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SUMMARY:»Die Mission«
DESCRIPTION:»Die Mission«\nEin Spielfilm von Ludwig Cremer\nDeutschland 1966/1967\, 112 Minuten \nAuf Initiative von US-Präsident Franklin D. Roosevelt treffen sich im Juli 1938 Delegierte aus 32 Ländern im französischen Badeort Évian-les-Baines bei Genf\, um darüber zu beraten\, wie man den vom NS-Regime verfolgten Juden helfen könnte. Auch jüdische Hilfsorganisationen sind mit Vertretern vor Ort. Unter den Teilnehmern ist der jüdische Wiener Chirurg Professor Heinrich von Benda. Im Auftrag des Reichsstatthalters in Österreich\, Arthur Seyß-Inquart\, soll Benda den Politikern inoffiziell einen ungeheuerlichen Vorschlag unterbreiten: Die Nationalsozialisten wären für einen »Stückpreis« von 250 Dollar bereit\, dem Ausland die Juden aus Deutschland und Österreich zu verkaufen\, anderenfalls würde man sie vernichten. Nach endlosen fruchtlosen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen muss der Professor entsetzt feststellen\, dass jede Nation Gründe vorzubringen weiß\, um den »Ankauf« von Juden abzulehnen. Kaum einer nimmt die Drohung der Nationalsozialisten ernst. \nDer Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hans Habe (1911-1977)\, der selbst als Korrespondent des Prager Tagblattes an der Konferenz von Évian teilgenommen hatte. \n  \nDie Filmvorführung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«.
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:»Stille« – Erinnern an die Ermordung der letzten Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau 1944
DESCRIPTION:Am 2. August 2018 jährt sich die »Liquidation des Zigeunerfamilienlagers« in Auschwitz-Birkenau zum 74. Mal. SS-Angehörige ermordeten in der Nacht auf den 3. August 1944 die fast 3.000 verbliebenen Sinti und Roma in Gaskammern – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen\, Kinder und ältere Menschen. \nIm Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit\, am Brunnen des Denkmals Blumen niederzulegen. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Ulrich Baumann\, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nReden\nSawsan Chebli\, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für\nBürgerschaftliches Engagement und Internationales\nIlona Lagrenne\, Bürgerrechtlerin und frühere Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg\nZilli Schmidt\, Auschwitzüberlebende \nRezitation\nGedicht »Auschwitz« auf Deutsch und Romanes: Petra Michalski und Hamze Bytyçi \nMusikalische Umrahmung\nDaniel Weltlinger (Violine) \n  \nUm Anmeldung bis 31. Juli 2018 unter Tel. 030-26 39 43-0 oder veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.
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LOCATION:Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:14. Ravensbrücker Generationenforum
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze
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LOCATION:Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Straße der Nationen\, Fürstenberg/Havel\, 16798
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SUMMARY:Was ist neu an der Weimarer Reichsverfassung?
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein: \n  \nProf. Dr. Peter Steinbach:\nWas ist neu an der Weimarer Reichsverfassung? \nAm 9. November 1918 folgte dem deutschen Kaiserreich die Republik; viele Monate später – am 11. August 1919 – verabschiedete die »Verfassunggebende Nationalversammlung« die Weimarer Reichsverfassung. Sie knüpfte verfassungsgeschichtlich an die Revolutionsverfassung von 1848 an und wollte sie vollenden\, ging aber weit darüber hinaus. Mit dem Bekenntnis zum Parlamentarismus\, zum allgemeinen und gleichen Verhältnis- und Frauenwahlrecht und zu den Grundrechten verband sie das spätere Grundgesetz von 1949 mit der 48er Revolutionsverfassung – und dennoch erhielt sie Elemente\, die sehr fortschrittlich waren und weit in die Zukunft weisen. \nDie Republik wurde von vielen bekämpft\, aber auch verteidigt – etwa vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Aus der »belagerten Civitas« wurde eine bekämpfte\, schließlich eine preisgegebene Republik\, die für manche Zeitgenossen das Scheitern der Demokratie überhaupt zu beweisen schien. Mit der Befreiung von der nationalsozialistischen Herrschaft erhielt Deutschland 1945 eine zweite Chance\, eine stabile Demokratie zu errichten. Beide deutschen Verfassungen knüpften an die Weimarer Erfahrungen an\, wollte aber deren Strukturdefekte vermeiden. \nInzwischen sind manche Elemente eines politischen Konsenses fragwürdig geworden. Gerade deshalb gilt es\, sich auf den Kerngehalt der Weimarer Republik und ihre Geschichte zu besinnen. Dabei wird bewusst\, welche Folgen die gleichgültige Preisgabe und die aktive Bekämpfung einer demokratischen Verfassung haben. Politischer Pluralismus mit Minderheitenschutz und Grundrechten gilt immer noch als Grundlage einer Ordnung\, die sich zur Würde des Menschen bekennt. \nUniv.-Prof. em. Dr. Peter Steinbach (Universität Mannheim) ist seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 6. August 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:»Reise der Verdammten«
