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SUMMARY:„Zeughaus für die Schwerter des Geistes” – Die Deutsche Bücherei in Leipzig 1912–1945
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag: Dr. Sören Flachowsky\, Berlin\nModeration: Monika Sommerer\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:„Nele Hertling – Tochter verfolgter Musiker erzählt von ihrer Familie und ihrer Kindheit“. Ein Film von Jutta Hercher und Barbara Schieb
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zur Uraufführung eines biografischen Filminterviews ein: \nEinführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nIm Gespräch: Nele Hertling \n  \nEin Jahr nach Nele Schröders Geburt 1934 wurden ihre Eltern\, die Musiker waren\, aus der Reichsmusikkammer ausgeschlossen. Die zum evangelischen Glauben konvertierte Mutter Dr. Cornelia Schröder stammte aus der Auerbach-Familie in Jena und war durch ihre Ehe mit dem nichtjüdischen Komponisten und Bratscher Hanning Schröder erst einmal geschützt. 1944 verließ sie mit ihrer Tochter Berlin und wurde Organistin in einem kleinen mecklenburgischen Ort.\nDie bekannte Theaterdirektorin und Expertin für modernen Tanz Nele Hertling erzählt in diesem Dokumentarfilm von ihren beiden sehr unterschiedlichen Herkunftsfamilien in Rostock und Jena\, von ihren Großeltern und Musiker-Eltern. Es entsteht ein vielschichtiges Panorama menschlicher Schicksale im 20. Jahrhundert zwischen Deutschland\, Russland und europäischen Emigrationsländern. Nele Hertling erzählt ruhig und zum Teil staunend von den interessanten Menschen ihrer näheren und weiteren Familie\, die sie geprägt haben. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 4. März 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:»Im Fluss der Zeit« – Zeitzeugengespräch mit Walter Kaufmann und Annette Leo\, Lesung Maxim Leo
DESCRIPTION:Walter Kaufmann wird 1924 als Sohn einer jüdischen Verkäuferin unter dem Namen Jizchak Schmeidler im Berliner Scheunenviertel geboren und später von dem Anwalt Sally Kaufmann adoptiert. Im Januar 1939 erreicht Walter Kaufmann mit einem Kindertransport London. Es ist sein 15. Geburtstag. Im Mai 1940 internieren ihn die britischen Behörden als »feindlichen Ausländer« in Liverpool. Mit 2.000 anderen Flüchtlingen wird er auf dem Gefangenenschiff Dunera nach Australien gebracht. 18 Monate verbringt er in den Wüstenlagern Hay und Tatura hinter Stacheldraht. Anschließend verdingt Kaufmann sich als Obstpflücker\, Soldat\, Hafenarbeiter\, Hochzeitsfotograf – und beginnt zu schreiben. 1955 kehrt er nach Europa zurück\, lebt als Schriftsteller in der DDR\, behält jedoch die australische Staatsbürgerschaft. \nPROGRAMM \nGrußwort\nI.E. Lynette Wood\, Australische Botschafterin in Deutschland \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nMaxim Leo\, Journalist und Schriftsteller\, liest aus der Autobiografie »Im Fluss der Zeit«. \nGespräch\nWalter Kaufmann mit Annette Leo\, Historikerin \nEmpfang \nHier finden Sie die Einladung als PDF.
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SUMMARY:Überblicksführung "Sachsenhausen: Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte"
DESCRIPTION:Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945)\, das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR. \nTreffpunkt: Besucherinformationszentrum \nTeilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)
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SUMMARY:Tatort Sachsenhausen. Strafverfolgung von KZ-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Stephanie Bohra\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \nTopographie des Terrors Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Umkämpfte Erinnerung –  Antifaschistisches Gedenken in Zeiten der Neuen Rechten am Beispiel von Ravensbrück
DESCRIPTION:In vielen Ländern Europas sind rechte Parteien mittlerweile in den Parlamenten. Die Rechte versucht die Geschichtsschreibung und das Gedenken in ihrem Sinne zu beeinflussen. \nSo werden auch die Gedenkfeierlichkeiten zum Jahrestag der Befreiung im ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück zunehmend vom Auftreten nationalistischer polnischer Gruppierungen bestimmt. auf die offizielle Version der Geschichte und auf die konkrete Gestaltung von Gedenkorten. \nKnapp 75 Jahre nachdem die überlebenden Häftlinge aus den nationalsozialistischen Konzentrationslagern befreit wurden\, wird das Gedenken an die Verfolgten von der Rechten nicht mehr abgewehrt\, sondern instrumentalisiert: Die Geschichte soll im nationalistischen Sinne (um)gedeutet werden. \nWelche Strategien braucht Gedenkpolitik\, um sich einer Vereinnahmung durch nationalistische Positionen zu widersetzen? Wie sind antifaschistisches Erinnern und Mahnen unter diesen Umständen möglich? Und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir als Antifaschist_innen in all dem? Diesen und weiteren Fragen wollen wir mit Euch und unseren Referent_innen nachgehen. Eingeladen sind: \n  \nKlaus Lemnitz (Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V.) \nSvenna Berger (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e. V.) \nSteffen Hänschen (Bildungswerk Stanisław Hantz) \n  \nEine Veranstaltung der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.\, mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Referat zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit.
