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SUMMARY:MAHNMAL FÜR DIE IM NATIONALSOZIALISMUS VERFOLGTEN UND ERMORDETEN ZEUGEN JEHOVAS - Übergabe an die Öffentlichkeit
DESCRIPTION:Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt Sie zum Festakt am 24. Juni 2026 um 11 Uhr anlässlich der Einweihung des Mahnmals ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen ab 10.15 Uhr. \nPROGRAMM \nEs sprechen\nJulia Klöckner MdB\, Bundestagspräsidentin\nWolfram Weimer\, Staatsminister für Kultur und Medien\nOliver Friederici\, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt Matthias Leeck\, Künstler des Mahnmals\nClara-Denise Dörner\, Urenkelin des Verfolgten Bruno Seide\nJulius Glaser\, Urenkel des Verfolgten Wilhelm Ruhnau \n\nMusikalische Begleitung\nKammerorchester \n\nGedenken am Mahnmal\nDem Wunsch der Religionsgemeinschaft entsprechend\, werden keine Blumen und Kränze niedergelegt. \n\nModeration\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n_______________ \nAnmeldung\nBitte beachten Sie\, dass die einstündige Veranstaltung im Freien stattfindet. Es wird eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen geben. Teilen Sie uns bitte mit\, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Sitzplatz benötigen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen und können im Stehbereich an der Veranstaltung teilnehmen. \nWir bitten um Ihre Anmeldung bis 19. Juni 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de. Sie erhalten anschließend eine personalisierte Bestätigungs-E-Mail. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \nFalls Sie nicht persönlich anwesend sein können\, besteht die Möglichkeit zur Online-Teilnahme. Die Zugangsdaten folgen in Kürze. \n  \nEinladung_24.06.202_Einweihung_Mahnmal_Zeugen_Jehovas_Web \n_______________ \nHintergrund\nAm 22. Juni 2023 beschloss der Deutsche Bundestag die Errichtung des Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas. Die christliche Glaubensgemeinschaft\, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte\, wurde ab 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt. Über 15.500 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert\, darunter 4.200 in Konzentrationslagern\, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben. \n_______________ \nDie Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas wird durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.
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LOCATION:MAHNMAL FÜR DIE IM NATIONALSOZIALISMUS VERFOLGTEN UND ERMORDETEN ZEUGEN JEHOVAS\, Großer Tiergarten\, Nähe Goldfischteich / Ahornsteig\, 10785 Berlin
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SUMMARY:Hören und Sprechen im Krieg. Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945
DESCRIPTION:Im Januar 1942 schlug der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS Alarm: Die Bevölkerung baue sich „ihr Bild“ zusammen und übernehme „die unsinnigsten Gerüchte“ kritiklos.  Was der SD als ein Problem wahrnahm\, bildet den Ansatzpunkt für das Buch Hören und Sprechen im Krieg (2025) von Felix Berge. Auf breiter Quellenbasis untersucht er die Alltagskommunikation in der deutschen Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg als Sammlung\, Aneignung und Verbreitung von Informationen. Wie tauschten sich Menschen unter den Herrschaftsbedingungen des Nationalsozialismus aus? Wie veränderte sich Kommunikation im Krieg\, als das Vertrauen in die Medien zerfiel und die Wahrheit von allen Seiten unter Beschuss geriet? Informelle Kommunikation konnte die Gesellschaft in der Krise strukturieren\, verlieh Individuen Souveränität und war ein Überlebensmittel. Wer mehr wusste\, besaß Vorteile. Doch die Deutschen artikulierten auch Ängste und Gewalt\, sie sprachen über Verbrechen und Holocaust. Das NS-Regime bekämpfte diese „Gerüchtemacherei“ nicht nur\, es nutzte informelle Kommunikation in der „Mundpropaganda“ auch selbst. \nFelix Berge ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität der Bundeswehr München. Mit der vorliegenden Studie\, die im Rahmen des Forschungsprojekts „‚Man hört\, man spricht‘. Informal Communication and Information ‚From Below‘ in Nazi Europe (INFOCOM)“ am Institut für Zeitgeschichte entstanden ist\, wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndrea Riedle ist Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors. \nDierk Hoffmann ist Leiter der Forschungsabteilung Berlin des Instituts für Zeitge-schichte und apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Kristina Meyer\, Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nDr. Felix Berge\, München \n\n\nKommentar \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Dierk Hoffmann\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitInstituts für Zeitgeschichte München–Berlin\, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung \n\n\nHinweiseBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nIm Rahmen der Reihe „Zeitgeschichte im Dialog“ des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Schreibt KI Geschichte?
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz in der historisch-politischen Bildung\nEine Tagung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, in Zusammenarbeit mit dem DAAD Center for German Studies at the Hebrew University of Jerusalem und kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin \n  \n\n\n\n\n\n\nSeit der Veröffentlichung des KI-Chatbots “ChatGPT” im November 2022 reißt die Debatte über Künstliche Intelligenz nicht ab. Die auf Grundlage statistischer Datenanalysen und wahrscheinlichkeitsbasierter Berechnungen erzeugten Muster\, Texte und Bilder berühren immer stärker genuine Arbeitsfelder der Erforschung und Vermittlung von Geschichte. Umso drängender ist die Auseinandersetzung mit Verfahren der generativen und analytischen KI. \nVor diesem Hintergrund setzen sich inzwischen vermehrt Gedenkstätten und Einrichtungen der historisch-politischen Bildung mit den Folgen dieser Technologien auseinander. Im Januar 2026 veröffentlichten über 30 Gedenkstätten eine gemeinsame Erklärung. Darin wiesen sie auf die stetige Zunahme gefälschter\, KI-generierter Bilder zu Holocaust und NS-Verbrechen hin und forderten zu einem entschiedeneren Vorgehen gegen solche Formen einer “Fake History” auf. \nDie kritische Auseinandersetzung mit KI für Forschungs- und Bildungszwecke\, insbesondere in Bezug auf Holocaust und Nationalsozialismus\, ist jedoch nicht neu. Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt sich eine digitale Holocaustforschung\, die KI-gestützte Verfahren zur Analyse\, Erschließung und Visualisierung digitalisierter Quellenbestände erprobt. Auch die seit Mitte der 2010er Jahre kontrovers diskutierten Interaktionen mit meist holografierten Überlebenden-Biografien beruhen bereits auf KI-gestützter Spracherkennung. \nDie Tagung verfolgt das Ziel\, technologische Perspektiven\, historische Forschung\, didaktische Überlegungen und ethische Fragen miteinander zu verbinden. KI-Anwendungen sollen kritisch reflektiert und zugleich für die historisch-politische Bildungspraxis produktiv gemacht werden: Können Sprachmodelle und andere KI-Verfahren helfen\, Geschichte(n) zugänglich zu machen? Können automatisierte Sprach- und Bilderkennung Vergessenes oder Verdrängtes sichtbar machen? Wie können dabei die Transparenz von Datenbasis und Algorithmen sowie die Integrität historischer Quellen bewahrt werden? Welche Rolle spielen KI-Verfahren bei Manipulation oder Fälschung und welche beim Nachweis derselben? \nMit der Diskussion dieser Fragen sollen fundiertes Fachwissen vermittelt\, aktuelle KI-Anwendungen kritisch eingeordnet und Perspektiven für eine verantwortungsvolle Nutzung – oder den bewussten Verzicht auf deren Einsatz – in der historisch-politischen Bildung entwickelt werden\, um\, gemeinsam mit den Lernenden\, Autor*innen unserer Geschichte(n) zu bleiben. \n\n\nDie Veranstaltung findet in Präsenz und auf Deutsch statt.\nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich\, hier über unser Online-Formular.\nLehrkräfte\, die am Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) registriert sind\, melden sich bitte direkt dort an.\nWir können für diese Veranstaltung derzeit keine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) oder weiteren barrierearmen Angebote bereitstellen. Wenn Sie Unterstützungsbedarf haben\, kontaktieren Sie uns bitte vorab – wir prüfen individuelle Möglichkeiten.\n\n\nProgramm: \nMittwoch\, 17. Juni 2026\nTagesmoderation: Deborah Hartmann & Bernd Körte-Braun \n9. 30 Uhr: Ankunft und Empfang \n10.00 Uhr: Grußworte \n\nProf. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | Hebrew University of Jerusalem\nAnnette Kleffel & Silvia Faulstich | Technologiestiftung Berlin\, kulturBdigital\nBernd Körte-Braun | GHWK\nN. N. | Alfred Landecker Foundation\, Berlin\n\n10.30 Uhr: Keynote und Diskussion \nDie Felder der Künstlichen Intelligenz: Analytische vs. Generative KI \nProf. Dr. Felix Stalder | Zürcher Hochschule der Künste \n11.15 Uhr: Panelgespräch \nBewahren\, Erschließen\, Überliefern – KI in (digitalen) Archiven \nModeration: Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | Hebrew University of Jerusalem \n\nDigitale Überlieferung (jüdischer) Geschichte \nDr. Anna Menny | Institut für die Geschichte der deutschen Juden\, Hamburg\nKI und kulturelles Erbe \nClemens Neudecker | Staatsbibliothek zu Berlin\nDigitale Quellenkritik \nDr. Alina Bothe | Freie Universität Berlin\nOral-History.Digital\nVerena Lucia Nägel | Freie Universität Berlin\n\n12.45 Uhr: Mittagspause \n14.00 Uhr: Workshops \nOrdnen\, Lesen\, Interpretieren – KI als Werkzeug historischer Analyse \n\nEinführung in KI-Technologien\, Open-Source Sprachmodelle und Prompt-Engineering (am eigenen Tablet oder Handy)\nGordon Dyballa | Berliner Hochschule für Technik\nAuf dem Weg zu kultur- und kontextbewussten KI-Modellen: Zum Umgang mit KI und kulturellem Erbe an der Stabi Berlin\nClemens Neudecker\, Dr. Jörg Lehmann & Dr. Kai Labusch | Staatsbibliothek zu Berlin\nDas Projektvorhaben „Mirrorial“: KI als Reflexionsraum zu unbewussten Biases in der Vermittlung von NS und Shoah\nDeborah Hartmann & Aya Zarfati | GHWK\n\n15.30 Uhr: Kaffeepause \n16.15 Uhr: Impuls \nKlassifizieren\, Identifizieren\, Verifizieren – KI und das Sichtbarmachen von Geschichte \nDr. Ingo Zechner | Ludwig Boltzmann Institute for Digital History\, Wien \n16.45 Uhr: Austauschräume \nKI und WIR  \n\nRaum 1 \nModeration: Xenia Kitaeva | digiS\, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin\nRaum 2\nModeration: Aya Zarfati | GHWK\nRaum 3\nModeration: Raul Clermont | GHWK\n\n17.45 Uhr: Ende des ersten Veranstaltungstages \n  \nDonnerstag\, 18. Juni 2026\nTagesmoderation: Deborah Hartmann & Bernd Körte-Braun \n10.00 Uhr: Impuls \nWenn das Aleph fehlt – Algorithmische Muster\, KI-generierte Bilder und digitale Avatare  \nProf. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | The Hebrew University of Jerusalem \n10.45 Uhr: Panelgespräch \nFake\, Fact and Act – Glaubwürdigkeit und Wahrheit im Zeitalter von KI \nModeration: Clara Mansfeld | Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen \n\nKI-generierte Holocaust-Bilder \nDr. Iris Groscheck | Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen\nFakeXplain: KI-gestützte Desinformationserkennung \nDr. Vera Schmitt | TU Berlin\nKI und Recht\nDr. Lisa Käde | JBViniol\, Berlin\n\n12.15 Uhr: Mittagspause \n13.30 Uhr: Lightning Talks \nStimmen\, Bilder\, Räume – alles echt hier? – KI in der Erinnerungskultur \nModeration: Deborah Hartmann | GHWK \n\nInteraktive Biografie\nHeike Catherina Mertens | Margot Friedländer Stiftung\, Berlin\nGenerierte Erinnerung?\nProf. Dr. Björn Stockleben | Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF\nHolo-Voices – Stimmen für die Ewigkeit\nRuth-Anne Damm | ZWEITZEUGEN e.V.\, Essen\n\n14.30 Uhr: Austauschräume \nKI und WIR  \n\nRaum 1 \nModeration: Annette Kleffel | kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin\nRaum 2\nModeration: Silvia Faulstich | kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin\nRaum 3\nModeration: Dr. Matthias Haß | GHWK\n\n15.30 Uhr: Kaffeepause \n16.00 Uhr: Panelgespräch \nWer schreibt Geschichte? – Historisches Lernen mit oder ohne KI  \nModeration: Dr. Alina Bothe | Freie Universität Berlin \n\nKI-Bilder und Geschichtlichkeit (generic pastness) \nProf. Dr. Roland Meyer | Universität Zürich\nKI in der Geschichtsdidaktik (Unterricht und Gedenkstätten) \nAnja Neubert | Universität Leipzig\nKI-Avatare in der historisch-politischen Bildung \nSteffen Jost | Jüdisches Museum Berlin\n\n17.30 Uhr: Kommentare & Feedback \n18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Jetzt anmelden  \n\n\n\n\n\n\n\n  Programm der Veranstaltung  als PDF zum Download  (PDF\, 905 KB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Mittwoch\, 17. Juni 2026\, 9.30 – 17.45 Uhr\, und Donnerstag\, 18. Juni 2026\, 10.00 – 18.00 Uhr \n\nWie? \n\nDie Veranstaltung findet in Präsenz und auf Deutsch statt.\nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich\, hier über unser Online-Formular.\nLehrkräfte\, die am Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) registriert sind\, melden sich bitte direkt dort an.\nWir können für diese Veranstaltung derzeit keine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) oder weiteren barrierearmen Angebote bereitstellen. Wenn Sie Unterstützungsbedarf haben\, kontaktieren Sie uns bitte vorab – wir prüfen individuelle Möglichkeiten.
