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SUMMARY:Gedenkveranstaltung zum 76. Jahrestag der Ermordung von 27 Häftlingen des KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Das Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und die Gedenkstätte Sachsenhausen erinnern am Sonntag\, 11. Oktober 2020\, um 11.00 Uhr an die Ermordung von 27 deutschen und französischen Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen vor 76 Jahren: \nAm 27. März 1944 entdeckte die SS im KZ Sachsenhausen eine Rundfunk-Abhörstelle sowie im Lager hergestellte Flugblätter. Hierauf begann eine Sonderkommission des Reichssicherheitshauptamtes mit ihren Untersuchungen\, um die internationale Widerstandsorganisation im Lager zu zerschlagen. Nach mehrmonatigen Ermittlungen und unter Einsatz umfangreicher Spitzeltätigkeiten gelang der Kommission nur der Nachweis\, dass von deutschen Kommunisten eine Solidaritätsaktion unter den Häftlingen organisiert worden war. Nach Abschluss der Untersuchungen wurden am Abend des 11. Oktober 1944 in der „Station Z“ 24 deutsche und drei französische Häftlinge von der SS ermordet. 102 weitere Häftlinge überstellte die SS am 20. Oktober in das KZ Mauthausen. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nAxel Drecoll.\, Direktor Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nGedenkrede\nAndreas Meyer\, Vorsitzender des Sachsenhausen-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland und Vizepräsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees \n  \nAufgrund der Pandemie findet die Veranstaltung in diesem Jahr in kleinerem Rahmen statt\, nicht zuletzt\, da die Delegation der Amicale des anciens déportés du camp de concentration d´Oranienburg-Sachsenhausen nicht aus Frankreich anreisen kann. \n  \nHinweise und Hygieneregeln: \nAufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Daher ist eine Anmeldung unter Angabe von Name\, Post- und Email-Adresse sowie Telefonnummer unter veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de bis zum 8. Oktober erforderlich. Während der Veranstaltung gelten die allgemeinen Hygiene-und Abstandsregeln. Wir empfehlen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
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SUMMARY:ONLINE: Buchvorstellung »Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 - April 1943«
DESCRIPTION:Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz lädt Sie zur Buchvorstellung ein: \nYitskhok Rudashevski: Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 – April 1943. Herausgegeben und aus dem Englischen von Wolf Kaiser.\nAls Vierzehnjähriger beginnt Yitskhok Rudashevski im Sommer 1941 Tagebuch zu führen. Er hält die Schikanen der Deutschen und ihrer Helfer im Ghetto von Wilna und die Mordaktionen im benachbarten Ponar fest\, aber auch die vielfältigen Aktivitäten im wiedergegründeten Gymnasium und im Jugendklub. Ebenso differenziert wie kritisch beschreibt er das Alltagsleben und kommentiert das Verhalten des Judenrats und der jüdischen Polizei. Die Tagebucheinträge zeigen einen jungen Intellektuellen von weitgespannten Interessen\, begeisterungsfähig und voller Hoffnung\, dem zugleich bewusst ist\, dass sein Leben jederzeit bedroht ist – Yitskhok wurde mit seiner Familie ermordet. Nur seine Cousine Sore Voloshin überlebte. Sie fand das Tagebuch bei ihrer Rückkehr nach Wilna. Die deutsche Ausgabe wurde jetzt von Dr. Wolf Kaiser im Metropol-Verlag herausgegeben. \n  \n\nDr. Wolf Kaiser\, ehemaliger Leiter der Bildungsabteilung und stellvertretender Direktor unserer Gedenk- und Bildungsstätte\, stellt Yitskhok Rudashevski und sein Tagebuch vor und führt in die historische Situation ein.\nChristiane Carstens\, Schauspielerin sowie Hörspiel- und Hörbuchsprecherin\, trägt Auszüge aus dem Tagebuch vor.\n\n  \nDie Buchvorstellung kann wegen der Pandemie vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte nur für 16 Personen stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich: veranstaltungen@ghwk.de.