\, die ungefähr das Alter haben\, das er während des Zweiten Weltkriegs hatte. Durch diese initiatische Reise vermitteln Izio und Kamel einer neuen Generation von Schülerinnen und Schülern mit Migrationsgeschichte die inneren Beweggründe ihres Engagements gegen jede Form von Intoleranz. Eine Erinnerungsarbeit\, um  Gemeinschaft zu schaffen. Ein Impfstoff gegen das Gift des Hasses. Eine Hymne auf das Leben und die Zukunft. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEintritt: 11\,00€ für Erwachsende\, Tickets erhältlich beim City Kino Wedding  \nSchüler/-innen: Eintritt frei (bei Anmeldung im City Kino Wedding) oder unter: dana@citykinowedding.de  \n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – in Zusammenarbeit mit der französischen Botschaft in Berlin\, dem City Kino Wedding\, dem Institut Français Berlin\, dem Centre Français de Berlin\, und der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa 
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SUMMARY:Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Anlässlich des 27. Januars\, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus\, finden auch 2026\, am 28. Januar 2026 – vor und nach der Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt. Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas können ganztägig individuell Kränze niedergelegt werden. \nAn den weiteren Denkmälern:  \n11.00 Uhr – Gedenken des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde (Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin) \n14.15 Uhr – Gedenken des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg\, 10557 Berlin) \n15.00 Uhr – Stilles Gedenken durch den LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e. V. – an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\n(Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\, Ebertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße\, 10785 Berlin-Tiergarten) \nDie Gedenkstunde im Bundestag findet um 12.30 Uhr statt. Weitere Informationen zu den Kranzniederlegungen folgen in Kürze. \n\nKostenlose Öffentliche Führung\nAnlässlich des Holocaust-Gedenktags werden am 27. Januar 2026 auch zwei kostenlose Öffentliche Führungen\, 11 Uhr und 14 Uhr\, angeboten. Treffpunkt: Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin.  \nWir freuen uns auf Ihr Kommen!
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Das Massaker von Babyn Jar 1941
DESCRIPTION:Begrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nEinführung \nDr. Christian Schmittwilken\, Berlin \n\n\nZeitzeugingespräch \nSvitlana Petrowskaja im Gespräch mit Dr. Babette Quinkert\, Berlin \n\n\nGemeinsam mit \nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI \n\n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise \nEine Veranstaltung anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus \nFür die Veranstaltung wird eine Simultanübersetzung angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \n\n\nSpenden \nDer Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI koordiniert das im März 2022 gegründete Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine\, dem auch die Stiftungen Topographie des Terrors und Denkmal für die ermordeten Juden Europas angehören. Bitte spenden Sie für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine: www.hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-massaker-von-babyn-jar-1941/
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SUMMARY:Augen auf-Kinotag der EVZ hat den Film »Menschen können zweimal sterben« im Programm
DESCRIPTION:Am 27. und 28. Januar 2026\, anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus\, findet zum 2. Mal der Augen auf-Kinotag der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft statt. Er macht Station in Berlin\, Dresden\, Erfurt\, Frankfurt/Main\, Rostock und Stuttgart. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIn Berlin\, im Delphi Lux Kino\, wird es insgesamt sechs Schulkino-Vorstellungen geben. Wir freuen uns ganz besonders\, dass am 28. Januar 2026 um 11 Uhr die beiden Kurzfilme »Wesley schwimmt« und »Menschen können zweimal sterben« mit den Regisseuren Adrian Oeser und Hamze Bytyçi zusehen sein werden. \nDer Animationsfilm »Menschen können zweimal sterben« ist Teil der Ergänzungsausstellung am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas und entstand 2022 gemeinsam mit RomaTrail e.V.. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZum Film\nDer animierte Kurzfilm »Menschen können zweimal sterben« erzählt von zwei Brüdern\, die ihren Traum wahrmachten und mit ihrer Musik Freude ins Leben anderer brachten. Der Film handelt vom Schmerz und von der Notwendigkeit\, die Geschichten derer zu erzählen\, die es selbst nicht mehr können.\nDer Traum der stolzen preußischen Sinti-Familie Franz war eine eigene Band. Die beiden ältesten Söhne\, Paul Vinko und Schanno Franz\, machten diesen Traum wahr. Mit ihren Geschwistern tourten sie als »Die Franzens Kapelle« durch halb Europa\, überall ernteten sie Respekt und Bewunderung. Die Nationalsozialisten setzten diesem Leben ein jähes Ende. Den überlebenden Familienmitgliedern und ihren Nachkommen blieb Vinkos Geigenbogen und mit ihm die Erinnerung.\nMenschen können zweimal sterben. Das erste Mal\, wenn sie umgebracht werden\, das zweite Mal\, wenn sie in Vergessenheit geraten\, wenn ihre Lebensgeschichten und ihr Andenken verloren gehen und sie unsichtbar werden\, eine Erzählung von Romeo Franz. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAUGEN AUF-Kinotag: Programm Berlin \nIn Berlin werden zudem gezeigt »Der Staat gegen Fritz Bauer« mit Regisseur Lars Kraume\, »Das geheime Stockwerk« mit Norbert Lechner\, »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« mit Kamerafrau Bella Halben\, und der Film »Delegation« zusammen mit der Produzentin Roshanak Behesht Nedjad. \nProgramm in Dresden\, Erfurt\, Frankfurt am Main\, Rostock und Stuttgart.