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LOCATION:„Salon“\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Franz-Mehring-Platz 1\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:„Der Häftlingseinsatz wurde befohlen.“ Handlungsspielräume beim Einsatz von Häftlingen des KZ Sachsenhausen im Heinkel-Flugzeugwerk Oranienburg
DESCRIPTION:Vorstellung des 2018 in der Reihe Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im Metropol-Verlag erschienenen Buches. \nDas Heinkel-Flugzeugwerk Oranienburg war im Nationalsozialismus mit etwa 14.400 Beschäftigten im Juni 1944 eines der bedeutendsten Unternehmen der Luftfahrtindustrie. Ab 1940 forderte die Betriebsleitung Häftlinge aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen an. Der Gründer und Inhaber Ernst Heinkel stand dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt vor. Knapp 7.000 Männer aus dem KZ mussten allein im Juni 1944 für den Konzern am Standort Oranienburg Zwangsarbeit leisten.\nDie Studie beschreibt detailliert die Geschichte des größten Außenlagers des KZ Sachsenhausen und lotet anhand zahlreicher Quellen wie Firmenakten\, Gerichtsurteilen und Aussagen von Zeitzeugen den Spielraum Ernst Heinkels und seiner leitenden Angestellten beim Einsatz von KZ-Häftlingen aus. In der Gesamtanalyse werden die Verantwortlichkeiten sowie die Vorreiter- und Vorbildrolle des Flugzeugherstellers im Kontext der Zwangsarbeit neu bewertet. \nOrt: Besucherzentrum \nEintritt frei \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Mareike Otters \notters@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Der Mythos Albert Speer
DESCRIPTION:Der Architekt Albert Speer galt lange als der „gute Nazi“. Wolfgang Schroeter hat untersucht\, wie dieser Mythos entstand und warum er sich so lange halten konnte. \nAlbert Speer (1905–1981) war Hitlers Lieblingsarchitekt. 1937 stieg er zum Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt auf\, 1942 zum Rüstungsminister. Damit war er einer der Hauptverantwortlichen für den massenhaften Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in der Rüstungsindustrie. Im Nürnberger Prozess wurde er als Kriegsverbrecher zu 20 Jahren Haft verurteilt. \nNach dem Krieg gelang es Speer\, sich von Hitler und dem NS-Regime zu distanzieren. Er täuschte vor\, von den NS-Verbrechen nichts gewusst zu haben. Wolfgang Schroeter zeigt auf\, wie diese offensichtliche Lüge eine große Wirkmächtigkeit in der jungen Bundesrepublik erreichte und bis heute nachwirkt – jedoch von Generation zu Generation unterschiedlich. Es geht um den „Aufstieg und Fall eines Mythos“. \nBegrüßung: Dr. Christine Glauning \nLeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \nBuchvorstellung: Dr. Wolfgang Schroeter (Hüllhorst) \nHistoriker und Pädagoge\, 2017 Promotion zu Albert Speer an der Freien Universität Berlin \nModeration: Dr. Andrea Genest \nDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
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LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
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SUMMARY:„Meine lieben Kinder! Wir fahren soeben nach dem Osten\, wissen nicht wohin.“  Postalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungsherrschaft im Protektorat Böhmen und Mähren.
