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SUMMARY:Hirnforschung und nationalsozialistische Verbrechen
DESCRIPTION:Die Zusammenhänge zwischen nationalsozialistischer Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und wissenschaftlichen Sammlungen wurden lange Zeit ausgeblendet. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch und die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie in München nutzten die sich im Nationalsozialismus bietende Gelegenheit\, sich Tausende von Gehirnpräparaten zu beschaffen\, um an ihnen zu forschen. Die damals angelegten Sammlungen gingen nach Kriegsende auf die Max-Planck-Institute für Hirnforschung und für Psychiatrie über. Die Menschen\, deren Gehirne noch jahrzehntelang ohne ihre Zustimmung der Wissenschaft dienten\, waren zu einem großen Teil Opfer der NS-„Euthanasie“\, der systematischen Ermordung von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Weitere Präparate stammten von jüdischen und nichtjüdischen Opfern der deutschen Besatzung vor allem in Polen\, von Kriegsgefangenen\, Zwangsarbeitern und Opfern der NS-Justiz. Eine internationale unabhängige Historikergruppe hat diese Geschichte in einem von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Projekt umfassend untersucht sowie die Namen und Schicksale von mehr als 1.900 Opfern recherchiert und damit die Grundlage für die würdige Bestattung der menschlichen Überreste auf dem Münchner Waldfriedhof geschaffen. \nIn zwei korrespondierenden Veranstaltungen in Berlin und München präsentieren die Leiter des Forschungsprojekts ihre Ergebnisse mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im Zentrum steht die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft\, Ideologie und Politik im Nationalsozialismus und den Nachwirkungen. Welche Rolle spielten Forschende der betroffenen Institute bei den NS-Verbrechen? Warum dauerte die Aufarbeitung so lange\, und wie kann man der Opfer heute und in Zukunft würdig gedenken? \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\nProf. Dr. Patrick Cramer\, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft\nAlison MacPhail und Carol Day\, Nichten eines Opfers\, UK\n\nVortrag und Diskussion\nProf. Dr. Paul Weindling\, Oxford Brookes University\nProf. Dr. Herwig Czech\, Medizinische Universität Wien\n\n  \nModeration \nProf. Dr. Maike Rotzoll\, Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin der Philipps-Universität Marburg \n\n\n  \n\n\nAnmeldung>> zur Anmeldung \n\n\nGemeinsam mitMax-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nDie zweite Veranstaltung findet am 16. November um 19 Uhr in München statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Auch für diese Veranstaltung wird ein Livestream angeboten. >> mehr
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 85 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Sonntag\, den 18. Oktober 2026\, um 12 bis 13 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 85 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łód · z). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. Insgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Julia Spohr\, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nund Mitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum \nGrußworte\nS. E. Ron Prosor\, Botschafter des Staates Israel\nAbraham Lehrer\, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland \nGedenkrede\nProf. Dr. Stephan Harbarth\, Präsident des Bundesverfassungsgerichts \nEl Maleh Rachamim\nDr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \nKaddisch\nKantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \nBeiträge\nvon Schüler/-innen der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule\, Potsdam \nMusikalische Umrahmung\nAntonina Botygina\, Violoncello \nAm Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niedergelegt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorteim Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen \n  \nSK-47_Gleis17_18-10-2026_Print_05 \nFoto: Marko Priske/Ständige Konferenz \n  \n 
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SUMMARY:„Der Duft der Kiefern“ von Bianca Schaalburg
DESCRIPTION:Anmeldung bis zum 13. Oktober 2026 per E-Mail: veranstaltung@museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter +49-30-28 59 94 07. \nMuseum Blindenwerkstatt Otto Weidt\, Seminarraum 1  \nIn ihrer Graphic Novel „Der Duft der Kiefern“ begibt sich die Autorin Bianca Schaalburg auf eine autobiografische Spurensuche. Die Autorin stößt dabei auf Verdrängung und Lügen. Was hat ihr Großvater Heinrich\, angeblich als Buchhalter bei der Wehrmacht in Riga stationiert\, von den Gräueltaten der Nazis gewusst? War er vielleicht selbst beteiligt? Bald stellt sich die Frage nach der Mitschuld ihrer Familie. Sie erfährt\, dass diese in einem Haus lebte\, das ehemals von jüdischen Deutschen bewohnt war. Hat die Familie von der Vertreibung profitiert oder war sie gar dafür verantwortlich?
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LOCATION:Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Das Ungesagte
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, Deutschland 2025\, 97 Min. (gekürzte Fassung)\nRegie: Patricia Hector und Lothar Herzog \nDer Dokumentarfilm Das Ungesagte (2025) versammelt Interviews mit elf Menschen\, die zwischen 1920 und 1936 geboren wurden. Manche von ihnen haben zuvor noch nie oder schon lange nicht mehr über ihre Erlebnisse und Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus gesprochen. Patricia Hector und Lothar Herzog versuchen zu ergründen\, was die Interviewten damals genau dachten und fühlten und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen der acht Männer und drei Frauen sind teils schmerzhaft ehrlich\, teils verstörend\, aber auch berührend\, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt\, verdrängten Schuldgefühlen\, Trauma und Trauer. Fast alle Befragten standen als Jugendliche dem Nationalsozialismus positiv gegenüber – demgegenüber zeugen die Berichte der beiden jüdischen Überlebenden von erlebter Anfeindung und Verfolgung. Der in der Kinoversion knapp zweieinhalb Stunden dauernde Film ist in einer für Schulworkshops gekürzten Fassung zu sehen. \nPatricia Hector absolvierte von 2009 bis 2012 eine Schauspielausbildung für Bühne und Film in Berlin und wirkte in verschiedenen Theaterstücken und Kurzfilmproduktionen mit. Als Regisseurin inszenierte sie das Puppentheaterstück „Nathan der Weise“. Von 2015 bis 2022 studierte sie Psychologie (Nebenfach Philosophie) in Potsdam und Innsbruck. \nLothar Herzog wuchs in Paris auf. Er studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim\, Film Studies in San Francisco und Filmregie an der Deutschen Film- und Fernseh-akademie Berlin. Sein erster Langspielfilm 1986 startete 2021 in Deutschland im Kino. Der von Patricia Hector und Lothar Herzog gemeinsam erstellte Film Das Ungesagte feierte im Oktober 2025 auf den Hofer Filmtagen Premiere und gewann dort den Granit-Preis. \nStephanie Bohra ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Bildungsprogramms der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Film mit Patricia Hector\, Lothar Herzog und Dr. Stephanie Bohra\, Berlin \n\n\n  \n\n\nHinweise \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee\nFührung durch unsere Sonderausstellung im Garten mit unserer Kuratorin Judith Alberth – kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen! \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit unserer Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen.
