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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir würden uns sehr freuen\, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n1. Etage\, Sonderausstellungsbereich
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Ingeburg Geißler
DESCRIPTION:Die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien\, Staatssekretärin Heike Raab\, lädt Sie gemeinsam mit dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Uwe Neumärker\, zu einem Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Ingeburg Geißler ein. Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und unter dem Titel »Ich möchte\, dass man jeden Menschen als Menschen achtet!« spricht Ingeburg Geißler über ihre Lebensgeschichte\, über ihre Verfolgung und Deportation sowie die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung heute. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIngeburg Geißler (*1932) wurde als einziges Kind eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter in Erfurt geboren. Im Juni 1933 wanderte die Familie nach Palästina aus\, kehrte jedoch wenige Monate später nach Deutschland zurück. Um Mutter und Kind vor Zwangsmaßnahmen der nationalsozialistischen Machthaber zu schützen\, ließen sich die Eltern scheiden. 1938 emigrierte der Vater nach Shanghai. Ingeburg Geißler lebte fortan bei ihrer Tante in Marbach\, einem Ortsteil von Erfurt. Noch im Januar 1945 wurde sie – ohne weitere Angehörige – nach Theresienstadt deportiert und im Mai 1945\, vor 80 Jahren\, befreit. Nach der Rückkehr nach Erfurt holte sie trotz der verpassten Schuljahre mit Unterstützung ihrer Mutter das Abitur nach\, studierte anschließend und zog später nach Berlin. Ihren Vater\, der inzwischen in den USA lebte\, sah sie erst 1959 wieder. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung:\nDie Einladung richtet sich an Sie persönlich und ist nicht übertragbar. Anmeldungen werden nach Zeitpunkt ihres Eingangs berücksichtigt.\nUm möglichst vielen Interessierten die Teilnahme an dieser Veranstaltung zu ermöglichen\, sind wir bei kurzfristiger Verhinderung für Ihre Rückmeldung per Mail an Veranstaltungen.Berlin@stk.rlp.de dankbar. \nBitte bringen Sie Ihre Anmeldebestätigung sowie ein gültiges Ausweisdokument mit.\nMit Ihrer Anmeldung geben Sie uns Ihr Einverständnis dafür\, dass alle eventuell bei der Veranstaltung von Ihrer Person entstehenden Bild- und Tonaufnahmen veröffentlicht werden dürfen und nehmen die Hausordnung der Landesvertretung zur Kenntnis.
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SUMMARY:»MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND« von Gerd W. Ehrlich – Buchpräsentation und Gespräch
DESCRIPTION:Am 4. Mai 2026\, 18 Uhr\, lädt die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – gemeinsam mit der Senatskanzlei Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand – zur Vorstellung des Zeitzeugenberichtes von Gerd W. Ehrlich »Mein Leben in Nazi-Deutschland« in den Festsaal im Roten Rathaus\, Rathausstraße 15\, 10178 Berlin ein. \nGerd W. Ehrlich (1922 – 1998) entstammt einer jüdischen Familie in Berlin. Er erlebt den Novemberterror 1938 und muss ab 1940 Zwangsarbeit bei der Firma Ehrich & Graetz leisten. Im November 1942 wird seine Familie nach Auschwitz deportiert\, Gerd Ehrlich taucht unter. Im Herbst 1943 gelingt ihm die Flucht in die Schweiz. Dort schreibt er im Winter 1945 einen Bericht über sein Leben während des Nationalsozialismus in der Reichshauptstadt. \nPROGRAMM \nBegrüßung:\nFlorian Hauer\, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales\, Bevollmächtigter des Landes Berlin \nLesung:\nRick Okon\, Schauspieler \nBegleitworte:\nRobert Jütte\, Mitherausgeber \nPodiumsgespräch:\nHermann Simon\, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nJohannes Tuchel\, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nModeration: Shelly Kupferberg\, Autorin und Journalistin \nAusklang:\nSusan Ehrlich\, Tochter Gerd Ehrlichs\, und Uwe Neumärker\, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n_______________ \nUm Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr.\nBitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n_______________ \nEine gemeinsame Veranstaltung der Senatskanzlei Berlin\, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
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SUMMARY:München 38. Die Welt am Scheideweg
