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SUMMARY:Die Bücherverbrennungen in Berlin 1933 und der Beginn der Literaturindizierungen im NS-Staat
DESCRIPTION:Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus«\nDr. Werner Treß \nanschließend Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse \nUm Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de. \n  \nMehr Informationen zur Sonderausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus« finden Sie hier. \n 
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SUMMARY:»Madagaskar für die Juden«. Antisemitische Ideen und Pläne einer »territorialen Endlösung« 1885–1945
DESCRIPTION:In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde ein rassistisch geprägter Antisemitismus virulent. Seine Protagonisten strebten eine »Lösung der Judenfrage« an. Paul de Lagardes Idee\, Madagaskar zur Heimstätte der Juden zu machen\, fand in vielen europäischen Ländern Anhänger. Eine »Internationale des Antisemitismus« propagierte Vorschläge dieser Art bis in die Jahre des »Dritten Reichs«. Im Zweiten Weltkrieg plante Hitlers Regime\, die ostafrikanische Insel in ein jüdisches Groß-Ghetto unter SS-Aufsicht zu verwandeln. Der Plan einer »territorialen Endlösung« (Reinhard Heydrich) erwies sich jedoch nur als ein kurzlebiges Projekt auf dem Weg in den Holocaust. \nIn seinem Vortrag zeichnet Magnus Brechtken die allgemeine Entwicklung antisemitischer Ideen einer Austreibung der jüdischen Minderheit seit 1885 nach. Insbesondere analysiert er\ndie konkreten Pläne einer millionenfachen Deportation aller europäischen Juden nach Madagaskar im Rahmen der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßung\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\n \nVortrag\nProf. Dr. Magnus Brechtken\, München \nModeration\nDr. Gundula Bavendamm\, Berlin \nIm Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein. \n  \nMagnus Brechtken\, 1964 geboren\, ist Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin. Von 2002 bis 2012 lehrte er »European Studies« bzw. »German History and Politics« an der University of Nottingham.\nEr hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter »Madagaskar für die Juden«. Antisemitische Idee und politische Praxis 1885–1945 (1997)\, Die nationalsozialistische Herrschaft 1933–1939 (2004\, 2. überarb. Aufl. 2012)\, Albert Speer. Eine deutsche Karriere (2017) und als Mitherausgeber Die Nürnberger Gesetze – 80 Jahre danach. Vorgeschichte\, Entstehung\, Auswirkungen (2017). \n  \nEintritt frei\nWir bitten um Anmeldung bis zum 25. Mai 2018 unter veranstaltungen@sfvv.de.
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SUMMARY:Gegen die Ungerechtigkeit: Wie Gustav Adolf Nothnagel Ende 1944 zum Retter von vielen Jüdinnen wurde
DESCRIPTION:Einführung und Moderation\nBarbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nVortrag\nKarsten Hoffmann\, Enkel von Gustav Adolf Nothnagel \nVor einigen Jahren nahm Karsten Hoffmann zur Gedenkstätte Stille Helden Kontakt auf und berichtete von der Hilfstätigkeit seines Großvaters Gustav Adolf Nothnagel.