    BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Orte der Erinnerung 1933 - 1945 - ECPv6.15.11//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://www.orte-der-erinnerung.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Orte der Erinnerung 1933 - 1945
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190507T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190507T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190322T114451Z
LAST-MODIFIED:20190322T114532Z
UID:4005-1557255600-1557255600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Lesung aus Verbrannten Büchern II
DESCRIPTION:Anlässlich des 86. Jahrestages der Bücherverbrennungen veranstalten wir erneut eine Lesung aus Verbrannten Büchern – in diesem Jahr aufgrund des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ ausschließlich aus Büchern von Frauen. \nEs lesen: \nInger-Maria Mahlke aus Gina Kaus  \nNora Pester aus Clara Zetkin  \nUrsula Krechel aus Gabriele Tergit  \nBritta Jürgs aus Maria Leitner \nAnke Stelling aus Vicki Baum \nDr. Ruth Preusse und Monika Sommerer (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) führen in Leben und Werk der „verbrannten“ Autorinnen ein. \nIn der Pause wird ein Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse angeboten. Der Buchladen zur schwankenden Weltkugel ist mit einem Büchertisch vertreten. \nEintritt frei\, Anmeldung erforderlich: veranstaltungen@ghwk.de \nEine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/lesung-aus-verbrannten-buechern-ii/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
CATEGORIES:Lesung
ORGANIZER;CN="Gedenk- und Bildungsst%C3%A4tte Haus der Wannsee-Konferenz":MAILTO:office@ghwk.de
GEO:52.43233;13.16635
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Am Großen Wannsee 56-58 Berlin 14109;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Am Großen Wannsee 56-58:geo:13.16635,52.43233
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190507T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190507T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190409T103127Z
LAST-MODIFIED:20190409T103127Z
UID:4026-1557255600-1557255600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1941
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Andreas Sander\, von 1989 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \n\nIm April erfolgte der deutsche Überfall auf Jugoslawien und Griechenland. Im Juni 1941 begann der deutsche Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Das kommunistische Land sollte zerschlagen und neuer „Lebensraum im Osten” erobert werden. Mit dem Vormarsch der Wehrmacht und den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD in ihrem Gefolge setzten auch Massenerschießungen sowjetischer Juden ein. Der deutsche Plan\, die Rote Armee in drei Monaten zu besiegen\, scheiterte. Im Dezember 1941 traten die USA in den Krieg ein. 1941/42 entstand im Reichssicherheitshauptamt der „Generalplan Ost”.\nIn seinem Vortrag gibt Andreas Nachama einen Überblick über die Fortsetzung der deutschen Angriffskriege im Jahr 1941 und dokumentiert insbesondere die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in der Sowjetunion. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1941/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190513T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190513T150000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190426T080015Z
LAST-MODIFIED:20190426T080015Z
UID:4070-1557759600-1557759600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Ehren und gedenken. Feierliche Bestattung mikroskopischer Präparate der Berliner Anatomie aus der NS-Zeit
DESCRIPTION:https://www.gdw-berlin.de/uploads/tx_programm/13_Anatomie-NSZeit-Gedenkfeier__01.pdf \n  \nEine gemeinsame Veranstaltung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 6. Mai 2019 per E-Mail an veranstaltungen-uk@charite.de.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/ehren-und-gedenken-feierliche-bestattung-mikroskopischer-praeparate-der-berliner-anatomie-aus-der-ns-zeit/
LOCATION:Dorotheenstädtischer Friedhof\, Chausseestraße 126\, 10115 Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Gedenkveranstaltung
