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SUMMARY:Die Verleugneten. Verfolgt als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« unter Nationalsozialismus und Faschismus in Europa
DESCRIPTION:Die Konferenz »Die Verleugneten. Als ›Asoziale‹ und ›Berufsverbrecher‹ unter Nationalsozialismus und Faschismus in Europa verfolgt« findet am 6. und 7. November 2025 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln statt.\n(Hauptsprache der Konferenz ist Englisch\, einzelne Vorträge finden aber auf Deutsch statt\, eine durchgehende Simultanübersetzung ist gewährleistet.) \nPROGRAMM \n6. November 2025 \n18.30 Uhr\nEinstieg der Organisator/-innen \n19.00 Uhr\nRound Table: Mehr als ein Jahrzehnt des Kampfes für die »Verleugneten«: Was wurde bisher erreicht? \nAndreas Kranebitter\, Wien\, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) \nFrank Nonnenmacher\, Frankfurt am Main\, Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus (Vevon) \nUlrike Winkler\, Trier\, Beirat der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n7. November 2025 \n09.30 Uhr\nEinstieg der Organisator/-innen \n10.00 Uhr\nFirst Panel: Kontinuitäten und Wandel ausgrenzender Politik – Erfahrungen in unterschiedlichen Herrschaftssystemen \nCésar Lorenzo Rubio\, Barcelona\nKriminalisierung sozialer Abweichung in der Franco-Diktatur: die Gesetze gegen Vagabundieren und gegen ›Gemeingefährlichkeit‹ (1933-1978) \nØystein Hetland\, Oslo\nAnomalie oder Kontinuität? Die Verfolgung von »Außenseitern« im besetzten Norwegen \nJens Jäger\, Köln\nNicht so versteckte Verfolgung – Interpols Aktivitäten während des Zweiten Weltkriegs \n11:45 Uhr\nSecond Panel: Unbekannte Verfolgung in den besetzten Gebieten – Unbekannte Geschichten der Gewalt \nPavla Plachá\, Prag\n»Schutz der Volksgemeinschaft« im Protektorat Böhmen und Mähren. Übersehene Schicksale der in das KZ Ravensbrück deportierten »Asozialen« und »Berufsverbrecherinnen« \nJérôme Courtoy / Daniel Thilman\, Esch-sur-Alzette / Luxembourg\nVerleugnet\, vergessen\, wiederentdeckt: Sozialrassistische Verfolgung im besetzten Luxemburg \nRense Havinga\, Groesbeek\nForschung über als »asozial« eingestufte Häftlinge in Konzentrationslagern in den Niederlanden \n14:15 Uhr\nThird Panel: Erinnerungen\, Gedenkstätten\, Angehörige marginalisierter Gruppen                                           \nJoanna Ostrowska\, Warsaw\nGeschichte marginalisierter Gruppen\, besonders als »Asoziale« registrierte weibliche Häftlinge sowie homosexuelle Häftlinge\, und ihr Platz in der polnischen Erinnerungspolitik \nNúria Ricart Ulldemolins\, Barcelona\nGedenken als Prozess. Das Frauengefängnis Les Corts – ein unvollendeter Ort \nPascal Luongo\, Marseille \nMarseille 1943\, eine Stadt und ihre Einwohner/-innen im Visier: Anatomie eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit \n16:00 Uhr\nAbschließende Diskussion (mit zusammenfassendem Kommentar von Stefanie Endlich\, Berlin) \n__________ \nIm Rahmen dieser Konferenz bieten die Kurator/-innen (Ulrich Baumann\, Oliver Gaida\, Laura López Mras\, Christa Schikorra) auch Führungen durch die Ausstellung »Die Verleugneten« an (6. November 2025\, 16:30 Uhr). \nEine Übersetzung ist während der Konferenz verfügbar. Wir bitten Sie\, sich bis zum 1. November für die Konferenz anzumelden. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an kontakt@die-verleugneten.de \nOrganisationsteam: Ulrich Baumann\, Henning Borggräfe\, Oliver Gaida\, Oriol López-Badell \n__________ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nHINTERGRUND \nDie Konferenz »Die Verleugneten. Als ›Asoziale‹ und ›Berufsverbrecher‹ unter Nationalsozialismus und Faschismus in Europa verfolgt« wird von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und der Universität Barcelona / EUROM – European Observatory of Memories organisiert – mit Unterstützung von Catalonia International\, einem öffentlich-privaten Zusammenschluss\, der besonders Qualifizierte und Institutionen wie Universitäten aus Katalonien mit Partnern weltweit zusammenbringt. \nDie Konferenz ist Teil der Veranstaltungsreihe »Subaltern Memories«\, die seit 2022 jährlich von EUROM organisiert wird\, um Erinnerungen bestimmter sozialer Gruppen zu thematisieren\, die zum Schweigen gebracht oder marginalisiert wurden – Gemeinschaften\, die in der Vergangenheit unter harter Unterdrückung gelitten haben. Mit diesem Ansinnen knüpft sie direkt an die Ausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933–1945 – heute« an\, die vom 8. Oktober 2025 bis zum 4. Januar 2026 im NS-Dokumentationszentrum zu sehen sein wird. \nZwischen 1933 und 1945 griffen Behörden und Polizei soziale Vorurteile auf. Sie kontrollierten\, schikanierten und beraubten Zehntausende Menschen ihrer Freiheit. Viele wurden ermordet. Ideologischer Bezugspunkt war das Konzept der »deutschen Volksgemeinschaft«. Ihre Errichtung sollte durch die gewaltsame Durchsetzung einer ›Ordnung der Ungleichheit‹ erreicht werden. \nInwieweit spielten diese Ordnungsprinzipien bei der Unterwerfung großer Teile Europas und seiner Millionen nichtdeutscher Bevölkerungen ab 1938/39 eine Rolle? Im besetzten Europa standen Raub\, Zwangsarbeit und rassistische\, antiziganistische und antisemitische Massenmorde im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Politik. Dennoch: Neben dieser Hauptpolitik der Vernichtung setzten die deutschen Besatzer auch ausgrenzende Ordnungskonzepte gegenüber traditionell marginalisierten Gruppen durch. Wie in Deutschland stützten sie sich jedoch in erster Linie auf erbbiologische Annahmen (»Sozialrassismus«). \nDie Forschung zu diesem Thema steckt noch in den Kinderschuhen und ist wenig aufeinander abgestimmt. Eine Bewertung im Zusammenhang mit der Gesamtgeschichte der deutschen Herrschaft in Europa fehlt. Zentrale Fragen der Konferenz lauten daher: In welchem Zusammenhang steht die Verfolgung von »Asozialen« und »Berufsverbrechern« in Deutschland und den besetzten Gebieten? Ist es ein lohnender Forschungsansatz und ist es im Hinblick auf die Erinnerungspolitik überhaupt legitim\, sich auf Praktiken der Ausgrenzung marginalisierter Gruppen in den von Deutschland besetzten Gebieten zu konzentrieren – oder besteht umgekehrt die Gefahr einer Verwässerung\, die Gefahr\, dass durch die Einbeziehung solcher intersektionalen Perspektiven und durch die Fokussierung auf diese ausgrenzenden Aspekte der Verfolgung die Gesamtdimensionen und Hauptabsichten des deutschen Besatzungsregimes aus den Augen verloren werden? \nDie Konferenz konzentriert sich einerseits auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und die jeweiligen Institutionen der Verfolgung in einzelnen besetzten Gebieten und verbündeten faschistischen Staaten wie Spanien unter der Herrschaft von Franco-Diktatur. Andererseits liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den individuellen Erfahrungen der Verfolgten und Aspekten der Erinnerungskultur. Wo haben die Verfolgten gesprochen? Kann das Vorannahme\, dass sie keine eigenen Quellen hinterlassen haben\, widerlegt werden? Im Europa der Nachkriegszeit hielten sich marginalisierende Stereotypen hartnäckig\, den Betroffenen wurde eine Entschädigung verweigert\, und ihre Erfahrungen von Ungerechtigkeit werden geleugnet. Die Kontinuitäten der Ausgrenzung bestehen bis heute fort. Die Konferenz befasst sich daher auch mit heutigen Rechtskonzepten und Polizeipraktiken.