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SUMMARY:Die Organisation der Gewalt. Kurt Daluege – Chef der Ordnungspolizei im NS-Staat
DESCRIPTION:Kurt Daluege gehörte zu den mächtigsten Männern des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats. Als Chef der Ordnungspolizei integrierte er die ihm unterstellte Organisation in den NS-Staat und beschleunigte ihre Verschmelzung mit der SS. Durch rigorose Zentralisierung und Militarisierung baute er die uniformierte Polizei zu einem entscheidenden Instrument der NS-Herrschaft aus. Während des Zweiten Weltkriegs war Daluege ein zentraler Organisator der Gewalt. Einheiten der Ordnungspolizei beteiligten sich maßgeblich am millionenfachen Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden und an weiteren Massenverbrechen.\nIn seiner Studie Die Organisation der Gewalt. Kurt Daluege – Chef der Ordnungspolizei im NS-Staat (2026) schildert Sascha Steger die Biographie Kurt Dalueges und verbindet sie mit der Organisationsgeschichte der uniformierten Polizei des NS-Staats. Gezeigt wird\, dass die Ordnungspolizei und ihre führenden Akteure eine Schlüsselrolle im SS- und Polizeiapparat spielten und weitaus stärker als bislang angenommen zur Aufrechterhaltung des Regimes\, zur Sicherung der deutschen Besatzungsherrschaft und zur Umsetzung der nationalsozialistischen Mordpolitik beitrugen. \nSascha Steger ist wissenschaftlicher Referent der Stiftung Topographie des Terrors\, war dort zuvor wissenschaftlicher Volontär und arbeitete an der Ausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ mit. Er absolvierte ein Studium der Zeitgeschichte\, Geschichte\, Anglistik und Amerikanistik. Mit der vorliegenden Studie wurde er an der Universität Potsdam promoviert. \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Sascha Steger\, Berlin \n\n\nModeration \nAndreas Mix\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nMetropol Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Das Wissen der Alliierten über den Holocaust / What the Allies knew about the Holocaust
DESCRIPTION:Vortrag / Lecture \nProf. Dr. Michael Fleming\, London \n\n\nModeration / Moderator \nProf. Dr. Elizabeth Harvey\, Nottingham/Berlin \n\n\n  \n\nHinweise / NotesBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“\nSupporting programme for the special exhibition “The Holocaust – What Did the Germans know?”Für die Veranstaltung in englischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. Der Livestream wird in englischer und deutscher Sprache übertragen. Im Anschluss steht die englischsprachige Fassung als Aufzeichnung zur Verfügung.\nSimultaneous interpretation will be provided for the event\, which will be held in English. The livestream will be broadcast in English and German. A recording of the English-language version will be available afterwards. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.\nBy attending the event\, you consent to your photograph and video footage being used as part of general shots for the organisers’ public relations work.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. Mai 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n1. Etage\, Sonderausstellungsbereich
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/kuratorinnenfuehrung-durch-die-aktuelle-sonderausstellung-dieser-feind-steht-rechts-der-kampf-gegen-den-nationalsozialismus-vor-1933-3/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Den Nationalsozialisten die Stirn bieten –Erinnerung an Jeanette Wolff (1888–1976) anlässlich ihres 50. Todestages
DESCRIPTION:Am 19. Mai 2026 jährt sich der Todestag von Jeanette Wolff zum 50. Mal. Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas nehmen dies zum Anlass\, ihren Kampf gegen politischen Extremismus und ihr Wirken für eine gelebte Demokratie zu würdigen. \nIn ihrem Vortrag widmet sich die Politikwissenschaftlerin Julia Pietsch Jeanette Wolffs demokratischem Engagement und Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933. Im anschließenden Gespräch beleuchten Julia Pietsch\, Dr. Hilmar Sack und Uwe Neumärker zudem die Verfolgung Wolffs durch die Nationalsozialisten sowie ihr politisches Wirken in der Bundesrepublik. \nProgramm \n\nBegrüßung\nDr. Julia Spohr\, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n\nVortrag\n»Wenn man sich gegen den Misthaufen wehren will\, muß man die Mistgabel richtig ansetzen«\nJeanette Wolff: Eine engagierte Demokratin und Kämpferin gegen den Nationalsozialismus vor 1933\nJulia Pietsch\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n\nGespräch\n»Zivilcourage ist wichtiger als Heldentum«\nVoraussetzungen und Grundlagen des demokratischen Engagements von Jeanette Wolff vor\, während und nach dem Nationalsozialismus\nDr. Hilmar Sack\, Leiter des Fachbereichs Geschichte\, Politik und Kultur in den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestags\nJulia Pietsch\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nModeration: Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nJeanette Wolff\nDie Politikerin\, Frauenrechtlerin und bekennende Jüdin Jeanette Wolff war eine überzeugte und leidenschaftliche Demokratin. In der Zeit des Nationalsozialismus politisch und antisemitisch verfolgt\, überlebte Jeanette Wolff den Holocaust – anders als nahezu ihre gesamte Familie. Nicht trotz\, sondern gerade wegen der Erfahrung umfassender Entrechtung und tödlicher Gewalt setzte sie sich ab 1946 konstruktiv und selbstbewusst für ein menschliches\, gerechtes und soziales Miteinander ein – als Berliner Stadtverordnete und Bundestagsabgeordnete\, Gewerkschafterin und Funktionärin mehrerer Organisationen\, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Für ihr Wirken ist Jeanette Wolff vielfach geehrt worden. Dennoch ist sie vielen heute unbekannt. \nJeanette Wolffs Engagement hatte sein Fundament bereits in jungen Jahren. Früh trat sie der SPD bei und engagierte sich in der Weimarer Republik politisch. Als Rednerin warnte sie zudem schon weit vor 1933 vor der menschenverachtenden und reaktionären Ideologie des Nationalsozialismus und scheute dabei auch nicht die öffentliche Konfrontation mit dessen Funktionären. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 19. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \n\nSonderausstellung \nDie Sonderausstellung »›… dieser Feind steht rechts!‹ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933« der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, in der auch Jeanette Wolff porträtiert wird\, kann an diesem Abend bis 21 Uhr besucht werden. \nWir weisen vorsorglich darauf hin\, dass es wegen des Berliner Firmenlaufes am Abend des 20. Mai 2026 zu Einschränkungen im ÖPNV kommen kann und bitten Sie\, für die Anfahrt ausreichend Zeit einzuplanen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: Jeanette Wolff © Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Erneuerung der alten Rechten. Nationalistische und rassistische Diskurse in Deutschland und Frankreich 1951–1971
DESCRIPTION:In ihrem gerade erschienenen Buch Erneuerung der alten Rechten. Nationalistische und rassistische Diskurse in Deutschland und Frankreich 1951–1971 (2026) rekonstruiert Marie Müller-Zetzsche die intellektuelle Vorgeschichte der „Neuen Rechten“ in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich anhand zweier zentraler rechtsradikaler Zeitschriften: „Nation Europa“ und „Défense de l’Occident“. Im Zentrum steht die Frage\, wie faschistische und nationalsozialistische Ideologiefragmente in diesen Zeitschriften nach 1945 tradiert\, recodiert und an neue politische Kontexte angepasst wurden – etwa durch Begriffsverschiebungen von „Rasse“ zu „Kultur“ oder durch die Konstruktion eines „europäischen Nationalismus“ als strategisches Dach. Die Autorin zeigt\, wie ein Netzwerk von „politischen Schriftstellern“ über Jahrzehnte hinweg ideologische Kontinuitäten schuf\, Narrative bewahrte und Diskursräume öffnete\, die für spätere rechte Bewegungen anschlussfähig wurden. Dabei steht nicht nur die inhaltliche Tradierung im Fokus\, sondern auch die publizistische Strategie: Wiederholung\, scheinbarer Pluralismus\, Kampf um Begriffe\, Übersetzung und transnationale Vernetzung.\n\n\n\n\n\n\nMarie Müller-Zetzsche ist assoziierte Wissenschaftlerin am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam. Sie studierte Kulturwissenschaften und Französisch an der Universität Leipzig und wurde dort 2018 in einem Cotutelle-Verfahren mit der Université de Lorraine in Vergleichender Kultur- und Gesellschaftsgeschichte promoviert. Die vorliegende Studie erstand am Moses Mendelssohn Zentrum im Projekt „Die radikale Rechte in Deutschland\, 1945–2000“ in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Marie Müller-Zetzsche\, Potsdam \n\n\nModeration \nProf. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\nGemeinsam mitMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien \n\n\nHinweiseVeranstaltungsreihe „Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Öffentliche Führung zum Internationalen Museumstag 2026
DESCRIPTION:Am 17. Mai 2025 wird weltweit der Internationale Museumstag begangen. Museen und Gedenkstätten öffnen an diesem Tag ihre Türen\, um ihre Rolle als Orte der Bildung\, Erinnerung und Forschung sichtbar zu machen. \nDie Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück lädt aus diesem Anlass zu einer öffentlichen Führung ein. \nTreffpunkt: vor dem Besuchsinformationszentrum\nDauer: etwa 90 Minuten \nVeranstaltungsort\nMahn- und Gedenkstätte Ravensbrück\nTreffpunkt vor dem Besuchsinformationszentrum
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SUMMARY:Der Holocaust. Was wussten die Deutschen – und wie verhielten sie sich?