DESCRIPTION:»Reise der Verdammten«\nEin Spielfilm von Stuart Rosenberg\nGroßbritannien 1976\, 155 Minuten \nDas deutsche Passagierschiff »St. Louis« sticht im Mai 1939 von Hamburg aus in See. Sein Ziel ist Kuba. An Bord sind 937 Juden. Sie wollen Deutschland aufgrund des dort vorherrschenden Antisemitismus und der zusehends aggressiveren Rassenpolitik der Nationalsozialisten verlassen. Doch sowohl die kubanische als auch die US-amerikanische Regierung erlauben den Juden nicht\, in den jeweiligen Staaten von Bord zu gehen. Die Visa der Reisenden werden für ungültig erklärt. Die Flüchtenden steuern einen Hafen nach dem anderen an\, werden aber überall abgewiesen. Für die jüdischen Menschen beginnt eine nervenaufreibende Odyssee. Alles deutet darauf hin\, dass das Schiff zurück nach Deutschland geschickt wird – und die Passagiere damit in den Tod. \nDer Film basiert nicht nur auf dem Buch »Voyage of the Damned« von Gordon Thomas und Max Morgan-Witts aus dem Jahr 1974\, sondern auch auf einer wahren Begebenheit. \n1977 war der Film in drei Kategorien für den Oscar nominiert: Beste Nebendarstellerin\, Beste Filmmusik und Bestes adaptiertes Drehbuch. Im selben Jahr gewann Katharine Ross als Beste Nebendarstellerin einen Golden Globe Award. Zur namhaften Filmbesetzung gehören außerdem Faye Dunaway\, Max von Sydow\, Malcolm McDowell und Oskar Werner. \n  \nDie Filmvorführung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«. \n 
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SUMMARY:Der Lagerkomplex Ravensbrück. Frauen-Konzentrationslager\, Siemens-Lager\, Männerlager\, »Jugendschutzlager Uckermark«
DESCRIPTION:Referent: Dr. Matthias Heyl\, Leiter der Pädagogischen Dienste\nTeilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)\nTreffpunkt: Besucherzentrum
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SUMMARY:Elisabeth Schmitz. Wie sich die Protestantin für Juden einsetzte\, als ihre Kirche schwieg
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie anlässlich des 125. Geburtstages der Widerstandskämpferin Elisabeth Schmitz herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließendem Publikumsgespräch ein: \n  \nSibylle Biermann-Rau:\nElisabeth Schmitz. Wie sich die Protestantin für Juden einsetzte\, als ihre Kirche schwieg \nDie Geschichte der Berliner Studienrätin Elisabeth Schmitz\, die zur Zeit des Nationalsozialismus ihre Stimme erhob\, ist auch nach 1945 lange unsichtbar geblieben. Dabei war sie es\, die mit ihrer Denkschrift »Zur Lage der deutschen Nichtarier« von 1935/36 die Bekennende Kirche dazu aufforderte\, öffentlich gegen die Judenverfolgung Stellung zu beziehen und für jüdische Mitmenschen einzutreten. Doch ihre eindringliche Schrift blieb bei den kirchlichen Leitungsgremien unbeachtet. Da sie sich weigerte\, im nationalsozialistischen Sinne zu unterrichten\, trat sie 1939 freiwillig in den vorzeitigen Ruhestand. Nach Beginn der Massendeportationen leistete Elisabeth Schmitz Hilfe für versteckt lebende Juden. \nSibylle Biermann-Rau war bis 2016 Gemeindepfarrerin in Württemberg und in Apolda/Thüringen. Derzeit ist sie Referentin des Dekans in Reutlingen. Über viele Jahre hinweg war sie im Gespräch mit Pfarrerin i.R. Dietgard Meyer\, der ehemaligen Schülerin und späteren Freundin von Elisabeth Schmitz.\nIhr Porträt über die mutige Widerstandskämpferin ist 2017 beim Kreuz Verlag erschienen\, hat 144 Seiten und kostet 16\,99€. \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt.\nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. August 2018 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Opfer und Täter: Machtverhältnisse - Beziehungsgeflechte - Handlungsspielräume. Protestanten im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936-1945
DESCRIPTION:Referent\nDr. Ulrich Prehn\, Kurator \nEine Begleitveranstaltung zur Wanderausstellung »Religion: evangelisch«.
