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SUMMARY:Montagsdebatte "Macht und Erinnerung": Staat und Erinnerung
DESCRIPTION:Leitfragen: Mit welchen Mitteln steuert der deutsche Staat die Erinnerungskultur\, welche neuen Entwicklungen zeichnen sich ab\, etwa durch das 2024 entworfene Rahmenkonzept der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien? Inwieweit sind neue Förderimpulse von Bund und Ländern zulässig\, und wo geht die Steuerung durch die öffentliche Finanzierung zu weit? Wie ist die deutsche Förderung und Gesetzgebung in der Geschichtskultur im europäischen Vergleich zu bewerten? \nGäste \nNorbert Frei\, Friedrich-Schiller-Universität Jena \nAndreas Görgen\, Ministerialdirektor bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien \nElke Gryglewski\, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten \nMirjam Zadoff\, NS-Dokumentationszentrum München \nModeration \nIrmgard Zündorf\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam \n  \nEine Veranstaltungsreihe des Netzwerks Zeitgeschichte (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Humboldt-Universität zu Berlin und Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung \n  \nPROGRAMM der Veranstaltungsreihe Montagsdebatte „Macht und Erinnerung“ (PDF) \nVeranstaltungsort\nHumboldt-Universität zu Berlin\nSenatssaal im Hauptgebäude (1. OG)\nUnter den Linden 6\n10117 Berlin \n  \n\nKontakt\n\nE-Mail\nnetzwerk-zeitgeschichte@stiftung-bg.de
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SUMMARY:Aurelia Wyleżyńska: Tagebuch aus dem besetzten Warschau 1939–1944
DESCRIPTION:Vom deutschen Überfall auf Polen erfuhr Aurelia Wyleżyńska (1881–1944) im Südosten des Landes. Während viele Menschen Warschau fluchtartig verließen\, kehrte die Schriftstellerin und Journalistin am 3. September 1939 dorthin zurück. Tag für Tag streifte sie von nun an durch die besetzte Stadt und hielt ihre Eindrücke fest. Sie schrieb für die polnische Untergrundpresse\, arbeitete in Krankenhäusern\, versorgte jüdische Freunde und veranstaltete Literaturabende. Kurz nach Beginn des Warschauer Aufstands starb sie an einer Schussverletzung.\nMit ihrem Tagebuch hinterließ Aurelia Wyleżyńska ein Zeugnis von großem historischen und literarischen Wert. Teile des Tagebuchs wurden auf Initiative von Martin Sander 2019 von Bernhard Hartmann in „Sinn und Form“ auf Deutsch veröffentlicht\, 2020/21 auch im Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin. 2022 erschien eine zweibändige polnischsprachige Gesamtausgabe. Die jetzige Auswahl von Texten Aurelia Wyleżyńska. Über nichts schreiben\, als was meine Augen sehen (2024) wurde von Bernhard Hartmann herausgegeben und übersetzt. \nBernhard Hartmann ist Übersetzer aus dem Polnischen. Er studierte Polonistik und Germanistik. 2023 erhielt er für seine Übersetzung In den Häusern der anderen von Karolina Kuszyk den Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur. \nKarolina Kuszyk arbeitet als Autorin\, Literaturübersetzerin und Lehrbeauftragte. Ihr Buch In den Häusern der anderen wurde 2023 mit dem Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen und 2024 mit dem Georg-Dehio-Buchpreis ausgezeichnet. \nMartin Sander ist als freier Journalist tätig. 2018 war er Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Warschau. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur polnischen und deutschen Literatur sowie zur Geschichtspolitik vorgelegt. \nAgnieszka Wierzcholska\, Historikerin\, ist wissenschaftliche  Mitarbeiterin des Deutsch-Polnischen Hauses. \n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch \nBernhard Hartmann\, Duisburg\, und Dr. Martin Sander\, Berlin \n\n\nLesung \nKarolina Kuszyk\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Agnieszka Wierzcholska\, Deutsch-Polnisches Haus\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nDeutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften\, Aufbau-Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Reinhard Heydrich als Beauftragter der „Endlösung der Judenfrage“
