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SUMMARY:Ehren und gedenken. Feierliche Bestattung mikroskopischer Präparate der Berliner Anatomie aus der NS-Zeit
DESCRIPTION:https://www.gdw-berlin.de/uploads/tx_programm/13_Anatomie-NSZeit-Gedenkfeier__01.pdf \n  \nEine gemeinsame Veranstaltung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 6. Mai 2019 per E-Mail an veranstaltungen-uk@charite.de.
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SUMMARY:Die Entwicklung der NSDAP von einer völkischen Bewegung zu einer modernen Volkspartei
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Martin Sabrow\, Berlin/Potsdam \n\nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nDie NSDAP\, in der Weimarer Republik gegründet\, war zunächst eine völkische Bewegung unter vielen anderen. Nach dem missglückten Putschversuch in München vom 9. November 1923 wurde sie noch im November reichsweit verboten. Im Februar 1925 wurde die Partei neu gegründet. Schon bei den Reichstagswahlen 1928 wurde die NSDAP zu einer zwar kleinen\, aber doch wahrnehmbaren Kraft mit 12 Sitzen. Die meisten Parteien in der Weimarer Republik waren „ein-Punkte-Parteien”\, die eine Klientelpolitik für ihre Zielgruppe machten. Die NSDAP hingegen entwickelte schnell Strategien und Organisationsformen\, die weit über eine genau definierte Zielgruppe hinausgingen. Sie adaptierte für ihre Kampagnen modernste technische Mittler und Errungenschaften mit einer auf Adolf Hitler als Leitfigur zugeschnittenen Agitation. Dabei wurden in unterschiedlichsten Fachschaften auch untereinander widersprechende Ziele formuliert\, die jedoch durch antidemokratische\, antirepublikanische\, nationale\, soziale\, in Teilen antikapitalistische und bedingungslos antisemitische Parolen miteinander verklammert wurden. Dadurch gelang es der NSDAP\, verschiedenste Milieus zu erreichen\, ohne dass es auffiel\, dass einzelne Programmpunkte oder Agitationspunkte einander widersprachen. Der Vortrag versucht\, diese hier erstmals in der deutschen Parteiengeschichte auftretende Organisationsform darzustellen\, die dann später einerseits in die „Volksgemeinschaft”\, andererseits nach 1945 zum Typ der modernen Volkspartei führte. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nMartin Sabrow\, 1954 geboren\, ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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LOCATION:Deutsches Historisches Museum Zeughauskino\, Unter den Linden 2\, 10117 Berlin-Mitte\, Deutschland
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SUMMARY:Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film
DESCRIPTION:Vortrag: PD Dr. Ralf Forster\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Berlin \n(Anlässlich des Erscheinens des Katalogs zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte)Eintritt frei \nTempelhof war in der öffentlichen Wahrnehmung zu allen Zeiten mehr als „nur” ein Flughafen. So ist auch seine filmische Repräsentation durch hohe Ereignisbezogenheit und Symbolik gekennzeichnet. Schon die ersten Flugbewegungen über und auf dem Tempelhofer Feld im Spätsommer 1909 wurden auf Zelluloid gespeichert und in die Kinos gebracht. Dokumentationen und Spielfilme\, Werbe-\, aber auch Propagandafilme zeigten später den seit 1923 bestehenden und in der NS-Zeit um ein monumentales Gebäude erweiterten Flughafen als Größten seiner Art\, als Heimat der Lufthansa und Schauplatz der technischen Moderne. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind filmische Repräsentationen geprägt durch die Berliner Luftbrücke und das mit Tempelhof assoziierte „Tor zur freien Welt”. Selbst nach seiner Schließung 2008 ist das Interesse der Filmindustrie an dem ehemaligen Flughafengelände als Drehort ungebrochen\, wie die Filmtrilogie „Tribute von Panem” oder die Dreharbeiten an Steven Spielbergs neuem Agententhriller „St. James Palace” belegen.\nIn seinem Vortrag gibt Ralf Forster anhand von Fotomaterial und Filmbeispielen einen Überblick über die unterschiedliche Darstellung und Inszenierung des Flughafens Tempelhof im Film von 1909 bis heute und reflektiert auch dessen Bedeutung als Bühne von Medienereignissen. \nRalf Forster\, 1966 geboren\, ist Filmtechnikhistoriker und stellvertretender Sammlungsleiter am Filmmuseum Potsdam. Der Medienwissenschaftler lehrt an verschiedenen Universitäten. Seine Dissertation erschien unter dem Titel Ufa und Nordmark. Zwei Firmengeschichten und der deutsche Werbefilm 1919–1945 (2005). Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehört Greif zur Kamera – gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR (2018). Im Katalog zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte (2019) ist er mit dem Essay Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film vertreten. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:»Mein einziges Dokument ist die Nummer auf der Hand …« – Buchvorstellung Susanne Urban – Lesung Christiane Carstens
