    BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Orte der Erinnerung 1933 - 1945 - ECPv6.15.11//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://www.orte-der-erinnerung.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Orte der Erinnerung 1933 - 1945
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191105T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191105T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191022T121724Z
LAST-MODIFIED:20191022T121724Z
UID:4414-1572980400-1572980400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:„Es geschah am 20. Juli“ Ein Spielfilm von G. W. Pabst
DESCRIPTION:im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einer Filmvorführung ein: \n„Es geschah am 20. Juli“\nEin Spielfilm von G. W. Pabst\nBundesrepublik Deutschland 1955\, 75 Minuten \nDie Verfilmung von G. W. Pabst „Es geschah am 20. Juli“ ist einer der beiden Filme\, die sich 1955 mit dem Attentat auf Hitler und dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 befassen. Er legt seinen Fokus ausschließlich auf die Ereignisse an diesem Tag.\nDetailreich und chronologisch rekonstruiert Pabst das Attentat und dessen unmittelbare Folgen. Die Filmhandlung beginnt am Morgen eben jenes Tages\, an dem Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Adjutanten Werner von Haeften zum „Führerhauptquartier Wolfschanze“ aufbricht\, um Hitler zu töten. Sie endet mit der Erschießung von Stauffenberg\, Werner von Haeften\, Friedrich Olbricht und Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim im Innenhof des Bendlerblocks. Die historische Beratung des Films übernahm der Widerstandskämpfer Ewald-Heinrich von Kleist. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 1. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.\nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/es-geschah-am-20-juli-ein-spielfilm-von-g-w-pabst/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Film
ORGANIZER;CN="Gedenkst%C3%A4tte Deutscher Widerstand":MAILTO:veranstaltung@gdw-berlin.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191106T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191106T180000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191024T133932Z
LAST-MODIFIED:20191024T133932Z
UID:4429-1573063200-1573063200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Niemals wieder Kristallnacht!« – Vortrag und Gespräch zur Erinnerung an den 9. November 1938
DESCRIPTION:Erst allmählich nahm sich in der Bundesrepublik und in der DDR eine breitere Öffentlichkeit der Erinnerung an den antijüdischen Terror 1938 an. Die Jahre zwischen 1978 und 1988 markieren hier den Umbruch. Dabei waren auch die Begriffe für die Ereignisse einem Wandel unterworfen\, und sie sind bis heute. Kristallnacht\, Pogrom\, Novemberterror – welcher Ausdruck ist angemessen? Darüber wollen die Vortragenden mit Zeitzeugen des Erinnerns und Gästen diskutieren. \nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \nVortrag \nDr. Ulrich Baumann\, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Ausstellungskurator\nDr. François Guesnet\, Department of Hebrew and Jewish Studies at University College London \nGespräch\nProf. Dr. Micha Brumlik\, Erziehungswissenschaftler und Publizist\nDr. Herman Simon\, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nDr. Ulrich Baumann\nDr. François Guesnet \nModeration: Shelly Kupferberg \nUm Anmeldung bis zum 5. November 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/niemals-wieder-kristallnacht-vortrag-und-gespraech-zur-erinnerung-an-den-9-november-1938/
LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Gespräch,Vortrag
ORGANIZER;CN="Stiftung Denkmal f%C3%BCr die ermordeten Juden Europas":MAILTO:veranstaltungen@stiftung-denkmal.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191107T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191107T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191022T122028Z
LAST-MODIFIED:20191022T122028Z
UID:4416-1573153200-1573153200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Georg Elser. Persönlichkeit und Tat
DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Johannes Tuchel \nAm 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser\, Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führung während\neiner Rede im Münchener Bürgerbräukeller zu töten. Er hatte im Veranstaltungsraum einen Sprengkörper installiert\, Hitler verließ den Bierkeller jedoch kurz vor der Explosion. Georg Elser wurde festgenommen und gestand während der Verhöre durch die Gestapo seine Absicht\, durch die Tötung Hitlers und der nationalsozialistischen Führung eine Ausweitung des am 1. September von Deutschland begonnenen Krieges zu verhindern. Er wurde zunächst im KZ Sachsenhausen\, später im\nKZ Dachau gefangen gehalten und am 9. April 1945\, kurz vor Kriegsende\, erschossen. \nDer Vortrag befasst sich vor allem mit der Biographie Georg Elsers\, seinen Motiven und den Vorbereitungen zum Attentat.\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, hat zusammen mit Prof. Dr. Peter Steinbach u.a.\ndie Biographie „Georg Elser – Der Hitler-Attentäter“ 2010 im be.bra-Verlag veröffentlicht. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 5. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdwberlin. de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/georg-elser-persoenlichkeit-und-tat/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Gedenkst%C3%A4tte Deutscher Widerstand":MAILTO:veranstaltung@gdw-berlin.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191107T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191107T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191029T141415Z
LAST-MODIFIED:20191029T141415Z
UID:4436-1573153200-1573153200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Erinnerungskonkurrenzen? Die Bedeutung des 9. November in der deutschen Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Kurzvorträge und Podiumsgespräch mit\nProf. Dr. Andreas Nachama und Propst Dr. Christian Stäblein (beide Berlin)\nModeration: Pfarrerin Marion Gardei\, Berlin \n– Eintritt frei – \n(Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) \nDer 9. November ist im Kalender der Jahrestage mit einer Vielzahl von Ereignissen verbunden. In der deutschen Geschichte markierte er häufig einen epochalen Wende­punkt. Heute ist er vor allem ein Tag des Gedenkens an die Opfer der antijüdischen Pogrome im November 1938. Anlässlich des 30. Jahrestags wird in diesem Jahr in Berlin und andernorts insbesondere der „Fall” der Mauer 1989 und damit das Ende der deutschen Teilung zelebriert. Auch der 9. November 1918 hat als Tag der Republik- und Demokratiegründung im Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik einen festen Platz im historischen Gedächtnis.\nIn ihren Beiträgen geben Andreas Nachama und Christian Stäblein einen Überblick\, wie die verschiedenen historischen Ereignisse des 9. November in Kirche\, Politik und Gesellschaft erinnert werden und diskutieren auch\, welche Relevanz die Erinnerungskultur für die Gegenwart hat. \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\, Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom und Stiftungsratsvorsitzender des interreligiösen Projekts House of One in Berlin. Er hat zahlreiche Publikationen vorgelegt\, darunter als Mitherausgeber die Bände Aufbau nach dem Untergang. Deutsch-jüdische Geschichte nach 1945 (1992)\, Basiswissen Judentum (2015) und „Kristallnacht”. Antijüdischer Terror 1938. Ereignisse und Erinnerung (2018) sowie den Aufsatz Zur Entstehung von Gedenkorten in der Demokratie (2006). \nChristian Stäblein ist Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und damit theologischer Leiter des Konsistoriums in Berlin. Zugleich ist er designierter Bischof der EKBO und wird sein neues Amt am 15. November 2019 antreten. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Predigen nach dem Holocaust. Das jüdische Gegenüber in der evangelischen Predigtlehre nach 1945 (2004) sowie der Aufsatz Die Zukunft des besonderen Verhältnisses zwischen Staat und Kirche in Deutschland. Eine praktisch-theologische und politische Diagnose (2015). \nMarion Gardei ist Pfarrerin und Beauftragte für Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/erinnerungskonkurrenzen-die-bedeutung-des-9-november-in-der-deutschen-erinnerungskultur/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Podiumsdiskussion
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191112T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191112T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191029T141225Z
LAST-MODIFIED:20191029T141225Z
UID:4434-1573585200-1573585200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Opfer\, Täter\, vecinos? Das Erbe des Nationalsozialismus in Südamerika nach 1945