DESCRIPTION:Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche\, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen\, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage\, was die Deutschen tatsächlich wussten und wie sie sich verhielten.\nWelche Informationen über den Holocaust waren im Deutschen Reich zugänglich? Was nahmen die Deutschen wahr\, die nicht direkt an den Taten beteiligt waren und nicht selbst verfolgt wurden? Wie verbreiteten sich damals entsprechende Informationen und Gerüchte? Und was machten einzelne Menschen mit ihrem Wissen? Dies sind zentrale Fragen der Ausstellung\, die im Zentrum des Podiumsgesprächs von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats stehen. \nBernward Dörner ist apl. Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berück-sichtigung der Zeitgeschichte und lehrt am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er ist Autor des Buchs Die Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte\, aber jeder wissen konnte (2007). \nMary Fulbrook ist Professorin für Deutsche Geschichte am University College London. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen und europäischen Gesell-schafts- und Erfahrungsgeschichte vorgelegt\, darunter Bystander Society. Conformity and Complicity in Nazi Germany and the Holocaust (2023). \nPeter Longerich war Professor für Moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Zuletzt lehrte er an der Universität der Bundeswehr in München. Zu seinen Publikationen zählt „Davon haben wir nichts gewusst!“ Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945 (2006). \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors und Mitkurator der Ausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch \nProf. Dr. Bernward Dörner\, Berlin\, Prof. Dr. Mary Fulbrook\, London\, und Prof. Dr. Peter Longerich\, Itzehoe \n\n\nModeration \nDr. Christian Schmittwilken\, Berlin
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SUMMARY:„Krieg\, Bewegung und extreme Gewalt“ - Buchvorstellung mit Janine Fubel
DESCRIPTION:In ihrem Buch „Krieg\, Bewegung und extreme Gewalt“ beschäftigt sich die Historikerin Janine Fubel mit der Räumung des Konzentrationslagers Sachsenhausen und den daraus folgenden Todesmärschen. Ihre Forschungen führen zu ganz neuen Einblicken in die Lokalgeschichte Nord-Brandenburgs im Frühjahr 1945. \nModeriert wird die Veranstaltung von der Leiterin der Gedenkstätte Friederike Gehrmann. \nDer Eintritt ist frei. \n  \nVeranstaltungsort\nGedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald\nBelowder Damm | 16909 Wittstock
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SUMMARY:„Schutztruppe der Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Berlin und Brandenburg 1924 bis 1933 – Buchvorstellung mit Dr. Hans-Rainer Sandvoß
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Hans-Rainer Sandvoß\, Politikwissenschaftler \nModeration: Dr. Stefan Heinz\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nMit der Darstellung des Kampfes der Republikschutztruppe Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Raum Berlin-Brandenburg würdigt Hans-Rainer Sandvoß den Einsatz von über 20 000 Menschen\, die zwischen 1924 und 1933 Gesundheit und Leben für den Erhalt der ersten deutschen Demokratie riskierten. Der Autor schildert Erfolge und Probleme dieser zu Unrecht vergessenen Organisation\, die das Vorurteil widerlegt\, die Weimarer Republik sei eine Republik ohne Republikaner gewesen. Aus verschiedenen Blickwinkeln – historischen Berichten\, Zeitzeugenerinnerungen\, Gerichtsdokumenten und Zeitungsaussagen – entsteht ein authentisches Bild der damaligen Ereignisse. Die Gegensätze von städtischem und ländlichem Milieu\, großagrarischen Interessen und Landarbeiternot sowie die Schwierigkeit\, demokratische Vielfalt gegen den politischen Terror militanter Republikfeinde durchzusetzen\, zwangen dem Reichsbanner einen aufreibenden „Mehrfrontenkrieg“ auf. \nDer vorliegende Band ist der 8. Band in der Schriftenreihe zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Er ist 2025 im Metropol Verlag erschienen (547 Seiten\, 36 Euro). \nHans-Rainer Sandvoß\, geb. 1949 in Berlin-Wedding\, 1969 Abitur am Ranke-Gymnasium\, Studium an der FU Berlin\, 1976 Abschluss als Diplom-Politologe\, 2006 Promotion. Von 1977 bis 2014 Mitarbeiter sowie Stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Herausgeber der „Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945“\, hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Arbeiterwiderstand gegen das NS-Regime in Berlin und Brandenburg vorgelegt. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 6. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Dr. Dennis Riffel: Joachim Lipschitz und die Ehrungsinitiative „Unbesungene Helden“
DESCRIPTION:Mit dem Ehrungstitel „Unbesungene Helden“ erfuhren Westberliner Bürger*innen\, die während des Nationalsozialismus verfolgte Menschen unterstützt hatten\, erstmals öffentliche Anerkennung in Deutschland. Meist hatten die Geehrten auf riskante Weise verfolgten Jüdinnen und Juden geholfen. Initiator war der damalige West-Berliner Innensenator Joachim Lipschitz (1918-1961). Bis 1966 erhielten insgesamt 760 Helfer*innen diese Würdigung durch den Berliner Senat. Zuvor war ihnen in der Erinnerungskultur der deutschen Nachkriegsgesellschaft keinerlei Beachtung geschenkt worden. Vergleichbare Initiativen in anderen deutschen Regionen blieben aus. \nDr. Dennis Riffel ist Fachgruppenleiter Geschichtsvermittlung und Demokratiereflexion in der Geschäftsstelle von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. in Berlin. Er studierte Neuere Geschichte\, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaft in Freiburg im Breisgau und Berlin. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin zum Thema „Unbesungene Helden. Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966“. Seit 2005 arbeitet er als wissenschaftlicher Referent bei Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. \nDie Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 5. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n2. Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:München 38. Die Welt am Scheideweg