\nIm Sommer 1944 wird der 1888 geborene Nothnagel als Reservist zur Wehrmacht eingezogen und als Wachmann in das Arbeitslager Duderstadt im Südharz beordert. Als Anfang November 1944 750 jüdische Häftlingsfrauen aus dem KZ Bergen-Belsen eintreffen\, ist es die Aufgabe der Bewacher\, die Produktion von kriegswichtiger Munition zu gewährleisten. Nothnagel sieht\, in welch schlechtem Zustand sich die Frauen befinden und beschließt\, ihnen zu helfen. Er besorgt – teilweise auf eigene Rechnung – Lebensmittel und Vitamine für die geschwächten Frauen. Im April 1945 wird das Lager aufgelöst\, die jüdischen Zwangsarbeiterinnen im Güterzug über drei Wochen quer durch das zerstörte Deutschland nach Theresienstadt gebracht. Auch hier setzt sich Nothnagel für die Frauen ein. Sie kommen in den letzten Kriegstagen dort an und überleben. \nDer 1965 geborene Karsten Hoffmann entdeckt Zusammenhänge zwischen dem Einsatz seines Großvaters damals und seinem eigenen Leben heute. In seinem Vortrag nimmt er das Publikum mit auf die spannende Reise durch die Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts. \n  \nVeranstaltungsort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:»Ich will keine Blaubeertorte\, ich will nur raus: Eine Mutterliebe in Briefen«
DESCRIPTION:Die ganze Familie ist schon im Exil. Marie bleibt und beginnt\, ihrer Tochter Ilse zu schreiben: jede Woche zwei lange Briefe. Von 1938 bis 1942 schreibt die Jüdin Marie Winter in Berlin über 170 Briefe an ihre Tochter Ilse nach Basel. Sie erzählt eindringlich von ihrem Alltag\, beschreibt die Verzweiflung\, ein Visum nach »Irgendwo« zu beschaffen\, und lebt von der Hoffnung\, durch ihre Tochter gerettet zu werden. Sie kann sich nur schwer für einen eigenständigen Weg ins Exil entscheiden. Als die Tochter sich zur Rettung der Mutter vor den Nazis entschließt\, ist es zu spät. \n»Das Drama ist\, dass etwas Urprivates mit einer politischen Tragödie zusammenkommt«\, resümiert der Sohn Gabriel Heim. Er hat im Nachlass seiner Mutter die Briefe der Berliner Großmutter gefunden\nund daraus das Lebensdrama von Marie und Ilse zu einem berührenden Dokument der Zeitgeschichte gestaltet. \nLesung und Gespräch\nGabriel Heim\, Publizist\, Autor und Filmregisseur \nModeration\nAndré Schmitz-Schwarzkopf\, Förderverein Blindes Vertrauen e.V. und Vorstandsvorsitzender Schwarzkopf- Stiftung\n \n  \nUm Anmeldung wird gebeten unter anmeldung@schwarzkopf-stiftung.de
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LOCATION:Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa\, Sophienstraße 28/29\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit.
DESCRIPTION:Begrüßung\nDr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit\, Berlin \nVortrag\nDr. Sebastian Brünger\, Halle/Berlin \nKommentar\nDr. Manfred Grieger\, Gifhorn \nVon den Nürnberger Wirtschaftsprozessen bis zu den Verhandlungen um Zwangsarbeiterentschädigungen – deutsche Konzerne haben stets versucht\, das öffentliche Bild von ihrer NS-Vergangenheit selbst zu prägen. Am Beispiel der Firmen Bayer\, Daimler\, Deutsche Bank und Degussa erörtert Sebastian Brünger die Strategien und Formen unternehmerischer Vergangenheitsbearbeitung und analysiert sie im Kontext von Öffentlichkeit\, Politik und Wissenschaft ihrer jeweiligen Zeit. \n Dr. Sebastian Brünger\, Studium der Betriebswirtschaft und der Politikwissenschaft in Mannheim und Baltimore\, Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin\, ist seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kulturstiftung des Bundes. \nDr. Manfred Grieger ist Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität Göttingen. 1998 bis 2016 Leiter der Historischen Kommunikation der Volkswagen AG. \n  \nGeschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit  (ISBN: 9783835330108) ist im Wallstein Verlag erschienen und kann dort bezogen werden.