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SUMMARY:73. Jahrestag der Verlegung des sowjetischen Speziallagers Nr. 7 nach Sachsenhausen - Führung
DESCRIPTION:Führung durch die Werkstattausstellung »Sowjetisches Speziallager Nr. 7 / Nr. 1 in Sachsenhausen. Haftalltag und Erinnerung«\nmit Dr. Enrico Heitzer\, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator\n \n  \nBesichtigung der Sammlungsobjekte zum sowjetischen Speziallager im neuen Depot der Gedenkstätte\nmit Agnes Ohm\, Leiterin des Depots \n  \nIm Anschluss an die Veranstaltung lädt die Gedenkstätte Sachsenhausen zu Kaffee und Kuchen ein. \n  \nTreffpunkt: Veranstaltungsraum in der ehemaligen Häftlingswäscherei
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SUMMARY:73. Jahrestag der Verlegung des sowjetischen Speziallagers Nr. 7 nach Sachsenhausen - Gedenken
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen und der Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945-1950 e.V.\n  \nBegrüßung\nDr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nJoachim Krüger\, Erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945-1950 e.V. \nAnsprachen\nUlrike Gutheil\, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft\, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg\nRalf Wieland\, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin\nHubert Polus\, ehemaliger Häftling des Speziallagers \nGebet\nmit Pfarrer Friedemann Humburg\, Oranienburg \nKranzniederlegung\nMusik: Bläserchor Bergfelde-Schönfließ \nGang zum Gedenkstein am ehemaligen Durchgang zwischen Zone I und Zone II \nIm Anschluss an die Veranstaltung lädt die Gedenkstätte Sachsenhausen zu einem Imbiss ein. \n  \nOrt: Friedhof am ehemaligen Kommandantenhof
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SUMMARY:Das Jahr 1935 – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung im  Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. \nVortrag\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nModeration\nDr. Claudia Steur\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n  \nFür die Selbstdarstellung der Nationalsozialisten spielte die große Zahl inszenierter Massenveranstaltungen eine bedeutende Rolle. Dazu zählten auch die ab 1933 zunächst jährlich stattfindenden mehrtägigen Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg. Zur politischen Bühne wurde insbesondere der »Reichsparteitag der Freiheit« im September 1935\, auf dem der extra dafür in die Stadt einberufene Reichstag die »Nürnberger Rassengesetze« verabschiedete. Sie erklärten die jüdischen Deutschen zu Staatsbürgern minderen Rechts. Bereits seit Beginn des Jahres hatte sich eine neue Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich ausgebreitet. \nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama wesentliche Geschehnisse des Jahres 1935 und analysiert insbesondere die »Nürnberger Gesetze« als markante Etappe einer weiteren Radikalisierung der antijüdischen Politik des NS-Regimes.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:»Wir sitzen in der Mausefall\, mehr oder minder völlig hilflos.«
DESCRIPTION:Die autoritären Regime in der Slowakei\, Rumänien und Bulgarien sympathisierten bereits seit Ende der 1930er-Jahre mit der nationalsozialistischen Judenpolitik und erließen antisemitische Gesetze. Während des Zweiten Weltkriegs kooperierten sie schließlich auch bei der Ermordung der Juden mit den Deutschen. Die Slowakei und Bulgarien lieferten Juden aus und ließen sie in die Vernichtungslager deportieren. Die rumänische Führung verfolgte in den annektierten und besetzten Gebieten eine eigene Vernichtungspolitik\, der Hunderttausende Juden zum Opfer fielen. \nDer Band 13 der sechzehnbändigen Edition »Judenverfolgung 1933 – 1945« dokumentiert die Verfolgungsgeschichte in den drei genannten Staaten. Dr. Eva Umlauf\, 1942 im Arbeitslager Nováky in der Slowakei geboren\, wird vor dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichte den Band vorstellen. \n  \nPROGRAMM \nEinführung\nPD Dr. Susanne Heim \nLesung\nAnette Daugardt\, Schauspielerin \nVortrag\nDr. Eva Umlauf\, Überlebende der Lager Nováky und Auschwitz \nPodiumsgespräch\nDr. Eva Umlauf\, PD Dr. Susanne Heim\, Barbara Hutzelmann\,\nPD Dr. Mariana Hausleitner\, Souzana Hazan \nBegrüßung / Moderation\nUwe Neumärker\, Direktor Stiftung Denkmal \n  \nUm Anmeldung unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.
