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SUMMARY:»Sadismus oder Wahnsinn« von Jeanette Wolff – Buchpräsentation mit Nina Kunzendorf und Julia Franck
DESCRIPTION:Die Bibliothek des Deutschen Bundestages\, der Fachbereich Geschichte\, Politik und Kultur (WD 1) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden ein zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit einer Lesung. \nPROGRAMM \nEinführung\nJulia Klöckner\, Präsidentin des Deutschen Bundestages\nLesung \nNina Kunzendorf\, Schauspielerin\nModeriertes Gespräch \nJulia Franck\, Schriftstellerin\, und Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \n__________________ \nUm Anmeldung bis zum 27. Mai 2025 wird gebeten:\nDeutscher Bundestag\nBibliothek\, Platz der Republik 1\, 11011 Berlin\nTelefon: 030 227-33073\nvorzimmer.id1@bundestag.de \n\n\nJeanette Wolff (1888 – 1976) gehört zu den großen\, mutigen Frauenpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Jüdin und SPD-Politikerin wird sie bereits im März 1933 von der SA für zwei Jahre inhaftiert. Im Januar 1942 verschleppt die SS sie nach Riga und im Sommer 1944 in das KZ Stutthof. Nach einem Todesmarsch wird sie am 26. Januar 1945 von der Roten Armee befreit. 1946 verfasst sie ihren Erlebnisbericht Sadismus oder Wahnsinn in Berlin. Im ersten Deutschen Bundestag ist sie die einzige weibliche Holocaust-Überlebende\, eine mahnende Stimme bis zuletzt. \nEine Kooperation des Deutschen Bundestages und der Stiftung Denkmal ermöglichte nun die Neuauflage des Erlebnisberichts von Jeanette Wolff als wichtiges Zeitzeugnis gegen das Vergessen. \nZum Buch\n1946 niedergeschrieben\, ist »Sadismus oder Wahnsinn« einer der frühesten\, publizierten Erlebnisberichte des Holocaust. Auf 64 Seiten schildert Wolff in eindringlicher Weise ihre Verfolgungserfahrung. Manches\, schreibt sie im Vorwort\, werde dem Leser grauenhaft erscheinen\, aber so grausam\, wie es wirklich gewesen sei\, das wiederzugeben\, dazu sei jede Sprache zu arm …
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SUMMARY:Polizei und der Holocaust
DESCRIPTION:Einladung zur Projektvorstellung „Polizei und der Holocaust“\, 5. Juni 2025 \nTransnationales Bildungsprojekt für die Polizei in Deutschland und Österreich \nSeit vergangenem Jahr führt ein Konsortium bestehend aus dem World Jewish Congress\, der NGO what matters und dem Geschichtsort Villa ten Hompel aus Münster ein deutsch-österreichisches Pilotprojekt durch\, dessen\nErgebnisse wir Ihnen am 5. Juni präsentieren möchten. Die Villa ten Hompel ist der Geschichtsort der Stadt Münster. Während des Nationalsozialismus diente das Gebäude als Sitz der Ordnungspolizei. Bis heute ist es innerhalb und außerhalb der Polizei weitgehend unbekannt\, dass deutsche und österreichische Polizisten an der Ermordung von mehr als 600.000 Jüdinnen und Juden im besetzten Europa beteiligt waren. Das Projekt „Polizei und der Holocaust“ wird mit Mitteln der Europäischen Kommission gefördert. Die Teilnehmenden setzten sich nach zwei Workshops in Wien und Münster auf einer einwöchigen Reise durch Polen intensiv mit den Orten des Holocaust auseinander\, an denen Polizisten zu Tätern wurden.\nAls Bedienstete der Nachfolgeinstitutionen der Polizei des NS-Staats in Österreich und Deutschland trafen die Teilnehmenden auf Angehörige der Polizei aus den Niederlanden\, Polen und Litauen. Sie diskutierten transnational mit Vertreterinnen und Vertretern der jüdischen Gemeinden über die Bedeutung der Erinnerung für die gegenwärtigen Gesellschaften. Mit Blick auf ihren heutigen Dienst reflektierten die Projektteilnehmenden ihre Werte als Polizistinnen und Polizisten und diskutierten über die Grenzen des Befehlsgehorsams – damals und  heute. \nWir sind überzeugt davon\, dass derartige Bildungsprojekte für eine starke\, demokratische und resiliente Polizei einen großen Beitrag leisten. Sie erreichen nicht nur die teilnehmenden Polizeibediensteten\, sondern wirken sich auch auf deren Umfeld aus. Die Teilnehmenden tragen das Gelernte sowie ihre Fragen zurück in ihre Behörden und stärken dort den innerinstitutionellen Diskurs über die Geschichte der Polizei.