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes
DESCRIPTION:Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war im Zweiten Weltkrieg die zentrale Institution der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft systematische Ermittlungen gegen das Personal auf. Mit 47 Verfahren gegen 1.676 Be-schuldigte wären die geplanten Prozesse gegen frühere Angehörige des RSHA der weitaus größte NS-Verfahrenskomplex im Nachkriegsdeutschland geworden. Durch ein marginales Gesetz wurden sie jedoch teilweise juristisch zu Fall gebracht. Von letztlich lediglich 16 Angeklagten wurden in den Jahren 1969 bis 1972 vom Landgericht Berlin nur drei zu einer Haftstrafe verurteilt.\nIn seiner Studie Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes (2026) untersucht Malte Beeker auf Basis der vollständig überlieferten Verfahrensakten im Landesarchiv Berlin\, wie die Verbrechen des RSHA ermittelt wurden und welche Taten die Staats-anwaltschaft ins Visier nahmen. Gefragt wird auch nach der Bedeutung des RSHA-Verfahrens für die bundesrepublikanische Justizpolitik. \nMalte Beeker absolvierte ein Studium der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde dort mit der vorliegenden Studie promoviert. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Aufsätze „Führerbefehl“ und „suspendiertes Unrechtsbewusstsein“? Das zeitgeschichtliche Gutachten Hans Buchheims im Auschwitz-Prozess und seine strafrechtswissenschaftliche Rezeption (2016) und Konstruktionen des Krieges. Die Frontzeitung „Ost-Front“ der 6. Armee beim Überfall auf die Sowjetunion 1941 (2019). \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen wichtigsten Werken zählt Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes (2002\, 3. Aufl. 2015). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nSven Kriese\, Direktor des Landesarchivs Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nDr. Malte Beeker\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Michael Wildt\, Hamburg \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitLandesarchiv Berlin\, Metropol Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil: »Ich habe mich nicht getraut zu fragen.«
DESCRIPTION:Die Familie Pfeil stammt aus Trier. 1940 verschleppten die Nationalsozialisten sie aus ihrer Heimatstadt in das besetzte Polen. Christian Pfeil kam (vermutlich) im Januar 1944 im Ghetto Lublin zur Welt. Die Eltern und Geschwister mussten in Konzentrationslagern Zwangsarbeit leisten. Nach ihrer Befreiung 1945 kehrten sie mit dem Baby nach Deutschland zurück. In seiner Kindheit erlebte Pfeil Ausgrenzung und Anfeindungen. Mit 26 Jahren eröffnete er in Trier ein Lokal\, trat erfolgreich als Musiker auf\, erlangte lokale Berühmtheit. In den 1990er Jahren bedrohten ihn Rechtsextreme aufgrund seines antifaschistischen Engagements. \n2015 begann Christian Pfeil\, die traumatische Geschichte seiner Familie aufzuarbeiten und öffentlich zu sprechen\, unter anderem vor dem Europäischen Parlament und den Vereinten Nationen. Es ist ihm wichtig\, auch die bis heute andauernden Nachwirkungen der Verfolgung der Sinti und Roma ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Seit einigen Jahren unterstützt sein Neffe Sacha Höhn ihn bei seinem Engagement. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nGespräch \nChristian Pfeil und Sacha Höhn mit Jana Mechelhoff-Herezi \n  \n___________ \n  \nUm Anmeldung bis zum 5. Oktober 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. / Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \n  \nDas Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil ist eine Veranstaltung der Stiftung Denkmal\, unterstützt von der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn\, der Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) und des Vereins RomaTrial.
