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SUMMARY:Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945
DESCRIPTION:1940 wurde der aus politischen Gründen inhaftierte Fritz Bringmann aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme überstellt. Nur wenige Zeit später nahm der SS-Mann Walter Filsinger in dem im Südosten Hamburgs gelegenen Konzentrationslager seinen Dienst als Blockführer auf. Ob sie sich je begegnet sind\, bleibt unklar. Beide beantragten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Unterstützung\, Bringmann wegen Misshandlungen in der Haft\, Filsinger wegen seines Fronteinsatzes.\nIn ihrem Buch Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945 (2022) zeichnet Christl Wickert die Bemühungen beider Männer um Entschädigung bzw. Kriegsopferversorgung nach. Die Gegenüberstellung der beiden Einzelfälle zeigt exemplarisch die ungleiche Versorgung von Verfolgten des NS-Regimes und willigen Vollstreckern des NS-Terrors nach 1945. Sie war Folge von gesetzlichen Regelungen wie auch deren Auslegung durch Gerichte und Behörden. \nChristl Wickert\, Historikerin und Politologin\, hat Ausstellungs- und Forschungs-projekte\, u.a. zur Konzentrationslager-SS\, in den Gedenkstätten Sachsenhausen\, Neuengamme und Ravensbrück realisiert. Sie ist Redaktionsmitglied der Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung. Zu ihren Veröffentlichungen gehört „… unmöglich\, diesen Schrecken aufzuhalten“. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück (2017\, zus. mit Ramona Saavedra Santis). \nGünter Morsch ist Honorarprofessor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und war bis Mai 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sowie Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Christl Wickert\, Berlin/Zernien \n\nModerationProf. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \n\nWannDienstag\, 9. Januar 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblicksein-stellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Konferenz "Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft"
DESCRIPTION:an der Touro University Berlin\, Am Rupenhorn 5\, 14055 Berlin \n  \nMit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt (Touro University)\, Prof. Dr. Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand)\, Anna Warda (Amadeu Antonio Stiftung)\, Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors) und dem Landtagspräsidenten RLP Hendrik Hering. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts BEFEM #weitergedenken in Kooperation mit der Touro University Berlin\, der Hochschule Koblenz und im Auftrag des Landtags Rheinland-Pfalz statt. \n  \nAnmeldung bis zum 1. Januar 2024 unter https://uni-ko.de/weitergedenken oder an weitergedenken@uni-koblenz.de.
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SUMMARY:„Mein Opa war der Totengräber von Rumbula“
DESCRIPTION:Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Wald von Rumbula bei Riga wurden im November/Dezember 1941 innerhalb von zwei Tagen etwa 26.500 lettische Jüdinnen und Juden aus dem Ghetto Riga ermordet sowie 1.053 Jüdinnen und Juden\, die aus Berlin nach Riga deportiert worden waren. Der Ingenieur und SS-Offizier Ernst Hemicker (1896–1973)\, Baudezernent beim Höheren SS- und Polizeiführer Ostland und Rußland-Nord\, war an der Mordaktion beteiligt. Er organisierte die Planung und Aushebung von Massengräbern im Wald von Rumbula. Am 30. November 1941 beaufsichtigte er zeitweise auch die erste der beiden Massenerschießungen. Im Anschluss koordinierte er die Sortierung und Lagerung der Bekleidung der Ermordeten. Obwohl schon 1931 in die NSDAP und 1933 in die SS eingetreten\, hielt sich in der Familie lange Zeit das Gerücht\, Ernst Hemicker sei Mitläufer gewesen.\nLorenz Hemicker hat seinen Großvater Ernst Hemicker nie kennengelernt. Erst nach dem Tod seines Vaters begann er\, der Geschichte seines Großvaters nachzugehen und aufzudecken\, was er im Nationalsozialismus getan hatte. Im Gespräch berichtet Lorenz Hemicker von seinen Recherchen und geht der Frage nach\, wie mit dem familiären Erbe umzugehen ist. \nLorenz Hemicker arbeitet bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Chef vom Dienst Online. Zuvor war er in der politischen Redaktion mit Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst. Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften\, Politischen Wissenschaft und Volkswirtschaftslehre war er zunächst Chef vom Dienst des sicherheitspolitischen Magazins „loyal“. \nNatascha Höhn\, Sozialwissenschaftlerin\, war Kuratorin im Team der Ausstellung „‚Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGesprächLorenz Hemicker\, Frankfurt/M.\, Enkel des SS-Offiziers Ernst Hemicker\, im Gespräch mit Natascha Höhn\, Berlin \n\n\nWannDonnerstag\, 18. Januar 2024\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:»Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg«
DESCRIPTION:Die Stiftung Topographie des Terrors\, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. laden gemeinsam mit dem Metropol Verlag zu einer am 23. Januar 2024 Buchpräsentation ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWährend des Zweiten Weltkriegs ermordeten deutsche Einheiten und ihre Verbündeten in den ländlichen Gebieten Polens und der Sowjetunion hunderttausende Menschen und setzten ihre Dörfer in Brand. Von Beginn an gehörten Verbrechen an der Zivilbevölkerung zur deutschen Kriegführung und wurden schon bald zu einem strukturellen Teil der Besatzung. Die Beiträge des von Florian Wieler und Frédéric Bonnesoeur herausgegebenen Sammelbands »Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg« (2024) untersuchen verschiedene Aspekte dieser Verbrechen. Neben ihren Ausmaßen kommen die ideologischen Hintergründe sowie vor allem die Erfahrungen der Betroffenen und die Folgen für die Bevölkerung insgesamt zur Sprache. \n\n\n\n\n\nDie Jüngste ist 82 Jahre alt\, der Älteste wird 100. 15 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung hat Simone Müller literarisch porträtiert. Sie sind in der Ukraine\, in Ungarn\, Polen\, den Niederlanden\, in Frankreich oder auch in Deutschland geboren. Seit Langem leben sie in der Schweiz. Wie gehen sie mit ihren Erinnerungen um? Wie hat sie die Erfahrung des Terrors geprägt? Wie sehen sie sich als Überlebende im hohen Alter? \nIm Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Benz sucht Simone Müller\, die Autorin der Porträts\, Antworten. \n\n\nProgramm: \nBuchpräsentation: Florian Wieler\, Berlin\nVorträge:\nProf. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Wuppertal\nProf. Dr. Christoph A. Rass\, Osnabrück\nModeration: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin\nder Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nFlorian Wieler ist Historiker\, derzeit Doktorand am Bereich Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und Mitherausgeber des vorgestellten Bandes. \nTatjana Tönsmeyer ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Für den Band verfasste sie den einführenden Beitrag »Verbrannte Dörfer: Besatzung\, Gewalt und ländlicher Raum im östlichen Europa 1939–1945«. \nChristoph A. Rass ist Professor für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung an der Universität Osnabrück. In dem Band ist er als Mitautor des Beitrags »Bandenbekämpfung« und »Verbrannte Dörfer“. Perspektiven der digitalen Geschichtswissenschaft auf Vernichtungskrieg und Besatzung in Belarus 1941 – 1944« vertreten.
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SUMMARY:Diktatur wählen? Demokratische Kultur und ihre Feinde
DESCRIPTION:Anlässlich des 82. Jahrestages der Besprechung am Wannsee wollen wir diskutieren\, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt\, um antidemokratischen Strukturen entgegenzutreten. Hierfür ordnen Fachleute die Geschichte des Übergangs von der Weimarer Demokratie zur NS-Diktatur kritisch ein. \nAm 20. Januar jährt sich die die „Wannsee-Konferenz“\, jene „Besprechung mit anschließendem Frühstück“\, auf der 15 führende Funktionäre des nationalsozialistischen Staates 1942 die Umsetzung der Pläne für die europaweite Deportation und den Massenmord an Jüdinnen und Juden diskutierten und koordinierten. Dieses Ereignis war zentral für die antijüdische Verfolgungspolitik in