\nAuch für andere öffentliche Institutionen sind vergleichbare Projekte mit Bezug zur eigenen Geschichte und zur aktuellen Gesellschaft eine vielversprechende Möglichkeit. \nDie Projektvorstellung findet am 5. Juni 2025 um 13 Uhr in der Vertretung des Landes Nordrhein- Westfalen in Berlin statt (Hiroshimastraße 12-16\, 10785 Berlin Tiergarten). Sie bietet Ihnen die Möglichkeit\, aus erster Hand Eindrücke aus dem Projekt zu gewinnen. \nProgramm\n13:00 Uhr Begrüßung\n13:15 Uhr Video-Grußwort von Sylvia Löhrmann\, Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus\, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur\n13:30 Uhr Präsentation des EU-Projekts „Polizei und der Holocaust“\, Dr. Andreas Kahrs\, Projektleiter und Geschäftsführer what matters gGmbH\n14:00 Uhr Moderierte Gesprächsrunden mit teilnehmenden Polizistinnen und Polizisten\n14:30 Uhr Präsentation der wissenschaftlichen Wirkungsanalyse des Projekts\, Greta Lüking\, Migrationswissenschaftlerin\n15:00 Uhr Diskussion\n15:30 Uhr Ausklang bei Kaffee und Kuchen \nWir bitten um eine kurze Anmeldung per E-Mail an nora.zirkelbach@whatmatters.de bis 20. Mai 2025.
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SUMMARY:Ute Althaus und Christhard Läpple  „NS-Offizier war ich nicht.“ Die Hinrichtung von Ansbach – Mord in allerletzter Minute
DESCRIPTION:Moderation: Dr. Petra Behrens\, wiss. Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nDer 19-jährige Student Robert Limpert wird hingerichtet\, weil er heimlich Flugblätter in Ansbach verteilt hat\, auf denen er zum Widerstand gegen die Verteidigung der Stadt aufruft. Hitlerjungen haben ihn zudem beobachtet\, als er am 18. April 1945 ein Telefonkabel durchtrennt. Kampfkommandant Oberst Ernst Meyer legt selbst Hand an\, um Limpert wegen „Wehrkraftzersetzung“ zu erhängen – drei Stunden vor Eintreffen der 12. US-Panzerdivision. Meyer wird 1946 zu zehn Jahren Haft verurteilt und nach fünf Jahren entlassen. Nach seinem Tod findet seine Tochter\, Ute Althaus\, im Wäscheschrank das Gerichtsurteil vom Prozess in Ansbach\, den Briefwechsel zwischen den Eltern zur Zeit seiner Inhaftierung sowie Tagebücher und Feldpostbriefe und eine Autobiografie. Anhand dieser Dokumente und Archivmaterial recherchiert sie die in der Familie verschwiegene Tat des Vaters und geht der Frage nach\, wie diese Tat im Kontext seiner Lebensgeschichte verstanden werden kann. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang. \n  \nWir bitten um Anmeldung bis zum 4. Juni 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \n 
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:»Und wie geht ihr damit um?«
DESCRIPTION:Praxis-\, Methoden- und Erfahrungsaustausch zu Antisemitismus und anderen Formen von Diskriminierung in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen – in Kooperation mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA)\, im Jugend Museum Schöneber. \n  \n\n\n\n\n\n\nDieser Austausch findet im Rahmen unserer EU-geförderten Veranstaltungsreihe »Antisemitismus als Herausforderung in der historisch-politischen Bildung« statt\, in Kooperation mit dem Jugend Museum und der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA). \nWir werden das Jugend Museum und deren Arbeit kennenlernen sowie Methoden des Jugend Museums und der KIgA in Bezug auf die Arbeit mit Jugendlichen zum Thema Antisemitismus kennenlernen. Ebenso werden wir im Fachaustausch zum Umgang mit Antisemitismus bei Jugendlichen diskutieren. \n10:00 – 10:30 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde \nAnna