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SUMMARY:Der Holocaust als europäisches Ereignis (I)
DESCRIPTION:Die Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“\nMit insgesamt 16 Bänden und etwa 5.500 Zeugnissen von Verfolgten\, Tätern und von nicht unmittelbar Beteiligten ist die Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ (VEJ) abgeschlossen. Der europäische Maßstab\, die Vielfalt der Perspektiven und Stimmen sowie die eingehende wissenschaftliche Kommentierung und editorische Aufbereitung der Quellen charakterisieren dieses Forschungsunternehmen\, das 2004 begonnen und 2021 beendet wurde.\nIn der Keynote ordnet Martin Doerry das Projekt in den Kontext von Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur ein. \nMartin Doerry ist Journalist und Buchautor. Von 1998 bis 2014 war er stellvertretender Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. \nUlrich Herbert ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg und Mitherausgeber der Edition VEJ. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragMartin Doerry\, Hamburg \n\nModerationProf. Dr. Ulrich Herbert\, Freiburg \n\n\n  \n\nAnmeldung bis 4. Maiveranstaltungen@topographie.de \nBegrenzte Platzzahl
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SUMMARY:Mit Algorithmen (ge-)denken?
DESCRIPTION:Herausforderungen und Perspektiven digitaler Geschichtsvermittlung und Strategien gegen (Online-)Antisemitismus: ein Fachtag für Multiplikator*innen aus den Bereichen Kultur\, Bildung\, Verwaltung und Polizei – in Kooperation mit dem DAAD Center for German Studies / European Forum at the Hebrew University. \n  \nDie Gedenk- und Bildungsstätte bietet seit ihrer Gründung Fortbildungen für verschiedenste Berufsgruppen an. Dabei stellt sich immer wieder die Frage\, wie sich die Geschichte des Nationalsozialismus heute angemessen vermitteln lässt und auf welche gesellschaftlichen Themen wir mit diesen Ansätzen reagieren müssen. \nDer digitale Wandel hat Auswirkungen auf beide Bereiche. Lassen sich digitale Medien und Anwendungen nachhaltig in die Geschichtsvermittlung integrieren? Fördern sie Partizipation und eine multiperspektivische und aktive Auseinandersetzung mit einer schwierigen Vergangenheit? Oder tendieren digitale Projekte eher dazu\, von den Inhalten und Erfahrungen der vermittelten Geschichte(n) abzulenken und stattdessen die bloße Faszination an technischen Neuerungen zu fördern? \nAuf der anderen Seite hat die Digitalisierung tiefgreifende Folgen für gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Wie kommunizieren wir miteinander in den sozialen Medien? Wie gehen wir mit Hass und Ausgrenzung in virtuellen Welten um? Wie voreingenommen sind Algorithmen und künstliche Intelligenz\, und welche Folgen haben sie für unsere Auseinandersetzung mit Geschichte im Allgemeinen und im Besonderen mit der Shoah? \nGemeinsam wollen wir uns auf diesem Fachtag mit grundsätzlichen Fragen beschäftigen\, die durch Digitalisierung und (Online-)Antisemitismus aufgeworfen werden: Welche Chancen bieten sich? Welche Herausforderung gilt es zu meistern? In welche Richtung könnte sich die historisch-politische Geschichtsvermittlung zukünftig entwickeln? Eine Mischung aus Diskussionsrunden und Praxisbeiträgen soll zum Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen anregen. \nWir bitten um Anmeldung unter: https://www.ghwk.de/de/termine/anmeldung-fachtag \nDie Veranstaltung findet in einem Zelt im Garten statt und ist nicht uneingeschränkt barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns\, wenn Sie Unterstützung benötigen.
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SUMMARY:Lesung zur Bücherverbrennung 2023 - Motiv: Antisemitismus
DESCRIPTION:Anlässlich des 90. Jahrestags der Bücherverbrennungen veranstalten wir eine Lesung aus „verbrannten“ Büchern. Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr Antisemitismus. \nGelesen wird aus Werken von Jakob Wassermann • Max Brod • Alice Rühle-Gerstel • Heinrich Kurtzig • Artur Landsberger \nVorgetragen von Vivien Laumann • Judith Coffey • Rafael Seligmann • Dana von Suffrin • Laura Cazés \nDer Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Ihre Spende für das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. \nWir bitten um Anmeldung unter: www.ghwk.de/de/termine/anmeldung-lesung \nDie Veranstaltung findet in einem Zelt im Garten statt und ist nicht uneingeschränkt barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns\, wenn Sie Unterstützung benötigen.
