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SUMMARY:Tagung: Inklusiv und Ideologiekritisch?
DESCRIPTION:Die Tagung „Inklusiv und Ideologiekritisch?“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin findet in Kooperation mit der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Gedenkstätte Bergen-Belsen statt. \nGedenkstättenpädagogik steht vor einer doppelten Anforderung: Sie soll ideologiekritisch arbeiten — Antisemitismus (und andere Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit) benennen\, Entmenschlichung dekonstruieren\, Täter*innen-Perspektiven analysieren — und gleichzeitig für möglichst viele Menschen zugänglich sein\, unabhängig von Vorwissen\, Sprachkompetenz oder schulischer Bildung. Leichte Sprache\, barrierefreie Gestaltung und diversitätssensible Formate sind dabei längst keine Randthemen mehr\, sondern Teil des pädagogischen Selbstverständnisses vieler Einrichtungen. \nAber was geschieht mit einem ideologiekritischen Argument\, wenn es vereinfacht wird? Registrieren Besucher*innen den Unterschied zwischen einer Aussage\, die Antisemitismus beschreibt\, und einer\, die ihn analysiert und dekonstruiert? Führt sprachliche Reduktion zu tieferem Verstehen — oder erzeugt sie vor allem Zustimmung ohne Erkenntnis? \nDie Fachtagung “Inklusiv und Ideologiekritisch?” in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin (In den Ministergärten 10) nimmt diese Spannung ernst und macht sie zum Gegenstand. Sie bringt Theorie und Praxis ins Gespräch: Sprachwissenschaftliche und ideologietheoretische Perspektiven treffen auf konkrete Erfahrungen aus Ausstellungen\, Schulprogrammen und digitalen Formaten. Empirische Befunde zur Rezeption von Gedenkstättenangeboten werden ebenso verhandelt wie die Frage\, was multimodale Vermittlung — Podcast\, Audiodeskription\, Ausstellungsgestaltung — für den ideologiekritischen Anspruch bedeutet. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 11. September 2026 über das Onlineformular der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.  \nFür die Teilnahme wird ein Beitrag von 85 Euro (ermäßigt 45 Euro) erhoben\, darin enthalten sind auch Getränke und Speisen. Für Rückfragen zur Anmeldung wenden Sie sich gern an info@stiftung-ng.de. \nDiese Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. \n\nPROGRAMM\n\n17. September 2026 | 11.30 bis 20.30 Uhr \n\n11.30 Uhr Anmeldung / Empfang (mit Mittagsimbiss) \nMarkt der Möglichkeiten \n13.00 Uhr Ping Pong (Begrüßung und inhaltlicher Einstieg) \nWarum ist Design für Alle wichtig?\nDr. Elke Gryglewski\, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Bergen-Belsen \nWarum ist Ideologiekritik wichtig?\nDeborah Hartmann\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nIdeologie und Dekonstruktion \n14.00 Uhr Ideologie definieren: Was meinen wir\, wenn wir Ideologie sagen? Zur Funktion des Begriffs in der Gedenkstättenpädagogik\nCharlotte Trottier\, Gedenkstätte Bergen-Belsen \n14.30 Uhr Ideologie kritisieren: Die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit politischer Bildung (Antisemitismuskritik als Fallbeispiel)\nDr. Tom Uhlig\, Hochschule RheinMain \n15.00 Uhr Ideologiekritik übersetzen: Was geht beim Vereinfachen verloren? Oder: Die Bedeutung der Komplexitätsreduktion\nProf. Dr. Martin Lücke\, FU Berlin \n15.30 Uhr Kaffeepause \n16.00 Uhr Praxisbeispiel: Erinnerungsort Ihnestraße der FU Berlin. Dekonstruktion von Entmenschlichung & Visualisierung von Opfern und Täter*innen\nDr. Manuela Bauche und Marion Reis \n16.45 Uhr Textwerkstatt: Besprechen mitgebrachter Skripte / Ausstellungstexte \n18.00 Uhr Pause mit Abendessen \n19.00 Uhr Podiumsgespräch: Ideologiekritik (nieder-schwellig) vermitteln \n20.30 Uhr Ende des ersten Veranstaltungstages \n\n18. September 2026 | 9.00 bis 15.00 Uhr \n\nAb 9.00 Uhr Check-In \nVisuelle Übersetzungen: Infografiken und Piktogramme \n09.30 Uhr Mut zur Komplexität\nProf. Dr. Jona Piehl\, HTW Berlin (Kommunikationsdesign) \n10.10 