DESCRIPTION:Im September 1938 drohte das nationalsozialistische Deutschland der Tschechoslowakei mit Einmarsch und Krieg. Ein halbes Jahr zuvor war der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich erfolgt. Nun beanspruchte Hitler das sogenannte Sudetenland. Ein neuer Weltkrieg schien kaum noch abwendbar.\nIn ihrem Buch München 38. Die Welt am Scheideweg (2026) nehmen Christian Goeschel\, Professor of Modern European History an der University of Manchester\, und Daniel Hedinger die Appeasement-Politik Großbritanniens und Frankreichs in den Blick. Sie zielte darauf\, Hitler durch Zugeständnisse zu beschwichtigen und doch noch zum Einlenken zu bewegen. Auf der Konferenz in München am 29./30. September 1938 unterzeichneten Chamberlain und Daladier schließlich eine Vereinbarung\, der zufolge die Tschechoslowakei die Sudetengebiete an Deutschland abtreten sollte. Spätestens als knapp ein Jahr später der Zweite Weltkrieg in Europa ausbrach\, war klar\, dass die Politik des Appeasements gescheitert war. Die Autoren thematisieren auch die globalen Hintergründe und Auswirkungen der Münchner Konferenz und fragen nach Bezügen zur Gegenwart. \nDaniel Hedinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leipzig Research Centre Global Dynamics und lehrt am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Leipzig. Zusammen mit Nadin Heé leitet er das „Zentrum für transimperiale Geschichte“. Nach Stationen in Paris\, Zürich\, Berlin\, München\, Rom und Kyoto kam er 2024 nach Leipzig. Zu seinen Veröffentlichungen gehört Die Achse. Berlin – Rom – Tokio 1919–1946 (2021) und der Aufsatz Fascist Internationalism: From a Vanished Institution to a Failed Concept? (2025). \nKlaus Hillenbrand\, Politologe\, war langjähriger Ressortleiter der taz und ist Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nPD Dr. Daniel Hedinger\, Leipzig \n\n\nModeration \nKlaus Hillenbrand\, Berlin
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Dr. Dennis Riffel: Joachim Lipschitz und die Ehrungsinitiative „Unbesungene Helden“
DESCRIPTION:Mit dem Ehrungstitel „Unbesungene Helden“ erfuhren Westberliner Bürger*innen\, die während des Nationalsozialismus verfolgte Menschen unterstützt hatten\, erstmals öffentliche Anerkennung in Deutschland. Meist hatten die Geehrten auf riskante Weise verfolgten Jüdinnen und Juden geholfen. Initiator war der damalige West-Berliner Innensenator Joachim Lipschitz (1918-1961). Bis 1966 erhielten insgesamt 760 Helfer*innen diese Würdigung durch den Berliner Senat. Zuvor war ihnen in der Erinnerungskultur der deutschen Nachkriegsgesellschaft keinerlei Beachtung geschenkt worden. Vergleichbare Initiativen in anderen deutschen Regionen blieben aus. \nDr. Dennis Riffel ist Fachgruppenleiter Geschichtsvermittlung und Demokratiereflexion in der Geschäftsstelle von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. in Berlin. Er studierte Neuere Geschichte\, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaft in Freiburg im Breisgau und Berlin. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin zum Thema „Unbesungene Helden. Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966“. Seit 2005 arbeitet er als wissenschaftlicher Referent bei Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. \nDie Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 5. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n2. Etage\, Saal 2B
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:„Schutztruppe der Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Berlin und Brandenburg 1924 bis 1933 – Buchvorstellung mit Dr. Hans-Rainer Sandvoß
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Hans-Rainer Sandvoß\, Politikwissenschaftler \nModeration: Dr. Stefan Heinz\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nMit der Darstellung des Kampfes der Republikschutztruppe Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Raum Berlin-Brandenburg würdigt Hans-Rainer Sandvoß den Einsatz von über 20 000 Menschen\, die zwischen 1924 und 1933 Gesundheit und Leben für den Erhalt der ersten deutschen Demokratie riskierten. Der Autor schildert Erfolge und Probleme dieser zu Unrecht vergessenen Organisation\, die das Vorurteil widerlegt\, die Weimarer Republik sei eine Republik ohne Republikaner gewesen. Aus verschiedenen Blickwinkeln – historischen Berichten\, Zeitzeugenerinnerungen\, Gerichtsdokumenten und Zeitungsaussagen – entsteht ein authentisches Bild der damaligen Ereignisse. Die Gegensätze von städtischem und ländlichem Milieu\, großagrarischen Interessen und Landarbeiternot sowie die Schwierigkeit\, demokratische Vielfalt gegen den politischen Terror militanter Republikfeinde durchzusetzen\, zwangen dem Reichsbanner einen aufreibenden „Mehrfrontenkrieg“ auf. \nDer vorliegende Band ist der 8. Band in der Schriftenreihe zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Er ist 2025 im Metropol Verlag erschienen (547 Seiten\, 36 Euro). \nHans-Rainer Sandvoß\, geb. 1949 in Berlin-Wedding\, 1969 Abitur am Ranke-Gymnasium\, Studium an der FU Berlin\, 1976 Abschluss als Diplom-Politologe\, 2006 Promotion. Von 1977 bis 2014 Mitarbeiter sowie Stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Herausgeber der „Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945“\, hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Arbeiterwiderstand gegen das NS-Regime in Berlin und Brandenburg vorgelegt. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 6. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Der Holocaust. Was wussten die Deutschen – und wie verhielten sie sich?