ORGANIZER;CN="Gedenkst%C3%A4tte Deutscher Widerstand":MAILTO:veranstaltung@gdw-berlin.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190513T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190513T181500
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190507T101306Z
LAST-MODIFIED:20190507T101306Z
UID:4079-1557771300-1557771300@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die Entwicklung der NSDAP von einer völkischen Bewegung zu einer modernen Volkspartei
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Martin Sabrow\, Berlin/Potsdam \n\nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nDie NSDAP\, in der Weimarer Republik gegründet\, war zunächst eine völkische Bewegung unter vielen anderen. Nach dem missglückten Putschversuch in München vom 9. November 1923 wurde sie noch im November reichsweit verboten. Im Februar 1925 wurde die Partei neu gegründet. Schon bei den Reichstagswahlen 1928 wurde die NSDAP zu einer zwar kleinen\, aber doch wahrnehmbaren Kraft mit 12 Sitzen. Die meisten Parteien in der Weimarer Republik waren „ein-Punkte-Parteien”\, die eine Klientelpolitik für ihre Zielgruppe machten. Die NSDAP hingegen entwickelte schnell Strategien und Organisationsformen\, die weit über eine genau definierte Zielgruppe hinausgingen. Sie adaptierte für ihre Kampagnen modernste technische Mittler und Errungenschaften mit einer auf Adolf Hitler als Leitfigur zugeschnittenen Agitation. Dabei wurden in unterschiedlichsten Fachschaften auch untereinander widersprechende Ziele formuliert\, die jedoch durch antidemokratische\, antirepublikanische\, nationale\, soziale\, in Teilen antikapitalistische und bedingungslos antisemitische Parolen miteinander verklammert wurden. Dadurch gelang es der NSDAP\, verschiedenste Milieus zu erreichen\, ohne dass es auffiel\, dass einzelne Programmpunkte oder Agitationspunkte einander widersprachen. Der Vortrag versucht\, diese hier erstmals in der deutschen Parteiengeschichte auftretende Organisationsform darzustellen\, die dann später einerseits in die „Volksgemeinschaft”\, andererseits nach 1945 zum Typ der modernen Volkspartei führte. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nMartin Sabrow\, 1954 geboren\, ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-entwicklung-der-nsdap-von-einer-voelkischen-bewegung-zu-einer-modernen-volkspartei/
LOCATION:Deutsches Historisches Museum Zeughauskino\, Unter den Linden 2\, 10117 Berlin-Mitte\, Deutschland
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190514T080000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190514T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190425T095237Z
LAST-MODIFIED:20190425T095237Z
UID:4047-1557820800-1557860400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film
DESCRIPTION:Vortrag: PD Dr. Ralf Forster\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Berlin \n(Anlässlich des Erscheinens des Katalogs zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte)Eintritt frei \nTempelhof war in der öffentlichen Wahrnehmung zu allen Zeiten mehr als „nur” ein Flughafen. So ist auch seine filmische Repräsentation durch hohe Ereignisbezogenheit und Symbolik gekennzeichnet. Schon die ersten Flugbewegungen über und auf dem Tempelhofer Feld im Spätsommer 1909 wurden auf Zelluloid gespeichert und in die Kinos gebracht. Dokumentationen und Spielfilme\, Werbe-\, aber auch Propagandafilme zeigten später den seit 1923 bestehenden und in der NS-Zeit um ein monumentales Gebäude erweiterten Flughafen als Größten seiner Art\, als Heimat der Lufthansa und Schauplatz der technischen Moderne. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind filmische Repräsentationen geprägt durch die Berliner Luftbrücke und das mit Tempelhof assoziierte „Tor zur freien Welt”. Selbst nach seiner Schließung 2008 ist das Interesse der Filmindustrie an dem ehemaligen Flughafengelände als Drehort ungebrochen\, wie die Filmtrilogie „Tribute von Panem” oder die Dreharbeiten an Steven Spielbergs neuem Agententhriller „St. James Palace” belegen.