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SUMMARY:Sicherheit und Humanität im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Der Umgang mit zivilen Feindstaatenangehörigen im Ausnahmezustand
DESCRIPTION:Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Dr. Arnd Bauerkämper\, Berlin\, und Prof. Dr. Gabriele Metzler\, Berlin \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung*) oder per Livestream möglich: \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nhttps://www.topographie.de/livestream/ \nIn seinem zweibändigen Werk Sicherheit und Humanität im Ersten und Zweiten Weltkrieg (2021) untersucht Arnd Bauerkämper das Verhältnis zwischen Sicherheitsbedürfnissen und Geboten der Humanität in den beiden Weltkriegen anhand des Umgangs mit zivilen Feindstaatenangehörigen. Dabei reichte das Spektrum staatlicher Maßnahmen von polizeilicher Meldepflicht über Internierung bis zum Massenmord. Des Weiteren beleuchtet das Buch die Agitation gegen alle „inneren Feinde” und Formen rechtlicher\, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Diskriminierung. Es bezieht andererseits aber auch humanitäre Hilfsinitiativen in den breiten Ländervergleich ein. Thematisiert werden zudem die globalen Wechselbezüge beim Umgang mit Zivilinternierten\, da sich die kriegführenden Staaten durchweg gegenseitig beobachteten. Insgesamt wird deutlich\, dass unterschiedliche Akteure nahezu überall über die Sicherheitspolitik stritten. Ersichtlich wird auch\, dass zivilisatorische Standards und humanitäre Errungenschaften im Ausnahmezustand der beiden Weltkriege zerbrechlich waren – auch in Demokratien. \n*Anmeldung: \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort ist eine Anmeldung bis 28.10.2021 erforderlich: veranstaltungen(at)topographie.de\nBitte übermitteln Sie mit Ihrer Anmeldung folgende Angaben (ggf. auch für Ihre Begleitung):\nVorname und Name\, E-Mail-Adresse oder Postanschrift\, Telefon.\nBei Anmeldung per E-Mail erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. \nDie Teilnahme ist nur möglich mit Nachweis (vorzulegen am Einlass) \n– eines negativen Corona-Tests innerhalb der letzten 24 Stunden oder\n– einer seit 14 Tagen abgeschlossenen Corona-Schutzimpfung oder\n– der Genesung\, mindestens 28 Tage\, höchstens 6 Monate zurückliegend. \nWährend des gesamten Aufenthalts im Gebäude ist eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. \nBegrenzte Platzzahl. Bitte haben Sie Verständnis\, falls wir nicht alle Teilnahmewünsche berücksichtigen können.
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SUMMARY:Dr. Sara Berger "Ich gebe zu\, dass mir manchmal die Hände zitterten. Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943 bis 1945"
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nunter www.gdw-berlin.de/livestream\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich. \nEtwa vier Fünftel der ausländischen und italienischen Jüdinnen und Juden konnten sich im besetzten Italien dem Zugriff der Faschisten und Nationalsozialisten entziehen. Tausende versuchten mit und ohne ortskundige Helferinnen und Helfer die Flucht in das durch die Alliierten befreite Süditalien oder in die sichere Schweiz. Die seit 1939 operierende Hilfsdelegation für jüdische Emigranten (Delasem) arbeitete im Untergrund mit Vertretern der Kurie verschiedener Städte zusammen\, um Gelder an Hilfsbedürftige zu verteilen\, Fluchtmöglichkeiten zu suchen und Verstecke zu finden. Kirchliche Netzwerke ermöglichten die Aufnahme jüdischer Männer\, Frauen und Kinder in Klöstern und anderen katholischen Einrichtungen. Mehrere tausend Jüdinnen und Juden konnten in den Städten untertauchen\, weil ihnen städtische Angestellte und Druckereien falsche Ausweispapiere verschafften. Möglichkeiten zum Untertauchen bestanden aber auch in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten. Angehörige des politischen Widerstands\, nichtjüdische Verwandte\, Freunde und Bekannte boten Verfolgten Unterkunft und Hilfe und retteten ihnen so vielerorts das Leben. \nIn ihrem Vortrag stellt Dr. Sara Berger die Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943 bis 1945 vor. Ihre gleichnamige Studie ist als jüngster Band der Schriftenreihe der Gedenkstätte Stille Helden 2021 im Lukas Verlag erschienen.
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SUMMARY:Konservativer und gewerkschaftlicher Widerstand gegen den Nationalsozialismus – Neue Forschungen zu Carl F. Goerdeler und Wilhelm Leuschner
DESCRIPTION:Eine Tagesveranstaltung von Friedrich-Ebert-Stiftung\, Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung\, Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Wilhelm-Leuschner-Stiftung \nTagungsort:\nFriedrich-Ebert-Stiftung – Konferenzsaal 1 – Hiroshimastraße 17 – 10785 Berlin\n\nDen Verbindungen zwischen konservativem und gewerkschaftlichem Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurde bisher wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Neuere Arbeiten machen jedoch deutlich\, dass trotz der unterschiedlichen politischen und sozialen Hintergründe das Netz der Verbindungen weitaus größer und intensiver war als angenommen. Aus diesem Grund werfen wir auf dieser Tagesveranstaltung einen aktuellen Blick auf die Netzwerke des Widerstands. Entlang der Persönlichkeiten Carl Friedrich Goerdelers und Wilhelm Leuschners diskutieren wir über die Entstehungsgeschichte und die Motive der Zusammenarbeit\, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die gegenseitige Beeinflussung der Zukunftspläne nach der erhofften Beseitigung des Nationalsozialismus. \nDas ausführliche Programm finden Sie in der Einladung. \nAnmeldung:\nDie Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei\, aber aufgrund der Pandemie ist die Teilnahmezahl begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 1. November 2021 bei Heike Voos an: public.history(at)fes.de.\nBitte beachten Sie die Hinweise hinsichtlich COVID-19 in der Anmeldebestätigung und vor Ort.
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