DESCRIPTION:Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche\, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen\, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage\, was die Deutschen tatsächlich wussten und wie sie sich verhielten.\nWelche Informationen über den Holocaust waren im Deutschen Reich zugänglich? Was nahmen die Deutschen wahr\, die nicht direkt an den Taten beteiligt waren und nicht selbst verfolgt wurden? Wie verbreiteten sich damals entsprechende Informationen und Gerüchte? Und was machten einzelne Menschen mit ihrem Wissen? Dies sind zentrale Fragen der Ausstellung\, die im Zentrum des Podiumsgesprächs von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats stehen. \nBernward Dörner ist apl. Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berück-sichtigung der Zeitgeschichte und lehrt am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er ist Autor des Buchs Die Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte\, aber jeder wissen konnte (2007). \nMary Fulbrook ist Professorin für Deutsche Geschichte am University College London. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen und europäischen Gesell-schafts- und Erfahrungsgeschichte vorgelegt\, darunter Bystander Society. Conformity and Complicity in Nazi Germany and the Holocaust (2023). \nPeter Longerich war Professor für Moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Zuletzt lehrte er an der Universität der Bundeswehr in München. Zu seinen Publikationen zählt „Davon haben wir nichts gewusst!“ Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945 (2006). \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors und Mitkurator der Ausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch \nProf. Dr. Bernward Dörner\, Berlin\, Prof. Dr. Mary Fulbrook\, London\, und Prof. Dr. Peter Longerich\, Itzehoe \n\n\nModeration \nDr. Christian Schmittwilken\, Berlin
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SUMMARY:Erneuerung der alten Rechten. Nationalistische und rassistische Diskurse in Deutschland und Frankreich 1951–1971
DESCRIPTION:In ihrem gerade erschienenen Buch Erneuerung der alten Rechten. Nationalistische und rassistische Diskurse in Deutschland und Frankreich 1951–1971 (2026) rekonstruiert Marie Müller-Zetzsche die intellektuelle Vorgeschichte der „Neuen Rechten“ in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich anhand zweier zentraler rechtsradikaler Zeitschriften: „Nation Europa“ und „Défense de l’Occident“. Im Zentrum steht die Frage\, wie faschistische und nationalsozialistische Ideologiefragmente in diesen Zeitschriften nach 1945 tradiert\, recodiert und an neue politische Kontexte angepasst wurden – etwa durch Begriffsverschiebungen von „Rasse“ zu „Kultur“ oder durch die Konstruktion eines „europäischen Nationalismus“ als strategisches Dach. Die Autorin zeigt\, wie ein Netzwerk von „politischen Schriftstellern“ über Jahrzehnte hinweg ideologische Kontinuitäten schuf\, Narrative bewahrte und Diskursräume öffnete\, die für spätere rechte Bewegungen anschlussfähig wurden. Dabei steht nicht nur die inhaltliche Tradierung im Fokus\, sondern auch die publizistische Strategie: Wiederholung\, scheinbarer Pluralismus\, Kampf um Begriffe\, Übersetzung und transnationale Vernetzung.\n\n\n\n\n\n\nMarie Müller-Zetzsche ist assoziierte Wissenschaftlerin am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam. Sie studierte Kulturwissenschaften und Französisch an der Universität Leipzig und wurde dort 2018 in einem Cotutelle-Verfahren mit der Université de Lorraine in Vergleichender Kultur- und Gesellschaftsgeschichte promoviert. Die vorliegende Studie erstand am Moses Mendelssohn Zentrum im Projekt „Die radikale Rechte in Deutschland\, 1945–2000“ in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Marie Müller-Zetzsche\, Potsdam \n\n\nModeration \nProf. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\nGemeinsam mitMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien \n\n\nHinweiseVeranstaltungsreihe „Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. Mai 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n1. Etage\, Sonderausstellungsbereich