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SUMMARY:„...DIESER FEIND STEHT RECHTS!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Programm  \nBegrüßung\nDr. Julia Spohr\nLeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nVortrag\nAktive Abwehr. Welche Handlungsspielräume hatten NS-Gegner vor 1933?\nDr. Jens Bisky\nJournalist und Autor \nEinführung in die Ausstellung \nDipl.-Pol. Julia Pietsch\nKuratorin\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nIm Anschluss sind Sie herzlich zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eingeladen. Sie ist dort bis zum 23. August 2026 zu sehen. \nDr. Jens Bisky ist geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift Mittelweg 36 sowie des Online-Portals Soziopolis am Hamburger Institut für Sozialforschung. 2024 erschien sein Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“.
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Krieg\, Bewegung und extreme Gewalt. Die Auflösung des Konzentrationslagers Sachsenhausen 1945
DESCRIPTION:Zu den Merkmalen des Kriegsendes 1945 in Deutschland gehörte eine regional befehligte und lokal organisierte Evakuierungspolitik. Während das NS-Regime die deutsche Bevölkerung sich selbst überließ\, sollten die Gefangenen der Konzentrationslager weiter in das Reichsinnere deportiert oder noch vor Ort ermordet werden\, sobald sich alliierte Einheiten näherten. Als die Rote Armee im Januar 1945 an die Oder vorrückte\, drohten erste Außenstandorte Sachsenhausens in die Nähe der Kriegshandlungen zu geraten.\nIn ihrer Studie Krieg\, Bewegung und extreme Gewalt. Die Auflösung des Konzentrationslagers Sachsenhausen 1945 (2025) untersucht Janine Fubel die letzten Monate eines der zentralen deutschen Konzentrationslagerkomplexe. Sie zeigt\, wie die Lagerkommandantur bereits zu diesem Zeitpunkt Evakuierungsmaßnahmen ergriff\, bevor im April mit den Todesmärschen die endgültige Auflösung einsetzte. Lagerpersonal\, SS und Polizei\, aber auch die lokale Bevölkerung setzten einen brutalen Räumungsprozess in Gang\, der bis in die ersten Maitage andauerte und noch Tausende Opfer forderte. \nJanine Fubel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrgebiet Public History des Historischen Instituts an der FernUniversität in Hagen. Sie studierte Kulturwissenschaft und Gender Studies in Berlin und New York. Zu ihren Veröffentlichungen gehört das Themenheft Der Zweite Weltkrieg als Evakuierungskrieg. Praktiken der Deportation\, Räumung und Zerstörung im militärischen Rückzug (2022\, Mithg.) und der Sammelband Space in Holocaust-Research. A Transdisciplinary Approach to Spatial Thinking (2024\, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. \nClaudia Bruns ist Professorin für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet u.a. zur Geschichte der völkischen Bewegung\, des Antisemitismus und zur Erinnerung an den Holocaust. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Janine Fubel\, Hagen \n\n\nModeration \nProf. Dr. Claudia Bruns\, Berlin \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Webinar: Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes
DESCRIPTION:Wir möchten Sie herzlich einladen zum Webinar mit der Historikerin Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\, Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Sie hat das Buch „Unerwünscht – Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes“ verfasst. \nDarin beleuchtet sie den Umgang der bundesrepublikanischen Behörden und der Gesellschaft mit den Überlebenden der Konzentrationslager. Sie zeigt eindrücklich auf\, in welchem Ausmaß und mit welchen Methoden viele von diesen weiterhin ausgegrenzt\, diskriminiert und kriminalisiert wurden. \nHierzu zählen Männer und Frauen\, die als sogenannte „Asoziale“ oder „Berufsverbrecher“ in Konzentrationslager-Haft waren. Zurecht wird diese Gruppe heute als „verleugnete Opfer“ bezeichnet. Erst 2020 erkannte der Bundestag sie als Verfolgte des Nazi-Regimes an. Dr. Marie-Luise Conen\, deren Großvater Häftling in Sachsenhausen und in Ravensbrück war\, wird schildern\, was sein Schicksal für die Familie mit sich brachte. \nBitte melden Sie sich an bis zum 16.1.2026 unter folgender Adresse an: foerderverein@gedenkstaette-sachsenhausen.de. \nSie erhalten einen Tag vor der Veranstaltung den Zugangslink. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\, der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. \n  \n\nKontakt\n\nE-Mail\nfoerderverein@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Erinnern als Staatsräson?