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SUMMARY:Der Holocaust als europäisches Ereignis (II)
DESCRIPTION:Die Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“\nMit insgesamt 16 Bänden und etwa 5.500 Zeugnissen von Verfolgten\, Tätern und von nicht unmittelbar Beteiligten ist die Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ (VEJ) abgeschlossen. Der europäische Maßstab\, die Vielfalt der Perspektiven und Stimmen sowie die eingehende wissenschaftliche Kommentierung und editorische Aufbereitung der Quellen charakterisieren dieses Forschungsunternehmen\, das 2004 begonnen und 2021 beendet wurde.\nKatarina Agathos stellt die Höredition „Die Quellen sprechen“ vor\, begleitet von Lesungen aus Dokumenten. \nKatarina Agathos ist Hörspielproduzentin der ARD und Chefdramaturgin in der Redaktion Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk. \nSusanne Heim ist Mitherausgeberin der Edition VEJ und veröffentlichte den 2. Band (2009) und 6. Band (2019) der Reihe. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragDie Quellen sprechen. Eine Hördokumentation des Bayerischen Rundfunks auf Grundlage der VEJ\nKatarina Agathos\, München\, Ulrich Lampen\, Straßburg \n\nLesungMichael Rotschopf\, Berlin \n\nModerationPD Dr. Susanne Heim\, Berlin \n\nAnmeldung bis 4. Maiveranstaltungen@topographie.de\nBegrenzte Platzzahl
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SUMMARY:"Von der Kunstfreiheit gedeckt?"
DESCRIPTION:Konferenz zu aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur – eine Kooperation der Amadeu Antonio Stiftung\, dem American Jewish Committee Berlin\, der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und dem Zentralrat der Juden in Deutschland. \nDie Amadeu Antonio Stiftung\, das American Jewish Committee Berlin\, die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und der Zentralrat der Juden in Deutschland laden am Donnerstag\, 11.05.2023\, zu einer Konferenz\, die sich den aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur innerhalb des deutschsprachigen Raumes widmet. Adressat*innen sind interessierte Menschen aus dem Kulturbetrieb – also Künstler*innen sowie Mitarbeiter*innen aus Gedenk- und Bildungsstätten\, Museen\, Kultureinrichtungen\, Institutionen\, Vereinen. \nIm Zentrum stehen dabei die verschiedenen in der medialen Öffentlichkeit geführten Diskussionen um die »Initiative GG 5.3 Weltoffenheit«\, den »Historikerstreit 2.0« und die »documenta fifteen«. \nIn zwei aufeinander aufbauenden Panels und einem Workshop diskutieren Akteur*innen aus verschiedenen Disziplinen – Kunst und Kultur\, Politik\, Wissenschaft und Bildung – über die Herausforderungen\, vor denen Menschen\, die im Kulturbetrieb tätig sind\, in den vergangenen Jahren immer wieder standen und stehen\, wenn es um das Thema Antisemitismus geht. Abschließend werden die Ergebnisse der Konferenz mit Vertreter*innen aus dem Bereich der Politik diskutiert. Shahrzad Eden Osterer leitet als Moderatorin durch den gesamten Tag. \nDen Auftakt bereitet das erste Panel\, das sich einleitend der Bestandsaufnahme zu Antisemitismus in Kunst und Kultur widmet. In seinem 2021 erschienenen Buch »Und die Juden?« zeichnet der britische Autor David Baddiel nach\, dass in den gegenwärtigen antirassistischen und identitätspolitischen Debatten Jüdinnen und Juden im Gegensatz zu anderen Minoritäten kein Gehör finden\, da sie als »weiß« und damit als privilegiert gelten. Damit einher geht die Tatsache\, dass antisemitische Erfahrungen von Jüdinnen und Juden entweder ignoriert werden oder wie im Fall von israelbezogenem Antisemitismus – der gegenwärtig dominierenden Form des Judenhasses – dieser als legitime Kritik an einem vermeintlich kolonialen Siedlungsprojekt camoufliert und damit verharmlost wird. Daraus folgend wird Antisemitismus nicht mehr als eine distinkte Ideologie und Weltanschauung begriffen\, die eben nicht im Begriff des Rassismus aufgeht\, sondern als eine Diskriminierungsform unter vielen anderen verstanden. \nDas hat reale Auswirkungen auf die Gegenwart und den Alltag von Jüdinnen und Juden sowie auf die Erinnerungskultur und die historische Einordnung der Shoa\, die dadurch fälschlicherweise als ein Ereignis von Massenverbrechen unter vielen subsumiert wird und damit ihren präzedenzlosen Charakter verliert. Ausgehend von diesen Beobachtungen soll mit Referent*innen darüber diskutiert werden\, was die genauen Ursachen für die skizzierten Entwicklungen sind\, welche Auswirkungen sie auf Jüdinnen und Juden\, aber auch den Umgang mit der Shoah im Land der Täter*innen hat und welche Gegenmaßnahmen wir entwickeln können und müssen. \nReferent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) und Prof. Dr. Karin Stögner (Universität Passau).