Europa. \nSeit Januar 1933 war die nationalsozialistische Politik auf die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung ausgerichtet. Im Zentrum standen die antisemitische Propaganda\, die Verachtung von Meinungsfreiheit\, Vielfalt und Demokratie sowie die Missachtung von rechtsstaatlichen Prinzipien. Zum Ende der Weimarer Republik und während der nationalsozialistischen Diktatur stießen das Propagieren von autoritärem und faschistischem Denken\, die Verhöhnung Andersdenkender\, aber auch Terror und Gewalt auf millionenfache Zustimmung. \nUnd heute? Jeder zwölfte Erwachsene in Deutschland teile ein rechtsextremes Weltbild\, so die Mitte-Studie im September 2023. Weitere 20 Prozent seien nicht klar demokratisch orientiert – ein markanter Anstieg im Vergleich zur letzten Studie 2021. Wie fragil ist unsere Demokratie? Auf welche Weise können die (Zivil-)Gesellschaft sowie staatliche Institutionen gegen den Rechtsruck in Deutschland agieren? \nAnlässlich des 82. Jahrestages der Besprechung am Wannsee wollen wir diskutieren\, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt\, um antidemokratischen Strukturen entgegenzutreten. Hierfür ordnen Fachleute die Geschichte des Übergangs von der Weimarer Demokratie zur nationalsozialistischen Diktatur kritisch ein. Anschließend diskutieren Expert*innen aus der Praxis über heutige Normenverschiebungen und Bezüge zu ihrer Arbeit. \n\n\nDie Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung (diesem Link folgen).\nOrt: Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde\, Fasanenstraße 79/80\, 10623 Berlin  \n\n\nProgramm \n14:00 Uhr: Grußworte   \nHelge Rehders\, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt\, Vorsitzender des Trägervereins Erinnern für die Zukunft – Trägerverein des Hauses der Wannsee-Konferenz e.V. \nSigmount A. Königsberg\, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \n14:15 Uhr: Einführung   \nDr. Matthias Haß und Aya Zarfati\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n14:45 Uhr: Panel 1 \nVon der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus: Das Versagen der gesellschaftlichen Eliten \nPD Dr. Désirée Schauz (Bildung)\, Vertretungsprofessorin für Technikkulturwissenschaft\, Karlsruher Institut für Technologie \napl. Prof. Dr. Annette Weinke (Justiz)\, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte\, Friedrich-Schiller-Universität Jena \nJun.-Prof. Dr. Niklas Venema (Medien)\, Juniorprofessor für Kommunikations- und Medienwandel\, Universität Leipzig \nDr. Lucy Wasensteiner (Kunst und Kultur)\, Direktorin der Liebermann-Villa am Wannsee \nModeration: Korbinian Frenzel\, Redaktionsleiter Primetime Deutschlandfunk Kultur \n\n15:45 Uhr: Pause (mit Snacks)  \n\n16:15 Uhr: Panel 2 \nStreiten für die Demokratie: Handlungsmöglichkeiten und Strategien \nMax Teske und Laura Nickel (Bildung)\, Lehrer*innen\, Bündnis „Schule für mehr Demokratie“ \nMartin Groß (Justiz)\, ehemaliger Präsident Gemeinsames Juristisches Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg (GJPA) \nProf.’in Dr. Lale Yilidrim (Erinnerungskultur)\, Juniorprofessorin für Didaktik der Geschichte\, Universität Osnabrück \nLéontine Meijer-van Mensch (Kunst und Kultur)\, Direktorin des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig und der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen \nPitt von Bebenburg (Medien)\, Chefreporter Frankfurter Rundschau \nModeration: Korbinian Frenzel\, Redaktionsleiter Primetime Deutschlandfunk Kultur \n17:30 Uhr:  „Und jetzt?“ \nMarcus Bensmann (Senior Reporter CORRECTIV) im Gespräch mit Deborah Hartmann (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \n18:00 Uhr: Ende
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SUMMARY:ECHOES OF REMEMBRANCE
