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SUMMARY:Das Jahr 1937
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \n1937 war ein Jahr ausgeprägter nationalsozialistischer Kulturpolitik\, aber auch verstärkten repressiven Vorgehens des Regimes\, nicht zuletzt gegen die Kirchen. Im Sommer wurde in München neben der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung” die Gegenausstellung „Entartete Kunst” präsentiert\, im November die Propaganda-Schau „Der ewige Jude”. Im Spanischen Bürgerkrieg hatten im April Flugzeuge der deutschen Legion Condor die baskische Stadt Guernica zerstört. Ein mehrtägiger Staatsbesuch Mussolinis in Deutschland bekräftigte im September die „Achse Berlin-Rom”.\nIn seinem Vortrag zeichnet Andreas Nachama wesentliche Ereignisse des Jahres 1937 nach. Dargelegt wird auch\, wie das NS-Regime nach vier Jahren Herrschaft Bilanz zog und welche Ziele künftiger Politik formuliert wurden. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur.
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SUMMARY:Dr. Axel Ulrich: Carlo Mierendorff kontra Hitler. Ein enger Mitstreiter Wilhelm Leuschners im Widerstand gegen das NS-Regime
DESCRIPTION:zur Erinnerung an den Widerstandskämpfer Carlo Mierendorff und dessen 75. Todestag lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein. \nZu den couragierten Widerstandskämpfern gegen die NS-Gewaltherrschaft gehörte der frühere Darmstädter SPD-Reichstagsabgeordnete Dr. Carlo Mierendorff. Er war einer der engsten Mitstreiter des Gewerkschaftsführers Wilhelm Leuschner\, welcher 1944 wegen seiner führenden Rolle beim Umsturzversuch des 20. Juli hingerichtet wurde. Bereits früh hatte Carlo Mierendorff den Kampf zur Verteidigung der Weimarer Republik gegen die Attacken völkisch-reaktionärer\, rassistischer und faschistischer Kräfte aufgenommen. Im Frühjahr 1933 versuchte er im Bereich Südhessens und Rheinhessens eine Widerstandsbewegung zu initiieren. Auch an den Neuordnungsdiskussionen des Kreisauer Kreises war Carlo Mierendorff maßgeblich beteiligt. Am 4. Dezember 1943 kam er bei einem Luftangriff auf Leipzig ums Leben. \nDr. Axel Ulrich\, Mitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944\, war von 1991 bis 2017 zuständig für die Gedenkstätten-arbeit der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden sowie für zahlreiche Veröffentlichungen zum antinazistischen Widerstand\, zuletzt vor allem über Wilhelm Leuschner. \nSein Buch über Carlo Mierendorff ist 2018 im Thrun-Verlag erschienen\, hat 175 Seiten und kann kostenfrei über die Landeszentralen für politische Bildung in Hessen und Rheinland-Pfalz bezogen werden. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 19. November 2018 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:»Philibert und Fifi«. Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters
DESCRIPTION:Bereits vor seiner Deportation nach Deutschland setzte sich der französische Künstler Philibert Charrin (1920-2007) in seinen Karikaturen mit dem Nationalsozialismus auseinander: Hitler zeichnete er als Kriegstreiber\, Goebbels als Großmaul. Im April 1943 schickte ihn die französische Vichy-Regierung zwangsweise ins Deutsche Reich\, um in Österreich in der Nähe von Graz als Erdarbeiter Zwangsarbeit zu leisten. Mithilfe seiner Zeichnungen setzte Charrin sich humoristisch mit der Arbeit\, den Österreichern und