\nModeration: apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn (Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus) \nDie 30-minütige Performance des »Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst« leitet über zum zweiten Panel und beschäftigt sich aus jüdischer Perspektive mit dem Thema Antisemitismus. Für ihren filmischen Beitrag betrachten Fabian Bechtle und Leon Kahane den Antisemitismus als eine Kulturtechnik die über die Epochen hinweg immer wieder zur Anwendung gekommen ist\, um Gesellschaften zu harmonisieren oder von inneren Konflikten zu entlasten. Die Juden als Sündenböcke darzustellen hat folglich einen Zweck\, der durch die Mehrheitsgesellschaft als ein positiver Effekt wahrgenommen wird. Dieser Beobachtung folgend gehen Bechtle und Kahane der Frage nach\, ob oder wie sich aus dieser Kulturtechnik auch eigene kulturelle Vorstellungen und Weltbilder konstituiert haben. Im Video werden die zentralen und diskursbestimmenden Behauptungen und Projektionen im Kunstfeld auf diese Begriffe zusammengetragen und ihre Verknüpfungen zu antisemitischen Weltbildern deutlich. Besonders am Beispiel der Darstellung und Qualifizierung von vermeintlichem Gutem und Bösem (bzw. Schlechtem) zeigt sich\, wie sich die codierte Beschreibung des Jüdischen manifestiert hat. Fabian Bechtle und Leon Kahane sind bildende Künstler und leiten das Forum demokratische Kultur zeitgenössische Kunst. \nDas zweite Panel beschäftigt sich anschließend mit den Themen Weltoffenheit und Antisemitismus im deutschen Gegenwartstheater: Mitten in der Pandemie veröffentlichten im Dezember 2020 einige der wichtigsten deutschen Kulturinstitutionen\, darunter vor allem Theater und Theaterinstitutionen\, das »Plädoyer der Initiative GG 5.3 Weltoffenheit«. Es wurde von einem offenen\, von zahlreichen Künstler*innen unterschriebenen Brief begleitet\, der in zugespitzter Form forderte\, BDS-Positionen einen Raum zu geben\, und es dabei unternahm\, die Spezifik von Antisemitismus zu verwischen. Ende des Jahres 2022 erschütterte dann der Skandal um Wajdi Mouawads Theaterstück Vögel die Feuilletons. \nÖffentlich war bisher kaum Kritik von Personen zu vernehmen\, die selbst in Theatern arbeiten oder dem Kulturbetrieb angehören. Die Dringlichkeit\, sich mit Antisemitismus im Theater auseinanderzusetzen\, liegt auf der Hand. Das Panel wird vom Institut für Neue Soziale Plastik mit dem Ziel kuratiert\, die bestehenden Herausforderungen aus Sicht antisemitismuskritischer Theaterpraktiker*innen zu diskutieren. \nReferent*innen: Matthias Naumann (Futur II Konjunktiv sowie Neofelis Verlag)\, Benno Plassmann\, Mia Alvizuri Sommerfeld und Dr. Tina Turnheim (alle Institut für Neue Soziale Plastik e.V.)\nModeration: Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik e.V.) \nDer dritte Teil hat einen partizipativen Charakter und soll vor allem die Teilnehmer*innen zu Wort kommen lassen. In Workshops werden ausgehend von aktuellen Debatten die Konsequenzen und Herausforderungen für die antisemitismuskritische Praxis diskutiert. \nAls Überleitung zu den Workshops in Kleingruppen wird es vorab einen kurzen Input geben\, um die Strukturen von Antisemitismus im Kulturbetrieb sowie antisemitische Fallbeispiele aus verschiedenen Kulturbereichen einzuordnen. Die Workshops werden von Akteur*innen der antisemitismuskritischen und historisch-politischen Bildungsarbeit konzipiert. Ziel der Workshops ist es\, Akteur*innen aus dem Kulturbetrieb dahingehend zu bestärken\, sich auch in den eigenen Communities aktiv gegen Antisemitismus auszusprechen. Als Ergebnis der Workshops entstehen Outputs\, die dem Plenum in Kurzpräsentationen vorgestellt werden. \nWorkshops: Deborah Hartmann\, Lucas Frings\, Verena Bunkus und Aya Zarfati (alle Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\, Romina Wiegemann\, Alexander Vasmer\, Beate Klammt und Helena Liederwald (alle Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) \nEs folgt eine Keynote von Dr. Josef Schuster\, Zentralrat der Juden in Deutschland. \nIn einer Abschlussdiskussion wird die Konferenz durch die Tagesmoderation zusammengefasst. Die diskutierten und erarbeiteten Ergebnisse des Tages werden abschließend mit Vertreter*innen aus dem Bereich der Kulturpolitik diskutiert. \nAbgeschlossen und gerahmt wird die Konferenz von einer weiteren Performance in Form eines Poetry Slams