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SUMMARY:Öl für den Endsieg. Die Kontinentale Öl AG 1941–1945
DESCRIPTION:Der Zweite Weltkrieg war ein Krieg der Panzer\, Lastkraftwagen und Flugzeuge. Öl bildete die unverzichtbare Grundlage für die Feldzüge. Das Deutsche Reich verfügte nur über geringe Vorkommen und war deshalb auf die Eroberung einer Ölbasis angewiesen. Die 1941 gegründete Kontinentale Öl AG sollte ein Gegengewicht zu den großen alliierten Ölkonzernen bilden und vor allem die reichen Erdölquellen des Kaukasus ausbeuten. Da dieses Gebiet jedoch nicht dauerhaft besetzt werden konnte\, mussten sich die Nationalsozialisten mit anderen europäischen Regionen – Rumänien\, Galizien\, Estland – begnügen.\nIn seinem Buch Öl für den Endsieg. Die Kontinentale Öl AG 1941–1945 (2026) zeigt Karsten Linne\, dass das halb staatliche\, halb privatwirtschaftliche Unternehmen alle relevanten wirtschaftlichen\, staatlichen\, politischen und militärischen Interessengruppen einband. Deutlich wird\, dass die hochfliegenden Zukunftspläne im Kontrast zum operativen Scheitern der Kontinentalen Öl AG standen. Insgesamt eröffnet die Geschichte dieses Unternehmens einen neuen Blick auf das Verhältnis von NS-Politik und NS-Wirtschaft und die politisch-militärischen Entscheidungen. \nKarsten Linne ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zuvor war er u.a. langjähriger Mitarbeiter der Stif-tung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus\, die deutsche Kolonialgeschichte und die bundesrepublikanische Entwicklungspolitik. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Deutschland jenseits des Äquators? Die NS-Kolonialplanungen für Afrika (2008) und den Aufsatz Der Krieg als Chance: Ein deutscher Manager auf „Expedition“ in den Kaukasus (2024). \nManfred Grieger lehrt als Honorarprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nBuchpräsentation \nDr. Karsten Linne\, Hamburg \n\n\nModeration \nProf. Dr. Manfred Grieger\, Göttingen \n\n\n  \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Franziska Zaugg: Albanien\, wir überlebten dank deiner Menschlichkeit. Hilfe für verfolgte Jüdinnen und Juden in Albanien 1939-1944
DESCRIPTION:Anmeldung bis zum 29. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de \nWährend des Zweiten Weltkriegs war das damalige „Großalbanien“\, das auch die heutige Republik Kosovo umfasste\, Zufluchtsort für zahlreiche jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Albanien ist eines der wenigen Länder in Europa\, das nach dem Krieg mehr Jüdinnen und Juden zählte als davor. Dr. Franziska Zaugg stellt in dem Werk die komplexe Geschichte Albaniens bzw. „Großalbaniens“ während des Zweiten Weltkriegs vor und erzählt siebzehn eindrückliche Geschichten jüdischer Flüchtlinge und ihrer Rettung durch muslimische\, katholische und christlich orthodoxe Albanerinnen und Albaner. Das Buch ist im April 2026 im Lukas Verlag erschienen (364 S.\, 25 €). \nDr. Franziska Zaugg ist Lektorin am Departement für Zeitgeschichte der Universität Freiburg und Postdoktorandin an der Universität Bern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben Konfliktgeschichte\, Widerstandsbewegungen und Jugendkulturen auch das dialektale Verhältnis von Archiven und Gesellschaft. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \n2. Etage\, Raum 2 B
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SUMMARY:Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung
DESCRIPTION:Ein Gesprächsabend mit Nachkommen von Überlebenden der Shoah\, in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \n  \nAMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin beschäftigen sich am 30. September 2026 mit der Zeug*innenschaft von Angehörigen der zweiten und dritten Generation nach der Shoah. Welche Verantwortung empfinden Angehörige der zweiten und dritten Generation für die Weitergabe von Erinnerung und Erfahrung? Sehen sie dies überhaupt als ihre Aufgabe? Wie blicken sie auf die Verantwortung der gesamten Gesellschaft\, die Erinnerung wachzuhalten? \nPODIUMSGÄSTE \n\nAnita Haviv Horiner\, Netanja\, Israel\nEliezer Zavadsky\, Berlin\nYaar Harell\, Berlin\n\nMODERATION: Shelly Kupferberg\, Berlin \nAUSKLANG: Wir laden Sie im Anschluss zu einem Stehempfang ein. \nDER EINTRITT IST KOSTENLOS\, um Anmeldung per Mail wird gebeten: info[at]centrumjudaicum.de
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LOCATION:Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28-30\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:»Jüdisches Ost- trifft jüdisches West-Berlin«
