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SUMMARY:Familienbegegnungen. Seminar zu Methoden familiengeschichtlicher Recherchen
DESCRIPTION:Häufig erreichen die Stiftung Topographie des Terrors Anfragen von Menschen\, die mehr über die Rolle ihrer Familienangehörigen in der NS-Zeit wissen möchten. Dabei geht es oft darum\, den Familienerzählungen Informationen aus den Archiven oder der Fachliteratur über die Mitgliedschaft in Organisationen oder die Tätigkeit in Institutionen des NS-Staates\, besonders in NSDAP\, SS\, Polizei und Wehrmacht\, gegenüberzustellen. \nDas Seminar hat das Ziel\, einen Überblick zu den Recherchemöglichkeiten zu geben\, die Archive und Bibliotheken anbieten. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die umfangreichen personenbezogenen Überlieferungen zur NS-Zeit\, die im Bundesarchiv-Lichterfelde und in der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht aufbewahrt werden. \nDie Stiftung Topographie des Terrors dankt dem Bundesarchiv und der Deutschen Dienststelle (WASt) für die Zusammenarbeit. \nZeitplan:\n10.15: Begrüßung – Die »Topographie des Terrors« – Vorstellungsrunde (Ulrich Tempel)\n11.45: Personenbezogene Unterlagen aus der NS-Zeit im Bundesarchiv (Jana Blumberg\, Heinz Fehlauer)\n13.15: Imbiss\n14.00: Unterlagen der Deutschen Dienststelle (WASt) (Stephan Kühmayer)\n15.30: Kaffeepause\n16.00: Internetressourcen und weitere Angebote (Ulrich Tempel)\n17.00: Seminarende \nBegrenzte Teilnehmerzahl; eine Teilnahme ist nur nach Anmeldebestätigung\nmöglich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10\,- Euro und ist während des Seminars in bar zu entrichten. \n  \nAnmeldungen bzw. Rückfragen bitte an: \nStiftung Topographie des Terrors\nUlrich Tempel\nNiederkirchnerstraße 8\n10963 Berlin\ntempel@topographie.de\, Telefon 030 254509-27 \nBitte beachten Sie\, dass das Dokumentationszentrum erst um 10 Uhr öffnet.
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SUMMARY:»Der vergessene Holocaust. Mein Leben als Sinto\, Unternehmer und Überlebender«
DESCRIPTION:Zoni Johan (*1937) ist das älteste der vier Kinder des Sinto Johannes Weisz und seiner Frau Jacoba. Als im Mai 1944 in den Niederlanden Razzien gegen Sinti und Roma stattfinden\, sollen Zoni und seine Familie in das »Zigeunerlager« Auschwitz deportiert werden. Durch die Hilfe eines Polizisten gelingt ihm die Flucht\, während seine Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert werden. Zoni Weisz versteckt sich in Wäldern\, bei Bauern und schließlich bei seinen Großeltern. Nach Kriegsende wird er ein erfolgreicher Florist. \nErst in den 1990er Jahren beginnt er\, öffentlich über seine Geschichte zu sprechen. Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2011 spricht Zoni Weisz als erster Vertreter der Sinti und Roma im Deutschen Bundestag. 2016 erscheinen seine Erinnerungen »Zoni. De vergeten Holocaust«\, die dtv nunmehr auf Deutsch\, Erscheinungsdatum 20. April 2018\, veröffentlicht. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nBotschaftsrätin Monique Ruhe\, Leiterin der Abteilung Kultur und Kommunikation \nGespräch\nZoni Weisz mit Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nHerbert Knaup \nEmpfang \nTeilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de bis 30. April 2018.\nEintritt frei\, Einlass 17.30 Uhr\, Ausweisdokument erforderlich
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LOCATION:Botschaft des Königreichs der Niederlande\, Klosterstraße 50\, Berlin\, 10179
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SUMMARY:Prof. Dr. Peter Steinbach: Leben wir jetzt in den guten alten Zeiten\, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden?