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nImpulsvortrag: Prof. Dr. Holger M. Meding\, Köln\nPodiumsgespräch mit: Prof. Dr. Holger M. Meding\, Prof. Jeanine Meerapfel\, Berlin\, und Dr. Juliana Ströbele-Gregor\, Berlin\nIm Anschluss: Skype-Gespräch mit Gastón Chillier\, Buenos Aires\nModeration: Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Rinke\, Berlin \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin) \nNach der Machtübernahme Hitlers begann die erzwungene Emigration Tausender von den Nationalsozialisten verfolgter Juden nach Südamerika. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden sich zahlreiche NS-Täter für eine Flucht nach Übersee\, um sich der Strafverfolgung in Europa zu entziehen.\nDer Vortrag und das Podiumsgespräch geben einen Überblick über die beiden Einwan­derungsgruppen in Südamerika und gehen insbesondere der Frage nach\, welche Beziehungen unter ihnen sowie zur ansässigen Bevölkerung bestanden. Im Skype-Gespräch wird auch nach der Bedeutung des Erbes des Nationalsozialismus in Südamerika für die dortigen Erinnerungskulturen gefragt. \nHolger M. Meding\, 1962 geboren\, ist Professor für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. 1992 veröffentlichte er Flucht vor Nürnberg? Deutsche und österreichische Einwanderung in Argentinien 1945–1955. \nJeanine Meerapfel\, 1943 in Buenos Aires als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten geboren\, ist Präsidentin der Berliner Akademie der Künste. 1964 verließ sie Argentinien und studierte am Institut für Filmgestaltung der hfg Ulm. Zu ihren Werken gehört der u. a. in Buenos Aires gedrehte Spielfilm Der deutsche Freund (2012). \nJuliana Ströbele-Gregor\, 1943 geboren\, ist freiberufliche Kultur- und Sozialanthropologin. Als Tochter des ersten deutschen Botschafters nach dem Zweiten Weltkrieg kam sie 1952 nach Bolivien. 2018 erschien ihr Buch Transnationale Spurensuche in den Anden. Von geflüchteten Juden\, „Altdeutschen” und Nazis in Bolivien. \nGastón Chillier ist Direktor des Centro de Estudios Legales y Sociales (CELS) in Buenos Aires. Die nichtstaatliche Organisation wurde 1979 in der letzten Phase der argentinischen Militärdiktatur gegründet und setzt sich für die Einhaltung von Menschenrechten ein. \nStefan Rinke\, 1965 geboren\, ist Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/opfer-taeter-vecinos-das-erbe-des-nationalsozialismus-in-suedamerika-nach-1945/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Podiumsdiskussion
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191114T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191114T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191030T142453Z
LAST-MODIFIED:20191030T142527Z
UID:4442-1573758000-1573758000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Dr. Claudia Fröhlich: „Verrat“ oder „Wiederherstellung von Recht“?  Fritz Bauers langer Kampf um die Anerkennung des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. \nAnfang der 1950er Jahre galten die Widerstandskämpfer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Verräter. Als auch Otto Ernst Remer\, Vorsitzender der rechtsextremen Sozialistischen Reichspartei\, die Männer des 20. Juli 1944 als Landesverräter verleumdete\, klagte Fritz Bauer\, damals Generalstaatsanwalt in Braunschweig\, ihn an. Im März 1952 führte Bauer einen großen und öffentlich viel beachteten Prozess gegen Remer. Bauer gelang es\, die Männer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu rehabilitieren\, sie vom Stigma des Verrats zu befreien und ihr Recht zum Widerstand gegen den NS-Unrechtsstaat zu begründen. \n  \nDr. Claudia Fröhlich analysiert die Geschichte des Braunschweiger „Remer-Prozesses“\, der heute als Meilenstein im Kampf um die Anerkennung des Widerstandes vom 20. Juli 1944 gilt\, in den 1950er und 1960er Jahren aber umstritten blieb. Fröhlich fragt schließlich auch nach der aktuellen Bedeutung des Rechts zum Widerstand. \n  \nDr. Claudia Fröhlich ist Politikwissenschaftlerin und Kuratorin der Wanderausstellung  „Der 20. Juli vor Gericht“ sowie Herausgeberin des Jahrbuchs für Politik und Geschichte. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 10. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/dr-claudia-froehlich-verrat-oder-wiederherstellung-von-recht-fritz-bauers-langer-kampf-um-die-anerkennung-des-20-juli-1944/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Gedenkst%C3%A4tte Deutscher Widerstand":MAILTO:veranstaltung@gdw-berlin.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191117T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191117T130000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20190910T090044Z
LAST-MODIFIED:20190910T090044Z
UID:4349-1573988400-1573995600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Imo Moszkowicz: Der grauende Morgen. Sprecher: Kaspar Nürnberg