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \n\n\n\n\n\n\nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit der Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr Informationen zur Ausstellung  auf unserer Webseite
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SUMMARY:"Die Aufseherinnen-Uniform"
DESCRIPTION:Podiumsgespräch im Rahmen des Projekts „Maschinen dröhnen\, Nadel schleppt den Faden\, scharfes Messer glänzt\, schneidet entzwei und sticht“ von Dominique Hurth mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück: Die KZ-Aufseherinnen-Uniform aus historischer\, sozialer\, kuratorischer und restauratorischer Perspektive \nMit einer Beschreibung einer lauten und rasenden Umgebung zeichnet Halina Golczowa ein komplexes Bild des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück in ihrem Gedicht “Die Nachtschicht” von 1942/43. Eine phrenetische Bewegung von Arbeiterinnen\, der Maschinerie und Nähmaterialien ist der Hintergrund\, wogegen die Dichterin und ehemalige Zwangsarbeiterin die Bedingung des tiefgreifenden Einsatzes des Mörderapparats von Nazismus begreift. \nIn der Weberei im ehemaligen “Industriehof” der Gedenkstätte präsentiert Dominique Hurth eine künstlerische Intervention\, die nach einem Auszug des Gedichtes von Golczowa betitelt wird. Dabei untersucht die Künstlerin die bisher historisch kaum erforschte Textilgeschichte des Frauen-Konzentrationslagers. \nDie einzelnen Elemente des Begleitprogramms werden die Impulse für einen interdisziplinären Austausch zwischen Eingeladenen und der Künstlerin in unterschiedlichen Formaten wie Vorträgen\, offenen Gesprächsrunden und Referendariaten gestalten. \nIm Rahmen dieser Abendveranstaltung wird aus historischer\, kuratorischer und restauratorischer Perspektive über die Aufseherinnen-Uniform gesprochen\, was an ihr fasziniert und wie sie zu unserem heutigen Bild von KZ-Aufseherinnen beiträgt. Dabei geht es auch um Fälschungen dieser Uniform und wie diese erkannt werden können. \nEin Podiumsgespräch mit: \n\nSusanne Buch\, Textilrestauratorin\nDr. Simone Erpel\, Historikerin\nDominque Hurth\, Künstlerin\n\nKostenfrei\, herzlichen willkommen. Wir bitten Sie um Anmeldung über unser Online-Formular! \n 
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SUMMARY:Wie umgehen mit antisemitischen Darstellungen und Narrativen in Ausstellungen? Praxisbeispiele aus der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit
DESCRIPTION:  \n+++ Die Veranstaltung ist fast ausgebucht – für gegebenenfalls noch freie Plätze mailen Sie bitte an unsere Kollegin Verena Bunkus: bunkus[at]ghwk.de +++ \n\nIm Rahmen der Veranstaltung lernen die Teilnehmenden die Ausstellungen des Jüdischen Museums Berlin und des Anne-Frank-Zentrums kennen\, die mit unterschiedlichen Zugängen die Themen Antisemitismus und jüdische Lebenswelten in der Gegenwart aufgreifen. Die Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung\, die vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung im Rahmen der Zusammenarbeit des Kompetenznetzwerks Antisemitismus entwickelt wurden\, thematisieren anschließend daran weiterführende Herausforderungen und Ansatzpunkte der Bearbeitung von Antisemitismus. \nDas Jüdische Museum Berlin versteht sich als Museum für deutsch-jüdische Geschichte von den Anfängen bis heute\, es wird aber schon durch seine Architektur von Daniel Libeskind als begehbare Holocaust-Skulptur wahrgenommen. Die 2020 eröffnete neue Dauerausstellung räumt Verfolgung und Vernichtung vor allem der deutschen Juden mehr Raum ein als