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LOCATION:Ort der Information (im Denkmal für die ermordeten Juden Europas)\, Cora-Berliner-Straße 1\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:»Kindertransport – In eine fremde Welt«
DESCRIPTION:»Kindertransport – In eine fremde Welt«\nEin Dokumentarfilm von Mark Jonathan Harris\nUSA 2000\, 113 Minuten \nIn den neun Monaten vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nahm Großbritannien 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland\, Österreich und Tschechien auf und bewahrte sie damit vor dem Tod im Konzentrationslager\, den die meisten ihrer Verwandten erleiden mussten. Die Kinder wurden in Züge gesetzt und von fremden Familien adoptiert. \nOscar-Preisträger Mark Jonathan Harris lässt die damaligen Kinder von ihrer Rettung erzählen und illustriert seine berührende Dokumentation mit Fotos und filmischem Archivmaterial. \nDie Kindertransport-Flüchtlinge berichten von den großen Eingewöhnungsproblemen in England\, von der Verzweiflung über die Trennung von den Eltern und in vielen Fällen vom Schmerz nach dem Krieg\, als sie feststellen mussten\, dass ihre Eltern tot waren. Sie erzählen von Depressionen und dem Schuldgefühl\, überlebt zu haben. \nDarüber hinaus lässt Mark Jonathan Harris Retter\, Helfer\, Pflegeeltern und mit Mariam Cohen und Franzi Groszmann zwei Mütter der fortgeschickten und geretteten Kinder zu Wort kommen. \n2001 gewann der Film einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh ihm das Prädikat »Besonders wertvoll«. \n  \nDie Filmvorführung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«.
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SUMMARY:Italienische Militärinternierte in Berlin. Vor 75 Jahren verhaftete die Wehrmacht die italienischen Soldaten
DESCRIPTION:Am 8. September 1943 verkündete Italien den Waffenstillstand mit den Alliierten und trat aus dem Zweiten Weltkrieg aus. Die deutsche Wehrmacht nahm daraufhin ca. 800.000 italienische Soldaten gefangen. \nDaniela Geppert und Arne Pannen beleuchten in ihrem Vortrag die Gruppe der über 30.000 italienischen Militärinternierten\, die in die Reichshauptstadt verschleppt wurden. Sie waren im »Stammlager III D« interniert und mussten in ca. 200 Arbeitskommandos Zwangsarbeit leisten. \nDer Vortrag behandelt die Arbeits- und Lebensbedingungen der Italiener\, die deutschen Organisationstrukturen sowie konkrete Fallbeispiele. Rund 400 Italiener waren in dem Lager einquartiert\, an dessen Stelle sich heute das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit befindet. \n  \nPROGRAMM \nGrußwort\nAnette Meiburg (Berlin)\, Kommissarische Amtsleiterin der Deutschen Dienststelle (WASt) \nVortrag\nDaniela Geppert (Berlin)\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \nVortrag\nArne Pannen (Berlin)\, Pädagogischer Mitarbeiter der Gedenkstätte Sachsenhausen \nModeration\nJens Nagel (Zeithain)\, Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain (Sachsen)
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SUMMARY:Gegen das Vergessen: Aus der Geschichte lernen - Die Situation der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in der NS-Zeit
DESCRIPTION:Zum 7. Mal veranstalten die 14 Verbände des Kontaktgespräches Psychiatrie am ersten Septemberwochenende die Veranstaltung »Gegen das Vergessen – Aus der Geschichte lernen«. »Euthanasie« und Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen wurden in der NS-Diktatur möglich\, nachdem sie zuvor als »unheilbar« und »lebensunwert« erklärt wurden. \nMindestens 200.000 psychisch kranke und behinderte Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen des »Euthanasie«-programms umgebracht. Die große Mehrheit der Opfer hatte Angehörige. In welcher Lage