DESCRIPTION:Jerusalem\, 2008: Angela Merkel tritt als erste Regierungschefin der Bundesrepublik ans Redepult der Knesset – und spricht auf Deutsch. Ein Satz wird besonders nachhallen\, und das bis heute: “Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes.” \nSeitdem ist der Begriff der Staatsräson vielfach aufgegriffen\, zugespitzt und aufgeladen worden. Irgendwann verschwand das Wörtchen “Teil”\, und heute sind sich Apologet*innen wie Kritiker*innen des Konzepts zumindest darin einig\, dass das Gedenken an die Shoah und das Eintreten für die Sicherheit des Staates Israel ein nicht verhandelbares Prinzip deutscher Politik sei. Aber ist das wirklich so? \nDarf man in Deutschland wegen des Holocaust Israel nicht kritisieren? Sind Gedenkstätten und Erinnerungsorte Teil der sogenannten Staatsräson? In welchem Spannungsfeld befinden sich Akteur*innen aus diesem Feld aktuell? \nWelche Rolle kann das Erinnern an die Shoah für ein gesellschaftliches Selbstverständnis haben\, wenn es auch zum Spielball politischer Konflikte\, Anklagen und historisch fragwürdiger Vergleiche gemacht wird? Gibt es in dieser Debatte noch die Bereitschaft\, jüdische und israelische Perspektiven auf die Shoah und ihre Bedeutung für die Gegenwart – vor allem nach dem 7. Oktober – wahrzunehmen? \nAm 84. Jahrestag der “Wannsee-Konferenz” stellen wir uns daher der Frage\, welche Rolle die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen im Selbstverständnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft spielt – und wie sie die Haltung gegenüber Israel heute prägt. \nIn zwei Gesprächsrunden wird dieses Spannungsfeld beleuchtet: \n\nAuf dem ersten Panel Erinnern als Staatsräson? tauschen sich hierzu Jacob Eder\, Christian Heldt\, Anne Rethmann\, Ronen Steinke und Mascha Wilke aus.\nAuf dem zweiten Panel Erinnern an die Shoah in Israel – nach dem 7. Oktober diskutieren Ayelet Gundar-Goshen\, Michel Kichka und Yaron Tzur über die israelische Erinnerungskultur in der Gegenwart.\n\nModeriert wird die Veranstaltung von Gisela Dachs.  \nMit der Veranstaltung möchten wir ein Gespräch anstoßen\, das bislang im Gedenkstättenbereich nur selten öffentlich geführt wurde. \n\nProgramm: 20. Januar 2026\, 15.30 – 21.00 Uhr  \n15.30 Uhr: Ankommen \n16.00 Uhr: Begrüßung und Einführung – Deborah Hartmann | GHWK \n16.15 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n16.30 Uhr: Erinnern als Staatsräson? – Moderation: Prof. Dr. Gisela Dachs | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nProf. Dr. Jacob Eder | Barenboim-Said Akademie \n\n\nChristian Heldt | Auswärtiges Amt \n\n\nDr. Anne Rethmann | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nDr. Ronen Steinke | Jurist und Autor \n\n\nMascha Wilke | Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft \n\n\n18.00 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n18.15 Uhr: Pause & Empfang \n19.00 Uhr: Erinnern an die Shoah in Israel – nach dem 7. Oktober – Moderation: Prof. Dr. Gisela Dachs | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nAyelet Gundar-Goshen | Autorin \n\n\nMichel Kichka | Cartoonist \n\n\nYaron Tzur | Ghetto Fighters‘ House Museum \n\n\n20.30 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n21.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n  \nDirekt zur Anmeldung: 20. Januar 2026\, 15.30 – 21.00 Uhr
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:»Sadismus oder Wahnsinn« von Jeanette Wolff – Lesung mit Nina Kunzendorf
DESCRIPTION:Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und die Stiftung Denkmal laden Sie herzlich ein\, zur Lesung aus Jeanette Wolffs Zeitzeugenbericht mit Nina Kunzendorf sowie anschließendem Podiumsgespräch mit Natalie Weis und Andreas Nachama\, moderiert von Shelly Kupferberg. \n15. Januar 2026\, 18 Uhr\, Repräsentantensaal der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28–30\, 10117 Berlin \nJeanette Wolff (1888 – 1976) gehört zu den großen\, mutigen Frauenpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Jüdin und SPD-Politikerin wird sie bereits im März 1933 von der SA für zwei Jahre inhaftiert. Im Januar 1942 verschleppt die SS sie nach Riga und im Sommer 1944 in das KZ Stutthof. Nach einem Todesmarsch wird sie am 26. Januar 1945 von der Roten Armee befreit. 