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SUMMARY:Festakt: Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit wird Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH)
DESCRIPTION:Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und ERIH laden gemeinsam zur Aufnahme des Standorts in das internationale ERIH-Netzwerk ein. Neben dem Deutschen Technikmuseum ist das Dokumentationszentrum der zweite ERIH-Ankerpunkt in Berlin. Die derzeit 107 Ankerpunkte bilden das Rückgrat der über 1.800 ERIH-Standorte in Europa: Ihre herausragende historische und touristische Bedeutung macht sie zu Meilensteinen der europäischen Industriekultur. \nBegrüßung \nDr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit\nProf. Dr. Meinrad Maria Grewenig\, Präsident der Europäischen Route der Industriekultur \nGrußworte \nDr. Torsten Wöhlert\, Staatssekretär für Kultur des Landes Berlin\nGernot Klemm\, stellv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend Treptow-Köpenick
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SUMMARY:Das Jahr 1944
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \nDurch den fortdauernden Krieg und die anhaltenden Rüstungsanstrengungen wurden immer mehr ausländische Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit im Deutschen Reich verpflichtet. Seit Januar waren die deutschen Truppen in der Sowjetunion weiter auf dem Rückzug. Im März marschierte die Wehrmacht in Ungarn ein\, ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung wurde nach Auschwitz deportiert. Am 6. Juni begann die Invasion der Alliierten an der französischen Küste. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli ging die Gestapo in großangelegten Verhaftungswellen gegen den Widerstand vor. Im September wurde der nur unzureichend ausgerüstete „Volkssturm” aufgestellt.\nIn seinem Vortrag beleuchtet Andreas Nachama wesentliche Etappen der Kriegsentwicklung im Jahr 1944 sowie die Auswirkungen auf die deutsche Bevölkerung. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
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SUMMARY:Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten – Woran erinnern? Wessen Gedenken? Podiumsdiskussion
DESCRIPTION:Der 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 2019 hat den Blick der deutschen Öffentlichkeit auch auf die Millionen Opfer des Vernichtungskrieges im Osten gelenkt. Sie stehen bis heute am Rande der Erinnerung. Um ein angemessenes Gedenken in Berlin zu schaffen\, sind seit einiger Zeit zwei Initiativen aktiv. Während die eine – mit prominenter Unterstützung – ein Denkmal für die polnischen Opfer errichten möchte\, verweist die andere darauf\, dass der nationalsozialistische Völkermord in der Sowjetunion ab Sommer 1941 noch eine Steigerung erfahren hat und auch diese Opfer – wie Ukrainer\, Belarussen\, Russen und sowjetische Kriegsgefangene – angemessen gewürdigt werden müssen. Gegenstand der Diskussion sind das Für und Wider wie auch Formen des Erinnerns. \n\n\n\nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal \nPodium\nProf. Dr. Martin Aust\, Professor für Geschichte und Kultur\nOsteuropas an der Universität Bonn\nDr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nProf. Dr. Michael Wildt\, Professor für Deutsche Geschichte\nim 20. Jahrhundert an der Humboldt-Universität zu Berlin\nDr. Peter Jahn\, ehemaliger Leiter des\nDeutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst\nModeration: Dr. Svetlana Burmistr\, Stiftung Denkmal \nUm Anmeldung bis 16. Oktober 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 / 26 39 43 0 wird gebeten. Eintritt frei!