Uhr Piktogramme und Ausstellung\nDr. Anne-Christine Hamel\, Gedenkstätte Buchenwald \n10.45 Uhr Kaffeepause \n11.15 Uhr Praxisgespräche 1 bis 6 (siehe unten) \n12.45 Uhr Mittagspause \n13.45 Uhr Unter uns. Zum Verständnis von Inklusion und Ideologiekritik unter Gedenkstättenpädagog*innen: Einblicke in ein laufendes Forschungsprojekt\nDr. Freya Kurek\, Universität zu Köln \n14.30 Uhr Tagungskommentar\nDr. Nikolas Lelle\, Amadeu Antonio Stiftung \n14.50 Uhr Verabschiedung\nDr. Elke Gryglewski und Deborah Hartmann \n15.00 Uhr Ende der Veranstaltung \n\nPraxisgespräche \n1 Ausstellung \nAnne Frank Zentrum\nNS-Dokumentationszentrum Köln\nVilla ten Hompel \n2 inklusive Tandemführungen (und Begleitmaterialien) \nTopographie des Terrors\nGedenkstätte Brandenburg a. d. H. \n3 Pädagogische Formate \nKZ-Gedenkstätte Mauthausen/Melk\nBlindenwerkstatt Otto Weidt\nHanna Steinbach (TU Berlin) \n4 Podcast \nErinnerungs-Ding\nEinfach hören! (Lebenshilfe Berlin) \n5 Umgang mit Täter*innendokumenten \nGedenkstätte Bergen-Belsen\nGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n6 Kurzvideos/TikTok \nAn allem Schuld – Bildung im Widerspruch (angefragt)\nGedenkstätte Neuengamme (angefragt)\nGedenkstätte Bergen-Belsen
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SUMMARY:Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
DESCRIPTION:Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt. \nFührung in deutscher Sprache.\nDie Führung ist kostenfrei.\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \nTreffpunkt: 2. Etage\, Empfang
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Oberbrechen. Ein deutsches Dorf und seine Vergangenheit
DESCRIPTION:In ihrem Buch Oberbrechen. A German Village Confronts its Nazi Past (2025) untersuchen Stefanie Fischer und Kim Wünschmann die Komplexität der Beziehungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Mitgliedern des Dorfs Oberbrechen in Hessen. Als Graphic History konzipiert\, lotet das Buch den Mikrokosmos einer Dorfgesellschaft und seiner Gewaltgeschichte während der NS-Zeit aus und zeigt\, wie die Menschen vor Ort mit der allgegenwärtigen und dennoch meist unausgesprochenen Präsenz des Holocaust umgingen. Gefragt wird auch\, wie sich die unterschiedliche Beteiligung an antijüdischer Ausgrenzung auf die Wiederbegegnungen zwischen Juden und Nichtjuden nach 1945 auswirkte. Für die Studie wurden zahlreiche Spruchkammer-\, Restitutions- und Entschädigungssakten sowie private Quellen aus Familienarchiven ausgewertet. \nStefanie Fischer\, Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. 2018 nahm sie die Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut\, Frankfurt/M.\, wahr. Zu Ihren Publikationen gehört das jüngst erschienene Sonderheft Emotions in Holocaust Studies in der Fachzeitschrift „Holocaust and Genocide Studies“. Seit 2024 ist sie Mitherausgeberin des Leo Baeck Institute Year Book. \nSabine Kritter\, Politikwissenschaftlerin und Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sie war Mitkuratorin der Ausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Stefanie Fischer\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Sabine Kritter\, Lohheide \n\n\nHinweis \neBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Ostpreußens Wolfskinder. Vom Erinnern zum Handeln
DESCRIPTION:Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor dem Hungertod ins benachbarte Litauen. Viele von ihnen hatten im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit ihre Eltern verloren und schlugen sich als sogenannte »Wolfskinder« allein durch die Wälder\, bis litauische Familien sie aufnahmen. Ihr Leid blieb ein halbes Jahrhundert unbeachtet\, erst seit den 1990er-Jahren rückten ihre Geschichten ins öffentliche Bewusstsein. \nIn einem Zeitzeugengespräch berichten die letzten »Wolfskinder« persönlich von ihrem Schicksal. Begleitend stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker e. V. die neue\, dreisprachige Publikation »Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext« vor\, die ihre Geschichte dokumentiert. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nDr. Roland Borchers\, Direktor\, Dokumentationszentrums Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung\, Berlin \nGiedrius Puodžiūnas\, Botschafter\, Republik Litauen in Deutschland\, Berlin \nSarah Reinke\, Bereichsleiterin Menschenrechte\, Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.\, Berlin \n\nKeynote\nJasna Causevic und Dr. Christopher Spatz\, Herausgeberin und Herausgeber der Publikation »Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext« \n\nZeitzeugengespräch\nUrsula Dorn\nGünter Heinz Krell \n\nModeration:  Dr. Christopher Spatz\, Historiker \n\nSchlussworte \nUwe Neumärker\, Direktor\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden in Europa\, Berlin \nIm Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\nEINTRITT FREI \nWir bitten um Anmeldung unter:\nhttps://buchungen.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/tickets/105 \nEinlass: 18.00 Uhr \nSprache: Deutsch \n  \n\n\n\n\nEine Kooperation von: \nBotschaft der Republik Litauen in Deutschland · Deutsche Gesellschaft e.V. · Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung · Gesellschaft für bedrohte Völker · Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\n\n\n\nFotonachweis:\nZwei Brüder\, Kriegsflüchtlinge aus Ostpreußen\,\nauf dem Burgberg Gediminas. Sie bitten den\nFotografen Lionginas Dambrauskas um Essen.\nWilna\, 5. Mai 1947 © Lionginas Dambrauskas & LGGRTC Museum of Occupations and Freedom Fights
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LOCATION:Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung\, Stresemannstraße\, Berlin\, 10963\, Germany
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SUMMARY:„… wir haben uns widersetzt\, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
DESCRIPTION: PROGRAMM \nBegrüßung \nDr. Julia Spohr\, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nGrußwort \nDr. Robin Mishra\, Abteilungsleiter Geschichte und Erinnerung bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien \nWiderstand in Ravensbrück \nDr. Andrea Genest\, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück \nEinführung in die Ausstellung  \nDr. Stefanie Steinbach\, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n  \nIm Anschluss sind Sie herzlich zu einem kleinen Empfang und zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage eingeladen. Weitere Informationen finden Sie hier. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 22. September per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de \n  \nDie Ausstellung wird vom 24. September 2026 bis zum 4. April 2027 im Sonderausstellungsbereich in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. Begleitend bieten wir Kuratorinnenführungen an: \nDienstag\, 13. Oktober 2026\, 16 Uhr \nDienstag\, 27. Oktober 2026\, 16 Uhr \nDienstag\, 17. November 2026\, 16 Uhr \nWir bitten um Anmeldung bis zum jeweiligen Tag davor per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.  \n 
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SUMMARY:Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung
DESCRIPTION:Ein Gesprächsabend mit Nachkommen von Überlebenden der Shoah\, in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \n  \nAMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin beschäftigen sich am 30. September 2026 mit der Zeug*innenschaft von Angehörigen der zweiten und dritten Generation nach der Shoah. Welche Verantwortung empfinden Angehörige der zweiten und dritten Generation für die Weitergabe von Erinnerung und Erfahrung? Sehen sie dies überhaupt als ihre Aufgabe? Wie blicken sie auf die Verantwortung der gesamten Gesellschaft\, die Erinnerung wachzuhalten? \nPODIUMSGÄSTE \n\nAnita Haviv Horiner\, Netanja\, Israel\nEliezer Zavadsky\, Berlin\nYaar Harell\, Berlin\n\nMODERATION: Shelly Kupferberg\, Berlin \nAUSKLANG: Wir laden Sie im Anschluss zu einem Stehempfang ein. \nDER EINTRITT IST KOSTENLOS\, um Anmeldung per Mail wird gebeten: info[at]centrumjudaicum.de