DESCRIPTION:Im September 1938 drohte das nationalsozialistische Deutschland der Tschechoslowakei mit Einmarsch und Krieg. Ein halbes Jahr zuvor war der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich erfolgt. Nun beanspruchte Hitler das sogenannte Sudetenland. Ein neuer Weltkrieg schien kaum noch abwendbar.\nIn ihrem Buch München 38. Die Welt am Scheideweg (2026) nehmen Christian Goeschel\, Professor of Modern European History an der University of Manchester\, und Daniel Hedinger die Appeasement-Politik Großbritanniens und Frankreichs in den Blick. Sie zielte darauf\, Hitler durch Zugeständnisse zu beschwichtigen und doch noch zum Einlenken zu bewegen. Auf der Konferenz in München am 29./30. September 1938 unterzeichneten Chamberlain und Daladier schließlich eine Vereinbarung\, der zufolge die Tschechoslowakei die Sudetengebiete an Deutschland abtreten sollte. Spätestens als knapp ein Jahr später der Zweite Weltkrieg in Europa ausbrach\, war klar\, dass die Politik des Appeasements gescheitert war. Die Autoren thematisieren auch die globalen Hintergründe und Auswirkungen der Münchner Konferenz und fragen nach Bezügen zur Gegenwart. \nDaniel Hedinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leipzig Research Centre Global Dynamics und lehrt am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Leipzig. Zusammen mit Nadin Heé leitet er das „Zentrum für transimperiale Geschichte“. Nach Stationen in Paris\, Zürich\, Berlin\, München\, Rom und Kyoto kam er 2024 nach Leipzig. Zu seinen Veröffentlichungen gehört Die Achse. Berlin – Rom – Tokio 1919–1946 (2021) und der Aufsatz Fascist Internationalism: From a Vanished Institution to a Failed Concept? (2025). \nKlaus Hillenbrand\, Politologe\, war langjähriger Ressortleiter der taz und ist Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nPD Dr. Daniel Hedinger\, Leipzig \n\n\nModeration \nKlaus Hillenbrand\, Berlin
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SUMMARY:Workshop "Partisanen als 'Werwölfe'. Wirklichkeit\, Wirkung\, Folgen"
DESCRIPTION:Der Workshop untersucht den „Werwolf“-Komplex im Übergang von Krieg zu Nachkrieg aus historiographischer\, rechtshistorischer und erinnerungsgeschichtlicher Perspektive. Der Begriff „Werwolf“ steht dabei sowohl für tatsächliche Versuche\, einen Partisanenkrieg gegen die alliierten Truppen im Frühjahr/Sommer 1945 zu führen\, als auch für eine viel wirkmächtigere Angstprojektion der Siegermächte und nachwirkende Deutungsmuster im Kalten Krieg. \nIn den Fokus rücken die alliierten und insbesondere sowjetischen Reaktionen auf tatsächliche und befürchtete bewaffnete Untergrundaktivitäten\, die Nachwirkungen des Themas in Haft-\, Justiz- und Geheimdienstquellen der Nachkriegszeit\, die Entstehung und Persistenz des „Werwolf“-Mythos in Geschichtsbildern und Memorialkulturen. \nDer Workshop will erstmals die Forschung zum Thema Partisanen\, Werwolf-Verdacht und Nachkriegsverfolgung schwerpunktmäßig für Ostdeutschland zusammenführen. Dabei sollen u.a. neue Forschungen zu sowjetischen Speziallagern und anderen Haftanstalten sowie zur MfS-Überlieferung diskutiert werden. \n  \nPROGRAMM \nDienstag\, 5. Mai 2026 \n18:00 bis 20.00 Uhr: Der Mordfall Oppenhoff und der Mythos vom „Werwolf“ \n\nFilm Der Mordfall Oppenhoff: Werwölfe auf den Trümmern des Nazireiches (WDR\, 1985\, Regie: Hannes Heer\, 60 Minuten)\nGespräch zum Film und zur Einführung ins Workshopthema: Der „Werwolf“ zwischen NS-Fanatismus\, alliierter Angst und Nachkriegsdeutung in West und Ost\nAlfons Kenkmann & Andreas Weigelt\nModeration: Julia Landau\n\n  \nMittwoch\, 6. Mai 2026 \n9:00–10:00 Uhr Begrüßung und Keynotes \n\nAlfons Kenkmann: Von der NS-Gegnerschaft zum antialliierten Protest? Edelweißpiraten in den westlichen Besatzungszonen\nMagnus Pahl: Der „Werwolf“ im europäischen Kontext: Guerilla\, Untergrund\, Partisanenkrieg\n\n10:00-10:15 Kaffeepause \n10:15–12:15 Uhr Panel 1: Werwolf – Wirklichkeit und Wahrnehmung I \n\nAndreas Weigelt: Sowjetische Verhaftungspraxis gegen tatsächliche oder vermeintliche Werwölfe und deutsche Partisanen – Zahlen\, Dimensionen\, Quellenlage\nUlrich Müller: MfS-Quellen zum Thema „Partisanen“ und „Werwölfe“ – nachträgliche Deutungen und Interessen des DDR-Sicherheitsapparates\nKlaus-Dieter Müller: Unschuldig in den Todeslagern des NKWD? Biografien von Jugendlichen und Werwolf-Beschuldigten in der Nachkriegszeit im Lichte von russischen strafrechtlichen Unterlagen und Rehabilitierungsentscheidungen\nJulia Landau: Die sowjetische Perspektive auf „Werwolf“ und Partisanen\n\nModeration: Norman Warnemünde \n12:15–13:15 Uhr Mittagspause \n13:15–14:45 Uhr Panel 2: Werwolf – Wirklichkeit und Wahrnehmung II \n\nAnne-Christine Hamel: Jugendliche „Partisanen“ 1945 und Haft im Speziallager Buchenwald\nMarlene Tratz: „Werwolf“-Fälle aus dem sowjetischen Untersuchungsgefängnis Potsdam Lindenstraße\nEnrico Heitzer: Partisanen- und „Werwolf“-Fälle aus dem sowjetischen Speziallager Sachsenhausen\nKatharina Steinberg: Zwei Potsdamer Gruppen und ihre Deutung\n\nModeration: Thomas Scharschmidt \nKaffeepause \n15:00–17:00 Uhr Panel 3: Mythos\, Forschung\, Erinnerung \n\nFranz Waurich: Warum der “Werwolf” so lange ein Mythos blieb – historiografische Blindstellen und politische Deutungskämpfe\nElke Scherstjanoi: Der „Werwolf“ in der russischsprachigen Historiographie\nJulia Wambach: Geister der Vergangenheit – der „Werwolf“ in der französischen Besatzungszone nach dem Zweiten Weltkrieg\nChristoph Kopke: Der „Werwolf“-Mythos und die extreme Rechte nach 1945\n\nModeration: Ronny Heidenreich \n17:15–17:45 Uhr: Abschlussdiskussion und Ausblick \nModeration: Enrico Heitzer \nSchlusswort: Enrico Heitzer & Andreas Weigelt \n  \nAm 5. Mai besteht um 15.30 Uhr die Möglichkeit\, einer einer Führung zum sowjetischen Speziallager Nr.7 / Nr. 1 in Sachsenhausen teilzunehmen (gesonderte Anmeldung erforderlich). \n  \nKontakt: heitzer(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de \nInformation zu organisatorischen Fragen und Anmeldung (bis 30. April): gorecki(at)stiftung-bg.de\, Tel. 03301-810918 \n  \nFlyer als Download (PDF) \n  \nVeranstaltungsort\nGedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nStraße der Nationen 22\n16515 Oranienburg
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SUMMARY:»MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND« von Gerd W. Ehrlich – Buchpräsentation und Gespräch