DESCRIPTION:Kommentar\nProf. Dr. Habbo Knoch (Universität Köln) \nModeration\nProf. Dr. Horst-Alfred Heinrich (Universität Passau) \nWenn man behauptete\, ohne Herkunft gäbe es keine Zukunft\, wurde ein Zusammenhang zwischen Geschichtsdeutung\, Gegenwartsbezug und Zukunftsprogrammatik hergestellt. Immer wurde unterstellt\, dass Geschichte Identifikation ermögliche. Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit mündete in eine kritische\, selbstreflexive Deutung nicht nur der kollektiven und nationalen\, sondern auch der individuellen Geschichte. Geschichtsdebatten machten dies zunehmend deutlicher. Mit den Umdeutungen der Vergangenheit seit 2015 geht es um eine neue Dimension\, denn nun wird es fraglich\, ob die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte der humanen Orientierung dienen soll oder in ein nicht ausdiskutiertes Verständnis historisch geprägter sogenannter Leitkultur überführt wird. \nUniv.-Prof. em. Dr. Peter Steinbach (Universität Mannheim) ist seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \n  \nVeranstaltungsraum: Zweite Etage\, Saal 2B. Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung unter veranstaltung@gdw-berlin.de oder telefonisch unter 030 26 99 50 00. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. \n 
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/prof-dr-peter-steinbach-leben-wir-jetzt-in-den-guten-alten-zeiten-nach-denen-wir-uns-in-zehn-jahren-zuruecksehnen-werden/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung der Botschaft des Königreichs der Niederlande / Doodenherdenking
DESCRIPTION:PROGRAMM \nAnsprache\nWepke Kingma\, niederländischer Botschafter \nKranzniederlegung\nim ehemaligen Erschießungsgraben
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LOCATION:Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\, Straße der Nationen 22\, Oranienburg\, 16515
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SUMMARY:DENK MAL AM ORT: Lesung\, Führung und Zeitzeugengespräch
DESCRIPTION:Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt lädt am 6. Mai 2018 herzlich zu drei Veranstaltungen ein\, die im Rahmen des Projektes DENK MAL AM ORT stattfinden: \n13 Uhr: Lesung und ein Gespräch zur Geschichte der Familie Frey\nErich Frey war Arbeiter in der Weidt’schen Werkstatt. Seine Frau Elsbeth und er versteckten sich Anfang 1943 dort im Keller. Für ihre beiden Töchter verfassten sie vorher einen Bericht\, in dem sie ihre Erlebnisse angesichts ihrer Entrechtung und Ausgrenzung als deutsche Juden schilderten. Lana Lux liest aus dem Bericht. Die Einleitung sowie den biografischen Hintergrund gibt Dr. Kurt Schilde. \n14 Uhr: Zeitzeugengespräch mit Petra und Franz Michalski\nSie berichten über die dramatische Fluchtgeschichte von Lilli Michalski und ihren Söhnen Franz und Peter\, die vom NS-Regime als jüdisch verfolgt wurden\, und sie erinnern an die Stillen Helden der Familie. \n15 Uhr: kostenfreie Führung durch die Räume des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt \nEine Anmeldung zu den drei Veranstaltungen ist nicht erforderlich.\nDas gesamte Programm des DENK MAL AM ORT sowie weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.denkmalamort.de/dmao-2018/
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LOCATION:Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Das Jahr 1933 - Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung im  Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. \n  \nVortrag\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nModeration\nDr. Erika Bucholtz\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n  \nAls Hitler am 30. Januar  1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde\, schien es vielen Deutschen\, als sei dies nur eine weitere der häufigen Regierungsbildungen\, die man in der Weimarer Republik erlebt hatte. Es handelte sich jedoch um eine Regierungsbildung\, mit der Politiker an die Macht gekommen waren\, die von vornherein die parlamentarische Demokratie abschaffen und durch ein autoritär-staatliches politisches System ersetzen wollten\, ohne freie Wahlen\, ohne Parteienkonkurrenz\, ohne unabhängige Justiz. \nIn seinem Vortrag gibt Andreas Nachama einen Überblick über die Etablierung der NS-Diktatur im Jahr 1933\, untersucht die Maßnahmen der »Machtergreifung« und zeigt\, dass der massive Einsatz politischer Gewalt für die Durchsetzung der NS-Herrschaft kennzeichnend war. \n  \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.