Stocker\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nDésirée Galert\, Leitung der KIgA-Praxisstelle \nMalte Lührs\, Leitung des Jugend Museums \nNoomi Hilsemer\, pädagogische Mitarbeit im Jugend Museum \n\n10:30 – 11:15 Uhr: Begehung der Ausstellung Villa Global. The Next Generation  \nFreies Erkunden mit Hilfe eines Rallye-Bogens\, im Anschluss kurze Auswertung \n\n11:15 – 11:30 Uhr: Kaffeepause  \n\n11:30–12:30 Methodenblock I: in der neuen Ausstellung PROTEST. Einmischen. Laut werden. Verändern. \n\n12:30 – 13:30 Uhr: Mittagspause  \n\n13:30 – 14:30 Uhr: Methodenblock II: aus dem reichen Methodenschatz der KIgA-Praxisstelle \n\n14:30 – 15:30 Uhr: »Und wie geht ihr damit um?« \nFachaustausch an drei Thementischen mit Kaffee und Keksen \nThementisch 1 mit Anna Stocker: Ist aktueller Antisemitismus ein Thema für die Gedenkstätten? \nThementisch 2 mit Désirée Galert: Wie bewerkstelligen wir eine intersektionale Sensibilisierung\, die die Positionierung gegen Antisemitismus und Ausgrenzungsformen unterstützt? \nThementisch 3 mit Noomi Hilsemer: Wie begegnen uns und wie begegnen wir Antisemitismus und rassistischen Diskriminierungen in der pädagogischen Praxis im Jugend Museum? \n\n15:30 Uhr: Austausch über Thementische und Abschluss \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Programm der Veranstaltung „Und wie geht Ihr damit um?“  am 11. Juni 2025 im Jugend Museum Schöneberg\, als PDF  (PDF\, 99 KB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Jugend Museum Schöneberg \nHauptstraße 40/42 \n10827 Berlin \n\nWann?Mittwoch\, 11. Juni 2025\, 10 – 16 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, für Essen und Trinken wird vor Ort gesorgt. \nBitte per Mail anmelden bei unserer Kollegin Anna Stocker: stocker[at]ghwk.de
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LOCATION:Jugend Museum Schöneberg\, Hauptstraße 40/42\, 10827 Berlin
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SUMMARY:Alternative für Deutschland (AfD). Physiognomie einer extrem rechten Partei
DESCRIPTION:Die AfD – Alternative für Deutschland – hat bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 mit 20\,8 Prozent ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl verdoppelt und ist damit zweitstärkste politische Kraft. Die Partei wurde 2013 aus Protest gegen die Euro-Rettungspolitik gegründet. Ursprünglich konservativ-liberal\, aber rechts von der CDU/CSU\, präsentierte sie sich nach 2015 als Hauptgegner der Flüchtlingspolitik unter Kanzlerin Angela Merkel. In der Folge erzielte die AfD zahlreiche Wahlerfolge\, darunter den Einzug in den Bundestag 2017. Ihre Programmatik und Rhetorik hat sie zunehmend radikalisiert und vereinigt inzwischen sowohl traditionelle Befürworter des Rechtextremismus als auch des Rechtspopulismus. Derzeit wird in der Öffentlichkeit verstärkt über ein Verbotsverfahren diskutiert.\nIn seinem Vortrag gibt Fabian Virchow einen Überblick über die Entwicklung der AfD\, ihr politisches Programm und ihre Strategien. Im Podiumsgespräch wird auch danach gefragt\, wie rechtspopulistischen und demokratiefeindlichen Positionen zu entgegnen ist. \nFabian Virchow ist Professor für Theorien der Gesellschaft und Theorien politischen Handelns an der Hochschule Düsseldorf und Leiter des dortigen Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus/Neonazismus. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören Alternative für Deutschland (AfD): eine Partei der extremen Rechten? (2020) und Rechtsextrem\, das neue Normal? Die AfD zwischen Verbot und Machtübernahme (2024\, hg. mit Matthias Quent). \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag und PodiumsgesprächProf. Dr. Fabian Virchow\, Düsseldorf\, und Prof. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\n  \n\n\nReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart \n\n\nGemeinsam mi \ntMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam \n\n\nAnmeldung \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nNachholtermin einer ursprünglich für den 10. April 2025 geplanten Veranstaltung
