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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir würden uns sehr freuen\, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n1. Etage\, Sonderausstellungsbereich
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. Mai 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n1. Etage\, Sonderausstellungsbereich
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SUMMARY:Call for Papers: Inklusiv und Ideologiekritisch?
DESCRIPTION:Gedenkstätten zwischen Diskriminierungssensibilität\, Antisemitismuskritik\, Niederschwelligkeit und Design für Alle \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nOrganisatorisches auf einen Blick\n\n\nTagung: 17./18. September 2026 \nOrt: Berlin\, Niedersächsische Landesvertretung \nVeranstalter*innen: Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen / Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nKontakt: info[at]stiftung-ng.de \nEinreichfrist: 16. März 2026 (Rückmeldung bis 10. April 2026) \nUmfang Abstract: max. 500 Wörter\, ergänzt durch eine kurze biografische Notiz \nTagungssprache: Deutsch \nKosten: Fahrt-\, Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden übernommen. Inputgeber*innen erhalten ein Honorar von 300 €. \n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nHintergrund und Ziel\n\n\nGedenkstätten\, Dokumentationszentren und historisch-politische Bildungsorte stehen im Spannungsfeld von diskriminierungssensibler Sprache\, Zugänglichkeitsfragen und Design für Alle. \nAusstellungstexte und Social-Media-Inhalte sollen kurz\, klar und barrierearm sein – etwa 500 Zeichen pro Objekttext –\, Diagramme und Karten übersichtlich\, Narrative einfach nachzuvollziehen. \nZugleich brauchen präzise Selbstbezeichnungen\, Genderformen und kontextsensibles Kuratieren Platz – der dann für die historische Einordnung fehlen kann. In der Vermittlung antisemitismuskritischer Inhalte kommen häufig psychoanalytische oder sozialpsychologische Begriffe wie Projektion\, Rationalisierung oder Schuldabwehr zum Einsatz – die aber nicht automatisch verständlich sind. \nBesucher*innen lernen in Gedenk- und Bildungsstätten nicht nur durch Ausstellungen\, sondern auch durch die Art\, wie ihnen begegnet wird. Der institutionelle Umgang ist daher selbst Teil der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Tagung fragt deshalb: \n\nWie kann gewährleistet werden\, dass an diesen Orten keine rassistischen oder antisemitischen Erfahrungen reproduziert werden?\nWie lässt sich so reduzieren\, dass nichts Wesentliches verloren geht – und so präzisieren\, dass niemand ausgeschlossen wird?\nWie können komplexe\, politisch und moralisch aufgeladene Inhalte (Antisemitismus\, Ideologie\, Täter*innenforschung) verständlich und inklusiv vermittelt werden\, ohne zu trivialisieren oder Stereotype zu reproduzieren?\nWo liegt die Grenze der Vereinfachung\, an der Zugänglichmachung in Affirmation kippt? Wie viel Komplexität braucht Ideologiekritik\, um noch wirksam zu sein?\n\nDie Tagung bringt Praxis\, Forschung und Perspektiven von Vertreter*innen unterschiedlicher Communities zusammen. Ziel ist es\, Konflikte sichtbar zu machen\, erprobte Strategien zu teilen und Forschungs- sowie Evaluationsansätze zu diskutieren. \n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nThematische Schwerpunkte\n\n\nWillkommen sind Beiträge zu folgenden Themenfeldern: \nTextökonomie & diskriminierungssensible Sprache \n\nWie gehen Einrichtungen mit Zeichenlimits um\, wenn korrekte Benennungen (z.B. Selbstbezeichnungen\, Genderformen) Platz binden?\nWelche Regeln haben sich bewährt (Glossare\, Erstnennung\, Typografie etc.)