\nVon 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \n  \nÜber die  Vortragsreihe\nEnde November 201 9 wird Andreas Nachama in den Ruhestand treten. Im Rahmen einer Reihe von 13 Vorträgen\, die am 8. Mai 2018 beginnt\, wird er die einzelnen Jahre des Nationalsozialismus näher beleuchten. Auf der Basis einer zentralen Quelle\, der Berichterstattung der NS-Parteizeitung »Völkischer Beobachter«\, geht er wesentlichen Ereignissen der Jahre und ihrer medialen Vermittlung nach. Dabei wird er auch – nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrungen als Kind von Überlebenden der Schoa – seinen sehr persönlichen Blick auf diese 12 Jahre\, 3 Monate und 8 Tage NS-Herrschaft über Deutschland und schließlich große Teile Europas darlegen.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Museumstag in der Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden beteiligt sich am Sonntag\, den 13. Mai 2018\, mit ihrer neuen Dauerausstellung »Auf dem Görden. Die Strafanstalt Brandenburg im Nationalsozialismus (1933-1945) und in der DDR (1949-1990)« am diesjährigen Museumstag unter dem Motto »Netzwerk Museum: Neue Wege\, neue Besucher«. \nDie erst kürzlich eröffnete Ausstellung erzählt mit dreidimensionalen Objekten\, Fotos\, Häftlingsbiografien und zahlreichen Medienstationen die Geschichte des Strafvollzugs in Brandenburg an der Havel von 1918 bis heute. Das Ausstellungsgebäude bietet einen barrierefreien Zugang zu allen Räumen und Etagen. Einige Ausstellungstexte sind in Leichter Sprache verfasst. Auf diese Weise ist die Gedenkstätte für Menschen attraktiver\, die sich sonst vom Museumsbesuch ausgeschlossen fühlen. \nDie Gedenkstätte bietet am Museumstag zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr zu jeder vollen Stunde kostenlose Führungen an\, darunter auch Führungen in Leichter Sprache. \nDie Gedenkstätte ist von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Machandel. Lesung mit Autorin Regina Scheer
DESCRIPTION:In dem kleinen mecklenburgischen Dorf Machandel treffen bei Kriegsende 1945 Gestrandete und Überlebende wie der auf dem Todesmarsch befreite Sachsenhausen-Häftling Hans Langner zusammen. Von hier aus spannt Regina Scheer in ihrem 2014 erschienenen Roman den Bogen von den 1930er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart. \nRegina Scheer\, 1950 in Berlin geboren\, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972 bis 1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift »Forum«\, deren Redaktion wegen »konterrevolutionärer Tendenzen« aufgelöst wurde. Danach war sie freie Autorin von Reportagen\, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift »Temperamente«. Nach 1990 arbeitete sie an Ausstellungen\, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zu deutsch-jüdischer Geschichte. »Machandel« ist ihr erster Roman\, für den sie 2014 den Mara-Cassens-Preis erhielt.
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LOCATION:Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald\, Belower Damm 1\, Wittstock\, 16909
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SUMMARY:»Abgesägt« - Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitiker in Zehlendorf
DESCRIPTION:Eröffnung\nBezirksbürgermeisterin Frau Cerstin Richter-Kotowski \nBegrüßung\nDr. Hans-Christian Jasch\, Direktor Haus der Wannsee-Konferenz \n  \nDie Nationalsozialisten zerstörten die demokratischen Strukturen und verfolgten\, enteigneten und ermordeten Vertreterinnen und Vertreter der »verhassten« Weimarer Republik. Die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse einer regionalen Spurensuche. Sie dokumentiert verschiedene Facetten der politischen Partizipation in einer offenen Gesellschaft und ihrer Bedrohung. \n  \nMehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier. \n 
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Die Gestapo Trier
DESCRIPTION:Buchpräsentation\nDr. Thomas Grotum\, Trier \nVotrag Quellenlage und Forschungsfelder zur Geschichte der Staatspolizeistelle Trier\nLena Haase\, Trier \nVotrag Das Vernehmungskommando der Gestapo im SS-Sonderlager/Konzentrationslager Hinzert\nKatharina Klasen\, Berlin \nModeration\nKlaus Hesse\, Berlin \nAm 5. Mai 1933\, nur wenige Tage nach der Gründung des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin\, wurde in Trier eine Staatspolizeistelle errichtet. Von 1935 bis 1944 war sie in dem ehemaligen Gebäude der Reichsbahndirektion untergebracht. Als im Herbst 2011 die Staatsanwaltschaft Trier in das Haus einziehen sollte\, regte sie ein universitäres Forschungsprojekt an\, das seither zahlreiche weit verstreute Aktenüberlieferungen zutage gefördert hat.