\nIn seinem Vortrag gibt Ralf Forster anhand von Fotomaterial und Filmbeispielen einen Überblick über die unterschiedliche Darstellung und Inszenierung des Flughafens Tempelhof im Film von 1909 bis heute und reflektiert auch dessen Bedeutung als Bühne von Medienereignissen. \nRalf Forster\, 1966 geboren\, ist Filmtechnikhistoriker und stellvertretender Sammlungsleiter am Filmmuseum Potsdam. Der Medienwissenschaftler lehrt an verschiedenen Universitäten. Seine Dissertation erschien unter dem Titel Ufa und Nordmark. Zwei Firmengeschichten und der deutsche Werbefilm 1919–1945 (2005). Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehört Greif zur Kamera – gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR (2018). Im Katalog zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte (2019) ist er mit dem Essay Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film vertreten. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/auch-ein-weites-feld-der-flughafen-tempelhof-im-film/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190515T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190515T180000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190301T125051Z
LAST-MODIFIED:20190301T125051Z
UID:3966-1557943200-1557943200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Mein einziges Dokument ist die Nummer auf der Hand …« – Buchvorstellung Susanne Urban – Lesung Christiane Carstens
DESCRIPTION:Frühe Erinnerungen Überlebender des Holocaust und der nationalsozialistischen Verfolgung wurden erst in jüngster Zeit neu entdeckt und erforscht. Auch ein Quellenfundus aus dem International Tracing Service in Bad Arolsen (ITS) mit Fragebögen\, in denen rund 1.000 Personen Zeugnis ablegten\, war lange Jahre in Wissenschaft und Öffentlichkeit nahezu unbekannt. Dieser Band präsentiert die Dokumente\, ihre Herkunft und die darin enthaltene Stimmenvielfalt Überlebender. \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Ulrich Baumann\, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nEinführung\nDr. Susanne Urban\, Historikerin und Autorin \nLesung\nChristiane Carstens\, Schauspielerin \nGespräch\nDr. Susanne Urban und Dr. Ulrich Baumann \n__________________ \nUm Anmeldung bis 14. Mai 2019 unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. \nVeranstalter: Metropol Verlag\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/mein-einziges-dokument-ist-die-nummer-auf-der-hand-buchvorstellung-susanne-urban-lesung-christiane-carstens/
LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Gespräch,Lesung
ORGANIZER;CN="Stiftung Denkmal f%C3%BCr die ermordeten Juden Europas":MAILTO:veranstaltungen@stiftung-denkmal.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190515T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190515T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190425T120107Z
LAST-MODIFIED:20190425T120259Z
UID:4056-1557946800-1557946800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Dr. Jürgen Nitsche:  Juden in Mittweida. Eine Spurensuche
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein. \n  \nEinführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \n  \nIn Mittweida gab es im ausgehenden 19. Jahrhundert so viele Juden wie sonst nirgends im Umland von Chemnitz. Sie waren Teil des Stadtlebens. Die Juden in Mittweida hatten jedoch keine eigene jüdische Gemeinde. Sie gehörten zunächst zur Gemeinde Leipzig\, später zu Chemnitz. Nicht zuletzt wegen des Technikums\, der späteren Hochschule\, waren es Hunderte\, die hier kurze Zeit oder auch ihr ganzes Leben verbrachten. Sie wurden während der NS-Zeit verfolgt\, entrechtet\, vertrieben\, deportiert und ermordet. Es gab aber auch Hilfe für Juden. \nFür die Arbeit an diesem Buch stand Historiker Jürgen Nitsche mit vielen Nachfahren in aller Welt in Kontakt. In der Publikation werden die Spuren der jüdischen Männer\, Frauen und Kinder anschaulich nachgezeichnet\, die in Mittweida und Umgebung zwischen 1888 und 1987 lebten sowie zwischen 1870 und 1938 bzw. nach 1949 dort studierten. \nDr. Jürgen Nitsche ist freier Historiker\, Autor und Kurator. Zu seiner Arbeit zählen Veröffentlichungen\, Ausstellungen und wissenschaftliche Vorträge zur Geschichte der Juden\, über verfolgte Mediziner in der NS-Zeit und über die nationalsozialistischen Krankenmorde. Er ist Mitglied der Koordinierungsstelle „Stolpersteine für Chemnitz“ und Preisträger des Stefan-Heym-Förderpreises. Das Buch über seine Heimatstadt wurde 2018 von der Stadtverwaltung Mittweida herausgegeben\, hat 607 Seiten und kostet 34\,90€. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Mai 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/dr-juergen-nitsche-juden-in-mittweida-eine-spurensuche/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Buchpräsentation,Diskussion