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:»Jüdisches Ost- trifft jüdisches West-Berlin«
DESCRIPTION:W. Michael Blumenthal Akademie\, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1\, 10969 Berlin \nHermann Simon (*1949) stammt aus Ost-Berlin und war Gründungsdirektor der Stiftung »Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum«. Andreas Nachama (*1951) stammt aus West-Berlin und war langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Beider Mütter überlebten die NS-Diktatur in Verstecken in Berlin. Simons Vater emigrierte nach Kriegsbeginn in das Mandatsgebiet Palästina und kehrte als britischer Soldat zurück. Nachamas Adoptivvater war der Berliner Oberkantor Estrongo Nachama. Simon und Nachama sind in den kleinen jüdischen Gemeinden Ost- und West-Berlins großgeworden\, haben diese mitgeprägt und sich 1983 kennengelernt. Sie sind einmalige Zeitzeugen des jüdischen Lebens in der geteilten wie auch der wiedervereinigten Stadt Berlin – bis heute. \n  \nPROGRAMM  \n\nBegrüßung \nJüdisches Museum Berlin\nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\nPodiumsgespräch\nAndreas Nachama und Hermann Simon\nModeration: Shelly Kupferberg \n\nFragen aus dem Publikum \n\nDas Podiumsgespräch ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Jüdischen Museum Berlin und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. \nEintritt  \n6 €\, erm. 3 €\, unter 18 Jahren frei \nAnmeldung\nerfolgt über den Ticket-Shop des Jüdischen Museums Berlin \n\nSprache\nDeutsch \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
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LOCATION:W. Michael Blumenthal Akademie\, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1\, 10969 Berlin
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SUMMARY:Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung
DESCRIPTION:Ein Gesprächsabend mit Nachkommen von Überlebenden der Shoah\, in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \n  \nAMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin beschäftigen sich am 30. September 2026 mit der Zeug*innenschaft von Angehörigen der zweiten und dritten Generation nach der Shoah. Welche Verantwortung empfinden Angehörige der zweiten und dritten Generation für die Weitergabe von Erinnerung und Erfahrung? Sehen sie dies überhaupt als ihre Aufgabe? Wie blicken sie auf die Verantwortung der gesamten Gesellschaft\, die Erinnerung wachzuhalten? \nPODIUMSGÄSTE \n\nAnita Haviv Horiner\, Netanja\, Israel\nEliezer Zavadsky\, Berlin\nYaar Harell\, Berlin\n\nMODERATION: Shelly Kupferberg\, Berlin \nAUSKLANG: Wir laden Sie im Anschluss zu einem Stehempfang ein. \nDER EINTRITT IST KOSTENLOS\, um Anmeldung per Mail wird gebeten: info[at]centrumjudaicum.de
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SUMMARY:Franziska Zaugg: Albanien\, wir überlebten dank deiner Menschlichkeit. Hilfe für verfolgte Jüdinnen und Juden in Albanien 1939-1944
DESCRIPTION:Anmeldung bis zum 29. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de \nWährend des Zweiten Weltkriegs war das damalige „Großalbanien“\, das auch die heutige Republik Kosovo umfasste\, Zufluchtsort für zahlreiche jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Albanien ist eines der wenigen Länder in Europa\, das nach dem Krieg mehr Jüdinnen und Juden zählte als davor. Dr. Franziska Zaugg stellt in dem Werk die komplexe Geschichte Albaniens bzw. „Großalbaniens“ während des Zweiten Weltkriegs vor und erzählt siebzehn eindrückliche Geschichten jüdischer Flüchtlinge und ihrer Rettung durch muslimische\, katholische und christlich orthodoxe Albanerinnen und Albaner. Das Buch ist im April 2026 im Lukas Verlag erschienen (364 S.\, 25 €). \nDr. Franziska Zaugg ist Lektorin am Departement für Zeitgeschichte der Universität Freiburg und Postdoktorandin an der Universität Bern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben Konfliktgeschichte\, Widerstandsbewegungen und Jugendkulturen auch das dialektale Verhältnis von Archiven und Gesellschaft. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \n2. Etage\, Raum 2 B
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Öl für den Endsieg. Die Kontinentale Öl AG 1941–1945
DESCRIPTION:Der Zweite Weltkrieg war ein Krieg der Panzer\, Lastkraftwagen und Flugzeuge. Öl bildete die unverzichtbare Grundlage für die Feldzüge. Das Deutsche Reich verfügte nur über geringe Vorkommen und war deshalb auf die Eroberung einer Ölbasis angewiesen. Die 1941 gegründete Kontinentale Öl AG sollte ein Gegengewicht zu den großen alliierten Ölkonzernen bilden und vor allem die reichen Erdölquellen des Kaukasus ausbeuten. Da dieses Gebiet jedoch nicht dauerhaft besetzt werden konnte\, mussten sich die Nationalsozialisten mit anderen europäischen Regionen – Rumänien\, Galizien\, Estland – begnügen.\nIn seinem Buch Öl für den Endsieg. Die Kontinentale Öl AG 1941–1945 (2026) zeigt Karsten Linne\, dass das halb staatliche\, halb privatwirtschaftliche Unternehmen alle relevanten wirtschaftlichen\, staatlichen\, politischen und militärischen Interessengruppen einband. Deutlich wird\, dass die hochfliegenden Zukunftspläne im Kontrast zum operativen Scheitern der Kontinentalen Öl AG standen. Insgesamt eröffnet die Geschichte dieses Unternehmens einen neuen Blick auf das Verhältnis von NS-Politik und NS-Wirtschaft und die politisch-militärischen Entscheidungen. \nKarsten Linne ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zuvor war er u.a. langjähriger Mitarbeiter der Stif-tung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus\, die deutsche Kolonialgeschichte und die bundesrepublikanische Entwicklungspolitik. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Deutschland jenseits des Äquators? Die NS-Kolonialplanungen für Afrika (2008) und den Aufsatz Der Krieg als Chance: Ein deutscher Manager auf „Expedition“ in den Kaukasus (2024). \nManfred Grieger lehrt als Honorarprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nBuchpräsentation \nDr. Karsten Linne\, Hamburg \n\n\nModeration \nProf. Dr. Manfred Grieger\, Göttingen \n\n\n  \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:„… wir haben uns widersetzt\, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
DESCRIPTION: PROGRAMM \nBegrüßung \nDr. Julia Spohr\, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nGrußwort \nDr. Robin Mishra\, Abteilungsleiter Geschichte und Erinnerung bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien \nWiderstand in Ravensbrück \nDr. Andrea Genest\, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück \nEinführung in die Ausstellung  \nDr. Stefanie Steinbach\, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n  \nIm Anschluss sind Sie herzlich zu einem kleinen Empfang und zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage eingeladen. Weitere Informationen finden Sie hier. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 22. September per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de \n  \nDie Ausstellung wird vom 24. September 2026 bis zum 4. April 2027 im Sonderausstellungsbereich in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. Begleitend bieten wir Kuratorinnenführungen an: \nDienstag\, 13. Oktober 2026\, 16 Uhr \nDienstag\, 27. Oktober 2026\, 16 Uhr \nDienstag\, 17. November 2026\, 16 Uhr \nWir bitten um Anmeldung bis zum jeweiligen Tag davor per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.  \n 