DESCRIPTION:Imo Moszkowicz (1925–2011) wurde als Jugendlicher nach Auschwitz-Birkenau verschleppt und musste Zwangsarbeit leisten. Nach Kriegsende kehrte er in seine Heimatstadt Aalen zurück\, traf aber keine Verwandten an: Die sechs Geschwister und seine Mutter waren ermordet worden. \nDer Zwanzigjährige stürzte sich ins Leben und fand seine Berufung zunächst auf der Bühne\, dann in der Regie für Theater\, Film und Fernsehen. Er wurde ein Meister der Unterhaltung\, inszenierte Heinz Rühmann in »Max\, der Taschendieb« und Lukas Ammann sowie Wolfgang Völz in »Graf Yoster gibt sich die Ehre«. Viele Jahre arbeitete er mit Gustaf Gründgens und Fritz Kortner\, und nie\, so scheint es\, störten die höchst unterschiedlichen Erfahrungswelten der Beteiligten während der NS-Zeit ihre professionelle Zusammenarbeit. \n1996 schrieb Imo Moszkowicz seine Autobiografie und gab darin seiner Verletztheit und Trauer um die Verlorenen Ausdruck. \nMartin Moszkowicz hat als Filmproduzent hunderte deutsche und internationale Filme realisiert und ist seit vielen Jahren Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG. \nKaspar Nürnberg ist Geschäftsführer des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. Gelegentlich wirkt er in Dokumentarfilmen oder Lesungen als Sprecher. \nVeranstaltungsort: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \nEintritt frei – um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/imo-moszkowicz-der-grauende-morgen-sprecher-kaspar-nuernberg/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
CATEGORIES:Gespräch,Lesung
ORGANIZER;CN="Gedenk- und Bildungsst%C3%A4tte Haus der Wannsee-Konferenz":MAILTO:office@ghwk.de
GEO:52.43233;13.16635
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Am Großen Wannsee 56-58 Berlin 14109;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Am Großen Wannsee 56-58:geo:13.16635,52.43233
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191119T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191119T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191029T141547Z
LAST-MODIFIED:20191029T141547Z
UID:4438-1574190000-1574190000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Religiosität im „Dritten Reich”: Konturen einer neuen Synthese
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nEintritt frei \nReligiöser Glaube und Glaubensbekenntnisse waren angesagt im „Dritten Reich”. Kennzeichen eines religious revival gab es viele: Kirchenaustritte hörten auf\, Wiedereintritte stiegen sprunghaft an\, atheistische Parteien\, Bewegungen und Vereine wurden verboten\, Massentrauungen und -taufen breiteten sich aus. Religiöse Pamphlete und Bücher schossen wie Pilze aus dem Boden. „Deutsche Christen” propagierten eine völkisch-antisemitische Reichskirche. Protestanten und Katholiken\, die großen christlichen Konfessionen\, hatten sich im Kirchenkampf gegen das Vordringen der „politischen Religion” des Nationalsozialismus zu behaupten. Jenseits der NSDAP traten „Deutschgläubige” mit dem Anspruch auf Anerkennung als „dritte Konfession” hervor. In der NSDAP standen unterschiedliche religiöse Gesinnungsfraktionen nebeneinander: Weltanschauliche Rigoristen („Gottgläubige”) dominierten in der Führung\, auf mittlerer und unterer Ebene eher „christliche Nationalsozialisten”\, die Christentum und Nationalsozialismus miteinander vereinbaren wollten. Kurz: Das religiöse Feld war in heftige Bewegung geraten\, diverse Glaubensrichtungen stritten um Identität\, Persistenz\, Dominanz.\nIn seinem Vortrag beschreibt Manfred Gailus die Vielfalt religiöser Fraktionierungen und versucht\, ihre Interaktionen und Konflikte im gesellschaftsgeschichtlichen Kontext des Nationalsozialismus zu deuten. \nManfred Gailus\, 1949 geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er habilitierte sich mit der Arbeit Protestantismus und Nationalsozialismus. Studien zur nationalsozialistischen Durchdringung des protestantischen Sozialmilieus in Berlin (2001). Zu seinen neueren Publikationen gehören Täter und Komplizen in Theologie und Kirchen 1933–1945 (2015\, Hg.)\, Für ein artgemäßes Christentum der Tat. Völkische Theologen im „Dritten Reich” (2016\, hg. mit Clemens Vollnhals)\, Friedrich Weißler. Ein Jurist und bekennender Christ im Widerstand gegen Hitler (2017) und Gegen den Mainstream der Hitlerzeit. Der Wuppertaler Theologe Helmut Hesse (1916–1943) (2019). \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/religiositaet-im-dritten-reich-konturen-einer-neuen-synthese/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191120T160000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191120T170000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191113T140903Z