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LOCATION:Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28-30\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil: »Ich habe mich nicht getraut zu fragen.«
DESCRIPTION:Die Familie Pfeil stammt aus Trier. 1940 verschleppten die Nationalsozialisten sie aus ihrer Heimatstadt in das besetzte Polen. Christian Pfeil kam (vermutlich) im Januar 1944 im Ghetto Lublin zur Welt. Die Eltern und Geschwister mussten in Konzentrationslagern Zwangsarbeit leisten. Nach ihrer Befreiung 1945 kehrten sie mit dem Baby nach Deutschland zurück. In seiner Kindheit erlebte Pfeil Ausgrenzung und Anfeindungen. Mit 26 Jahren eröffnete er in Trier ein Lokal\, trat erfolgreich als Musiker auf\, erlangte lokale Berühmtheit. In den 1990er Jahren bedrohten ihn Rechtsextreme aufgrund seines antifaschistischen Engagements. \n2015 begann Christian Pfeil\, die traumatische Geschichte seiner Familie aufzuarbeiten und öffentlich zu sprechen\, unter anderem vor dem Europäischen Parlament und den Vereinten Nationen. Es ist ihm wichtig\, auch die bis heute andauernden Nachwirkungen der Verfolgung der Sinti und Roma ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Seit einigen Jahren unterstützt sein Neffe Sacha Höhn ihn bei seinem Engagement. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nGespräch \nChristian Pfeil und Sacha Höhn mit Jana Mechelhoff-Herezi \n  \n___________ \n  \nUm Anmeldung bis zum 5. Oktober 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. / Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \n  \nDas Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil ist eine Veranstaltung der Stiftung Denkmal\, unterstützt von der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn\, der Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) und des Vereins RomaTrial.
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee\nFührung durch unsere Sonderausstellung im Garten mit unserer Kuratorin Judith Alberth – kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen! \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit unserer Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen.
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SUMMARY:abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 85 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Sonntag\, den 18. Oktober 2026\, um 12 bis 13 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 85 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łód · z). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. Insgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Astrid Ley\, Leiterin von Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nund Vorsitzende der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2026 \nGrußworte\nS. E. Ron Prosor\, Botschafter des Staates Israel\nAbraham Lehrer\, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland \nGedenkrede\nProf. Dr. Stephan Harbarth\, Präsident des Bundesverfassungsgerichts \nEl Maleh Rachamim\nDr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \nKaddisch\nRabbiner Jonas Sievers\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \nBeiträge\nvon Schüler/-innen der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule\, Potsdam \nMusikalische Umrahmung\nAntonina Botygina\, Violoncello \nAm Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niedergelegt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorteim Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen \n  \nSK-47_Gleis17_18-10-2026_Print_05 \nFoto: Marko Priske/Ständige Konferenz \n  \n 
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LOCATION:Mahnmal Gleis 17\, S-Bahnhof Grunewald\, Berlin\, Berlin\, 14193\, Deutschland
CATEGORIES:Gedenkveranstaltung
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