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SUMMARY:Ostpreußens Wolfskinder. Vom Erinnern zum Handeln
DESCRIPTION:Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor dem Hungertod ins benachbarte Litauen. Viele von ihnen hatten im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit ihre Eltern verloren und schlugen sich als sogenannte »Wolfskinder« allein durch die Wälder\, bis litauische Familien sie aufnahmen. Ihr Leid blieb ein halbes Jahrhundert unbeachtet\, erst seit den 1990er-Jahren rückten ihre Geschichten ins öffentliche Bewusstsein. \nIn einem Zeitzeugengespräch berichten die letzten »Wolfskinder« persönlich von ihrem Schicksal. Begleitend stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker e. V. die neue\, dreisprachige Publikation »Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext« vor\, die ihre Geschichte dokumentiert. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nDr. Roland Borchers\, Direktor\, Dokumentationszentrums Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung\, Berlin \nGiedrius Puodžiūnas\, Botschafter\, Republik Litauen in Deutschland\, Berlin \nSarah Reinke\, Bereichsleiterin Menschenrechte\, Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.\, Berlin \n\nKeynote\nJasna Causevic und Dr. Christopher Spatz\, Herausgeberin und Herausgeber der Publikation »Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext« \n\nZeitzeugengespräch\nUrsula Dorn\nGünter Heinz Krell \n\nModeration:  Dr. Christopher Spatz\, Historiker \n\nSchlussworte \nUwe Neumärker\, Direktor\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden in Europa\, Berlin \nIm Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\nEINTRITT FREI \nWir bitten um Anmeldung unter:\nhttps://buchungen.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/tickets/105 \nEinlass: 18.00 Uhr \nSprache: Deutsch \n  \n\n\n\n\nEine Kooperation von: \nBotschaft der Republik Litauen in Deutschland · Deutsche Gesellschaft e.V. · Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung · Gesellschaft für bedrohte Völker · Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\n\n\n\nFotonachweis:\nZwei Brüder\, Kriegsflüchtlinge aus Ostpreußen\,\nauf dem Burgberg Gediminas. Sie bitten den\nFotografen Lionginas Dambrauskas um Essen.\nWilna\, 5. Mai 1947 © Lionginas Dambrauskas & LGGRTC Museum of Occupations and Freedom Fights
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SUMMARY:Oberbrechen. Ein deutsches Dorf und seine Vergangenheit
DESCRIPTION:In ihrem Buch Oberbrechen. A German Village Confronts its Nazi Past (2025) untersuchen Stefanie Fischer und Kim Wünschmann die Komplexität der Beziehungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Mitgliedern des Dorfs Oberbrechen in Hessen. Als Graphic History konzipiert\, lotet das Buch den Mikrokosmos einer Dorfgesellschaft und seiner Gewaltgeschichte während der NS-Zeit aus und zeigt\, wie die Menschen vor Ort mit der allgegenwärtigen und dennoch meist unausgesprochenen Präsenz des Holocaust umgingen. Gefragt wird auch\, wie sich die unterschiedliche Beteiligung an antijüdischer Ausgrenzung auf die Wiederbegegnungen zwischen Juden und Nichtjuden nach 1945 auswirkte. Für die Studie wurden zahlreiche Spruchkammer-\, Restitutions- und Entschädigungssakten sowie private Quellen aus Familienarchiven ausgewertet. \nStefanie Fischer\, Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. 2018 nahm sie die Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut\, Frankfurt/M.\, wahr. Zu Ihren Publikationen gehört das jüngst erschienene Sonderheft Emotions in Holocaust Studies in der Fachzeitschrift „Holocaust and Genocide Studies“. Seit 2024 ist sie Mitherausgeberin des Leo Baeck Institute Year Book. \nSabine Kritter\, Politikwissenschaftlerin und Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sie war Mitkuratorin der Ausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Stefanie Fischer\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Sabine Kritter\, Lohheide \n\n\nHinweis \neBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
DESCRIPTION:Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt. \nFührung in deutscher Sprache.\nDie Führung ist kostenfrei.\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \nTreffpunkt: 2. Etage\, Empfang
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SUMMARY:Schulen im Nationalsozialismus als Orte der Propaganda?
DESCRIPTION:Didaktische Ansätze für eine Auseinandersetzung mit Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung\, Propaganda und Widerstand: Lehrkräftefortbildung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n\n\n\n\n\n\nDie Fortbildung nimmt für das Abiturschwerpunktthema NS-Propaganda die Rolle der Schulen während des Nationalsozialismus in den Blick. Welche Funktionen erfüllten diese in der Verbreitung der NS-Ideologie? Welche Handlungsspielräume hatten Lernende und Lehrende\, um gegen Propaganda und Ausgrenzung vorzugehen? Anhand historischer Materialien werden konkrete Ansätze für den Unterricht erarbeitet. Bestandteil der Fortbildung ist außerdem eine Schwerpunkt-Führung durch die Dauerausstellung “Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden”. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und die Tagesverpflegung im Programm inbegriffen. \nDie Fortbildung richtet sich an ganze Fachbereiche der Geschichte bzw. der Gesellschaftswissenschaften an Schulen bzw. an die Lehrkräfte\, die das Thema Nationalsozialismus und Holocaust thematisieren. \nAnmeldungen (bitte mit Angabe Ihrer Schule und Ihrer Funktion oder Fächer) sowie Rückfragen an unsere Kollegin Madlen Seidel per Mail: seidel[at]ghwk.de \n\nDonnerstag\, 17. September 2026 \nProgramm: \n9:30 – 9:45 Uhr – Begrüßung und Einführung in den Tag \n9:45 – 10:15 Uhr – Austausch: Assoziationen & Erfahrungen zum Themenbereich Schule während des Nationalsozialismus \n10:15 – 11:00 Uhr – Fachlicher Input: Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung\, Propaganda & Widerstand \n 11:00 – 11:20 Uhr – Kaffeepause  \n11:20 – 12:20 Uhr – Besuch der Dauerausstellung mit didaktischen und ideologiekritischen Reflexionen \n12:20 – 13:15 Uhr – Mittagspause  \n13:15 – 14:45 Uhr – In Kleingruppen: Diskussion & Didaktisierung konkreter historischer Materialien für den Unterricht \n14:45 – 15:10 Uhr – Kaffeepause  \n15:10 – 15:50 Uhr – Präsentation & Reflexion der Ansätze \n15:50 – 16:00 Uhr Zusammenfassung & Tagesevaluation \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Pädagogik im Kontext von Ideologie und Verbrechen  Die Mitarbeit der Lehrkräfte im NS-System und die Schwierigkeiten der Entnazifizierung – ein Beitrag\nvon Dr. Saskia Müller in unserem Newsletter IV/2025
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Tagung: Inklusiv und Ideologiekritisch?