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Heinz Wewer \n„Mein Lieben Kinder! Wir fahren soeben nach dem Osten\, wissen nicht wohin.“ \nPostalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungsherrschaft im Protektorat Böhmen und Mähren. \nBegrüßung und Moderation: Eike Stegen \n  \nVor 80 Jahren\, am 15./16. März 1939\, besetzten deutsche Truppen Tschechien. Verächtlich sprachen die Nationalsozialisten von der „Zerschlagung der Rest-Tschechei“. Der 80. Jahrestag ist Anlass\, an den Terror gegen die tschechische Zivilbevölkerung zu erinnern\, an die Verfolgung und Ermordung tschechischer Jüdinnen und Juden sowie der Roma. Heinz Wewer stellt in seinem 2018 erschienen Werk eindrückliche Dokumente vor\, die die deutsche Besatzungsherrschaft im so genannten Protektorat Böhmen und Mähren spiegeln: postalische Zeugnisse. Nicht nur die Inhalte von Postsendungen\, sondern auch ihre äußeren Merkmale wie Stempel\, Briefmarken oder Zensurvorgaben legen Zeugnis von individuellen Schicksalen und historischen Ereignissen ab. Als Dokumente der Alltagskultur verleihen sie ihnen eine neue Anschaulichkeit und erweitern die Kenntnisse um Personen und Zusammenhänge – so auch über Anna Schrecker\, die die eingangs zitierte Postkarte im Mai 1942 aus dem Zug wirft\, als sie aus Theresienstadt deportiert wird. \n  \nHeinz Wewer studierte Rechtswissenschaften\, Geschichte und Politikwissenschaften. Er berichtete 1961 als Korrespondent vom Eichmann-Prozess\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berlin Document Center und begründete verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen. Zuletzt war er Leiter des Referats Internationale Beziehungen der Universität der Künste Berlin. \nDer Eintritt ist frei. \nUm Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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SUMMARY:Kuratorinnenführung "Im Reich der Nummern\, wo die Männer keine Namen haben"
DESCRIPTION:Über 6.300 jüdische Männer – mehrheitlich aus Berlin – wurden in den Tagen nach den Pogromen im November 1938 in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Die große Mehrheit von ihnen wurde bis zum Frühjahr 1939 unter der Auflage wieder entlassen\, sofort aus Deutschland zu emigrieren. In der Folge überlebten viele das NS-Regime und den Krieg. In der Ausstellung erzählen die Kinder und Enkel der Inhaftierten von Deportation und Gewalterfahrung sowie von Flucht und Exil ihrer Familien. \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Mareike Otters \notters@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:"Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum"\, Buchvorstellung mit Martin Clemens Winter
DESCRIPTION:Die Todesmärsche aus den Konzentrationslagern kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren das letzte nationalsozialistische Gesellschaftsverbrechen. Martin Clemens Winter stellt die Rolle der deutschen Bevölkerung bei den Räumungstransporten in den Mittelpunkt seiner Studie\, die sich auf zahlreiche neu erschlossene Quellen aus internationalen Archiven stützt. Dabei untersucht er nicht nur den ländlichen Raum\, die maßgeblichen Akteure und typische Situationen während der Todesmärsche\, sondern auch die Nachgeschichte dieser Massenverbrechen vor der Haustür: die juristische Ahndung durch alliierte und deutsche Behörden\, die Suche nach den Opfern sowie Formen der Erinnerung in der DDR und in der Bundesrepublik. \nAusgezeichnet mit dem Stanislav-Zámecník-Preis des Comité International de Dachau
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LOCATION:Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald\, Belower Damm 1\, Wittstock\, 16909
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SUMMARY:Das Jahr 1940
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Klaus Hesse\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Linda von Keyserlingk-Rehbein: Nur eine „ganz kleine Clique“? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Der 20. Juli 1944 zählt zu den Schlüsselereignissen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das missglückte Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler und der anschließende Umsturzversuch sind zum Symbol des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus geworden. Von den Ereignissen überrascht\, hatte das NS-Regime in Bezug auf die Gruppe der Verschwörer sofort festgelegt\, dass in der Öffentlichkeit nur von einer „ganz kleinen Clique“ die Rede sein dürfe – eine Formulierung\, die mitunter noch heute das Bild der Widerstandskreise prägt. \nDie vorliegende Analyse zeigt erstmals anhand von zahlreichen Netzwerkvisualisierungen\, was die NS-Ermittler tatsächlich über das große und komplexe zivile und militärische Netzwerk vom 20. Juli 1944 wussten. Zeitgenössische Briefe und Tagebücher verdeutlichen das geschickte Agieren der Verschwörer vor und nach dem Umsturzversuch und offenbaren die Fehlerhaftigkeit der nationalsozialistischen Quellen. \nLinda von Keyserlingk-Rehbein ist Kuratorin am Militärhistorischen Museum in Dresden und Leiterin der dortigen Dokumentensammlung. Sie publiziert seit vielen Jahren zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus und zu Methoden der Historischen Netzwerkanalyse. Ihre Studie über das Netzwerk vom 20. Juli 1944 erschien 2018 im Lukas Verlag (2. Auflage März 2019)\, hat 707 Seiten und kostet 34\,90 €. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 15. März 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Und Steinort lebt doch! Kulturerbe und Bildung\, Wissenschaft und Tourismus am Mauersee in Masuren - wie geht es weiter?