1946 verfasst sie ihren Erlebnisbericht Sadismus oder Wahnsinn in Berlin. Im ersten Deutschen Bundestag ist sie die einzige weibliche Holocaust-Überlebende\, eine mahnende Stimme bis zuletzt. \nPROGRAMM \nGrußworte\nDr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nLesung \nNina Kunzendorf\, Schauspielerin\nGespräch \nNatalie Weis\, Historikerin\, Deutscher Bundestag\, und Prof. Dr. Andreas Nachama\, Historiker und ehemaliger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors;\nModeration: Shelly Kupferberg\, Autorin und Journalistin \nUm Anmeldung bis zum 13. Januar 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr.\nBitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:Otto Dibelius (1880–1967). Neue Forschungen zu einer protestantischen Jahrhundertfigur
DESCRIPTION:Als prominenter Kirchenmann war Otto Dibelius ebenso streitbar wie umstritten. Bis zur Novemberrevolution 1918 war der Pfarrer ein Mann des Kaiserreichs und Anhänger von „Thron und Altar“. 1925 wurde der deutschnationale Theologe zum preußischen Generalsuperintendenten berufen und wirkte nun als mächtiger Kirchenführer und einflussreicher Publizist. Für die Weimarer Republik hegte er keine Sympathien und begrüßte anfangs die nationalsozialistische Machtübernahme. Auf die Seite der Bekennenden Kirche stellte er sich erst spät und mit einiger Zurückhaltung. Nach 1945 prägte er als Bischof von Berlin und Ratsvorsitzender der EKD den Nachkriegsprotestantismus mit.\nDer von Lukas Bormann und Manfred Gailus herausgegebene Band Otto Dibelius. Neue Studien zu einer protestantischen Jahrhundertfigur (2024) umfasst Beiträge von Historikern und Theologen zu Leben und Wirken von Dibelius. Dabei werden auch die dunklen Seiten des „Ehrenbürgers von Berlin“ (1958) wie sein offenkundiger Antisemitismus nicht ausgespart. \nLukas Bormann ist Professor für Neues Testament an der Philipps-Universität Marburg. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören der gemeinsam mit Manfred Gailus verfasste Artikel Verbreitetes Ressentiment. Warum die Wahrheit über Otto Dibelius nicht „irgendwo in der Mitte“ liegt (2025) sowie Politische Theologien. Aufbrüche und Neukonzipierungen (2025\, Mithg.). \nManfred Gailus ist Historiker und Publizist. Zu seinen neueren Publikationen zählen Gläubige Zeiten. Religiosität im Dritten Reich (2021)\, Im Bann des Nationalsozia­lismus. Das protestantische Berlin im Dritten Reich (2023) sowie der Aufsatz Otto Dibelius. Wandlungen eines preußisch-deutschen Nationalprotestanten vor und während des „Dritten Reichs“ (2025). \nSarah-Magdalena Kingreen ist Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Vorstandsvorsitzende der gleichnamigen Stiftung. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Antikes Christentum der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und Podiumsgespräch\nProf. Dr. Lukas Bormann\, Marburg\nProf. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nDr. Sarah-Magdalena Kingreen\, Berlin\n\n  \n\n\nGemeinsam mitVerlag Mohr Siebeck \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:MONTAGSDEBATTE: Radikalität\, Terrorismus und Erlösungshoffnungen in Zeitgeschichte und Gegenwart
DESCRIPTION:Die MONTAGSDEBATTE des Netzwerks Zeitgeschichte widmet sich der Frage\, ob die zunehmende Radikalisierung\, die wir derzeit erleben\, auch auf religiösen und weltlichen Erlösungshoffnungen beruht. Im Anschluss an einen einführenden Impulsvortrag der niederländischen Zeithistorikerin Beatrice de Graaf von der Universität Utrecht folgt ein Gespräch mit Frank Bösch\, Direktor des Leibniz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam. \nNicht nur Islamisten\, auch Rechtsextremisten verwenden in zunehmendem Maße religiöse Muster\, Symbole und Praktiken. Sie nutzen diese zur Anwerbung\, Legitimierung und Verherrlichung von politischer Gewalt in Europa\, den USA und Russland. Radikale Erlösungshoffnungen treten auch zunehmend in den Führungen politischer Parteien auf: Trump wird von Evangelikalen als biblischer ‚König Kyros‘ gesehen\, Orban stellt sich als ‚Verteidiger des Christentums‘ dar\, Putin wirft sich gar als ‚Katechon‘ auf und Vox-Anführer Abascal sieht sich als neuer Kreuzfahrer gegen den Islam. Was sind die Ursachen für diese Rückkehr radikaler Erlösungshoffnungen und wie könne wir darauf reagieren? \nBeatrice de Graaf ist eine der bekanntesten Expertinnen für die Geschichte der internationalen Sicherheit und Beziehungen. In ihrem Buch „The Radical Redemption Model“ (2025) analysiert sie\, wie religiöse Erlösungsnarrative persönliche und gruppengebundene Radikalisierungen und Terrorismus befördern. Der an der Universität Potsdam lehrende Historiker Frank Bösch hat zuletzt das Buch „Deals mit Diktaturen“ zum Umgang mit Autokratien veröffentlicht. \nDie Veranstaltungen werden aufgezeichnet und später auf dem Portal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung abrufbar sein. \nVeranstaltungsort\nHumboldt-Universität zu Berlin\nHörsaal 2094\, Hauptgebäude\, 1. OG\nUnter den Linden 6\n10117 Berlin \n\nKontakt\n\nE-Mail\nnetzwerk-zeitgeschichte@stiftung-bg.de