DESCRIPTION:Die Tagung „Inklusiv und Ideologiekritisch?“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin findet in Kooperation mit der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Gedenkstätte Bergen-Belsen statt. \nGedenkstättenpädagogik steht vor einer doppelten Anforderung: Sie soll ideologiekritisch arbeiten — Antisemitismus (und andere Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit) benennen\, Entmenschlichung dekonstruieren\, Täter*innen-Perspektiven analysieren — und gleichzeitig für möglichst viele Menschen zugänglich sein\, unabhängig von Vorwissen\, Sprachkompetenz oder schulischer Bildung. Leichte Sprache\, barrierefreie Gestaltung und diversitätssensible Formate sind dabei längst keine Randthemen mehr\, sondern Teil des pädagogischen Selbstverständnisses vieler Einrichtungen. \nAber was geschieht mit einem ideologiekritischen Argument\, wenn es vereinfacht wird? Registrieren Besucher*innen den Unterschied zwischen einer Aussage\, die Antisemitismus beschreibt\, und einer\, die ihn analysiert und dekonstruiert? Führt sprachliche Reduktion zu tieferem Verstehen — oder erzeugt sie vor allem Zustimmung ohne Erkenntnis? \nDie Fachtagung “Inklusiv und Ideologiekritisch?” in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin (In den Ministergärten 10) nimmt diese Spannung ernst und macht sie zum Gegenstand. Sie bringt Theorie und Praxis ins Gespräch: Sprachwissenschaftliche und ideologietheoretische Perspektiven treffen auf konkrete Erfahrungen aus Ausstellungen\, Schulprogrammen und digitalen Formaten. Empirische Befunde zur Rezeption von Gedenkstättenangeboten werden ebenso verhandelt wie die Frage\, was multimodale Vermittlung — Podcast\, Audiodeskription\, Ausstellungsgestaltung — für den ideologiekritischen Anspruch bedeutet. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 11. September 2026 über das Onlineformular der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.  \nFür die Teilnahme wird ein Beitrag von 85 Euro (ermäßigt 45 Euro) erhoben\, darin enthalten sind auch Getränke und Speisen. Für Rückfragen zur Anmeldung wenden Sie sich gern an info@stiftung-ng.de. \nDiese Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n\nPROGRAMM\n\n17. September 2026 | 11.30 bis 20.30 Uhr \n\n11.30 Uhr Anmeldung / Empfang (mit Mittagsimbiss) \nMarkt der Möglichkeiten \n13.00 Uhr Ping Pong (Begrüßung und inhaltlicher Einstieg) \nWarum ist Design für Alle wichtig?\nDr. Elke Gryglewski\, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Bergen-Belsen \nWarum ist Ideologiekritik wichtig?\nDeborah Hartmann\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nIdeologie und Dekonstruktion \n14.00 Uhr Ideologie definieren: Was meinen wir\, wenn wir Ideologie sagen? Zur Funktion des Begriffs in der Gedenkstättenpädagogik\nCharlotte Trottier\, Gedenkstätte Bergen-Belsen \n14.30 Uhr Ideologie kritisieren: Die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit politischer Bildung (Antisemitismuskritik als Fallbeispiel)\nDr. Tom Uhlig\, Hochschule RheinMain \n15.00 Uhr Ideologiekritik übersetzen: Was geht beim Vereinfachen verloren? Oder: Die Bedeutung der Komplexitätsreduktion\nProf. Dr. Martin Lücke\, FU Berlin \n15.30 Uhr Kaffeepause \n16.00 Uhr Praxisbeispiel: Erinnerungsort Ihnestraße der FU Berlin. Dekonstruktion von Entmenschlichung & Visualisierung von Opfern und Täter*innen\nDr. Manuela Bauche und Marion Reis \n16.45 Uhr Textwerkstatt: Besprechen mitgebrachter Skripte / Ausstellungstexte \n18.00 Uhr Pause mit Abendessen \n19.00 Uhr Podiumsgespräch: Ideologiekritik (nieder-schwellig) vermitteln \n20.30 Uhr Ende des ersten Veranstaltungstages \n\n18. September 2026 | 9.00 bis 15.00 Uhr \n\nAb 9.00 Uhr Check-In \nVisuelle Übersetzungen: Infografiken und Piktogramme \n09.30 Uhr Mut zur Komplexität\nProf. Dr. Jona Piehl\, HTW Berlin (Kommunikationsdesign) \n10.10 Uhr Piktogramme und Ausstellung\nDr. Anne-Christine Hamel\, Gedenkstätte Buchenwald \n10.45 Uhr Kaffeepause \n11.15 Uhr Praxisgespräche 1 bis 6 (siehe unten) \n12.45 Uhr Mittagspause \n13.45 Uhr Unter uns. Zum Verständnis von Inklusion und Ideologiekritik unter Gedenkstättenpädagog*innen: Einblicke in ein laufendes Forschungsprojekt\nDr. Freya Kurek\, Universität zu Köln \n14.30 Uhr Tagungskommentar\nDr. Nikolas Lelle\, Amadeu Antonio Stiftung \n14.50 Uhr Verabschiedung\nDr. Elke Gryglewski und Deborah Hartmann \n15.00 Uhr Ende der Veranstaltung \n\nPraxisgespräche \n1 Ausstellung \nAnne Frank Zentrum\nNS-Dokumentationszentrum Köln\nVilla ten Hompel \n2 inklusive Tandemführungen (und Begleitmaterialien) \nTopographie des Terrors\nGedenkstätte Brandenburg a. d. H. \n3 Pädagogische Formate \nKZ-Gedenkstätte Mauthausen/Melk\nBlindenwerkstatt Otto Weidt\nHanna Steinbach (TU Berlin) \n4 Podcast \nErinnerungs-Ding\nEinfach hören! (Lebenshilfe Berlin) \n5 Umgang mit Täter*innendokumenten \nGedenkstätte Bergen-Belsen\nGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n6 Kurzvideos/TikTok \nAn allem Schuld – Bildung im Widerspruch (angefragt)\nGedenkstätte Neuengamme (angefragt)\nGedenkstätte Bergen-Belsen
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LOCATION:Niedersächsische Landesvertretung\, In den Ministergärten 10\, 10117 Berlin
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SUMMARY:Vortrag und Diskussion mit Dr. Akim Jah »Das „Judenreferat“ der Berliner Gestapo: Gehorsam und Terror«
