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SUMMARY:Martina Voigt: "Einig gegen die Trägheit der Herzen. Das Hilfsnetzwerk um Elisabeth Abegg zur Rettung jüdischer Verfolgter im Nationalsozialismus"
DESCRIPTION:Elisabeth Abegg zählt zu den wenigen auch international bekannten Deutschen\, die unter hohem eigenen Risiko Jüdinnen und Juden vor der nationalsozialistischen Verfolgung schützten. Die Biographie der linksliberalen Demokratin und Quäkerin Elisabeth Abegg sowie die Entstehung und Erweiterung des von ihr und um sie herum gebildeten Netzwerks stehen im Mittelpunkt dieser Studie. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 28. Juni 2023 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
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SUMMARY:Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration
DESCRIPTION:In seinem Buch Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration (2021) erzählt Stephan Malinowski die Geschichte der Entstehung der Kollaboration zwischen verschiedenen Teilen und Milieus der republikfeindlichen Rechten aus der Perspektive der Familie Hohenzollern. Bis zu ihrem Sturz im November 1918 gehörte sie zu den mächtigsten Familien Europas. Der Autor spannt den Bogen über drei Generationen\, von 1918 bis in die Gegenwart. Er beleuchtet das Agieren der politisch relevanten Mitglieder der Familie innerhalb des republikfeindlichen Milieus\, ihr Verhältnis zur NS-Bewegung\, ihre Arrangements mit dem NS-Staat und ihre Versuche seit 1945\, der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit eine eigene Version ihrer Geschichte zu erzählen. Im Podiumsgespräch wird auch erörtert\, warum die Debatte um die Entschädigungsforderungen der Hohenzollern in den letzten Jahren so viel öffentliche Beteiligung hervorgerufen hat. \nStephan Malinowski unterrichtet europäische Geschichte an der University of Edinburgh. Sein Buch Vom König zum Führer. Sozialer Niedergang und politische Radikalisierung im deutschen Adel zwischen Kaiserreich und NS-Staat (2003\, 3. durchges. Aufl. 2022) wurde mit dem Hans-Rosenberg-Preis ausgezeichnet. Sein „Gutachten zum politischen Verhalten des ehemaligen Kronprinzen (Wilhelm Prinz von Preußen\, 1882–1951)“\, das er 2014 im Auftrag des Landes Brandenburg erstellte\, spielte in der Diskussion um die von den Hohenzollern geltend gemachten Restitutionsansprüche eine wichtige Rolle. Für seine Monographie Die Hohenzollern und die Nazis erhielt Malinowski den Deutschen Sachbuchpreis 2022. \nMarcus Funck ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und GesprächDr. Stephan Malinowski\, Edinburgh\, und Dr. Marcus Funck\, Berlin \n\nWannDienstag\, 20. Juni 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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SUMMARY:Launch der Website "Bildungsportal NS-Zwangsarbeit"
DESCRIPTION:Das digitale »Bildungsportal NS-Zwangsarbeit« bündelt historische Informationen und pädagogische Materialien. Es entstand aus der Zusammenarbeit von 19 Lern- und Erinnerungsorten unter der Koordination des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit. \nAnlässlich des Launchs des Portals am 22. Juni 2023 diskutieren Expert:innen über gegenwartsrelevante Bildungsarbeit zur NS-Zwangsarbeit. Eine bundesweite Aktionswoche vom 19.-25. Juni 2023 bietet die Möglichkeit\, an den jeweiligen Erinnerungsorten die vielfältigen pädagogischen Angebote kennenzulernen. Das Programm der Aktionswoche entnehmen Sie bitte dem beigefügtem PDF. \nRund 13 Millionen nach Deutschland verschleppte Menschen mussten zwischen 1939 und 1945 in allen Bereichen der deutschen Wirtschaft Zwangsarbeit leisten. Ihr Alltag war geprägt von einer strengen rassistischen Hierarchie. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit ist zentral für das Verständnis des Nationalsozialismus und schärft den Blick für aktuelle Verhältnisse\, in denen Menschen ausgebeutet und ausgegrenzt werden.\nBegrüßung:\nDaniela Geppert\nDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \nVorstellung Bildungsportal:\nLisa Schank\nDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \nPodiumsdiskussion: Gegenwartsrelevante Bildung zur NS-Zwangsarbeit\nAnna Domdey\nGedenkstätte Breitenau\nKsenja Holzmann\nDenkort Bunker Valentin\nOliver Nickel \nGedenkstätte Stalag 326\, Senne\nMartina Staats \nGedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel \nDie Veranstaltung wird live auf dem YouTube-Kanal gestreamt.