DESCRIPTION:Zwischen 1939 und 1941 übertrug Hermann Göring dem Chef der Sicherheitspolizei und des SD Reinhard Heydrich in zwei Schritten entscheidende Befugnisse\, um die nationalsozialistische Verfolgungspolitik gegenüber Jüdinnen und Juden voranzutreiben. Ende Januar 1939 ernannte Göring ihn zum Leiter der neuen Reichszentrale für jüdische Auswanderung. Mit ausdrücklichem Bezug auf diese Funktion beauftragte Göring ihn Ende Juli 1941 damit\, „alle erforderlichen Vorbereitungen […] für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa“ zu treffen. Für die „Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage“ sollte Heydrich „in Bälde einen Gesamtentwurf“ vorlegen.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIn seinem Vortrag analysiert Peter Klein vor dem Hintergrund der unterschiedlichen politischen Kontexte und Interessen der an der Verfolgungspolitik beteiligten Behörden\, welche Rolle Reinhard Heydrich mit den beiden Beauftragungen jeweils zugewiesen wurde. Gefragt wird auch\, wie Heydrich daraufhin agierte. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Er hat zu unterschiedlichen Aspekten der deutschen Besatzungspolitik in Osteuropa publiziert\, insbesondere zum Schicksal der Juden in verschiedenen Ghettos. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006) und Die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942. Eine Einführung (2017\, engl. 2023). \nSusanne Heim\, Politikwissenschaftlerin\, ist Mitherausgeberin der Quellenedition Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945 und veröffentlichte Band 2 (2009) und Band 6 (2019) der Reihe. \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nProf. Dr. Peter Klein \n\n\nModeration \nPD Dr. Susanne Heim \n\n\n  \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:„Georg Elser – Einer aus Deutschland“ von Klaus Maria Brandauer
DESCRIPTION:Vor 85 Jahren\, am 8. November 1939\, verübte der Schreiner Johann Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führung. Da Hitler wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal verließ\, entging er dem Anschlag. Georg Elser wurde noch am selben Abend festgenommen. Nach langen Verhören gestand er Tage später das Attentat und seine Absicht\, damit den Weg zu einem europäischen Frieden zu ebnen. Er wird am 9. April 1945\, wenige Wochen vor Kriegsende\, im KZ Dachau ermordet.\nDie aktuelle Sonderausstellung dokumentiert sein Leben und seine Tat. Sie wird bis zum 28. Januar 2025 in der Sonderausstellungsfläche der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Erste Etage\, gezeigt. \nIm Rahmen der Ausstellung zeigt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand zwei Spielfilme und lädt Sie herzlich dazu ein. Die Filme werden vorab kurz thematisch eingeordnet. \nDonnerstag\, 16. Januar 2025\, 18 Uhr\n„Georg Elser – Einer aus Deutschland“ von Klaus Maria Brandauer (1989\, 97 min) \nDonnerstag\, 23. Januar 2025\, 18 Uhr\n„Elser – Er hätte die Welt verändert“ von Oliver Hirschbiegel (2015\, 113 min) \nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:»Massenmord am Ostseestrand« von Eva Nagler – 80 Jahre nach Palmnicken – Lesung mit Katharina Schüttler
DESCRIPTION:Eva Nagler (1926–2006) stammt aus einer jüdischen Familie im polnischen Lodz. Nach dem deutschen Einmarsch muss sie Anfang 1940 in das Ghetto Litzmannstadt umziehen. Im August 1944 verschleppt die SS sie nach Auschwitz-Birkenau\, in das KZ Stutthof und in ein Arbeitslager im ostpreußischen Schippenbeil. Sie ist eine der 30 Überlebenden des Todesmarsches von Königsberg nach Palmnicken und der Erschießung am Ostsee­strand Ende Januar 1945 mit über 4.500 Ermordeten. Nach ihrer Befreiung wandert sie 1946 über Italien nach Palästina aus und zieht 1952 weiter nach Australien. Ihr Bericht Massacre on the Baltic erschien 1995. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \nHistorische Einführung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nKatharina Schüttler\, Schauspielerin \n  \nUm Anmeldung bis zum 15. Januar 2025 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. Eintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \nDie Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum.