DESCRIPTION:Frühe Erinnerungen Überlebender des Holocaust und der nationalsozialistischen Verfolgung wurden erst in jüngster Zeit neu entdeckt und erforscht. Auch ein Quellenfundus aus dem International Tracing Service in Bad Arolsen (ITS) mit Fragebögen\, in denen rund 1.000 Personen Zeugnis ablegten\, war lange Jahre in Wissenschaft und Öffentlichkeit nahezu unbekannt. Dieser Band präsentiert die Dokumente\, ihre Herkunft und die darin enthaltene Stimmenvielfalt Überlebender. \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Ulrich Baumann\, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nEinführung\nDr. Susanne Urban\, Historikerin und Autorin \nLesung\nChristiane Carstens\, Schauspielerin \nGespräch\nDr. Susanne Urban und Dr. Ulrich Baumann \n__________________ \nUm Anmeldung bis 14. Mai 2019 unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. \nVeranstalter: Metropol Verlag\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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SUMMARY:Dr. Jürgen Nitsche:  Juden in Mittweida. Eine Spurensuche
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein. \n  \nEinführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \n  \nIn Mittweida gab es im ausgehenden 19. Jahrhundert so viele Juden wie sonst nirgends im Umland von Chemnitz. Sie waren Teil des Stadtlebens. Die Juden in Mittweida hatten jedoch keine eigene jüdische Gemeinde. Sie gehörten zunächst zur Gemeinde Leipzig\, später zu Chemnitz. Nicht zuletzt wegen des Technikums\, der späteren Hochschule\, waren es Hunderte\, die hier kurze Zeit oder auch ihr ganzes Leben verbrachten. Sie wurden während der NS-Zeit verfolgt\, entrechtet\, vertrieben\, deportiert und ermordet. Es gab aber auch Hilfe für Juden. \nFür die Arbeit an diesem Buch stand Historiker Jürgen Nitsche mit vielen Nachfahren in aller Welt in Kontakt. In der Publikation werden die Spuren der jüdischen Männer\, Frauen und Kinder anschaulich nachgezeichnet\, die in Mittweida und Umgebung zwischen 1888 und 1987 lebten sowie zwischen 1870 und 1938 bzw. nach 1949 dort studierten. \nDr. Jürgen Nitsche ist freier Historiker\, Autor und Kurator. Zu seiner Arbeit zählen Veröffentlichungen\, Ausstellungen und wissenschaftliche Vorträge zur Geschichte der Juden\, über verfolgte Mediziner in der NS-Zeit und über die nationalsozialistischen Krankenmorde. Er ist Mitglied der Koordinierungsstelle „Stolpersteine für Chemnitz“ und Preisträger des Stefan-Heym-Förderpreises. Das Buch über seine Heimatstadt wurde 2018 von der Stadtverwaltung Mittweida herausgegeben\, hat 607 Seiten und kostet 34\,90€. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Mai 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00
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SUMMARY:Verlorenes Gedächtnis? Orte der NS-Zwangsarbeit in der Tschechischen Republik
DESCRIPTION:Die Ausstellung zeigt 18 Orte der NS-Zwangsarbeit auf tschechi schem Boden\, darunter das Ghetto Theresienstadt\, das KZ-Außenlager Leitmeritz und einen Rüstungsbetrieb in Prag. Zwangsarbeit wird in ihrer gesamten Breite dargestellt: als Teil des Holocaust\, des KZ-Systems\, der Ermordung von Sinti und Roma sowie der Ausbeutung von Zivilisten und Kriegsgefangenen. \nBegrüßung:\nDr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußworte:\nTomáš Jan Podivínský\, Botschafter der Tschechischen Republik\nTereza Štěpková\, Direktorin des Instituts Theresienstädter Initiative\nDr. Tomáš Jelínek\, Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds\nMargot Friedlander\, Überlebende des Ghettos Theresienstadt \nEinführung:\nDr. Alfons Adam\, Kurator der Ausstellung
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