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SUMMARY:Gedenkstunde anlässlich des 90. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas
DESCRIPTION:Am 90. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Preußen am 24. Juni 1933\, das in seinen Auswirkungen für das ganze nationalsozialistische Deutschland entscheidend war\, lädt die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Kooperation mit der Arnold-Liebster-Stiftung zu einer öffentlichen Gedenkstunde am Ort des geplanten Denkmals im Berliner Tiergarten\, Straße des 17. Juni / am Goldfischteich\, ein. \nAm Goldfischteich fand am 22. August 1936 eine Verhaftungsaktion der Gestapo statt. Im Zuge einer Verhaftungswelle 1936 wurden führende Zeugen Jehovas in ganz Deutschland inhaftiert. Mindestens 17 der dabei Verhafteten starben an den Folgen von Folter. \nDie Gedenkstunde erinnert an die Verfolgung und den Widerstand der Zeugen Jehovas. Im Mittelpunkt steht eine Lesung aus Texten über die und von im Nationalsozialismus verfolgten Zeuginnen und Zeugen Jehovas. Es lesen die Schauspielerinnen Lisa Altenpohl\, Greta Ipfelkofer und Varya Popovkina. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nProgramm \nBegrüßung\n Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung aus Texten über und von im Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas\nLisa Altenpohl\, Greta Ipfelkofer und Varya Popovkina \nMusikalisches Rahmenprogramm\nAndreas Vogelsang\, Trompete \nVeranstaltungsort: Berlin\, Tiergarten\, Straße des 17. Juni / am Goldfischteich\, am Ort des geplanten Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas; genauer Standort \nVeranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nKooperationspartner: Arnold-Liebster-Stiftung \nDauer: ca. 45 Minuten \nHinweis: Die Veranstaltung wird aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer Dokumentation im Internet zugänglich sein. Wenn Sie an der Zeremonie teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nHintergrund: \nDie christliche Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas\, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte\, wurde seit 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt. \nFast 14.000 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert\, darunter 4.200 in Konzentrationslagern\, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben. Unter ihnen ist die größte Gruppe von Kriegsdienstverweigerern im Nationalsozialismus. Ihr Schicksal trug zur Verankerung des Grundrechts auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz bei. \nAuch im Kommunismus und in vielen autoritären Staaten wurden Zeugen Jehovas im 20. Jahrhundert in Europa verfolgt\, wobei auch NS-Opfer erneut verhaftet und drangsaliert wurden. Noch heute sind sie – etwa in der Russischen Föderation – massiver Repression ausgesetzt. \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAm 11. Mai 2023 haben sich im Deutschen Bundestag die Fraktionen von SPD\, CDU/CSU\, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Unterstützung der Fraktion Die Linke für ein Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas unter dem Dach der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ausgesprochen (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw19-de-mahnmal-zeugen-jehovas-945488). Nach dem Willen der vier Fraktionen soll sich die Bundesregierung unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen für ein Denkmal für die verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas in Europa am historischen Ort im Berliner Tiergarten einsetzen und über die Verfolgung dieser Opfergruppe informieren. Das Mahnmal soll aus einer Gedenkskulptur und Informationstafeln bestehen. Die Realisierung des Mahnmals soll in Abstimmung mit dem Land Berlin erfolgen\, mit der Planung und Umsetzung soll die Bundesstiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas beauftragt werden. Darüber hinaus soll die Bundesregierung Maßnahmen ergreifen\, um Defizite in der Aufarbeitung der Geschichte\, der öffentlichen Anerkennung und der wissenschaftlichen Erforschung der verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas in Europa zu beseitigen.
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SUMMARY:Öffentliche Führung am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
DESCRIPTION:Im Rahmen der Themenwochen »Sinti und Roma – Verfolgung\, Widerstand und Selbstbehauptung« zur neuen Dauerausstellung am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas werden verschiedene öffentliche Führungen angeboten. Die nächste Führung findet am 24. Juni 2023 statt. \nDie öffentlichen Führungen bieten Überblicksinformationen über die Inhalte der neuen Dauerausstellung. Schwerpunktartig wird jeweils ein Thema eingehender vorgestellt. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit\, das Denkmal zu besuchen und die Referentinnen stehen für Rückfragen zur Verfügung. \nWeitere Informationen sind hier zu finden.
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