?\nHelfen mehrschichtige Formate (Text + visuell + dialogisch\, vertiefende Mediaguidetouren) und didaktische Transparenz (bspw. “Dieser Text ist verkürzt – weiterführende Infos hier…”)?\n\nFachsprache vs. Verständlichkeit \n\nWas gewinnt bzw. verliert man\, wenn man Fachbegriffe weglässt? Wie lässt sich Theorie übersetzen\, ohne sie zu verfälschen (Alltagssprache + optionaler Fachbegriff)?\nWann passt Sprache zum Publikum – und wann spiegelt sie nur Annahmen darüber wider\, wer die Besucher*innen sind? Wie vermeiden wir\, dass Vereinfachung auf Vorurteilen über das Publikum beruht\, statt auf dessen tatsächlichen Bedürfnissen?\nWie niederschwellig lässt sich über Themenbereiche wie Kollaboration in der NS-Zeit kommunizieren? Welche inhaltlich dichten Führungen in Leichter/Einfacher Sprache gibt es?\n\nFührungen & pädagogische Interaktion \n\nWelche Kommunikations- und Interaktionsstile von Guides erweisen sich als niederschwellig und inklusiv?\nWie werden Fachbegriffe\, Normierungen und moralische Rahmungen in Gesprächen mit Besucher*innen ausgehandelt?\n\nMultiperspektivität als Designproblem \n\nWie multiperspektivisch kann narrative Klarheit sein? In welchem Spannungsfeld stehen Aufmerksamkeitsspannen\, orientierende Ausstellungsgestaltung und multiperspektivische Erzählweisen (Perspektivenarchitektur\, Objekt- und Bildpolitik\, Szenografie/Dramaturgie)?\nWie lassen sich Täter*innenmotive (Ideologie\, Karrierismus\, Gruppenzwang\, institutionelle Logiken) darstellen – verwoben\, aber nicht beliebig?\n\nBesucherforschung & Evaluation \n\nWas kommt bei wem an? Wie lässt sich untersuchen\, was Nutzende wie rezipieren und verstehen?\nWieviel Text lesen Besucher*innen tatsächlich? Welche Abbildungen erzeugen Aufmerksamkeit? Anhand welcher Quellen lernen Nutzende Neues?\nWelche Indikatoren helfen Reichweitenveränderungen zu messen? Welche Nutzende sind neu dabei? Wer wird (nicht) erreicht?\nWie lassen sich Texte\, Objektauswahl\, Videoskripte oder Führungssprache durch Evaluation frühzeitig verbessern – etwa durch Prototyping\, A/B-Tests\, Shadowing oder Teach-back-Methoden?\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nBeitragsarten und Zielgruppe\n\n\nWillkommen sind Vorträge\, Werkstattberichte\, Praxisreflexionen\, Fallstudien\, Design-Feedback-Sessions und Methoden-Workshops. \nDer Call richtet sich an: \n\nGedenk- und Bildungsstätten\, Erinnerungsorte\, Museen\nSelbstvertretungsverbände und Community-Repräsentant*innen\nUniversitäten und Forschungseinrichtungen\nGestaltungsbüros und digitale Dienstleister\n\nInterdisziplinäre Beiträge sind ausdrücklich willkommen. Relevante Disziplinen sind u.a.: \n\nMuseum Studies / Curatorial Studies / Heritage Studies\nGeschichtsdidaktik\, Gedenk- und Bildungsstättenpädagogik\nAntisemitismusforschung / Holocaust Studies / Judaistik\nRomani Studies / Antiziganismusforschung\nLinguistik\, Soziolinguistik\, Übersetzungswissenschaft\, Fachkommunikation\nDisability Studies / Inklusionsforschung\nInformationsdesign / UX Writing / Kommunikationsdesign\nSozial- und Kognitionspsychologie\nBesucherforschung / Evaluationsforschung / Teilhabeforschung\nPolitische Bildung / Erwachsenenbildung (speziell auch antisemitismus- und rassismuskritische Bildung)\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nEinreichung\n\n\nErbeten wird ein Abstract von max. 500 Wörtern sowie eine kurze biografische Notiz. Bitte schicken Sie das Abstract unter dem Stichwort “Inklusiv und Ideologiekritisch?” bis 16.03.2026 per E-Mail an info[at]stiftung-ng.de. \nÜber die Annahme informieren wir bis 10. April 2026.
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