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee\nFührung durch unsere Sonderausstellung im Garten mit unserer Kuratorin Judith Alberth – kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit unserer Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Mehr Informationen zur Ausstellung  auf unserer Webseite \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \nTreffpunkt: im Haupthaus am Empfang \n\nWann?13. Dezember 2025\, 13 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen!
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Willi Jörling
DESCRIPTION:Willi Jörling\, geborener Wagner\, stammt aus Münster. Auch als 84-Jähriger denkt er immerzu an die Nacht im März 1943\, als die Nationalsozialisten bei ihm zu Hause eindringen und seine Familie aus der Brinkstraße verschleppen. Der Großteil seiner Verwandten wird im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet\, darunter drei Kinder\, die von Dr. Josef Mengele für Experimente missbraucht werden.\nWilli Jörling ist das einzige Kind der Familie\, das überlebt\, der einzige Zeuge dieser Nacht. Bisher hat er darüber kaum in der Öffentlichkeit gesprochen. \nPROGRAMM\n\nBegrüßung und historische Einführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nErzählung \nWilli Jörling\, Zeitzeuge \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUm Anmeldung bis zum 9. Dezember 2025 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel.\n030-26 39 43-0 wird gebeten.\n\nEintritt frei! \nEinlass ab 17.15 Uhr. \nBitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:Das Sinfoniekonzert im nationalsozialistischen Deutschland
DESCRIPTION:In den Jahren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 und während des Zweiten Weltkriegs veränderten sich zunehmend alle Aspekte des Lebens in Deutschland. Trotz der sozialen und politischen Umwälzungen besuchten nichtjüdische Bürgerinnen und Bürger weiterhin Konzerte.\nMit seinem Buch The Symphony Concert in Nazi Germany (2025) legt Neil Gregor eine Sozial- und Kulturgeschichte des Konzertbesuchs im nationalsozialistischen Deutschland vor. Auf der Grundlage bisher unerschlossener Archivbestände von Orchestern in ganz Deutschland untersucht der Autor\, wie sich die klassische Konzertszene veränderte und schildert das kulturelle Leben der Deutschen unter den Bedingungen der Diktatur – auch aus der Perspektive des Publikums. Gregor kommt zu dem Schluss\, dass der Konzertsaal kein Rückzugsort war. Gezeigt wird vielmehr\, wie das Konzertwesen durch unzählige Maßnahmen in den Rahmen von Nationalismus\, Rassismus und Militarismus des NS-Regimes eingespannt wurde\, um seinen Platz im kulturellen Kosmos des nationalsozialistischen Deutschlands zu sichern. \nNeil Gregor ist Professor of Modern European History an der Universität von Southampton. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Daimler-Benz in the Third Reich (1998)\, Haunted City: Nuremberg and the Nazi Past (2008)\, How to Read Hitler (2014)\, Dreams of Germany: Musical Imaginaries from the Concert Hall to the Dance Floor (2019\, Mithg.) sowie den Aufsatz Concert programs\, ideology and the search for subjectivity in National Socialist Germany (2023). \nFriedrich Geiger ist Professor für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater München. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die vergleichende Forschung zur Musik in Diktaturen und im Exil. Seit Januar 2025 leitet er das Langzeitprojekt „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“ der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Neil Gregor\, Southampton\, UK \n\n\nModeration \nProf. Dr. Friedrich Geiger\, München \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-sinfoniekonzert-im-nationalsozialistischen-deutschland/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \n\n\n\n\n\n\nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit der Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr Informationen zur Ausstellung  auf unserer Webseite