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LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
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SUMMARY:Jährliches Gedenken am Internationalen Kindertag
DESCRIPTION:Gedenken an die Kinder und Jugendlichen\, die im KZ Ravensbrück auf menschenverachtende Weise gestorben sind. \n  \nOrt: Neuer Gedenkort
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LOCATION:Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Straße der Nationen\, Fürstenberg/Havel\, 16798
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SUMMARY:»Mag sein\, daß der Jüngste Tag morgen anbricht…« Widerstand in Berlin von der Reichspogromnacht bis Kriegsende
DESCRIPTION:»Mag sein\, daß der Jüngste Tag morgen anbricht\, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen\, vorher aber nicht.«\nDietrich Bonhoeffer \n  \nSzenische Lesung mit Musik\nmit Domorganist Andreas Sieling\, Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie Matthias Brandt und Martina Gedeck \n  \nAn diesem Abend in der Predigtkirche des Berliner Doms\, der dem deutschen Widerstand in seiner ganzen Bandbreite gewidmet ist\, kommen unterschiedlichste Menschen zu Wort\, von dem konservativen Diplomaten Ulrich von Hassell bis hin zur jungen Liane Berkowitz\, die der sogenannten Roten Kapelle angehörte. \nZwei Akteure und wichtige Chronisten des oppositionellen Geschehens sind immer wieder zu hören: Die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich (Martina Gedeck) mit ihrem beeindruckenden Tagebuch »Der Schattenmann« sowie Helmuth James von Moltke\n(Matthias Brandt)\, der über Jahre eine bewegende\, sehr direkte Korrespondenz mit seiner Frau Freya geführt hat. \nIn zahlreichen weiteren Rollen treten Studierende der Ernst Busch Hochschule auf. Die musikalische Begleitung\, teils frei improvisiert\, übernimmt der Domorganist Andreas Sieling. So entsteht ein eindrückliches Wort- und Klangbild zu Ehren der vielen Menschen\, die in Berlin\, in Deutschland den Mut fanden\, Widerstand zu leisten. \n  \nDer Eintritt ist frei.\nKartenreservierung erforderlich unter Tel.: 030-20269136 oder info@berlinerdom.de.
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LOCATION:Berliner Dom\, Am Lustgarten\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Festakt zum 10. Jahrestag der Übergabe des Denkmals für die verfolgten Homosexuellen an die Öffentlichkeit
DESCRIPTION:Seit zehn Jahren erinnert die Bundesrepublik Deutschland mit dem Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen an die über 50.000 zwischen 1933 und 1945 nach §175 Verurteilten. Mehrere tausend Schwule wurden wegen ihrer Homosexualität in Konzentrationslager verschleppt. Ein großer Teil von ihnen starb aufgrund von Hunger oder Krankheiten\, durch Misshandlungen oder gezielte Mordaktionen. Die Nationalsozialisten zerschlugen die Lebenswelten von Schwulen und Lesben. Lange Zeit wurden die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus in beiden deutschen Nachkriegsstaaten aus der Gedenkkultur ausgeschlossen. Das Denkmal soll die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ehren und zugleich »ein beständiges Zeichen gegen Intoleranz\, Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben setzen«. Es wurde von Michael Elmgreen und Ingar Dragset entworfen\, auf Beschluss des Deutschen Bundestages gebaut und am 27. Mai 2008 der Öffentlichkeit übergeben. Aus Anlass des zehnten Jahrestages der Übergabe des Denkmals an die Öffentlichkeit wird ab dem 3. Juni 2018 ein Film der israelischen Videokünstlerin Yael Bartana im Denkmal gezeigt. \n  \nPROGRAMM \nReden\nBundespräsident Frank-Walter Steinmeier\nMichael Müller\, Regierender Bürgermeister von Berlin\nGünter Dworek\, Mitinitiator des Denkmals und Vertreter des LSVD\nGulya Sultanova\, LGBT-Filmfestival »Side by Side«\, Sankt Petersburg \nMusikalische Umrahmung\nDuett »Radio Corel«\, Dragan Cordes und Adrien Braud \nModeration\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmalfür die ermordeten Juden Europas \n  \nBitte beachten Sie\, dass die Veranstaltung im Freien stattfindet und dass es im Umfeld des Denkmals kaum Parkmöglichkeiten gibt. \nAnmeldung bis 28. Mai 2018 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de erforderlich. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine namentliche Bestätigungsmail für sich und Ihre Begleitung. Diese Bestätigungsmail beinhaltet alle weiteren einlassrelevanten Hinweise.
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LOCATION:Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen\, im Tiergarten\, auf der Höhe der Hannah-Arendt-Straße\, Berlin\, 10117
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