DESCRIPTION:Die Stapoleitstelle Berlin deportierte zwischen 1941 und 1945 über 50.000 Juden und Jüdinnen aus Berlin in die vom nationalsozialistischen Deutschland errichteten Ghettos und Vernichtungslager. Federführend hierfür war das „Judenreferat“ mit Sitz in der Burgstraße.\nIm Kontext der Deportationen kam es mehrfach zu einer persönlichen Bereicherung durch Gestapo-Mitarbeiter\, etwa indem Bestechungsgelder angenommen wurden oder beschlagnahmtes Eigentum der Deportierten nicht abgeführt wurde. Auch Otto Weidt bestach Mitarbeiter der Geheimen Staatspolizei\, um seine jüdischen Angestellten zu schützen.\nIn dem Vortrag wird die Geschichte der Stapoleitstelle Berlin und seines „Judenreferats“ skizziert. Im Zentrum steht die Tätigkeit dieser größten regionalen Gestapo-Dienststelle im „Altreich“ und der dort arbeitenden Polizisten. Eingegangen wird dabei auch auf die Unterschlagungsaffäre im Herbst 1942\, die weitreichende Konsequenzen für die Organisation der Deportationen hatte. \nDr. Akim Jah\, Politologe\, veröffentlichte 2013 die umfangreiche Studie „Die Deportation der Juden aus Berlin. Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik und das Sammellager Große Hamburger Straße“. Er war viele Jahre in der historisch-politischen Bildung und Forschung tätig\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arolsen Archives und leitet seit 2023 die Abteilung Forschung und Dokumentation in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. \n  \nWir bitten um Anmeldung bis zum 15. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter +49-30-28 59 94 07.
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LOCATION:Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Blaues Land. Über Leben mit der AfD
DESCRIPTION:Die AfD – Alternative für Deutschland – stellt seit Februar 2025 im Bundestag mit einem Stimmenanteil von 20\,8 Prozent die zweitstärkste Fraktion. In Sachsen und Thüringen\, wo die AfD als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft ist\, erreichte die Partei bei den letzten Landtagswahlen 2024 über 30 Prozent. Der Trend zunehmender Wahlerfolge ist in östlichen wie westlichen Bundesländern festzustellen. Das „Blaue Land“ wird größer.\nIn seinem Buch Blaues Land. Über Leben mit der AfD (2026) zeigt Olaf Sundermeyer\, wie sich das Land dort\, wo die AfD stark ist\, verändert. Er schildert die Entwicklung der Partei\, beschreibt deren Ziele und Strategien und analysiert die Gründe ihres Erfolgs. Im dritten Teil des Buchs „Überleben mit der AfD“ geht er der Frage nach dem Umgang mit dieser Entwicklung nach. Welche Antworten finden sich\, um das Leben in einer freiheitlichen Demokratie zu fördern? \nOlaf Sundermeyer arbeitet als Reporter beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Er ist Experte für Rechtsextremismus und Fragen der inneren Sicherheit und oft in Funk und Fernsehen zu Gast. Seit ihrer Gründung beobachtet er den Aufstieg der AfD aus der Nähe. Er ist Autor mehrerer Bücher\, darunter In der NPD. Reisen in die National Befreite Zone (2009\, Mitautor)\, Rechter Terror in Deutschland. Eine Geschichte der Gewalt (2012) und Gauland. Die Rache des alten Mannes (2018). Sein Film Blaues Land – Wie die AfD den Osten verändert (2025) ist in der ARD-Mediathek abrufbar. \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nOlaf Sundermeyer\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mi tMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien \n\n\nAnmeldung: veranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise: Im Rahmen der Reihe „Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Das Massaker von Katyn | Katyń
DESCRIPTION:Spielfilm\, Polen 2007\, 122 Minuten\, OmdU \, Regie: Andrzej Wajda \nNach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen im September 1939 besetzt die Rote Armee auf Grundlage des Hitler-Stalin-Pakts die Osthälfte des Landes. Tausende polnischer Offiziere geraten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Unter ihnen ist auch Andrzej\, dessen Frau Anna vergeblich um seine Freilassung kämpft. Während sein Vater von den deutschen Besatzern verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wird\, verschleppt die sowjetische Geheimpolizei Andrzej mit Tausenden weiterer Offiziere. Anna erhält keine Nachrichten mehr von ihrem Mann. Als die Wehrmacht 1943 bei Katyń auf Massengräber polnischer Soldaten stößt\, nutzen die deutschen Besatzer dies für ihre antisowjetische Propaganda. Anna kämpft mit den Angehörigen der Verschwundenen um die Wahrheit. Die Sowjets\, die ab 1944 ganz Polen besetzen und der kommunistischen Herrschaft unterwerfen\, setzen Anna unter Druck und verbreiten die Lüge\, dass die Deutschen für den Massenmord in Katyń verantwortlich seien.\nKatyń ist ein sehr persönliches Alterswerk von Andrzej Wajda (1926–2016). Mit dem Film thematisiert er ein Trauma der polnischen Geschichte\, das ihn unmittelbar betraf. Wajdas Vater Jakub\, ein Offizier der polnischen Armee\, wurde 1939 von der sowjetischen Geheimpolizei verschleppt und erschossen. Erst nach dem Ende des kommunistischen Regimes war es möglich\, in Polen an das Verbrechen von Katyń zu erinnern und es zum Gegenstand eines Spielfilms zu machen. \nClaudia Weber ist Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Der Pakt. Stalin\, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz (2019) und Krieg der Täter. Die Massenerschießungen von Katyń (2015). \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Spielfilm mit  Prof. Dr. Claudia Weber\, Frankfurt/Oder\, und Andreas Mix\, Berlin \n\n\nWann \nDonnerstag\, 10. September 2026  19:00 Uhr \n\nWo\nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\n\n  \nGemeinsam mit Polnisches Institut Berlin \n\n\nHinweise \nIm Rahmen von film POLSKA 2026 \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Peter von Rüden Gemeinsam gegen Hitler\, Quisling und Terboven – Norweger und Deutsche im Widerstand 1940–1945
DESCRIPTION:Buchvorstellung: Dr. h. c. Wolfgang Thierse im Gespräch mit Prof. Dr. Peter von Rüden \nGrußwort: Johan Løøv\, Gesandter der Königlich Norwegischen Botschaft in Deutschland \n2. Etage\, Raum 2 B \nWir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung bis zum 9. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de \n\n\nWeiterlesen 