DESCRIPTION:W. Michael Blumenthal Akademie\, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1\, 10969 Berlin \nHermann Simon (*1949) stammt aus Ost-Berlin und war Gründungsdirektor der Stiftung »Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum«. Andreas Nachama (*1951) stammt aus West-Berlin und war langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Beider Mütter überlebten die NS-Diktatur in Verstecken in Berlin. Simons Vater emigrierte nach Kriegsbeginn in das Mandatsgebiet Palästina und kehrte als britischer Soldat zurück. Nachamas Adoptivvater war der Berliner Oberkantor Estrongo Nachama. Simon und Nachama sind in den kleinen jüdischen Gemeinden Ost- und West-Berlins großgeworden\, haben diese mitgeprägt und sich 1983 kennengelernt. Sie sind einmalige Zeitzeugen des jüdischen Lebens in der geteilten wie auch der wiedervereinigten Stadt Berlin – bis heute. \n  \nPROGRAMM  \n\nBegrüßung \nJüdisches Museum Berlin\nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\nPodiumsgespräch\nAndreas Nachama und Hermann Simon\nModeration: Shelly Kupferberg \n\nFragen aus dem Publikum \n\nDas Podiumsgespräch ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Jüdischen Museum Berlin und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. \nEintritt  \n6 €\, erm. 3 €\, unter 18 Jahren frei \nAnmeldung\nerfolgt über den Ticket-Shop des Jüdischen Museums Berlin \n\nSprache\nDeutsch \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil: »Ich habe mich nicht getraut zu fragen.«
DESCRIPTION:Die Familie Pfeil stammt aus Trier. 1940 verschleppten die Nationalsozialisten sie aus ihrer Heimatstadt in das besetzte Polen. Christian Pfeil kam (vermutlich) im Januar 1944 im Ghetto Lublin zur Welt. Die Eltern und Geschwister mussten in Konzentrationslagern Zwangsarbeit leisten. Nach ihrer Befreiung 1945 kehrten sie mit dem Baby nach Deutschland zurück. In seiner Kindheit erlebte Pfeil Ausgrenzung und Anfeindungen. Mit 26 Jahren eröffnete er in Trier ein Lokal\, trat erfolgreich als Musiker auf\, erlangte lokale Berühmtheit. In den 1990er Jahren bedrohten ihn Rechtsextreme aufgrund seines antifaschistischen Engagements. \n2015 begann Christian Pfeil\, die traumatische Geschichte seiner Familie aufzuarbeiten und öffentlich zu sprechen\, unter anderem vor dem Europäischen Parlament und den Vereinten Nationen. Es ist ihm wichtig\, auch die bis heute andauernden Nachwirkungen der Verfolgung der Sinti und Roma ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Seit einigen Jahren unterstützt sein Neffe Sacha Höhn ihn bei seinem Engagement. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nGespräch \nChristian Pfeil und Sacha Höhn mit Jana Mechelhoff-Herezi \n  \n___________ \n  \nUm Anmeldung bis zum 5. Oktober 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. / Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \n  \nDas Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil ist eine Veranstaltung der Stiftung Denkmal\, unterstützt von der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn\, der Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) und des Vereins RomaTrial.
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes
DESCRIPTION:Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war im Zweiten Weltkrieg die zentrale Institution der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft systematische Ermittlungen gegen das Personal auf. Mit 47 Verfahren gegen 1.676 Be-schuldigte wären die geplanten Prozesse gegen frühere Angehörige des RSHA der weitaus größte NS-Verfahrenskomplex im Nachkriegsdeutschland geworden. Durch ein marginales Gesetz wurden sie jedoch teilweise juristisch zu Fall gebracht. Von letztlich lediglich 16 Angeklagten wurden in den Jahren 1969 bis 1972 vom Landgericht Berlin nur drei zu einer Haftstrafe verurteilt.\nIn seiner Studie Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes (2026) untersucht Malte Beeker auf Basis der vollständig überlieferten Verfahrensakten im Landesarchiv Berlin\, wie die Verbrechen des RSHA ermittelt wurden und welche Taten die Staats-anwaltschaft ins Visier nahmen. Gefragt wird auch nach der Bedeutung des RSHA-Verfahrens für die bundesrepublikanische Justizpolitik. \nMalte Beeker absolvierte ein Studium der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde dort mit der vorliegenden Studie promoviert. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Aufsätze „Führerbefehl“ und „suspendiertes Unrechtsbewusstsein“? Das zeitgeschichtliche Gutachten Hans Buchheims im Auschwitz-Prozess und seine strafrechtswissenschaftliche Rezeption (2016) und Konstruktionen des Krieges. Die Frontzeitung „Ost-Front“ der 6. Armee beim Überfall auf die Sowjetunion 1941 (2019). \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen wichtigsten Werken zählt Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes (2002\, 3. Aufl. 2015). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nSven Kriese\, Direktor des Landesarchivs Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nDr. Malte Beeker\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Michael Wildt\, Hamburg \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitLandesarchiv Berlin\, Metropol Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee\nFührung durch unsere Sonderausstellung im Garten mit unserer Kuratorin Judith Alberth – kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen! \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit unserer Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen.
