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SUMMARY:Die „Volksgemeinschaft” als Antwort auf die fragmentierte Republik von Weimar
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Potsdam \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n„Volksgemeinschaft” war kein genuin nationalsozialistischer Begriff\, sondern hatte bereits im Ersten Weltkrieg Konjunktur. Mit ihm sollte eine geeinte „Kriegsgemeinschaft” hergestellt werden. Aber auch nach 1918 wurde „Volksgemeinschaft” zu einer politischen Deutungsformel\, die von nahezu sämtlichen Parteien der Weimarer Republik beschworen wurde – allerdings mit durchaus unterschiedlichen Intentionen. So waren es zunächst vor allem Demokraten\, die nach der Erfahrung des verlorenen Weltkriegs sowie der Gewalt von Revolution und Konterrevolution mit der „Volksgemeinschaft” die Forderung nach Einheit der Nation\, nach Beendigung von Spaltung und Klassenkampf verbanden. Mit diesem Begriff sollten gerade die verfassungsloyalen Kräfte gesammelt werden. Bei aller Einheitsrhetorik beschäftigte die völkische Rechte dagegen vor allem\, wer nicht zur „Volksgemeinschaft” gehören durfte\, allen voran die Juden. Antisemitismus konstituierte die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft”; er befeuerte auch deren Radikalität und Destruktionspotential. Was die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft” von anderen Gemeinschaftsvorstellungen unterschied\, waren die Gewalttätigkeit der Ausgrenzung und die rassistische Unumkehrbarkeit der Zugehörigkeitskriterien. \nMichael Wildt\, 1954 geboren\, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Gewalt und zum nationalsozialistischen Terror vorgelegt. Zu den neueren Publikationen gehören Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939 (2007)\, Volksgemeinschaft. Neue Forschungen zur Gesellschaft des Nationalsozialismus (2009\, hg. mit Frank Bajohr) und Volk\, Volksgemeinschaft\, AfD (2017). \nRüdiger Hachtmann\, 1953 geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin und Senior Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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SUMMARY:Unter einem stillen Himmel | Obłoki płyną nad nami
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, 2018\, 86 Minuten (OmdU) \nBuch und Regie: Anna Konik \nNach dem Film stehen Anna Konik und Dr. Juliane Haubold-Stolle für Fragen zur Verfügung.\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Audtorium\nNiederkirchnerstraße8\, Berlin-Kreuzberg\nEintitt frei \n(Gemeinsam mit dem Polnischen Institut Berlin\, im Rahmen von filmPOLSKA 2019) \nFür den Film „Unter einem stillen Himmel” kehrt Anna Konik in ihren Geburtsort Dobrodzień (Guttentag) in Oberschlesien zurück und begibt sich auf eine Reise in dessen komplexe Vergangenheit. Dafür sucht sie die Nähe der Menschen\, die heute in dem Ort leben\, und spricht mit ihnen – dazu gehört auch ihre Mutter\, deren Erinnerungen fast völlig verblasst sind. Ihre Gesprächspartner sind unter anderem Menschen\, die selbst oder deren Eltern aus dem ehemaligen Ostpolen nach Dobrodzień kamen. Zudem kommen Angehörige der deutschen Minderheit zu Wort. Sie sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen\, über die jüdische Gemeinschaft\, die es in Guttentag gab\, und deren Zerstörung in der NS-Zeit. Die verschiedenen Erinnerungen stehen im Film nebeneinander und werden gleichzeitig miteinander verwoben. Dafür erkundet Konik mit der Kamera die noch vorhandenen Gebäude des Ortes und bezieht die Natur\, ihre Geräusche und den stetigen Wandel\, dem sie unterliegt\, ganz selbstverständlich mit ein. Durch Koniks sehr persönlichen Blick gewinnt der künstlerische Dokumentarfilm eine hohe Intensität. \nAnna Konik\, 1974 in Dobrodzień (Polen) geboren\, ist eine zeitgenössische Künstlerin. Ihr Schaffen umfasst Videoinstallationen\, Kunstfilme\, Objekte\, Fotografien\, Zeichnungen und Skulpturen. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Anna Konik ist Preisträgerin zahlreicher Stipendien und war Rudolf-Arnheim-Gastprofessorin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin (www.annakonik.art.pl). \nJuliane Haubold-Stolle\, 1975 geboren\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema Mythos Oberschlesien. Der Kampf um die Erinnerung in Deutschland und Polen 1919–1956 (2008).
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