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SUMMARY:Das Wissen der Alliierten über den Holocaust / What the Allies knew about the Holocaust
DESCRIPTION:Vortrag / Lecture \nProf. Dr. Michael Fleming\, London \n\n\nModeration / Moderator \nProf. Dr. Elizabeth Harvey\, Nottingham/Berlin \n\n\n  \n\nHinweise / NotesBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“\nSupporting programme for the special exhibition “The Holocaust – What Did the Germans know?”Für die Veranstaltung in englischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. Der Livestream wird in englischer und deutscher Sprache übertragen. Im Anschluss steht die englischsprachige Fassung als Aufzeichnung zur Verfügung.\nSimultaneous interpretation will be provided for the event\, which will be held in English. The livestream will be broadcast in English and German. A recording of the English-language version will be available afterwards. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.\nBy attending the event\, you consent to your photograph and video footage being used as part of general shots for the organisers’ public relations work.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-wissen-der-alliierten-ueber-den-holocaust-what-the-allies-knew-about-the-holocaust/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Schreibt KI Geschichte?
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz in der historisch-politischen Bildung\nEine Tagung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, in Zusammenarbeit mit dem DAAD Center for German Studies at the Hebrew University of Jerusalem und kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin \n  \n\n\n\n\n\n\nSeit der Veröffentlichung des KI-Chatbots “ChatGPT” im November 2022 reißt die Debatte über Künstliche Intelligenz nicht ab. Die auf Grundlage statistischer Datenanalysen und wahrscheinlichkeitsbasierter Berechnungen erzeugten Muster\, Texte und Bilder berühren immer stärker genuine Arbeitsfelder der Erforschung und Vermittlung von Geschichte. Umso drängender ist die Auseinandersetzung mit Verfahren der generativen und analytischen KI. \nVor diesem Hintergrund setzen sich inzwischen vermehrt Gedenkstätten und Einrichtungen der historisch-politischen Bildung mit den Folgen dieser Technologien auseinander. Im Januar 2026 veröffentlichten über 30 Gedenkstätten eine gemeinsame Erklärung. Darin wiesen sie auf die stetige Zunahme gefälschter\, KI-generierter Bilder zu Holocaust und NS-Verbrechen hin und forderten zu einem entschiedeneren Vorgehen gegen solche Formen einer “Fake History” auf. \nDie kritische Auseinandersetzung mit KI für Forschungs- und Bildungszwecke\, insbesondere in Bezug auf Holocaust und Nationalsozialismus\, ist jedoch nicht neu. Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt sich eine digitale Holocaustforschung\, die KI-gestützte Verfahren zur Analyse\, Erschließung und Visualisierung digitalisierter Quellenbestände erprobt. Auch die seit Mitte der 2010er Jahre kontrovers diskutierten Interaktionen mit meist holografierten Überlebenden-Biografien beruhen bereits auf KI-gestützter Spracherkennung. \nDie Tagung verfolgt das Ziel\, technologische Perspektiven\, historische Forschung\, didaktische Überlegungen und ethische Fragen miteinander zu verbinden. KI-Anwendungen sollen kritisch reflektiert und zugleich für die historisch-politische Bildungspraxis produktiv gemacht werden: Können Sprachmodelle und andere KI-Verfahren helfen\, Geschichte(n) zugänglich zu machen? Können automatisierte Sprach- und Bilderkennung Vergessenes oder Verdrängtes sichtbar machen? Wie können dabei die Transparenz von Datenbasis und Algorithmen sowie die Integrität historischer Quellen bewahrt werden? Welche Rolle spielen KI-Verfahren bei Manipulation oder Fälschung und welche beim Nachweis derselben? \nMit der Diskussion dieser Fragen sollen fundiertes Fachwissen vermittelt\, aktuelle KI-Anwendungen kritisch eingeordnet und Perspektiven für eine verantwortungsvolle Nutzung – oder den bewussten Verzicht auf deren Einsatz – in der historisch-politischen Bildung entwickelt werden\, um\, gemeinsam mit den Lernenden\, Autor*innen unserer Geschichte(n) zu bleiben. \n\n\nDie Veranstaltung findet in Präsenz und auf Deutsch statt.\nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich\, hier über unser Online-Formular.\nLehrkräfte\, die am Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) registriert sind\, melden sich bitte direkt dort an.\nWir können für diese Veranstaltung derzeit keine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) oder weiteren barrierearmen Angebote bereitstellen. Wenn Sie Unterstützungsbedarf haben\, kontaktieren Sie uns bitte vorab – wir prüfen individuelle Möglichkeiten.\n\n\nProgramm: \nMittwoch\, 17. Juni 2026\nTagesmoderation: Deborah Hartmann & Bernd Körte-Braun \n9. 30 Uhr: Ankunft und Empfang \n10.00 Uhr: Grußworte \n\nProf. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | Hebrew University of Jerusalem\nAnnette Kleffel & Silvia Faulstich | Technologiestiftung Berlin\, kulturBdigital\nBernd Körte-Braun | GHWK\nN. N. | Alfred Landecker Foundation\, Berlin\n\n10.30 Uhr: Keynote und Diskussion \nDie Felder der Künstlichen Intelligenz: Analytische vs. Generative KI \nProf. Dr. Felix Stalder | Zürcher Hochschule der Künste \n11.15 Uhr: Panelgespräch \nBewahren\, Erschließen\, Überliefern – KI in (digitalen) Archiven \nModeration: Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | Hebrew University of Jerusalem \n\nDigitale Überlieferung (jüdischer) Geschichte \nDr. Anna Menny | Institut für die Geschichte der deutschen Juden\, Hamburg\nKI und kulturelles Erbe \nClemens Neudecker | Staatsbibliothek zu Berlin\nDigitale Quellenkritik \nDr. Alina Bothe | Freie Universität Berlin\nOral-History.Digital\nVerena Lucia Nägel | Freie Universität Berlin\n\n12.45 Uhr: Mittagspause \n14.00 Uhr: Workshops \nOrdnen\, Lesen\, Interpretieren – KI als Werkzeug historischer Analyse \n\nEinführung in KI-Technologien\, Open-Source Sprachmodelle und Prompt-Engineering (am eigenen Tablet oder Handy)\nGordon Dyballa | Berliner Hochschule für Technik\nAuf dem Weg zu kultur- und kontextbewussten KI-Modellen: Zum Umgang mit KI und kulturellem Erbe an der Stabi Berlin\nClemens Neudecker\, Dr. Jörg Lehmann & Dr. Kai Labusch | Staatsbibliothek zu Berlin\nDas Projektvorhaben „Mirrorial“: KI als Reflexionsraum zu unbewussten Biases in der Vermittlung von NS und Shoah\nDeborah Hartmann & Aya Zarfati | GHWK\n\n15.30 Uhr: Kaffeepause \n16.15 Uhr: Impuls \nKlassifizieren\, Identifizieren\, Verifizieren – KI und das Sichtbarmachen von Geschichte \nDr. Ingo Zechner | Ludwig Boltzmann Institute for Digital History\, Wien \n16.45 Uhr: Austauschräume \nKI und WIR  \n\nRaum 1 \nModeration: Xenia Kitaeva | digiS\, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin\nRaum 2\nModeration: Aya Zarfati | GHWK\nRaum 3\nModeration: Raul Clermont | GHWK\n\n17.45 Uhr: Ende des ersten Veranstaltungstages \n  \nDonnerstag\, 18. Juni 2026\nTagesmoderation: Deborah Hartmann & Bernd Körte-Braun \n10.00 Uhr: Impuls \nWenn das Aleph fehlt – Algorithmische Muster\, KI-generierte Bilder und digitale Avatare  \nProf. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann | The Hebrew University of Jerusalem \n10.45 Uhr: Panelgespräch \nFake\, Fact and Act – Glaubwürdigkeit und Wahrheit im Zeitalter von KI \nModeration: Clara Mansfeld | Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen \n\nKI-generierte Holocaust-Bilder \nDr. Iris Groscheck | Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen\nFakeXplain: KI-gestützte Desinformationserkennung \nDr. Vera Schmitt | TU Berlin\nKI und Recht\nDr. Lisa Käde | JBViniol\, Berlin\n\n12.15 Uhr: Mittagspause \n13.30 Uhr: Lightning Talks \nStimmen\, Bilder\, Räume – alles echt hier? – KI in der Erinnerungskultur \nModeration: Deborah Hartmann | GHWK \n\nInteraktive Biografie\nHeike Catherina Mertens | Margot Friedländer Stiftung\, Berlin\nGenerierte Erinnerung?\nProf. Dr. Björn Stockleben | Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF\nHolo-Voices – Stimmen für die Ewigkeit\nRuth-Anne Damm | ZWEITZEUGEN e.V.