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Das Ungesagte
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, Deutschland 2025\, 97 Min. (gekürzte Fassung)\nRegie: Patricia Hector und Lothar Herzog \nDer Dokumentarfilm Das Ungesagte (2025) versammelt Interviews mit elf Menschen\, die zwischen 1920 und 1936 geboren wurden. Manche von ihnen haben zuvor noch nie oder schon lange nicht mehr über ihre Erlebnisse und Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus gesprochen. Patricia Hector und Lothar Herzog versuchen zu ergründen\, was die Interviewten damals genau dachten und fühlten und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen der acht Männer und drei Frauen sind teils schmerzhaft ehrlich\, teils verstörend\, aber auch berührend\, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt\, verdrängten Schuldgefühlen\, Trauma und Trauer. Fast alle Befragten standen als Jugendliche dem Nationalsozialismus positiv gegenüber – demgegenüber zeugen die Berichte der beiden jüdischen Überlebenden von erlebter Anfeindung und Verfolgung. Der in der Kinoversion knapp zweieinhalb Stunden dauernde Film ist in einer für Schulworkshops gekürzten Fassung zu sehen. \nPatricia Hector absolvierte von 2009 bis 2012 eine Schauspielausbildung für Bühne und Film in Berlin und wirkte in verschiedenen Theaterstücken und Kurzfilmproduktionen mit. Als Regisseurin inszenierte sie das Puppentheaterstück „Nathan der Weise“. Von 2015 bis 2022 studierte sie Psychologie (Nebenfach Philosophie) in Potsdam und Innsbruck. \nLothar Herzog wuchs in Paris auf. Er studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim\, Film Studies in San Francisco und Filmregie an der Deutschen Film- und Fernseh-akademie Berlin. Sein erster Langspielfilm 1986 startete 2021 in Deutschland im Kino. Der von Patricia Hector und Lothar Herzog gemeinsam erstellte Film Das Ungesagte feierte im Oktober 2025 auf den Hofer Filmtagen Premiere und gewann dort den Granit-Preis. \nStephanie Bohra ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Bildungsprogramms der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Film mit Patricia Hector\, Lothar Herzog und Dr. Stephanie Bohra\, Berlin \n\n\n  \n\n\nHinweise \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 85 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Sonntag\, den 18. Oktober 2026\, um 12 bis 13 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 85 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łód · z). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. Insgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Julia Spohr\, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nund Mitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum \nGrußworte\nS. E. Ron Prosor\, Botschafter des Staates Israel\nAbraham Lehrer\, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland \nGedenkrede\nProf. Dr. Stephan Harbarth\, Präsident des Bundesverfassungsgerichts \nEl Maleh Rachamim\nDr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \nKaddisch\nKantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \nBeiträge\nvon Schüler/-innen der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule\, Potsdam \nMusikalische Umrahmung\nAntonina Botygina\, Violoncello \nAm Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niedergelegt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorteim Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen \n  \nSK-47_Gleis17_18-10-2026_Print_05 \nFoto: Marko Priske/Ständige Konferenz \n  \n 
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SUMMARY:Hirnforschung und nationalsozialistische Verbrechen
DESCRIPTION:Die Zusammenhänge zwischen nationalsozialistischer Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und wissenschaftlichen Sammlungen wurden lange Zeit ausgeblendet. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch und die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie in München nutzten die sich im Nationalsozialismus bietende Gelegenheit\, sich Tausende von Gehirnpräparaten zu beschaffen\, um an ihnen zu forschen. Die damals angelegten Sammlungen gingen nach Kriegsende auf die Max-Planck-Institute für Hirnforschung und für Psychiatrie über. Die Menschen\, deren Gehirne noch jahrzehntelang ohne ihre Zustimmung der Wissenschaft dienten\, waren zu einem großen Teil Opfer der NS-„Euthanasie“\, der systematischen Ermordung von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Weitere Präparate stammten von jüdischen und nichtjüdischen Opfern der deutschen Besatzung vor allem in Polen\, von Kriegsgefangenen\, Zwangsarbeitern und Opfern der NS-Justiz. Eine internationale unabhängige Historikergruppe hat diese Geschichte in einem von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Projekt umfassend untersucht sowie die Namen und Schicksale von mehr als 1.900 Opfern recherchiert und damit die Grundlage für die würdige Bestattung der menschlichen Überreste auf dem Münchner Waldfriedhof geschaffen. \nIn zwei korrespondierenden Veranstaltungen in Berlin und München präsentieren die Leiter des Forschungsprojekts ihre Ergebnisse mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im Zentrum steht die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft\, Ideologie und Politik im Nationalsozialismus und den Nachwirkungen. Welche Rolle spielten Forschende der betroffenen Institute bei den NS-Verbrechen? Warum dauerte die Aufarbeitung so lange\, und wie kann man der Opfer heute und in Zukunft würdig gedenken? \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\nProf. Dr. Patrick Cramer\, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft\nAlison MacPhail und Carol Day\, Nichten eines Opfers\, UK\n\nVortrag und Diskussion\nProf. Dr. Paul Weindling\, Oxford Brookes University\nProf. Dr. Herwig Czech\, Medizinische Universität Wien\n\n  \nModeration \nProf. Dr. Maike Rotzoll\, Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin der Philipps-Universität Marburg \n\n\n  \n\n\nAnmeldung>> zur Anmeldung \n\n\nGemeinsam mitMax-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nDie zweite Veranstaltung findet am 16. November um 19 Uhr in München statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Auch für diese Veranstaltung wird ein Livestream angeboten. >> mehr
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SUMMARY:Sachsenhausen. Das Konzentrationslager bei der Reichshauptstadt Berlin
DESCRIPTION:Das KZ Sachsenhausen\, 1936 von Häftlingen errichtet\, nahm innerhalb des gesamten Systems der nationalsozialistischen Konzentrationslager eine besondere Stellung ein: als zentrales Modell- und Schulungslager der SS\, als größtes Lager bei Beginn des Zweiten Weltkriegs und als Verwaltungszentrum des gesamten KZ-Terrors.\nMit seinem gerade erschienenen Buch Sachsenhausen. Das Konzentrationslager bei der Reichshauptstadt Berlin (2026) legt Günter Morsch eine Gesamtdarstellung vor\, von den Anfängen des Konzentrationslagers bis zur Befreiung der Häftlinge 1945. Die chronologische Erzählung wird ergänzt durch spezielle Kapitel zur „Konzentrations-lager-SS in Oranienburg und Sachsenhausen“\, zu den „Häftlingen“ und zum „Mord und Massenmord“. Auch zahlreiche Biografien von Opfern und Tätern sowie Berichte von Zeitzeugen sind integriert. Deutlich wird\, dass das KZ Sachsenhausen nicht nur Internierungs- und Arbeitslager\, sondern auch Tatort zahlreicher geplanter und mit größter Brutalität realisierter Mord- und Massenmordaktionen war\, durch die die Mehrzahl der etwa 45.000 Opfer\, unter ihnen vor allem sowjetische Kriegsgefangene und Juden\, ums Leben kamen. \nGünter Morsch war von 1997 bis 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und von 1993 bis 2018 Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. Als Honorarprofessor lehrte er Politik und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Das Konzentrationslager Sachsenhausen. Ereignisse und Entwicklungen 1936–1945 (2008\, hg. mit Astrid Ley)\, Sachsenhausen. Das „Konzentrationslager bei der Reichshauptstadt“. Gründung und Ausbau (2014) und Die Zentrale des KZ-Terrors. Die Inspektion der Konzentrationslager 1934–1945. Eine Ausstellung am historischen Ort (2015\, hg. mit Agnes Ohm). \nAxel Drecoll ist Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nDr. Dirk Palm\, Geschäftsführer des BeBra Verlags \n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \n\n\nModeration \nProf. Dr. Axel Drecoll\, Oranienburg \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nStiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, BeBra Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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