DESCRIPTION:Am 4. Mai 2026\, 18 Uhr\, lädt die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – gemeinsam mit der Senatskanzlei Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand – zur Vorstellung des Zeitzeugenberichtes von Gerd W. Ehrlich »Mein Leben in Nazi-Deutschland« in den Festsaal im Roten Rathaus\, Rathausstraße 15\, 10178 Berlin ein. \nGerd W. Ehrlich (1922 – 1998) entstammt einer jüdischen Familie in Berlin. Er erlebt den Novemberterror 1938 und muss ab 1940 Zwangsarbeit bei der Firma Ehrich & Graetz leisten. Im November 1942 wird seine Familie nach Auschwitz deportiert\, Gerd Ehrlich taucht unter. Im Herbst 1943 gelingt ihm die Flucht in die Schweiz. Dort schreibt er im Winter 1945 einen Bericht über sein Leben während des Nationalsozialismus in der Reichshauptstadt. \nPROGRAMM \nBegrüßung:\nFlorian Hauer\, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales\, Bevollmächtigter des Landes Berlin \nLesung:\nRick Okon\, Schauspieler \nBegleitworte:\nRobert Jütte\, Mitherausgeber \nPodiumsgespräch:\nHermann Simon\, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nJohannes Tuchel\, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nModeration: Shelly Kupferberg\, Autorin und Journalistin \nAusklang:\nSusan Ehrlich\, Tochter Gerd Ehrlichs\, und Uwe Neumärker\, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n_______________ \nUm Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr.\nBitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n_______________ \nEine gemeinsame Veranstaltung der Senatskanzlei Berlin\, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Ingeburg Geißler
DESCRIPTION:Die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien\, Staatssekretärin Heike Raab\, lädt Sie gemeinsam mit dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Uwe Neumärker\, zu einem Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Ingeburg Geißler ein. Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und unter dem Titel »Ich möchte\, dass man jeden Menschen als Menschen achtet!« spricht Ingeburg Geißler über ihre Lebensgeschichte\, über ihre Verfolgung und Deportation sowie die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung heute. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIngeburg Geißler (*1932) wurde als einziges Kind eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter in Erfurt geboren. Im Juni 1933 wanderte die Familie nach Palästina aus\, kehrte jedoch wenige Monate später nach Deutschland zurück. Um Mutter und Kind vor Zwangsmaßnahmen der nationalsozialistischen Machthaber zu schützen\, ließen sich die Eltern scheiden. 1938 emigrierte der Vater nach Shanghai. Ingeburg Geißler lebte fortan bei ihrer Tante in Marbach\, einem Ortsteil von Erfurt. Noch im Januar 1945 wurde sie – ohne weitere Angehörige – nach Theresienstadt deportiert und im Mai 1945\, vor 80 Jahren\, befreit. Nach der Rückkehr nach Erfurt holte sie trotz der verpassten Schuljahre mit Unterstützung ihrer Mutter das Abitur nach\, studierte anschließend und zog später nach Berlin. Ihren Vater\, der inzwischen in den USA lebte\, sah sie erst 1959 wieder. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung:\nDie Einladung richtet sich an Sie persönlich und ist nicht übertragbar. Anmeldungen werden nach Zeitpunkt ihres Eingangs berücksichtigt.\nUm möglichst vielen Interessierten die Teilnahme an dieser Veranstaltung zu ermöglichen\, sind wir bei kurzfristiger Verhinderung für Ihre Rückmeldung per Mail an Veranstaltungen.Berlin@stk.rlp.de dankbar. \nBitte bringen Sie Ihre Anmeldebestätigung sowie ein gültiges Ausweisdokument mit.\nMit Ihrer Anmeldung geben Sie uns Ihr Einverständnis dafür\, dass alle eventuell bei der Veranstaltung von Ihrer Person entstehenden Bild- und Tonaufnahmen veröffentlicht werden dürfen und nehmen die Hausordnung der Landesvertretung zur Kenntnis.
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LOCATION:Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund\, In den Ministergärten\, Berlin\, 10117\, Germany
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir würden uns sehr freuen\, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n1. Etage\, Sonderausstellungsbereich
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Wessen Leid zählt? Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen
DESCRIPTION:Seit jeher hatte die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen mit Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikten zu tun: Welche Verfolgungsgeschichten werden in der Gestaltung vor Ort sichtbar\, welche bleiben marginalisiert oder unsichtbar? Im Podiumsgespräch werden u. a. folgende Fragen erörtert: Gibt es eine „Hierarchie der Opfer“\, welchen Raum bekommen Täter:innen? In welchem Verhältnis stehen die NS-Verbrechen zu anderen historischen Unrechtskomplexen? Woher kommen solche Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte eigentlich\, was sind hier treibende Kräfte\, welche Rolle spielen sie in der konkreten Arbeit vor Ort – und lassen sie sich überhaupt jemals zur allseitigen Zufriedenheit „lösen“? \nManuela Bauche ist Leiterin des Erinnerungsorts Ihnestraße der Freien Universität Berlin. \nAxel Drecoll ist Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. \nDetlef Garbe war von 1989 bis 2019 Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme\, bis 2022 Gründungsvorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte. \nLiane Schäfer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für politische Theorie der Universität Osnabrück und beschäftigt sich u.a. mit Politiken und Kulturen des Erinnerns. \nCornelia Siebeck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nPodiumsgespräch \nDr. Manuela Bauche\, Prof. Dr. Axel Drecoll\, Prof. Dr. Detlef Garbe und Liane Schäfer \n\n\nModeration \nCornelia Siebeck \n\n\n  \n\n\nLivestreamwww.youtube.com/@NachDerGenerationAufarbeitung \n\n\nHinweiseIm Rahmen der Gesprächsreihe „Nach der ‚Generation Aufarbeitung‘ – Geschichte\, Gegenwart und Zukunft der NS-Gedenkstätten“ >> mehr \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Erschlagen\, erstochen\, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
DESCRIPTION:Schon vor 1933 fielen dem rechtsradikalen und nationalsozialistischen Terror mehr als 50 Angehörige der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zum Opfer. Sie sind heute in Vergessenheit geraten. In Berlin wurde am 25. April 1925 – also vor 101 Jahren – der Reichsbanner-Mann Erich Schulz auf offener Straße erschossen. Seine Beerdigung am 2. Mai wurde zur Demonstration für die Republik. Am Grab von Erich Schulz fanden bis 1933 Gedenkveranstaltungen für die von den Nationalsozialisten Ermordeten statt. \nDiese Tradition haben das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand 2017 wieder aufgenommen. \nPROGRAMM \n\n\nWeiterlesen   Einladung
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/erschlagen-erstochen-erschossen-zur-erinnerung-an-die-von-den-nationalsozialisten-ermordeten-angehoerigen-des-reichsbanners-schwarz-rot-gold-4/
LOCATION:Friedhof Columbiadamm\, Columbiadamm 122\, 10965 Berlin-Neukölln\, Deutschland
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung am KZ Außenlager Klinkerwerk