\nDer von Thomas Grotum herausgegebene Band Die Gestapo Trier. Beiträge zur Geschichte einer regionalen Verfolgungsbehörde (2018) bündelt die bisherigen Ergebnisse. Die Bandbreite der Aufsätze reicht von biographischen Studien über die Analyse von Berichten der Gestapo bis zur Beschäftigung mit einzelnen Personengruppen. Untersucht wird die grenzpolizeiliche und nachrichtendienstliche Tätigkeit der Abteilung III (Abwehr) der Gestapo sowie die Funktion der Staatspolizei als Zensurbehörde.\nIn den Blick genommen wird auch das SS-Sonderlager/KZ Hinzert als Ort des Verbrechens sowie die gerichtliche Verfolgung der Verbrechen in der Nachkriegszeit: der Gestapo-Prozess in Luxemburg. \n  \nThomas Grotum ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere und Neueste Geschichte und Leiter des Forschungsprojekts zur Geschichte der Gestapo Trier an der Universität Trier. \nLena Haase ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt zur Geschichte der Gestapo Trier an der Universität Trier und Mitarbeiterin der Gedenkstätte SSSonderlager/KZ Hinzert. \nKatharina Klasen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. \n  \nEintritt frei
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-gestapo-trier/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Der Flughafen Tempelhof und die »Berliner Luftbrücke« 1948/49
DESCRIPTION:Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres SHARING HERITAGE 2018 wird die Stiftung Topographie des Terrors ab 5. September eine Ausstellung zur Geschichte des ehemaligen Flughafens Tempelhof zeigen\, die vor Ort zu sehen sein wird. Die Stiftung und das AlliiertenMuseum\, Berlin\, laden zu einer Veranstaltung der dazugehörigen Reihe ein: \n  \nDer Flughafen Tempelhof und die »Berliner Luftbrücke« 1948/49\nVortrag\nBernd von Kostka\, Berlin \nModeration\nHeiko Triesch\, Berlin \nDrei Jahre nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 und der daraus resultierenden Besatzung durch die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs kam es in Berlin zu einer Krise\, die den Beginn des »Kalten Krieges« bedeutete. Unmittelbarer Anlass war die am 18. Juni 1948 von den Westmächten verkündete Währungsreform\, auf die die sowjetische Militäradministration mit der Sperrung aller Land-\, Schienen- und Wasserwege zwischen Berlin und den Westzonen reagierte. Um die Versorgung der Berliner Bevölkerung sicherzustellen\, richteten die Westmächte eine »Luftbrücke« ein\, die bis zum 30. September 1949 bestand. 1951 wurde vor dem Flughafen Tempelhof ein Luftbrückendenkmal errichtet.\nIn seinem Vortrag berichtet Bernd von Kostka über die Idee und Durchführung der »Berliner Luftbrücke«\, beschreibt die Probleme im Laufe der etwa 15 Monate dauernden Aktion und fragt nach dem Erfolg des Unternehmens. \n  \nBernd von Kostka\, 1962 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im AlliiertenMuseum\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber diverser Aufsätze und Publikationen zum Thema »Berliner Luftbrücke«. \nHeiko Triesch\, 1968 geboren\, ist Leiter des Bereichs Luft- und Raumfahrt im Deutschen Technikmuseum Berlin. \n  \nEintritt frei.\nAnmeldung erbeten: Telefon 030 254509-13\, veranstaltungen@topographie.de.\nEs steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei. \n  \nVeranstaltungsort: Flughafen Tempelhof\, Zollgarage (Zugang über den »Ehrenhof«\, links vom\nHaupteingang »Zentralflughafen«)
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LOCATION:Flughafen Tempelhof\, Zollgarage\, Columbiadamm 10\, Berlin\, 12101
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SUMMARY:»Ein deutsches Leben«
DESCRIPTION:ein Film von Christian Krönes\, Olaf S. Müller\, Roland Schrotthofer\, Florian Weigensamer\nAT/D 2016\, 113 Minuten\, deutsche OF \n  \n»Ein deutsches Leben« ist ein österreichischer Dokumentarfilm über Brunhilde Pomsel\, die Sekretärin von Joseph Goebbels. \nSeit 1948 war das sowjetische Speziallager in Sachsenhausen der zentrale Haftort für Frauen in der Sowjetischen Besatzungszone. Unter den Frauen\, die hier inhaftiert waren\, befanden sich auch solche\, die in den zentralen Verwaltungs- und Repressionsapparaten des „Dritten Reiches“ tätig gewesen waren\, etwa bei der Gestapo\, dem SD oder bei hohen Vertretern des Nationalsozialistischen Regimes. \nBrunhilde Pomsel (1911-2017)\, die ihre Jugend im Berlin der 20er Jahre erlebt hatte\, arbeitete ab 1933 als Sekretärin in der Abteilung Zeitfunk der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft. 1942 kam sie ins Büro von  Reichspropagandaminister Joseph Goebbels. Als 1945 die Kämpfe heftiger wurden und immer näher kamen\, ging sie sich mit ihren Kolleginnen in den Luftschutzkeller unter dem Propagandaministerium. Dort verbrachte sie die letzten Stunden mit ihrem Chef und seiner Familie – bis zum Mord der gemeinsamen sechs Kinder und dem Suizid von Joseph und Magda Goebbels. Noch im Bunker wurde Pomsel von sowjetischen Truppen aufgegriffen. Es folgten fünf Jahre Haft in sowjetischen Speziallagern: Buchenwald\, Hohenschönhausen und Sachsenhausen. Danach setzte sie ihre Karriere als Chefsekretärin bei der ARD fort. \n  \nBegrüßung und Gespräch\nDr. Enrico Heitzer\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen \n  \nVeranstaltungsort: Besucherinformationszentrum