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SUMMARY:»Nachts wenn der Teufel kam«
DESCRIPTION:Im Rahmen des Begleitprogramms zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem BABYLON den Filmklassiker »Nachts wenn der Teufel kam«. \nMit diesem Film feierte Mario Adorf seinen schauspielerischen Durchbruch. Er spielt darin Bruno Lüdke (1908-1944)\, ein Kutscher aus Berlin-Köpenick. Die nationalsozialistische Kripo machte aus Lüdke 1943 einen »geisteskranken Serienmörder« – über 50 Morde sollte der Berliner seit 1924 in Deutschland begangen haben. \nDer True Crime-Film war ein großer Erfolg\, erhielt 12 Bundesfilmpreise und wurde für einen Oscar nominiert. Entgegen der Darstellung im Film war der geistig eingeschränkte Lüdke in manipulativen Verhören zu Geständnissen gebracht worden. 1940 wurde Lüdke zwangssterilisiert\, als »Gemeinschaftsfremder« drohte man ihm mit Einweisung in die Psychiatrie. 1944 wurde er bei einem Menschenexperiment in Wiener Untersuchungshaft ermordet. \nIm Anschluss an den Film werden Prof. Dr. Susanne Regener (Kulturwissenschaftlerin) und Dr. Axel Doßmann (Historiker) in einem Publikumsgespräch den Film kritisch einordnen\, Fragen aufwerfen und mit Ihnen diskutieren: Der deutsch-jüdische Remigrant Siodmak wollte einen antifaschistischen Film drehen – inwiefern ist ihm das gelungen? Welche Dokumente inspirierten die Filmszenen? Mit wem ziehen die Schwestern Lüdkes 1957 vor ein Hamburger Gericht?  In ihrem gemeinsamen Buch »Fabrikation eines Verbrechers« (Spector Books) über den Kriminalfall Bruno Lüdke zeigen Regener und Doßmann\, wie Bruno Lüdke nach dem Krieg Objekt einer medialen Legendenbildung von SPIEGEL und Münchner Illustrierten wurde\, eine Medialisierung des »Bösen«. Auf Grundlage dieses Buches werden sie auch über die Hintergründe des historischen Falls und die darin deutlich werdende rassistische Gesundheits- und Kriminalpolitik des Nationalsozialismus aufzeigen. \n\nEintritt: 3 Euro \nLink zu den Tickets
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SUMMARY:Nach der Shoah - und dann?