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Für die Nationalsozialisten stellte das neue Medium Tonfilm ein zentrales Propagandainstrument dar. Die Filmindustrie wurde nach der Machtübernahme rasch auf Linie gebracht\, jüdische und politisch missliebige Künstler wurden entlassen und verfolgt. Die Produktion wurde vollständig in den Dienst des Regimes gestellt. Dabei bilden die ab 1933 entstandenen Filme keinen einheitlichen Bestand. Scheinbar unpolitische Unterhaltungsfilme erfüllten ebenso eine ideologische Funktion wie Filme mit expliziter propagandistischer Aussage.\nIn seinem Buch Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus (2026) untersucht Rainer Rother vier Filme aus der Zeit vor Beginn des Zweiten Weltkriegs: Hitlerjunge Quex (1933)\, Triumph des Willens (1935)\, Der Herrscher (1937) und Urlaub auf Ehrenwort (1938). Diese Filme zeigen\, wie die NS-Propaganda Führerstaat und „Volksgemeinschaft“ verherrlichte\, Geschichte umdeutete und Feindbilder konstruierte. Der Autor erläutert den jeweiligen Entstehungskontext und analysiert die Botschaften sowie die erzählerischen und ästhetischen Strategien der Filme. So legt er Mechanismen der Manipulation offen\, die nicht nur die vorgestellten Beispiele prägten\, sondern die nationalsozialistische Propaganda insgesamt. \nRainer Rother\, Germanist und Historiker\, war von 2006 bis 2025 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und Leiter der Retrospektive der Berlinale. Zuvor leitete er die Kinemathek des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Er kuratierte mehrere kulturhistorische Ausstellungen und  hat zahlreiche Publikationen zur Filmgeschichte vorgelegt\, insbesondere zum Deutschen Film und zum Film im Nationalsozialismus. 2025 wurde er mit der Berlinale Kamera ausgezeichnet. \nElisa Jochum\, Filmwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin\, ist Leiterin der Abteilung Filmarchiv der Deutschen Kinemathek. \n  \nBuchpräsentation \nDr. Rainer Rother\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Elisa Jochum\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit Bundeszentrale für politische Bildung \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
DESCRIPTION:Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt. \nFührung in deutscher Sprache.\nDie Führung ist kostenfrei.\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \nTreffpunkt: 2. Etage\, Empfang
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SUMMARY:NACH DEM ÜBERFALL AUF POLEN: DEUTSCHE MASSENVERBRECHEN IM HERBST 1939. VORTRÄGE UND PODIUMSDISKUSSION
DESCRIPTION:In den besetzten nördlichen und westlichen Gebieten Polens verübten die deutschen Besatzer im Herbst 1939 Verbrechen von bis dahin ungekanntem Ausmaß. Soldaten der Wehrmacht und Angehörige von Einsatzgruppen aus SS und Polizei sowie deutsche Zivilisten ermordeten mehrere Tausend Polen\, darunter Vertreter der örtlichen Eliten\, vermutete Gegner des deutschen Regimes oder Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten. Der Terror zeigte den Überlebenden\, dass Polen keine Rechte mehr hatten und jederzeit vom gewaltsamen Tod bedroht waren. In Deutschland stehen diese Verbrechen oft im Schatten anderer Gewaltverbrechen im besetzten Polen. Tomasz Ceran ist einer der besten Kenner der Thematik und wird die besondere historische Bedeutung des »Pommerschen Verbrechens«\ndarstellen. Magdalena Sacha wird über die Erinnerungsorte und -formen sprechen\, die sich an den Orten dieser Verbrechen entwickelt haben \nDie Veranstaltung wird deutsch-polnisch gedolmetscht und aufgezeichnet.\nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\,\nStändige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\nProf. Dr. Peter Oliver Loew\, Deutsches Polen-Institut \nVorträge\nDr. habil. Tomasz Ceran\, Pilecki-Institut\nDr. Magdalena Sacha\, Piasnitz-Museum Wejherowo \nPodiumsdiskussion\nDr. habil. Tomasz Ceran und Dr. Magdalena Sacha\nModeration: Robert Parzer\, Deutsch-Polnisches Haus \nKleiner Empfang \nUm Anmeldung wird gebeten unter: \nhttps://deutschpolnischeshaus.de/veranstaltungen/verbrechen-im-besetzen-pommern \nK173_DPH-Pommern_01-09-2026_Web_1
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SUMMARY:Lange Nacht der Museen
DESCRIPTION:In der Langen Nacht der Museen öffnen Museen\, Ausstellungshäuser\, Planetarien und Gedenkstätten in ganz Berlin und laden zu Expressführungen\, Workshops\, Konzerten\, Lesungen\, Künstlergesprächen\, Performances und DJ Sets ein. Jede Lange Nacht steht unter einem eigenen Thema und bietet ein besonderes Programm in den teilnehmenden Häusern. Das diesjährige Thema ist Crime in Berlin. \n  \nWeitere Infos: \nhttps://langenachtdermuseen.berlin/ \n 
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SUMMARY:»Auf dem Weg begriff ich\, dass wir erschossen werden würden …« – Impulsreferate und Podiumsdiskussion
DESCRIPTION:Ende August 1941 ermordeten deutsche Einheiten unter dem Befehl von SS-Obergruppenführer Friedrich Jeckeln über 23.000 jüdische Kinder\, Frauen und Männer in der ukrainischen Stadt Kamenez-Podolsk (ukrainisch: Kamjanez-Podilskyj). Etwa die Hälfte der Opfer stammte aus Ungarn. Das Massaker war in seinen Dimensionen bis dahin beispiellos und gilt heute\, 85 Jahre später\, als wichtige Etappe auf dem Weg zum systematischen Mord an den europäischen Juden. Noch nie öffentlich gezeigte Fotos ermöglichen neue Blickwinkel auf die ersten Monate der deutschen Besatzung in der Ukraine und die Ereignisse\, die den beginnenden Massenmord an den Juden begleiteten. Diese Veranstaltung gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung »1941 Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj«\, die im Museum Karlshorst gezeigt wird. \n\n\n\n\n\n\nDas Zitat »Auf dem Weg begriff ich\, dass wir erschossen werden würden …« stammt von Klara Moskal\, die als 17-jährige Jüdin die Massenerschießungen in ihrer Heimatstadt Kamenez-Podolsk nur durch Glück überlebte.