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Podiumsdiskussion,Vortrag
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SUMMARY:Unwillige Volksgenossen. Wie die Deutschen zum NS-Regime standen. Eine Stimmungsgeschichte
DESCRIPTION:Waren die Deutschen nach 1933 ein Volk von Jublern und Ja-Sagern? Die Mehrheit der Deutschen sei von einer Aufbruchstimmung ergriffen worden und habe sich überraschend schnell den neuen Machthabern angeschlossen\, so lautet das gängige Urteil.\nDieses Bild einer „Zustimmungsdiktatur“ stellt Peter Longerich in seinem neuen Buch Unwillige Volksgenossen. Wie die Deutschen zum NS-Regime standen. Eine Stimmungsgeschichte (2025) infrage. Auf der Basis von vielen tausend zeitgenössischen Berichten verschiedener Dienststellen der NS-Diktatur sowie des sozialistischen Exils\, die bisher in ihrer Gesamtheit noch nicht ausgewertet wurden\, legt er eine Gesamtdarstellung der Volksstimmung im „Dritten Reich“ vor. Sie zeigt\, dass die Unzufriedenheit mit dem Regime in der Bevölkerung viel größer war als bisher angenommen und in sämtlichen Bevölkerungsgruppen weit verbreitet war. \nPeter Longerich war Professor für Moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Zuletzt lehrte er an der Universität der Bundeswehr in München. Zu seinen neueren Publikationen gehören „Davon haben wir nichts gewusst!“ Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945 (2006)\, die Biographien Heinrich Himmler (2008)\, Joseph Goebbels (2010) und Hitler (2015) sowie Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte (2021)\, Außer Kontrolle. Deutschland 1923 (2022) und Abrechnung. Hitler\, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934 (2024). \nMartin Sabrow ist Professor em. für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und war von 2004 bis 2021 Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und Gespräch \nProf. Dr. Peter Longerich und Prof. Dr. Martin Sabrow \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nSiedler Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:On the Roof of Himmler's Guesthouse - Die U.S. Army 1945 am Wannsee
DESCRIPTION:Eröffnung der Wechselausstellung\, inklusive Audio-Walk\, in Deutsch und Englisch – im Garten des Hauses der Wannsee-Konferenz\, zu sehen und zu hören bis 30. Juni 2026 \n  \nIm Zentrum der Ausstellung stehen das Familienarchiv Traugott und damit die Briefe des US-Soldaten und “Ritchie Boy” Fritz Traugott\, der als jüdischer Deutscher aus Hamburg vertrieben wurde und 1938 in die USA flüchtete. Im Sommer 1945 war Fritz Traugott mit der Spezialeinheit “Mobil Field Intelligence Unit #2” für drei Monate am Wannsee stationiert und schrieb täglich seiner Frau in den USA. \nMehrere Familienmitglieder von Fritz Traugott\, darunter die Kinder Kathy\, Mark und Michael Traugott\, reisen zur Ausstellungseröffnung aus den USA an\, um ihre persönlichen Eindrücke dieser bislang unveröffentlichten Geschichte mit den Gästen zu teilen.  \nZur Eröffnung erwarten Sie Grußworte der Familie Traugott\, Lesungen aus den Briefen\, die Fritz Traugott im Sommer 1945 an seine Frau schrieb und Führungen der Kuratorinnen Deborah Hartmann (Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte) und Judith Alberth (wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenk- und Bildungsstätte). \n  \nAnmeldung: \nhttps://buchung.ghwk.de/veranstaltungen/anmeldung/20
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Gedenkstunde anlässlich des 92. Jahrestags des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas
DESCRIPTION:Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt gemeinsam mit der Arnold-Liebster-Stiftung am 92. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen am 24. Juni 1933 zu einer öffentlichen Gedenkstunde am Ort des geplanten Mahnmals im Berliner Tiergarten in der Nähe des Goldfischteichs ein. \nTiergarten\, in der Nähe des Goldfischteichs\, 52°30’47.9″N 13°22’11.4″E\, Zugang über Lenné-/ Tiergartenstraße \nIm Zuge einer Verhaftungswelle 1936 wurden führende Zeugen Jehovas in ganz Deutschland inhaftiert. Mindestens 17 der dabei Verhafteten starben an den Folgen von Folter. Am Goldfischteich im Berliner Tiergarten fand am 22. August 1936 eine dieser Verhaftungsaktionen der Gestapo statt. \nProgramm: \nMusikalische Rahmung:\nFan Wang (Violine) und Annika Reuter (Viola) \nBegrüßung:\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nHistorischer Beitrag: »Die Verfolgung von Bibelforscherinnen im Nationalsozialismus«\nDr. Christl Wickert \nLesung\nvon Erinnerungssplittern von Berliner Studierenden \nKurzbiografien von 13 bekannten Zeugen Jehovas\, die am Goldfischtisch verhaftet wurden \n__________________ \nHintergrund:\nDie christliche Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas\, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte\, wurde seit 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt. \nFast 14.000 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert\, darunter 4.200 in Konzentrationslagern\, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben. Unter ihnen ist die größte Gruppe von Kriegsdienstverweigerern im Nationalsozialismus. Ihr Schicksal trug zur Verankerung des Grundrechts auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz bei. Auch im Kommunismus und in vielen autoritären Staaten wurden Zeugen Jehovas im 20. Jahrhundert verfolgt\, wobei auch NS-Opfer erneut verhaftet und drangsaliert wurden. \nAm 22. Juni 2023 hat der Deutsche Bundestag einstimmig ein Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas unter dem Dach der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas beschlossen.
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SUMMARY:NATHAN-ISM
DESCRIPTION:USA 2023\, 79 Minuten\, OmdU\nRegie: Elan Golod \nAm Ende des Zweiten Weltkriegs trat der damals 18-jährige Nathan Hilu (1926–2019)\, Sohn syrisch-jüdischer Einwanderer in New York\, in die US-Army ein und wurde unter anderem beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Wachsoldat eingesetzt. Diese Erfahrung inspirierte ihn ein Leben lang zu künstlerischen Arbeiten in Form von zahllosen Skizzen und Zeichnungen. Bezeichnend für seinen Stil sind die Schnelligkeit und die Unmittelbarkeit der Umsetzung von Erinnerungsfetzen. Über 70 Jahre verbrachte Nathan Hilu damit\, eine visuelle Erzählung aus seinen Erinnerungen zu schaffen. Aber was passiert\, wenn diese Erinnerungen ein Eigenleben entwickeln? \nMit seinem Film Nathan-ism entwirft der Regisseur Elan Golod ein dokumentarisches Porträt des alternden Künstlers. Doch was als Blick auf einen einzigartigen Zeugen der Geschichte beginnt\, entwickelt sich zu einer anschaulichen Studie über die Funktion der Kunst im Spannungsfeld von Archiv und Erfindung. \nElan Golod ist ein israelisch-amerikanischer Filmemacher. Er lebt und arbeitet in New York. Sein preisgekrönter Film Nathan-ism lief bereits bei mehreren Festivals in Kana-da\, Israel\, den USA und der Ukraine und hatte in Nürnberg seine Europapremiere. \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nRegisseur Elan Golod im Gespräch mit Dr. Christian Schmittwilken \n\n\n\n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nVom 27. Juni bis 18. Juli werden in der Galerie ART CRU Berlin Werke von Nathan Hilu präsentiert. Die Vernissage in Anwesenheit von Elan Golod findet am 26. Juni um 18 Uhr statt (Kunsthof\, Oranienburger Straße 27\, 10117 Berlin). Weitere Informationen finden Sie unter www.art-cru.de.