\nAlle weiteren Interessierten sind eingeladen\, sich mit dem Computer über »Zoom« dazu zu schalten. Wie einfach das geht\, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: » … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 79 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« ein. \n  \nDer Livestream startet am 18.10.2020 um 12:00 Uhr hier oder auf YouTube. \n﻿ \nZum Thema\nAm 18. Oktober 1941\, vor 79 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz˙). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations-und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. \nMit dem ersten Transport wurde auch die 35-jährige Dr. Herta Lichtenstein deportiert. Sie stammte aus einer vom Juden- zum Christentum konvertierten Familie. Nach dem Studium in Berlin und Breslau war die promovierte Volkswirtin zunächst im Öffentlichen Dienst tätig\, wurde jedoch 1933 zwangspensioniert. Vor ihrer Deportation nach Litzmannstadt arbeitete sie zuletzt in der Wohlfahrtsabteilung des »Büro Pfarrer Grüber«\, einer Berliner Organisation\, die rassisch verfolgte evangelische Christen unterstützte. Von Litzmannstadt aus wurde Herta Lichtenstein am 9. Mai 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno) verschleppt und dort in einem Gaswagen ermordet. \nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Axel Drecoll\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2020 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nGrußwort\nRalf Wieland\, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin \nLesung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMusik\nJossif Gofenberg \nKaddisch\nJonah Sievers\, Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.orte-der-erinnerung.de/livestream übertragen.\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Ausstellungseröffnung »Der kalte Blick. Letzte Bilder jüdischer Familien aus dem Ghetto von Tarnów«
DESCRIPTION:PROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußworte\nProf. Monika Grütters MdB\, Staatsministerin für Kultur und Medien\nAndreas Geisel\, Senator für Inneres und Sport\nProf. Dr. Andrzej Przyłębski\, Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland \nZur Ausstellung\nDr. Katrin Vohland\, Generaldirektorin des Naturhistorischen Museums Wien\nDr. Margit Berner\, Kuratorin der Ausstellung \n  \nMehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier. \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.topographie.de/livestream übertragen.\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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SUMMARY:Der Fall Alois Brunner. Die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden und der Kampf der griechischen Jüdinnen und Juden für Gerechtigkeit
DESCRIPTION:Alois Brunner war einer der engsten Mitarbeiter Adolf Eichmanns. Er wirkte an zentraler Stelle an der Verschleppung österreichischer\, tschechischer\, slowakischer\, polnischer\, griechischer und französischer Jüdinnen und Juden mit. Brunner war ein Überzeugungstäter\, der überall dort eingesetzt wurde\, wo die Transporte ins Stocken gerieten und dem auch zahlreiche eigenhändige Morde vorgeworfen wurden. \nTobias Blümel zeigt in seinem Vortrag die Strafvereitelung der griechischen und deutschen Behörden im Fall Brunner auf\, der bereits seit 1944 als Kriegsverbrecher gesucht wurde\, aber in Syrien Zuflucht fand – lediglich der Zentralrat der Juden Griechenlands (KIS) versuchte die Interessen der wenigen Überlebenden der Shoah und ihrer Nachkommen zu vertreten und drängte seit den 80er Jahren auf eine Auslieferung. \nIm Anschluss an den Vortrag beantwortet Tobias Blümel Ihre Fragen – vor Ort und online über Zoom. \n  \nTobias Blümel ist Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Er publizierte zur deutschen Besatzung und Antisemitismus in Griechenland und wirkte unter anderem am Projekt »Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland« mit. \nDr. Jakob Müller\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte\, moderiert die Veranstaltung. \n  \nHinweis: Der Vortrag kann wegen der Pandemie vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte nur für 18 Gäste stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: veranstaltungen@ghwk.de.\nAlle anderen Interessierten sind eingeladen\, sich über »Zoom« dazuzuschalten. Wie das funktioniert\, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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