\, Essen\n\n14.30 Uhr: Austauschräume \nKI und WIR  \n\nRaum 1 \nModeration: Annette Kleffel | kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin\nRaum 2\nModeration: Silvia Faulstich | kulturBdigital\, Technologiestiftung Berlin\nRaum 3\nModeration: Dr. Matthias Haß | GHWK\n\n15.30 Uhr: Kaffeepause \n16.00 Uhr: Panelgespräch \nWer schreibt Geschichte? – Historisches Lernen mit oder ohne KI  \nModeration: Dr. Alina Bothe | Freie Universität Berlin \n\nKI-Bilder und Geschichtlichkeit (generic pastness) \nProf. Dr. Roland Meyer | Universität Zürich\nKI in der Geschichtsdidaktik (Unterricht und Gedenkstätten) \nAnja Neubert | Universität Leipzig\nKI-Avatare in der historisch-politischen Bildung \nSteffen Jost | Jüdisches Museum Berlin\n\n17.30 Uhr: Kommentare & Feedback \n18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Jetzt anmelden  \n\n\n\n\n\n\n\n  Programm der Veranstaltung  als PDF zum Download  (PDF\, 905 KB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Mittwoch\, 17. Juni 2026\, 9.30 – 17.45 Uhr\, und Donnerstag\, 18. Juni 2026\, 10.00 – 18.00 Uhr \n\nWie? \n\nDie Veranstaltung findet in Präsenz und auf Deutsch statt.\nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich\, hier über unser Online-Formular.\nLehrkräfte\, die am Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) registriert sind\, melden sich bitte direkt dort an.\nWir können für diese Veranstaltung derzeit keine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) oder weiteren barrierearmen Angebote bereitstellen. Wenn Sie Unterstützungsbedarf haben\, kontaktieren Sie uns bitte vorab – wir prüfen individuelle Möglichkeiten.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/schreibt-ki-geschichte/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:MAHNMAL FÜR DIE IM NATIONALSOZIALISMUS VERFOLGTEN UND ERMORDETEN ZEUGEN JEHOVAS - Übergabe an die Öffentlichkeit
DESCRIPTION:Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt Sie zum Festakt am 24. Juni 2026 um 11 Uhr anlässlich der Einweihung des Mahnmals ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen ab 10.15 Uhr. \nPROGRAMM \nEs sprechen\nJulia Klöckner MdB\, Bundestagspräsidentin\nWolfram Weimer\, Staatsminister für Kultur und Medien\nOliver Friederici\, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt Matthias Leeck\, Künstler des Mahnmals\nClara-Denise Dörner\, Urenkelin des Verfolgten Bruno Seide\nJulius Glaser\, Urenkel des Verfolgten Wilhelm Ruhnau \n\nMusikalische Begleitung\nKammerorchester \n\nGedenken am Mahnmal\nDem Wunsch der Religionsgemeinschaft entsprechend\, werden keine Blumen und Kränze niedergelegt. \n\nModeration\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n_______________ \nAnmeldung\nBitte beachten Sie\, dass die einstündige Veranstaltung im Freien stattfindet. Es wird eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen geben. Teilen Sie uns bitte mit\, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Sitzplatz benötigen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen und können im Stehbereich an der Veranstaltung teilnehmen. \nWir bitten um Ihre Anmeldung bis 19. Juni 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de. Sie erhalten anschließend eine personalisierte Bestätigungs-E-Mail. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \nFalls Sie nicht persönlich anwesend sein können\, besteht die Möglichkeit zur Online-Teilnahme. Die Zugangsdaten folgen in Kürze. \n  \nEinladung_24.06.202_Einweihung_Mahnmal_Zeugen_Jehovas_Web \n_______________ \nHintergrund\nAm 22. Juni 2023 beschloss der Deutsche Bundestag die Errichtung des Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas. Die christliche Glaubensgemeinschaft\, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte\, wurde ab 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt. Über 15.500 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert\, darunter 4.200 in Konzentrationslagern\, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben. \n_______________ \nDie Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas wird durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.
