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SUMMARY:Religiosität im „Dritten Reich”: Konturen einer neuen Synthese
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nEintritt frei \nReligiöser Glaube und Glaubensbekenntnisse waren angesagt im „Dritten Reich”. Kennzeichen eines religious revival gab es viele: Kirchenaustritte hörten auf\, Wiedereintritte stiegen sprunghaft an\, atheistische Parteien\, Bewegungen und Vereine wurden verboten\, Massentrauungen und -taufen breiteten sich aus. Religiöse Pamphlete und Bücher schossen wie Pilze aus dem Boden. „Deutsche Christen” propagierten eine völkisch-antisemitische Reichskirche. Protestanten und Katholiken\, die großen christlichen Konfessionen\, hatten sich im Kirchenkampf gegen das Vordringen der „politischen Religion” des Nationalsozialismus zu behaupten. Jenseits der NSDAP traten „Deutschgläubige” mit dem Anspruch auf Anerkennung als „dritte Konfession” hervor. In der NSDAP standen unterschiedliche religiöse Gesinnungsfraktionen nebeneinander: Weltanschauliche Rigoristen („Gottgläubige”) dominierten in der Führung\, auf mittlerer und unterer Ebene eher „christliche Nationalsozialisten”\, die Christentum und Nationalsozialismus miteinander vereinbaren wollten. Kurz: Das religiöse Feld war in heftige Bewegung geraten\, diverse Glaubensrichtungen stritten um Identität\, Persistenz\, Dominanz.\nIn seinem Vortrag beschreibt Manfred Gailus die Vielfalt religiöser Fraktionierungen und versucht\, ihre Interaktionen und Konflikte im gesellschaftsgeschichtlichen Kontext des Nationalsozialismus zu deuten. \nManfred Gailus\, 1949 geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er habilitierte sich mit der Arbeit Protestantismus und Nationalsozialismus. Studien zur nationalsozialistischen Durchdringung des protestantischen Sozialmilieus in Berlin (2001). Zu seinen neueren Publikationen gehören Täter und Komplizen in Theologie und Kirchen 1933–1945 (2015\, Hg.)\, Für ein artgemäßes Christentum der Tat. Völkische Theologen im „Dritten Reich” (2016\, hg. mit Clemens Vollnhals)\, Friedrich Weißler. Ein Jurist und bekennender Christ im Widerstand gegen Hitler (2017) und Gegen den Mainstream der Hitlerzeit. Der Wuppertaler Theologe Helmut Hesse (1916–1943) (2019). \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:Öffentliche Führung für Gehörlose
DESCRIPTION:Die Führung dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos. Diese Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Gehörlose. \nWir bitten um Anmeldung per E-Mail bei Veronika Nahm: nahm@annefrank.de
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LOCATION:Anne Frank Zentrum\, Rosenthaler Straße 39\, 10178 Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Prof. Dr. Manfred Gailus:  Gegen den Mainstream der Hitlerzeit. Der Wuppertaler Theologe Helmut Hesse (1916-1943)
DESCRIPTION:Einführung: Martina Voigt\, freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nAm 24. November 1943 verstarb der Elberfelder reformierte Theologe Helmut Hesse im Alter von nur 27 Jahren im Konzentrationslager Dachau. Kurz zuvor hatte er sich öffentlich gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung ausgesprochen. Die Kirche habe\, so verkündete Helmut Hesse\, die heilsgeschichtliche Bedeutung Israels zu bezeugen und gegen jeden Versuch\, das Judentum zu vernichten\, Widerstand zu leisten. Gemeinsam mit seinem Vater war er über fünf Monate in Haft im Polizeigefängnis Wuppertal-Barmen\, bevor beide am 14. November 1943 nach Dachau überführt wurden. Gesundheitlich stark geschwächt und auf Medikamente angewiesen\, überstand Helmut Hesse die schweren Haftbedingungen nicht. Nach dem Krieg wurden seine mutige Tat und sein Martyrium lange Zeit zu wenig gewürdigt. Anlässlich seines 75.Todestages im Jahr 2018 hat Manfred Gailus eine Biografie des mutigen\, jungen Theologen vorgelegt. \n  \nManfred Gailus ist Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt u.a. das Thema „Protestantismus und Nationalsozialismus“. Seine Studie über Helmut Hesse ist 2018 im De Noantri Verlag erschienen\, hat 80 Seiten und kostet 8\,00 Euro. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 17. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien. Die Vernichtung einer multikulturellen Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Veranstaltung widmet sich in zwei Vorträgen der Geschichte der jüdischen Bevölkerung Galiziens: vor dem Krieg und während des Holocaust. \nIn ihrer Einführung beleuchtet Gertrud Pickhan die jüdische Gemeinschaft Galiziens vor der deutschen Besatzungszeit. Die Region war bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs stark multiethnisch geprägt\, wobei die Juden eine sehr heterogene Gruppe bildeten. \nDieter Pohl befasst sich in seinem Vortrag mit der deutschen Besatzung Galiziens 1941 bis 1944. Im ersten Schritt wurde den Juden jegliche Lebensgrundlage entzogen. Später deportierten die Deutschen sie in die Vernichtungslager oder erschossen sie in der Nähe ihres Wohnortes. Zwangsarbeit war dabei sowohl ein Instrument der Tötung als auch der (vorübergehenden) Rettung. \n  \nBegrüßung: Dr. Christine Glauning \nLeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \n  \nEinführung: Prof. Dr. Gertrud Pickhan (Berlin) \nProfessorin für Geschichte am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin \n  \nVortrag: Prof. Dr. Dieter Pohl (Klagenfurt) \nProfessor für Zeitgeschichte mit besonderer Berücksichtigung Ost- und Südosteuropas an der Universität Klagenfurt \n  \nModeration: Dr. Katrin Steffen (Lüneburg) \nWissenschaftliche Mitarbeiterin und DFG-Projektleiterin am Nordost-Institut \n  \nEine Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung „Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben. Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien“  (bis 2. Februar 2020).
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LOCATION:Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Britzer Straße 5\, Berlin\, 12439
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SUMMARY:„Ich glaube\, man ist hier in Gefangenschaft ein andrer Mensch geworden.“
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion zu Kolonialismus und Nationalsozialismus \nmit Dr. Jonas Kreienbaum und Jakob Saß \nDem erfolglosen Bäcker Adolf Haas bot die SS alles\, was er wollte: Karriere\, Macht\, Wohlstand und Affären. Dafür war er zu allem bereit\, auch zum Massenmord. Trotz geringer Bildung stieg Adolf Haas seit 1932 rasch in Himmlers erträumter „Elitetruppe” auf. Gewaltbereitschaft und Gehorsam ebneten ihm den Weg von der ländlichen SS im Westerwald bis zu den Terrorstätten des Nazi-Regimes. Als KZ-Kommandant von Niederhagen/Wewelsburg (1940 – 1943) und Bergen-Belsen (1943 – 1944) scherte er sich mehr um seine eigenen Vorteile als um Hygiene oder die Versorgung der Häftlinge – dabei hatte er in seiner Jugendzeit als Gefangener ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht. \nAls junger Marineartillerist war Adolf Haas 1914 in Tsingtau\, dem Zentrum der deutschen Kolonie Kiautschou an der Ostküste Chinas\, stationiert gewesen. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges und der Belagerung durch japanische und britische Truppen verbrachte er mehr als fünf Jahre in japanischer Kriegsgefangenschaft\, die längste Zeit davon im Lager Bandō\, das für seine humane Behandlung und das bunte Kulturangebot berühmt wurde. \nInwieweit prägte die Erfahrung der Kolonialherrschaft über die chinesischen Einheimischen in Tsingtau und die Jahre der Gefangenschaft den späteren Werdegang und Charakter des KZ-Kommandanten Adolf Haas? Diese Frage diskutieren: \nJakob Saß\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, ist freier Autor für verschiedene Medien\, darunter Spiegel Online\, WELT und Zeitgeschichte Online. Autor der Biografie „Gewalt\, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen“ (2019)\, \nDr. Jonas Kreienbaum\, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Rostock\, hat sich intensiv mit Fragen der Kolonial- und Gewaltgeschichte beschäftigt. Autor von „Ein trauriges Fiasko“. Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900 – 1908 (2015). \nModeration: Dr. Christoph Kreutzmüller\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \nEintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@ghwk.de.
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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