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SUMMARY:Weimar als politisches Argument
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Wirsching\, München\nModeration: Prof. Dr. Martin Sabrow\, Berlin/Potsdam \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nVor genau hundert Jahren\, am 17. Juni 1919\, schrieb der Chef des Generalstabs des Heeres\, Paul von Hindenburg\, an die Reichsregierung: „Ich muß als Soldat den ehrenvollen Untergang einem schmählichen Frieden vorziehen.” Hintergrund war das Ringen um das Ultimatum der Siegermächte zur Annahme des Versailler Friedensvertrags. Wenige Tage später trat Hindenburg zurück\, die Bürde des „schmählichen Friedens” überließ er der Weimarer Republik.\nDer Vortrag nimmt diese Episode zum Ausgangspunkt\, um zunächst danach zu fragen\, welche Rolle der Friede von Versailles in der politischen Diskussion um Weimar und als historisch-politisches Argument nach 1945 spielte. Dem schließen sich allgemeinere Überlegungen zum Wandel Weimars als politisches Argument im Verlauf der deutschen Nachkriegsgeschichte an. Ein dritter Gedankengang gilt der Frage\, inwieweit Weimar als Argument heute wieder aktueller geworden ist\, als es lange den Anschein hatte. Dazu gehört auch die Diskussion darüber\, inwieweit sich in unserer heutigen politischen Kultur wieder stärkere Anzeichen eines politischen Eskapismus und einer zum Extremismus neigenden Realitätsverweigerung verbreiten\, als wir dies aus der Geschichte der „alten” Bundesrepublik kennen. \nAndreas Wirsching\, 1959 geboren\, ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin sowie Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918–1933/39. Berlin und Paris im Vergleich (1999)\, Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert (2001\, 4. überarb. Aufl. 2018)\, Demokratie und Globalisierung. Europa seit 1989 (2015) und Weimarer Verhältnisse? Historische Lektionen für unsere Demokratie (2018\, Mithg.). \nMartin Sabrow\, 1954 geboren\, ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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SUMMARY:Das Jahr 1942
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Stephanie Bohra\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nAuf der „Wannsee-Konferenz” in Berlin besprachen am 20. Januar 1942 hochrangige Vertreter des NS-Staats die Organisation der Deportation und Ermordung der europäischen Juden im deutschen Machtbereich. Ab März wurden in den NS-Vernichtungslagern Belzec\, Sobibor und Treblinka mehr als 1\,5 Millionen Juden ermordet. Ab Frühjahr erfolgten erste Transporte von Juden aus Westeuropa und dem Reichsgebiet in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Im Juni begann dort der systematische Massenmord an den Juden. Im Dezember ordnete Himmler an\, alle Sinti und Roma nach Auschwitz zu deportieren. Die Gebietseroberungen des NS-Regimes in Europa und Afrika erreichten Ende 1942 die größte Ausdehnung.\nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama die Planung und Durchführung des Holocaust und schildert den Fortgang der deutschen Kriegsführung im Jahr 1942. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
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SUMMARY:Die Banalität des Guten. Hilfeleistungen für jüdische Verfolgte 1941–1945
DESCRIPTION:die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie \nherzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein: \nDr. Susanne Beer: \nDie Banalität des Guten. Hilfeleistungen für jüdische Verfolgte 1941–1945 \n Einführung: Martina Voigt\, freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nSchätzungen gehen davon aus\, dass sich während des Zweiten Weltkriegs einige Zehntausend Deutsche dazu entschlossen\, jüdische Verfolgte bei der Flucht vor den Deportationen zu unterstützen. Wie lässt sich die Entstehung dieser Form des Widerstands im Land der Täter erklären? Die vorliegende Untersuchung lädt dazu ein\, Schritt für Schritt nachzuvollziehen\, wie sich die Praxis der Hilfe entfaltete. Dabei wird deutlich\, dass es mitunter recht banale Umstände waren\, die den Prozess in Gang brachten. \nSusanne Beer studierte Sozialwissenschaften in Berlin und Toulouse. Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Europa-Universität Flensburg promoviert. Seit 2017 ist sie in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft als wissenschaftliche Referentin tätig. Ihr Buch „Die Banalität des Guten“ ist 2018 im Metropol Verlag erschienen\, hat 385 Seiten und kostet 24\,00€. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 16. Juni 2019\nper E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Renata Pavelková und Jiřina Přibylová. Deutsche Besatzung und NS-Judenverfolgung in Tschechien