den anderen Zwangsarbeitern auseinander – stets begleitet durch das Strichmännchen „Fiﬁ“\, das auf fast allen Zeichnungen zu finden ist. Viele seiner Karikaturen verhöhnen die angeblichen „Herrenmenschen“ oder verweisen auf Widerstand und Sabotage durch die Zwangsarbeiter. Ein Teil der Zeichnungen stellt deren Alltag und Lebensumstände dar. Dabei sind diese Aussagen meist durch geschickte Darstellung oder Sprachwitz verschlüsselt. Allen Zeichnungen gemeinsam ist der Humor\, mit dem Charrin jene Zeit trotz der harten Lebensbedingungen abbildet. \nGrußworte:\nDr. Torsten Wöhlert \nStaatssekretär für Kultur des Landes Berlin\nMaria Bering \nLeiterin der Gruppe Geschichte und Erinnerung\, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien\nJulien Acquatella \nLeiter der Außenstelle der Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen\, Französische Botschaft \nEinführung:\nDr. Werner Jung \nDirektor des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln \nWir bitten um Anmeldung per Email unter veranstaltung-sw@topographie.de. \n 
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SUMMARY:Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR
DESCRIPTION:Das Zentrum für Antisemitismusforschung\, die Amadeu Antonio Stiftung\, sowie Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen laden zur öffentlichen Vorstellung des Sammelbandes „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ ein.\nSpätestens seit dem Aufkommen der völkischen PEGIDA und der AfD ist erkennbar\, dass politisches System und Gesellschaft der DDR aus dem Kontext des historischen Nationalsozialismus wie des gegenwärtigen Rechtsradikalismus genauso wenig herausgelöst werden können\, wie die alte und neue Bundesrepublik. Ein Klima ist entstanden\, in dem bislang ignorierte oder verdrängte Konfliktlinien der deutschen Mehrheitsgesellschaft – wieder Umgang mit Rechtsextremismus\, Antisemitismus und Rassismus – deutlich zutage treten. Einige Historiker\, Politiker sowie Bürgerrechtler instrumentalisieren die DDR-Aufarbeitung\nsogar für ihr rechtspopulistisches Engagement. Für viele mit der DDR-Aufarbeitung befasste Wissenschaftler dagegen\, scheinen PEGIDA\, AfD und andere Entwicklungen kein Thema zu sein.\nDas Buch fasst wesentliche Ergebnisse der Tagung „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ vom Januar 2017 zusammen. Es versteht sich als ein Plädoyer für eine intensivere Hinwendung der Zeitgeschichtsforschung wie der politischen Bildung zur Untersuchung und Kritik der SED-Diktatur als einer von drei Nachfolgegesellschaften des Nationalsozialismus. Im Gespräch mit Prof. Samuel Salzborn\, Gastprofessor am Zentrum für\nAntisemitismusforschung\, werden die Herausgeber – Enrico Heitzer (Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen)\, Martin Jander (Stanford University Berlin) Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung) und Patrice Poutrus (Europa Universität Frankfurt/O.) – den Sammelband vorstellen. Herausgeber und Autoren nehmen mit dem Buch eine Diskussion auf\, die mit dem Band 3 der Schriftenreihe des Zentrums für Antisemitismusforschung eröffnet wurde. Er war von Werner Bergmann\, Rainer Erd und Albert Lichtblau unter dem Titel „Schwieriges Erbe: der Umgang mit Nationalsozialismus und Antisemitismus in Österreich\, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland“ veröffentlicht worden.