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SUMMARY:KZ-Terror im »Westen«. Die Konzentrationslager Herzogenbusch\, Mauthausen\, Natzweiler
DESCRIPTION:Von der Inspektion der Konzentrationslager in Oranienburg wurden alle Haupt- und Nebenlager des KZ-Systems verwaltet. Die Ausstellung am historischen Ort zeigt den Einfluss der KZ-Inspektion auf die drei im »Westen« liegenden Konzentrationslager Herzogenbusch \, Mauthausen und Natzweiler.\nDie an diesen Orten entstandenen Gedenkstätten befinden sich außerhalb der Bundesrepublik Deutschland und werden von der niederländischen Stadt Vught sowie den Regierungen in Österreich und Frankreich betreut. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen mit den genannten Einrichtungen. Sie wurde finanziert aus Spenden der Gedenkstättenbesucher\, Mitteln der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sowie aus Fördermitteln von »Kulturland Brandenburg«. \n  \nBegrüßung und Einführung\nProf. Dr. Günter Morsch\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nAnsprachen\n– Christian Görke\, Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Brandenburg\n– Brigitte Faber-Schmidt\, Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg\n– Grußworte aus den KZ-Gedenkstätten Herzogenbusch\, Mauthausen\, Natzweiler-Struthof \n  \nMehr Informationen zur neuen Dauerausstellung KZ-Terror im »Westen«. Die Konzentrationslager Herzogenbusch\, Mauthausen\, Natzweiler finden Sie hier.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/kz-terror-im-westen-die-konzentrationslager-herzogenbusch-mauthausen-natzweiler/
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SUMMARY:Der Volksgerichtshof: Justiz als Terrorinstrument
DESCRIPTION:Vortrag\nProf. Dr. Klaus Marxen\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Berlin \nMit der nationalsozialistischen Reform des politischen Strafrechts durch Gesetz vom 24. April 1934 entstand ein neues Gericht. Nunmehr urteilte der Volksgerichtshof mit Sitz in Berlin anstelle des Leipziger Reichsgerichts schwere politische Straftaten in erster und letzter Instanz ab\, zunächst als Sondergericht und ab 1936 als Teil der ordentlichen Gerichtsbarkeit. In strikter Ausrichtung an politischen Vorgaben entwickelte das Gericht während seiner elfjährigen Tätigkeit eine Strafpraxis von beispielloser Grausamkeit. Nahezu jeder dritte der etwa 16.700 Angeklagten wurde zum Tode verurteilt. Ein beklemmendes Zeugnis vom Wirken dieses Gerichts legen die bekannten Filmaufnahmen aus den Verhandlungen unter Leitung des berüchtigten Präsidenten Freisler gegen die Mitwirkenden am Widerstand vom 20. Juli 1944 ab.\nDer Vortrag behandelt die Gründungs- und Wirkungsgeschichte des Volksgerichtshofs und nimmt dabei auch vorangehende und nachfolgende Rechtsentwicklungen in den Blick. Mit dem Begriff des Terrorinstruments im Vortragstitel wird eine Formulierung des Deutschen Bundestages in einer Erklärung aus dem Jahr 1985 aufgegriffen\, die den Entscheidungen des Volksgerichtshofs jede Rechtswirkung abspricht. \nKlaus Marxen\, 1945 geboren\, Professor für Strafrecht\, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin\, von 1996 bis 2007 Richter am Kammergericht Berlin\, hat sich mit dem nationalsozialistischen Volksgerichtshof in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen befasst\, darunter Das Volk und sein Gerichtshof (1994) und Terror und »Normalität«. Urteile des nationalsozialistischen Volksgerichtshofs 1934–1945. Eine Dokumentation (2004\, zus. mit Holger Schlüter) sowie jüngst auch in dem Roman Weiheraum (2015). Im Begleitband zur Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹« ist er mit dem Aufsatz Der nationalsozialistische Volksgerichtshof: Geschichte und Gegenwart vertreten. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Kuratorin der Ausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:1938 – Hitler und die Deutschen proben Raub\, Mord und Krieg