DESCRIPTION:Im März 1939\, noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges\, besetzte die deutsche Wehrmacht die Stadt Prag. Die Zeitzeuginnen erlebten die Besatzungszeit als Kinder. \nRenata Pavelková (geb. 1938) wurde von den Nationalsozialisten verfolgt\, weil ihr Vater jüdischer Herkunft war. Er verlor seine Arbeitsstelle\, die Tochter durfte nicht zur Schule gehen. Im Februar 1945 wurden beide in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Der Vater infizierte sich dort mit Typhus und starb wenige Tage nach der Befreiung. \nJiřina Přibylová (geb. 1938) stammt aus einer christlich-tschechischen Familie. Während der Besatzung erlebte sie Unterdrückung und beobachtete die Verfolgung jüdischer Nachbarn. Beim Rückzug der Wehrmacht 1945 versteckte sich die Familie auf dem Land. Anfang der 1950er Jahre waren mehrere Verwandte Opfer der stalinistischen Verfolgung. \n  \nBegrüßung und Einführung: Dr. Christine Glauning \nLeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \n  \nZeitzeugin: Renata Pavelková (Prag) \nZahntechnikerin im Ruhestand \n  \nZeitzeugin: Jiřina Přibylová (Prag) \nVerwaltungsmitarbeiterin im Ruhestand \n  \nModeration und Gespräch: Šárka Jarská (Prag) \nMitarbeiterin der Organisation Živá paměť (Lebendige Erinnerung) \n  \nMit Simultanübersetzung Tschechisch-Deutsch. \n 
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SUMMARY:Kontakte zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten im Sommer 1944. Die politische Vorbereitung des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 wurzelte in der durchaus kontroversen Zusammen-arbeit zwischen militärischen und zivilen Gruppen\, die die nationalsozialistische Diktatur beseitigen und den Rechtsstaat in Deutschland wiederherstellen wollten. Unklar war jedoch\, wie die deutsche Bevölkerung darauf reagieren würde. War dies ein „Widerstand ohne Volk“? \nAm Abend des 22. Juni 1944 fand – mit Wissen Claus Schenk Graf von Stauffenbergs – ein Sondierungsgespräch zwischen führenden Sozialdemokraten und Kommunisten in\nBerlin statt. Ziel war es\, die gegenseitigen Standpunkte auszuloten. Anwesend waren unter anderem Julius Leber\, Adolf Reichwein\, Anton Saefkow und Franz Jacob sowie „Hermann“\, ein Spitzel der Geheimen Staatspolizei. Bald darauf wurden daher die Gesprächsteilneh-mer von der Gestapo festgenommen; weitere Sondierungen kamen nicht mehr zustande. \nDer Vortrag befasst sich mit der historischen Bedeutung des 22. Juni 1944 und der nicht-militärischen Beteiligten im Vorfeld des Umsturzversuches. Welche Ziele und Vorbereitun-gen lassen sich erkennen? \nJohannes Tuchel ist seit 1991 Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Als Autor und Herausgeber veröffentlichte er zahlreiche Werke zu Widerstand und Verfolgung im\nNationalsozialismus. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 16. Juni 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Léon Poliakov: St. Petersburg - Berlin – Paris. Memoiren eines Davongekommenen
DESCRIPTION:Buchpräsentation und Vortrag in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz mit Alexander Carstiuc und Janina Reichmann\, moderiert von Dr. Katrin Stoll \nLéon Poliakov (1910-1997) musste als Kind mit seinen Eltern vor der Oktoberrevolution fliehen und gelangte über Berlin nach Paris\, wo sein Vater das Pariser Tageblatt ins Leben rief und zum populären Sprachrohr von Schriftstellern wie Heinrich Mann und Oskar Maria Graf machte. \n1940 geriet Léon Poliakov in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Flucht schloss er sich der Résistance an und beteiligte sich an der Rettung von Juden. Noch während der Befreiung Frankreichs begann Poliakov mit der Sammlung von Täterdokumenten und war Mitglied der französischen Delegation bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Schon 1951 entstand auf Anregung von Alexandre Kojève und Raymond Aron seine Studie »Le Bréviaire de la haine«\, der erste systematische Versuch\, den Massenmord an den Juden zu dokumentieren. \nAb Mitte der fünfziger Jahre veröffentlichte Léon Poliakov drei kommentierte Quellensammlungen zusammen mit Joseph Wulf (1912-1974). Beide betonten im Gegensatz zu vielen deutschen Historikern schon sehr früh die zentrale Rolle des eliminatorischen Antisemitismus. Doch die um die Deutungshoheit der Shoa ringenden deutschen Geschichtswissenschaftler haben den Résistance-Aktivisten und Autodidakten Poliakov im akademischen Betrieb bis heute weitgehend ignoriert. Seine Memoiren liegen nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. \nAlexander Carstiuc\, Historiker (M.A.) und Diplom-Sozialpädagoge (FH)\, arbeitet zu den Themenbereichen frühe Shoaforschung\, Antisemitismus\, Antiziganismus und Nationalsozialismus. Mitübersetzer der Memoiren Léon Poliakovs. \nJanina Reichmann hat Soziologie\, Politik\, Philosophie und Sprachen studiert (B.A.) und ist Lektorin der Memoiren Léon Poliakovs. \nDr. Katrin Stoll ist Holocaustforscherin\, lebt seit vielen Jahren in Warschau und ist Mitglied der deutsch-französischen Forschergruppe „Frühe Schreibweisen der Shoah. Wissens- und Textpraktiken von jüdischen Überlebenden in Europa 1942-1965 (PREMEC)“. Sie ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin. \nBegrüßung: Dr. Hans-Christian Jasch\, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nEintritt frei\, Anmeldung unter veranstaltungen@ghwk.de
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