bisher. Allerdings wird versucht\, soweit möglich\, aus jüdischen Perspektiven zu erzählen. Das Museum versteht sich auch nicht als Antisemitismus-Museum: die Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist sehr gegenwartsbezogen und abgegrenzt von der Ausstellungserzählung. Diese Ansätze wollen wir uns ansehen und gemeinsam diskutieren. \nDie Dauerausstellung des Anne-Frank-Zentrums richtet sich insbesondere an Jugendliche und erzählt Anne Franks Lebensgeschichte im Kontext der Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust. Die Ausstellung stellt einen expliziten Bezug zur Gegenwart her und thematisiert aktuelle Formen des Antisemitismus. \nFür Essen und Trinken wird vor Ort gesorgt. \n\nProgramm:  \nMontag\, 17. November\, 10.00-16.30 Uhr \n\n10.00 – 12.30 Uhr  Sichtbarmachung jüdischer Perspektiven: Rundgang durch die Dauerausstellung anschließendes Gespräch\nN.N.\, Jüdisches Museum Berlin  \n12.30 – 13.30 Uhr  Mittagspause \n13.30 – 14.00 Uhr Fahrt ins Anne-Frank-Zentrum  \n14.00 – 15.00 Uhr Antisemitismus ausstellen und besprechen: Besuch der Ausstellung »Alles über Anne«\nVerena Haug\, Anne-Frank-Zentrum  \n15:00 – 16:00 Input zu den Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung\nFranziska Göpner\, Anne-Frank-Zentrum \n16.00 – 16.30 Abschluss und Ausblick \n\nDiese Veranstaltung findet im Rahmen unserer EU-geförderten Veranstaltungen der Reihe “Antisemitismus als Herausforderung in der historisch-politischen Bildung” statt.
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SUMMARY:Erinnerungskultur in Ungarn – Zwischen Verdrängung und Verantwortung Vortrag und Diskussion
DESCRIPTION:Zum Thema: \n\nUngarn nahm am Zweiten Weltkrieg an der Seite der Achsenmächte teil – vor allem mit dem Ziel\, nach dem Ersten Weltkrieg verlorene Gebiete zurückzugewinnen. Bereits Ende der 1930er Jahre hatte sich das Land dem nationalsozialistischen Deutschland angenähert und immer restriktivere antijüdische Gesetze erlassen. Während des Krieges starben viele jüdische Männer im Arbeitsdienst bei der Armee\, und ungarische Truppen verübten Kriegsverbrechen in besetzten Gebieten. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im März 1944 führten die deutschen Besatzer mit aktiver Hilfe ungarischer Behörden Massendeportationen vor allem in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch. Mehr als eine halbe Million Juden aus Ungarn kamen im Holocaust ums Leben. \nDennoch erlebten Zehntausende Juden in Budapest die Befreiung des Ghettos durch die Rote Armee Anfang 1945\, womit die ungarische Hauptstadt die einzige Großstadt Mitteleuropas war\, in der nach dem Krieg noch eine große jüdische Gemeinde existierte. Sie prägte – mit Ausnahme der stalinistischen Jahre (1949 bis 1956) – das Gedenken an die Opfer des Holocaust auch während der Jahrzehnte der kommunistischen Diktatur mit. \nSo entwickelte sich eine vielschichtige Erinnerungskultur\, die seit 1989 ständigen Veränderungen unterworfen ist. Zwar entstanden zahlreiche Gedenkorte\, aber der Kampf um die historische Deutungshoheit und der Streit um das Ausmaß der ungarischen Mitverantwortung prägen das stark polarisierte Land bis heute. \n\nProgramm \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2025) \nEinführung \nDr. Éva Kovács\, Soziologin\, Wiener Wiesenthal Institute for Holocaust Studies\, Wien\, ELTE – TK Budapest \nPodium \nRachel Paetzke\, Museumspädagogin im Holocaust Memorial Center in Budapest \nDr. Éva Kovács \nModeration: \nAdam Kerpel-Fronius\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:Projektpremiere »Mein Berlin – Ein Ort mit Gedächtnis?«