DESCRIPTION:1938 marschierte die deutsche Wehrmacht in Österreich und im Sudetenland ein; Hitler und Mussolini schmiedeten die deutsch-italienische Achse; im Spanischen Bürgerkrieg erprobte die deutsche Luftwaffe ihre Sturzkampfbomber. Die deutsche Zivilbevölkerung veranstaltete Luftschutzübungen und wurde mit Gasmasken ausgestattet. Hermann Göring schuf die Voraussetzung für die Enteignung der deutschen und österreichischen Juden\, es folgten der Terror gegen die polnischen Juden\, der Pogrom vom 9./10. November. Es herrschte Vollbeschäftigung und die deutschen Rentner wurden erstmals krankenversichert. \nDas Jahr 1938 ist historisch gesehen ein Schlüsseljahr für die noch immer nicht hinreichend beantwortete Fragen: Woher bezog der nationalsozialistische Staat seine ungeheuerliche Dynamik? Auf welchen sozialen und mentalen Grundlagen\, auf welchen Wertvorstellungen und politischen Zielen konnten sich in der selbst lebensgeschichtlich extrem kurzen Zeit von zwölf Jahren derart starke negative Energien sechs Jahre lang zusammenballen und dann sechs Jahre lang mit beispiellos vernichtender Wucht entladen? Wie konnte ein zumindest durchschnittlich zivilisiertes Volk die bekannten Schrecken und Mordtaten der Jahre 1939 bis 1945 begehen? \n  \nVortrag\nDr. Götz Aly\, Historiker und Journalist \nModeration\nProf. Dr. Günter Morsch\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n  \nDr. Götz Aly ist Historiker und Journalist. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis\, 2003 den Marion-Samuel-Preis\, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Im Februar 2017 erschien bei S. Fischer seine große Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945«. \n  \nDer Vortrag findet als Begleitveranstaltung zur Ausstellung »Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938« statt\, die vom 16. April bis 30. Juni 2018 im Neuen Mueseum in der Gedenkstätte Sachsenhausen zu sehen ist. \nZur Ausstellung\nDie Ausstellung Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938 wurde von der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum erarbeitet und greift die einschneidendnen Ereignisse des Jahres 1938 auf\, beginnend beim »Anschluss« Österreichs über die »Aktion Arbeitsscheu Reich« bis zur Reichspogromnacht am 9. November. Zusätzliche Tafeln zeichnen Opferbiografien und die Erinnerung an das Jahr 1938 nach. \nDie Ausstellung wird über das Jahr verteilt in den einzelnen Einrichtungen der Ständigen Konferenz zu sehen sein. Dort ist auch eine begleitende Borschüre kostenlos auf Deutsch und Englisch erhältlich. \nMehr Informationen zur Ausstellung und den Ausstellungsorten finden Sie hier. \n  \nVeranstaltungsort: Besucherinformationszentrum\, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
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SUMMARY:»Zwischen Kollaboration und Résistance« – Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur in Frankreich
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zu einer Podiumsdiskussion ein: \nIn beiden Landesteilen Frankreichs hatte es während der deutschen Besatzung zwischen 1940 und 1944 Verfolgung\, Kollaboration und Widerstand gegeben. Insbesondere die Erinnerung an den Kampf der »Résistance« als Ausdruck französischer Vaterlandsliebe und das Leid der »Deportation« boten nach dem Krieg die Möglichkeit\, Gegensätze zwischen den unterschiedlichen politischen Lagern zu überbrücken. Erst am 16. Juli 1995 erkannte mit Jacques Chirac ein Staatspräsident die aktive Beteiligung seines Landes an der Deportation und Vernichtung der französischen Juden an. Er sprach von »gemeinsamer« und »unauslöschlicher Schuld«. Seitdem entstanden zahlreiche Museen und Gedenkstätten\, die eine kritische Aufarbeitung der »Occupation« verfolgen. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nI. E. Anne-Marie Descôtes\, Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland \nGrußworte\nMichel Jeannoutot\, Präsident der CIVS\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2018 und Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nPodium\nProf. Dr. Mechthild Gilzmer\, außerplanmäßige Professorin für Romanische Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes\nBeate Klarsfeld\, deutsch-französische Journalistin\nDr. Frédérique Neau-Dufour\, Leiterin des Europäischen Zentrums des deportierten Widerstandskämpfers in Natzwiller \nModeration\nProf. Dr. Günter Morsch\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n  \nDie Platzzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 22. Mai 2018 per E-Mail an.\nAchtung: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Es werden keine weiteren Anmeldungen mehr angenommen.\nBitte planen Sie die Sicherkontrollen ein und bringen Sie ein Personaldokument mit.
