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SUMMARY:Weltöffentlichkeit und Diktatur. Die amerikanischen Auslandskorrespondenten im „Dritten Reich”
DESCRIPTION:Grußwort: Georgios Pappas\, Vorsitzender des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland\nBuchpräsentation: PD Dr. Norman Domeier\, Stuttgart/Prag\nModeration: Prof. Dr. Frank Bösch\, Potsdam \nDie Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung) oder per Livestream möglich: \nEintritt frei \nwww.topographie.de/livestream/ \nDer Stream ist anschließend 14 Tage abrufbar. \n(Gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und dem Verein der Ausländischen Presse in Deutschland e.V.) \nHitlers „Drittes Reich” war keine hermetisch abgeriegelte Diktatur. Vielmehr war das Deutsche Reich bis zum Frühjahr 1945 auf dem globalen Medienmarkt sehr aktiv und gut vernetzt.\nIn seinem Buch Weltöffentlichkeit und Diktatur (2021) nimmt Norman Domeier die amerikanischen Auslandskorrespondenten in Deutschland in den Blick – vom Aufstieg Hitlers in den 1920er Jahren bis zum Nürnberger Prozess 1945/46. Bis zum Dezember 1941 waren sie bei großen politischen Aktionen der Nationalsozialisten vorab informiert und nahmen bei vielen Medienereignissen Schlüsselrollen ein. Auch nach dem Kriegseintritt der USA blieben amerikanische Medien präsent. Norman Domeier zufolge kooperierte Associated Press (AP)\, die bis heute größte Nachrichtenagentur der Welt\, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit dem nationalsozialistischen Regime. \nNorman Domeier ist Privatdozent für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart und lehrt als DAAD-Gastprofessor für deutsche und europäische Geschichte an der Karls-Universität Prag. \nFrank Bösch ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. \nLotta Lundberg und Rob Savelberg sind Mitglieder im Vorstand des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland. \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 12. Januar: veranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:"…und die ganze Welt zu alarmieren". Widerstand und Selbstbehauptung von Jüdinnen und Juden im Angesicht der Shoah
DESCRIPTION:Mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt)\, PD Dr. Martin Cüppers (wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart)\, Dr. Tom Navon (Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow)\, Deborah Hartmann und Verena Bunkus (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz) \nAm 19. Januar 1942\, dem Vorabend der sogenannten Wannsee-Konferenz\, kommandierte Rudolf Lange die Ermordung von 900 Jüdinnen und Juden am Stadtrand Rigas. Anschließend flog er zu der Besprechung nach Berlin. \nAm selben Tag floh Szlama Ber Winer aus dem Todeslager Kulmhof nach Warschau. Dort informierte er den jüdischen Widerstand über den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden. Sein Bericht wurde im Ringelblum-Archiv überliefert und erreichte Ende 1942 auch die Alliierten. Szlama Ber Winers Handeln zeugt von jüdischer Selbstbehauptung und Widerstand im Angesicht der Shoah. \nZum 81. Jahrestag der „Wannsee-Konferenz“ werden die Handlungen und Entscheidungen von Täter:innen und Betroffenen im Kontext der Radikalisierung des Mordens in den Jahren 1942/43 thematisiert. Es wird daran erinnert\, wie Jüdinnen und Juden durch Dokumentation und bewaffneten Widerstand dem Versuch ihrer Auslöschung entgegentraten\, um „die ganze Welt zu alarmieren“. Dies wird zum Anlass genommen um über den Stellenwert und die Geschichte jüdischer Selbstermächtigung und Selbstbehauptung zu diskutieren und nach ihrer Bedeutung für heute zu fragen. \nProgramm:  \n18.00 Uhr: Begrüßung und Einleitung – Deborah Hartmann und Verena Bunkus\, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz \n18.15 Uhr: Jüdische Selbstbehauptung: das Beispiel des Warschauer Ghettos – Dr. Tom Navon\, Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow \n18.45 Uhr: Die Shoah in Polen. Opfer\, Überlebende und die verantwortlichen Täter – PD Dr. Martin Cüppers\, wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart \n19.15 Uhr: Pause \n19.45 Uhr: Selbstbehauptung\, Selbstermächtigung und Empowerment vor\, während und nach der Shoah. Deborah Hartmann im Gespräch mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel\, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt \n20.30 Uhr: Diskussion\, Moderation: Deborah Hartmann \n21.00 Uhr: Ende \nDie Veranstaltung wird in Deutsch und Englisch sowie in Deutsche Gebärdensprache simultan übersetzt. \nOrt: Veranstaltungssaal der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, Oranienburger Str. 28-31\, 10117 Berlin – oder nehmen Sie per Zoom-Stream teil. \nBitte melden Sie sich für eine Teilnahme vor Ort oder per Zoom hier an! Der Eintritt ist frei. \nBitte seien Sie wegen der Sicherheitskontrolle 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am Eingang. \n 
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SUMMARY:Vernissage: DIE ZWANGSARBEIT VON ZOFIA UND ROLLAND. Kupferstich-Collagen von Heribert Bücking
DESCRIPTION:In Anwesenheit des Künstlers und mit Grußworten von Lorris Mazaud\, Vertreter der Französischen Botschaft und Dr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit \nDie künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsarbeit beginnt durch einen Zufall. Ein lang jähriger Freund übergibt Heribert Bücking Dokumente seiner Eltern über ihre Zwangsarbeit in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges: Zofia Pytkowska wurde aus Polen\, Rolland Mazaud aus Frankreich nach Berlin verschleppt. Die beiden – damals 21-jährigen – lernen sich bei der Fabrikarbeit kennen und lieben. Nach Kriegsende heiraten sie und ziehen nach Paris. \nHeribert Bücking setzt in seinen Kupferstich-Collagen alltägliche Gegenstände aus der Büro- und Arbeitswelt mit den Zeugnissen der Zwangsarbeit in ein Spannungsverhältnis\, das neue Sichtweisen eröffnet. Ein Locher\, ein Aktenordner\, ein Arbeitshandschuh und andere scheinbar harmlose Dinge werden so in den Kontext der NS-Zwangsarbeit gesetzt. \nHeribert Bücking\nDer Künstler\, geb. 1940\, arbeitet in Berlin und ist einer der Wenigen in Deutschland\, die das Kupferstechen noch meisterhaft beherrschen. Seine Arbeiten waren bislang in zahlreichen Einzelausstellungen zu sehen. Erstmals setzt sich Heribert Bücking mit dem Thema NS-Zwangsarbeit auseinander. \nDa die Platzkapazitäten begrenzt sind\, bitten wir um Anmeldung:\nveranstaltung-sw@topographie.de | 030/63 90 288-0
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