LAST-MODIFIED:20191113T140903Z
UID:4467-1574265600-1574269200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Öffentliche Führung für Gehörlose
DESCRIPTION:Die Führung dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos. Diese Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Gehörlose. \nWir bitten um Anmeldung per E-Mail bei Veronika Nahm: nahm@annefrank.de
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/oeffentliche-fuehrung-fuer-gehoerlose/
LOCATION:Anne Frank Zentrum\, Rosenthaler Straße 39\, 10178 Berlin\, Deutschland
CATEGORIES:Führung
ORGANIZER;CN="Anne Frank Zentrum":MAILTO:zentrum@annefrank.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191120T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191120T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191030T110405Z
LAST-MODIFIED:20191030T110405Z
UID:4440-1574276400-1574276400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Prof. Dr. Manfred Gailus:  Gegen den Mainstream der Hitlerzeit. Der Wuppertaler Theologe Helmut Hesse (1916-1943)
DESCRIPTION:Einführung: Martina Voigt\, freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nAm 24. November 1943 verstarb der Elberfelder reformierte Theologe Helmut Hesse im Alter von nur 27 Jahren im Konzentrationslager Dachau. Kurz zuvor hatte er sich öffentlich gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung ausgesprochen. Die Kirche habe\, so verkündete Helmut Hesse\, die heilsgeschichtliche Bedeutung Israels zu bezeugen und gegen jeden Versuch\, das Judentum zu vernichten\, Widerstand zu leisten. Gemeinsam mit seinem Vater war er über fünf Monate in Haft im Polizeigefängnis Wuppertal-Barmen\, bevor beide am 14. November 1943 nach Dachau überführt wurden. Gesundheitlich stark geschwächt und auf Medikamente angewiesen\, überstand Helmut Hesse die schweren Haftbedingungen nicht. Nach dem Krieg wurden seine mutige Tat und sein Martyrium lange Zeit zu wenig gewürdigt. Anlässlich seines 75.Todestages im Jahr 2018 hat Manfred Gailus eine Biografie des mutigen\, jungen Theologen vorgelegt. \n  \nManfred Gailus ist Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt u.a. das Thema „Protestantismus und Nationalsozialismus“. Seine Studie über Helmut Hesse ist 2018 im De Noantri Verlag erschienen\, hat 80 Seiten und kostet 8\,00 Euro. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 17. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/prof-dr-manfred-gailus-gegen-den-mainstream-der-hitlerzeit-der-wuppertaler-theologe-helmut-hesse-1916-1943/
LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Gedenkst%C3%A4tte Deutscher Widerstand":MAILTO:veranstaltung@gdw-berlin.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191121T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191121T190000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191031T092746Z
LAST-MODIFIED:20191031T092746Z
UID:4446-1574362800-1574362800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien. Die Vernichtung einer multikulturellen Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Veranstaltung widmet sich in zwei Vorträgen der Geschichte der jüdischen Bevölkerung Galiziens: vor dem Krieg und während des Holocaust. \nIn ihrer Einführung beleuchtet Gertrud Pickhan die jüdische Gemeinschaft Galiziens vor der deutschen Besatzungszeit. Die Region war bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs stark multiethnisch geprägt\, wobei die Juden eine sehr heterogene Gruppe bildeten. \nDieter Pohl befasst sich in seinem Vortrag mit der deutschen Besatzung Galiziens 1941 bis 1944. Im ersten Schritt wurde den Juden jegliche Lebensgrundlage entzogen. Später deportierten die Deutschen sie in die Vernichtungslager oder erschossen sie in der Nähe ihres Wohnortes. Zwangsarbeit war dabei sowohl ein Instrument der Tötung als auch der (vorübergehenden) Rettung. \n  \nBegrüßung: Dr. Christine Glauning \nLeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \n  \nEinführung: Prof. Dr. Gertrud Pickhan (Berlin) \nProfessorin für Geschichte am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin \n  \nVortrag: Prof. Dr. Dieter Pohl (Klagenfurt) \nProfessor für Zeitgeschichte mit besonderer Berücksichtigung Ost- und Südosteuropas an der Universität Klagenfurt \n  \nModeration: Dr. Katrin Steffen (Lüneburg) \nWissenschaftliche Mitarbeiterin und DFG-Projektleiterin am Nordost-Institut \n  \nEine Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung „Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben. Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien“  (bis 2. Februar 2020).