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LOCATION:Französische Botschaft Berlin\, Wilhelmstr. 69\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:»Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!«
DESCRIPTION:Texte von Bertolt Brecht\, Kurt Tucholsky\, Erich Kästner\, Paul Celan\, Oskar Maria Graf\, Primo Levi und Mascha Kaléko\, gelesen von dem Schauspieler Roman Knižka und musikalisch begleitet von dem Bläserquintett Ensemble Opus 45. \n  \nVeranstaltungsort: Veranstaltungssaal in den Garagen \nGefördert von der Bundeszentrale für Politische Bildung
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LOCATION:Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Straße der Nationen\, Fürstenberg/Havel\, 16798
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SUMMARY:Die Bücherverbrennungen in Berlin 1933 und der Beginn der Literaturindizierungen im NS-Staat
DESCRIPTION:Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus«\nDr. Werner Treß \nanschließend Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse \nUm Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de. \n  \nMehr Informationen zur Sonderausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus« finden Sie hier. \n 
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-buecherverbrennungen-in-berlin-1933-und-der-beginn-der-literaturindizierungen-im-ns-staat/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:»Madagaskar für die Juden«. Antisemitische Ideen und Pläne einer »territorialen Endlösung« 1885–1945
DESCRIPTION:In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde ein rassistisch geprägter Antisemitismus virulent. Seine Protagonisten strebten eine »Lösung der Judenfrage« an. Paul de Lagardes Idee\, Madagaskar zur Heimstätte der Juden zu machen\, fand in vielen europäischen Ländern Anhänger. Eine »Internationale des Antisemitismus« propagierte Vorschläge dieser Art bis in die Jahre des »Dritten Reichs«. Im Zweiten Weltkrieg plante Hitlers Regime\, die ostafrikanische Insel in ein jüdisches Groß-Ghetto unter SS-Aufsicht zu verwandeln. Der Plan einer »territorialen Endlösung« (Reinhard Heydrich) erwies sich jedoch nur als ein kurzlebiges Projekt auf dem Weg in den Holocaust. \nIn seinem Vortrag zeichnet Magnus Brechtken die allgemeine Entwicklung antisemitischer Ideen einer Austreibung der jüdischen Minderheit seit 1885 nach. Insbesondere analysiert er\ndie konkreten Pläne einer millionenfachen Deportation aller europäischen Juden nach Madagaskar im Rahmen der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\n \nVortrag\nProf. Dr. Magnus Brechtken\, München \nModeration\nDr. Gundula Bavendamm\, Berlin \nIm Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein. \n  \nMagnus Brechtken\, 1964 geboren\, ist Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin. Von 2002 bis 2012 lehrte er »European Studies« bzw. »German History and Politics« an der University of Nottingham.\nEr hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter »Madagaskar für die Juden«. Antisemitische Idee und politische Praxis 1885–1945 (1997)\, Die nationalsozialistische Herrschaft 1933–1939 (2004\, 2. überarb. Aufl. 2012)\, Albert Speer. Eine deutsche Karriere (2017) und als Mitherausgeber Die Nürnberger Gesetze – 80 Jahre danach. Vorgeschichte\, Entstehung\, Auswirkungen (2017). \n  \nEintritt frei\nWir bitten um Anmeldung bis zum 25. Mai 2018 unter veranstaltungen@sfvv.de.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Gegen die Ungerechtigkeit: Wie Gustav Adolf Nothnagel Ende 1944 zum Retter von vielen Jüdinnen wurde