DESCRIPTION:Gedenken\, Lernen\, Handeln – Formen des Erinnerns \nEine Studienreise der AG “Erinnern” nach Oklahoma\, USA \nIm Juni 2023 reisen 16 Jugendliche der Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule aus Berlin nach Oklahoma\, USA. Sie erforschen die US-Erinnerungskultur zu Holocaust und Black History und erweitern ihren Blick auf ihre eigene Erinnerungsarbeit in Deutschland. Der entstandene Dokumentarfilm und die anschließenden Podiumsgespräche ermöglichen einen internationalen Austausch über die Bedeutung von Erinnerungsarbeit. \n  \nProgramm \n14:00 Uhr – Begrüßung \n14:30 Uhr – Filmpremiere ECHOES OF REMEMBRANCE  \n15:30 Uhr – Podiumsgespräch von Schüler:innen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule mit Sabeth Schmidthals (Lehrerin) und Moritz Richard Schmidt (Filmemacher) \n16:00 Uhr – Podiumsgespräch mit Expert:innen der Erinnerungsarbeit: Michael Korenblit\, Kristi Williams\, Dr. Karlos K. Hill\, Jan Beckmann \n16:30 – 17:00 Uhr – offene Gesprächsrunde mit dem Publikum \n  \nZur Veranstaltung  \nDie Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Berlin engagiert sich seit 2015 im Bereich der Erinnerungskultur in Deutschland. Initiiert von Dr. Karlos K. Hill bekommen die Jugendlichen der AG im Juni 2023 die Möglichkeit\, in die USA zu reisen. Sie erhalten Einblicke in die US-amerikanische Geschichte und die dortige Erinnerungsarbeit. Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin wurde die Reise filmisch von Moritz Richard Schmidt begleitet. Dadurch entstand der Dokumentarfilm ECHOES OF REMEMBRANCE. Eine Sammlung von Beiträgen von Expert:innen vor Ort\, Eindrücken und Reflexionen zur Reise lassen ein vielfältiges Porträt eines einzigartigen Projekts entstehen. In den anschließenden Podiumsgesprächen vertiefen die Mitglieder der AG “Erinnern”\, zusammen mit ihrer Lehrerin Sabeth Schmidthals\, Jan Beckmann von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und dem Filmemacher Moritz Richard Schmidt\, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Reise. Als besondere Gäste aus den USA begrüßen wir herausragende Persönlichkeiten der US-amerikanischen Erinnerungsarbeit: Dr. Karlos K. Hill\, Kristi Williams und Michael Korenblit. Die Veranstaltung ermöglicht einen offenen Austausch über die gegenwärtige Erinnerungsarbeit in Deutschland und den USA. \nPodiumsteilnehmer:innen  \n\nMitglieder der AG “Erinnern” Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule Berlin\nSabeth Schmidthals\, Leiterin AG “Erinnern”\nJan Beckmann\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\nDr. Karlos K. Hill\, University of Oklahoma\nKristi Williams\, Gründerin von Black History Saturdays\nMichael Korenblit\, Respect Diversity Foundation\nMoritz Richard Schmidt\, Filmemacher\n\nModeration  \n\nMehmet Can\, Lehrer & freiberuflicher Referent\, Schwerpunkt Antisemitismus\nTheresia Stötzler\, Widen the Circle\n\nZeit und Ort  \nSonntag\, 28. Januar 2024\, 14-17 Uhr\, im Auditorium der James-Simon-Galerie\, Bodestraße\, 10178 Berlin \nAnmeldung \nüber widenthecircle.org/echoes-of-remembrance \nKontakt  \nFür weitere Informationen zum Projekt und zur Veranstaltung kontaktieren Sie uns gern: agerinnern.oklahoma[at]gmail.com \n 
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SUMMARY:»Bevor Erinnerung Geschichte wird« – Buchvorstellung und Gespräch
DESCRIPTION:Das Literaturforum im Brecht-Haus lädt am 30. Januar 2024\, um 17 Uhr zu einer Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch mit Simone Müller und Wolfgang Benz ein.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Jüngste ist 82 Jahre alt\, der Älteste wird 100. 15 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung hat Simone Müller literarisch porträtiert. Sie sind in der Ukraine\, in Ungarn\, Polen\, den Niederlanden\, in Frankreich oder auch in Deutschland geboren. Seit Langem leben sie in der Schweiz. Wie gehen sie mit ihren Erinnerungen um? Wie hat sie die Erfahrung des Terrors geprägt? Wie sehen sie sich als Überlebende im hohen Alter? \nIm Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Benz sucht Simone Müller\, die Autorin der Porträts\, Antworten. \nVeranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus  \nEintritt: 6\,- € / ermäßigt: 4\,- €\nEinlass: ab 16.30 Uhr \nTicket:  Eintrittskarten \nDigital:  Livestream  \n\nVeranstalter: Literaturforum im Brecht-Haus\n\n\nDie Veranstaltung wird durch die Schweizerische Botschaft in Berlin sowie der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas unterstützt.