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SUMMARY:„Den Tagen\, die kommen\, gewachsen zu sein.“ - Die Lebensgeschichte von Zenzl Mühsam
DESCRIPTION:Der Name des jüdischen Dichters und anarchistischen Revolutionärs Erich Mühsam mag manchen im Gedächtnis sein\, vielleicht auch sein Ende im KZ Oranienburg. Kaum bekannt aber ist\, in welchem Maße sein Leben und Wirken mit dem seiner Frau Zenzl verbunden ist\, der wir auch die Über-lieferung seiner Schriften verdanken. \nDabei war die bayerische Bauerntochter aus der Holledau\, die 1915 den jüdischen Apothekersohn zum Gatten nahm\, nicht allein Muse seiner Bänkellieder\, die den umtriebigen Bohemien mit ihrem Liebreiz\, den brotlosen Dichter mit ihren Kochkünsten bestrickte\, sondern ebenbürtige Gefährtin\, die ohne ideologische Bindung\, sondern aus eigener Lebenserfahrung ein Ziel mit ihm teilte: Eine von Gewalt und Unterdrückung befreite Menschheit. \nSie stand 1918 an Mühsams Seite\, als er die Münchner Bevölkerung zur Beendigung des Weltkriegs und zur Revolution aufrief und floh nach seiner Ermordung ins sowjetische Exil\, wo sie in eine 20jährige Odyssee durch den Stalinschen Gulag geriet. Erst 1955 gestattete man der 71jährigen Anarchistenwitwe die Rückkehr nach Ost-Berlin\, wo sie allen Widerständen zum Trotz für die Veröffentlichung seiner Werke eintrat. Im Lebensweg dieser Unbeugsamen verdichtet sich auf eindrückliche Weise die Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts. \n  \nUschi Otten\, Berlin\, freischaffende Autorin (VS)\, Dramaturgin und Regisseurin\, veröffentlichte die Briefe Zenzl Mühsams. Neben eigenen Inszenierungen Libretti für das Choreographische Theater Johann Kresniks. Veröffentlichungen: „Den Tagen\, die kommen\, gewachsen zu sein.“ Zur Lebens-geschichte Zenzl Mühsams. In: Der Bär von Berlin. Jahrbuch 2001 des Vereins für die Geschichte Berlins. Berlin/ Bonn 2001; „Ich stehe seit meinem 17. Lebensjahr doch außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft“. In: Christoph Hamann. Die Mühsams. Geschichte einer Familie. Hentrich&Hentrich\, Teetz 2005 \n  \nEine Veranstaltung von: Demokratieforum Oranienburg\, Friedrich Wolf-Gesellschaft e.V.\, Gedenkstätte Sachsenhausen und der Stadt Oranienburg \nVeranstaltungsort\nBürgerzentrum Oranienburg; Albert-Buchmann-Straße 17; 16515 Oranienburg
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SUMMARY:Im Gedenken an einen Jahrhundertzeugen – Walter Frankenstein
DESCRIPTION:Am 30. Juni 2025 wäre Walter Frankenstein – Überlebender im Berliner Untergrund 1943 bis 1945\, letzter Zögling des Auerbach’schen Waisenhauses\, ältester Fan von Hertha BSC sowie unermüdlicher Kämpfer gegen Rassismus und Antisemitismus – 101 Jahre alt geworden. Wir wollen an ihn erinnern. \nUm Anmeldung bis zum 27. Juni 2025 unter sarah.breithoff@stiftung-denkmal.de wird gebeten. Eintritt frei! Bitte beachten Sie\, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n  \nProgramm \nBegrüßung \nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n  \nFreunde und Wegbegleiter erinnern sich \nLesung von Erinnerungssplittern \nFilmsequenzen \nBerichte \n  \n  \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Stiftung Denkmal für ermordete Juden Europas.
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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