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SUMMARY:ABGESAGT: Fotografien aus den Lagern des NS-Regimes. Beweissicherung und  ästhetische Praxis
DESCRIPTION:Die Fotografie gehört zu den Schlüsselmedien in der Erforschung des Nationalsozialismus. In dem Sammelband Fotografien aus den Lagern des NS-Regimes. Beweissicherung und ästhetische Praxis (2019)\, herausgegeben von Hildegard Frübis\, Clara Oberle und Agnieszka Pufelska\, reicht der thematische Bogen der Beiträge von den privaten Knipser-Fotografen aus den Reihen der SS über die Fotografien des Erkennungsdienstes bis zu den heimlichen Aufnahmen von KZ-Häftlingen. Präsentiert werden auch selten publizierte Bildquellen aus den Archiven West- und Osteuropas sowie den USA. \n  \nPROGRAMM \nVortrag Fotografie im Nationalsozialismus \nDr. Andrea Genest\, Berlin \nBuchpräsentation\n PD Dr. Hildegard Frübis\, Berlin \nVortrag Täter-Bilder. Die erkennungsdienstlichen Fotos im Konzentrationslager Mauthausen\nLukas Meissel\, Wien \nModeration\nKlaus Hesse\, Berlin \n  \nHildegard Frübis\, 1963 geboren\, Kunsthistorikerin\, ist Privatdozentin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und derzeit Gastprofessorin an der Kunsthochschule Berlin (Weißensee). Sie ist Mitherausgeberin des vorgestellten Bandes und Autorin der Einleitung. \nAndrea Genest\, 1970 geboren\, Politikwissenschaftlerin\, ist zukünftige Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Sie arbeitete an verschiedenen Gedenkstätten\, zuletzt am Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors. Für den Band verfasste sie den Aufsatz Fotografien als Zeugen – Häftlingsfotografien aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. \nLukas Meissel\, 1988 geboren\, Historiker\, ist Doktorand an der Universität Haifa (Holocaust Studies) und forscht zu SS-Fotografien aus Konzentrationslagern. In dem Band ist er mit dem Beitrag Perpetrator Photography. The Pictures of the Erkennungsdienst at Mauthausen Concentration Camp vertreten. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. \n 
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SUMMARY:ABGESAGT: »Protest und Menschlichkeit. Die Widerstandsgruppe ›Onkel Emil‹ im Nationalsozialismus«
DESCRIPTION:1938 beschlossen die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich und der Dirigent Leo Borchard\, gemeinsam mit Gleichgesinnten Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Ihre geheime »Clique« existierte in Berlin bis zu Borchards Tod 1945 und wurde später unter dem Namen »Onkel Emil« bekannt. Die Gruppe versorgte politisch Verfolgte und insbesondere untergetauchte Juden mit Nahrung\, Quartier und Papieren. Wolfgang Benz beschreibt vor dem Hintergrund der Judenverfolgung im Dritten Reich\, welche Möglichkeiten es gab\, Verfolgten und Bedrohten zu helfen. Vor allem aber erzählt er die bewegende Geschichte einer kleinen Gruppe von Menschen\, die sich unter Lebensgefahr für andere einsetzte (Wolfgang Benz\, »Protest und Menschlichkeit«\, ISBN 978-3-15-011258-8\, € 22\,00).* \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nVortrag\nProf. Dr. Wolfgang Benz\, Historiker und Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung\nChristiane Carstens\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nUm Anmeldung bis 18. März unter verstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 – 26 39 43 – 0 wird gebeten.
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SUMMARY:ABGESAGT: Akim Jah: Das »Judenreferat« der Berliner Gestapo: Blinder Gehorsam\, Terror und Korruption
DESCRIPTION:Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt lädt Sie herzlich zu folgender Veranstaltung ein: \n  \nAkim Jah:\nDas »Judenreferat« der Berliner Gestapo: Blinder Gehorsam\, Terror und Korruption \nDonnerstag\, 19. März 2020\, 19 Uhr\nSeminarraum im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt \n  \nDie Stapoleitstelle Berlin deportierte zwischen 1941 und 1945 über 50.000 Jüdinnen und Juden aus Berlin in die vom nationalsozialistischen Deutschland errichteten Ghettos und Vernichtungslager. Federführend hierfür war das »Judenreferat« mit Sitz in der Burgstraße am Hackeschen Markt. Die Polizisten des Referats\, die zumeist aus der Weimarer Polizei kamen\, organisierten die Abholungen und Sammellager\, verschleppten die Betroffenen zum Bahnhof und begleiteten die Deportationszüge zum Zielort. Einerseits war ihr Verhalten geprägt von einer »blinden«\, d.h. unhinterfragten Ausführung der Vorgaben aus dem Reichssicherheitshauptamt\, wobei eine »effiziente und reibungslose« Organisation der Verschleppung im Vordergrund stand. Andererseits kam es bei Abholungen und Verhören auch zu massiven Gewaltanwendungen. Der Terror der Gestapo drückte sich zudem in den oft menschenunwürdigen Bedingungen in den Sammellagern und in den Transportzügen aus. \nIm Kontext der Deportationen kam es mehrfach zu einer persönlichen Bereicherung durch Gestapo-Mitarbeiter\, etwa indem Bestechungsgelder angenommen wurden oder beschlagnahmtes Eigentum der Deportierten nicht abgeführt wurde. \nIn dem Vortrag wird die Geschichte der Stapoleitstelle Berlin und seines »Judenreferats« skizziert. Dabei wird auf die Tätigkeit dieser größten regionalen Gestapo-Dienststelle im »Altreich« und der dort arbeitenden Polizisten eingegangen. Im Zentrum steht die Unterschlagungsaffäre im Herbst 1942 und der darin verwickelte stellvertretende Leiter des »Judenreferats« Franz Prüfer. \n  \nDer Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung telefonisch unter 030 28 59 94 07 oder per Mail unter info@museum-blindenwerkstatt.de an
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