DESCRIPTION:Programm \n10:00 Uhr: Gedenkveranstaltung \nBegrüßungen\nDr. Astrid Ley\, Leiterin der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen\nN.N.\, Präsident:in des Internationalen Sachsenhausen-Komitees \nAnsprache\nJan Redmann\, Minister des Innern und für Kommunales und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Brandenburg\nJan Tombiński\, Geschäftsträger a.i. der Republik Polen
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LOCATION:Gedenkort Klinkerwerk\, An der Lehnitzschleuse\, Oranienburg\, 16515\, Deutschland
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SUMMARY:81. Jahrestag der Befreiung: Dezentrale Gedenkveranstaltungen
DESCRIPTION:Prof. Dr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nN.N.\, stellv. Präsident:in des Internationalen Sachsenhausen KomiteesSachsenhausenlied \nim Anschluss:Dezentrale Gedenkveranstaltungen an verschiedenen Orten auf dem Gelände \nFranzösische Botschaft/ Amicale des anciens deportes d’Oranienburg-Sachsenhausen/ Collectif Saint-Jean 24 janvier 1943\nEnthüllung einer Tafel für die Deportierten der Razzia am Vieux-Port in Marseille 1943\nOrt: Gedenkwald im ehem. Kommandanturbereich/Mauer neben dem Turm A \nAmicale de Sachsenhausen (Luxembourg)\nOrt: Gedenkwald im ehem. Kommandanturbereich/Luxemburgisches Denkmal \nDeutsches Sachsenhausen Komitee\nOrt: Gedenkwald im ehem. Kommandanturbereich/Denkmal für die ermordeten 27 \nÖkumenisches Gedenken\nOrt: Gedenkwald im ehem. Kommandanturbereich/ Denkmal für Friedrich Weißler\nErstbistum Berlin und Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz \nMenda Yek e.V.\nOrt: Ehem. Krankenrevier/ Eingang zur Ausstellung „Sinti und Roma im KZ Sachsenhausen“ \nGriechische Botschaft\nEnthüllung einer Tafel für die griechischen Opfer des KZ Sachsenhausen\nOrt: Gedenkmauer neben dem ehem. Krankenrevier \nGedenken für die Frauen\, die sich im Lagerbordell des KZ Sachsenhausen prostituieren mussten. Unser Gedenken steht stellvertretend für alle Frauen\, die in KZ-Lagerbordellen zur Prostitution gezwungen wurden. \nOrt: ehemaliger Standort der Lagerbordellbaracke neben der Pathologie \nBarbara Gstaltmayr und Tom Mustroph\, Mitglieder des Fördervereins der Gedenkstätte Sachsenhausen \nJüdische Gemeinde Oberhavel e.V.\nOrt: Baracke 38 \nLSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt\nOrt: Zellenbau/ Gedenktafel für die homosexuellen Opfer\nInfos und Anmeldung zum Bustransfer von Potsdam/ Berlin/ Oranienburg unter: gedenken@lsvd.berlin und www.lsvd.berlin\nAnmeldungen für das dezentrale Gedenken bitte an: veranstaltungen(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de \n\nKontakt\n\nE-Mail\nveranstaltungen(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de
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DESCRIPTION:Programm \nOrangerie im Schloßpark\, Kanalstraße 26a\, 16515 Oranienburg \n10:00 Uhr: Verleihung des Franz Bobzien-Preises 2026\nBitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an unter: tatge(at)oranienburg.de \n10 :00– 14:00 Uhr: Präsentation von literarischen Nachlässen ehemaliger Häftlinge \nBIBLIOTHEK • stündliche Führungen \nGedenkstätte und Museum Sachsenhausen \n11:30 Uhr: Treffen von und für Angehörige\, Plenarraum/Besuchsinformationszentrum \nEine Veranstaltung des Internationalen Sachsenhausen-Komitees und des Fördervereins der Gedenkstätte Sachsenhausen\nBitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an unter: foerderverein-sachsenhausen(at)patese.de \n14:00 Uhr: Dezentrales Gedenken\, Platz vor dem Neuen Museum \nBegrüßungen\nProf. Dr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nN.N.\, stellvertr. Präsident:in des Internationalen Sachsenhausen Komitees \nAnschließend finden dezentrale Gedenkveranstaltungen an verschiedenen Orten der Gedenkstätte statt\, darunter eine Einweihung einer Tafel für die Deportierten der Razzia am Vieux-Port in Marseille 1943 und einer Tafel für die griechischen Häftlinge des KZ Sachsenhausen. \n15:30 Uhr:Zentrale Gedenkveranstaltung\, Gedenkort “Station Z” \nBegrüßungen\nProf. Dr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nN.N.\, Präsident:in des Internationalen Sachsenhausen Komitees\nDr. Dietmar Woidke\, Ministerpräsident des Landes Brandenburg \nAnsprachen\nBogdan Bartnikowski\, Überlebender des KZ Sachsenhausen \nKranzniederlegung \nMusikalisches Begleitprogramm: Schüler:innen des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach (aus dem Musikprojekt MusikMachtGeschichte) \nAnmeldungen bitte unter veranstaltungen(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de  bis zum 08. April 2026 \nZurück zur Übersicht
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch\, Führungen\, Ausstellungseröffnung
DESCRIPTION:Programm \n10:00 – 15:30 Uhr: Überblicksführungen über das Gelände\njede Stunde\, Treffpunkt: Platz vor dem Neuen Museum\, eine Anmeldung ist nicht erforderlich \n12:00 – 16:00 Uhr: Begleitete Recherche für Angehörige ARCHIV\nVorherige Anmeldung erforderlich unter: archiv(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de \n11:00 Uhr: Zeitzeugengespräch mit Bogdan Bartnikowski\, Überlebender des KZ Sachsenhausen\, Neues Museum \n13:30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung “Verflochtene Geschichten. Nachkommen erzählen”\, Baracke 39 \n14:30 Uhr: Gesprächscafé zum 65. Jahrestag der Eröffnung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen\, Neues Museum \nBitte melden Sie sich für die Veranstaltungen am Samstag bis zum 8. April an unter: aegerter(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de\nZurück zur Übersicht
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SUMMARY:81. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Das Internationale Sachsenhausen-Komitee und die Gedenkstätte Sachsenhausen laden Sie herzlich zum 81. Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des Konzentrationslagers Sachsenhausen ein. Die Feierlichkeiten werden in diesem Jahr vom 17. bis zum 20. April 2026 begangen. \nDie Gedenkstätte Sachsenhausen erinnert vom 17. April 2026 bis zum 20. April 2026 mit einem umfangreichen Programm an den 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen. \nProgramm \nProgrammübersicht\nFreitag\, 17. April: Gedenken in der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald\nSamstag\, 18. April: Veranstaltungsprogramm in der Gedenkstätte Sachsenhausen\nSonntag\, 19. April: Gedenkveranstaltungen in der Gedenkstätte Sachsenhausen\nMontag\, 20. April: Gedenken am Gedenkort „Klinkerwerk“ in Oranienburg \nBitte beachten Sie folgende Besonderheiten:\nDie Gedenkveranstaltungen in der Gedenkstätte Sachsenhausen (17.-20. April) und Ravensbrück (2./3. Mai) finden in diesem Jahr nicht am gleichen Wochenende statt.\nUm 14.00 Uhr finden im Rahmen des dezentralen Gedenkens an vielen Orten auf dem Gelände kleine Gedenkfeiern verschiedener Verbände statt. Die zentrale Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Sachsenhausen am Sonntag\, den 19. April 2026\, beginnt um 15.30 Uhr.\nWenn Sie sich mit Ihrer Gruppe beteiligen möchten\, melden Sie sich bitte ab sofort an unter: veranstaltungen(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de \n  \nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