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Dr. Hans-Rainer Sandvoß:  Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg
DESCRIPTION:Der Widerstand gegen das NS-Regime sei\, so ist mitunter zu hören\, ausgeforscht. Eine Gesamtdarstellung des facettenreichen Widerstandes aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz Brandenburg hat indes lange gefehlt. Nun wird diese Lücke durch Hans-Rainer Sandvoß geschlossen. Sein Buch beginnt mit einer Beschreibung des Kampfes des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold um den Erhalt der ersten deutschen Demokratie. Hunderte von Arbeitern riskierten dabei ihre Gesundheit und ihr Leben. Vor allem die Industriestädte der Lausitz erwiesen sich als Hochburgen dieser Bemühungen. Aber auch nach 1933 war die südliche Region Brandenburgs das Zentrum des Arbeiterwiderstandes. Der Autor zitiert zahlreiche Prozessunterlagen\, Flugblätter sowie Erinnerungsberichte von NS-Gegnern und ermöglicht so eine lebendige und ausgewogene Schilderung der Ereignisse. \nHans-Rainer Sandvoß war von 1977 bis 2014 Mitarbeiter sowie Stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Er ist Herausgeber der Schriftenreihe „Widerstand in Berlin 1933-1945“. Seine aktuelle Studie über den Widerstand aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz ist 2019 im Lukas Verlag erschienen\, hat 623 Seiten und kostet 29\,80 €. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Oktober 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Die Gruppe der zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Das 32. Arbeitstreffen der Gedenkstätte Ravensbrück nimmt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit die Gruppe der zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Konzentrationslagern in den Blick\, die mit Kriegsverlauf eine signifikante Gruppe in den Lagern bildeten. Oftmals mit dem Vorwurf bedacht\, sie seien nicht aus politischen Gründen inhaftiert und würden damit den roten Winkel der politischen Häftlinge zu Unrecht tragen – sind sie bis heute weder in der Forschung noch in der öffentlichen Erinnerung mit großer Aufmerksamkeit bedacht. Wenn Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wegen Verstößen gegen die vielfältigen Regeln und Gesetze\, die ihren Aufenthalt im Deutschen Reich prägten\, in ein Arbeitserziehungslager oder ein Konzentrationslager eingewiesen wurden\, geschah dies vor allem aus Gründen der Disziplinierung. Sie sollten zunächst – anders als die meisten Inhaftierten – nach einer gewissen Zeit wieder in den Zwangsarbeitseinsatz integriert werden. Nach Kriegsende verstummten sie oftmals – oder sie teilten die Erinnerungen an die KZ-Haft\, die sie anschlussfähig an die politisch geprägten Erzählungen der Nachkriegszeit machten. \nInsbesondere die frühe Nachkriegsliteratur thematisiert noch die Differenzen zwischen den KZ-Häftlingen im Lager. Im Zuge stärker ausgeprägter Erzählungen ganzer Gruppenbiografien in den späteren Jahren geriet diese Haftgruppe jedoch in Vergessenheit. \nDas 32. Arbeitstreffen Ravensbrück möchte sich diesem Thema nähern und in bewährter Weise Forschende in diesem Bereich einladen\, ihre Forschungsergebnisse und (Teil-)Projekte vorzustellen. \nGemeinsam fragen die Veranstaltenden nach den Gründen für die Überstellung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Konzentrationslager\, waren doch für deren Disziplinierung sog. Arbeiterziehungslager (AEL) vorgesehen. Gefragt wird nach den sozialen Verhältnissen\, in denen sich diese Gruppen in den Lagern bewegten und der Entwicklung der Narrative in der Nachkriegszeit. In welchem Kontext werden Fotografien von Zwangsarbeitenden genutzt und wie werden sie im Kontext der historischen Forschung wahrgenommen? Unterscheiden sich private und öffentliche Erinnerung an zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Lagern? Finden sich geschlechterspezifische Deutungen? \nVeranstaltungsort\nDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Berlin-Schöneweide \n\nKontakt\n\nE-Mail. sprute@ravensbrueck.de
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SUMMARY:» … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 78 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Freitag\, den 18. Oktober 2019\, um 12 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 78 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódź). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik\, Auschwitz und Sachsenhausen. \nGreta Leyser wohnte mit Ihrem Mann Leopold und der kleinen Tochter Karin in der Fürbringerstraße 18 in Kreuzberg.  Grete war Zwangsarbeiterin in einer Kartonfabrik in Neukölln wie auch bei »Ehrich & Graetz« in Treptow; Leopold wurde zu Gleisbauarbeiten gezwungen. Am 1. November 1941 verschleppte die Gestapo die Familie mit dem vierten Transport von Grunewald nach Litzmannstadt. Am 8. Mai 1942 erstickten SS-Angehörige Grete\, Leopold und Karin Leyser in Gaswagen bei Kulmhof (Chełmno). \nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nProf. Dr. Andreas Nachama\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2019 und Direktor der Stiftung Topographie des Terrors \n  \nGrußworte\nDr. Wolfgang Schäuble\, Präsident des Deutschen Bundestages \nDr. Martina Münch\, Ministerin für Wissenschaft\, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg \n  \nGedenkrede\nIngeborg Geißler (*1932)\, Holocaustüberlebende \n  \nBeiträge von Berliner Schülerinnen und Schülern des John-Lennon-Gymnasiums Berlin-Mitte \nMusikalische Umrahmung durch Boris Rosenthal \n  \nAm Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen am Bahnsteig niedergelegt. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank. \nGleis_17_Einladungskarte_18Oktober2019
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