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SUMMARY:ONLINE: Die Aufseherin. Der Fall Johanna Langefeld
DESCRIPTION:Der Film »Die Aufseherin« schildert die Geschichte von Johanna Langefeld (1900–1974)\, die Oberaufseherin im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und im Frauenlager des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz war. Langefeld war überzeugte Nationalsozialistin und Antisemitin und in NS-Verbrechen direkt involviert\, so in die »Euthanasie«-Mordaktion »14 f 13«. In Berichten von Überlebenden wird sie als eine der wenigen Aufseherinnen beschrieben\, die sich zu bestimmten Häftlingsgruppen auch menschlich verhalten hat. 1946 gelang ihr mithilfe ehemaliger polnischer KZ-Inhaftierter die Flucht aus dem Gefängnis Montelupich in Kraków/Krakau\, wo sie ihren Prozess erwartete. \nDer international mehrfach preisgekrönte Film ist eine deutsch-polnische  Koproduktion. Er rekonstruiert die Geschichte von Langefeld auf der Basis von Fotografien\, Filmzeugnissen und schriftlichen Dokumenten und bezieht vor allem Interviews mit polnischen Zeitzeuginnen ein\, die im KZ Ravensbrück inhaftiert waren. \n  \nPROGRAMM \nPodiumsgespräch zum Dokumentarfilm mit Gerburg Rohde-Dahl und Dr. Simone Erpel (beide Berlin) \nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nSenden Sie Ihre Fragen an die Podiumsteilnehmerinnen bis 28. August 2020\, 18 Uhr\, an Ulrich Tempel: tempel@topographie.de. \nDer Film »Die Aufseherin« (90 Minuten) ist vom 27. August bis 2. September 2020 online zu sehen:\nhttps://vimeo.com/331389672\, Passwort: filmPOLSKA. \n  \nGerburg Rohde-Dahl\, 1938 geboren\, ist Filmproduzentin\, Drehbuchautorin und Regisseurin in Bremen und Berlin. Zu ihren Werken zählen die Dokumentarfilme Ein weites Feld (2009) über das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin und Die Aufseherin. Der Fall Johanna Langefeld – Przypadek Johanny Langefeld (2018\, Regie gemeinsam mit Władek Jurkow). \nSimone Erpel\, 1963 geboren\, ist als freiberufliche Historikerin tätig. Sie ist u.a. Kuratorin der neuen Dauerausstellung »Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück« in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. \n  \nDie Podiumsdiskussion wird auf www.topographie.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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SUMMARY:75. Jahrestag der Verlegung des sowjetischen Speziallagers Nr. 7 nach Sachsenhausen
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen und die Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 – 1950 e.V. laden Sie herzlich zum 75. Jahrestag der Verlegung des sowjetischen Speziallagers Nr. 7 von Weesow nach Sachsenhausen ein. Von August 1945 bis März 1950 waren im Speziallager Sachsenhausen ca. 60.000 Frauen und Männer inhaftiert. 12.000 von ihnen überlebten die Haft nicht\, sie starben an Hunger und Krankheiten. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nJoachim Krüger\, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 – 1950 e.V. \nAnsprachen\nDr. Dietmar Woidke\, Ministerpräsident des Landes Brandenburg\nKarl-Wilhelm Wichmann\, ehemaliger Häftling des sowjetischen Speziallagers \nÖkumenischer Kurzgottesdienst\nPfarrer Friedemann Humburg\, Evangelische Kirchengemeinde Oranienburg\nPfarrer Hanns-Peter Müller\, Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu Oranienburg \nKranzniederlegung\nGang zum Gedenkstein am ehemaligen Durchgang zwischen Zone I und Zone II \nIm Anschluss an die Veranstaltung lädt die Gedenkstätte zu Kaffee und Kuchen im Innenhof des Neuen Museums ein. \n  \nDie Zahl der Teilnehmenden ist stark begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 23. August 2020 an unter otters@gedenkstaette-sachsenhausen.de und geben Sie den Namen\, die Post- und E-Mail-Adresse und Telefonnummer jedes Teilnehmenden an.
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