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LOCATION:TU-Berlin\, Strasse des 17. Juni 135\, Raum H3007\, Strasse des 17. Juni 135\, Technische Universität Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Ausgesperrt. Werke von Komponisten\, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden\, und Texte von Häftlingen des Zuchthauses Brandenburg
DESCRIPTION:Am Freitag\, 23. November 2018\, um 19.00 Uhr laden die Gedenkstätten Brandenburg an der Havel und das Brandenburger Theater zu einem Kammerkonzert ein. Das Programm stellt Komponisten vor\, deren Werke von den Nationalsozialisten als „entartete Musik“ verfemt wurden. Die „Brennabor Brass Connection“\, das Blechbläser-Quintett der Brandenburger Symphoniker\, spielt unter anderem Werke von Fritz Kreisler\, Karol Rathaus\, Witold Lutosławski\, Felix Mendelssohn-Bartholdy\, Paul Hindemith\, Dmitri Schostakowitsch und Igor Strawinsky. \nZwischen den Musikstücken trägt der Brandenburger Schauspieler Stefan Drotleff unveröffentlichte Texte aus dem Archiv der Gedenkstätten vor\, die Inhaftierte des Zuchthauses Brandenburg-Görden während der Zeit des Nationalsozialismus verfassten. Gefangene hielten ihre Erlebnisse und Gedanken in geheimen Tagebüchern fest oder verfassten Gedichte. Zum Tode Verurteilte schrieben mit gefesselten Händen Abschiedsbriefe an ihre Familien. \nZwischen 1933 und 1945 führte die NS-Justiz im Zuchthaus Brandenburg-Görden einen unmenschlichen Strafvollzug durch\, der durch Hunger\, gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen und eine nach rassistischen Kriterien abgestufte Behandlung gekennzeichnet war. Bis zu 60 Prozent der Inhaftierten waren politische Gefangene. Mit Kriegsbeginn kamen Verurteilte aus ganz Europa nach Brandenburg-Görden. Ab 1942 wurden mindestens 1.259 „Sicherungsverwahrte“\, Juden\, Sinti und Roma\, Russen\, Ukrainer und weitere Häftlinge zur „Vernichtung durch Arbeit“ in Konzentrationslager überstellt. In einer 1940 eingerichteten Hinrichtungsstätte wurden 2.032 Menschen aus ganz Europa von der NS-Justiz hingerichtet. \nSeit April 2018 informiert eine neue Dauerausstellung im ehemaligen Direktorenhaus der denkmalgeschützten Gefängnisanlage mit Fotos\, Dokumenten\, dreidimensionalen Objekten\, Häftlingsbiografien und zahlreichen Medienstationen über die Geschichte des Strafvollzuges von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart. Dabei stehen die NS-Zeit und die Zeit der DDR im Zentrum. \nIn Kooperation mit den Brandenburger Symphonikern und dem Brandenburger Theater
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SUMMARY:Heinz Wewer: »Abgereist\, ohne Angabe der Adresse«
DESCRIPTION:»Abgereist\, ohne Angabe der Adresse/parti\, sans laisser d’adresse« – mit diesem postamtlichen Klebezettel wurden zahlreiche Postsendungen versehen\, ehe die Reichspost sie an ihre Absender außerhalb Deutschlands zurückschickte. In Wahrheit waren die meisten Adressaten nicht »abgereist«\, sondern vertrieben oder ermordet worden\, weil sie jüdisch waren. »Abgereist« wurde so zur Metapher für das Verschwinden der Jüdinnen und Juden aus Deutschland\, bis der Klebezettel im Januar 1943 von der Gestapo verboten wurde\, weil sich seine Bedeutung herumgesprochen hatte. Nicht nur die Inhalte von Postsendungen\, sondern auch ihre äußeren Merkmale legen Zeugnis von individuellen Schicksalen und historischen Ereignissen ab. Als Dokumente der Alltagskultur verleihen sie ihnen eine neue Anschaulichkeit und erweitern die Kenntnisse um Personen und Zusammenhänge. \nIn Zusammenarbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen\, Archiven und Sammlerinnen und Sammlern in vielen Ländern hat der Autor über 300 postalische und ergänzende Dokumente zusammengetragen und verschiedenen Phasen und Aspekten von Terror und Verfolgung im Nationalsozialismus zugeordnet. \nHeinz Wewer studierte Rechtswissenschaften\, Geschichte und Politikwissenschaften. \nEr berichtete 1961 als Korrespondent vom Eichmann-Prozess\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berlin Document Center und begründete verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen. Zuletzt war er in der Kultur- und Bildungsverwaltung Berlins tätig. \nBegrüßung und Moderation: Dr. Hans-Christian Jasch \nIm Anschluss an die Buchvorstellung wird die neue Online-Ausstellung „Digitale Foto-Ausstellung zum deutschen Überfall auf Polen 1939 – Aus dem Bestand Kurt Seeligers“ der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz vorgestellt. \nDer Eintritt ist frei. \nAnmeldungen bitte unter empfang@ghwk.de\, Tel. (030) 80 50 01-13/Fax-27.
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