DESCRIPTION:Einführung und Moderation\nBarbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nVortrag\nKarsten Hoffmann\, Enkel von Gustav Adolf Nothnagel \nVor einigen Jahren nahm Karsten Hoffmann zur Gedenkstätte Stille Helden Kontakt auf und berichtete von der Hilfstätigkeit seines Großvaters Gustav Adolf Nothnagel.\nIm Sommer 1944 wird der 1888 geborene Nothnagel als Reservist zur Wehrmacht eingezogen und als Wachmann in das Arbeitslager Duderstadt im Südharz beordert. Als Anfang November 1944 750 jüdische Häftlingsfrauen aus dem KZ Bergen-Belsen eintreffen\, ist es die Aufgabe der Bewacher\, die Produktion von kriegswichtiger Munition zu gewährleisten. Nothnagel sieht\, in welch schlechtem Zustand sich die Frauen befinden und beschließt\, ihnen zu helfen. Er besorgt – teilweise auf eigene Rechnung – Lebensmittel und Vitamine für die geschwächten Frauen. Im April 1945 wird das Lager aufgelöst\, die jüdischen Zwangsarbeiterinnen im Güterzug über drei Wochen quer durch das zerstörte Deutschland nach Theresienstadt gebracht. Auch hier setzt sich Nothnagel für die Frauen ein. Sie kommen in den letzten Kriegstagen dort an und überleben. \nDer 1965 geborene Karsten Hoffmann entdeckt Zusammenhänge zwischen dem Einsatz seines Großvaters damals und seinem eigenen Leben heute. In seinem Vortrag nimmt er das Publikum mit auf die spannende Reise durch die Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts. \n  \nVeranstaltungsort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:»Ich will keine Blaubeertorte\, ich will nur raus: Eine Mutterliebe in Briefen«
DESCRIPTION:Die ganze Familie ist schon im Exil. Marie bleibt und beginnt\, ihrer Tochter Ilse zu schreiben: jede Woche zwei lange Briefe. Von 1938 bis 1942 schreibt die Jüdin Marie Winter in Berlin über 170 Briefe an ihre Tochter Ilse nach Basel. Sie erzählt eindringlich von ihrem Alltag\, beschreibt die Verzweiflung\, ein Visum nach »Irgendwo« zu beschaffen\, und lebt von der Hoffnung\, durch ihre Tochter gerettet zu werden. Sie kann sich nur schwer für einen eigenständigen Weg ins Exil entscheiden. Als die Tochter sich zur Rettung der Mutter vor den Nazis entschließt\, ist es zu spät. \n»Das Drama ist\, dass etwas Urprivates mit einer politischen Tragödie zusammenkommt«\, resümiert der Sohn Gabriel Heim. Er hat im Nachlass seiner Mutter die Briefe der Berliner Großmutter gefunden\nund daraus das Lebensdrama von Marie und Ilse zu einem berührenden Dokument der Zeitgeschichte gestaltet. \nLesung und Gespräch\nGabriel Heim\, Publizist\, Autor und Filmregisseur \nModeration\nAndré Schmitz-Schwarzkopf\, Förderverein Blindes Vertrauen e.V. und Vorstandsvorsitzender Schwarzkopf- Stiftung\n \n  \nUm Anmeldung wird gebeten unter anmeldung@schwarzkopf-stiftung.de
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LOCATION:Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa\, Sophienstraße 28/29\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit.
DESCRIPTION:Begrüßung\nDr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit\, Berlin \nVortrag\nDr. Sebastian Brünger\, Halle/Berlin \nKommentar\nDr. Manfred Grieger\, Gifhorn \nVon den Nürnberger Wirtschaftsprozessen bis zu den Verhandlungen um Zwangsarbeiterentschädigungen – deutsche Konzerne haben stets versucht\, das öffentliche Bild von ihrer NS-Vergangenheit selbst zu prägen. Am Beispiel der Firmen Bayer\, Daimler\, Deutsche Bank und Degussa erörtert Sebastian Brünger die Strategien und Formen unternehmerischer Vergangenheitsbearbeitung und analysiert sie im Kontext von Öffentlichkeit\, Politik und Wissenschaft ihrer jeweiligen Zeit. \n Dr. Sebastian Brünger\, Studium der Betriebswirtschaft und der Politikwissenschaft in Mannheim und Baltimore\, Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin\, ist seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kulturstiftung des Bundes. \nDr. Manfred Grieger ist Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität Göttingen. 1998 bis 2016 Leiter der Historischen Kommunikation der Volkswagen AG. \n  \nGeschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit  (ISBN: 9783835330108) ist im Wallstein Verlag erschienen und kann dort bezogen werden.
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LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
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