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Einladung zum Gedenken – Wir erinnern uns an die Opfer der »Euthanasie«-Morde im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Am 4. September 2026 lädt die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Förderkreis Gedenkort T4 e.V. zur Gedenkstunde am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde.  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Gedenkveranstaltung beginnt um 14.30 Uhr am Gedenk- und Informations-Ort Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin. Es findet eine Kranzniederlegung statt und es werden Kerzen angezündet. \nAb 15.30 Uhr findet der zweite Teil des Programms in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand statt\, Stauffenbergstraße 13–14\, Eingang über den Ehrenhof\, 10785 Berlin-Mitte. \nProgramm ab 16.00 Uhr: \n\n Irit Kulzk begrüßt die Gäste.\n\nEs folgen Reden von: \n\nJürgen Dusel\n\n\nDr. Ulrich Baumann\n\n\nDr. Julia Spohr\n\n\n17.00 Uhr: Inklusive Führungen und Workshops vom Förderkreis Gedenkort T4 e.V.\n\n\n17.30 Uhr: Prof. Dr. Thomas Beddies\n\n\n18.15 Uhr: Ende der Veranstaltung\n\nHier finden Sie die Informationen in leichter Sprache.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/einladung-zum-gedenken-wir-erinnern-uns-an-die-opfer-der-euthanasie-morde-im-nationalsozialismus/
LOCATION:Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Gedenkstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
DESCRIPTION:vor 82 Jahren – in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 – ermordeten SS-Angehörige die verbliebenen 4.300 Sinti und Roma in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen\, Kinder und ältere Menschen. Seit 2015 ist der 2. August Internationaler Gedenktag an den Völkermord an Sinti und Roma. \n_________________ \nEinladung zur Gedenkstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\n2. August 2026\, 20.30 Uhr\, Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, 10557 Berlin\nPROGRAMM \nGedichtvortrag\n»Auschwitz« von Santino Spinelli \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \nErinnerungen\nRobert E.\, Zeitzeuge\, im Gespräch mit Agnes Krumwiede \nReden\nSissy Meinhardt\, Hildegard-Lagrenne-Stiftung\nEstera Sara Stan\, RomaniPhen e.V. \n  \nMusikalische Umrahmung \nDaniel Weltlinger (Geige)\nGiovanni Steinbach (Gitarre)\nSantino Bamberger (Gitarre) \n  \nIm Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit\, am Brunnen des Denkmals Blumen niederzulegen.\nBitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank. \n__________ \nUm Anmeldung bis zum 30. Juli 2026 unter Tel. (030) 26 39 43-36 oder veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n__________ \nDie Gedenkstunde ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Denkmal mit RomaTrial e.V.\, Romani Phen e.V.\, der Hildegard Lagrenne Stiftung und RomnoKher. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen! \nMit freundlichen Grüßen\,\nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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LOCATION:Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:Veranstaltungen anlässlich des 82. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung  So.\, 19.07.2026 – Mo.\, 20.07.2026 \n\nVeranstaltungen anlässlich des 82. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944\n\nBitte beachten Sie:\nFür die Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 ist eine Anmeldung beim Protokoll Inland im Bundesministerium des Innern nötig. Bitte entnehmen Sie die Hinweise dazu und die Adresse der Einladung. \nProgramm \nSonntag\, 19. Juli 2026 \n18:00 Uhr\nVortragsveranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nFestvortrag von Prof. Dr. Sönke Neitzel\n„Die Bedeutung des 20. Juli 1944 für die Traditionsbildung der Bundeswehr in Zeiten neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen“\nOrt: Museum für Kommunikation Berlin\, Leipziger Str. 16\, 10117 Berlin \nIm Livestream
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SUMMARY:Die USA unter Trump. Sind Vergleiche mit der NS-Diktatur berechtigt?
DESCRIPTION:Impulsvortrag \nDr. Christoph von Marschall\, Berlin \n\n\nPodiumsgespräch \nDr. Melinda Crane\, Berlin\, Dr. Christoph von Marschall und Prof. Dr. Michael Wildt\, Hamburg \n\n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\n  \n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de\n(nur bei Teilnahme vor Ort)\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-usa-unter-trump-sind-vergleiche-mit-der-ns-diktatur-berechtigt/
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