DESCRIPTION:Widersprüche und Brüche der Aufarbeitung in Deutschland seit 1945 – Vortrag und Diskussion zum 83. Jahrestag der „Wannsee-Konferenz“  \n  \nApril 2025: Nach überraschend kurzen Verhandlungen steht die neue Koalition. Frisch vereidigt sind sich die Vizekanzlerin und der Kulturstaatsminister einig\, dass ein erstes erinnerungspolitisches Signal für den 8. Mai gesetzt werden soll. Für alle vom Bund finanzierten und geförderten Institutionen wird\, analog zum Verbot einer geschlechtergerechten Sprache\, für den 8. Mai ein Verbot des Wortes „Befreiung“ festgeschrieben.  \nAußerdem wird eine Kommission auf den Weg gebracht\, die datenschutzrechtlich prüfen soll\, wie der Zugang zu NS-bezogenen Archivstücken begrenzt werden kann. „Mein Großvater hat dieses Land aufgebaut. Er verdient es\, im Tod in Würde zu ruhen“\, sagt die Vizekanzlerin\, „die Akten müssen endlich geschlossen werden.“  \nEine Dystopie? Nein\, denn Geschichtsrevisionismus ist längst Bestandteil politischer Debatten. Wo die „positiven Seiten“ der deutschen Geschichte gestärkt werden sollen\, wird die Erinnerung an den Holocaust zum Vogelschiss. Warnen und Mahnen scheinen nicht zu verfangen. Die Aufarbeitung der Vergangenheit ist heute\, wie vor 80 Jahren\, ein Streitthema. \nUnmittelbar nach der Befreiung und in den darauffolgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu massiven Auseinandersetzungen\, die auch heute wieder aktuell sind: Die Shoah dokumentieren? Akten schließen! – Täter*innen verfolgen? Amnestieren! – Über NS-Verbrechen aufklären? Schlussstrich drunter! – Der Opfer gedenken? Alle sind Opfer von Krieg und Gewalt! – Kritische Selbstreflexion? Davon haben wir nichts gewusst! \nUnter diesen Prämissen schien eine Entwicklung zu einem pluralistischen\, demokratischen Gemeinwesen nicht selbstverständlich. Ist seine Fragilität heute\, sind die aktuellen antisemitischen und rassistischen\, die demokratiefeindlichen und geschichtsrevisionistischen Angriffe auf die Demokratie auch auf diesen brüchigen Start zurückzuführen? \nVor 80 Jahren trafen Shoah-Überlebende auf Menschen in einer deutschen Mehrheitsgesellschaft\, die von Selbstrechtfertigung\, Leugnung\, von Misstrauen und Verachtung geprägt war. Man begegnete einander in Entnazifizierungsspruchkammern oder in Entschädigungsämtern. Gemeinsam konstituierte man kommunale Vertretungen und Landesparlamente und brachte sich in die Diskurse der wieder entstehenden Zivilgesellschaft ein. \nWie haben sich Betroffene der NS-Verfolgung überhaupt Gehör verschaffen können? Wie konnten sie ihre Forderungen und Vorstellungen geltend machen? Dazu spricht Prof. Dr. Gideon Reuveni in seiner Keynote. Im anschließenden Panel schauen wir darauf\, wie sich Gesellschaft und Staat in Ost- und Westdeutschland nach einer so widersprüchlich erlebten „Befreiung“ entwickelten. Können wir aus der Zeit vor 80 Jahren etwas mitnehmen\, um den heutigen Angriffen entgegenzutreten? \n\nProgramm\, 19. Januar 2025\n\n12.30 Uhr – Ankunft \n13.00 Uhr – Einführung: Die „Wannsee-Konferenz“ 1942 und die Befreiung 1945 \nNiels Pohl-Schneeberger (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München) & Dr. Ruth Preusse (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)  \n13.15 Uhr – Keynote: The Jewish Search for Reckoning and ‘Wiedergutmachung’ after the Holocaust \nProf. Dr. Gideon Reuveni (University of Sussex\, School of Media\, Arts and Humanities) \n\n14.00 Uhr – Kaffeepause \n\n14.45 Uhr – Panel: Was bleibt von der Befreiung 1945? – Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart der Demokratie \nMit: \n\nZarin Aschrafi (Universität Leipzig\, Research Centre Global Dynamics)\nDr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker und Publizist)\nDr. Klaus Lederer (ehemaliger Kultur- und Europasenator)\nProf. Dr. Gideon Reuveni (University of Sussex\, School of Media\, Arts and Humanities)\nDr. Volker Weiß (Historiker und Publizist)\n\nModeration: Dr. Andrea Despot (Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft) \n16.30 Uhr – Ende der Veranstaltung \n  \nHier geht es direkt zur Anmeldung! \n  \nDie Veranstaltung wird simultan deutsch-englisch übersetzt. \nWährend der Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht.