von Hanna Veiler\, um einer weiteren jüdische Stimme den Raum zu geben. \n\nProgramm:   \n09:00 – 10:00 Uhr: Ankunft \n10:00 – 10:15 Uhr: Begrüßung durch die Veranstaltenden \n10:15 – 12:00 Uhr: Panel I: Bestandsaufnahme zu Antisemitismus in Kunst und Kultur. Referent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) und Prof. Dr. Karin Stögner (Universität Passau). Moderation: apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn (Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus) \n12:00 – 13:00 Uhr: Mittagessen \n13:00 – 13:30 Uhr: Performance vom »Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst«  \n13:30 – 15:15 Uhr: Panel II: Weltoffenheit und Antisemitismus im deutschen Gegenwartstheater. Referent*innen: Matthias Naumann (Futur II Konjunktiv sowie Neofelis Verlag)\, Benno Plassmann\, Mia Alvizuri Sommerfeld und Dr. Tina Turnheim (alle: Institut für Neue Soziale Plastik e.V.). Moderation: Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik e.V.) \n15:15 – 15:45 Uhr: Pause (Kaffee und Kuchen) \n15:45 – 17:30 Uhr: Workshop: Konsequenzen und Herausforderungen für die antisemitismuskritische Praxis. Mit: Deborah Hartmann\, Lucas Frings\, Verena Bunkus und Aya Zarfati (alle: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)\, Romina Wiegemann\, Alexander Vasmer\, Beate Klammt und Helena Liederwald (alle: Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) \n17:30 – 18:15 Uhr: Abendessen \n18:15 – 18:45 Uhr: Workshop: Konsequenzen und Herausforderungen für die antisemitismuskritische Praxis – Vorstellung der Ergebnisse \n18:45 – 19:00 Uhr: Keynote von Dr. Josef Schuster (Zentralrat der Juden in Deutschland) \n19:00 – 20:00 Uhr: Panel III: Abschlussdiskussion. Mit: Dr. Andreas Görgen (Amtschef beim BKM)\, Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat)\, Katja Lucker (Musicboard Berlin GmbH) und Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik e.V.) \n20:00 – 20:30 Uhr: Poetry Slam von Hanna Veiler (Jüdische Studierendenunion Deutschland)
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SUMMARY:WISSENSCHAFT UND TECHNIK DES MORDENS – DIE »GASWAGEN«: 1939 – 1945\, VORTRAG AUF ENGLISCH
DESCRIPTION:Mass murder using engine exhaust gas in vans specifically designed for this purpose was an infamous and particularly cruel murder method used during the Holocaust\, the killing of the physically and mentally disabled\, Sinti and Roma and for other victims of the Nazis. The gas vans have been under researched and many facts on their origin\, development and usage have so far remained unknown or contentious. As a result of his extensive research over more than 10 years\, Cameron Munro is able to explain more fully the origins\, development\, science\, engineering and usage of the so-called gas vans and the connections with other Nazi mass killing methods. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPROGRAMM\nBegrüßung\nAdam Kerpel-Fronius\, wiss. Mitarbeiter\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nBartłomiej Grzanka\, Leiter des Museum des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers Kulmhof in Chełmno nad Nerem \nVortrag in englischer Sprache\nCameron Munro\, Vorsitzender Tiergarten4Association e. V.\n\nDiskussion \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUm Anmeldung bis 4. Mai 2023 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \n—————— \nVeranstalter:\nTiergarten4Association e. V.\nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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LOCATION:Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Cora-Berliner-Straße 1\, 10117 Berlin\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Kurt Schumacher: Der Kampf um den Staatsgedanken in der deutschen Sozialdemokratie. Herausgegeben und mit einer Einführung von Peter Steinbach
DESCRIPTION:Fachkundig eingeleitet durch Peter Steinbach\, zeichnet die neu edierte und kommentierte Dissertation den politischen Weg Kurt Schumachers vor – eines Sozialdemokraten\, der nach Kriegsende wie kein anderer zum Organisator seiner Partei wurde und an deren Spitze aufstieg. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Kurt-Schumacher-Gesellschaft. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 9. Mai 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \n\n\n\nEinladung
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LOCATION:Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13/14\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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