ORGANIZER;CN="Gedenkst%C3%A4tte Deutscher Widerstand":MAILTO:veranstaltung@gdw-berlin.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190515T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190515T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190507T101509Z
LAST-MODIFIED:20190507T101558Z
UID:4081-1557946800-1557946800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Verlorenes Gedächtnis? Orte der NS-Zwangsarbeit in der Tschechischen Republik
DESCRIPTION:Die Ausstellung zeigt 18 Orte der NS-Zwangsarbeit auf tschechi schem Boden\, darunter das Ghetto Theresienstadt\, das KZ-Außenlager Leitmeritz und einen Rüstungsbetrieb in Prag. Zwangsarbeit wird in ihrer gesamten Breite dargestellt: als Teil des Holocaust\, des KZ-Systems\, der Ermordung von Sinti und Roma sowie der Ausbeutung von Zivilisten und Kriegsgefangenen. \nBegrüßung:\nDr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußworte:\nTomáš Jan Podivínský\, Botschafter der Tschechischen Republik\nTereza Štěpková\, Direktorin des Instituts Theresienstädter Initiative\nDr. Tomáš Jelínek\, Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds\nMargot Friedlander\, Überlebende des Ghettos Theresienstadt \nEinführung:\nDr. Alfons Adam\, Kurator der Ausstellung
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/verlorenes-gedaechtnis-orte-der-ns-zwangsarbeit-in-der-tschechischen-republik/
LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
CATEGORIES:Ausstellungseröffnung
ORGANIZER;CN="Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit":MAILTO:schoeneweide@topographie.de
GEO:52.4531947;13.5180859
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Britzer Straße 5 Berlin 12439;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Britzer Straße 5:geo:13.5180859,52.4531947
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190521T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190521T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190425T095358Z
LAST-MODIFIED:20190425T095358Z
UID:4049-1558465200-1558465200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Reichsarbeitsministerium im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Arbeit im Nationalsozialismus\nProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nDas Reichsarbeitsministerium im NS-Herrschaftssystem\nProf. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Alexander Nützenadel\, Berlin \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-reichsarbeitsministerium-im-nationalsozialismus/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190522T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190522T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190508T113518Z
LAST-MODIFIED:20190508T113518Z
UID:4087-1558551600-1558551600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Brunello Mantelli: Italienische Arbeiter in NS-Deutschland
DESCRIPTION:Der Sammelband befasst sich mit dem Arbeitseinsatz von Italienern für das Deutsche Reich in den Jahren 1943 bis 1945. Aus „freiwilliger Arbeit“ wurde Zwang. \nHunderttausende italienische Frauen und Männer arbeiteten während des Zweiten Weltkrieges für das Deutsche Reich – zunächst als angeworbene Arbeitskräfte\, die durch bilaterale Abkommen nach Deutschland kamen\, später als Zwangsarbeiter. Erst nach dem Krieg konnten sie nach Hause zurückkehren. \nÜber das Schicksal dieser Opfergruppe ist wenig bekannt.  Ein umfassendes italienisches Forschungsprojekt hat diese Geschichte jetzt untersucht. Mehrere Historiker erforschten dabei die „Erpressung“ italienischer Arbeitskräfte in verschiedenen Regionen Italiens und veröffentlichten ihre Ergebnisse in einem zweibändigen Werk. \n  \nBegrüßung: Daniela Geppert \nStellv. Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \n  \nGrußwort: Lisa Paus MdB \nBundestagsabgeordnete (Die Grünen)\, stellv. Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Parlamentariergruppe \n  \nEinführung: PD Dr. Lutz Klinkhammer (Rom) \nStellv. Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom \n  \nBuchvorstellung: Prof. Dr. Brunello Mantelli (Messina) \nUniversität zu Kalabrien (Italien) \n  \nModeration: Prof. Dr. Luigi Reitani \nDirektor des Italienischen Kulturinstituts Berlin