befanden sich die Angehörigen dieser dem Tod geweihten Menschen? Wie sind die Angehörigen mit der Ermordung der psychisch erkrankten und behinderten Menschen umgegangen? Welche Unterstützung erhielten sie während der Zeit und in der Zeit nach dem Nationalsozialismus in den 50er Jahren bis heute? Wie sieht die Situation der Angehörigen von seelisch behinderten Menschen heute aus und für welche Ziele setzen sich Angehörige von psychisch erkrankten Menschen ein? \nVielfach wurden seelisch behinderte Menschen verfolgt und im Rahmen der Vererbungstheorien häufig unter Generalverdacht gestellt\, »defizitäre Gene« weiterzuvererben und die größenwahnsinnige Ideologie der reinen arischen Rasse zu kontaminieren. Aus diesen und anderen Gründen wurden psychisch erkrankte und behinderte Menschen von ihren Angehörigen versteckt oder in wohlmeinender Absicht in die Obhut der Anstalten gegeben. Viele wurden trotz dieser Risiken und Stimmungen wieder nach Hause geholt\, als das »Euthanasie«-programm nach und nach durchsickerte. Sicher gab es auch Beispiele der Zustimmung zum sogenannten Gnadentod seitens der Angehörigen. Eines ist jedoch festzuhalten: Ein Urteil aus heutiger Sicht über diese Angehörigen zu fällen\, die unter den unzumutbaren Bedingungen der Unrechtsverhältnisse lebten\, ist nicht zulässig ohne eine differenzierte und sorgfältige Betrachtung und Analyse. \nWie gehen heute die Angehörigen der zweiten und dritten Generation der Opfer mit der familiären Vergangenheit um? Wir finden (endlich) eine Bewegung vor\, die in den zurückliegenden 10 – 15 Jahren entstanden ist und sich ausgebreitet hat\, vorrangig initiiert durch Frau Sigrid Falkenstein. Im ganzen Bundesgebiet gibt es immer mehr Angehörige\, die Fragen zum damaligen Geschehen stellen\, die Archive aufsuchen\, recherchieren und eine Antwort suchen\, was mit ihren in der Familie fast schon regelmäßig tabuisierten Angehörigen passiert ist. Immer mehr Angehörige treten an die Öffentlichkeit heran und haben mit dem Tabu der Nachkriegsgeneration gebrochen. In gleichem Maße ist es für uns von wesentlicher Bedeutung\, mit den Beiträgen die Verbindung zu heutigen Entwicklungen und Situationen herzustellen: Wie erleben sich Angehörige mit ihrem Bemühen und ihrer Sorge um ihre psychisch erkrankten Familienmitglieder unter den derzeitigen gesellschaftlichen Bedingungen? \nDie Vorträge beschäftigen sich mit geschichtlichen und aktuellen Entwicklungen und Realitäten (Friedrich Leidinger) und mit der Bewegung der Angehörigen\, welche sich der Suche nach dem Schicksal ihrer Familienmitglieder und dem Umgang damit sowohl nach außen als auch innerhalb der eigenen Familie widmet. \n  \n13 Uhr\nBegrüßung\nDr. Thomas Lutz\, Stiftung Topographie des Terror\n  \n13.15 Uhr\nVortrag: Im langen Schatten des Verbrechens – Die Familien und Hinterbliebenen der in der NS-»Euthanasie« Ermordeten und die Schuld der Überlebenden\nDr. med. Friedrich Leidinger MBA\, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie\, Geriatrie\, Health Care Management; Beisitzer im Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK)\n  \n14 Uhr\nVortrag: Das Schweigen brechen – die heilsame Aufarbeitung einer Familiengeschichte\nRenate Michel\, Großnichte von Karoline Franz\, deren Schicksal sie erforscht hat\, Winningen\n  \n14.45 Uhr\nPause\n  \n15.15 Uhr\nVortag: Annas Spuren – Schweigen\, Vergessen und Erinnern in Annas Familie\nSigrid Falkenstein\, Berlin\n  \n16 Uhr\nDiskussion und Rückblick auf die Veranstaltung\n \n  \nAnmeldung für das Begleitprogramm bitte bis 20. August 2018 an:\nFrau Marion Funke\nCaroline-Michaelis-Straße 1\n10115 Berlin\n\nTelefon: 030/652 11 1571\nTelefax: 030/652 11 3860\nEmail: grp@diakonie.de
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