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SUMMARY:Montagsdebatte "Macht und Erinnerung": Staat und Geschichtsunterricht
DESCRIPTION:Leitfragen: Der Geschichtsunterricht erfüllt einander widersprechende Aufgaben: als staatliche Pflichtveranstaltung soll er Jugendliche in eine (deutsche) Geschichtskultur integrieren\, als Anleitung zum selbstständigen historischen Denken soll er Lernvorgänge initiieren\, die mit dem staatlichen Bildungsauftrag in Konflikt geraten können. Wie stellt sich dieses Spannungsverhältnis dar – aus Sicht der staatlichen Bildungsverwaltung\, der universitären Geschichtsdidaktik\, einer Theorie des Geschichtsunterrichts? \nGäste \nMonika Fenn\, Universität Potsdam \nFrank Schweppenstette\, Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V. \nHolger Thünemann\, Universität Münster \nModeration \nThomas Sandkühler\, Humboldt-Universität zu Berlin \n  \nEine Veranstaltungsreihe des Netzwerks Zeitgeschichte (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Humboldt-Universität zu Berlin und Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung \n  \nPROGRAMM der Veranstaltungsreihe Montagsdebatte „Macht und Erinnerung“ (PDF) \n  \nVeranstaltungsort\nHumboldt-Universität zu Berlin\nSenatssaal im Hauptgebäude (1. OG)\nUnter den Linden 6\n10117 Berlin \n  \n\nKontakt\nnetzwerk-zeitgeschichte@stiftung-bg.de
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SUMMARY:Auschwitz. Ein Verbrechen und viele Erinnerungen - Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz
DESCRIPTION:Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist das NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zum globalen Symbol von Holocaust\, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschheit geworden. Die Zahl der Besucher der Gedenkstätte ist seit Anfang der 1990er-Jahre von etwa 500.000 auf über zwei Millionen im Jahr angewachsen. Schätzungen zufolge kamen während des Zweiten Weltkriegs in Auschwitz etwa 1\,1 Millionen Menschen ums Leben. Neunzig Prozent der Ermordeten waren Jüdinnen und Juden aus fast allen Staaten Europas. Unter den Opfern befanden sich aber auch andere Häftlingsgruppen\, darunter Polen\, Sinti und Roma sowie sowjetische Kriegsgefangene.\nIn ihrem Vortrag skizziert Zofia Wóycicka\, wie sich die Wahrnehmung von Auschwitz seit den späten 1940er-Jahren in Polen\, in den beiden deutschen Staaten und auch in Europa gewandelt hat\, bis es seine heutige Bedeutung gewann. Dabei spielen nicht nur die unterschiedliche Kriegserfahrung und Nachkriegsgeschichte der verschiedenen Gesellschaften eine erhebliche Rolle\, sondern auch die physische Nähe bzw. Distanz zum geographischen Ort. \nZofia Wóycicka\, Historikerin\, ist Assistant Professor an der Fakultät für Soziologie der Universität Warschau. Zuvor war sie u. a. am Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel\, am Zentrum für Historische Forschung Berlin und am Deutschen Historischen Institut Warschau tätig. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Arrested Mourning. Memory of the Nazi Camps in Poland\, 1944–1950 (2014)\, der Aufsatz Auschwitz. Ein Verbrechen und viele Erinnerungen (2014) und The Rescue Turn and the Politics of Holocaust Memory (2024\, Mithg.). \nThomas Lutz\, Historiker\, war langjähriger Gedenkstättenreferent der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nProf. Dr. Igor Kąkolewski\, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin \n\n\nVortrag \nProf. Dr. Zofia Wóycicka\, Warschau \n\n\nModeration \nDr. Thomas Lutz\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitZentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Elser – Er hätte die Welt verändert“ von Oliver Hirschbiegel
