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SUMMARY:Jüdische Menschen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Verfolgung
DESCRIPTION:In seinem Buch Resisters (2023) erzählt Wolf Gruner die Geschichten von fünf jüdischen Menschen – einem Kaufmann\, einer Hausfrau\, einem Immobilienmakler und zwei Jugendlichen –\, die sich in Deutschland und Österreich zwischen 1933 und 1943 der Verfolgung widersetzten. Jede dieser Geschichten steht für eine Kategorie des individuellen Widerstands: schriftlicher Protest\, mündlicher Protest\, Anfechtung der NS-Propaganda\, Missachtung antijüdischer Gesetze und Maßnahmen sowie Selbstverteidigung gegen physische Angriffe. Auch steht jede Geschichte für viele andere\, wie der Autor an weiteren Beispielen zeigt. Etliche der Widerstandshandlungen führten dazu\, dass die jüdischen Männer und Frauen\, Junge und Alte verfolgt und vor Gericht gestellt wurden. Sie erhielten oft harte Strafen\, allerdings kam es in einigen Fällen auch zu Freisprüchen vor Gerichten. Insgesamt widersprechen die Geschichten der noch heute verbreiteten Vorstellung von der Passivität der deutschen Jüdinnen und Juden während des Holocausts. Gleichzeitig belegen sie die scharfen Reaktionen des NS-Staats auf die zahlreichen individuellen jüdischen Widerstandshandlungen. \nWolf Gruner ist Inhaber des Shapell-Guerin Chairs in Jewish Studies\, Professor für Geschichte und Gründungsdirektor des USC Dornsife Center for Advanced Genocide Research an der University of Southern California in Los Angeles. Zu seinen Publikationen gehören Öffentliche Wohlfahrt und Judenverfolgung. Wechselwirkungen lokaler und zentraler Politik im NS-Staat (1933–1942) (2002) und Die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren. Lokale Initiativen\, zentrale Entscheidungen\, jüdische Antworten 1939–1945 (2016). \nUta Fröhlich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation:Prof. Dr. Wolf Gruner\, Los Angeles \n\n\nModeration: Uta Fröhlich\, Berlin \n\n\nGemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n\n\nHinweis: Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Veranstaltungen anlässlich des 80. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Programm\n\nMittwoch\, 10. Juli 2024  \n18:00 Uhr\nEröffnung der Sonderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“\nOrt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2 B\nZugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\n \nFreitag\, 19. Juli 2024  \n20:00 Uhr\nVortragsveranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nFestvortrag von Dr. Frauke Geyken\, Göttingen\n„Unsichtbar? Unverzichtbar! Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“\nZugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\n \nSamstag\, 20. Juli 2024\n\n08:00 Uhr\nÖkumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee\nGestaltet von Superintendent Carsten Bolz und\nPater Klaus Mertes SJ \n\n11:00 Uhr\nFeierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944\nAnsprache: Olaf Scholz\, Bundeskanzler\nTotengedenken: Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach\nOrt: Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\n(nur für geladene Gäste)\nZugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\n\n14:00 Uhr und 15:00 Uhr\nFührung durch die Sonderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ durch die Kuratorinnen \nOrt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Erste Etage\, Sonderausstellungsbereich \n14:00 Uhr – 16:00 Uhr\nMöglichkeit zum Besuch der Dauerausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie zum Besuch der Gedenkstätte Stille Helden\nReferentinnen und Referenten beantworten gerne Ihre Fragen.\nOrt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\nbzw. Gedenkstätte Stille Helden\, Dritte Etage \nFür die Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 ist eine Anmeldung beim Protokoll Inland im Bundesministerium des Innern und für Heimat nötig.\nBitte entnehmen Sie die Hinweise dazu und die Adresse der Einladung. \n\n\n\n\nEinladung
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SUMMARY:Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