DESCRIPTION:Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas möchten Sie herzlich zur Premiere unseres crossmedialen Projekts »Mein Berlin – Ein Ort mit Gedächtnis? – Wie sechs Jüdinnen und Juden die Hauptstadt im Jahr 2025 erleben« einladen. \nDie Veranstaltung findet am 19. November 2025\, von 17.30 bis 20.00 Uhr\, im Ort der Information der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin) statt. Eine Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen@stiftung-denkmal.de ist erforderlich. \n»Mein Berlin« ist eine Initiative von in Berlin lebenden ungarischen Journalist/-innen und Filmschaffenden. Mit einem crossmedialen Storytelling-Ansatz verbindet das Projekt Film\, Fotografie und Podiumsdiskussion zu einem vielschichtigen Porträt Berlins und seiner Menschen. \nDer eigens für das Projekt produzierte Film und die begleitende Fotoausstellung erzählen von einem veränderten Lebensgefühl von sechs in Berlin lebenden Jüdinnen und Juden seit dem 7. Oktober 2023 – von erlebter Bedrohung\, von verletztem Vertrauen und von einer trotz allem bleibenden Verbundenheit mit der Stadt. \nWeder im Film noch in der Fotoausstellung werden Gesichter gezeigt. Der Verzicht auf Identifizierbarkeit ist nicht nur eine Schutzmaßnahme\, sondern auch Teil des künstlerischen Konzepts. Dieser Impuls soll die Öffentlichkeit dazu anregen\, über Sichtbares und Unsichtbares nachzudenken. So bleiben die Protagonist/-innen anonym – ihre Geschichten sind dennoch persönlich und greifbar. \nProgramm: \n\nBegrüßung durch Adam Kerpel-Fronius (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas)\nFilmvorführung (ca. 38 Minuten)\nPodiumsdiskussion (ca. 60 Minuten)\nEröffnung der Fotoausstellung und Ausstellungsbesuch\n\nPodium: \n\nMarina Chernivsky\, Geschäftsführerin von OFEK e.V. und Leiterin des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS)\nAdam Kerpel-Fronius\, Historiker bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nBeate Klammt\, Leiterin des Projekts ACT gegen Gewalt beim Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS)\nJulia Csabai\, Autorin und Regisseurin des Dokumentarfilms »Mein Berlin – Ein Ort mit Gedächtnis?«\nDr. Gabriella Valaczkay\, Journalistin und Bildungsreferentin beim Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS)\, Leiterin des Projekts »Mein Berlin – Ein Ort mit Gedächtnis?«\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert: Von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt\, Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte 2025 \nWeitere Informationen: Filmtrailer\, Pressefotos\, Hintergrundtexte und zusätzliche Informationen finden Sie in der Pressemappe auf unserer Webseite: www.meinberlin.org.
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SUMMARY:Präsentation des „Audioguides für alle“
DESCRIPTION:Elisabeth Anschütz: Der „Audioguide für alle“ des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt \nIm Anschluss werden im Podium Kriterien für Inklusion im Museum diskutiert.\nAuf dem Podium sprechen: \nChristel Jung hat das Museum als blinde Person bei der Neukonzeption der Ausstellungen beraten.\nMichaela Gleinser (Braun Engels Gestaltung Ulm) ist die Gestalterin der Ausstellung.\nKatrina Blach arbeitet für den Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) als Mitarbeiterin im Bereich Kultur. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 17. November 2025 per E-Mail: veranstaltung@museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter +49-30-28 59 94 07.
