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SUMMARY:Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Götz Aly\, Berlin\nLesung: Paulina Bittner und Franziskus Claus\, beide Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \n  \nSiegfried Lichtenstaedter (1865–1942)\, im fränkischen Baiersdorf geboren\, hatte Orientalistik studiert\, schloss aber\, da er eine akademische Karriere als Jude für aussichtslos hielt\, als Volljurist ab und wurde schließlich Oberregierungsrat in der bayerischen Finanzverwaltung. 1923 hielt er für möglich\, was nach 1933 geschah: Dass die Juden in Deutschland „totgeschlagen und ihre Güter den ‚Ariern’ gegeben” würden. Seine Warnungen veröffentlichte er – „als aktiver Beamter\, noch dazu Jude” – unter wechselnden Pseudonymen und oft in satirischer Form. Im Juni 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert.\nDer von Götz Aly herausgegebene Band Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass (2019) versammelt die wichtigsten Schriften Lichtenstaedters zum deutschen Antisemitismus und zum Minderheitenhass. Als Homosexueller und Jude – als doppelter Außenseiter – entwickelte er ein frappierendes Sensorium für die Stimmungslagen in der deutschen Gesellschaft und für die Gefahren\, die der jüdischen Minderheit daraus erwuchsen. Zugleich bewahrte er sich große Seelenstärke und Unabhängigkeit. \nGötz Aly\, 1947 geboren\, Historiker und Journalist\, ist Autor zahlreicher Bücher\, die in vielen Sprachen erscheinen. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit\, Neid und Rassenhass 1800–1933 (2011)\, Die Belasteten. „Euthanasie” 1939–1945. Eine Gesellschaftsgeschichte (2013) und Europa gegen die Juden 1880–1945 (2017). Für seine Bücher wurde er vielfach geehrt und 2018 mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. \nPaulina Bittner\, 1995 geboren\, und Franziskus Claus\, 1994 geboren\, sind Schau-spielstudierende an der Universität der Künste Berlin. \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
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DESCRIPTION:Die Veranstaltung beleuchtet die unbekannte Geschichte französischer Frauen\, die als zivile Zwangsarbeiterinnen in der NS-Rüstungsproduktion eingesetzt waren. \nCamille Fauroux betrachtet die Rekrutierung der Frauen zur Arbeit\, ihren Alltag in Deutschland und die ihnen auferlegten Einschränkungen. Im Zentrum des Vortrages stehen Fragen der Beziehungs- und Geschlechtergeschichte: vor allem geht es um das Verhältnis der Frauen\, die größtenteils ledig waren\, zu französischen Kriegsgefangenen. Liebesbeziehungen unter Franzosen waren nicht verboten\, jedoch mit zahlreichen Restriktionen belegt. \nNach dem Krieg galten diese Frauen als „freiwillige“ Arbeitskräfte\, denen es nicht gelang\, ihrem Schicksal Gehör zu verschaffen. Sie haben im kollektiven Gedächtnis keinen Platz. \nBegrüßung: Dr. Christine Glauning \nLeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \nVortrag: Dr. Camille Fauroux (Paris) \n2008 Master in Geschichte\, 2016 Promotion an der „École des hautes études en sciences sociales“ in Paris zum Thema des Vortrages \nModeration: Prof. Dr. Michael Wildt (Berlin) \nProfessor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin
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