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SUMMARY:Preisverleihung des Graphic-Novel-Wettbewerbs zu Eugen Herman-Friede und der Gemeinschaft für Frieden und Aufbau
DESCRIPTION:Grußwort: Dr. Frank Herman-Friede\, Sohn von Eugen Herman-Friede\nVortrag: Dr. Christiane Goos\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nDie Gedenkstätte Stille Helden möchte das Thema Widerstand gegen die Judenverfolgung auch über einen künstlerischen Zugang vermitteln. Daher haben wir in den vergangenen Monaten einen Wettbewerb durchgeführt\, dessen drei Preisträger*innen an diesem Abend ausgezeichnet werden. Die Geschichte Eugen Herman-Friedes und der Gemeinschaft für Frieden und Aufbau wird anschließend in einer Graphic Novel umgesetzt. \nEugen Herman wird als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren. Er lebt mit seiner Mutter und seinem nichtjüdischen Stiefvater in Berlin-Kreuzberg. Als die Gefahr\, von der Gestapo abgeholt zu werden\, immer größer wird\, taucht Eugen Herman im Alter von 16 Jahren unter. Fast zwei Jahre lang muss Eugen Herman in wechselnden Verstecken ausharren. Im August 1943 kommt er zu Familie Winkler nach Luckenwalde bei Berlin und schließt sich hier der Widerstandgruppe Gemeinschaft für Frieden und Aufbau an. Die Gruppe verschickt Flugblätter und unterstützt untergetauchte Jüdinnen und Juden. 1944 spürt die Gestapo Mitglieder der Gruppe auf und nimmt auch Eugen Herman und seine Eltern fest. Kurz vor Kriegsende wird Eugen Herman entlassen. \nNach der Preisverleihung laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 1. Dezember 2025 an: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Der Nationalsozialismus im Alltag von Kindern und Jugendlichen nach 1945. Objekte aus dem Schulmuseum Nürnberg
DESCRIPTION:Das Schulmuseum Nürnberg ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Nürnberg und der Universität Erlangen-Nürnberg. Es entwickelt Wanderausstellungen und Schüler-Lernlabore\, unter anderem zur NS-Diktatur. Mit über 250.000 Objekten und Dokumenten zählt die schulgeschichtliche Sammlung zu den größten Einrichtungen ihrer Art im deutschen Sprachraum.\nIn seinem Vortrag präsentiert Mathias Rösch verschiedene Objekte aus der Sammlung\, die die Zeit des Nationalsozialismus im Alltag von Kindern und Jugendlichen nach 1945 spiegeln. Mit diesen Kinderbüchern\, Schulheften\, Möbelstücken\, aber auch Kuscheltieren und Briefchen\, die sich Jugendliche heimlich im Unterricht schickten\, sind vielfältige Fragen verknüpft: Welche Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus\, insbesondere in der eigenen Familie\, werden hier sichtbar? Welche Haltungen und Prägungen sind erkennbar? Zeigt sich hier vielleicht auch Wandel und Entwicklung? Und wie setzt das Museum heute diese Objekte in Ausstellungen oder in der Bildungsarbeit ein? \nMathias Rösch ist Leiter des Schulmuseums Nürnberg und als Dozent an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Der Historiker ist Kurator der Ausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“. Seine Dissertation mit dem Titel Die Münchner NSDAP 1925–1933: Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik erschien 2002. \nJohanna Wensch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nDr. Mathias Rösch\, Nürnberg \n\n\nModeration \nJohanna Wensch\, Berlin \n\n\n\n  \nSchulmuseum Nürnberg \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nIm Rahmen der Sonderausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“
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SUMMARY:Die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus – Digitaler ASF-Salon