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LOCATION:MAHNMAL FÜR DIE IM NATIONALSOZIALISMUS VERFOLGTEN UND ERMORDETEN ZEUGEN JEHOVAS\, Großer Tiergarten\, Nähe Goldfischteich / Ahornsteig\, 10785 Berlin
CATEGORIES:Einweihung
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir würden uns sehr freuen\, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 1. Juli 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.
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SUMMARY:Call for Papers: Inklusiv und Ideologiekritisch?
DESCRIPTION:Gedenkstätten zwischen Diskriminierungssensibilität\, Antisemitismuskritik\, Niederschwelligkeit und Design für Alle \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nOrganisatorisches auf einen Blick\n\n\nTagung: 17./18. September 2026 \nOrt: Berlin\, Niedersächsische Landesvertretung \nVeranstalter*innen: Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen / Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nKontakt: info[at]stiftung-ng.de \nEinreichfrist: 16. März 2026 (Rückmeldung bis 10. April 2026) \nUmfang Abstract: max. 500 Wörter\, ergänzt durch eine kurze biografische Notiz \nTagungssprache: Deutsch \nKosten: Fahrt-\, Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden übernommen. Inputgeber*innen erhalten ein Honorar von 300 €. \n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nHintergrund und Ziel\n\n\nGedenkstätten\, Dokumentationszentren und historisch-politische Bildungsorte stehen im Spannungsfeld von diskriminierungssensibler Sprache\, Zugänglichkeitsfragen und Design für Alle. \nAusstellungstexte und Social-Media-Inhalte sollen kurz\, klar und barrierearm sein – etwa 500 Zeichen pro Objekttext –\, Diagramme und Karten übersichtlich\, Narrative einfach nachzuvollziehen. \nZugleich brauchen präzise Selbstbezeichnungen\, Genderformen und kontextsensibles Kuratieren Platz – der dann für die historische Einordnung fehlen kann. In der Vermittlung antisemitismuskritischer Inhalte kommen häufig psychoanalytische oder sozialpsychologische Begriffe wie Projektion\, Rationalisierung oder Schuldabwehr zum Einsatz – die aber nicht automatisch verständlich sind. \nBesucher*innen lernen in Gedenk- und Bildungsstätten nicht nur durch Ausstellungen\, sondern auch durch die Art\, wie ihnen begegnet wird. Der institutionelle Umgang ist daher selbst Teil der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Tagung fragt deshalb: \n\nWie kann gewährleistet werden\, dass an diesen Orten keine rassistischen oder antisemitischen Erfahrungen reproduziert werden?\nWie lässt sich so reduzieren\, dass nichts Wesentliches verloren geht – und so präzisieren\, dass niemand ausgeschlossen wird?\nWie können komplexe\, politisch und moralisch aufgeladene Inhalte (Antisemitismus\, Ideologie\, Täter*innenforschung) verständlich und inklusiv vermittelt werden\, ohne zu trivialisieren oder Stereotype zu reproduzieren?\nWo liegt die Grenze der Vereinfachung\, an der Zugänglichmachung in Affirmation kippt? Wie viel Komplexität braucht Ideologiekritik\, um noch wirksam zu sein?\n\nDie Tagung bringt Praxis\, Forschung und Perspektiven von Vertreter*innen unterschiedlicher Communities zusammen. Ziel ist es\, Konflikte sichtbar zu machen\, erprobte Strategien zu teilen und Forschungs- sowie Evaluationsansätze zu diskutieren. \n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nThematische Schwerpunkte\n\n\nWillkommen sind Beiträge zu folgenden Themenfeldern: \nTextökonomie & diskriminierungssensible Sprache \n\nWie gehen Einrichtungen mit Zeichenlimits um\, wenn korrekte Benennungen (z.B. Selbstbezeichnungen\, Genderformen) Platz binden?\nWelche Regeln haben sich bewährt (Glossare\, Erstnennung\, Typografie etc.)