DESCRIPTION:Und Steinort lebt doch! Einladungskarte als PDF. \nMelden Sie sich bitte direkt über diese E-Mail-Adresse an: lehndorffgesellschaft@gmail.com \n 
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SUMMARY:Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Götz Aly\, Berlin\nLesung: Paulina Bittner und Franziskus Claus\, beide Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \n  \nSiegfried Lichtenstaedter (1865–1942)\, im fränkischen Baiersdorf geboren\, hatte Orientalistik studiert\, schloss aber\, da er eine akademische Karriere als Jude für aussichtslos hielt\, als Volljurist ab und wurde schließlich Oberregierungsrat in der bayerischen Finanzverwaltung. 1923 hielt er für möglich\, was nach 1933 geschah: Dass die Juden in Deutschland „totgeschlagen und ihre Güter den ‚Ariern’ gegeben” würden. Seine Warnungen veröffentlichte er – „als aktiver Beamter\, noch dazu Jude” – unter wechselnden Pseudonymen und oft in satirischer Form. Im Juni 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert.\nDer von Götz Aly herausgegebene Band Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass (2019) versammelt die wichtigsten Schriften Lichtenstaedters zum deutschen Antisemitismus und zum Minderheitenhass. Als Homosexueller und Jude – als doppelter Außenseiter – entwickelte er ein frappierendes Sensorium für die Stimmungslagen in der deutschen Gesellschaft und für die Gefahren\, die der jüdischen Minderheit daraus erwuchsen. Zugleich bewahrte er sich große Seelenstärke und Unabhängigkeit. \nGötz Aly\, 1947 geboren\, Historiker und Journalist\, ist Autor zahlreicher Bücher\, die in vielen Sprachen erscheinen. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit\, Neid und Rassenhass 1800–1933 (2011)\, Die Belasteten. „Euthanasie” 1939–1945. Eine Gesellschaftsgeschichte (2013) und Europa gegen die Juden 1880–1945 (2017). Für seine Bücher wurde er vielfach geehrt und 2018 mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. \nPaulina Bittner\, 1995 geboren\, und Franziskus Claus\, 1994 geboren\, sind Schau-spielstudierende an der Universität der Künste Berlin. \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
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DESCRIPTION:Die Veranstaltung beleuchtet die unbekannte Geschichte französischer Frauen\, die als zivile Zwangsarbeiterinnen in der NS-Rüstungsproduktion eingesetzt waren. \nCamille Fauroux betrachtet die Rekrutierung der Frauen zur Arbeit\, ihren Alltag in Deutschland und die ihnen auferlegten Einschränkungen. Im Zentrum des Vortrages stehen Fragen der Beziehungs- und Geschlechtergeschichte: vor allem geht es um das Verhältnis der Frauen\, die größtenteils ledig waren\, zu französischen Kriegsgefangenen. Liebesbeziehungen unter Franzosen waren nicht verboten\, jedoch mit zahlreichen Restriktionen belegt. \nNach dem Krieg galten diese Frauen als „freiwillige“ Arbeitskräfte\, denen es nicht gelang\, ihrem Schicksal Gehör zu verschaffen. Sie haben im kollektiven Gedächtnis keinen Platz. \nBegrüßung: Dr. Christine Glauning \nLeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \nVortrag: Dr. Camille Fauroux (Paris) \n2008 Master in Geschichte\, 2016 Promotion an der „École des hautes études en sciences sociales“ in Paris zum Thema des Vortrages \nModeration: Prof. Dr. Michael Wildt (Berlin) \nProfessor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin
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