DESCRIPTION:Gesprächsrunde mit Mascha Krink\, Ines Eichmüller\, Oliver Gaida und Dr. Andrea Genest\nZu den lange verleugneten Opfergruppen des Nationalsozialismus gehören Menschen\, die als sogenannte »Asoziale« und »Berufsverbrecher« verfolgt wurden. Unter diesen abwertenden Begriffen fassten die Nationalsozialisten eine sehr heterogene Gruppe zusammen\, darunter wohnungslose Menschen\, Menschen mit Suchterkrankungen\, Arbeitslose und viele andere\, die nicht in das Bild der »Volksgemeinschaft« passten. Sie wurden entrechtet\, kriminalisiert\, verfolgt\, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet. \nEin tief in der NS-Rassenideologie verankerter Klassismus war Grund für ihre Verfolgung und deren fehlende Anerkennung nach 1945. Klassismus\, also die Abwertung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft und Stellung\, ist bis heute Teil unserer Gesellschaft. So hat der Deutsche Bundestag erst im Jahr 2020\, also 75 Jahre nach dem Ende des NS-Regimes\, die Opfergruppen anerkannt – ein später und mühsam erkämpfter Schritt. Die Verfolgungsgeschichten sind auch heute kaum im öffentlichen Bewusstsein. \nÜber den langen Weg zur Anerkennung und Kontinuitäten bis in unsere Gegenwart sprechen wir mit Angehörigen und Expert/-innen und laden zum Gespräch ein mit: \n– Mascha Krink\, Angehörige\, Künstlerin und Podcasterin \n– Ines Eichmüller\, Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus \n– Oliver Gaida\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nDr. Andrea Genest\, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Moderation) \nZur Anmeldung geht es hier: https://asf-ev.de/termine/die-verleugneten-opfer-des-nationalsozialismus/ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDer Digitale Salon ist ein Format von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste\, in dem historische\, politische und gesellschaftliche Themen aufgriffen werden. Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie durch eine Ko-Finanzierung durch das ERASMUS+ Programm gefördert.
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SUMMARY:Hermann Vinke: Entscheidet Euch! – Eine Flugschrift
DESCRIPTION:Die Flugschrift „Entscheidet Euch!“ richtet sich im Vorfeld der fünf Landtagswahlen im nächsten Jahr an Wählerinnen und Wähler in Ost- und Westdeutschland. Nach Ansicht ihres Verfassers Hermann Vinke kann sich bereits 2026 entscheiden\, ob Freiheit und Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland noch Bestand haben oder sich das Land in Richtung auf einen autoritären Staat entwickelt. Hermann Vinke öffnet in seiner Flugschrift neue Wege der Kommunikation und nennt ein Bündel von Maßnahmen\, wie Wählerschichten für demokratische Parteien zurückzugewinnen sind. \nDie Flugschrift „Entscheidet Euch!“ ist im November 2025 im Metropol Verlag erschienen (96 Seiten\, 9\,90 €). \nHermann Vinke (*1940) ist Journalist und Autor preisgekrönter Sachbücher. Er studierte Geschichte und Soziologie\, war Redakteur bei Tageszeitungen\, beim NDR in Hamburg und ARD-Korrespondent in Japan\, USA\, DDR/Ostmitteldeutschland und Ostmitteleuropa. Von 1992–2000 war er Programmdirektor beim Hörfunk Radio Bremen. Seit 2022 unterstützt Hermann Vinke mit einer Gruppe von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Initiativen und Persönlichkeiten\, die sich dem Vormarsch von Rechtsextremisten in den Weg stellen. \nDie Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die regionale Arbeitsgruppe Berlin von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 25. November 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
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SUMMARY:Tagung: "Ami go home"? Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945
DESCRIPTION:“Ami go home” – kaum eine Parole ist derart häufig antiamerikanisch aufgeladen. Im Deutschland der Nachkriegszeit steht sie nicht nur für politische Ablehnung und kulturelle Projektionen\, sondern auch für ein oft ressentimentgeladenes Spannungsfeld\, in dem sich komplexe Deutungskämpfe um Geschichte\, Demokratie und Schuld abspielen. \nDie zweitägige Tagung nimmt diese Parole als Ausgangspunkt\, um das Verhältnis von Geschichtsrevisionismus\, Antiamerikanismus und Erinnerungskultur in Deutschland zu beleuchten. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Wie prägten deutsch-amerikanische Begegnungen ab 1945 historische Selbstbilder – und wie wirken sie bis heute in politischen Narrativen und gesellschaftlichen Debatten nach? \nAm ersten Tag steht das Jahr 1945 als erinnerungskultureller Wendepunkt im Fokus: Wie blickten US-Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere wie die Ritchie Boys auf das besiegte Deutschland? Welche Amerikabilder wirkten im NS-Staat – und welche davon überlebten das Kriegsende? Was bedeutete Reeducation als politische Strategie und kulturelle Intervention? \nDer zweite Tag richtet den Blick auf die Gegenwart: Wie äußert sich