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SUMMARY:NACH DEM ÜBERFALL AUF POLEN: DEUTSCHE MASSENVERBRECHEN IM HERBST 1939. VORTRÄGE UND PODIUMSDISKUSSION
DESCRIPTION:In den besetzten nördlichen und westlichen Gebieten Polens verübten die deutschen Besatzer im Herbst 1939 Verbrechen von bis dahin ungekanntem Ausmaß. Soldaten der Wehrmacht und Angehörige von Einsatzgruppen aus SS und Polizei sowie deutsche Zivilisten ermordeten mehrere Tausend Polen\, darunter Vertreter der örtlichen Eliten\, vermutete Gegner des deutschen Regimes oder Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten. Der Terror zeigte den Überlebenden\, dass Polen keine Rechte mehr hatten und jederzeit vom gewaltsamen Tod bedroht waren. In Deutschland stehen diese Verbrechen oft im Schatten anderer Gewaltverbrechen im besetzten Polen. Tomasz Ceran ist einer der besten Kenner der Thematik und wird die besondere historische Bedeutung des »Pommerschen Verbrechens«\ndarstellen. Magdalena Sacha wird über die Erinnerungsorte und -formen sprechen\, die sich an den Orten dieser Verbrechen entwickelt haben \nDie Veranstaltung wird deutsch-polnisch gedolmetscht und aufgezeichnet.\nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\,\nStändige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\nProf. Dr. Peter Oliver Loew\, Deutsches Polen-Institut \nVorträge\nDr. habil. Tomasz Ceran\, Pilecki-Institut\nDr. Magdalena Sacha\, Piasnitz-Museum Wejherowo \nPodiumsdiskussion\nDr. habil. Tomasz Ceran und Dr. Magdalena Sacha\nModeration: Robert Parzer\, Deutsch-Polnisches Haus \nKleiner Empfang \nUm Anmeldung wird gebeten unter: \nhttps://deutschpolnischeshaus.de/veranstaltungen/verbrechen-im-besetzen-pommern \nK173_DPH-Pommern_01-09-2026_Web
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SUMMARY:Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Buchpräsentation \nDr. Rainer Rother\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Elisa Jochum\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit Bundeszentrale für politische Bildung \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Tagung: Inklusiv und Ideologiekritisch?
DESCRIPTION:Die Tagung „Inklusiv und Ideologiekritisch?“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin findet in Kooperation mit der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Gedenkstätte Bergen-Belsen statt. \nGedenkstättenpädagogik steht vor einer doppelten Anforderung: Sie soll ideologiekritisch arbeiten — Antisemitismus (und andere Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit) benennen\, Entmenschlichung dekonstruieren\, Täter*innen-Perspektiven analysieren — und gleichzeitig für möglichst viele Menschen zugänglich sein\, unabhängig von Vorwissen\, Sprachkompetenz oder schulischer Bildung. Leichte Sprache\, barrierefreie Gestaltung und diversitätssensible Formate sind dabei längst keine Randthemen mehr\, sondern Teil des pädagogischen Selbstverständnisses vieler Einrichtungen. \nAber was geschieht mit einem ideologiekritischen Argument\, wenn es vereinfacht wird? Registrieren Besucher*innen den Unterschied zwischen einer Aussage\, die Antisemitismus beschreibt\, und einer\, die ihn analysiert und dekonstruiert? Führt sprachliche Reduktion zu tieferem Verstehen — oder erzeugt sie vor allem Zustimmung ohne Erkenntnis? \nDie Fachtagung “Inklusiv und Ideologiekritisch?” in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin (In den Ministergärten 10) nimmt diese Spannung ernst und macht sie zum Gegenstand. Sie bringt Theorie und Praxis ins Gespräch: Sprachwissenschaftliche und ideologietheoretische Perspektiven treffen auf konkrete Erfahrungen aus Ausstellungen\, Schulprogrammen und digitalen Formaten. Empirische Befunde zur Rezeption von Gedenkstättenangeboten werden ebenso verhandelt wie die Frage\, was multimodale Vermittlung — Podcast\, Audiodeskription\, Ausstellungsgestaltung — für den ideologiekritischen Anspruch bedeutet. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 11. September 2026 über das Onlineformular der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.  \nFür die Teilnahme wird ein Beitrag von 85 Euro (ermäßigt 45 Euro) erhoben\, darin enthalten sind auch Getränke und Speisen. Für Rückfragen zur Anmeldung wenden Sie sich gern an info@stiftung-ng.de. \nDiese Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n\nPROGRAMM\n\n17. September 2026 | 11.30 bis 20.30 Uhr \n\n11.30 Uhr Anmeldung / Empfang (mit Mittagsimbiss) \nMarkt der Möglichkeiten \n13.00 Uhr Ping Pong (Begrüßung und inhaltlicher Einstieg) \nWarum ist Design für Alle wichtig?\nDr. Elke Gryglewski\, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Bergen-Belsen \nWarum ist Ideologiekritik wichtig?