DESCRIPTION:PROGRAMM\n\nStaatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth\nGrußwort \nSenator Joe Chialo\nGrußwort \nProf. Dr. Johannes Tuchel\nFrauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus \nDr. Dagmar Lieske\nZur Ausstellung \nMusikalische Umrahmung\nGudrun Heinsius (Orgel) und Lars Ranch (Trompete) \nIm Anschluss laden wir Sie herzlich ein zur Besichtigung der Ausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Stauffenbergstraße 13-14\, 10785 Berlin\, erste Etage. \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 4. Juli 2024 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de. \nSie erhalten dann eine Bestätigungsmail. Diese Anmeldebestätigung gilt als Einlasskarte. Bitte halten Sie diese in Verbindung mit einem Lichtbildausweis am Eingang als Ausdruck oder auf dem Handy bereit. Ohne diese Anmeldebestätigung ist ein Einlass leider nicht möglich. \nZugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream
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SUMMARY:Großonkel Pauls Geigenbogen – Lesung und Gespräch\, begleitet vom Sunny Franz Duo
DESCRIPTION:Die Lebens -und Familiengeschichte eines preußischen Sinto \nIn Großonkel Pauls Geigenbogen erzählt der Musiker und Bürgerrechtler Romeo Franz gemeinsam mit der Autorin Alexandra Senfft über das Leben seiner Familie seit Ende des 19. Jahrhunderts. Die in Preußen beheimatete Familie musste während der NS-Zeit fliehen. Der Geigenbogen des in Auschwitz ermordeten Großonkels Paul führt als roter Faden durch die Erzählung. Akribische historische Recherchen und Familienerinnerungen prägen diese mitreißende Chronik unter Einbeziehung der vielfältigen Geschichte der europäischen Sinti und Roma – ein starkes Zeugnis von Widerstand\, Selbstbestimmung und Erfolg sowie eindrückliches Plädoyer gegen Diskriminierung und Rassismus. \nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nDr. Gundula Bavendamm\, Direktorin Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung \nEinführung\nUwe Neumärker\, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung und Gespräch\nRomeo Franz\, Mitglied des Europäischen Parlaments\, Musiker\, Generalsekretär der Bundesvereinigung der Sinti und Roma \nAlexandra Senfft\, Autorin\, 2. Vorsitzende des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust\nModeration: Jana Mechelhoff-Herezi\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Leitung Erinnerung an Sinti und Roma\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMusikalische Begleitung\nSunny Franz Duo\nRomeo-Manolito Franz\, Geige\nSascha Reinhardt\, Gitarre \nSprache: Deutsch\nEintritt frei\, aber Bitte um Anmeldung. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit:\nDokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung\nGoldmann / Penguin Random House Verlagsgruppe
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SUMMARY:"Ich Werde berühmt!" - Leben und Werk des Paul Goesch - Eröffnung der partizipativen Sonderausstellung
DESCRIPTION:Am 12. Juli um 17 Uhr eröffnet im Stadtmuseum Brandenburg an der Havel die Ausstellung „Ich werde berühmt!“ – Leben und Werk des Paul Goesch. \nDer Maler und Architekt Paul Goesch (*1885) ist ein wichtiger Vertreter der expressionistischen Avantgarde der Weimarer Republik. Einen großen Teil seines Lebens verbringt der Künstler in psychiatrischen Anstalten. 1940 wird er von den Nationalsozialisten in der „Euthanasie“-Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel ermordet. \nDie Gedenkstätte für die Opfer der „Euthanasie“-Morde und das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel widmen ihm nun eine eigene Ausstellung. Erzählt werden Goeschs Lebensgeschichte\, sein künstlerisches Schaffen\, aber auch seine Patientengeschichte und seine Ermordung durch die Nationalsozialisten. Highlight sind ca. 30 Originalwerke des Künstlers\, die als Leihgaben renommierter Kunstsammlungen erstmals in Brandenburg an der Havel gezeigt werden. \nDie Ausstellung ist im Rahmen des partizipativen Projekts „Ausstellungsmacher:innen gesucht!“ entstanden. Zu den Kurator*innen gehört eine Gruppe von ca. 20 ehrenamtlichen Ausstellungsmacher*innen\, die an allen wichtigen inhaltlichen und gestalterischen Fragen mitgewirkt hat. Zur Eröffnung werden die Ehrenamtlichen durch die Ausstellung führen. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.paul-goesch.de \nZur Eröffnung werden prominente Gäste aus Politik und Kultur erwartet. Für ein musikalisches Rahmenprogramm\, sowie das leibliche Wohl ist gesorgt. \nLaufzeit der Ausstellung: 13. Juli bis 29. September 2024 \nÖffnungszeiten: Dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen\, von 11-17 Uhr \nVeranstaltungsort\nStadtmuseum Brandenburg an der Havel \nFrey-Haus \nRitterstraße 96 \n14770 Brandenburg an der Havel \n\nKontakt\nAnsprechpartner: Maximilian Vogel \n\nAdresse\nGedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde\nNicolaiplatz 28\n14770 Brandenburg an der Havel\nwww.paul-goesch.de\nE-Mail\nvogel@stiftung-bg.de\nTelefon\n03381 7935 112
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SUMMARY:Überblicksführung "Fußball im KZ Sachsenhausen"
DESCRIPTION:Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft bieten wir besondere Überblicksführungen an. Die Führungen widmen sich dem Thema Fußball im Konzentrationslager Sachsenhausen und betrachten es anhand von Biografien und Bildern. Wir erkunden dabei die Rolle des Fußballsports inmitten der schrecklichen Realität des Lageralltags. \nDetails der Führung: \nWährend des Rundgangs über das Gelände der Gedenkstätte erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte des Ortes\, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Fußball während der Zeit des Nationalsozialismus liegt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. \n– 11:00 Uhr: Englisch \n– 11:00 Uhr: Spanisch \n– 14:00 Uhr: Deutsch \nEmpfohlenes Alter für Teilnahme: Ab 14 Jahren. \nTeilnahmeinformationen: \nDie Teilnahme erfolgt durch eine Anmeldung vor Ort im Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen. Eine telefonische oder schriftliche Voranmeldung ist nicht erforderlich. \nKosten:  \nDie Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). \nDiese Veranstaltung findet statt im Rahmen von www.fussballunderinnerung.de \nTipp zum Weiterlesen: Die Objektgeschichte eines Fußballpokals aus dem KZ-Außenlager Falkensee wird in unserer Web-App „Dingen auf der Spur“ erkundet. \nBild: Zdizław Rudowski: Fußball-Szene (Zeichnung aus einem Skizzenbuch mit Erinnerungen an die Zeit vor der Lagerhaft)\, Akademie der Künste\, Berlin\, Sammlung KZ-Lieder Nr. 153. \nVeranstaltungsort\nTreffpunkt: Besuchsinformationszentrum der Gedenkstätte Sachsenhausen.
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SUMMARY:zurück.bleiben - Laserstein VI.
DESCRIPTION:Es ist das Jahr 1954. Käte Laserstein kehrt zurück nach Deutschland und wird wieder Lehrerin in Berlin. Lotte Laserstein bleibt in Schweden und bestellt sich ein Sommerhäuschen auf Öland. – 1937 war die Malerin ins Exil gegangen\, 1946 folgte ihr die Schwester\, die untergetaucht die Verfolgung als Jüdin überlebte; die Mutter – Meta Laserstein – wurde im KZ Ravensbrück ermordet. \nNun zieht Käte in die alte Steglitzer Wohnung und Lotte hilft ihr beim Einzug. Ob die beiden im Sommer einen Ausflug an den Großen Wannsee unternahmen\, wissen wir nicht. Im Juli 2024 findet dort jedenfalls die Uraufführung von zurück.bleiben statt – im Garten des Hauses der Wannsee-Konferenz. Vor dem Hintergrund der Vergangenheit fällt die Entscheidung: der Rückkehr ins Land der Täter ./. dem Verbleib im Land des Exils. \nMit zurück.bleiben beendet Vajswerk seine langjährige Laserstein-Recherche. Speisten sich die fünf Vorgängerprojekte aus Dokumenten\, bilden diese beim Abschluss den Ausgangspunkt: die “Regelung von Restitutions- und anderen persönlichen Fragen” gibt Käte Laserstein der schwedischen Ausländerbehörde als Grund der “Reise” an\, på svenska. \nBei zwei Auftaktveranstaltungen – Stockholm 6.3. / Berlin 18.4. – zeigte Vajswerk seinen Wissensstand\, nun lädt Vajswerk an den Großen Wannsee 56–58. Ende Juli 2024 erscheint zudem ein Podcast. \nEs recherchieren und spielen Laura Mitzkus und Charlotta Bjelfvenstam. Für die Dramaturgie und/oder Regie stehen Anna-Carola Krausse und Christian Tietz. \n  \nPlatzreservierung: info@vajswerk.de  \nEintritt frei! \nIm Garten der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\,
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LOCATION:Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, Berlin\, 14109
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