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/brunello-mantelli-italienische-arbeiter-in-ns-deutschland/
LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit":MAILTO:schoeneweide@topographie.de
GEO:52.4531947;13.5180859
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Britzer Straße 5 Berlin 12439;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Britzer Straße 5:geo:13.5180859,52.4531947
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190523T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190523T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190315T105219Z
LAST-MODIFIED:20190315T105219Z
UID:3994-1558638000-1558638000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Sag niemals\, das ist dein letzter Weg« – Zeitzeugengespräch mit Tamar Dreifuss und Shelly Kupferberg
DESCRIPTION:Tamar Dreifuss\, geboren 1938\, wächst behütet in Wilna als Tamar Schapiro auf. Nach Kriegsbeginn 1939 muss die Familie ihre Wohnung verlassen und findet Unterkunft im nahegelegenen Ponary. Hier werden sie zwei Jahre später Zeugen von Massenerschießungen. Zu den Opfern gehört auch Tamars Großmutter. Später gelangt die Familie in das neugeschaffene Ghetto von Wilna und versucht dort zu überleben. Im September 1943 sieht Tamar ihren Vater Jascha zum letzten Mal. Gemeinsam mit ihrer Mutter wird sie in das Durchgangslager Tauroggen deportiert. Von dort gelingt es beiden zu fliehen: Nach einer angeordneten Gemeinschaftsdusche besorgt Jetta Schapiro für sich und Tamar saubere Kleidung und passiert mit ihrer Tochter an der Hand – als seien sie nur Besucherinnen – den diensthabenden Wachmann des Lagers. Bis zur Eroberung Wilnas durch die Rote Armee am 13. Juli 1944 bringt Jetta Schapiro sich und Tamar als Arbeiterin auf Bauernhöfen im Umland durch. Bei ihrer Rückkehr nach Wilna erfahren sie\, dass der Vater im Konzentrationslager ermordet worden ist. Seit 1959 lebt Tamar Dreifuss in Deutschland. \n\n\n\nPROGRAMM \n\n\nGrußworte\nDr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nS. E. Darius Jonas Semasˇka\, Botschafter der Republik Litauen \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nGespräch\nTamar Dreifuss und Shelly Kupferberg\, Moderatorin \n\nUm Anmeldung bis 20. Mai 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. \n\nVeranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/sag-niemals-das-ist-dein-letzter-weg-zeitzeugengespraech-mit-tamar-dreifuss-und-shelly-kupferberg/
LOCATION:Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28-30\, Berlin\, 10117
CATEGORIES:Zeitzeugengespräch
ORGANIZER;CN="Stiftung Denkmal f%C3%BCr die ermordeten Juden Europas":MAILTO:veranstaltungen@stiftung-denkmal.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190523T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190523T190000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190508T112857Z
LAST-MODIFIED:20190508T112857Z
UID:4085-1558638000-1558638000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Prof. Dr. Hajo Funke:  Der Kampf um die Erinnerung. Hitlers Erlösungswahn und seine Opfer
DESCRIPTION:2005 wurde das Holocaust-Mahnmal im Herzen Berlins der Öffentlichkeit übergeben. 60 Jahre nach 1945 hatte sich gegen mehrheitliche „Schlussstrich“-Forderungen mühsam ein weitgehender Konsens über die Notwendigkeit des öffentlichen Gedenkens entwickelt. Heute wird dieser von weit rechts infrage gestellt wie nie zuvor seit den 1950er Jahren. Dass die Erinnerung so umkämpft ist\, hängt auch mit der NS-Ideologie und ihrer Verankerung in der deutschen Gesellschaft zusammen. \n  \nEs war die quasireligiöse Faszination für eine neue Herrschaft nach den Krisen der Weimarer Republik\, die große Teile der Bevölkerung zum Mitmachen bewegt hat – bis hin zum apokalyptischen Vernichtungskrieg. Was dieser Krieg für die Opfer bedeutet\, zeigen Aussagen von Holocaust-Überlebenden\, in denen ihre ganz besondere Erinnerung deutlich wird. \n  \nHajo Funke ist Professor (i.R.) an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungs-schwerpunkten zählen der Nationalsozialismus und dessen Aufarbeitung\, Rechtsextremismus\, Fragen zu Demokratie und politischer Kultur sowie der Nahe und Mittlere Osten. Seine Studie zur Erinnerungskultur ist 2019 im VSA-Verlag erschienen\, hat 280 Seiten und kostet 24\,80€. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. Mai 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/prof-dr-hajo-funke-der-kampf-um-die-erinnerung-hitlers-erloesungswahn-und-seine-opfer/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Gedenkst%C3%A4tte Deutscher Widerstand":MAILTO:veranstaltung@gdw-berlin.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190527T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190527T181500
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190515T121145Z
LAST-MODIFIED:20190515T121145Z
UID:4092-1558980900-1558980900@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Sehnsucht nach Einheit: Weimars Erbe in der politischen Kultur der Bundesrepublik
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Frank Bösch\, Potsdam\nModeration: Dr. Peter Ulrich Weiß\, Potsdam \nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nDie Weimarer Republik steht sowohl für die Spaltung der Deutschen als auch für deren Sehnsucht nach Einheit. So gingen die polarisierten politischen Kämpfe der Zeit mit Appellen an die Volksgemeinschaft und die Einheit der Arbeiterbewegung einher.\nDer Vortrag fragt\, wie die Deutung der politischen „Zersplitterung” der Weimarer Republik die politische Kultur der Bundesrepublik prägte. Er zeigt\, wie sie etwa die Ausbildung von großen Volksparteien\, Gewerkschaften und Verbänden förderte. Die Formel der Volksgemeinschaft war zwar diskreditiert\, wurde aber durch die Rhetorik der Opfer­gemeinschaft und eine Betonung der „Mitte” und „Mittelstandsgesellschaft” ersetzt. Gerade die deutsche Teilung förderte in der Bundesrepublik eine antikommunistische Beschwörung einer Einheit\, die Weimarer Zustände verhindern sollte; in der DDR galt das Einheitspostulat im Sinne einer Geschlossenheit nach Vorgaben der SED ohnehin. Der Vortrag spannt dabei einen Bogen bis zur Neuen Rechten\, die mit der Proklamation eines „Volkswillens” an diese Sehnsucht nach Einheit anknüpft. Ebenso wird gefragt\, ob die Entfernung vom Schreckbild Weimar mit für den heutigen Wandel der politischen Kultur verantwortlich ist. \nFrank Bösch\, 1969 geboren\, ist Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Das konservative Milieu. Vereinskultur und lokale Sammlungs­politik in ost- und westdeutschen Regionen (1900–1960) (2002)\, Öffentliche Geheimnisse. Skandale\, Politik und Medien in Deutschland und Großbritannien 1880–1914 (2009)\, Mediengeschichte. Vom asiatischen Buchdruck zum Fernsehen (2011) und Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann (2019). \nPeter Ulrich Weiß\, 1970 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Lehrbeauftragter am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/sehnsucht-nach-einheit-weimars-erbe-in-der-politischen-kultur-der-bundesrepublik/
LOCATION:Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Kronenstraße 5\, Berlin-Mitte\, Kronenstraße 5\, 10117 Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190528T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190528T180000
DTSTAMP:20260508T095459
CREATED:20190509T112144Z
LAST-MODIFIED:20190509T112144Z
UID:4089-1559066400-1559066400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:In Erinnerung an Prof. Dr. Reinhard Rürup (27. Mai 1934 – 6. April 2018)
DESCRIPTION:Grußwort: Prof. Dr. Bernd Faulenbach\, \nVorträge: Prof. Dr. Wolfgang Schieder\, \nProf. Dr. Peter Brandt\, \nProf. Dr. Shulamit Volkov\, \nProf. Dr. Michael Wildt\nNur mit Anmeldung: veranstaltungen@topographie.de \n 
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/in-erinnerung-an-prof-dr-reinhard-ruerup-27-mai-1934-6-april-2018/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
END:VCALENDAR