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SUMMARY:Zur Lebenssituation der Häftlinge im Zellengefängnis Lehrter Straße 1944/45
DESCRIPTION:Seit dem 21. Juli 1944 war das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 in Berlin ein Ort der Haft und des Leidens vieler der am Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 Beteiligten. Noch kurz vor dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur wurden 18 Häftlinge des Zellengefängnisses zwischen dem 22. und 24. April 1945 auf einem nahegelegenen Ruinengrundstück erschossen. \nAus Anlass des 81. Jahrestages dieser Mordaktion laden Sie die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung 20. Juli 1944 zu einer Gedenkveranstaltung ein. \n\n\nWeiterlesen   Einladung
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Prof. Dr. Andreas Wilkens: Mit dem Leben bezahlt: Hilda Monte – eine Europäerin im Widerstand
DESCRIPTION:Hilda Monte gehört zu den außergewöhnlichen und neu zu entdeckenden Frauen des deutschen Widerstandes und Exils. 1914 in Wien geboren\, wuchs sie in Berlin auf und engagierte sich in jungen Jahren im „Internationalen Sozialistischen Kampfbund“ (ISK). Nachdem ihr aktiver Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Berlin schon vor 1933 begonnen hatte\, ging Hilda Monte nach der NS-Machtübernahme zunächst ins Exil nach Paris\, 1936 nach London. Das Anschreiben gegen die Barbarei war die eine Seite ihres Engagements. Zahlreiche Publikationen\, Vorträge und Rundfunkmanuskripte enthalten beständige Warnungen vor der sicheren Katastrophe und sind gleichzeitig drängende Appelle an noch vorhandene Menschlichkeit. Die andere Seite bestand in der Durchführung gefahrvoller Missionen in das NS-Reich\, um Bekannten und Freunden in bedrängter Lage zur Seite zu stehen. Die wiederholten Reisen waren für sie als Sozialistin\, Jüdin und Frau mit extremem Risiko verbunden. Ihren „doppelten Widerstand“ führte Hilda Monte über die gesamte Dauer des NS-Regimes\, am Ende bezahlte sie ihn mit ihrem Leben. Bei der Rückkehr von einer letzten Mission nach Österreich wurde sie am 17. April 1945 an der Grenze bei Feldkirch erschossen. \nDie beiden vorliegenden Bände zu Biografie und ausgewählten Schriften Hilda Montes sind im Lukas Verlag erschienen (555 S. und 495 S.\, jeweils 29\,80 €). \nAndreas Wilkens\, Jahrgang 1957\, lehrte bis zu seiner Emeritierung 2025 als Professor für Zeitgeschichte an der Université de Lorraine/Metz. Seine Forschungsthemen umfassen die politische und wirtschaftliche Geschichte der europäischen Integration und der deutsch-französischen Beziehungen\, die deutsche Frage im Ost-West-Konflikt sowie Aspekte des Widerstandes gegen die NS-Diktatur. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen\,\nund bitten um Anmeldung bis zum 25. März per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\nZweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?
DESCRIPTION:Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche\, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen\, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage\, was die Deutschen tatsächlich wussten.\nWelche Informationen über den Holocaust waren im Deutschen Reich zugänglich? Was nahmen die Deutschen wahr\, die nicht direkt an den Taten beteiligt waren und nicht selbst verfolgt wurden? Wie verbreiteten sich damals entsprechende Informationen und Gerüchte? Und was machten einzelne Menschen mit ihrem Wissen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\nGrußworte\nDr. Wolfram Weimer\, Staatsminister für Kultur und Medien\nSarah Wedl-Wilson\, Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin\n\nZur Ausstellung\nDr. Sabine Kritter\nDr. Christian Schmittwilken\nDr. Sascha Steger\n\n  \n\n\nAnmeldung bis 16. März \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg
DESCRIPTION:Fotografien waren in den Konzentrationslagern ein zentrales Mittel interner und externer Kommunikation sowie Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen. Auf-nahmen entstanden aber nicht nur für SS-eigene Akten und Archive. SS-Männer fotografierten auch zu privaten Zwecken.\nAnhand von mehr als 300 bislang meist unveröffentlichten Fotos erzählt der von Julius Scharnetzky und Jörg Skriebeleit herausgegebene Band Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation (2025) erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg. Die Beiträge des Bandes beleuchten Akteure und Bildwelten und ordnen die analysierten Fotos in ihre Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge ein. Dadurch ergeben sich vertiefte Einblicke in das Selbstver-ständnis der Flossenbürger Lager-SS und deren Blick auf „ihr Lager“\, in Organisationsstrukturen\, bauliche Entwicklungen\, Täterbiografien\, personelle Netzwerke\, die Zusammenarbeit mit externen Behörden sowie Schnittstellen zwischen Lager und Ort. \nJörg Skriebeleit\, Kulturwissenschaftler und Historiker\, ist Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Honorarprofessor an der Universität Regensburg. Er hat zahlreiche Publikationen zur Erinnerungskultur und zur Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg vorgelegt. \nStefan Hördler\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirt-schafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen und Visiting Professor an der School of Arts & Humanities der University of Huddersfield. Er ist Autor diverser Publikationen zur Visual History und in dem vorliegenden Band mit zwei Beiträgen vertreten. \nSandra Starke\, Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Historisch-Politischen Bildung der Stiftung Berliner Mauer. Sie promoviert am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zum Thema Fotoalben in der DDR. In dem vorliegenden Band ist sie mit einem Beitrag vertreten. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und Podiumsgespräch \nProf. Dr. Jörg Skriebeleit\, Flossenbürg \nDr. Stefan Hördler\, Göttingen/Huddersfield \nSandra Starke\, Berlin \n\n\nGemeinsam mit \nKZ-Gedenkstätte Flossenbürg \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. März 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.
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