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/holocaust-und-zwangsarbeit-in-galizien-die-vernichtung-einer-multikulturellen-gesellschaft/
LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit":MAILTO:schoeneweide@topographie.de
GEO:52.4531947;13.5180859
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Britzer Straße 5 Berlin 12439;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Britzer Straße 5:geo:13.5180859,52.4531947
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191124T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191124T110000
DTSTAMP:20260508T025515
CREATED:20191115T111424Z
LAST-MODIFIED:20191115T111424Z
UID:4487-1574593200-1574593200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:„Ich glaube\, man ist hier in Gefangenschaft ein andrer Mensch geworden.“
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion zu Kolonialismus und Nationalsozialismus \nmit Dr. Jonas Kreienbaum und Jakob Saß \nDem erfolglosen Bäcker Adolf Haas bot die SS alles\, was er wollte: Karriere\, Macht\, Wohlstand und Affären. Dafür war er zu allem bereit\, auch zum Massenmord. Trotz geringer Bildung stieg Adolf Haas seit 1932 rasch in Himmlers erträumter „Elitetruppe” auf. Gewaltbereitschaft und Gehorsam ebneten ihm den Weg von der ländlichen SS im Westerwald bis zu den Terrorstätten des Nazi-Regimes. Als KZ-Kommandant von Niederhagen/Wewelsburg (1940 – 1943) und Bergen-Belsen (1943 – 1944) scherte er sich mehr um seine eigenen Vorteile als um Hygiene oder die Versorgung der Häftlinge – dabei hatte er in seiner Jugendzeit als Gefangener ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht. \nAls junger Marineartillerist war Adolf Haas 1914 in Tsingtau\, dem Zentrum der deutschen Kolonie Kiautschou an der Ostküste Chinas\, stationiert gewesen. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges und der Belagerung durch japanische und britische Truppen verbrachte er mehr als fünf Jahre in japanischer Kriegsgefangenschaft\, die längste Zeit davon im Lager Bandō\, das für seine humane Behandlung und das bunte Kulturangebot berühmt wurde. \nInwieweit prägte die Erfahrung der Kolonialherrschaft über die chinesischen Einheimischen in Tsingtau und die Jahre der Gefangenschaft den späteren Werdegang und Charakter des KZ-Kommandanten Adolf Haas? Diese Frage diskutieren: \nJakob Saß\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, ist freier Autor für verschiedene Medien\, darunter Spiegel Online\, WELT und Zeitgeschichte Online. Autor der Biografie „Gewalt\, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen“ (2019)\, \nDr. Jonas Kreienbaum\, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Rostock\, hat sich intensiv mit Fragen der Kolonial- und Gewaltgeschichte beschäftigt. Autor von „Ein trauriges Fiasko“. Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900 – 1908 (2015). \nModeration: Dr. Christoph Kreutzmüller\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nEintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/ich-glaube-man-ist-hier-in-gefangenschaft-ein-andrer-mensch-geworden/
LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Gedenk- und Bildungsst%C3%A4tte Haus der Wannsee-Konferenz":MAILTO:office@ghwk.de
GEO:52.43233;13.16635
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Am Großen Wannsee 56-58 Berlin 14109;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Am Großen Wannsee 56-58:geo:13.16635,52.43233
END:VEVENT
END:VCALENDAR