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SUMMARY:NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen
DESCRIPTION:Die Integration von Mitarbeitern aus verschiedenen Institutionen des „Dritten Reichs“ in den Bundesnachrichtendienst war lange ein Gegenstand von Spekulationen.\nAuf der Basis grundlegender Archivrecherchen zeigt Gerhard Sälter in seinem Buch NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen (2023)\, dass die Verantwortlichen im Bundesnachrichtendienst kein Bewusstsein vom verbrecherischen Charakter der NS-Diktatur entwickelten. Für den westdeutschen Geheimdienst rekrutierten sie seit 1946 zielstrebig teils schwer belastete NS-Täter. So schufen sie eine bis in die achtziger Jahre wirkende schwere Belastung\, deren Ausmaß sie jedoch verbergen konnten. Belastete Mitarbeiter bildeten Netzwerke über den BND hinaus\, engagierten sich in rechtsextremen Organisationen und begründeten im BND eine Behördenkultur\, in der NS-Ideologeme lange fortwirkten. Das Buch von Gerhard Sälter ist als 15. Band der Abschlussband der Arbeit einer Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968. \nGerhard Sälter\, Historiker\, ist Leiter der Abteilung Forschung und Dokumentation der Stiftung Berliner Mauer. Von 2012 bis 2016 war er Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Bundesnachrichtendienstes. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, u. a. zum Ministerium für Staatssicherheit und zur Berliner Mauer\, zur Geschichte der Geheimdienste und des BND. 2016 erschien sein Buch Phantome des Kalten Krieges. Die Organisation Gehlen und die Wiederbelebung des Gestapo-Feindbilds „Rote Kapelle“. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Gerhard Sälter\, Berlin \n\nModerationProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden könne
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SUMMARY:Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Anlässlich des 27. Januars\, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus finden am 31. Januar – im Anschluss an die Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt. \n  \n\n\n\n\n\n\n31.01.2024 | 12 Uhr | Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde\, Tiergartenstraße 4\,  10785 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nKranzniederlegung mit musikalischer Performance \nAm 27. Januar 2024 gedenken wir der Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Unter ihnen waren auch mehrere hunderttausend Kinder\, Männer und Frauen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. \nZum Gedenken am 31.01.2024 um 12 Uhr am Gedenk- und Informationsort werden wir unsere Aufmerksamkeit besonders auf die tauben Opfer richten. \nDie Kranzniederlegung wird von zwei Künstlerinnen\, Ines Konietzko-Fischer (taub) und Claudia van Hasselt (hörend)\, mit einer musikalischen Performance begleitet. Den ungehörten Leidenswegen der tauben Opfer wird durch die Künstlerinnen visuell und musikalisch gedacht. \nIch freue mich auf Ihr Kommen.\nIhr Jürgen Dusel \nVeranstaltung mit Übersetzung in Deutsche Gebärden-/Lautsprache und Leichte Sprache. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZuvor wird es im Rahmen der »Kultur im Kleisthaus« im Dienstsitz des Bundesbeauftragten am Freitagabend\, den 26.01.2024\, um 19 Uhr eine Filmvorführung mit Erläuterungen durch den tauben Filmemacher und Historiker Helmut Vogel geben. \nIm Jahr 2015 haben der Filmautor Helmut Vogel und der Kameramann Jürgen Endress in dem Dokumentarfilm „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der NS-Euthanasie“\, die von Zwangssterilisation betroffenen Gehörlosen an verschiedenen Orten aufgesucht und sie beim Erinnerungsprozess filmisch dokumentiert. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an\, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n31. Januar 2024 | 13 Uhr | Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\, Ebertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße in 10785 Berlin-Tiergarten\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nStilles Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten LSBTIQ* \nSeit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Anlässlich dessen gedenkt der Deutsche Bundestag am 31. Januar 2024 der Opfer des Nationalsozialismus\, unter anderem der Menschen\, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. \n\n\n\nIm Anschluss an die Gedenkstunde im Deutschen Bundestag lädt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einem stillen Gedenken mit Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten ein.Am Denkmal können Blumen und Kränze niedergelegt werden.\n\nhttps://www.lsvd.de/de/ct/10970-Berlin-Gedenken-an-die-im-Nationalsozialismus-verfolgten-und-ermordeten-LSBTIQ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n31. Januar 2024 | 14 Uhr | Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, 10117 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGedenkveranstaltung für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\nAnlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und des 79. Jahrestages der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27.Januar 1945 laden das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma\, der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ein\, gemeinsam an die 500.000 ermordeten Sinti und Roma Europas und alle anderen Menschen\, die der nationalsozialistischen Willkürherrschaft zum Opfer fielen\, zu erinnern. \nAm Gedenktag besteht die Möglichkeit\, am Denkmal in Berlin individuell Blumen und Kränze niederzulegen. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung:\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nAnsprachen:\nPetra Pau\, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages für das Präsidium des Deutschen Bundestages\nGerda Pohl\, Holocaust-Überlebende\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Historiker\, Publizist und Rabbiner\nRenaldo Schwarzenberger\, Vorsitzender des Zentralrats der Jenischen \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n31. Januar 2024 | 15.30 Uhr | Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, und anschließend am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas\, Simsonweg\, 10117 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGemeinsames Gedenken des Antiziganismusbeauftragten der Bundesregierung und des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus am Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin) sowie anschließend am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg\, 10557 Berlin)
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