\nDeborah Hartmann\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nIdeologie und Dekonstruktion \n14.00 Uhr Ideologie definieren: Was meinen wir\, wenn wir Ideologie sagen? Zur Funktion des Begriffs in der Gedenkstättenpädagogik\nCharlotte Trottier\, Gedenkstätte Bergen-Belsen \n14.30 Uhr Ideologie kritisieren: Die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit politischer Bildung (Antisemitismuskritik als Fallbeispiel)\nDr. Tom Uhlig\, Hochschule RheinMain \n15.00 Uhr Ideologiekritik übersetzen: Was geht beim Vereinfachen verloren? Oder: Die Bedeutung der Komplexitätsreduktion\nProf. Dr. Martin Lücke\, FU Berlin \n15.30 Uhr Kaffeepause \n16.00 Uhr Praxisbeispiel: Erinnerungsort Ihnestraße der FU Berlin. Dekonstruktion von Entmenschlichung & Visualisierung von Opfern und Täter*innen\nDr. Manuela Bauche und Marion Reis \n16.45 Uhr Textwerkstatt: Besprechen mitgebrachter Skripte / Ausstellungstexte \n18.00 Uhr Pause mit Abendessen \n19.00 Uhr Podiumsgespräch: Ideologiekritik (nieder-schwellig) vermitteln \n20.30 Uhr Ende des ersten Veranstaltungstages \n\n18. September 2026 | 9.00 bis 15.00 Uhr \n\nAb 9.00 Uhr Check-In \nVisuelle Übersetzungen: Infografiken und Piktogramme \n09.30 Uhr Mut zur Komplexität\nProf. Dr. Jona Piehl\, HTW Berlin (Kommunikationsdesign) \n10.10 Uhr Piktogramme und Ausstellung\nDr. Anne-Christine Hamel\, Gedenkstätte Buchenwald \n10.45 Uhr Kaffeepause \n11.15 Uhr Praxisgespräche 1 bis 6 (siehe unten) \n12.45 Uhr Mittagspause \n13.45 Uhr Unter uns. Zum Verständnis von Inklusion und Ideologiekritik unter Gedenkstättenpädagog*innen: Einblicke in ein laufendes Forschungsprojekt\nDr. Freya Kurek\, Universität zu Köln \n14.30 Uhr Tagungskommentar\nDr. Nikolas Lelle\, Amadeu Antonio Stiftung \n14.50 Uhr Verabschiedung\nDr. Elke Gryglewski und Deborah Hartmann \n15.00 Uhr Ende der Veranstaltung \n\nPraxisgespräche \n1 Ausstellung \nAnne Frank Zentrum\nNS-Dokumentationszentrum Köln\nVilla ten Hompel \n2 inklusive Tandemführungen (und Begleitmaterialien) \nTopographie des Terrors\nGedenkstätte Brandenburg a. d. H. \n3 Pädagogische Formate \nKZ-Gedenkstätte Mauthausen/Melk\nBlindenwerkstatt Otto Weidt\nHanna Steinbach (TU Berlin) \n4 Podcast \nErinnerungs-Ding\nEinfach hören! (Lebenshilfe Berlin) \n5 Umgang mit Täter*innendokumenten \nGedenkstätte Bergen-Belsen\nGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n6 Kurzvideos/TikTok \nAn allem Schuld – Bildung im Widerspruch (angefragt)\nGedenkstätte Neuengamme (angefragt)\nGedenkstätte Bergen-Belsen
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SUMMARY:Schulen im Nationalsozialismus als Orte der Propaganda?
DESCRIPTION:Didaktische Ansätze für eine Auseinandersetzung mit Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung\, Propaganda und Widerstand: Lehrkräftefortbildung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n\n\n\n\n\n\nDie Fortbildung nimmt für das Abiturschwerpunktthema NS-Propaganda die Rolle der Schulen während des Nationalsozialismus in den Blick. Welche Funktionen erfüllten diese in der Verbreitung der NS-Ideologie? Welche Handlungsspielräume hatten Lernende und Lehrende\, um gegen Propaganda und Ausgrenzung vorzugehen? Anhand historischer Materialien werden konkrete Ansätze für den Unterricht erarbeitet. Bestandteil der Fortbildung ist außerdem eine Schwerpunkt-Führung durch die Dauerausstellung “Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden”. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und die Tagesverpflegung im Programm inbegriffen. \nDie Fortbildung richtet sich an ganze Fachbereiche der Geschichte bzw. der Gesellschaftswissenschaften an Schulen bzw. an die Lehrkräfte\, die das Thema Nationalsozialismus und Holocaust thematisieren. \nAnmeldungen (bitte mit Angabe Ihrer Schule und Ihrer Funktion oder Fächer) sowie Rückfragen an unsere Kollegin Madlen Seidel per Mail: seidel[at]ghwk.de \n\nDonnerstag\, 17. September 2026 \nProgramm: \n9:30 – 9:45 Uhr – Begrüßung und Einführung in den Tag \n9:45 – 10:15 Uhr – Austausch: Assoziationen & Erfahrungen zum Themenbereich Schule während des Nationalsozialismus \n10:15 – 11:00 Uhr – Fachlicher Input: Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung\, Propaganda & Widerstand \n 11:00 – 11:20 Uhr – Kaffeepause  \n11:20 – 12:20 Uhr – Besuch der Dauerausstellung mit didaktischen und ideologiekritischen Reflexionen \n12:20 – 13:15 Uhr – Mittagspause  \n13:15 – 14:45 Uhr – In Kleingruppen: Diskussion & Didaktisierung konkreter historischer Materialien für den Unterricht \n14:45 – 15:10 Uhr – Kaffeepause  \n15:10 – 15:50 Uhr – Präsentation & Reflexion der Ansätze \n15:50 – 16:00 Uhr Zusammenfassung & Tagesevaluation \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Pädagogik im Kontext von Ideologie und Verbrechen  Die Mitarbeit der Lehrkräfte im NS-System und die Schwierigkeiten der Entnazifizierung – ein Beitrag\nvon Dr. Saskia Müller in unserem Newsletter IV/2025
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