Antiamerikanismus heute – in politischen Diskursen\, in populären Narrativen oder als Teil revisionistischer Strategien? Wo verläuft die Grenze zwischen sachbezogener Kritik und Ressentiment? Wo überschneiden sich Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus? \nWie kann eine demokratische\, pluralistische Erinnerungskultur darauf reagieren – pädagogisch\, künstlerisch\, politisch? \n\nProgramm \n(Tagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.) \n\nDienstag\, 25. November 2025 \n14.00 Uhr: Begrüßung und Einführung\nDeborah Hartmann und Judith Alberth | GHWK \n14.30 Uhr: Keynote (Englisch): What Americans Get Wrong About Liberation – and Why This Matters Today.\nProf. Dr. William Hitchcock | University of Virginia \n15.00 Uhr: Kaffeepause \n15.45 Uhr: Publikumsumfrage: Assoziationen und Erwartungen \n16.15 Uhr: Panelgespräch: Spiegel Amerika: Zwischen Begegnung\, Besatzung und Reeducation \nWie blickten amerikanische Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere 1945 auf Deutschland – und welches Amerika-Bild haben die Deutschen? Wie prägten sich die deutsch-amerikanischen Begegnungen 1945 gegenseitig und welche Auswirkungen hatten diese frühen Interaktionen auf das gegenseitige Geschichts- und Identitätsverständnis? Inwieweit gelang es der US-amerikanischen Reeducation-Politik ihre Vorstellung einer Re-Education und einer damit einhergehenden Re-Orientation der deutschen Gesellschaft um zu setzten?  \nModeration: Florian Weiß | AlliiertenMuseum\nDr. Dirk Braunstein | Institut für Sozialforschung\nDr. Maren Roth | Ludwig-Maximilians-Universität München\nDr. Tobias Jaecker | Journalist und Autor \n18.00 Uhr: Ausklang in der Cafeteria \n19.00 Uhr: Ende des ersten Tages \n\nMittwoch\, 26. November 2025 \n10.00 Uhr: Keynote: Von “Charakterwäsche” bis “Vogelschiss” – Bestimmungsprobleme und Bestimmungsmöglichkeiten von Geschichtsrevisionismus\nJun. Prof. Dr. Heike Bormuth | Eberhard Karls Universität Tübingen \n10.30 Uhr: Panelgespräch: Antiamerikanismus als Erinnerungsabwehr? \nWie funktioniert Antiamerikanismus als Strategie der Erinnerungsabwehr – und welche politischen\, ideologischen und gesellschaftlichen Linien verbinden sich in dieser Haltung bis heute? Wie lässt sich Antiamerikanismus als Phänomen empirisch fassen? Welche Ausprägungen erfuhr er in den letzten Jahrzehnten in Deutschland? Und welche Verbindungen zum Antisemitismus liegen nahe? Wo verläuft die Trennlinie zwischen sachbezogener Kritik und emotionalem\, irrationalem Ressentiment? Antiamerikanismus als Querfront-Ideologie zweier Lager? \nModeration: Martin Langebach | Bundeszentrale für politische Bildung\nDr. Michael Frey | Historiker und Autor\nTanja Dückers | Schriftstellerin\, Literaturwissenschaftlerin\, Publizistin\nDr. Dominik Rigoll | Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam \n12.30 Uhr: Mittagspause\nOptional: Führung durch die Ausstellung “On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee” \n14.00 Uhr: Praxisbeispiele: Methoden zum Umgang mit revisionistischen Narrativen und Angriffen – Kleingruppen moderiert von:\nJakob Schergaut | Geschichte statt Mythen\nLena Senoner | Widen the Circle\nJulia Barrios | WAHRvergangenHEIT \n16.00 Uhr: Kaffeepause \n16.45 Uhr: Abschlussvortrag und Diskussion: NS-Erinnerungsorte als umkämpfte Räume – Potenziale und Herausforderungen partizipativer Erinnerungskultur(en) am Beispiel der Dokumentation Obersalzberg\nJulia Gilfert | Universität Würzburg \n18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Jetzt anmelden  \n\n\n\n\n\n\n\n  On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee  Besuchen Sie bei der Tagung unsere Ausstellung zum Ritchie Boy Fritz Traugott\, mehr Infos hier. \n  Tagungsprogramm als PDF – „Ami go home“?  Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945  (PDF\, 3\,10 MB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Dienstag\, 25. November\, 14.00 Uhr\, bis Mittwoch\, 26. November 2025\, 18.00 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, inklusive Verpflegung \nAnmeldung erforderlich: hier über unser Online-Formular \nTagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \n\n\n\n\n\n\nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit der Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr Informationen zur Ausstellung  auf unserer Webseite
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