DESCRIPTION:Vor 85 Jahren\, am 8. November 1939\, verübte der Schreiner Johann Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führung. Da Hitler wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal verließ\, entging er dem Anschlag. Georg Elser wurde noch am selben Abend festgenommen. Nach langen Verhören gestand er Tage später das Attentat und seine Absicht\, damit den Weg zu einem europäischen Frieden zu ebnen. Er wird am 9. April 1945\, wenige Wochen vor Kriegsende\, im KZ Dachau ermordet.\nDie aktuelle Sonderausstellung dokumentiert sein Leben und seine Tat. Sie wird bis zum 28. Januar 2025 in der Sonderausstellungsfläche der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Erste Etage\, gezeigt. \nIm Rahmen der Ausstellung zeigt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand zwei Spielfilme und lädt Sie herzlich dazu ein. Die Filme werden vorab kurz thematisch eingeordnet. \nDonnerstag\, 16. Januar 2025\, 18 Uhr\n„Georg Elser – Einer aus Deutschland“ von Klaus Maria Brandauer (1989\, 97 min) \nDonnerstag\, 23. Januar 2025\, 18 Uhr\n„Elser – Er hätte die Welt verändert“ von Oliver Hirschbiegel (2015\, 113 min) \nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:Die deutsch-besetzte Ukraine im Zweiten Weltkrieg (1941–1943/44)
DESCRIPTION:Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Sommer 1941 besetzte die Wehrmacht auch das Territorium der Ukraine. Die westlichen Gebiete wurden dem deutschen Generalgouvernement zugeschlagen. Östlich davon entstand das „Reichskommissariat Ukraine“\, das einer Zivilverwaltung durch das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unterstand. Die Ostukraine blieb unter Verwaltung der Wehrmacht.\nIm Podiumsgespräch wird erörtert\, welche Ziele und Absichten das NS-Regime in der Ukraine verfolgte. Thematisiert wird zudem die Situation der Opfer von Krieg und Besatzung. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage nach dem spezifischen Ort der Ukraine in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Gefragt wird auch\, wie ein zukünftiges Gedenken an Krieg und Okkupation im Fall der Ukraine gestaltet werden könnte. \nGelinada Grinchenko ist Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professorin am Lehrstuhl für Weltgeschichte an der Nationalen Oles-Hontschar-Universität Dnipro. Sie ist Co-Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission und der Ukrainian Oral History Association. \nOleksandr Lysenko ist Leiter der Abteilung für Militärhistorische Forschungen des Instituts für Geschichte der Ukraine der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine\, Professor und Korrespondierendes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine. \nTatjana Tönsmeyer ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie ist langjährige Leiterin des Forschungs- und Editionsprojekts „Societies under German Occupation“ und hat jüngst die Monographie Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945 vorgelegt. \nKai Struve ist Forschungsgruppenleiter im BMBF-Projekt „Europa und die Ukraine im 20. Jahrhundert – sowjetische Herrschaft\, deutsche Okkupation und konflikthafte Erinnerungen“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Privatdozent am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. \n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch \nProf. Dr. Gelinada Grinchenko (München/Dnipro)\, Prof. Dr. Oleksandr Lysenko (Kyjiw)\, Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer (Wuppertal) \n\n\nModeration \nPD Dr. Kai Struve (München) \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nDeutsch-Ukrainische Historische Kommission\, Mykola-Haievoi-Zentrum für Moderne Geschichte\, Ukrainian Oral History Association \n\n\nHinweise \nFür die Veranstaltung in deutscher und ukrainischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Anlässlich des 27. Januars\, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus\, finden auch in diesem Jahr\, am 29. Januar 2025 – vor und nach der Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n10.30 Uhr – Gedenken des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde (Tiergartenstraße 4\, 10785 Berlin)\n14.00 Uhr – Gedenken des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg\, 10557 Berlin)\n15.00 Uhr – Stilles Gedenken durch den LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e. V.  – an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen  \n(Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\,\nEbertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße\, 10785 Berlin-Tiergarten)An allen Denkmälern können individuell Blumen und Kränze niedergelegt werden.
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