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SUMMARY:Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“
DESCRIPTION:Wir bitten um Anmeldung bis zum 19. November per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de \nDie Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \nFührungen: 15 Uhr und 16 Uhr
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \n\n\n\n\n\n\nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit der Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr Informationen zur Ausstellung  auf unserer Webseite
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SUMMARY:Tagung: "Ami go home"? Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945
DESCRIPTION:“Ami go home” – kaum eine Parole ist derart häufig antiamerikanisch aufgeladen. Im Deutschland der Nachkriegszeit steht sie nicht nur für politische Ablehnung und kulturelle Projektionen\, sondern auch für ein oft ressentimentgeladenes Spannungsfeld\, in dem sich komplexe Deutungskämpfe um Geschichte\, Demokratie und Schuld abspielen. \nDie zweitägige Tagung nimmt diese Parole als Ausgangspunkt\, um das Verhältnis von Geschichtsrevisionismus\, Antiamerikanismus und Erinnerungskultur in Deutschland zu beleuchten. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Wie prägten deutsch-amerikanische Begegnungen ab 1945 historische Selbstbilder – und wie wirken sie bis heute in politischen Narrativen und gesellschaftlichen Debatten nach? \nAm ersten Tag steht das Jahr 1945 als erinnerungskultureller Wendepunkt im Fokus: Wie blickten US-Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere wie die Ritchie Boys auf das besiegte Deutschland? Welche Amerikabilder wirkten im NS-Staat – und welche davon überlebten das Kriegsende? Was bedeutete Reeducation als politische Strategie und kulturelle Intervention? \nDer zweite Tag richtet den Blick auf die Gegenwart: Wie äußert sich Antiamerikanismus heute – in politischen Diskursen\, in populären Narrativen oder als Teil revisionistischer Strategien? Wo verläuft die Grenze zwischen sachbezogener Kritik und Ressentiment? Wo überschneiden sich Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus? \nWie kann eine demokratische\, pluralistische Erinnerungskultur darauf reagieren – pädagogisch\, künstlerisch\, politisch? \n\nProgramm \n(Tagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.) \n\nDienstag\, 25. November 2025 \n14.00 Uhr: Begrüßung und Einführung\nDeborah Hartmann und Judith Alberth | GHWK \n14.30 Uhr: Keynote (Englisch): What Americans Get Wrong About Liberation – and Why This Matters Today.\nProf. Dr. William Hitchcock | University of Virginia \n15.00 Uhr: Kaffeepause \n15.45 Uhr: Publikumsumfrage: Assoziationen und Erwartungen \n16.15 Uhr: Panelgespräch: Spiegel Amerika: Zwischen Begegnung\, Besatzung und Reeducation \nWie blickten amerikanische Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere 1945 auf Deutschland – und welches Amerika-Bild haben die Deutschen? Wie prägten sich die deutsch-amerikanischen Begegnungen 1945 gegenseitig und welche Auswirkungen hatten diese frühen Interaktionen auf das gegenseitige Geschichts- und Identitätsverständnis? Inwieweit gelang es der US-amerikanischen Reeducation-Politik ihre Vorstellung einer Re-Education und einer damit einhergehenden Re-Orientation der deutschen Gesellschaft um zu setzten?  \nModeration: Florian Weiß | AlliiertenMuseum\nDr. Dirk Braunstein | Institut für Sozialforschung\nDr. Maren Roth | Ludwig-Maximilians-Universität München\nDr. Tobias Jaecker | Journalist und Autor \n18.00 Uhr: Ausklang in der Cafeteria \n19.00 Uhr: Ende des ersten Tages \n\nMittwoch\, 26. November 2025 \n10.00 Uhr: Keynote: Von “Charakterwäsche” bis “Vogelschiss” – Bestimmungsprobleme und Bestimmungsmöglichkeiten von Geschichtsrevisionismus\nJun. Prof. Dr. Heike Bormuth | Eberhard Karls Universität Tübingen \n10.30 Uhr: Panelgespräch: Antiamerikanismus als Erinnerungsabwehr? \nWie funktioniert Antiamerikanismus als Strategie der Erinnerungsabwehr – und welche politischen\, ideologischen und gesellschaftlichen Linien verbinden sich in dieser Haltung bis heute? Wie lässt sich Antiamerikanismus als Phänomen empirisch fassen? Welche Ausprägungen erfuhr er in den letzten Jahrzehnten in Deutschland? Und welche Verbindungen zum Antisemitismus liegen nahe? Wo verläuft die Trennlinie zwischen sachbezogener Kritik und emotionalem\, irrationalem Ressentiment? Antiamerikanismus als Querfront-Ideologie zweier Lager? \nModeration: Martin Langebach | Bundeszentrale für politische Bildung\nDr. Michael Frey | Historiker und Autor\nTanja Dückers | Schriftstellerin\, Literaturwissenschaftlerin\, Publizistin\nDr. Dominik Rigoll | Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam \n12.30 Uhr: Mittagspause\nOptional: Führung durch die Ausstellung “On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee” \n14.00 Uhr: Praxisbeispiele: Methoden zum Umgang mit revisionistischen Narrativen und Angriffen – Kleingruppen moderiert von:\nJakob Schergaut | Geschichte statt Mythen\nLena Senoner | Widen the Circle\nJulia Barrios | WAHRvergangenHEIT \n16.00 Uhr: Kaffeepause \n16.45 Uhr: Abschlussvortrag und Diskussion: NS-Erinnerungsorte als umkämpfte Räume – Potenziale und Herausforderungen partizipativer Erinnerungskultur(en) am Beispiel der Dokumentation Obersalzberg\nJulia Gilfert | Universität Würzburg \n18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Jetzt anmelden  \n\n\n\n\n\n\n\n  On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee  Besuchen Sie bei der Tagung unsere Ausstellung zum Ritchie Boy Fritz Traugott\, mehr Infos hier. \n  Tagungsprogramm als PDF – „Ami go home“?  Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945  (PDF\, 3\,10 MB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Dienstag\, 25. November\, 14.00 Uhr\, bis Mittwoch\, 26. November 2025\, 18.00 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, inklusive Verpflegung \nAnmeldung erforderlich: hier über unser Online-Formular \nTagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.
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SUMMARY:Hermann Vinke: Entscheidet Euch! – Eine Flugschrift
DESCRIPTION:Die Flugschrift „Entscheidet Euch!“ richtet sich im Vorfeld der fünf Landtagswahlen im nächsten Jahr an Wählerinnen und Wähler in Ost- und Westdeutschland. Nach Ansicht ihres Verfassers Hermann Vinke kann sich bereits 2026 entscheiden\, ob Freiheit und Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland noch Bestand haben oder sich das Land in Richtung auf einen autoritären Staat entwickelt. Hermann Vinke öffnet in seiner Flugschrift neue Wege der Kommunikation und nennt ein Bündel von Maßnahmen\, wie Wählerschichten für demokratische Parteien zurückzugewinnen sind. \nDie Flugschrift „Entscheidet Euch!“ ist im November 2025 im Metropol Verlag erschienen (96 Seiten\, 9\,90 €). \nHermann Vinke (*1940) ist Journalist und Autor preisgekrönter Sachbücher. Er studierte Geschichte und Soziologie\, war Redakteur bei Tageszeitungen\, beim NDR in Hamburg und ARD-Korrespondent in Japan\, USA\, DDR/Ostmitteldeutschland und Ostmitteleuropa. Von 1992–2000 war er Programmdirektor beim Hörfunk Radio Bremen. Seit 2022 unterstützt Hermann Vinke mit einer Gruppe von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Initiativen und Persönlichkeiten\, die sich dem Vormarsch von Rechtsextremisten in den Weg stellen. \nDie Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die regionale Arbeitsgruppe Berlin von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 25. November 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
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