?\nHelfen mehrschichtige Formate (Text + visuell + dialogisch\, vertiefende Mediaguidetouren) und didaktische Transparenz (bspw. “Dieser Text ist verkürzt – weiterführende Infos hier…”)?\n\nFachsprache vs. Verständlichkeit \n\nWas gewinnt bzw. verliert man\, wenn man Fachbegriffe weglässt? Wie lässt sich Theorie übersetzen\, ohne sie zu verfälschen (Alltagssprache + optionaler Fachbegriff)?\nWann passt Sprache zum Publikum – und wann spiegelt sie nur Annahmen darüber wider\, wer die Besucher*innen sind? Wie vermeiden wir\, dass Vereinfachung auf Vorurteilen über das Publikum beruht\, statt auf dessen tatsächlichen Bedürfnissen?\nWie niederschwellig lässt sich über Themenbereiche wie Kollaboration in der NS-Zeit kommunizieren? Welche inhaltlich dichten Führungen in Leichter/Einfacher Sprache gibt es?\n\nFührungen & pädagogische Interaktion \n\nWelche Kommunikations- und Interaktionsstile von Guides erweisen sich als niederschwellig und inklusiv?\nWie werden Fachbegriffe\, Normierungen und moralische Rahmungen in Gesprächen mit Besucher*innen ausgehandelt?\n\nMultiperspektivität als Designproblem \n\nWie multiperspektivisch kann narrative Klarheit sein? In welchem Spannungsfeld stehen Aufmerksamkeitsspannen\, orientierende Ausstellungsgestaltung und multiperspektivische Erzählweisen (Perspektivenarchitektur\, Objekt- und Bildpolitik\, Szenografie/Dramaturgie)?\nWie lassen sich Täter*innenmotive (Ideologie\, Karrierismus\, Gruppenzwang\, institutionelle Logiken) darstellen – verwoben\, aber nicht beliebig?\n\nBesucherforschung & Evaluation \n\nWas kommt bei wem an? Wie lässt sich untersuchen\, was Nutzende wie rezipieren und verstehen?\nWieviel Text lesen Besucher*innen tatsächlich? Welche Abbildungen erzeugen Aufmerksamkeit? Anhand welcher Quellen lernen Nutzende Neues?\nWelche Indikatoren helfen Reichweitenveränderungen zu messen? Welche Nutzende sind neu dabei? Wer wird (nicht) erreicht?\nWie lassen sich Texte\, Objektauswahl\, Videoskripte oder Führungssprache durch Evaluation frühzeitig verbessern – etwa durch Prototyping\, A/B-Tests\, Shadowing oder Teach-back-Methoden?\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nBeitragsarten und Zielgruppe\n\n\nWillkommen sind Vorträge\, Werkstattberichte\, Praxisreflexionen\, Fallstudien\, Design-Feedback-Sessions und Methoden-Workshops. \nDer Call richtet sich an: \n\nGedenk- und Bildungsstätten\, Erinnerungsorte\, Museen\nSelbstvertretungsverbände und Community-Repräsentant*innen\nUniversitäten und Forschungseinrichtungen\nGestaltungsbüros und digitale Dienstleister\n\nInterdisziplinäre Beiträge sind ausdrücklich willkommen. Relevante Disziplinen sind u.a.: \n\nMuseum Studies / Curatorial Studies / Heritage Studies\nGeschichtsdidaktik\, Gedenk- und Bildungsstättenpädagogik\nAntisemitismusforschung / Holocaust Studies / Judaistik\nRomani Studies / Antiziganismusforschung\nLinguistik\, Soziolinguistik\, Übersetzungswissenschaft\, Fachkommunikation\nDisability Studies / Inklusionsforschung\nInformationsdesign / UX Writing / Kommunikationsdesign\nSozial- und Kognitionspsychologie\nBesucherforschung / Evaluationsforschung / Teilhabeforschung\nPolitische Bildung / Erwachsenenbildung (speziell auch antisemitismus- und rassismuskritische Bildung)\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nEinreichung\n\n\nErbeten wird ein Abstract von max. 500 Wörtern sowie eine kurze biografische Notiz. Bitte schicken Sie das Abstract unter dem Stichwort “Inklusiv und Ideologiekritisch?” bis 16.03.2026 per E-Mail an info[at]stiftung-ng.de. \nÜber die Annahme informieren wir bis 10. April 2026.
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